FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Freitag, 2. April 2010


SG S´bek-Lütau – Möllner SV II 1-2


Die anscheinend endlos andauernde Winterpause ist nun endlich überstanden. Das erste Spiel für Möllns zweite Herrenmannschaft fand in Schnakenbek gegen die dort ansässige Spielgemeinschaft Schnakenbek / Lütau statt. Auf einem stark in Mitleidenschaft gezogenen Rasen entwickelte sich ein Spiel, in dem die Gäste schnell die Überhand gewannen. Nach zwölf gespielten Minuten gelang es Möllns Offensivabteilung, das erste Tor des Tages zu erzielen. Dennis Sykora bedient hierbei von rechts kommend den in der Mitte postierten Marijan Krivic. Da diesem der Weg zum Tor versperrt wurde, schiebt er den Ball zu dem auf der linken Seite lauernden Rudolf Hartwig. Höhe Strafraumeck hat dieser kein Problem, den Ball im Tor unterzubringen. Große Sicherheit brachte diese frühe Führung den Möllner allerdings nicht. Immerhin behielten sie ein leichtes Übergewicht, sodass sich erneut Rudolf sowie Jonny Jahnke weitere Chancen erarbeiten konnten. Diese blieben allerdings ungenutzt. In der 30. Minute gelang Jonny dann aber doch der beim ersten Versuch verwährte Treffer. Durch ein ansehnliches Fernschusstor markiert er den zweiten Treffer und somit die 2:0 Führung für die Möllner. Wie beim ersten Tor war Schnakenbeks Schlussmann auch hierbei machtlos. Ohne weitere Höhepunkte ging es dann in die Kabinen.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit fand der Gastgeber dann etwas besser ins Spiel. Durch Unaufmerksamkeiten der Möllner begünstigt, konnte Schnakenbek / Lütau in der 52. den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Auch im Folgenden bleibt der Hausherr am Drücker. Möllns Trainer Torsten Stoltenberg merkt, dass er reagieren muss. Er nimmt den an diesem Tag unglücklich wirkenden Marijan Krivic raus. Daniel Rugulis wechselt auf die Position des Stürmers, Reneé Reisner geht auf die Sechs, der eingewechselte Dirk Harmgarth übernimmt den Job des linken Verteidigers. Mölln erarbeitete sich durch diese Maßnahme zwar kein erneutes Übergewicht, konnte den Sturmlauf des Gastgebers aber immerhin bremsen. So bekamen beide Teams noch Ihrer Möglichkeiten. Die größte Chance hatte mit Sicherheit der bereits erwähnte Daniel Rugulis, der den Ball aus der Drehung nicht aufs sondern nur knapp über das Tor bringen kann. So endet die Partie 2:1 aus Sicht der Gäste, was auf Grund der Überlegenheit der Möllner Mannschaft in der ersten Hälfte ein gerechtes Ergebnis ist.


MSV: Hering – Reisner, Martens, Koßyk, N. Jahnke – Rugulis, Berte – Hartwig, Sykora, J. Jahnke – Krivic, Tore: 12. Min. 0:1 Hartwig (Krivic), 30. Min. 0:2 J. Jahnke, 52. Min. 1:2




SIG Elmenhorst – BSSV II 1-3

Auch das Rückspiel in Elmenhorst konnte der BSSV für sich entscheiden. Ohne Coach Ralf Nissen fuhr man heute zum Auswärtsspiel nach Elmenhorst. So übernahm der verletzte Spieler Benjamin Thiele das Amt des Trainerpostens.

Für die Gastgeber war es das erste Spiel nach der Winterpause und so war der BSSV etwas im Vorteil. Die Partie begann sehr zäh und die Büchener kamen überhaupt nicht ins Spiel. Man übernahm leider keine Initiative und ließ die Elmenhorster kommen. So erkämpften sich die Gastgeber auch die erste Torchance, wo sie glücklicherweise nur den Pfosten trafen. Auch diese Schrecksekunde ließ den BSSV noch nicht aufwachen und die SIG konnte nach einer halben Stunde den durchaus verdienten Führungstreffer erzielen. Dies war auch der Halbzeitstand und das Zwischenergebnis ließ dem BSSV alles offen, um das Spiel noch zu drehen. Man nahm sich vor aus der Lethargie herauszutreten und endlich den Kampf anzunehmen.

Die zweite Halbzeit war demnach auch ein ganz anderes Spiel. Der BSSV kam viel besser in die Zweikämpfe. Man unterstützte sich gegenseitig und die Lautstärke auf dem Platz stieg endlich an. So war es nur eine Frage der Zeit bis Büchen den ersehnten Ausgleichstreffer erzielen konnte. Nach gutem Zusammenspiel in der Offensive nahm sich Erik Skubowius ein Herz und zog auf dem nassen Boden aus etwa 20 Metern ab. Durch einen Aufsetzer war der Keeper machtlos und der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor. Mitte der zweiten Halbzeit zog dann ein heftiger Regenschauer auf, welcher die Partie zu einem Kampfspiel machte.

Dem BSSV kam dies zugute, weil der Wille, das Spiel zu drehen, nun entfachte. Thomas Nowitzke konnte dann den 2:1 Führungstreffer markieren. Nach Zuspiel von Gerrit Übelacker versenkte Thomas den Ball sehenswert in den Maschen. Für die Entscheidung sorgte dann wiederum Erik Skubowius, der nach einem langen Ball alleine auf den Torwart zulief, seine Nerven behielt und flach einschob. Der Treffer war nun die endgültige Entscheidung zugunsten des BSSV. In der Folge verwaltete man die Führung sicher und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit: Nach einer schwachen ersten Halbzeit folgte eine umso bessere zweite. Darauf kann aufgebaut werden. Schön zu sehen, dass man trotz Rückstand zusammenrückte und das Spiel verdientermaßen drehen konnte.




SV Müssen – BSSV III 1-4

Verdienter Sieg nach Torflut in Halbzeit zwei! Beim Derby in Müssen, die auf dem Vorletzten Tabellenplatz rangierten, wollte man unbedingt gewinnen, um sich weiter vom Tabellenkeller absetzen zu können. Da das Spiel der Vierten gegen Müssens Zweite ausfiel, konnte die Dritte mit Chritian Pries, Timo Stöwe und Steffen Ringels drei erfahrene Spieler als Unterstützung begrüßen.

Von Beginn an setzte man den Gegner unter Druck und störte den Speilaufbau früh. So kam es, dass die Hausherren nur mit Fernschüssen in Richtung des Tores von Keeper Andreas Tolle kam, die allerdings allesamt harmlos verpufften. Hinten stand die Abwehr stabil und nach vorn baute man sein Spiel auf, was allerdings auch zu vielen Fehlpässen führte, die der Gegner allerdings nicht zu nutzen wusste. Christian Pries und Torben Knust vergaben knapp, und auch Benjamin Bartsch und Jonas Lange konnten den Torwart nicht überwinden. In der 43. Minute wurde das Spiel dann auf den Kopf gedreht: Ein Freistoß der Müssener aus 30 Metern fand den Weg ins Tor, nachdem André Ernst und ein gegnerischer Stürmer den Ball nur knapp verfehlten und damit Torwart Andreas Tolle irritierten. So musste man mal wieder mit einem absolut unverdienten Rückstand in die Kabine gehen.

Da Trainer Andreas Martel bis auf die Chancenauswertung nicht viel zu bemängeln hatte, ging man zuversichtlich in Halbzeit zwei. Der Gegner wurde sofort wieder gestört und in der Offensive behielt man die nerven und baute mit viel Geduld das eigene Angriffsspiel auf. Nachdem Kapitän Philip Lenski bereits zweimal den Torhüter anschoss, erlöste Christian Pries nach schöner Vorlage von Torben Knust den BSSV und konnte neben dem rechten Pfosten einschieben. Nun war der Bann gebrochen und Torben Knust und Christian Pries nach schönem Pass von Benjamin Bartsch konnten die Tore zwei und drei erzielen. Spätestens nach dem berechtigten Foulelfmeter, den Jonas Lange sicher verwandelte, war sicher, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Müssen hatte lediglich noch eine Chance, die Timo Stöwe allerdings für den bereits geschlagenen Torwart Tolle auf der Linie vereiteln konnte. Weitere Torchancen unserer Stürmer konnten nicht genutzt werden und so gewann man verdient mit 4-1 im Derby gegen schwache Müssener.

FAZIT: Wieder ein gutes Spiel der Dritten, in dem allerdings zum wiederholten Male die Chancenauswertung bemängelt werden muss. Nach den Chancen hätte Büchen 10 Tore schießen müssen, wobei das 4-1 letztendlich für beide Seiten gerechtfertigt ist. Ostern hat man nun sicherlich zwei stärkere Mannschaften mit Steinhorst (Samstag) und zu Hause gegen Elmenhorst (Ostermontag) als Gegner.




Breitenfelder SV II – SSV Güster 0-4


Es war nicht einfach auf dem kleinen, huppeligen Grandplatz in Breitenfelde ein fehlerloses Kombinationsspiel aufzuziehen. Auch die lange Winterpause bereitete Schwierigkeiten beim Passspiel, bei der Ballkontrolle und beim Torabschluss. Dennoch war es ein positiver Einstieg in die Rückrunde. Güster spielte frisch und motiviert. Zweikämpfe wurden erfolgreich angenommen. Eine solide Defensivarbeit ließ den Gegner zu keiner Zeit gefährlich werden.


In einer insgesamt spielerisch besseren ersten Halbzeit fiel das erste Tor bereits früh in der 5. Minute, nachdem Edler den Ball von der linken Seite in die Mitte zieht und Jessen gefühlvoll vollendet (1:0). Güster versuchte zu kombinieren und zeigte eine gute Laufbereitschaft. Oft fehlte der entscheidende Pass und viele Chancen blieben aus. In der 31. Minute war es wiederum ein Angriff über links, der die 2:0 Führung bedeutete. Jessen zieht den Ball am Torwart vorbei und ein unvermeidbares Eigentor folgte, da Lewinski einschussbereit war. Eine Minute später konnte Kossowski durch einen gezielten Schuss aus 16 Metern das 3:0 erzielen.


Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Güster kontrollierte das Spiel. Kombinationen und Konzentration im Torabschluss wurden jedoch weniger. Beste Chancen wurden ausgelassen und nur Jessen konnte in der 85. Minute noch mal einmal einschieben, nachdem er zwei Abwehrspieler stehen ließ und das 4:0 erzielte.


Wichtige drei Punkte zum Auftakt! Erfreulich auch, dass Jule Berghof nach langer Studiumpause wieder im Weiß-Blauen Trikot auflaufen konnte. Ein Tor blieb ihm noch vergönnt!



KREISKLASSE B


SSV Ziethen – Ratzeburger SV II 2-3


Trainer Mirko Fischer reiste mit 16 Spielern an und klärte sogleich sein Team über das zu erwartende Match auf. Die Platzgröße und -verhältnisse waren allen Akteuren ausreichend bekannt und so konnte diese Partie nur über ausgesprochenen Kampf gewonnen werden. Doch was sich den mitgereisten RSV Fans dann bot, grenzte an einem Akt der Grausamkeit. Durchweg alle 11 Spieler in RSV Kleidung, schienen noch gedanklich im Bett zu liegen. Ein Defensivverhalten fand so gut wie nicht statt und in den ersten 45 Minuten wurden nicht mal 10 % der Zweikämpfe gewonnen bzw. erst gar nicht angenommen. Das Resultat war eine verdiente 2:0 Pausenführung für die Gastgeber. (1:0 4. Minute, 2:0 31. Minute). Hierbei ist besonders das 2:0 zu erwähnen. Dies wurde durch eine Abseitsposition erzielt, jedoch verließen sich die RSVer so sehr auf den Schiedsrichterpfiff, dass sämtliche Abwehraktivität eingestellt wurde. Hier bewahrheitet sich mal wieder der Satz: “Abseits ist, wenn der Schiri pfeift“. Lediglich Daniel Peters traf in der 23. Minute noch den Pfosten des Ziethener Gehäuses durch einen Freistoß. Libero Sebastian Koch konnte nach 20 Minuten leider nicht mehr weiter spielen. Seine Position übernahm Dennis Sontopski. Artur Baron kam in die Partie.


Die Halbzeitansprache fiel kurz und deutlich aus. Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit sollte ein kleiner Hoffnungsschimmer am mittlerweile tiefdunklen Horizont erscheinen. Patrick Senger erzielte gleich in der 46. Minute den Anschlusstreffer. Leider änderte sich das Spielverhalten der Gäste nicht und es wurde sich mehr und mehr auf Keeper Alexander Brey verlassen. Das konnte nicht mehr lange gut gehen. Aus wortwörtlich heiterem Himmel kam dann aber der Ausgleich. Daniel Peters schlug einen sehr hohen Ball in den 16er, dieser prallte vom Mond wieder ab und senkte sich immer weiter hinter den Ziethener Keeper ins obere Eck. TOR !!!! Der glückliche Ausgleich.


Nun war Feuer im Spiel und die Härte nahm zu. Leider setzte nun auch noch heftiger Regen ein und der ohnehin schon miserable Platz verwandelte sich in eine Schlamm-Arena. Trainer Fischer musste sich wohl mit einem Punkt zufrieden geben und löste in der 75. Minute eine Stürmerposition auf. Tom Jakobsen sollte die Abwehr verstärken und man versuchte hinten „dicht“ zu machen. Trainer und Zuschauer des RSV sehnten den Schlusspfiff herbei, doch der größte Aufreger sollte noch folgen. Es war schon die Nachspielzeit angebrochen, als Daniel Peters einen sehr schönen Pass auf den verbleibenden Stürmer Soner Akinci spielte. Dieser fackelte nicht lange und zog ab. Die Sensation war perfekt! Wieder ein TOR für die Inselstädter. 91. Minute. Der RSV besiegt in der Nachspielzeit den Spitzenreiter sehr glücklich mit 2:3. Da die Konkurrenz an diesem Spieltag patzte, schiebt man sich auf den 3. Tabellenplatz vor und kann am kommenden Samstag um 15:00 auf dem Riemannsportplatz die nächsten „Big Points“ einfahren. Zu Gast bei diesem Nachholspiel ist der SV Steinhorst II. Anschließend ist ein Mannschaftsabend im Sportlerheim mit Besuch des Osterfeuers in Ziethen geplant. Hierzu sind natürlich auch die Kameraden der 1. Herren eingeladen. Über eine lautstarke Unterstützung ab 15:00 Uhr würden wir uns sehr freuen.



Sonntag, 28. März 2010

VERBANDSLIGA SÜD/OST vom Samstag


Strand 08 – WSV Tangstedt 6:0 (3:0)


Zu einem völlig ungefährdeten Sieg kam der Spitzenreiter am Schwartauer Riesebusch. Kevin Rehberg (4.) und Phillip Baasch (5.) trafen zur schnellen Führung, erneut Baasch (37.) machte schon vor der Pause alles klar. Nach dem Wechsel erhöhten Bastian Zeh (62.), Riza Karadas (82., FE) und Manuel Plähn (85.) zum Endstand. „Wir waren haushoch überlegen, ließen noch einige gute Möglichkeiten aus“, war Strands Trainer Salomon hoch zufrieden.


Strand: Berdt – Goebel, Gohrke, Schlichte, Rehberg, Plähn, Borja (77. Bremer), Stahl, Zeh (71. Zabel), Baasch (46. Junker), Karadas.


Tangstedt: Martens – Neiber, Helmchen, Feddersen-Clausen, Perlowsky, Gellersen (75. Kusi), Sharma, Daasch (19. Heinrich), Henkis, Hirschlein, Stein (37. Lazarov).




Sereetzer SV – Oldenburger SV 2:1 (0:0)


Die erste Halbzeit des Derbys konnte man getrost vergessen. Auch nach dem Wechsel wurde das Spiel nicht interessanter, erst zwei Einzelaktionen brachten Farbe in die Partie. Phillip Jahrling (47.) schloss eine tolle Vorarbeit von Daniel Baetge ab, dann tanzte Baetge (69.) selbst fast die gesamte OSV-Hintermannschaft aus und vollstreckte zum 2:0. Nachdem der SSV durch Ronald Ahrens (64., Rot wegen Foulspiels) und Sebastian Wenchel (79. gelb/rot, Foulspiel) in Unterzahl agierte, traf Marc Gottorf (86.) per Elfmeter, bevor auch er mit gelb/rot den Platz verließ (90.+3). Doch die Hausherren erkämpften sich am Ende den knappen Sieg. „Das war ein schwaches Derby, uns haben zwei schöne Einzelaktionen den Dreier gerettet“, so SSV-Coach Sercander.


Sereetz: Müller – Ahrens, Behnke, Jobst (46. Baetge) – Boye, Jahrling, Nowitzki, Tetzlaff, Meese (46. Ullrich) - Behrens (67. Strunck), Wenchel.


Oldenburg: Heisler – Brandt, Petyrek (75. Sager), Hasler, Lindhorst – Nielsen, Reise, Wenn, Lammert – Markmann, Gottorf.




FC Dornbreite – VfL Oldesloe 1:3 (0:0)


Der Negativtrend beim FCD hält weiter an. Dabei sah es nach dem 1:0 durch Gramckau (55.) noch sehr gut aus, doch in der Folgezeit vergab die Maaß-Elf beste Chancen durch Bitz, Hagen und Prüßmann. Von Minute zu Minute wurden die Hausherren dann nervöser und boten in der Defensive fortan eine katastrophale Leistung. Marc Kunze (60., 70.) und Artan Ibrahimi (66.) nutzen für die kampfstarken Oldesloer diese Schwächen eiskalt aus. „Ich bin sprachlos, was für unglaubliche Gegentore. Heute haben wir uns selbst geschlagen“, war Maaß sehr verärgert.


Dornbreite: Pekrun – Gramckau, Kayahan, Schröder, Staackmann – Behrens (54. Mecker), Brückner (45. Bitz), Sare, Strehlau – Hagen, Prüßmann.



Freitag, 26. März 2010

VERBANDSLIGA SÜD/OST vom Donnerstag


GW Siebenbäumen – Preußen Reinfeld 2:2 (1:1)


Im Abstiegsduell gab es ein gerechtes Unentschieden. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der um jeden Zentimeter hart aber fair gekämpft wurde. Durch einen Torwartfehler gingen die Hausherren nach 13. Minuten in Front. Preußens Keeper Alexander Ciesler leistete sich einen kapitalen Bock, als er Lasse Drews anschoss, der den Ball nur noch über die Linie befördern musste. Lange hatte diese Führung aber keinen Bestand, Patrick Witten (18.) glich per Elfmeter aus. Auch im zweiten Durchgang war spielerisch nicht viel zu sehen, bis Falk Rosin (74.) das schönste Tor des Tages erzielte: Mit einer starken Einzelaktion umspielte er gleich drei Grün-Weiße und überwand Keeper Nazarkiewicz zum 2:1. Die Gastgeber waren nur kurz geschockt, warfen dann alles nach vorne. Mit der Schlussminute sorgten sie bei den Preußen für lange Gesichter, per Kopfball glich Lekso Ostati am Ende verdient aus. „Mehr war heute leider nicht drin“, zog GW-Trainer Claus Singelmann Bilanz, „Reinfeld hat nicht viel zugelassen, den späten Ausgleich haben wir uns aber verdient“.


Siebenbäumen: Nazarkiewicz – Kutlu, Veddern (46. Urban), Henkel, Putzier, Schönborn, Schulz, Villareal (60. Kindler), Konan (69. Ostati), Drews, Schlichting.


Reinfeld: Ciesler – Beeck (50. Bornemann), To. Kutschke (82. Mehlfeld), Sagwan, Döhring, Sindi, Seegebarth, Witten, Ti. Kutschke (72. Heinemann), Rosin, Metzner.



Dienstag, 23. März 2010

VERBANDSLIGA SÜD-OST



Möllner SV – FC Dornbreite 0:0


Die Erwartungen der rund 100 Zuschauer, beste Verbandsliga-Kost zu erleben, wenn der Zweite gegen den Vierten spielt, erfüllten sich nicht. Am Ende hieß es leistungsgerecht 0:0-Unentschieden, was keinem so richtig nutzte. Auf dem Möllner Kunstrasen entwickelte sich eine Partie, in der überwiegend gekämpft denn Fußball gespielt wurde. Gefährliche Szenen vor beiden Toren blieben anfangs Mangelware. Der erste gute Spielzug der Begegnung sorgte fast für den Führungstreffer der MSV: Eugen Wolowik tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und passte den Ball zurück auf Sascha Stange, der den Ball jedoch nicht richtig traf und somit die Großchance vergab. Eine nennenswerte Chance der Dornbreiter war im ersten Durchgang nicht zu erkennen. Erst in der 55. Minute hatte Sascha Hagen die erste Möglichkeit, verpasste aber freistehend per Kopf. Nach einem Kollektivschlaf der Dornbreiter Defensive konnte Wolowik erneut auf Stange passen, der jedoch zum zweiten Mal in aussichtsreicher Position verschoss (70.). Kurze Zeit später scheiterte Christian Staackmann per Kopf an Keeper Gabor Ruhr. Zwei Minuten vor Schluss hielt Ruhr für seine MSV den einen Punkt fest, als er gegen Staackmann (88.) und Hagen (89.) bravourös hielt.


Mölln: Ruhr – Sanogo (46. Dankert), Montevirgin, Lindemann, Sembritzki – Krefta, Schefer, Scerbinin, Wolowik – Stange, Latus.


Dornbreite: Pekrun – Schröder, Staackmann, Gramckau – Strehlau, Behrens, Mecker (67. Bitz), Sare (75. Prüssmann), Gomes – Hagen, Sare (75. Prüssmann).



RW Moisling – TSV Siems 1:1 (0:1)


Auf dem gut bespielbaren Moislinger Grandplatz gab es im Lübecker Derby eine gerechte Punkteteilung. Die Siemser, in der Fremde immer noch ohne Sieg, untermauerten ihre gute Form und blieben im vierten Spiel in Serie ohne Niederlage. Im kampfbetonten, aber fairen Derby hatte der Gast im ersten Durchgang das Heft klar in der Hand, die Rot-Weißen kamen nur schwer in die Gänge. Unter großer Mithilfe des teilweise sehr starken Windes kam Siems zur Halbzeitführung. Ein 35-Meter-Freistoss von Steven Tucholski (23.) wurde immer länger und schlug zum großen Entsetzen von Keeper Christian Boroch, der zu weit vor seinem Kasten stand, in die Maschen ein. Der zweite Abschnitt begann mit einem Wechsel auf Seiten der Moislinger, Dirk Kohlmann brachte Christian Jakubiak in die Partie. Jetzt hatte der Gastgeber den Wind im Rücken und schaltete endlich einige Gänge höher. Und Jakubiak brauchte nicht lange, um das Vertrauen des Trainers zu bestätigen: In der 55. Minute sorgte sein 12. Saisontreffer für den am Ende verdienten Ausgleich. „Da jeder Club eine Halbzeit lang die Nase vorne hatte, geht das Remis voll in Ordnung. Mit einem Punkt kann hier jeder gut leben“, war RW-Manager Bernd Schult zufrieden.


Moisling: Boroch – Barten (46. Jakubiak), M. Bornemann, Dogan, Akar, H. Azzez, J. Bornemann, Haye, Kohlmann (79. Akcasu), Senghore, Grant.


Siems: Reger – Weber, M. Mond, Schumacher, Tafazoli, Volkmann (67. Mi. Niels), Schellhammer (75. Laske), Tucholski, Safadi, Oeverdieck (79. T. Mond), Schwenn.




TSV Pansdorf – Sereetzer SV 1-0

Nach endlosen ligafreien Punktspielwochen ging es am letzten Samstag wieder um Punkte. Zum "Start" der Rückrunde gab es gleich das mit Spannung erwartete Derby Pansdorf gegen Sereetz. Zwar musste man auf den Nebenplatz (mehr Sand als alles andere) ausweichen, aber dennoch entwickelte sich von der ersten Minute ein offener Schlagabtausch. Pansdorf kam etwas besser ins Spiel, hatte leichte Feldvorteile und gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Der SSV brauchte etwas länger, um sich auf Boden und Gegner einzustellen. So hatte Sereetz in der ersten Hälfte, außer einem Freistoß durch Wenchel und einem Abseitstor durch Tetzlaff, keine größeren Chancen.

Die zweite Hälfte war von viel gesunder und fairer Derbyhektik geprägt. Pansdorf hatte die erste Großchance, doch Teufelskerl Müller im Sereetzer Tor, konnte in großer Manier den Kopfball von der Linie kratzen. Von nun an erwachte das Derby, es ging hin und her und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Die größte vergaben die Gäste aus Sereetz durch Boye (Kopfball nach Ecke). Zehn Minuten später dann das Tor des Tages für Pansdorf. Nach einer Unachtsamkeit in der Sereetzer Abwehr klingelte es doch im Kasten von Keeper Müller.

Jetzt rannte Sereetz mit letzter Kraft an, doch mehr als gefährliche Hinterhaltsschüsse (Nowitzki, Ahrens, Bätge) sprangen nicht heraus. Pansdorf rettete die Führung mit viel Glück über die Zeit und ist somit wohl raus aus dem Abstiegsstrudel, währens der SSV auf dem 6. Platz stagniert. Am Ende ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg für Pansdorf. (Quelle: http://www.sereetzer-sv.de)



Der B-Platz musste herhalten, um den Rückrundenstart zu ermöglichen und verlieh dem Derby gegen Sereetz einen sehr gewöhnungsbedürftigen Rahmen. Die Akteure machten aber das Beste daraus und boten den Zuschauern einen kurzweiligen Nachmittag, wobei natürlich die fußballerischen Leckerbissen auf der Strecke blieben. Bei allem Einsatz und teilweise aufkommender Hektik war der Verlauf des Spiels trotzdem sportlich fair. Die Anfangsphase gehörte uns, bereits in der 1. Minute wurschtelte Erik Damm sich durch, wurde aber bei seinem Abschluss geblockt. Nach 16 Minuten trugen wir eine der seltenen Kombinationen über die linke Seite nach vorne, doch Alex Weiss konnte die tolle Flanke von Dennis Jaacks nicht zur Führung verwerten und scheiterte an einem Sereetzer Abwehrbein. Sereetz setzte sein erstes Achtungszeichen nach 25 Minuten mit einem 20-Meter-Freistoß, den Lars Möller in Klassenmanier parieren konnte. Nach 33 Minuten überlief Timo Kirstein den schwarz-gelben Abwehrverband verzog aber beim Torabschluss. In der 36. Minute war ein Sereetzer Angreifer durch, doch wieder war es Lars Möller, der dessen Versuch eines Hebers vorausahnte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, wir hatten leichte Feldvorteile, konnten daraus aber wenig Kapital schlagen. Vor allem die vielen Standards verpufften wirkungslos, da hatte Sereetz einen klaren Qualitätsvorteil. Nach 61. Minuten gab es die erste klare Möglichkeit, doch der Sereetzer Keeper konnte einen aufsetzenden Kopfball von Dennis Jaacks von der Linie kratzen. Jetzt nahm das Spiel mehr Fahrt auf, weil beide Truppen das Risiko erhöhten und erster Kräfteverschleiß spürbar wurde. In der 70.Minute dann die Schrecksekunde für uns, als der Ball nach einer Sereetzer Ecke an unsere Torlatte knallte. In der 79. Minute dann die Entscheidung. Nils Reimann war gerade einmal 4 Minuten auf dem Platz, als er den Ball im 16er erhielt, sich mit einem entschlossenen Antritt Platz verschaffte und den Ball dann von der Grundlinie in die Mitte zurücklegen konnte. Timo Kirstein reagierte einen Tick schneller als sein Gegenspieler und donnerte den Ball unter das Gebälk. In der restlichen Spielzeit schafften wir es nicht mehr den entscheidenden Konter zu setzen und waren einem Sereetzer Powerplay ausgesetzt, konnten den Sieg aber letztlich mit viel Dusel über die Zeit retten. (Quelle: http://www.tsv-pansdorf.de)

Mit diesem Lokalderbysieg dürfte Pansdorf sich endgültig aller Abstiegsgedanken entledigt haben, während Sereetz auf dem sechsten Tabellenrang stagniert. Die Gäste zeigten sich über die Austragung auf dem Pansdorfer B-Platz unzufrieden und dementsprechend entwickelte die Partie reichlich Feuer. "Das war eine gesunde Derbyhektik mit einem allerdings fairen Verlauf", sagte Pansdorfs Trainer Carsten "Otto" Henck. Seine Mannschaft kam mit den Platzverhältnissen auf diesem Sandplatz besser zurecht, dennoch blieben die gesamten 90 Minuten relativ ausgeglichen und eher chancenarm. Lediglich Timo Kirstein und Dennis Jaacks auf Pansdorfer Seiten hatten zunächst gute Einschussgelegenheiten. Die größte Chance des Spiels hatten allerdings die Sereetzer, doch Marcel Boye traf in der 70. Minute nur die Unterkante der Latte. Das goldene Tor fiel nur wenig später auf der anderen Seite, als Timo Kirstein (79.) eine Hereingabe des kurz zuvor eingewechselten Nils Reimann in die Maschen schoss. "Wir hatten heute das Glück des Tüchtigen. Sereetz hätte zwar einen Punkt verdient gehabt, trotzdem war unser Sieg nicht unverdient", analysierte Henck. (Quelle: www.shz.de)

Pansdorf: Möller – Block, Wenske, Wittky – Farklas, Kirstein, Albrecht (64. Galusic), Damm (75. Reimann), Basse – Weiss, Jaacks.


Sereetz: Müller – Al (46. Baetge), Behnke, Nowitzki – Boye, Jahrling, Wenchel (51. Klüver), Meese, Ahrens – Behrens, Tetzlaff.


BSSV – TSV Bargteheide 3-1

Der BSSV fährt durch eine starke Leistung verdient 3 Punkte ein. Zunächst starteten beide Mannschaften vorsichtig. Der Gast hielt den Ball lange in der eigenen Abwehrreihe, wovon man sich jedoch nicht beeindrucken lies. Die Defensive stand sehr sicher und lies kaum Chancen für die Gäste zu. Durch einige schnelle Vorstöße hatte der BSSV eindeutig die besseren Aktionen. Den gefährlichsten Angriff konnte Christian Casper nach schönem Pass von Niklas Wedekind noch am herausstürmenden Torwart vorbei legen, erreichte ihn jedoch selber nicht mehr vor der Torauslinie. Es ging torlos in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte der BSSV zunehmend das Spiel. Nachdem die Defensive zum ersten mal nicht entscheidend klären konnte, erhielten die Gäste einen berechtigten Elfmeter, welcher in der 51. Minute für den 0:1 Rückstand sorgte. Der BSSV lies sich davon nicht beirren, sondern schaltete noch einen Gang höher. In der 64. Minute lief Bastian Tolle nach schönem Pass von Christian Casper unbedrängt auf das Tor zu und schob sicher zum Ausgleich ein. 10 Minuten später war es erneut Tolle, welcher nach pariertem Kopfball von Steven Gleu am schnellsten schaltete und per Kopf die 2:1 Führung erzielte. Zwangsweise agierten die Gäste nun offensiver. Ein Konter in der 82. Minute sorgte schließlich für die Entscheidung. Nach Querpass von Niklas Wedekind schob Matthias Krüger eiskalt zum 3:1 ein.

Fazit: Die Mannschaft belohnt sich nach starker Leistung mit drei wichtigen Punkten. Nach langem Winter mit lediglich einem einzigen Testspiel gelang der Rückrundenstart erstaunlich gut. Das macht Lust auf mehr! (Quelle: http://www.bssv.info)

BSSV: Behnke – Kraak (70. Schlichting), Nitsch, Gleu, Hamann – Schleede, Dirks, Hahn (65. Kokartis), Tolle, Casper – Wedekind (65. Krüger).


Bargteheide: Phillip – Schaft, D. Behnk (55.), Dörling (72. Witzke), Kaempf, Fürstenberg, Kukanda, Strusch, Inden (30. Stiller), Klötzner, Albers.