Hier die ersten beiden Spieltage...
FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Samstag, 19. Juli 2014
Freitag, 18. Juli 2014
Mittwoch, 16. Juli 2014
Fussifahrt Januar/Februar 2014
Bevor ich im April mit Bernd-Uwe los war, war ich schon
Ende Januar/Anfang Februar 2014 erneut eine Woche auf meiner Lieblingsinsel.
Denn in dieser Woche fanden gleich sechs Partien statt. Also kurzfristig Urlaub
genommen (bei uns im Amt zum Glück sehr unkompliziert), einen Flug mit British
Airways nach Heathrow gebucht und noch schnell nach einer Unterkunft gefahndet.
Meine „Base“ richtete ich im wunderschönen Peak District ein, ein englischer
Nationalpark zwischen Manchester und Sheffield. Erstmals hatte ich mir ein
Cottage gemietet, dank der Jahreszeit zu einem unschlagbaren Special-Preis.
Somit hatte ich meine Ferienwohnung und war erstmals Selbstversorger auf der
Insel.
Auch hier wieder alles reibungslos, Montag in Hamburg ab
in den Flieger und binnen 1,5 Stunden nach Heathrow. Dort rein in den Mietwagen
und los zum Tickets-Abgrasen. Ich hatte mich diesmal wieder für die unteren
Ligen entschieden. Auf dem Programm standen Scunthorpe United –
Fleedwood Town (League 2), Sheffield Wednesday – Barnsley FC (Championship),
Doncaster Rovers – Charlton Athletic (Championship), Sheffield United –
Peterborough United (League One) und 2x Nottingham Forest gegen Watford FC und
Yeovil Town (Championship).
Ich hatte mir vorher wieder eine Route abgesteckt, so kam
ich auch an Belvoir Castle vorbei, besser bekannt als das Schloss aus dem
Weihnachts-Kultfilm „Der kleine Lord“. Am Ende eines langen Tages hatte ich
dann fast alle Tickets in der Tasche.
Meine Unterkunft war die Oaker Farm in Hope nahe
Sheffield, ein alter Bauernhof, wo jedoch keine Landwirtschaft mehr betrieben
wird. Von dort konnte ich entspannt alle Stadien anfahren. Am Abend ging es
dann gleich los ins 90 Kilometer entfernte Scunthorpe. Die „Irons“ hatten dort
zum Spitzenspiel gegen Fleetwood Town (nördlich von Blackpool) geladen. Der
Glanford Park fasst 9000 Plätze, aber wie bei uns halt ein Montag-Spiel, somit
waren gut 4000 Zuschauer da. Das hier war noch wahrer Fußball, alles sehr
familiär. 18,00 € kostete das Ticket bei freier Platzwahl, an der Bande zum
Spielfeld noch lässig das Stadionmaskottchen Scunny Bunny abgeklatscht. Selbst der Gegner brachte sein
Maskottchen mit Namen „Captain Cod“ mit…. Fragt mich nicht was das sein sollte…
das Spiel endete 0:0, zum Ende der Saison sind beide Clubs aufgestiegen.
Am Dienstag ging es dann zu den Doncaster Rovers in die
Championship, Englands zweite Liga. Hier kostete das Ticket dann auch gleich
30,00 €. Das Keepmoat Stadium ist ein
kleines, feines Stadion, wo 15.000 Zuschauer Platz finden. Und es ist relativ
neu, wurde erst 2006 gebaut. Die Heimelf siegte in einem guten Spiel mit 3:0,
am Ende stiegen die „Donny Rovers“ aber ab.
Leider verschlechterte sich das
Wetter. Im Peak District fiel Schnee, teilweise kam ich die Steigungen nicht
mehr hoch. In Sheffield, natürlich tiefer gelegen, schüttete es fast zwei Tage
wie aus Kübeln. Somit fiel die Partie gegen Peterborough an der Bramall Lane
leider sprichwörtlich ins Wasser. Schade, ich hätte das kultige Stadion gerne
von innen gesehen und dann noch 29,00 € in den Wind geschossen. Da das Spiel um
19.30 Uhr stattfinden sollte fuhr ich heim nach Hope und beendete den Tag im
örtlichen „The Old Hall“ bei gutem „home made food“.
Mittwoch hatte ich fußballfrei….
Also ab ins Auto und den Peak District wieder erkunden, mein insgesamt dritter
Besuch dort. Ziel war unter anderem Chatsworth House, ein englisches
Landschloss aus dem 16. Jahrhundert… am Parkplatz durfte ich dann schön meine
Schuhe von Schafsch… reinigen… J Danach
ging es zum Monsail Trail, einer stillgelegten Bahnstrecke. Jetzt fahren hier
nur noch Radfahrer. Abends im Cottage gab es dann etwas Exotisches aus
englischen Kühltheken… wer schon einmal dort war, weiß wovon ich rede. Wenn du
auf der Britischen Insel die Vielzahl der Waren in einem Supermarkt siehst,
denkst du wir leben hier in Deutschland in Sibirien. Wahnsinn diese Auswahl!
Am Donnerstag folgte für mich
dann endlich das erste Highlight, da ich schon immer einmal in den City Ground
von Nottingham Forest (32,00 €) wollte. Schon das Parken war eine Ehre. Man
lotste mich zum Nottinghamshire
County Cricket Club an die Trent Bridge. Das Stadion ist eines der
sechs traditionellen Cricket-Grounds in England… coole Tribüne. Von dort waren
es ca. 10 Minuten zum City Ground. Es
wurde ein geiles Flutlichtspiel, die Stimmung war super. So spielte zum
Beispiel ununterbrochen eine Blaskapelle im Stadion und die Fans stimmten
großartig mit an. Es war wieder ein typisches englisches Spiel. Forest lag in
der 47. Minute gegen Watford mit 0:2 hinten, dann peitschten die Fans ihren
Club noch zu einem 4:2-Erfolg nach vorne.
Freitag war wieder Pause
angesagt, Kultur stand auf dem Programm, ich fuhr ins 100 Kilometer entferne
York. Wirklich eine tolle Stadt, die City ist noch komplett von der alten
Stadtmauer umgeben. Dort besuchte ich dann erneut das National Railway Museum.
Ich bin sicherlich nicht der große Eisenbahner, aber das Museum ist der Hammer.
Es hat die höchsten
Besucherzahlen in Großbritannien außerhalb von London.
Samstag dann für mich der nächste Knaller, erstmals ins
Hillsborough von Sheffield Wednesday. Vielen von Euch ist das Stadion sicher
bekannt wegen der schweren Katastrophe vom 15.04.1989, im FA-Cup Halbfinale
zwischen Liverpool und Nottingham kamen dort 96 Menschen zu Tode. Hier ging es
in den South Stand für 38,00 €, hatte selten soviel Beinfreiheit wie hier. Die
Stimmung war gut, Sheffield gewann knapp mit 1:0.
Im letzten Spiel ging es wieder an den City Ground zu
Forest. Diesmal war das Schlusslicht und letztendlich auch Absteiger Yeovil
Town aus der Grafschaft Somerset zu Gast, die Heimelf siegte verdient 3:1. Und so
war die Woche schon wieder rum. Am Montag fuhr ich wieder Richtung Heathrow mit
einem Abstecher in die tolle, alte Ruderstadt Henley-on-Thames. Dann brachte
mich BA wieder sicher in die Heimat.
Dienstag, 15. Juli 2014
Sonntag, 13. Juli 2014
Freitag, 11. Juli 2014
Blitzturnier am Ratzeburger Riemann
Morgen
startet unser Blitzturnier der II. und I. Herren vom RSV, Spielzeit jeweils 45
Minuten.
12.00
Uhr Bor. Möhnsen
II – Ratzeburger SV II
13.00
Uhr Ratzeburger
SV II – TSV Berkenthin II
14.00
Uhr TSV
Berkenthin II – Bor. Möhnsen II
15.00
Uhr TSV Gudow –
Borussia Möhnsen
16.00 Uhr Möllner SV – Ratzeburger
SV
17.00
Uhr Spiel
um Platz 3
18.00 Uhr Finale
Dienstag, 8. Juli 2014
Änderungen im Pokalwettbewerb...
ÄNDERUNGEN IM POKAL...
KREISPOKAL....
der SV Bliestorf wird jetzt vom SV Müssen ersetzt!!!!!!
WANDERSCHILD...
hier wurden Steinhorst II und Müssen II nachgemeldet... somit müssen Ratzeburg
II und GWS II in der Vorrunde ran.
Montag, 7. Juli 2014
Fussifahrt in das Mutterland des Fußballs...
Anfang April ging es wieder los, Fussifahrt in das
Mutterland des Fußballs. Diesmal war mein Kumpel Bernd-Uwe Lange (Ex-Coach
Mustiner SV) mit von der Partie, sein erster Trip auf die Insel. Zwei Spiele
hatte es uns angetan, über einen neuen Kontakt in Manchester bekamen wir Karten
für die Spiele Manchester City – Southampton FC und - es wurde ein richtiger
Knaller - Everton FC gegen Arsenal FC.
Freitags ging es wieder morgens um 6:40 Uhr entspannt mit
Germanwings Richtung Manchester. Wie immer klappte alles reibungslos und wir
konnten schnell unseren Mietwagen in Empfang nehmen. Dann ging es zu unserem
„Kontakt“ in die Innenstadt. Mike ist ein waschechter Evertonian, Fan der
Toffees aus dem Liverpooler Stadtbezirk Everton. Nachdem wir die Tickets im
Sack hatten ging es wieder in mein Stamm-B&B nach Windermere im Lake
District zu Christine & Chris ins „Kenilworth Guest House“.
Am Samstag ab auf den Motorway nach Manchester ins Etihad Stadium (bis 2011 City of Manchester Stadium). Tja… was
soll man sagen… das wir dort den Meister gesehen haben wussten wir zu dem
Zeitpunkt ja noch nicht. Die Stimmung war trotz ausverkauften Haus eher
miserabel. Die Fans der Saints machten dagegen mächtig Stimmung und
unterstützen ihre Mannschaft 90 Minuten lang, trotz der 1:4-Niederlage. Das
Stadion war schon nicht schlecht, aber der Support der Heimfans war echt
durchwachsen… wohl zu sehr verwöhnt die Jungs…
Der Sonntag sollte dann das Highlight des Trips werden,
Karten für Everton gegen Arsenal. So ging es Richtung Liverpool zum Stadion,
parken wieder direkt am Goodison Park, dann machten wir uns auf ins „Elm Tree“.
In dem Pub trafen wir die Familie von unserem Kontakt Mike, er selbst war im
Spanien-Urlaub. Handy in die Hand, Ausschau halten im total überfüllten Pub….
und schon hatten sie uns German Guys im Schlepptau. Leute… jeder deutsche
Gastwirt würde sich wünschen, wenn sein Laden so voll wäre!!!! Wahnsinn!!!! So
lernten wir Mikes Vater kennen (stolze 81), lebenslänglich Everton-Fan! Mit ihm
habe ich mich lange unterhalten, mit 14 durfte er in einem regionalen
Amateur-Pokalendspiel selbst einmal in seinem „Wohnzimmer spielen“… auch seine
Enkel und dessen Freunde lernten wir kennen.
Schnell wussten wir, was absolut tabu in dem Pub war: Über
die Reds zu reden. Und sofort lernte man wieder die Mentalität der Briten
kennen… wir wurden herzlich aufgenommen, es ging schnell die Runde wer wir
waren. Sie waren auch gute Gastgeber, wir durften jedenfalls keine Drinks
ausgeben. Das wollten sie einfach nicht. Wie in England üblich, geht es erst
kurz vor dem Anpfiff ins Stadion (wir saßen echt erst zwei Minuten vor dem
Anpfiff auf unseren Plätzen). Sein Pint trinkt der Engländer halt im Pub, nicht
im Stadion. Unsere Karten bekamen zwei Freunde unserer „Gastgeber“, dafür
erhielten wir deren Dauerkarten. So konnten Bernd-Uwe und ich zusammen das
geile Spiel erleben.
Auf ging`s ins Stadion, wieder mitten in einem Wohngebiet.
Mit Rolltreppen !!!! rauf zu unseren Plätzen. Der Goodison Park wurde schon
1892 erbaut, ist eines der ältesten Stadien der Welt und war das erste große
Stadion in England. Die Tribüne ist einfach Kult, wir saßen auf blauen
Klappstühlen aus Holz!!!!! Und auch dort wollten unsere Vordermänner sofort
wissen, woher wir kommen.
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