FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Sonntag, 25. Oktober 2009
FC Dornbreite II – AKM Lübeck0-2
Im Lübecker Nachbarschaftsduell konnten die Aleviten bei der Elf vom Steinrader Damm einen verdienten Dreier landen. Die erste Hälfte war von beiden sehr verhalten. „Halbe Chancen“ für die Gastgeber durch Dennis Fischer, Max Leischner und Thorsten Asmussen wurden vertan. Der kleinste AKM-Spieler sorgte dann für die kleine Überraschung. Yunus Eren köpfte nach einer Ecke von Ahmet Erenkaya gegen die hochgewachsenen FCD-Deckung ein. „Wir spielen Angsthasenfußball“, moserte FCD-Coach Marco Vogel zur Halbzeit. In Hälfte zwei wurde sein Team besser und teilweise dominant, aber nicht zwingend. Erst in der Schlussphase musste AKM-Keeper Alexander Ciesler mit einigen Paraden gegen Asmussen, Michael Pekrun und Fischer den knappen Vorsprung halten. Der beste Spieler auf dem Platz sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Erenkaya stellte nach einem Konter den Endstand her. (Quelle: Nordsport)
Im Gastspiel bei der Mannschaft von Lübeck 1876 konnten wir einen nie gefährdeten 6:0 Auswärtserfolg landen. Von Beginn an gingen wir zielstrebig zu Werke und zeigten den Hausherren schon früh das es heute nichts zu holen geben würde. Laufbereitschaft, Spielwitz und ein Gegner der sich schnell den Zahn ziehen ließ, ebneten den Weg für viele Chance. So viel das 1:0 nach ca. 10 Minuten durch einen Fernschuss von Oliver Krause, der den Ball mit viel Schnitt gekonnt in den linken Winkel schoss. Die Kopie dieses schönen Tores ließ nicht lange auf sich warten, denn nur kurze Zeit später war es wieder Oliver Krause der aus gleicher Entfernung den Ball erneut in den linken Winkel jagte. Nach einer halben Stunde war es Benny Günther der nach einer schönen Kombination über Andre Burow und Oliver Krause aus 11m zum 3:0 einschob. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Andre Burow, nach einem großartigen Solo, das fast in der eigenen Hälfte begann und bei dem 4 Spieler ausgespielt bzw. abgeschüttelt wurden und mit dem Umkurven des Keepers gekrönt wurde, das 4:0 erzielen. Die wenigen Angriffe der 76ér verpufften entweder an unserer Abwehr oder fanden in den Armen von Andy Liedtke ihr Ende.
In der zweiten Halbzeit konnten wir leider nicht an die gute Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Wir spielten jetzt nicht mehr so konzentriert und leisteten uns zu viele Fehler im Spielaufbau und ließen 76 somit ins Spiel finden. Allerdings konnten diese aus den sich bietenden Räumen wenig Kapital schlagen. Die sich uns bietenden Chancen konnten zunächst nicht genutzt werden da wir nicht mehr so entschlossen zu Werke gingen. Einen Fehlpass des Gegners konnte Andre Burow aufnehmen und locker zum 5:0 vollenden. Kurz vor dem Ende wurde Andre Burow noch im Strafraum gelegt und unser Kapitän Björn Grieger verwandelte abermals eiskalt zum 6:0 Endstand. Insgesamt eine gute Leistung an die wir in der nächsten Woche anknüpfen wollen. Mit vier Siegen in Folge konnten wir an diesem Spieltag auf den zweiten Tabellenplatz klettern.
Bedanken möchten wir uns wie immer bei den zahlreichen Zuschauern aus Kücknitz und freuen uns schon aufs nächste Wiedersehen. (Quelle: www.kuecknitz1.blogspot.com)
SSV Güster – SV Steinhorst5-3
Im Spitzenspiel der Kreisklasse A gewann der SSV Güster sein Heimspiel gegen den SV Steinhorst mit 5:3. Die Gäste gingen mit 0:1 (4.) in Führung. Bereits 2 Minuten später der Ausgleich. Nach schöner Vorarbeit von Sören Jessen erzielte Andre Kossowski das 1:1. Steinhorst hatte die Möglichkeit (20,) abermals in Führung zu gehen. Danach bestimmte der SSV das Spiel. Chancen von Jessen und Kossowski wurden jedoch nicht genutzt. So wurden mit 1:1 die Seiten gewechselt. Die wiederum zahlreich erschienenen Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen. Kossowski (62.), nach Flanke von Leif Lewinski und nach einem langen Ball von Sören Jessen brachte den SSV mit 3:1 auf die Siegerstraße. Als Sören Jessen das 4:1 (75.) erzielte, schien das Spiel gelaufen. Steinhorst steckte nicht auf und konnte auf 4:2 (80.) verkürzen. Der SSV legte nach. Sören Jessen stellte mit einem Flachschuss zum 5:2 (85.) den alten Abstand wieder her. Steinhorst erzielte den ersten und den letzten Treffer dieser Partie zum 5:3 (87.) Endstand. (Quelle. www.fussball.ssv-guester.de)
GW Siebenbäumen II – SIG Elmenhorst5-2
In dem Spiel auf Augenhöhe hatte die II. endlich mal wieder das nötige Glück auf ihrer Seite, sowohl im Abschluss als auch in der Defensive. Schnell konnte in der 10.Minute das 1:0 durch Julian Bernet geschossen werden, nach Vorlage von Florian Elsner, der diesmal als zweiter Sechser im Feld auflaufen durfte. In der Folgephase drückte Elmenhorst und versuchte den Ausgleich wieder herzustellen. Aber sie hatten im Abschluss eindeutige Schwächen. Kaum ein Schuss forderte Tim Nazarkiewicz wirklich, höchstens die Sprints zum kleinen Trainings- oder Parkplatz, um die Bälle wieder zurück zu holen. In der 25.Minute konnte schließlich das etwas befreiende 2:0 geschossen werden. Patrick Hempel wurde sehr gut von Marcel Schönborn bedient und er konnte das Tor machen. Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich nichts mehr am Spielverlauf. Beide Mannschaften drückten, konnten aber keine weiteren Tore erzielen. Dies lag entweder am mangelnden Abschluss oder an der Defensive.
Auch direkt nach der Halbzeit wurden die Zuschauer nicht mit fußballerischer Feinkost verwöhnt. Vielmehr wurde das Spiel sehr körperbetont geführt und die Zweikämpfe wurden härter. Dies mag vielleicht am Schiedsrichter gelegen haben, dem aber kein Vorwurf zu machen ist, er hatte seine Linie klar beibehalten. Schließlich änderte sich etwas, als Alexander Urban in der eigenen Hälfte den Ball eroberte, auf der linken Außenbahn zwei Gegenspieler stehen ließ und aufs gegnerische Tor zustürmte. Vor dem Tor waren nur noch der Torhüter und ein gegnerischer Verteidiger, aber Urban ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und krönte seine Einzelaktion mit einem wunderschönen Tor ins lange Eck. Vermutlich dauerte dieser Jubel bei der gesamten Mannschaft noch zu lange an. Denn Elmenhorst konnte sich im Gegenzug ebenfalls auf der linken Außenbahn durchsetzen und Tim Nazarkiewicz musste das erste Mal in der 70. Minute hinter sich greifen.
Trotz des kleinen Rückschlags änderte sich nichts im Spielverlauf der Grün-Weißen, der mittlerweile ins Spiel gekommene Frank Dencker schickte Patrick Hempel mit einer Flanke aus dem Halbfeld aufs Tor zu und der machte seinen Doppelpack in der 75.Minute perfekt. Um das harte, körperbetonte Spiel deutlich zu machen, gab es in der 79.Minute einen Elfmeter für unsere Grün-Weißen als Patrick Hempel im Strafraum gefoult wurde. Nach langer Zeit versuchte sich unser Spielertrainer wieder selbst und er machte das fünfte Tor. Selbst das 2:5 in der 83.Minute änderte nichts mehr und die Durststrecke ist beendet worden.
Fazit: Endlich mal wieder ein Spiel mit geschossenen Toren und ohne gelben Karten wegen Meckerns oder wiederholtem Foulspiel. Insgesamt ist der Sieg verdient gewesen durch die bessere Chancenauswertung. Jetzt liegt erstmal ein Spielfreies Wochenende vor unserer II. und danach empfängt sie am 31.10. um 16 Uhr in Siebenbäumen, die II. Mannschaft von der Möllner SV. (Quelle: www.gw-siebenbaeumen.de)
Tore:1:0 10. Min Julian Bernet, 2:0 25. Min Patrick Hempel, 3:0 70. Min Alexander Urban, 3:1 70. Min, 4:1 75. Min Patrick Hempel, 5:1 79. Min Frank Dencker (FE), 5:2 83.Min
GWS: T. Nazarkiewicz - A. Urban, B. Pyko, J. Oberbeck - D. Villareal, J. Bernet, M. Evers, F. Elsner (75. Min M. Anders), E. Ates - P. Hempel, M. Schönborn (65. Min F. Dencker)
TSV Berkenthin II – SV Müssen2-0
In einem äußerst schwachen Spiel verliert der SV Müssen bei der zweiten Mannschaft von Berkenthin verdient mit 2:0. Angereist mit 13 Mann sollten die nächsten drei Punkte nach Dienstag eingefahren werden. Berkenthin wollte das Spiel an sich reißen, aber schaffte dieses nicht konsequent. Berkenthin hat sich in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen erarbeitet, diese jedoch vergeben. Müssen konnte auch ein, zweimal vor dem Tor gefällig abschließen. Die beste Chance dabei hatte Marco Lehnhardt mit einem Kopfball, diesen hielt der Torwart aber Klasse. Berkenthin hatte im ersten Abschnitt drei gute Freistoßmöglichkeiten am 16er, welche aber kläglich vergeben wurden. In der ersten Halbzeit haben sich zwei Spieler bei Müssen so verletzt, das diese nicht weiterspielen konnten. So kam der Verletzte Kuri zum Zug. An Laufen war aufgrund einer Zerrung nicht zu denken. In der Halbzeit hat sich dann auch Trainer Volker Stange umgezogen und kam für Kuri wieder ins Spiel.
Berkenthin konnte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit weiter vor das Tor der Müssener schieben. Müssen besann sich nun aufs Kontern. In der 61. Minute konnte ein Berkenthiner freistehend den Ball aus 9 Metern zur 1:0 Führung einschieben. Nurfünf Minuten später hat die ganze Abwehr bis auf Oliver Müller und Torwart Thomas Förster den Gästen zugeschaut, wie diese im vierten Anlauf zum 2:0 trafen. Nach diesem Tor war von der Müssener Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen nichts mehr zu sehen. Die Laufbereitschaft war NULL!! Der Wille war NULL! Dabei war Berkenthin wahrlich kein guter Gegner. Dieser schadeten sich selber noch in der 70. Minute mit einer Gelb-Roten Karte. Der Verletzte Kuri spielte nun auch wieder mit, da der nächste Müssener verletzt vom Platz musste. Es passierte nichts mehr und das Spiel ging verloren. Mal schauen wer nächste Woche auflaufen kann oder möchte. Mit so einer Leistung gute Nacht gegen Gudow. (Quelle: www.sv-muessen.blogspot.com)
Zum Doppelderby Büchen gegen Mölln empfing die II. Herren des BSSV die Reserve aus Mölln. Beide Mannschaften begannen die Partie sehr vorsichtig. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt und auf beiden Seiten gab es im Aufbau viele Fehler und Ballverluste. Torchancen waren Mangelware. Nach 20 Minuten konnte Christian Petry die erste nennenswerte Chance zur 1:0 Führung abschließen. Danach drückten die Gäste und erspielten sich ein Übergewicht. Nach einer langen Flanke fiel dann in der 30. Minute das 1:1. Und spätestens mit einem Pfostenknaller kurz danach war der Ausgleich mehr als verdient. Die Eulenspiegler bestimmten bis zur Pause die Partie ohne Torerfolg.
Nach der Halbzeit waren die Büchener noch gar nicht auf dem Platz, da stand es schon 1:2. Ein präziser Ball in die Schnittstelle der Abwehr reichte aus und der Möllner Stürmer schob unbedrängt ins lange Eck. Der BSSV agierte nun zielstrebiger und war fortan die bessere Mannschaft. Ein Kopfball an den Pfosten und 2 weitere Tormöglichkeiten ließen erahnen, was bald passieren sollte. Thomas Piehl wurde mustergültig von Niklas Wedekind bedient und konnte zum 2:2 Ausgleich treffen. In der Folge dezimierten sich die Gäste mit zwei Platzverweisen quasi selbst. Folglich drängten die Büchener mehr und mehr auf den Sieg. Doch wie so häufig werden auch beste Einschussmöglichkeiten nicht genutzt. In der 88. Minute vereitelte der starke Möllner-Schlussmann die beste Chance durch Christian Petry. In der Nachspielzeit war der BSSV wieder zu naiv und nach einer eigenen Ecke konnte Ronny Steusloff den Gästekonter nur noch mit einer Notbremse stoppen. Leider ließ sich ein Möllner Spieler zur nächsten Tätlichkeit hinreißen und so verließen die nächsten beiden Spieler den Platz.
Fazit: Vier Platzverweise in einer eigentlich fair geführten Partie. Der BSSV schafft es nicht trotz doppelter Überzahl den erforderlichen Heimsieg einzufahren. Vor allem nach dem zweiten Durchgang wäre der Erfolg verdient gewesen, doch leider versäumt man es wieder das entscheidende Tor zu erzielen. (Quelle: www.bssv.info)
Das Spiel gegen die zweite Mannschaft des BSSV wurde auf dem Büchener Rasenplatz ausgetragen. Dieser war trotz der nächtlichen Regenfälle gut bespielbar. Möllns Trainer Torsten Stoltenberg ließ seine Jungs wieder im bewährten 4-2-3-1 System auflaufen. Auf dem nassen Rasen entwickelte sich ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel. Mölln konnte sich hierbei die klareren Torchancen erarbeiten. Die größte Möglichkeit hat hierbei der wiedergenesene Folke Brodersen. Mustergültig bedient wird er bei der Ballannahme vom Büchen-Siebeneichener Torwart umgerannt und kommt zu Fall. Trotz des Fouls landet der Ball im Tor. Plötzlich ertönt der Pfiff des Schiedsrichters, da Folke den Ball im Fallen an die Hand bekommen hat. Doch anstelle des fälligen Elfmeters entscheidet Schiedsrichter Otto Bagusch zur allgemeinen Verwunderung auf Handspiel und Freistoß für den BSSV. Anstelle der Möllner Führung sahen die Zuschauer nun stärker werdende Büchen-Siebeneichener. Ein Ball in die Tiefe hebelt die zu offensiv stehende Möllner Viererkette aus. Der BSSV bedankt sich und verwandelt eiskalt zur zwischenzeitlichen 1:0 Führung. Diese hielt jedoch nicht lange an. Möllns Sleimen El-Sabe setzt sich auf der rechten Seite schön durch. Der in der Mitte mitgelaufene Daniel Rugulis kann Sleimens gute Flanke per Kopf verwandeln. So ging es 1:1 in die Pause.
In der zweiten Hälfte änderte Stolle dann das System. Auf Dreierkette umstellend brachte er mit Marijan Krivic einen weiteren Stürmer ins Spiel. Dies wurde umgehend belohnt. Der eben erwähnte Marijan spielt den Ball kurz vorm gegnerischen Sechzehner durch zwei Büchener Abwehrspieler hindurch zu Albert Oldenburger, der den Ball kompromisslos im Tor des BSSV unterbringen kann. Bis zur 55 Minuten lief aus Sicht der Möllner dann alles nach Plan. Ein Zweikampf im Mittelfeld, an dem Folke Brodersen beteiligt ist, sollte diesen Plan jedoch gehörig aus der Bahn bringen. Der Schiedsrichter entscheidet auf Foulspiel von Folke, woraufhin dieser sich zu einer Äußerung hinreißen lässt. Dies missfiel Otto Bagusch, der Folke in der ersten Hälfte wegen eines ähnlichen Vorfalls schon lautstark ermahnt hatte. So sah er nun die gelbe Karte. Irgend etwas gefiel Herrn Bagusch dann nicht an Folkes Reaktion, sodass dieser prompt gelb-rot sah. Dies war natürlich eine arge Schwächung, da Folke bis dahin ein gutes Spiel gemacht hat. Büchen-Siebeneichen konnte diesen Umstand ausnutzen und den 2:2 Ausgleich erzielen. Bis zum Schlusspfiff fiel Mölln dann leider nur noch durch zwei unnötige Fouls auf. Der zur Halbzeit eingewechselte Marijan Krivic rennt in der Rückwärtsbewegung einen Spieler des BSSV um und lässt sich anschließend auf Diskussionen mit dem Gegner ein. Der Schiedsrichter entscheidet auf Tätlichkeit und schickt Marijan vorzeitig zum Duschen. Zu neunt versuchte Mölln das Ergebnis zu halten. Der nach Verletzung noch nicht wieder bei 100% angelangte Christian Hering konnte eine BSSV Führung durch gute Paraden verhindern. Kurz vor Schluss hat unsere Mannschaft dann sogar noch die Möglichkeit zum Siegtreffer. Offensiv spielende Büchen-Siebeneichener vernachlässigten die Abwehrarbeit, sodass sich Daniel Rugulis im 1 gegen 1 durchsetzten kann und alleine aufs Tor zurennt. Sein Gegner sieht keine andere Möglichkeit, als Ihn mit einer Grätsche von hinten, die natürlich gleichzeitig eine Notbremse ist, zu stoppen. Während der Schiedsrichter diesem zu Recht die rote Karte zeigen will, brennen bei Albert Oldenburger die Sicherungen durch. Er stürmt auf einen Büchen-Siebeneichener zu und rempelt diesen um. So sieht auch Albert völlig unnötig aber vollkommen zu Recht die rote Karte. Den fälligen Freistoß aus achtzehn Metern kann Daniel dann nicht verwandeln. Da dies alles in der letzten Minute von statten ging, beendete Schiedsrichter Otto Bagusch die Partie im Anschluss. Mölln hatte zu diesem Zeitpunkt noch ganze acht Spieler auf dem Platz, was das Endergebnis von 2:2 deutlich in den Schatten stellt. (Quelle:www.zweiteherren.tk)
Einen wichtigen Sieg fuhren die Borussen im Spiel beim TSV Gudow II ein. Anders als in den letzten Wochen, war man von der ersten Minute an präsent und übernahm sofort das Kommando. Trainer Denis Clausen warnte vor dem Spiel ausdrücklich vor dem Gegner, er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Kurz vor dem Spiel musste das Trainerteam noch kurzfristig umbauen, da Matthias Kock drum bat (Er fühlte sich nicht fit! Respekt Matze, für Deine Ehrlichkeit! Ist nicht selbstverständlich). Die ersten Möglichkeiten des Spiels dann auch für die Borussia, nach dem Markus Buer knapp scheiterte, hätte Robin Freund eigentlich treffen müssen, doch sein Lupfer ging über das Tor. Angetrieben von einer starken rechten Seite um Markus Buer und Frederik von Elm, erspielten sich die Borussen einige Möglichkeiten. Maikel Perz´Schuß wurde in der 22. Minute noch von der Linie gekratzt, ein Volleyschuss von Routinier Daniel Schlingelhof verpasste nur knapp das Tor.
Die Gastgeber kamen kurze Zeit später zum ersten richtigen Vorstoß, große Gefahr blieb aber aus. In der 32. Minute endlich der Führungstreffer, wieder über rechts mit Frederik von Elm, seine Hereingabe wird etwas unglücklich direkt vor die Füße von Markus Buer geklärt, der dann keine Mühe hatte, seinen ersten Saisontreffer zu erzielen. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel! Im zweiten Durchgang war es dann Kapitän Christoph Czygan, der unter Mithilfe des TSV Torwarts das 2:0 erzielte. Den schönsten Spielzug des Spiels vollendete Robin Freund zum entscheidenden 3:0. Nach Flanke von von Elm, köpfte Dshivan Saleh aus gefühlten 30cm das Leder eine Minute später über das Tor. Danach kam ein Bruch ins Borussen Spiel, Stellungsfehler, keine Konzentration und viele Abspielfehler prägten das Spiel bis zum verdienten Anschlusstreffer! Jetzt war man wieder wach und der agile starke Robin Wind hatte dann dreimal Pech im Abschluss! Maikel Perz mit 2 Treffern erhöhte dann noch zum 5:1 Sieg! Der Schlüssel zum Erfolg lag heute mit an der starken rechten Seite, mit Markus Buer, Frederik von Elm und später mit Robin Wind. (Quelle: http://www.sv-borussiamoehnsen.de)
Möhnsen: 1 Bastian Siemers - 2 Frederik von Elm, 5 Tim Eiberg, 4 Tarik Saleh - 7 Maikel Perz, 3 Ron Landahl, 8 Daniel Schlingelhof, 13 Markus Buer, 10 Christoph Czygan - 9 Dshivan Saleh, 11 Robin Freund
eingewechselt: 12 Felix Stamer, 6 Matthias Kock, 14 Robin Wind, 15 Marco Döhring
Tore: 0:1 Markus Buer (32.), 0:2 Christoph Czygan (58.), 0:3 Robin Freund (62.), 1:3 (74.), 1:4 Maikel Perz (86.), 1:5 Maikel Perz (90.)
SV Müssen – GW Siebenbäumen II4-2
Zum heutigen Nachholspiel vom vergangenen Sonntag empfingen wir in der Lagune von Müssen die zweite Mannschaft von Grün Weiß Siebenbäumen zum ersten Flutlichtspiel der Saison. Heute ging es für beide Mannschaften darum sich in der Tabellenmitte zu festigen. So fingen beide Mannschaften an nach vorne zu spielen. Die Anfangsphase war von vielen Abspielfehlern geprägt. Nach 10.Minuten konnte sich Müssen die erste große Chance erarbeiten, aber Jan Pertiller scheiterte frei vor dem Tor am Gästetorwart. Dieser hat das ganze Spiel mit Licht und Schatten gespielt. In der 17.Minute wurde Kuri im 16er schön in Szene gesetzt und traf aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung der Heimmannschaft. In der Folgezeit blieben Chancen Mangelware. Man bemerkte jedoch, dass die Grün Weißen bei hohen Bällen ihre Schwierigkeiten hatten. In der 29.Minute wurde ein Siebenbäumer Angreifer am Strafraum freigespielt und haut den Ball aus 18 Metern satt unter die Latte. Ausgleich 1:1. Nach einem hohen Ball in den Siebenbäumer Strafraum sieht die Hintermannschaft nicht gut aus und Christian Hase kann den Abpraller zur 2:1 Führung nutzen. Halbzeit.
Nach der Halbzeit kam die Zeit von Siebenbäumen. Sie wollten unbedingt den Ausgleich erzielen und erspielten sich einige Möglichkeiten heraus, welche aber ungenutzt blieben. Nach einer Ecke der Müssener in der 58.Minute konnte der Torwart den Ball nur nach vorne abklatschen und Timm Grade nutzt den Fehler und schiebt trocken zum 3:1 der Hausherren ein. Das Spiel schien gelaufen und es wurde ruhiger auf dem Feld. In der 68.Minute jedoch wurde ein Gast im Strafraum freigespielt. Beim ersten Schuss half noch der Pfosten. Beim Nachschuss, welcher wohl als Pass gedacht war, konnte nur Andre Stange den Ball berühren und Netzte diesen im eigenen Tor ein. Jetzt war Siebenbäumen wieder wach. Aber nur 3.minuten später nahm sich Orhan Avci ein Herz und zog am 16er an seinem Gegenspieler vorbei und erzielte mit einem sehenswerten Treffer das 4:2. In der Folgezeit verflachte das Spiel und nach 90.Minuten war der 4:2 Sieg fest. Es war ein ausgeglichenes Spiel in dem die Abwehrreihe der Gäste den Sieger aufgrund ihrer Unsicherheit ausmachte und Müssen schließlich die Chancen zu nutzen wusste. (Quelle: www.sv-muessen.blogspot.com)
An diesem Wochenende empfing die zweite Mannschaft der SG Schnakenbek/Lütau die Erste des aktuellen Tabellenführers Ziethen. Da man die Gäste sehr offensivstark erwartete, wollte man aus einer kompakten Defensive heraus versuchen zum Erfolg zu kommen. Bis auf wenige Ausnahmen, so z.B. im Tor, wo Alte-Herren-Keeper Stefan Lojek aushalf (Muskelfaserriss bei Dennis Gabriel) ging man in Bestbesetzung ins Spiel. Dies gelang in den ersten Minuten bereits ganz gut. Man stellte die Räume im zentralen Mittelfeld bereits recht gut zu und die Abwehr ließ keine größeren Chancen für die Ziethener Stürmer zu. Allerdings konnte sich auch die SG offensiv nicht nachhaltig in Szene setzen.
Erst in der 20. Minute war ansatzweise die Marschroute erkennbar als ein über außen vorgetragener Angriff über Raik Meyer und den wieder genesenen Christian Asboe allerdings nicht abgeschlossen werden konnte. Auf der rechten Seite machte es David Ablass 10 Minuten später besser und überlief seinen Gegenspieler und flankte flach vors Ziethener Tor. Die Defensive der Gäste konnte den Ball nicht klären und Mittelstürmer Mirko Grun staubte ab. Vor dem Seitenwechsel kamen die Gäste dann aber noch zum 1:1 – eine kleine Unsicherheit bei Keeper Stefan reichte um den Ausgleich zu erzielen. Bereits in dieser ersten Hälfte muss erwähnt werden, dass es sich prinzipiell um ein faires Spiel handelte, welches fast ausschließlich durch unverständliche Pfiffe und provozierende Kommentare von Schiedsrichter Thomann aus Müssen aufgeheizt wurde. Bis hierhin blieb es aber bei einer gelben Karte – dies sollte sich in den zweiten 45 Minuten ändern.
Nach der Halbzeit wechselte die SG – im zentralen Mittelfeld kam für Niels Lange Tobias Spring. Fußballerisch kann über die zweiten 45 Minuten zusammenfassend gesagt werden, dass bei den Platzherren die Kraft nachließ und sich die junge Truppe nicht ausreichend wehrte. Auch wenn die Gegentore äußerst unglücklich fielen, trug wieder einmal Schiedsrichter Thomann einen Großteil dazu bei, dass sich in den zweiten 45 Minuten ein unruhiges Spiel entwickelte, mit wenig Spielfluss auf beiden Seiten. Kurze Beschreibung der Schiedsrichterleistung: Zweimal Rot (je einmal für Ziethen, einmal für Lütau) wobei er zunächst dem falschen Lütauer Spieler den Platzverweis aussprechen wollte, weil er die Situation nicht überblickte, mehrere gelbe Karten für Lappalien auf beiden Seiten und ein selbstgefälliges Auftreten, das erst Härte ins Spiel hineinbrachte. Weitere Kommentare zur Leistung von Herrn Thomann sollen hier erspart bleiben. (Quelle: www.sv-lütau.de)
Fazit: Ein verdienter Sieg für die Gäste, weil die SG keinen guten Tag erwischte. An dieser Tatsache ändert auch das Comeback von Sebastian Thiele, der nach über einem Jahr Verletzungspause wieder mitspielen konnte nichts. Aus den nächsten drei Spielen müssen nun mindestens 6 Punkte geholt werden.
Und schon wieder war Derby-Time am Riemannsportplatz in Ratzeburg. Der Gegner kam am heutigen Sonntag aus Seedorf angereist und die Partie sollte zu keinem Zeitpunk an Brisanz verlieren. Aber der Reihe nach...
Der junge Schiedsrichter pfiff pünktlich um 13 Uhr die Jagd nach den drei Punkten an und schon in den ersten zehn Minuten konnte man erkennen, dass sich beide Mannschaften viel vorgenommen hatten. Die Partie gewann mehr und mehr an Hektik und zwingende Situation ergaben sich kaum. Lediglich die Chancen von Lorenz, Jahnig und Senger hätten zum Erfolg führen können, doch es stellte sich wieder die altbekannte Abschlussschwäche ein. Der erste richtige Aufreger folgte in der 20. Minute, als der Seedorfer Libero nach wiederholten Beleidigungen gegen Ratzeburger Spieler die gelb-rote Karte sah. Glatt Rot wäre auch zu vertreten gewesen. Nach kurzem Tumult konnte die Partie aber fortgesetzt werden. Die RSV-Reserve agierte nun cleverer und ließ kaum Seedorfer Chancen zu. Bis auf einem Torschuss waren die gegnerischen Stürmer durch die stark spielende Abwehr abgemeldet. Diese eine Chance verhinderte Keeper Alex Brey mit einer Glanzparade. Leider verschoss Patrick Senger noch einen Elfmeter. Kurz vor der Halbzeit gelang dann der Führungstreffer auf Seiten des RSV. Christian Lorenz erzielte das 1:0 in der 42. Minute nach einem groben Abwehrfehler der Seedorfer aus kurzer Distanz in die linke untere Ecke. Es folgte der Pfiff zur Pause.
Trainer Mirko Fischer brachte zur zweiten Halbzeit Sidney Blank im Mittelfeld, um noch mehr Akzente im Spielaufbau und zur Stabilisierung der Defensive zu setzten. In der 52. Minute sollte dann endlich eine lange Serie reißen. Florian Jahnig, der seit 5 Spielen glücklose Top-Torjäger der II. Herren konnte endlich wieder einen Erfolg für sich verbuchen. Christian Lorenz hatte den Ball stark erlaufen und gekonnt von rechts in den 16er gespielt. „Flo“ musste den Ball nur noch einschieben. Nun brachen alle Dämme. Vierzehn Minuten später das nächste Tor durch Jahnig, der Doppelpack war perfekt. Die gute Vorarbeit erledigte Patrick Senger. 3:0 für den RSV. Hier sollte heute nichts mehr anbrennen, da der TSV keine Gegenwehr mehr leistete und sich selber mit mehr und mehr dummen Aktionen um die Spieler brachte. Glatt ROT in der 68. Minute. Seedorf spielte jetzt nur noch mit 9 Leuten gegen gut gestellte und agile Ratzeburger. Und einen Spieler hatten die Seedorfer am heutigen Sonntag einfach nicht im Griff. Florian Jahnig schien nun heute alles nachholen zu wollen, was er in den vergangenen Spielen versäumt hatte und machte den Hattrick perfekt. In der 70. Minute markierte er den Treffer zum 4:0. Der lupenreine 2. (!) Hattrick der noch jungen Saison war perfekt. Auch dieses Tor wurde von unserem „10er“ Patrick Senger vorbereitet.
Nun folgten einige unglaubliche Situationen auf Seedorfer Seite. Nach einem völlig unnötigen Foul an Sidney Blank im 16-Meter-Raum zeigte der gut agierende Schiedsrichter auf den Punkt. Der auslösende Seedorer Spieler hielt es noch für nötig, wie ein „Bekloppter“ nachzutreten. Gott sei dank zeigte sich auch da wieder sein permanentes Unvermögen und er verfehlte den Ratzeburger Spieler knapp. Für diese widerliche Aktion zeigte der Schiri lediglich gelb. Nun war es der Seedorfer Verteidiger, welcher sich auch noch einmischen sollte. Mit einem Griff an den Hals des Schiedsrichters stieß er diesen zur Seite. Das Resultat war natürlich die nächste rote Karte und man kann nur hoffen, dass der Verband solche „Subjekte“ auf Lebenszeit sperrt, um andere Spieler und Schiedsrichter zu schützen. Den immer noch fälligen Strafstoß verwandelt Daniel Peters sicher zum 5:0. Kurze Zeit später verließ F. Jahnig unter großem Beifall der Zuschauer und Spieler den Platz. Er wurde durch Maik „Luca-Lüde“ Lüdemann ersetzt und dieser sollte gleich noch einmal für große Gefahr vor dem Seedorfer Tor sorgen. Während sein erster Schuss noch knapp 20 Meter über das Tor hinausging, machte er sich beim 2. Versuch seine eigenen Erfahrungen als Keeper zu Nutze und lief unbeirrt auf den herauseilenden Keeper zu. Er zögerte bis zum letzten Augenblick und erwischte genau den richtigen Moment zum Schuss. Der Keeper hatte die Beine nur ein Hauch zu weit auseinander und Maik „The Getter“ Lüdemann tunnelte ihn zum 6:0 Endstand (85.). Der TSV landet mit dieser viel zu gering ausgefallenen Niederlange auf dem letzten Tabellenplatz und Die RSV Reserve beansprucht für sich nun Platz 4 als Aufsteiger.
Glückwunsch Jungs, ihr habt eine tolle Leistung gezeigt, die Buden gemacht und euch nicht auf das Niveau des peinlichen Gegners begeben. Platz 4 als Aufsteiger nach 10 Spielen. Das ist schon eine sehr, sehr gute Leistung, an die wir am nächsten Sonntag wieder zu Hause um 12:00 Uhr! gegen Linau anknüpfen werden. (Quelle: www.rsv-herren.de)
Linauer SV – TSV Nusse2-1
An diesem Spieltag war Derbyzeit in Linau – der TSV aus Nusse war zu Gast am Kuhdrift. Man war gespannt, wie sich der LSV nach der desolaten Leistung aus der Vorwoche zeigen würde. Von Anfang an konnte sich Linau zwar klare Torchancen erspielen, scheiterte aber immer wieder mit klarsten Möglichkeiten an Nusses Schlussman Thieme, der zum ersten mal auf seinen Ex-Club Linau traf und heiß war wie Frittenfett. Noch besser wurde es für den ehemaligen LSV’er als der Gast aus Nusse in der 30. Min. wie aus dem Nichts die Führung erzielte. Allerdings zeigten die Gastgeber dieses mal Moral und spielten weiter nach vorne. Jedoch fanden sämtliche Versuche, den Ausgleich herzustellen, ihren Meister in Thieme und es blieb zur Halbzeit bei der Gästeführung.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild: Linau mit viel Drang nach vorne; jedoch ohne Erfolg. Dies änderte sich in der 75. Min. Thieme schien sein orange-blaues Herz wieder gefunden zu haben und musste aus seiner Sicht etwas unglücklich einen Fernschuss von Andre Stolt aus den Maschen holen. Stolt wollte seinen Mannschaftskollegen zeigen , dass die abgesessene Rotsperre ihm leid tat, da er der Mannschaft einige Wochen gefehlt hatte. (Danke Wolfgang noch einmal !!!) Linaus bereits angesprochene Moral und der Wille nicht ein weiteres Mal den Gang in eine untere Spielklasse antreten zu müssen wurde in der letzten Spielminute dann endgültig belohnt. Spielertrainer Matthias Röhl erzielte den späten aber dennoch verdienten Siegtreffer zum 2:1 Endstand, der danach ausgiebig bei Bier und Kümmerling gefeiert wurde. Doch damit solch freudige Minuten auch weiterhin miteinander verbracht werden können, heißt es nun weiter hart für den gefährdeten Klassenerhalt zu arbeiten, denn am nächsten Wochenende erwartet die Jungs vom LSV ein hartes Stück Arbeit am Riemann, dessen RSV die letzten 4 Spiele in Folge für sich entscheiden konnte. Noch zu erwähnen ist, dass LinauŽs verletzter Kapitän Marcel Jahncke sein Comeback gab und als Feldspieler der Abwehr sehr viel Halt geben konnte. (Quelle: www.orange-blau-lsv.de.tl)
Ein aufblasbarer Plastikball, wie ihn Kinder am Strand oder im Wasser durch die Luft werfen, hat am Wochenende die englische Fußball-Meisterschaft maßgeblich beeinflusst. Der einzige Treffer beim Spiel zwischen dem AFC Sunderland und dem FC Liverpool (1:0) wurde begünstigt durch einen auf dem Spielfeld herumliegenden Strandball: Das Spielzeug fälschte klar erkennbar einen Schuss von Darren Bent ins Tor der Gäste ab (5.).
Der Treffer zählte. Gemäß der Fußball-Regel Nummer 5 muss der Schiedsrichter bei einem Eingriff von außen das Spiel unterbrechen. Referee Mike Jones sah das aber auch nach Konsultationen mit seinen Assistenten anders. `Wie ist er denn auf diese Idee gekommen? Der Schiedsrichter hat in einem solchen Fall die Pflicht, das Spiel zu unterbrechen, er hätte dann mit einem Schiedsrichterball weitermachen müssen´, sagte Eugen Strigel, Schiedsrichter-Lehrwart des DFB, dem SID auf Anfrage. Den roten Strandball mit der Aufschrift `Liverpool´ hatte ausgerechnet ein Fan des FC Liverpool auf den Rasen im Stadion des Lichts geworfen. Als Torjäger Bent innerhalb des Strafraums abzog, lag das Spielzeug im Fünfmeterraum - und es lenkte den Schuss des Angreifers des AFC Sunderland unhaltbar für Liverpools Torhüter Pepe Reina ab.
`Wenn sie das Ding da rumliegen lassen, müssen sie halt die Strafe dafür bezahlen´, lästerte der Torschütze. Liverpools Trainer Rafael Benitez geriet in der zweiten Halbzeit heftig mit Kollege Steve Bruce aneinander, die Streithähne mussten von den Schiedsrichtern getrennt werden - über den Vorfall mit dem Strandball wollte sich der Spanier aber nicht aufregen. `Ich kann es nicht ändern´, sagte Benitez und klagte: `Wir hatten kein Glück mit dem Tor, wir haben nicht gut gespielt - es war ein sehr schwieriger Tag für uns."