FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Freitag, 2. April 2010

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


TuS Lübeck – Phönix Lübeck 2-1

In der ersten Halbzeit gab es eigentlich nur zwei ansehnliche Torchancen, denn die Kontrahenten neutralisierten sich über weite Strecken. TuS Lübeck 93 ließ den Ball allerdings ansehnlicher laufen. In der 18. Spielminute hatte S. Grün die größte Chance, die Phönixer in Führung zu bringen. Allerdings hämmerte er die Kugel an die Lattenunterseite. TuS Lübeck 93 prüfte in der 45. Spielminute unseren Keeper M. Kaminski, dem es mit einer Parade zu verdanken war, dass es zur Pause noch torlos stand.

In der 52. Spielminute ließen die Phönixer den gegnerischen Spielern zu viel Freiraum und kassierten den Gegentreffer zum 1:0. Die Phönixer schafften in der 69. Spielminute durch K. Dogbe den Anschlusstreffer zum 1:1. Kurz vor Schluss stimmte die Abstimmung in der Defensive nicht und TuS Lübeck 93 nahm das Geschenk dankend in der 88. Spielminute an und versenkte die Kugel zum 2:1 Endstand.

Phönix M. Kaminski, S. Gosch, R. Ewert, M. Nzumba, J. Benke, A. Linke, S. Wenst (60. S. Tazegül), S. Grün, K. Dogbe, T. Burgu (46. R. Anik), A. Cengiz




Lübecker SC 99 – Türkischer SV 3-0


Nach unserer Auftaktniederlage in Ratzeburg hatten wir uns für das heutige Spiel auf dem heimischen Grandplatz gegen den Türkischen SV sehr viel vorgenommen.
Auch die Gäste waren nach zuletzt 2 Niederlagen topmotiviert zum Nachbarschaftsduell angereist.


Das Spiel startete auch dementsprechend rasant. Wir hatten noch nicht unsere Ordnung gefunden, als durch eine Nachlässigkeit in der 4.min plötzlich ein Gästespieler allein vor unserem Tor auftauchte, doch Sascha konnte das Duell für sich entscheiden. Die nächsten Minuten gehörten dann uns. Aus einer kontrollierten Defensive erspielten wir uns einige Möglichkeiten. Völz verfehlte in der 6.min nach einem Sololauf aus der eigenen Hälfte nur um Zentimeter das gegnerische Gehäuse und Weides Kopfball nach Nikis Freistoß in der 12.min klatschte an die Unterkante der Latte und wieder ins Feld hinein. Nur eine Minute später prüfte Benny den gegnerischen Torwart mit einem satten Linksschuss, den dieser allerdings stark parierte, doch den Abpraller konnte Stöpsel aus 5m im Tor unterbringen. Nun ließ unser anfänglicher Druck leicht nach und wir erspielten uns keine Hochkaräter mehr aber kontrollierten zu jeder Zeit das Spiel. In der 32.min verwertete Stöpsel eine Flanke von Niki freistehend per Volley zum 2:0. Kurz vor der Halbzeit kamen die Gäste noch einmal zu einer Chance aber aus spitzem Winkel konnte der Stürmer nicht genau genug in die lange Ecke zielen, sodass Sascha keine große Mühe hatte, den Ball zu halten.


Nach der Pause versuchte der Türkische SV uns mit drei Stürmern, die konsequent auf die Abwehr pressten, mehr unter Druck zu setzen, sodass unser kontrolliertes Aufbauspiel etwas ins Stocken geriet. Bis zur 60.min gab es eine nennenswerte Chance, als ein Gästespieler aus 16m knapp über das Tor zielte. Erst in der 62.min konnten wir den ersten Konter richtig ausspielen, Mark spielte den letzten Mann aus aber scheiterte dann frei vorm Tor, bevor er nur 3min später den Torwart überwinden konnte, doch der Pfosten im Weg stand. Bis in die Schlussphase hatten wir noch zahlreiche Kontergelegenheiten, die wir aber einfach zu inkonsequent ausspielten und den Gast somit weiter im Spiel hielten.


In der 83.min kam der TSV noch einmal zu einer guten Möglichkeit, der Ball verfehlte das Gehäuse aber knapp. 4min später dann die Erlösung nachdem der eingewechselte Ute auf der rechten Bahn durch war und in der Mitte den mitgelaufenen Weide bediente, der den Ball noch ein paar Meter führte und unbedrängt am Keeper vorbei ins kurze Eck abschloss. Wir fanden mit diesem hoch verdienten Sieg wieder zurück in die Spur und verlieren die oberen 4 nicht ganz aus den Augen. Wenn wir an diese kämpferisch und mannschaftlich geschlossene Leistung am Ostermontag gegen Grönau anknüpfen können, werden wir auch in diesem Spiel eine Chance auf den 3er haben.




Olympia Schwartau – Ratzeburger SV 2-0

Beim SV Olympia Schwartau sollte das Team um Kapitän Christopher Lüth den Abstand zu den Abstiegsrängen auf 13 Punkte anwachsen lassen. Doch alles kam ganz anders...! Schon die letzte Trainingseinheit ließ zu wünschen übrig. Allen Warnungen zum Trotz wurde das Spiel auf die leichte Schulter genommen und war schon vor Spielbeginn gewonnen. Eindringliche Worte von Trainer, Co-Trainer und Betreuer im Vorlauf des Spieles fanden kein Gehör! Mit aufreizender Sorglosigkeit und fast schon arroganter Lässigkeit, ohne jeglichem Zweikampfverhalten und Standfußball schenkte man das Spiel an den Gegner ab. Man konnte nur froh sein, das die Schwartauer nicht so genau zielten, und man zur Halbzeit nur 0:1 hinten lag. In der 13. Minute verschuldete Christopher Lüth einen Strafstoss an Martin Mendig, der selbst zur Führung der Platzherren verwandelte. Zwei weitere Aluminiumtreffer, 24. und 35. min, hätten das Spiel schon früh entschieden. Dazu kamen noch etliche Chancen des Gastgebers. Die Gäste hatten lediglich drei gefährliche Standardsituationen zu verzeichnen.

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache und drei Spielerwechseln versuchte die Mannschaft wenigstens sich zu wehren. Allerdings hatte man den Gegner schon so stark gemacht, dass dieser vor Selbstvertrauen strotzte. Man war auf Ratzeburger Seite einfach nicht in der Lage, sich Tormöglichkeiten herauszuspielen. Lediglich zwei Fernschüsse standen am Ende zu Buche! Jan Weluda scheiterte am Pfosten, genauso wie Mirko Rusch. Bei allen Bemühungen der Gäste hatte Olympia keine Mühe das Spiel zu kontrollieren. Durch einen Konter und einem schönen Fernschuss machte Kutz in der 87. Minute alles klar für den Gastgeber.

Fazit: Was an diesem Sonntag geboten wurde, war ein Kapitel für das Trainerlehrbuch! Der Titel:" Wie katastrophal schlecht kann meine Mannschaft spielen?" Es wird sehr deutliche Worte geben. Bei Einigen ist doch zu bemerken, dass sie total überfordert sind und mit Worten wie Teamgeist, als Mannschaft auftreten, Laufbereitschaft, Einsatz, Willen und Leidenschaft schlicht überfordert sind. Jedem sollte bewusst sein, das in einer Mannschaft JEDER Verantwortung trägt und man einen Verein repräsentiert. So ein Auftreten ist nicht zu akzeptieren. Viele im Umfeld der Mannschaft dachten nach der Vorwoche, das die Mannschaft dazugelernt hätte. Nachweislich ist es nicht so und wir müssen immer wieder bei Null anfangen. Von Woche zu Woche...!



Zum ersten Heimspiel 2010 konnten wir den Ratzeburger SV auf dem Sportplatz in Rensefeld begrüßen. Der SV Olympia hatte sich viel vorgenommen, zumal noch Wiedergutmachung aus dem Hinspiel angesagt war. Von Beginn an versuchte der SV Olympia die Gäste unter Druck zusetzen, was auch mit zunehmender Spielzeit immer besser gelang. Nach gut 10 Minuten wurde es zu ersten Mal gefährlich, Dennis Standtke verfehlte aber das Gästetor nur knapp. Nur 5 Minuten später wurde Martin Mendig dann im Strafraum zu Fall gebracht und es gab Elfmeter. Eigentlich gilt die Regel das der gefoulte Spieler nicht selbst antritt, dennoch nahm sich Martin den Ball und verwandelte sicher zur 1:0 Führung. Das sollte der Mannschaft mehr Sicherheit geben. Sie spielte weiter aus einer guten Abwehr heraus und kam zu weiteren Möglichkeiten. Aber Richard Borja und Martin Mendig hatten Pech, sie trafen den Pfosten sowie die Unterkante der Latte. Ab der 30 Minute kamen dann die Gäste aus Ratzeburg besser ins Spiel und hatten ebenfalls 2 sehr gute Chancen zum Ausgleich. Die letzten 5 Minuten gehörten dann aber wieder den Hausherren, doch Martin Hepp gelang es nicht den Ball aus guter Position über die Linie zu befördern. So blieb es bei einer 1:0 Halbzeitführung.

Wie erwartet kamen die Gäste aus Ratzeburg hochmotiviert und mit Wut im Bauch aus der Kabine. Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielten sie druckvoll auf das Olympia Tor, dabei wurden die Gäste vom starken Wind der zur 2. Halbzeit noch mal auffrischte unterstützt. Es gelang dem SV Olympia kaum sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, denn selbst die weit geschlagenen Bälle kamen aufgrund des starken Windes gleich wieder zurück. In dieser Phase konnte sich Torwart Malte Qualmann auszeichnen, zweimal hielt er mit Glanzparaden die Führung fest. Glück hatte der SV Olympia bei einem Freistoß der Gäste, dieser knallte an den linken Pfosten und wäre unhaltbar gewesen. Nach 20 Minuten bekam der SV Olympia das Spiel wieder besser in den Griff und konnte wieder eigene Aktionen Richtung RSV Tor starten. Diese wurden aber teilweise zu überhastet abgeschlossen so dass es bei dem knappen 1:0 blieb. In der 85 Minute dann die Erlösung, Sebastian Kutz fasste sich ein Herz und zog aus knapp 30 Metern einfach mal ab und traf zum entscheidenden 2:0 für den SV Olympia. Zu diesem Zeitpunkt fielen nicht nur der Mannschaft sondern sicher auch dem Trainer Team einige Steine von der Seele, denn wenig später waren die drei Punkte unter Dach und Fach. Endlich stand auch mal die Null am Ende des Spiels auf dem Zettel, was sicher einer guten und kämpferischen Abwehrleistung um Oldie Matti zu verdanken war. Ebenfalls möchte ich hier Sven Lange erwähnen der über 90 Minuten eine starke Leistung zeigte. Sicher war es spielerisch noch nicht das was die Mannschaft leisten kann, aber es stand eine Truppe auf dem Platz die über 90 Minuten kämpfte und sich wehrte und Teamgeist zeigte.



KREISKLASSE A



TSV Kücknitz – Türkischer SV II 4-3


Im ersten Heimspiel des neuen Jahres konnten wir die Reserve des Türkischen SV mit 4:3 besiegen. Den Zuschauern boten wir zwei unterschiedliche Hälften und einen letztendlich verdienten Sieg, auch wenn dieser am Ende etwas glücklich zustande kam - aber auch das Glück kann man hin und wieder erzwingen. Mit der Aufstellung aus der Partie gegen Dänischburg gingen wir auch in dieses Spiel und bereits in der 7. Minute konnte der erste gute Angriff, nach guter Hereingabe von Olli Grieger zum 1:0 durch Andre Burow verwertet werden. Leider ist unser Rasenplatz durch den langen Winter in einen katastrophalen Zustand geraten, was leider auch dazu führte, das nur wenig Spielfluss entstand. In der 33. Minute konnte Olli Grieger einen schönen Pass von Farid Dridi aufnehmen und zum 2:0 einschießen. Kurz vor dem Seitenwechsel war es erneut Andre Burow, der nach Vorlage von Oliver Grieger das 3:0 markierte.




Nach der Pause bot sich den Zuschauern ein anderes Bild. Wir waren nun nicht mehr so präsent wie in der ersten Halbzeit und ließen den Gegner mehr agieren. So konnte sich ein Türke in der 49. Minute auf dem rechten Flügel durchsetzen und mit einen Schuss aufs kurze Eck den 3:1 Anschlusstreffer erzielen. Nicht nur wir, sondern auch Petrus öffnete nun seine Pforten und bei richtigem "Schietwetter" kassierten wir in der 67.Min aus dem Gewühl heraus das 3:2. Nun kamen die Gäste noch einmal auf und wir konnten unsere guten Kontergelegenheiten nicht nutzen. In der 84. Minute gab es dann einen zweifelhaften Pfiff des Schiedsrichters und somit Freistoß für die Gäste, welcher oben rechts im Gehäuse zum 3:3 einschlug. Kurz darauf erhielt ein Gästespieler die gelb-rote Karte und wir starteten die Schlussoffensive, denn jeder wusste dass uns ein Punkt nicht weiterbringen würde. In der 88. Minute konnten wir tatsächlich noch den umjubelten 4:3 Siegtreffer durch Florian Kleinschmidt erzielen, der nach einem Schramke-Kopfball an den Pfosten, den Abpraller über die Linie schoss. Bedanken möchten wir uns bei den vielen Zuschauern die dem Wetter getrotzt haben und uns unterstützt haben.



SG S´bek-Lütau – Möllner SV II 1-2


Die anscheinend endlos andauernde Winterpause ist nun endlich überstanden. Das erste Spiel für Möllns zweite Herrenmannschaft fand in Schnakenbek gegen die dort ansässige Spielgemeinschaft Schnakenbek / Lütau statt. Auf einem stark in Mitleidenschaft gezogenen Rasen entwickelte sich ein Spiel, in dem die Gäste schnell die Überhand gewannen. Nach zwölf gespielten Minuten gelang es Möllns Offensivabteilung, das erste Tor des Tages zu erzielen. Dennis Sykora bedient hierbei von rechts kommend den in der Mitte postierten Marijan Krivic. Da diesem der Weg zum Tor versperrt wurde, schiebt er den Ball zu dem auf der linken Seite lauernden Rudolf Hartwig. Höhe Strafraumeck hat dieser kein Problem, den Ball im Tor unterzubringen. Große Sicherheit brachte diese frühe Führung den Möllner allerdings nicht. Immerhin behielten sie ein leichtes Übergewicht, sodass sich erneut Rudolf sowie Jonny Jahnke weitere Chancen erarbeiten konnten. Diese blieben allerdings ungenutzt. In der 30. Minute gelang Jonny dann aber doch der beim ersten Versuch verwährte Treffer. Durch ein ansehnliches Fernschusstor markiert er den zweiten Treffer und somit die 2:0 Führung für die Möllner. Wie beim ersten Tor war Schnakenbeks Schlussmann auch hierbei machtlos. Ohne weitere Höhepunkte ging es dann in die Kabinen.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit fand der Gastgeber dann etwas besser ins Spiel. Durch Unaufmerksamkeiten der Möllner begünstigt, konnte Schnakenbek / Lütau in der 52. den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Auch im Folgenden bleibt der Hausherr am Drücker. Möllns Trainer Torsten Stoltenberg merkt, dass er reagieren muss. Er nimmt den an diesem Tag unglücklich wirkenden Marijan Krivic raus. Daniel Rugulis wechselt auf die Position des Stürmers, Reneé Reisner geht auf die Sechs, der eingewechselte Dirk Harmgarth übernimmt den Job des linken Verteidigers. Mölln erarbeitete sich durch diese Maßnahme zwar kein erneutes Übergewicht, konnte den Sturmlauf des Gastgebers aber immerhin bremsen. So bekamen beide Teams noch Ihrer Möglichkeiten. Die größte Chance hatte mit Sicherheit der bereits erwähnte Daniel Rugulis, der den Ball aus der Drehung nicht aufs sondern nur knapp über das Tor bringen kann. So endet die Partie 2:1 aus Sicht der Gäste, was auf Grund der Überlegenheit der Möllner Mannschaft in der ersten Hälfte ein gerechtes Ergebnis ist.


MSV: Hering – Reisner, Martens, Koßyk, N. Jahnke – Rugulis, Berte – Hartwig, Sykora, J. Jahnke – Krivic, Tore: 12. Min. 0:1 Hartwig (Krivic), 30. Min. 0:2 J. Jahnke, 52. Min. 1:2




SIG Elmenhorst – BSSV II 1-3

Auch das Rückspiel in Elmenhorst konnte der BSSV für sich entscheiden. Ohne Coach Ralf Nissen fuhr man heute zum Auswärtsspiel nach Elmenhorst. So übernahm der verletzte Spieler Benjamin Thiele das Amt des Trainerpostens.

Für die Gastgeber war es das erste Spiel nach der Winterpause und so war der BSSV etwas im Vorteil. Die Partie begann sehr zäh und die Büchener kamen überhaupt nicht ins Spiel. Man übernahm leider keine Initiative und ließ die Elmenhorster kommen. So erkämpften sich die Gastgeber auch die erste Torchance, wo sie glücklicherweise nur den Pfosten trafen. Auch diese Schrecksekunde ließ den BSSV noch nicht aufwachen und die SIG konnte nach einer halben Stunde den durchaus verdienten Führungstreffer erzielen. Dies war auch der Halbzeitstand und das Zwischenergebnis ließ dem BSSV alles offen, um das Spiel noch zu drehen. Man nahm sich vor aus der Lethargie herauszutreten und endlich den Kampf anzunehmen.

Die zweite Halbzeit war demnach auch ein ganz anderes Spiel. Der BSSV kam viel besser in die Zweikämpfe. Man unterstützte sich gegenseitig und die Lautstärke auf dem Platz stieg endlich an. So war es nur eine Frage der Zeit bis Büchen den ersehnten Ausgleichstreffer erzielen konnte. Nach gutem Zusammenspiel in der Offensive nahm sich Erik Skubowius ein Herz und zog auf dem nassen Boden aus etwa 20 Metern ab. Durch einen Aufsetzer war der Keeper machtlos und der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor. Mitte der zweiten Halbzeit zog dann ein heftiger Regenschauer auf, welcher die Partie zu einem Kampfspiel machte.

Dem BSSV kam dies zugute, weil der Wille, das Spiel zu drehen, nun entfachte. Thomas Nowitzke konnte dann den 2:1 Führungstreffer markieren. Nach Zuspiel von Gerrit Übelacker versenkte Thomas den Ball sehenswert in den Maschen. Für die Entscheidung sorgte dann wiederum Erik Skubowius, der nach einem langen Ball alleine auf den Torwart zulief, seine Nerven behielt und flach einschob. Der Treffer war nun die endgültige Entscheidung zugunsten des BSSV. In der Folge verwaltete man die Führung sicher und ließ nichts mehr anbrennen.

Fazit: Nach einer schwachen ersten Halbzeit folgte eine umso bessere zweite. Darauf kann aufgebaut werden. Schön zu sehen, dass man trotz Rückstand zusammenrückte und das Spiel verdientermaßen drehen konnte.




SV Müssen – BSSV III 1-4

Verdienter Sieg nach Torflut in Halbzeit zwei! Beim Derby in Müssen, die auf dem Vorletzten Tabellenplatz rangierten, wollte man unbedingt gewinnen, um sich weiter vom Tabellenkeller absetzen zu können. Da das Spiel der Vierten gegen Müssens Zweite ausfiel, konnte die Dritte mit Chritian Pries, Timo Stöwe und Steffen Ringels drei erfahrene Spieler als Unterstützung begrüßen.

Von Beginn an setzte man den Gegner unter Druck und störte den Speilaufbau früh. So kam es, dass die Hausherren nur mit Fernschüssen in Richtung des Tores von Keeper Andreas Tolle kam, die allerdings allesamt harmlos verpufften. Hinten stand die Abwehr stabil und nach vorn baute man sein Spiel auf, was allerdings auch zu vielen Fehlpässen führte, die der Gegner allerdings nicht zu nutzen wusste. Christian Pries und Torben Knust vergaben knapp, und auch Benjamin Bartsch und Jonas Lange konnten den Torwart nicht überwinden. In der 43. Minute wurde das Spiel dann auf den Kopf gedreht: Ein Freistoß der Müssener aus 30 Metern fand den Weg ins Tor, nachdem André Ernst und ein gegnerischer Stürmer den Ball nur knapp verfehlten und damit Torwart Andreas Tolle irritierten. So musste man mal wieder mit einem absolut unverdienten Rückstand in die Kabine gehen.

Da Trainer Andreas Martel bis auf die Chancenauswertung nicht viel zu bemängeln hatte, ging man zuversichtlich in Halbzeit zwei. Der Gegner wurde sofort wieder gestört und in der Offensive behielt man die nerven und baute mit viel Geduld das eigene Angriffsspiel auf. Nachdem Kapitän Philip Lenski bereits zweimal den Torhüter anschoss, erlöste Christian Pries nach schöner Vorlage von Torben Knust den BSSV und konnte neben dem rechten Pfosten einschieben. Nun war der Bann gebrochen und Torben Knust und Christian Pries nach schönem Pass von Benjamin Bartsch konnten die Tore zwei und drei erzielen. Spätestens nach dem berechtigten Foulelfmeter, den Jonas Lange sicher verwandelte, war sicher, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Müssen hatte lediglich noch eine Chance, die Timo Stöwe allerdings für den bereits geschlagenen Torwart Tolle auf der Linie vereiteln konnte. Weitere Torchancen unserer Stürmer konnten nicht genutzt werden und so gewann man verdient mit 4-1 im Derby gegen schwache Müssener.

FAZIT: Wieder ein gutes Spiel der Dritten, in dem allerdings zum wiederholten Male die Chancenauswertung bemängelt werden muss. Nach den Chancen hätte Büchen 10 Tore schießen müssen, wobei das 4-1 letztendlich für beide Seiten gerechtfertigt ist. Ostern hat man nun sicherlich zwei stärkere Mannschaften mit Steinhorst (Samstag) und zu Hause gegen Elmenhorst (Ostermontag) als Gegner.




Breitenfelder SV II – SSV Güster 0-4


Es war nicht einfach auf dem kleinen, huppeligen Grandplatz in Breitenfelde ein fehlerloses Kombinationsspiel aufzuziehen. Auch die lange Winterpause bereitete Schwierigkeiten beim Passspiel, bei der Ballkontrolle und beim Torabschluss. Dennoch war es ein positiver Einstieg in die Rückrunde. Güster spielte frisch und motiviert. Zweikämpfe wurden erfolgreich angenommen. Eine solide Defensivarbeit ließ den Gegner zu keiner Zeit gefährlich werden.


In einer insgesamt spielerisch besseren ersten Halbzeit fiel das erste Tor bereits früh in der 5. Minute, nachdem Edler den Ball von der linken Seite in die Mitte zieht und Jessen gefühlvoll vollendet (1:0). Güster versuchte zu kombinieren und zeigte eine gute Laufbereitschaft. Oft fehlte der entscheidende Pass und viele Chancen blieben aus. In der 31. Minute war es wiederum ein Angriff über links, der die 2:0 Führung bedeutete. Jessen zieht den Ball am Torwart vorbei und ein unvermeidbares Eigentor folgte, da Lewinski einschussbereit war. Eine Minute später konnte Kossowski durch einen gezielten Schuss aus 16 Metern das 3:0 erzielen.


Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Güster kontrollierte das Spiel. Kombinationen und Konzentration im Torabschluss wurden jedoch weniger. Beste Chancen wurden ausgelassen und nur Jessen konnte in der 85. Minute noch mal einmal einschieben, nachdem er zwei Abwehrspieler stehen ließ und das 4:0 erzielte.


Wichtige drei Punkte zum Auftakt! Erfreulich auch, dass Jule Berghof nach langer Studiumpause wieder im Weiß-Blauen Trikot auflaufen konnte. Ein Tor blieb ihm noch vergönnt!



KREISKLASSE B


SSV Ziethen – Ratzeburger SV II 2-3


Trainer Mirko Fischer reiste mit 16 Spielern an und klärte sogleich sein Team über das zu erwartende Match auf. Die Platzgröße und -verhältnisse waren allen Akteuren ausreichend bekannt und so konnte diese Partie nur über ausgesprochenen Kampf gewonnen werden. Doch was sich den mitgereisten RSV Fans dann bot, grenzte an einem Akt der Grausamkeit. Durchweg alle 11 Spieler in RSV Kleidung, schienen noch gedanklich im Bett zu liegen. Ein Defensivverhalten fand so gut wie nicht statt und in den ersten 45 Minuten wurden nicht mal 10 % der Zweikämpfe gewonnen bzw. erst gar nicht angenommen. Das Resultat war eine verdiente 2:0 Pausenführung für die Gastgeber. (1:0 4. Minute, 2:0 31. Minute). Hierbei ist besonders das 2:0 zu erwähnen. Dies wurde durch eine Abseitsposition erzielt, jedoch verließen sich die RSVer so sehr auf den Schiedsrichterpfiff, dass sämtliche Abwehraktivität eingestellt wurde. Hier bewahrheitet sich mal wieder der Satz: “Abseits ist, wenn der Schiri pfeift“. Lediglich Daniel Peters traf in der 23. Minute noch den Pfosten des Ziethener Gehäuses durch einen Freistoß. Libero Sebastian Koch konnte nach 20 Minuten leider nicht mehr weiter spielen. Seine Position übernahm Dennis Sontopski. Artur Baron kam in die Partie.


Die Halbzeitansprache fiel kurz und deutlich aus. Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit sollte ein kleiner Hoffnungsschimmer am mittlerweile tiefdunklen Horizont erscheinen. Patrick Senger erzielte gleich in der 46. Minute den Anschlusstreffer. Leider änderte sich das Spielverhalten der Gäste nicht und es wurde sich mehr und mehr auf Keeper Alexander Brey verlassen. Das konnte nicht mehr lange gut gehen. Aus wortwörtlich heiterem Himmel kam dann aber der Ausgleich. Daniel Peters schlug einen sehr hohen Ball in den 16er, dieser prallte vom Mond wieder ab und senkte sich immer weiter hinter den Ziethener Keeper ins obere Eck. TOR !!!! Der glückliche Ausgleich.


Nun war Feuer im Spiel und die Härte nahm zu. Leider setzte nun auch noch heftiger Regen ein und der ohnehin schon miserable Platz verwandelte sich in eine Schlamm-Arena. Trainer Fischer musste sich wohl mit einem Punkt zufrieden geben und löste in der 75. Minute eine Stürmerposition auf. Tom Jakobsen sollte die Abwehr verstärken und man versuchte hinten „dicht“ zu machen. Trainer und Zuschauer des RSV sehnten den Schlusspfiff herbei, doch der größte Aufreger sollte noch folgen. Es war schon die Nachspielzeit angebrochen, als Daniel Peters einen sehr schönen Pass auf den verbleibenden Stürmer Soner Akinci spielte. Dieser fackelte nicht lange und zog ab. Die Sensation war perfekt! Wieder ein TOR für die Inselstädter. 91. Minute. Der RSV besiegt in der Nachspielzeit den Spitzenreiter sehr glücklich mit 2:3. Da die Konkurrenz an diesem Spieltag patzte, schiebt man sich auf den 3. Tabellenplatz vor und kann am kommenden Samstag um 15:00 auf dem Riemannsportplatz die nächsten „Big Points“ einfahren. Zu Gast bei diesem Nachholspiel ist der SV Steinhorst II. Anschließend ist ein Mannschaftsabend im Sportlerheim mit Besuch des Osterfeuers in Ziethen geplant. Hierzu sind natürlich auch die Kameraden der 1. Herren eingeladen. Über eine lautstarke Unterstützung ab 15:00 Uhr würden wir uns sehr freuen.



Sonntag, 28. März 2010

VERBANDSLIGA SÜD/OST vom Samstag


Strand 08 – WSV Tangstedt 6:0 (3:0)


Zu einem völlig ungefährdeten Sieg kam der Spitzenreiter am Schwartauer Riesebusch. Kevin Rehberg (4.) und Phillip Baasch (5.) trafen zur schnellen Führung, erneut Baasch (37.) machte schon vor der Pause alles klar. Nach dem Wechsel erhöhten Bastian Zeh (62.), Riza Karadas (82., FE) und Manuel Plähn (85.) zum Endstand. „Wir waren haushoch überlegen, ließen noch einige gute Möglichkeiten aus“, war Strands Trainer Salomon hoch zufrieden.


Strand: Berdt – Goebel, Gohrke, Schlichte, Rehberg, Plähn, Borja (77. Bremer), Stahl, Zeh (71. Zabel), Baasch (46. Junker), Karadas.


Tangstedt: Martens – Neiber, Helmchen, Feddersen-Clausen, Perlowsky, Gellersen (75. Kusi), Sharma, Daasch (19. Heinrich), Henkis, Hirschlein, Stein (37. Lazarov).




Sereetzer SV – Oldenburger SV 2:1 (0:0)


Die erste Halbzeit des Derbys konnte man getrost vergessen. Auch nach dem Wechsel wurde das Spiel nicht interessanter, erst zwei Einzelaktionen brachten Farbe in die Partie. Phillip Jahrling (47.) schloss eine tolle Vorarbeit von Daniel Baetge ab, dann tanzte Baetge (69.) selbst fast die gesamte OSV-Hintermannschaft aus und vollstreckte zum 2:0. Nachdem der SSV durch Ronald Ahrens (64., Rot wegen Foulspiels) und Sebastian Wenchel (79. gelb/rot, Foulspiel) in Unterzahl agierte, traf Marc Gottorf (86.) per Elfmeter, bevor auch er mit gelb/rot den Platz verließ (90.+3). Doch die Hausherren erkämpften sich am Ende den knappen Sieg. „Das war ein schwaches Derby, uns haben zwei schöne Einzelaktionen den Dreier gerettet“, so SSV-Coach Sercander.


Sereetz: Müller – Ahrens, Behnke, Jobst (46. Baetge) – Boye, Jahrling, Nowitzki, Tetzlaff, Meese (46. Ullrich) - Behrens (67. Strunck), Wenchel.


Oldenburg: Heisler – Brandt, Petyrek (75. Sager), Hasler, Lindhorst – Nielsen, Reise, Wenn, Lammert – Markmann, Gottorf.




FC Dornbreite – VfL Oldesloe 1:3 (0:0)


Der Negativtrend beim FCD hält weiter an. Dabei sah es nach dem 1:0 durch Gramckau (55.) noch sehr gut aus, doch in der Folgezeit vergab die Maaß-Elf beste Chancen durch Bitz, Hagen und Prüßmann. Von Minute zu Minute wurden die Hausherren dann nervöser und boten in der Defensive fortan eine katastrophale Leistung. Marc Kunze (60., 70.) und Artan Ibrahimi (66.) nutzen für die kampfstarken Oldesloer diese Schwächen eiskalt aus. „Ich bin sprachlos, was für unglaubliche Gegentore. Heute haben wir uns selbst geschlagen“, war Maaß sehr verärgert.


Dornbreite: Pekrun – Gramckau, Kayahan, Schröder, Staackmann – Behrens (54. Mecker), Brückner (45. Bitz), Sare, Strehlau – Hagen, Prüßmann.



Freitag, 26. März 2010

VERBANDSLIGA SÜD/OST vom Donnerstag


GW Siebenbäumen – Preußen Reinfeld 2:2 (1:1)


Im Abstiegsduell gab es ein gerechtes Unentschieden. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der um jeden Zentimeter hart aber fair gekämpft wurde. Durch einen Torwartfehler gingen die Hausherren nach 13. Minuten in Front. Preußens Keeper Alexander Ciesler leistete sich einen kapitalen Bock, als er Lasse Drews anschoss, der den Ball nur noch über die Linie befördern musste. Lange hatte diese Führung aber keinen Bestand, Patrick Witten (18.) glich per Elfmeter aus. Auch im zweiten Durchgang war spielerisch nicht viel zu sehen, bis Falk Rosin (74.) das schönste Tor des Tages erzielte: Mit einer starken Einzelaktion umspielte er gleich drei Grün-Weiße und überwand Keeper Nazarkiewicz zum 2:1. Die Gastgeber waren nur kurz geschockt, warfen dann alles nach vorne. Mit der Schlussminute sorgten sie bei den Preußen für lange Gesichter, per Kopfball glich Lekso Ostati am Ende verdient aus. „Mehr war heute leider nicht drin“, zog GW-Trainer Claus Singelmann Bilanz, „Reinfeld hat nicht viel zugelassen, den späten Ausgleich haben wir uns aber verdient“.


Siebenbäumen: Nazarkiewicz – Kutlu, Veddern (46. Urban), Henkel, Putzier, Schönborn, Schulz, Villareal (60. Kindler), Konan (69. Ostati), Drews, Schlichting.


Reinfeld: Ciesler – Beeck (50. Bornemann), To. Kutschke (82. Mehlfeld), Sagwan, Döhring, Sindi, Seegebarth, Witten, Ti. Kutschke (72. Heinemann), Rosin, Metzner.



Dienstag, 23. März 2010

VERBANDSLIGA SÜD-OST



Möllner SV – FC Dornbreite 0:0


Die Erwartungen der rund 100 Zuschauer, beste Verbandsliga-Kost zu erleben, wenn der Zweite gegen den Vierten spielt, erfüllten sich nicht. Am Ende hieß es leistungsgerecht 0:0-Unentschieden, was keinem so richtig nutzte. Auf dem Möllner Kunstrasen entwickelte sich eine Partie, in der überwiegend gekämpft denn Fußball gespielt wurde. Gefährliche Szenen vor beiden Toren blieben anfangs Mangelware. Der erste gute Spielzug der Begegnung sorgte fast für den Führungstreffer der MSV: Eugen Wolowik tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und passte den Ball zurück auf Sascha Stange, der den Ball jedoch nicht richtig traf und somit die Großchance vergab. Eine nennenswerte Chance der Dornbreiter war im ersten Durchgang nicht zu erkennen. Erst in der 55. Minute hatte Sascha Hagen die erste Möglichkeit, verpasste aber freistehend per Kopf. Nach einem Kollektivschlaf der Dornbreiter Defensive konnte Wolowik erneut auf Stange passen, der jedoch zum zweiten Mal in aussichtsreicher Position verschoss (70.). Kurze Zeit später scheiterte Christian Staackmann per Kopf an Keeper Gabor Ruhr. Zwei Minuten vor Schluss hielt Ruhr für seine MSV den einen Punkt fest, als er gegen Staackmann (88.) und Hagen (89.) bravourös hielt.


Mölln: Ruhr – Sanogo (46. Dankert), Montevirgin, Lindemann, Sembritzki – Krefta, Schefer, Scerbinin, Wolowik – Stange, Latus.


Dornbreite: Pekrun – Schröder, Staackmann, Gramckau – Strehlau, Behrens, Mecker (67. Bitz), Sare (75. Prüssmann), Gomes – Hagen, Sare (75. Prüssmann).