FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Mittwoch, 30. September 2009


SG S`bek-Lütau – SSV Güster 0-4 (0-1)

Güster gewinnt bei bestem Fußballwetter in Schnakenbek mit 4:0 (1:0). Der Beginn der Güsteraner war eher verhalten. Mangelnde Konzentration und Umstellungsprobleme führten in den ersten 5 Minuten dazu, dass die Schnakenbeker durch gute Standartsituationen vor Hamanns Kasten kamen. Abwehrchef B. Hamann musste wegen Krankheit pausieren. Die Umstellungsschwierigkeiten wurden jedoch schnell weniger und eine erste gelungene Kombination über Jesse, Fe. v. Warburg und Kossowski führte in der 7. Minute zum 1:0. Es war in der ersten Halbzeit ein ansehnliches Spiel der Prüßsee-Kicker. Immer wieder führten gute Kombinationen zu hundertprozentigen Torchancen. Die Abwehr stand sicher, sodass die Schankenbeker zu keiner nennenswerten Torchance kamen. Die Tore wollten jedoch nicht fallen und so gingen die Güsteraner mit einem 1:0 (gefühlt 5:0) in die Halbzeitpause.

Die 2. Halbzeit verlief zunächst ähnlich. Der SSV drückte und hatte klar mehr vom Spiel. Wieder wurden gute Chancen ausgelassen. (Pfostenschuss Fe. v. Warburg 65. Min.). Das 2:0 musste fallen und in der 72. Minute nutzte Strube einen gut getretenen Freistoß Jessens, um seinen Debüttreffer per Kopf zu erzielen. Das Spiel war entschieden. Das 3:0 fiel nach einem Solo Jessens in der 80. Minute und Berghof traf eine Minute später zum 4:0 nach Vorlage von Strube.

Erfreulich ist, dass trotz schlechter Platzverhältnisse und Umstellungen, Edlers Abwehr sicher stand und keine wirkliche Torchance zugelassen hat. Des Weiteren hat Strube sein erstes Tor und Berghof sein Abschiedstor erzielen können. Nach 3 Jahren, 98 Toren und viel Fußballfreude startet Berghof nun sein Studium und kann den SSV nur noch in Ferien unterstützen. (Quelle: www.guester-herren.de.vu)

Tore: Kossowski (7. Fe. v. Warburg), Strube (72. Freistoß Jessen), Jessen (80.), Berghof (81. Strube)


Möllner SV II – SIG Elmenhorst 0-3 (0-1)

Einen rabenschwarzen Tag erwischte unsere zweite Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen den Gast aus Elmenhorst. Von seinem üblichen Spielsystem abweichend setzte Möllns Trainer Torsten Stoltenberg auf eine offensivere Aufstellung als in den Spielen zuvor.

In den Anfangsminuten schien dies gegen zuerst defensiv agierende Elmenhorster gut zu funktionieren. Zwei gut vorgetragene Spielzüge stimmten die wenigen Zuschauer auf dem Waldsportplatz zuversichtlich. Wie aus dem Nichts stellte Mölln das Fußballspielen dann komplett ein. Fehlpässe, schlechtes Stellungsspiel gepaart mit zu wenig Laufbereitschaft ließen unseren Gast immer besser ins Spiel kommen. Diese konnten die Lücken im Möllner Mittelfeld nutzen, um den ein oder anderen Angriff vorzutragen. Robert Ide, der als Sechser den „Puffer“ zwischen Offensive und Defensive darstellte, wurde immer wieder durch Doppelpässe der Gäste überlistet. Ihm allein ist allerdings kein Vorwurf zu machen, da die vier offensiven Mittelfeldspieler die Rückwärtsbewegung oftmals komplett vernachlässigten. Trotz dieser desolaten Vorstellung stand es kurz vor dem Halbzeitpfiff noch 0:0. Dem Spiel entsprechend bekam Elmenhorst dann einen berechtigen, aus Möllner Sicht jedoch fahrlässig zugelassenen Handelfmeter zugesprochen. Ein hoher Ball darf in der Möllner Spielhälfte nach belieben aufprallen, sodass dieser sich irgendwann in unserem Strafraum wieder findet. Dort berührt Robert ihn mit dem Unterarm; der Schiedsrichter Janne Zunker stand gut und zeigte umgehend auf den Punkt. Elmenhorst bedankt sich mit dem ersten Treffer dieser Partie. So geht es 0:1 in die Kabinen.

Eine knackige Pausenansprache von unserem Trainer Stolle sollte das Ruder zu Beginn der zweiten Spielhälfte dann herumreißen. Schnell war zu sehen, dass er unsere Mannschaft damit leider nicht vom eingeschlagenen Kollisionskurs abbringen konnte. Ein Spiegelbild der ersten 45 Minuten nahm auch den Letzten die Hoffnung auf einen versöhnlichen Ausgang aus Möllner Sicht. Elmenhorst machte seine Sache im Gegenzug gut. Sie ließen Mölln kommen, gingen dann konsequent in die Zweikämpfe und eroberte so etliche Bälle. Zwei der zahlreichen Konter brachten unsere Gäste so erfolgreich zum Abschluss. Ein Elmenhorster Torfestival konnte lediglich unser Torwart Thomas Jablonka verhindern, der durch gute Paraden eine Blamage verhinderte. Aber auch so haben unsere Jungs an der 0:3 Niederlage genug zu knabbern. Zu hoffen bleibt, dass jeder Beteiligte seine Lehren aus diesem Spiel zieht und am nächsten Sonntag (04.10.09) um 12.30 Uhr zeigt, was es heißt, ein Teil der Möllner Spielvereinigung zu sein! Gast auf unserem Waldsportplatz ist dann die Spielgemeinschaft Schnakenbek/Lütau. (Quelle: www.zweiteherren.tk)


MSV II: Jablonka – N. Arslan, Koßyk, Martens, Harmgarth – Ide – Sykora, Oldenburger, El-Sabe, Hartwig – Rugulis


BSSV III – Bor. Möhnsen 0-4

Trotz hoher Niederlage schrammt der BSSV nur knapp an der zweiten Überraschung vorbei. Wie schon in der Vorwoche wartete mit Möhnsen ein Absteiger auf unsere Dritte, der nicht nur mit 4 Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen waren, sondern auch die Zweite Mannschaft des BSSV in der Vorwoche mit 2:1 besiegen konnte. Umso mehr waren die Mannen um Trainer Andreas Martel heiß darauf für die nächste Überraschung zu sorgen.

In Bestbesetzung lieferte der BSSV den Hausherren von Beginn an ein hart umkämpftes Spiel. Möhnsen hatte zwar mehr Spielanteile, konnten diese aber nur bis zum Strafraum nutzen, wo sie dann oft an der gut stehenden Abwehr scheiterten. Kein einziger Torschuss kam direkt auf das Tor der Büchener. Ganz anders auf der anderen Seite. Besonders durch Konter konnte der BSSV vor allem durch Thorben Knust und Manuel Barwarnitz gute Tormöglichkeiten herausspielen. Barwarnitz scheiterte mit einem Fernschuss an Torwart Siemers und Knust konnte nur vom Schiedsrichter gestoppt werden, der wohl als einziger eine Abseitsposition nach Querpass von Barwarnitz erkennen konnte. Die beste Chance in Halbzeit eins hatte ebenfalls Knust, der mit dem Pausenpfiff nur den Pfosten traf.

In Halbzeit zwei nahm man sich vor auf jeden Fall zu null spielen zu spielen und eventuell ein 1:0 nach Hause mitzunehmen. Und die ersten 20 Minuten sahen ähnlich aus wie in Halbzeit eins. Möhnsen spielte bis zum Strafraum, Büchen stand gut und konterte gefährlich. Erst nach ca. 65 Minuten nahm das Schicksal seinen Lauf. Möhnsen konnte das glückliche 1-0 feiern, als Torwart Tolle aufgrund einer Verletzung nicht richtig zum Ball gehen konnte. nur wenige Minuten später kassierte Felix Stingl gleich zwei unnötige gelbe Karten. Der BSSV wollte nicht aufgeben, als allerdings Thorben Knust ein klares Tor aberkannt wurde, hatte der BSSV keine Kraft mehr sich gegen die Hausherren aufzubäumen und der für den verletzten Tolle im Tor stehende Andrè Ernst musste binnen weniger Minuten noch drei weitere Male hinter sich greifen.

FAZIT: Eine bittere Niederlage, mit der man zwar rechnen konnte, die aber viel zu hoch ausfiel. Hätte man in Halbzeit eins die Führung erzielen können, wäre das Spiel wohl anders verlaufen. Schade, dass mit den strittigen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters das Pech des BSSV wieder einmal überstrapaziert wurde. Nun heißt es sich am 04.10. im Heimspiel gegen Müssen von dieser Schlappe zu rehabilitieren. (Quelle: www.bssv.info)


BSSV: 1 Tolle 2 Ernst 3 Richert 4 Lenski (C) 5 D. Knust 6 Bartsch 7 Schliemann 8 Stingl 9 Barwarnitz 10 Lange 11 T. Knust 12 Klaas 13 Kraak

Bor. Möhnsen: 1 Bastian Siemers - 2 Henning Eggers, 5 Tim Eiberg, 3 Frederik von Elm - 7 Matthias Kock, 4 Mario Bonuccelli, 6 Daniel Schlingelhof, 8 Maikel Perz, 10 Felix Stamer - 9 Dshivan Saleh, 11 Robin Freund, eingewechselt: 13 Robin Wind, 14 Markus Buer, 12 Ron Landahl




Das war ein Arbeitssieg! Nach einer schwachen ersten Halbzeit konnte sich die Borussia am Wahlsonntag dann nach einer Steigerung in Hälfte zwei noch mit 4:0 gegen den BSSV III durchsetzen. Gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner hatte man im ersten Durchgang kaum eine Idee, sich Chancen zu erarbeiten. Im Gegensatz, die Gäste waren nach Kontern immer wieder gefährlich und hatten daher auch ein Chancenplus zu verzeichnen. Die Borussen hatten einige Male Glück, dass sie nicht zurücklagen. Nach zwei Umstellungen in Hälfte zwei dauerte es wieder sehr lang, bis die Möhnsener ins Spiel kamen. Die größte Chance vergab dann Dshivan Saleh kurz vor dem Führungstreffer, ein langer Abschlag von Bastian Siemers und Saleh hatte freie Bahn. Die Führung in der 62. Minute durch Robin Wind erfolgte nach einer Kopfballvorlage von Namensvetter Robin Freund.


Die Gäste aus Büchen drängten in der Folgezeit aber auf ihren verdienten Ausgleich und hatten Pech. Ein Kopfball von Kapitän Lenski landete im Tor der Borussen, doch Schiri Gembries entschied auf Abseits. Sehr knifflig! Die Büchener dezimierten sich dann selbst durch eine "saublöde" Gelb/Rote Karte und danach war die Moral der Gäste ein wenig gebrochen. Nach einer tollen Kombination über den starken Ron Landahl, konnte dieser nur noch per Foul gestoppt werden. Elfmeter! Kein Problem für Maikel Perz, der das Spiel damit entschied. Sekunden später traf Dshivan Saleh, nach Klasse Vorarbeit von Markus Buer. Wiederum Robin Wind erhöhte gar auf 4:0. Markus Buer wurde in der Schlussphase noch mal "Elfmeterwürdig" gefoult, faire und coole Antwort von Schiri Gembries, "Sorry, ich habe mich leider ablenken lassen und es nicht gesehen!" So was hört man nicht alle Tage, Respekt! Der Sieg ist am Ende sicherlich ein wenig zu hoch ausgefallen, er war aber trotzdem verdient. (Quelle: www.sv-borussiamoehnsen.de)



KREISKLASSE B


SIG Elmenhorst II – Ratzeburger SV II 1-3 (1-1)

Schon vor dem Spiel stand Trainer Mirko Fischer vor großen Aufgaben, da kurzfristig noch zwei Positionen neu zu besetzen waren. Der ohnehin schon dünne Kader an diesem Spieltag wurde damit noch weiter dezimiert und der Trainer musste ohne sieben Stammkräfte auskommen.

Das Spiel begann sehr temporeich und es folgte ein munteres Hin und Her, bei dem sich beide Teams ihre Chancen erspielten. In der 17. Minute konnte ein Rückstand für den RSV gerade noch abgewendet werden. Der Ball wurde auf der Torlinie geklärt, nach dem der bis dato fehlerfreie und gut agierende Keeper Alexander Brey schon geschlagen war.

Danach stand für zwei kurze Momente der Schiedsrichter im Mittelpunkt, da er sich in der Regelkunde wohl nicht exakt auskannte. Die nett gemeinten Hilfestellungen von Trainer Fischer und Kapitän Sontopski wurden zum Unverständnis Aller mit je einer Verwarnung abgegolten. Auch auf RSV-Seiten ergaben sich nun gute Chancen für Lorenz (25.) und Scheiner (29., 32). Doch es sollte wieder ein Rückschlag folgen: Die Elmenhorster nutzten eine schnell herausgespielte Torchance gnadenlos und markierten in der 40. Minute aus ca. 6 Metern flach in die Mitte den Führungstreffer. Nun galt es eine schnelle Antwort zu finden und diese sollte Daniel Peters postwendend in der 42. Minute gelingen. Nach guter Vorarbeit von Arslan konnte Peters den Ball zum verdienten Ausgleich über die Linie schieben. 1:1. Es folgte kurz darauf der Halbzeitpfiff.

Die zweite Halbzeit begann mit einem klaren Übergewicht an Chancen für den RSV. Die Elmenhorster zeigten kaum noch attraktiven Fußball und so gelang Björn Scheiner in der 55. Minute nach toller Einzelarbeit der Führungstreffer zum 1:2. Der RSV bog somit am heutigen Tage auf die Gewinnerstraße ein und sollte sich davon auch nicht mehr abbringen lassen. Die Gastgeber ergaben sich sehr schnell ihrem Schicksal und von einer Gegenwehr in den letzten 30 Minuten war eigentlich nicht mehr zu sprechen. Lediglich die RSVer Torausbeute gab Anlass zur Sorge, denn es wurden auch die besten Chancen durch Jahnig (63.) und zum wiederholten Male Peters vergeben. Doch in der 72. Minute sollte wieder Björn „Puffy“ Scheiner zur Stelle sein. Das von Peters gut vorbereitete Tor sollte sein 2. Treffer am heutigen Spieltag werden. Die letzten Spielminuten brachten keine weiteren Aufreger, sodass sich B. Scheiner in der 85. Minute seinen Beifall abholen durfte und durch den Spieler-Trainer M. Fischer ersetzt wurde. Dieser hätte sicherlich noch das 4:1 erzielen können, wenn er nicht in der 89. Minute vom eigenen 10er „geschnitten“ worden wäre. Unterm Strich ist es ein hoch verdienter Sieg für die RSV-Reserve, die heute von Nummer 1 bis 13 eine geschlossene kameradschaftliche Leistung geboten hat. (Quelle. www.rsv-herren.de)


Bor. Möhnsen II – Linauer SV 3-0


Gegen den Tabllenletzten aus Linau hatte sich die Borussia heute viel vorgenommen und so konnte man nach bereits 5 Minuten die schon da verdiente Führung erzielen. Emrah Tastekin konnte aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Nico Heuer verwandeln. Kurz darauf kam René Kirsch frei vorm Tor zum Abschluss, doch der Linauer Schlussmann konnte in höchster Not retten. Danach verflachte das Spiel sichtlich und es wurde Phasenweise gar langweilig für den neutralen Zuschauer. Kurz vor Schluss der 1. Halbzeit war es noch einmal René Kirsch der sich auf rechts gut durchsetzte und zurücklegte auf Tim Tobaschus, dessen Schuss der Linauer Keeper nur abklatschen ließ, doch Nico Heuer verpasste knapp das Leder. In der Kabine nahm man sich viel vor für die zweite Halbzeit, doch das Spiel wurde noch unansehnlicher als in Halbzeit 1, denn nun kamen auch die Linauer zu Chancen. Nach vorne lief bei den Borussen so gut wie nichts mehr zusammen und so war es Jan Wolbert, der mehrmals glänzend gegen die Linauer Stürmer retten konnte. Und wie es im Fußball so ist, wurde dies auch bestraft. In der 80. Minute war es Nico Heuer der im Laufduell mit Ball schneller war als sein Gegner ohne und zur ersehnten 2:0 Führung einnetzen konnte. Die Gegenwehr der Gäste war nun erloschen und so konnte Tim Tobaschus aus 20m das 3:0 markieren. 2 Minuten später war es wieder Tim Tobaschus mit einem Fernschuss, den der Linauer Schlussmann glänzend parierte, doch ein 4. Tor für die Borussia wäre wohl auch zuviel des Guten gewesen am heutigen Tag. Ein alles in allem verdienter Sieg, der jedoch etwas zu hoch ausfiel. (Quelle: www.sv-borussiamoehnsen.de)


Möhnsen: Jan Wolbert - Marc Diedrich, Florian Heitmann, Sebastian Wendt, Stefan Rössler - René Kirsch, Tim Tobaschus, Nico Kipp, Marco Döhring, Emrah Tastekin - Nico Heuer , eingewechselt: Philipp Heuer, Florian Röhr, Tore: 1:0 Emrah Tastekin (5.), 2:0 Nico Heuer (80.), 3:0 Tim Tobaschus (82.)



Dienstag, 29. September 2009

Port Vale-Teammanager bietet Mannschaft zum Verkauf an


Drastische Maßnahme in England... sollte man hier auch mal durchführen… Aus Verärgerung über die schwache Leistung seines Teams bei der 1:3-Auswärtspleite gegen Notts County hat der Teammanager des englischen Fußball-Viertligisten Port Vale FC, Micky Adams, seine ganze Mannschaft zum Verkauf angeboten. »Ich könnte jetzt Entschuldigungen finden, aber die Fans haben einfach Besseres verdient. Und ich werde versuchen, ihnen Besseres zu geben«, sagte Adams.

Der Manager des aktuellen Tabellen-16. (von 24 Teams) wollte bereits zu Wochenbeginn den aktuellen Kader komplett auf die Transferliste setzen. »Dann werden wir sehen, wie gut die Spieler sind. Wenn es Angebote geben sollte, dann erhalte ich im Gegenzug die Möglichkeit, neue Typen in die Mannschaft zu bringen«, sagte Adams.


Mittwoch, 23. September 2009

VERBANDSLIGA SÜD-OST


WSV Tangstedt – Preußen Reinfeld 5-0 (1-0)


Mit einem eindrucksvollen Lebenszeichen verbuchte der WSV endlich die ersten Punkte in der Verbandsliga. „Heute haben wir alles umgesetzt“, war Tangstedts Trainer Marco Weber happy, „unsere tolle Leistung wurde heute zurecht endlich belohnt“. Mit viel Leidenschaft und Kampf ging der WSV in die Partie, suchte sein Glück in der Offensive. Doch zu Beginn waren die Preußen nicht schlechter, doch nur der WSV nutzte seine Chancen aus. Ommeed Sindi (14.) vergab die erste große Möglichkeit der Preußen, Kofi Mc Cann (24.) machte es nach einer Ecke besser und sorgte für die Führung. Der Treffer war für die Preußen wie ein Schock, von dem sie sich nicht mehr erholten. Nach dem Wechsel waren sie völlig von der Rolle und der WSV kam zu einem verdienten und ungefährdeten Sieg. Thomas Sharma (59., 68.) sorgte für freudige und entspannte Gesichter im „Kleinen Alsterstadion“. Dann bewies Trainer Weber noch ein goldenes Händchen bei den Auswechslungen. Mit ihren „Joker-Toren“ machten Oliver Hirschlein (73.) und Tim Henkis (84.) den ersten Dreier perfekt.


Tangstedt: Martens – P. Regel-Riebling, Muandula, Mc Cann – Neiber, Angsten (39. Feddersen-Clausen), Heinrich, Sharma, Kotsaoglanoglou – Ungewitter (70. Hirschlein), T. Regel-Riebling (77. Henkis)


Reinfeld: Rosema – Beeck, To. Kutschke, Rosin - Sagwan, Witten, Seegebarth, Döhring (77. Göbel), Gülünoglu (69. Detje) - Dordowski (39. Bornemann), Sindi




BSSV – NTSV Strand 08 0-3 (0-1)


Leichter als erwartet konnte der Tabellenführer beim Aufsteiger drei Punkte verbuchen. Die Timmendorfer gingen von Beginn an engagiert zu Werke und hatten mit zunehmender Spieldauer den BSSV fest im Griff. Die Hausherren standen in der Abwehr sehr kompakt, doch schon nach zwanzig Minuten konnte Bastian Zeh den Abwehrriegel knacken. Nach dem Wechsel das gleiche Bild, der Spitzenreiter kontrollierte weiterhin das Geschehen. Zeh (60.) sorgte mit seinem siebten Saisontreffer frühzeitig für die Entscheidung. Der BSSV kam anschließend zu wenigen Kontern, die Christian Kokartis und Maik Heinrich aber nicht abschließen konnten. So war nach dem dritten Tor durch Robertino Borja (75.) der Drops endgültig gelutscht. Bitterer als die Niederlage war für die Büchener aber das Ausscheiden von Bastian Tolle. Schon nach zwanzig Minuten musste der Mittelfeldmotor mit Verdacht auf einen Bänderriss ausgewechselt werden. „Ein hochverdienter Sieg der Gäste. Wir wollten sie ärgern, das hat aber nicht geklappt“, war BSSV-Coach Henning Meins trotz der Niederlage nicht enttäuscht.


BSSV: Behncke – Schlichting, Nitsch (75. Wedekind), Dirks, Kraak, Renfert, Hahn (80. Piehl), Tolle (20. Schleede), Casper, Kokartis, Heinrich


Strand: Harder – Goebel, Rehberg, Starke, Borja, Gohrke (75. Kähler), Junker, Plähn (60. Müller), Schlichte (46. Ali), Stahl, Zeh



Möllner SV – TSV Lensahn 4-1 (3-0)


Mit dem dritten Heimsieg stürzten die Eulenspiegelstädter die Ostholsteiner noch tiefer in die Krise. Mölln war über die gesamte Spielzeit das bessere Team und bot den heimischen Fans eine souveräne Leistung. Bis zur Pause war die Partie schon gelaufen. Eine fehlerhafte, dreiminütigen „Auszeit“ von Lensahns Abwehr nutzen Folke Brodersen (14.) und Rick Latus (17.) eiskalt aus. Brodersen (31.) köpfte die Gäste endgültig auf die Verlierstraße. Nach dem Wechsel ließ es die MSV ruhiger angehen, Quittung war das Gegentor von Christopher Köhler (66.). „Die schnellen Tore waren der Lohn einer guten ersten Halbzeit“, sagte Möllns Trainer Hartmut Wulff. „So was bringt natürlich Sicherheit. In der zweiten Halbzeit mussten wir dem hohen Tempo der ersten Halbzeit ein wenig Tribut zollen. Trotzdem war das heute eine gute Teamleistung meiner Mannschaft“. Eugen Wolowik (69.) überwand TSV-Keeper Karsten Knorr – erstmals in dieser Saison im Tor – mit einem satten Fernschuss zum verdienten Endstand.


Mölln: Ruhr (80. Jablonka) – Lindemann, Jahnke, Stoltz, Grybkov – Montevirgin, Krefta, Schefer (85. S. El-Sabe), Wolowik – Brodersen (60. Dankert), Latus


Lensahn: K. Knorr – Neuhäuser, Dora, O. Knorr, Pries, Kuchel (65. Spieckermann), Lang, Ratzwill, Sielaff, Siewert, Köhler


VfL Oldesloe – TSV Bargteheide 0-1

Draußen auf der Tartanbahn schob Jan Klötzner seine zweite Schicht an diesem Tag, Kurzarbeit als Co-Trainer für eine knappe halbe Stunde. Der Senior des TSV Bargteheide hatte seine Schuhe ausgezogen, barfuss stampfte er wütend auf, er schrie, fluchte und feuerte an, und erst, als Schiedsrichter Michael Leng (TSV Schönwalde) nach 51:32 Minuten eine der längsten Halbzeiten der Saison beendete, wusste Klötzner, dass sich sein Einsatz zuvor auf dem Spielfeld gelohnt hatte: Das Tor des 32 Jahre alten Stürmers war entscheidend im Derby der Fußball-Verbandsliga Süd-Ost, mit 1:0 (1:0) gewannen die "Weinroten" im Travestadion gegen den VfL Oldesloe.

Der einzige Treffer, entstanden aus einem Freistoß von Michael Strusch (39. Minute), war für Reinhard Lindtner, den Trainer der "Blauen", anschließend Diskussionspunkt Nummer eins. "Das war ein schöner Kopfball", sagte er, "aber bei uns spielen genügend Leute, die Jan genau kennen. Wir besprechen vorher genau, was in solchen Situationen passiert, und dann ist doch niemand da, der es unterbindet." Die Schwäche des VfL bei Standardsituationen ist augenscheinlich, und dass sie auch im Duell mit Lindtners Ex-Klub ins Gewicht fiel, wurmte den Coach.

Was ihn ehrte, war der Verzicht auf die Klage über einen verwehrten Handelfmeter. Zwei davon hatte Bargteheides Verteidiger Kevin Ihns vergangene Woche beim 0:2 gegen die Möllner SV verursacht, und auch diesmal nahm er die Arme zu Hilfe, um eine Flanke von Tobias Wriedt abzuwehren (69.). Der Unparteiische aber verzichtete auf den Pfiff.

Ein wenig feierten die Bargteheider ihren dritten Saisonsieg noch auf dem Platz, die ganz große Freude aber mochte nicht aufkommen nach einem vor nur knapp 100 Zuschauern tristen Kreisduell. "Es war völlig zerfahren, wir haben immer nur lange Bälle gespielt, keinen geordneten Spielaufbau hinbekommen", sagte TSV-Trainer Marco Schier. Und während der Makel, Chancen zu selten zu Toren zu nutzen, für beide Seiten galt, benannte Bargteheides Coach den Unterschied: "Bei uns ist zumindest die Einstellung top."

Im nach wie vor drohenden Existenzkampf könnte die Mannschaft davon noch profitieren, diesmal musste sie sich aber auch bei ihrem Torwart Steffen Johann bedanken. Er rettete mehrfach großartig, andernfalls wäre bestraft worden, wie zum Beispiel Robert Meier mit zwingenden Möglichkeiten umging - der Bargteheider Stürmer verfehlte eine Viertelstunde vor Schluss freistehend das leere Tor. Und der gefährlich nah in Richtung Abstiegszone abgerutschte VfL Oldesloe? Lindtner: "Wenn man schon im Derby keine Leidenschaft zeigt, frage ich mich, wann dann." (Quelle: Ahrensburger Zeitung, Sören Bachmann)

VfL Oldesloe: Brinkmann - Arndt, Kuhlke, P. Schönfeldt (80. Ibrahimi), Fischer - Siegert (71. Zeka), Wriedt, Cetin (57. Jobmann), Dede - Baasch, D. Schönfeldt.

TSV Bargteheide: Johann - Ihns, D. Behnk, Otto - Kukanda, Strusch, Dörling (46. Mankumbani), Fürstenberg - Inden (88. Lühmann), Klötzner (66. Heinz), Meier


GW Siebenbäumen – Sereetzer SV 1-6 (0-5)

Mit einem klaren Auswärtssieg kehrte die Sercander-Truppe aus Siebenbäumen heim. Von Beginn an wurde aggressiv das Aufbauspiel der Gastgeber gestört und die dadurch resultierenden Fehler wurden zu vielen gelungenen Offensivaktionen genutzt. So fielen in regelmäßigen Abständen 5 (!) Tore in Hälfte eins. Die Mannschaft spielte bis auf wenige Spielszenen wie aus einem Guss. Toll, dass Ronny Tetzlaff erneut 3 "Buden" machte und sein Torkontingent nunmehr auf 6 Treffer schrauben konnte. Der Knoten scheint geplatzt zu sein. In der zweiten Spielhälfte wurde nun nicht mehr mit der letzten Konzentration gespielt, sonst hätten die Siebenbäumer eine noch deutlichere Klatsche beziehen können.

Fazit: Eine völlig überforderte Siebenbäumer Mannschaft verlor auch in dieser Höhe verdient und wird es schwer haben, in der derzeitigen Verfassung den Klassenerhalt zu schaffen. Die Sereetzer spielten einen tollen Ball, werden aber nächste Woche gegen Pansdorf 100%ig mehr Gegenwehr erleben und hoffentlich den nötigen Biss aufbringen, um sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen zu können. (Quelle: www.sereetzer-sv.de)



Nach einer desolaten Leistung setzte es für die Grün-Weißen die dritte Klatsche in der noch jungen Saison. Nach Oldenburg (1-7) und Moisling (1-5) kamen die Hausherren auch gegen den SSV gehörig unter die Räder. Die Kalcher-Elf kam überhaupt nicht ins Spiel, präsentierte sich völlig kopflos und unorientiert. Die Gäste hatten Platz im Überfluss, konnten in Ruhe ihr Spiel aufbauen und locker durchziehen. „Das war heute absolut nicht verbandsligatauglich, eine einzige Katastrophe“, war Marco Kalcher fast sprachlos. „Nach der guten Leistung in Breitenfelde ist mir solch ein Einbruch unbegreiflich. Anspruch und Realität liegen weit auseinander“. Den Torreigen der Sereetzer - die schon letzte Woche Tangstedt mit 7-1 überrannten – eröffnete Daniel Baetge bereits in der 9. Spielminute. Kapitän Stefan Jobst erzielte nur drei Minuten später das 2-0. Dann kamen die zehn Minuten des Ronny Tetzlaff. Mit einem lupenreinen Hattrick (31., 40., 41.) markierte er seine Saisontore Nummer 4 bis 6. Erneut Jobst (58.) schoss das Ergebnis weiter in die Höhe, Christian Kamm (79.) erzielte den Ehrentreffer. Auch Al Fatih spielte sich in den Vordergrund, jedoch in etwas unrühmlicher Art. Nach seiner Einwechslung brauchte der Sereetzer Verteidiger rekordverdächtige sechs Minuten, um sich seine Ampelkarte abzuholen.


Siebenbäumen: Braun – Schoenborn (50. Kamm), Henkel, Surab Malla (40. Oberbeck), A. Urban, Schlichting, Schulz, Drews, Kindler (77. Konan), Moray, Samyan Malla


Sereetz: Müller – Behnke (73. Aktürk), Ahrens, Baetge (73. Al), Strunck, Jobst, Jahrling (58. Wenchel), Boye, Nowitzki, Tetzlaff, Behrens



FC Dornbreite – TSV Siems 2-1

Am siebten Spieltag der Verbandsliga Süd/Ost traf der FCD im Lokalderby auf den TSV Siems. Im Vorfeld wurden die Rollen klar verteilt und der FCD ging als Favorit in die Partie.

Zu Beginn des Spiels wurde schnell klar, dass dies ein sehr kampfbetontes Spiel werden wird. Der TSV stand hinten kompakt und kämpfte um jeden Ball, sodass der FCD in der Anfangsphase die eine oder andere Chance zuließ. Gefährlich wurde der FCD nur bei schnellen Kombinationen und durch Standartsituationen. In der 40. Minute war es soweit: Nach einer Ecke von Piet Behrens, der sie scharf auf den ersten Pfosten geschlagen hatte, konnte Christian Staackmann mit einem sehenswerten Kopfballtreffer das 1:0 erzielen. Dornbreite erhöhte nun den Druck und schoss gleich im Anschluss das 2:0 (42. Minute), "Mini" Mecker setzte sich mit einem schnellen Sololauf auf der linken Seite durch und legte den Ball maßgeschneidert auf Sascha Hagen, der nur noch vollenden musste. Siems verkürzte mit dem Pausenpfiff noch auf 2:1, vorausgegangen war aber eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung die zum Freistoß führte.

In der zweiten Halbzeit wurde weiter um jeden Ball hart gekämpft und der Großteil des Spiels fand im Mittelfeld statt. Der TSV Siems hatte nur eine richtige Möglichkeit in Halbzeit zwei, aber Torhüter Heskamp konnte den TSV-Stürmer stoppen. Dornbreite war weiterhin bei Standartsituationen gefährlich, die größte Chance auf FCD Seite hatte wiederum Staackmann, der einen Kopfball freistehend nicht im Tor unterbringen konnte. Weitere Möglichkeiten konnten Behrens und Hagen nicht nutzen.

Auch dieses kampfbetonte Spiel haben die Jungs von Steinrader Damm angenommen und sich diesen Arbeitssieg verdient. (Quelle: www.fc-dornbreite.de/?Herren )

Dornbreite: Heskamp – Gramckau (46. Eker), Jasek, Schröder, Staackmann – Behrens (85. Severos), Brückner, Sare (80. Hagelstein), Strehlau – Hagen, Mecker


Siems: Reger – Kessler, Laske (70. Dridi), Mond, Schlatz, Thomaschweski, Mirco Niels (84. Sendlewsky), Safadi, Tucholski, Martin Niels, Schellhammer



TSV Pansdorf – Breitenfelder SV 1-2 (1-1)

Das Spiel gegen den BSV sollte sich zu einer kurzweiligen Partie entwickeln, in der wir bereits in der 2. Spielminute die erste Gelegenheit hatten, als Patti Farklas nach einer Kopfballstafette zum Abschluss kam, jedoch knapp verzog. Nach einer Ecke von Dennis Jaacks konnte Sinisa Galusic die Konfusion in der Gästeabwehr nutzen und zur frühen Führung abstauben (13.). Jetzt übernahm der Gast das Geschehen, wir kamen nicht richtig an die Leute heran und so ergaben sich zwangsläufig Chancen für die Breitenfelder, die Lars Möller aber allesamt entschärfen konnte (17., 19., 21.). Beim vierten Hochkaräter war aber auch er machtlos, das 1:1 fiel folgerichtig in der 24. Minute. Weiter ging´s mit offenem Visier, Patti Farklas entwickelte sich zur tragischen Figur. In der 27. Minute sprang sein Kopfball von der Unterkante der Torlatte auf die Linie, in der 40. Minute entschärfte der Gästekeeper seine Direktabnahme mit einem tollen Reflex. Lars Möller konnte zwischenzeitlich mit einer weiteren Glanztat (31.) den Pausenrückstand verhindern.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für uns, Alex Weiss scheiterte aber am Keeper (48.). Aus der anschließenden Ecke für uns entwickelte sich ein Gästekonter, der die Entscheidung bringen sollte. Wir waren zu arglos, spielten gegen die starke Offensivreihe des BSV ohne richtige Absicherung und mussten mit ansehen, wie der Ball zum zweiten Mal in unserem Kasten einschlug (49.). Wir steckten trotzdem nicht auf und erarbeiteten uns mit zunehmender Spielzeit mehr Anteile, Möglichkeiten zum Ausgleich waren allemal vorhanden. In der 62. Minute hatte Patti Farklas eine Kontergelegenheit, ließ sich aber vorm Torabschluss zu weit abdrängen, Erik Damm scheiterte nach 74 Minuten mit einem 18-m-Schuss nur knapp, auf der Gegenseite konnte wieder Lars Möller die Vorentscheidung verhindern (75.). Dramatisch wurde es dann in der Schlussphase, als Patti Farklas im Strafraum scheinbar regelwidrig gestoppt wurde, aber der Schiri den Elferpfiff verweigerte (83.). Die anschließende Ecke setzte Nils Reimann aus dem Gewühl heraus über den Kasten. Zu mehr sollte es nicht reichen, die gute Moral ist leider nicht belohnt worden. (Quelle: www.tsv-pansdorf.de/1_herren)




Der Breitenfelder Sportverein gewinnt in der Verbandsliga Süd/Ost auch das dritte Spiel in Folge. Am gestrigen Samstag schlug die Elf vom Uhlenbusch in einem guten, kampfbetonten Spiel den TSV Pansdorf auswärts mit 2:1 Toren.

Der BSV präsentierte sich gegen die traditionell heimstarken Ostholsteiner vom Start weg gut aufgelegt. Der Ball zirkulierte gut in Reihen des BSV gegen einen zunächst abwartenden Gastgeber. Dann, völlig unerwartet, gingen die Gastgeber mit der ersten torgefährlichen Aktion in Führung. Nach einem Eckball und einem anschließenden mittelschweren Durcheinander zappelte der Ball plötzlich im Netz von Hauke Hansen. Getroffen hatte aus kurzer Entfernung Sinisa Galusic.

Der BSV hatte es zuvor nicht fertig gebracht, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Nachdem man diesen Schock nach und nach verdaut hatte, lief die Kombinationsmaschinerie des BSV wieder an und der BSV bestimmte fortan wieder das Spielgeschehen. Janne Zunker, Daniel Kruse und auch Timo Biallas, der ein starkes Startelf-Debüt im Mittelfeld des BSV gab, vergaben dabei gute Gelegenheiten, für den Ausgleich zu sorgen. Doch auch der TSV Pansdorf blieb stets gefährlich. Vor allem Sturmführer Weiß bereitete dem BSV ein ums andere Mal Probleme. Auch das geschickte Wechselspiel der Pansdorfer Mittelfeldspieler Farklas und Jaacks, die im Wechsel in die Spitze stießen, mischte die Defensive des BSV einige Male durcheinander. Doch der BSV versuchte weiter sein Glück in der Offensive und wurde dafür mit dem Ausgleich belohnt. Birger Henning sorgte nach schöner Vorarbeit von Daniel Kruse mit seinem ersten Saisontreffer nach einer halben Stunde für das verdiente 1:1. Glück dann aber auch für Breitenfelde, als ein Kopfball des Pansdorfers Farklas von der Latte wieder ins Feld zurücksprang. Eine starke erste Hälfte beider Teams ging dann mit einem gerechten 1:1 zuende.

Der zweite Durchgang gestaltete sich dann noch offener. Nach einer ersten Schrecksekunde gleich nach dem Anpfiff fand der BSV dann zunächst wieder besser ins Spiel. Lohn dafür war dann auch das 2:1 durch Abu Khartey, der einen Querpaß von Daniel Kruse aus gut 16 Metern mit einem Lupfer über Pansdorfs Keeper Möller zur Führung verwandelte. Fortan Stand das Spiel auf Messers Schneide. Chancen zu Toren hatten beide Teams. Doch beide Abwehrreihen sollten bis zum Schlußpfiff halten. Sowohl Pansdorf, mit einem Fernschuß und nach gefährlichen Sandardsituationen als auch der BSV hatten dabei durchaus gute Möglichkeiten, das ein oder andere Tor zu erzielen. Doch die Torhüter, Hansen auf Seiten des BSV und Möller im Pansdorfer Gehäuse, wußte einige Male zu glänzen. Die größte Möglichkeit des BSV vergaben die beiden Sturmspitzen Daniel Kruse und Janne Zunker in Gemeinschaftsproduktion gut 10 Minuten vor Schluß gegen Möller. Gegen Ende des Spiels wurde es dann naturgemäß noch einmal spannend, da die Ostholsteiner auf den Ausgleich drückten. Doch, wie bereits vorweggenommen, hielt die BSV-Defensive um den starken Philipp Lukaszczuk dem Druck des TSV Pandorf stand und setzte dem Pansdorfer Engagement Kampfkraft entgegen. Glück hatte kurz vor Ultimo dann noch der Pansdorfer Galusic, der für eine überharte Sense von hinten gegen Patrick Schwan in einem ansonsten kampfbetonten aber fairen Spiel nur die gelb-rote Karte sah. Glück hatte aber auch der BSV, daß der Schiedsrichter nach einer strittigen Situation am Rande des Breitenfelder Strafraumes nicht für den Gastgeber auf den Punkt zeigte.

So blieb es am Ende bei einem nicht unverdienten, weil zunächst heraus gespielten und später erkämpfte, Sieg für den BSV, der sich somit in der breiten Spitzengruppe behaupten kann. (Quelle: http://www.breitenfelder-sv.de)

TSV Pansdorf: Möller - Block (42. Ulverich), Wenske, Reimann - Farkla, Wulf (60. Damm), Spindler (69. Simon), Jaacks - Weiß

Breitenfelder SV: Hansen - Holst (51. Banthin), Felsner, Lukaszczuk - S. Siemers, Alisch, Biallas (70. Schwan), Henning (75. Becker), Khartey - Zunker, Kruse