FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 11. März 2008


Lübecker SC – RW Moisling II 3:2 (2:1)

Zum Topspiel (3 gg.1) der Kreisliga HL/RZ hatte sich die Schiri-Abtl. mal was Besonders einfallen lassen. Das Trio (inkl. 16jähr. Linienrichter) war, um es mal milde zu beschreiben, einfach nur schlecht. Dazu im folgenden Bericht aber mehr. Die Gäste traten mit etlichen Spielern (wie schon letzte Woche gg. den RSV) an, die tags zuvor noch mit der 1ten in Flensburg gespielt haben. Dank noch mal an die "Sesselfurzer", die die "U21-Regelung" erfunden haben; wenn das keine Wettbewerbsverzerrung ist, was dann?!?!? Der Gastgeber musste seinerseits auf insgesamt 6 Spieler verzichten, so das Sascha (TW aus der 2ten) zum Einsatz kam, was sich im Nachhinein als Glücksfall herausstellte. Zum Spiel:

In einem guten und sehr kampfbetontem Spiel hatte der Gast die 1te Chance, aber Sascha konnte gleich im ersten 1 gg 1 mit einem starken Reflex zur Ecke klären. In der 20.min konterten wir über die rechte Seite, das nur mit einem Foulspiel gestoppt werden konnte. Oli schlug mit links einen starken und scharfen Freistoß ca. 8m zentral vors Tor und Borne kam völlig frei zum Kopfball und machte das viel umjubelte 1:0. Nur 2 min später kam es 20m zentral vor unserem Tor zu einem mehr als zweifelhaften, indirekten Freistoß, weil beide Spieler mit dem gestreckten Bein zum Ball gingen. Der Schiri hob den Arm und gab den Ball frei. Der Moislinger lief an und schlenzte den Ball in "Tor des Monats-Manier", ABER DIREKT ins Tor. Der Schiri guckte anschl. 2 bis 3 sek. nach unten, um dann auf Tor zu Entscheiden, wohl wissend, das er einen indirekten Freistoß angezeigt hat......WOW.....

Die LSCer ließen sich aber nicht beirren und legten gleich einen (Wut-)Zahn zu. In der 33. min führte Stübi einen schnellen Gegenzug über die rechte Seite und flankte lang auf den 2. Pfosten, wo Deler seinen Gegenspieler am Wegschlagen des Balls hinderte und dadurch Paddy den Ball Richtung lange Ecke schickte. Doch ein RWMer rutschte dazwischen und klärte ins eigene Netz: 2:1 und eine verdiente Halbzeitführung für den Gastgeber.

Mit Beginn der 2.Hälfte versuchte RWM den Druck zu erhöhen, doch der LSC war mit seinen Kontern stets gefährlich, so das der Gast den Libero noch nicht auflöste. In der Folgezeit bestimmte die Taktik das Spiel UND der Schiri benachteiligte beide Mannschaften jeweils so stark, das es langsam "kribbelig" wurde. Die letzten 13 (offiziellen) min gipfelten dann in ein Fiasko, das seines Gleichen sucht (alle Beteiligten, wissen was ich meine). Nach 77min kam der Gast über die rechte Seite zu einer Flanke, die der Moislinger Angreifer aus ca. 5m in Richtung kurze Ecke köpfte, doch wie TW Sascha (immerhin locker über 100kg bei ca. 178cm) den Ball katzenartig um den Pfosten lenkte, bleibt sein tolles Geheimnis. Die folgende Ecke wurde schnell abgefangen und zu Deler in die Spitze gespielt. Der ließ 2 Gäste stehen und bediente den mitlaufenden Stübi, so dass er alleine auf den Keeper zu lief und eiskalt in die kurze Ecke abschloss - 3:1. Wer nun allerdings dachte, das Spiel wäre entschieden, hatte die Rechnung ohne den Schiri gemacht. Moisling setzte alles auf eine Karte und wurde prompt 1min später ausgekontert. Paddy spielte sich den Ball durch 2 RWMer durch und wurde kurz vorm 16er hörbar und unsanft von den Beinen geholt. Doch zur Verwunderung Aller gab es Freistoß für die Gäste und G/R für Paddy wg. "Schwalbe"!!! Anm. von mir: Wenn du solche Entscheidungen siehst, überlegst du wirklich, ob da alles mit "Rechten Dingen" zugeht.

In der 90.min gab es dann einen Freistoß für RWM, den eine der zahlreichen Verbandsliga-Leihgaben mit dem Kopf ins Tor verlängerte - 3:2. Anschl. zeigte der "Freak" 5min Nachspielzeit an............. Bis auf Thorben, dem fast noch ein Eigentor unterlief, passierte nicht mehr viel, so dass ER in der 98.min (!!!) das Spiel abpfiff.

Beide Trainer waren sich einig, das so ein "Schiri" gemeldet werden muss, doch Glück im Unglück, es waren Schiri-Beobachter Vorort, so das man nur hoffen kann, das der Typ nicht so schnell wieder auf Fußballer losgelassen wird. Ein am Ende verdienter Sieg der Hausherren, der am nächsten WE in Breitenfelde bestätigt werden muss.

KREISKLASSE A vom 09.03.2008










SSV Güster – SV Bliestorf 12:0


Mit 12:0 gewann der SSV Güster gegen den SV Bliestorf. Der SV Bliestorf trat ersatzgeschwächt und zudem mit nur 10 Spielern an. Auch durch eine gute kämpferische Leistung konnte letztendlich die hohe Niederlage nicht verhindert werden. Das 1:0 (8.) erzielte Sören Jessen. Nach einer Einzelleistung von Jule Berghoff erhöhte Thomas Kahl auf 2:0 (18.). Das 3:0 (20.), nach einer mustergültigen Kombination von Norman Burmester über Thomas Kahl sowie das 4:0 (21.) gelang Jule Berghof. Norman Burmester schloss einen Alleingang zum 5:0 (38.) ab.

Güray Zigni schoss nach Vorarbeit von Christian Lüdtke das 6:0 (39.). Den Halbzeitstand von 7:0 (43.), nach einem Freistoß von Christian Lüdtke, erzielte wiederum Jule Berghof. Bis zur 69. Minute plätscherte das Spiel vor sich hin, ehe Thomas Kahl auf 8:0 erhöhte. Eine Minute später war Jule Berghof zum 9:0 erfolgreich. Der Gästetorwart konnte sich mehrfach auszeichnen. Nach einem Eckstoß war abermals Jule Berghof zum 10:0 (76.) zur Stelle. Auch bei den weiteren Treffern, 11:0 (83.) Jule Berghof und 12:0 (87.) Sören Jessen war der Torwart des SV Bliestorf chancenlos.

Es spielten:
Malte Hasenkamp – Mirco Schiersch (Moritz Menzel), Björn Gödeke, Robert Ide – Thomas Kahl, Norman Burmester. - Christian Lüdtke, Sören Jessen, Hauke Bayer (Ole Oetjen), - Jule Berghof, Güray Zigni

Breitenfelder SV III – SIG Elmenhorst 0:3 (0:2)

Der Tabellenführer der Kreisklasse A hatte weitaus mehr zu kämpfen als noch beim 7:0 Hinspielsieg in Elmenhorst. Der BSV (12. Platz) hielt von Anfang an gut mit, bestrafte sich dennoch durch individuelle Abwehrfehler selbst und lag zur Halbzeit mit 0:2 hinten.
Die zweite Hälfte brachte bis auf ein weiteres Gästetor in der letzten Minute nichts hervor. Ein schwaches Spiel beider Teams fand ein Ende.


TSV Gudow II – BSSV III 4:1 (2:0)

Die Dritte des BSSV fuhr auch wenn nur mit 11 Mann hochmotiviert zum 2. platzierten des TSV Gudow 2. Die Mannschaft von Andreas Martel fing stark an und konnte sich die ein oder andere gute Chance herausspielen. Jedoch war das Spiel ausgeglichen und auch der TSV kam zu seinen Chancen. Die Dritte bekam einen Freistoß nach einem Foul an Christian Petry direkt am Strafraum, jedoch wurde dieser fahrlässig vergeben. Wenige Minuten später konterte der TSV und ging durch ein unglückliches Eigentor in Führung. Die Dritte des BSSV wirkte wie gelähmt nach dem Gegentor und bekam nur kurz danach durch eine Ecke das 2. Gegentor. Nach den beiden Gegentoren versuchte die Mannschaft wieder konzentriert Fußball zu spielen, was auch das ein oder andere mal gelang.

In der Kabine probierte man sich nochmals zu motivieren um das 2:0 noch aufzuholen. Beide Mannschaften fingen wie schon in der 1. Halbzeit stark an. Der BSSV spielte häufig über die Außenbahnen und kam so immer wieder zu guten Chancen. Allerdings war man in einigen Situationen zu nachlässig und bekam das 3:0. Das Tor hätte regulär nicht zählen dürfen da ein Spieler des TSV zuvor mit der Hand spielte. Trotzdem gab die Mannschaft von Andreas Martel nicht auf und kämpfte. Der Kampf wurde belohnt, denn Thorben Knust erzielte durch ein Kopfballtor das 3:1.Die Mannschaft wollte nun mehr, denn sie merkte das der TSV leicht schwächelte. Die Büchener bekamen viele Chancen, die leider wie schon in den Spielen zuvor leicht vergeben wurden.

Nach einem Freistoss für den BSSV nahm Christian Patry den Ball mit dem Bauch an und erzielte das 3:2, was leider nicht gegeben wurde, da sämtliche Gudower Hand schrieen und der Schiedsrichter sich beeinflussen lies. Da der Schiedsrichter zuvor schon auf den Mittelpunkt zeigte beschwerten sich einige Büchener, was zur folge hatte, das Phillip Lenski mit Gelb verwarnt wurde und danach mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Trotzdem gab der BSSV nicht auf und probierte es nochmals. Jedoch kamen auch die Gudower noch zu ihren Chancen und machten das 4:1.Es war wie so oft, das die Mannschaft wollte aber in den wichtigen Momenten nicht konnte. Die Spieler Alexander Ahrens, Benjamin Kokartis und Nils Bodenbach sollte man an dieser Stelle hervorheben, denn sie kämpften 90min. ununterbrochen. Die Dritte des BSSV empfängt nächstes Wochenende eine Mannschaft die weit unten steht. Vielleicht kann durch einen Sieg wieder mehr Selbstbewusstsein getankt werden und es geht wieder vorwärts.

Dienstag, 4. März 2008

BEZIRSLIGA

SSC Hagen Ahrensburg – BSSV 0:2 (0:1)

Da die ersten beiden Spiele nach der Winterpause weniger erfolgreich bestritten wurden, wollte der BSSV alles daran setzen, beim direkten Verfolger aus Ahrensburg die drei Punkte mitzunehmen.

Aufgrund der spielerisch ausbaufähigen Leistungen der Vorwochen und dem ungewohnten Geläuf wählte Trainer Dirk Niemeck die Variante, aus einer verstärkten Defensive heraus zu agieren und mit Magnus Möhrmann nur einen Stürmer aufzubieten. Man überließ den Gastgebern den Spielaufbau und verlegte sich aufs Kontern. Dies sollte auch zum Erfolg führen, denn das, was in den letzten Spielen noch fehlte, wurde an diesem Tage perfekt umgesetzt: Effektivität vor dem gegnerischen Tor. In einem traumhaft von Malte Hahn eingeleiteten Konter flankte Maik Heinrich perfekt in die Mitte und Magnus Möhrmann ließ dem Torwart bereits beim ersten Torschuss keine Abwehrmöglichkeit. Es folgte zwar auch keine Torchance mehr für die Büchener, aber in der Defensive stand man sicher und ließ keinen Gegentreffer zu.

Mit derselben Taktik spielte man auch in der zweiten Halbzeit weiter und wollte sich über die sicherlich immer offener werdenden Ahrensburger Konterchancen herausspielen. Diese ergaben sich auch, jedoch wurden die zwei erfolgversprechendsten aufgrund vermeintlicher Abseitsstellungen vom Schiedsrichter unterbunden. Der BSSV sah sich allerdings auch einigen gefährlichen Gegenangriffen der Stormarner entgegen, verteidigte aber mit Geschick und hatte an diesem Tage auch das nötige Glück, um ein Gegentor zu vermeiden. In der letzten Minute schickte Nicky Burke dann Bastian Tolle in den Rücken der Abwehr und dessen Querpass konnte Christian Pries zum vielumjubelten Endstand einschieben.

Fazit: Die defensiv ausgerichtete Taktik trug zwar nicht zum konstruktiven Spiel des BSSV bei, war aber in diesem Spiel das Erfolgsrezept. Spielerisch bleibt man weiter steigerungsfähig, jedoch sah man den Büchenern zu jeder Zeit an, dass sie die Negativserie stoppen wollten und dass sie um jeden Zentimeter kämpften. So war der Sieg zwar am Ende etwas glücklich, jedoch hatte man sich dieses Glück durch die kämpferische Leistung auch verdient.

Aufstellung: H. Hansen – H. Nitsch, S. Gleu, S. Renfert – M. Heinrich (ab 80.: T. Schlichting), M. Hahn, B. Tolle, M. Oertel, Chr. Kokartis (ab 80.: M. Krüger), N. Burke - M. Möhrmann (ab 70.: Chr. Pries)


RW Moisling II – Ratzeburger SV 8:2 (3:1)

Nach dem Sieg in der Vorwoche gegen Kücknitz wollte der RSV auch mindestens einen Punkt beim Tabellenführer Moisling entführen. In der 12. Minute konnte der Gastgeber aber schon mit 1:0 in Führung gehen. Der RSV spielte in der Folge gut mit und hatte durch einen Schuss von Dominik Sprenger auch die Gelegenheit zum Ausgleich. Der Moislinger Torhüter konnte diese Chance aber zunichte machen. Nach gut einer halben Stunde fiel durch einen Konter das 2:0 (34.).

Jan Weldua brachte durch aggressives Vorchecking den Verteidiger und Torhüter in arge Bedrängnis und erzielte postwendend den Anschlusstreffer (36.). Fast mit den Pausenpfiff fing sich der RSV den nächsten Konter ein und kassierte das 3:1 (43.). Vor der Pause bot sich Hauke Sydow die Gelegenheit hier erneut den Anschlusstreffer zu erzielen, aber auch er scheiterte am starken Moislinger Torwart.

Durch ein frühes Tor gleich nach der Halbzeitpause wollten die Ratzeburger noch einmal Druck auf den Tabellenführer ausüben und vielleicht doch noch den angestrebten Punkt mit nach Hause nehmen. Die große Gelegenheit dazu hatte Phillip Neugebauer. Er lief alleine auf den Moislinger Torwart zu, konnte den Ball auch durch einen platzierten Schuss an diesem vorbeibringen, scheiterte jedoch am Pfosten. Praktisch im Gegenzug fiel das 4:1 (65.). Von da an hatte sich der RSV aufgegeben! Die Tore fielen nun fast im Minutentakt. Das 5:1 wurde in der 70. Minute erzielt. Phillip Neugebauer machte aus einem Gewühl im Strafraum noch das 5:2 (75.). Die Moislinger konnten aber noch ungehindert und ohne Gegenwehr drei weitere Tore erzielen (82./86./92.).

Aufstellung: Nickel - Knuth, Bronikowski (45. Lüth), Tesch - Weigelt, Sprenger, Radau (53. Hamann), Neugebauer - Weluda - Sydow, Zielinski (53. Scheiner)

KREISLIGA vom 02.03.08


TSV Kücknitz – Lübecker SC 2:0

Schade, wieder eins dieser Spiele, wo der "Unparteiische" seinen Teil zu beitrug. Beide Truppen lieferten sich in der 1ten Hälfte eine zerfahrene Partie, in der beide ihre Chancen nicht nutzen konnten. In der 43.min wollte sich ein Kücknitzer durch Hendrik und Marco durchtanken, doch Marco foulte ihn und es gab Freistoß. Nach kurzem Blickkontakt mit seinem "Assi" zückte der Schiri zur gr. Überraschung Rot für Notbremse - Hut ab !!!

Torlos ging es zum Pausentee. In der 51.min ging Kiki an der Mittellinie in einen harten Zweikampf und traf den Gegenspieler im Kampf um den Ball. Das Urteil war wohl schon vorher gefallen: Rote Karte!!! Unsere ersten beiden Roten Karten in dieser Saison. Als dann auch der schon verwarnte Kücknitzer Grieger ins Abseits lief und trotzdem am TW vorbei lief und ins Tor schoss, dafür aber nicht gelb (dann G/R) sah, war es doch sehr offensichtlich, was der Schiri vor hatte und dann auch umsetzte. In der 63.min dann der schmeichelhafte Führungstreffer der Hausherren: Nach einer Linksflanke kam ein Kücknitzer am 5-Metereck frei zum Schuss und traf. Im Anschluss daran konnten sich die Heimmannschaft zwar ein optisches Übergewicht erspielen, aber die Chancen nicht nutzen. 10min vor Ende der Partie setzten die Gäste alles auf eine Karte und wollten spürbar den Ausgleich.

Im Anschluss an einen Freistoß kam Hendrik zum Kopfball, doch der Ball ging um Haaresbreite vorbei. Kurz vor Schluss bekamen wir einen Freistoß zugesprochen und Oli packte einen echten Hammer aus, doch sein Ball streifte knapp über das Gebälk. In der Nachspielzeit kam dann das 2:0 nach einem Konter in 2 zu 4 Unterzahl. Festzuhalten bleibt, dass wir uns ein paar sehr gute Chancen erspielten, aber ein Spiel nicht gewinnen können, wenn der Abschluss so schlecht ist, wie in diesem Spiel. Nächste Woche kommt dann der souveräne Spitzenreiter aus Moisling und wir haben die Chance, das in den letzten Spielen Gezeigte zu verbessern und endlich die nächsten Punkte einzufahren.

Dienstag, 26. Februar 2008

BEZIRKSLIGA vom 24.02.08

BSSV – SV Hammoor 2:2 (1:0)

Nachdem das erste Spiel des Jahres sang- und klanglos in Kisdorf mit 1-3 verloren ging, wollte der BSSV zuhause gegen den SV Hammoor unbedingt drei Punkte einfahren, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.

So bestimmten die Büchener auch die Anfangsphase und übten Druck auf die Gäste aus. In der 20. Min. wurde dies belohnt und nachdem Bastian Tolle einen Abpraller nur an die Latte setzen konnte, war Christian Kokartis im Nachsetzen erfolgreich und erzielte die verdiente Führung für die Niemeck-Elf. In der Folgezeit ließ man sich jedoch leider viel zu sehr in die eigene Hälfte drängen und konnte den Ball nicht mehr in den eigenen Reihen halten. Bis zur Halbzeit hielt die Führung aber, ohne dass Hammoor dem eigenen Tor gefährlich wurde.

Direkt nach der Pause nutzte der Gast allerdings die erste Halbchance und einen abgewehrten Freistoß konnten sie per Sonntagsschuss aus 25m im Tor der Büchener unterbringen und ausgleichen. Zunächst wirkte der BSSV verunsichert, doch als in der 60. Min. ein Gegner mit der gelb-roten Karte das Feld verlassen musste, spielte eigentlich alles den Büchenern in die Karten. In der 75. Minute gelang dann auch der Führungstreffer durch Magnus Möhrmann nach tollem Pass von Malte Hahn.

Leider leistete man sich kurze Zeit später trotz Überzahl noch einen schwerwiegenden Fehler in der Defensive, der in einem Elfmeter für Hammoor endete und den 2-2 Ausgleichstreffer nach sich zog. In der Folgezeit konnte der BSSV die sich bietenden Chancen nicht verwerten und man trennte sich unentschieden.

Fazit: Ein weiteres Spiel, in dem der BSSV spielerisch nicht überzeugen konnte. Am Ende zollte man den Tribut dafür, dass man es gegen den Tabellenletzten in Überzahl nicht schaffte, eine der sich bietenden Konterchancen zu nutzen und auf der Gegenseite der Gast seine sich bietenden Chancen in der zweiten Halbzeit konsequent ausnutzte.

Aufstellung: H. Hansen – H. Nitsch (ab 70.: T. Schlichting), S. Renfert, M. Örtel – M. Hahn, S. Kraak (ab 7.: M. Heinrich), B. Tolle, Chr. Kokartis, N. Burke - M. Krüger (ab 70.: M. Möhrmann), Chr. Pries

Montag, 25. Februar 2008

VERBANDSLIGA vom 24.02.08


Heikendorfer SV – SV Breitenfelde 4:2 (2:2)

Zwei sehr frühe und zwei sehr späte Tore bedingt durch taktische Undiszipliniertheiten und Konzentrationsmängel brachten den BSV im Spiel beim Heikendorfer SV um die Punkte.

Der BSV war noch gar nicht ganz auf dem Feld und lag schon 0:2 zurück. Wie das geht? Bereits nach 30 Sekunden lief der Heikendorfer Stürmer Schwenn unbedrängt durch das gesamte Mittelfeld und konnte aus 25 Metern unbedrängt abziehen. Der Ball schlug unhaltbar im linken oberen Torwinkel des BSV-Gehäuses ein. Nach einem Strafraumgewühl entstand dann in der 7. Minute das 2:0, dem kein BSVer energisch genug entgegenwirkte. Nach diesem Doppelschock nun endlich aufgewacht, kam der BSV langsam ins Spiel und war vor allem bei Standardsituationen gefährlich: nach langer Freistoßvorlage von Oscar Bathin war Oliver Strube mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für den Anschlusstreffer in einer objektiv betrachtet unterhaltsamen Anfangsphase. Diese wurde abgerundet durch den 2:2-Ausgleich von Oscar Banthin abgerundet, der nach einem langen Ball und einem energischen Einsatz von Daniel Kruse gegen den Heikendorfer Torwart den Abstauber versenkte. Danach war vor allem die Defensive des BSV gefordert, die ein ums andere Mal gefordert war und die starken Heikendorfer Spitzen nur schwer in den Griff bekam. Eigene Offensivaktionen waren hingegen Mangelware. Tore ließ der BSV dann aber nicht mehr zu.

Im zweiten Abschnitt konnte der BSV zu keiner Zeit an die gute Phase zwischen der 10. und 30. Minute der ersten Halbzeit anknüpfen. Die Gastgeber kontrollierten die Partie eindeutig, worauf der BSV mit sehr defensivem Spiel reagierte. Doch immer mehr Ballbesitz und immer mehr gewonnene Zweikämpfe der Heikendorfer nagten am Breitenfelder Selbstbewusstsein und das ständige Hinterherlaufen an den Kraftreserven. So war es kein Wunder, dass die Kieler in der 75. Minute mit 3:2 in Führung gingen. Die Art und Weise jedoch, wie dieses Tor fiel, war äußerst ärgerlich: bei einem Spielstand von 2:2 (immerhin 1 Punkt) war die komplette Mannschaft des BSV aufgerückt und lief nach einem dummen Ballverlust in einen Konter, an dessen Ende das 3:2 stand, welches der eingewechselte Steffen per Kopf nach Flanke von der rechten Seite erzielte. Dümmer geht's nicht. Dass man danach den Offensivdrang stärken musste war klar und führte zu weiteren Kontermöglichkeiten der Gastgeber. Die Offensivbemühungen waren jedoch eher ein laues Lüftchen, denn ein Sturmlauf. Null Konsequenz, null Druck und null Torchancen - außer eines Kopfballs von Kruse im Anschluss an eine Ecke und eines Fernschusses von Blechenberg. Dass der BSV kurz vor Schluss Florian Tank durch eine unnötige rote Karte wegen Notbremse verlor, passte ins Bild. Das 4:2 in der Nachspielzeit hatte dann nur noch statistischen Wert, da der Sieg des kleinen HSV schon vorher feststand.

Will man weiter ernsthaft von der Schleswig-Holstein-Liga sprechen, müssen schleunigst Punkte her. Egal wie - nur so wie in Heikendorf wird's nichts!

Aufstellung BSV: Berndt (1) - Siemers (8), Tank (2), Tybussek (3) - Strube (6), Ringels (7), Hofmann (5), Becker (4), Banthin (10) [71. Blechenberg (13)], Henning (11), - Kruse (9)

Aufstellung Heikendorf: Bohrmann - Helms, Petersen, Sliwinsky - Wemmer, Charlet (67. Todic), Giese, Woelk, Schramm - Schwenn (83. Witt), Kristandt (65. Steffen)

Tore: 1:0 Schwenn (1.), 2:0 Schwenn (7.), 2:1 Strube (14.), 2:2 Banthin (24.), 3:2 Steffen (75.), 4:2 Wemmer (90.+1)

bes. Vorkommnisse: Rote Karte Tank (88. / BSV wg. Notbremse)

KREISLIGA vom 24.02.08


Ratzeburger SV – TSV Kücknitz 3:2 (0:0)

Das erste Pflichtspiel nach der Winterpause war für den RSV schon ein Richtungsweisen- des. Gegen einen direkten Konkurrenten um den sechsten Platz musste unbedingt gewonnen werden. Für den Tabellenvierten aus Kücknitz begann die Rückrunde schon in der Vorwoche. Gegen VfL Bad Schwartau konnten die Lübecker einen souveränen 5:0 Auswärtserfolg verbuchen.

Die Anfangsphase der Partie gehörte eindeutig dem RSV. Die erste gute Aktion hatte Lukas Radau mit einer Direktabnahme aus gut 20 Metern, die der Torwart allerdings ohne große Probleme entschärfen konnte. Nach etwa zehn gespielten Minuten bekamen die Gastgeber einen Freistoss in aussichtsreicher Position. Jan Weluda schnappte sich den Ball und zirkelte ihn genau in den Winkel. Der Gästekeeper zeigte keine Reaktion. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war es eine sehr ausgeglichene Begegnung. Kücknitz konnte kurz nach dem Gegentor den Ausgleich erzielen. Das Tor wurde aber wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Nach einem Foul von Oliver Knuth im Sechzehner gab es dann folgerichtig Elfmeter für die Gäste. Der RSV-Torwart war zwar mit den Fingerspitzen am Ball, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Einzig noch nennenswerte Szene in der ersten Hälfte war ein Tor von Mike Kamischke, welches aber auch wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt wurde. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es dann in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte passierte lange nichts Sehenswertes vor den Toren. Beide Mannschaften standen gut und neutralisierten sich gegenseitig. Die erste Gelegenheit ergab sich aber für Kücknitz, eine verunglückte Flanke konnte Jens Nickel aber gerade noch an die Latte lenken. Auf der Gegenseite fiel dann Mitte der zweiten Halbzeit der Führungstreffer. Einen von Lukas Radau gut eingeleiteten Angriff konnte Dominik Sprenger nach genauem Zuspiel von Marc Fischer aus kurzer Entfernung verwandeln. Nur wenige Minuten später war es fast eine Kopie des Führungstreffers. Lukas Radau eröffnet den Vorstoß und Marc Fischer flankt präzise in die Mitte. Der Abnehmer diesmal war aber Jan Weluda, der mit einem spektakulären Seitfallzieher das Tor des Tages erzielte. Die restlichen Minuten versuchten die Gäste noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Es gelang ihnen aber lediglich noch der Anschlusstreffer nach einer Ecke.

Aufstellung: Nickel – Knuth, Tesch (S. Kamischke), Bronikowski – M. Kamischke (Neugebauer), Weigelt (Buse), Sprenger, Radau, Fischer – Weluda, Sydow


Bor. Möhnsen – VfL Vorwerk 6:1

Mit einem 6:1 (1:1) Kantersieg feierten die Borussen den 2.Sieg in Folge und konnten dadurch in der Tabelle auf den 4.Platz klettern. In einer von der ersten Minute einseitigen Partie, war es aber zunächst der Gast aus Lübeck, der mit seinem ersten Angriff überraschend in Führung gehen konnte. Einen "Flatterball" konnte Keeper Bastian Siemers nur nach vorne abwehren und der Lübecker Stürmer konnte zur Gästeführung abstauben.

Doch genauso wie im Spiel gegen den BSSV II hatten die Borussen auch diesmal gleich eine Antwort parat. John Willers erkämpfte sich im Strafraum des VfL den Ball und konnte dann zum 1:1 ausgleichen. Bis zur Halbzeit war es dann eine zerfahrene Partie, die Borussen konnten einige gute Chancen nicht nutzen. In der 30. Minute wurde Dshivan Saleh im Strafraum gelegt, der Linienrichter hob die Fahne, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Mit Beginn der 2.Hälfte fing der Borussen Motor dann richtig an zulaufen, Kapitän Daniel Schlingelhof traf in der 51. Minute mit einem strammen Linksschuss zum verdienten 2:1. Kurze Zeit konnte Dshivan Saleh nach einem schönen Anspiel von John Willers zum 3:1 einschieben. Das 4:1 war dann eine Parallele zum 3:1, diesmal stand Jens Kanschat an der richtigen Stelle und auch er brauchte nach einem Zuspiel von John Willers nur noch sein "Schlappen" hinhalten.

Henoch Förster handelte sich dann in der 70. Minute eine Gelb/Rote Karte der Sorte "muss nicht sein" ein. Mit dem 5:1 von Dshivan Saleh war der Wille der Gäste gebrochen, lustlos und mit harten Fouls versuchten die Gäste die Zeit runter zu spielen. Alleine der Vorwerker Keeper verhinderte weitere Borussen Treffer. In der Schlussminute dann der letzte Treffer, Felix Stamer traf in "Manuel Friedrich Manier" zum 6:1, doch im Gegensatz zum Treffer von Friedrich sollte der Ball auch so ins Tor. Ein, auch in der Höhe, verdienter Sieg der Borussia, die am nächsten Wochenende beim Mustiner SV gastiert.

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Christopher Pagel (75. Florian Heitmann), Axel Gloger, Matthias Kock - Jens Kanschat (66. Malek Saleh), Emrah Tastekin, Daniel Schlingelhof, Henoch Förster, Felix Stamer - Dshivan Saleh, John Willers (72. Markus Buer), Tore: 0:1 (15.), 1:1 John Willers (18.), 2:1 Daniel Schlingelhof (51.), 3:1 Dshivan Saleh (57.), 4:1 Jens Kanschat (65.), 5:1 Dshivan Saleh (80.), 6:1 Felix Stamer (90.) Gelb/Rote Karten: Henoch Förster (70.), VfL Vorwerk (82.), VfL Vorwerk (87.)


SG Wentorf/Schönberg – SV Mustin 3:2 (2:2)

In Worten war die Darbietung beider Teams jedenfalls nicht zu beschreiben, denn mit Fußball hatte dieser Grottenkick eigentlich nichts zu tun. Beide Mannschaften zeigten sich von ihrer schwächsten Seite. Die Abwehrreihen waren ein Totalausfall, gelungene Pässe zum eigenen Mann konnte man an zwei Händen abzählen. Zweimal gingen die Gäste vom ehrwürdigen Heidberg in Front, doch die SG konnte durch Christoph Schultz und Niclas Basau immer ausgleichen. Und nach dem Wechsel machte erneut Goalgetter Schultz (15 Buden) den knappen Sieg perfekt.


Fortuna St. Jürgen – Lübecker SC 2:1

Nach dem Schlusspfiff gab es von einem Zuschauer einen passenden Kommentar: "Du kannst so alt werden, wie du willst, verlieren macht keinen Spaß."

Nach einer verhaltenen Anfangsphase hatte Borne die 1te Chance, doch im Anschluss an eine Ecke schoss er aus 7m übers Tor. In der 26.min drang Micha in den 16er ein und wurde gefoult, so das Deler den fälligen Strafstoß sicher zur Gästeführung einnetze. Nur ein paar Minuten später hatte die Fortuna die Riesenchance zum Ausgleich, doch beide Kopfbälle landeten am Gebälk. Nach 55.min waren sich Oli und Benni im 16er nicht einig und der Stürmer von Fortuna spitzelte den Ball ins Tor. Mit dieser Aktion schlug das Pendel zum Gastgeber aus, die ab jetzt das bessere Spiel zeigten. Beide Mannschaften hatten trotzdem noch absolute Hochkaräter, doch der Treffer fiel in der 90.min. Nach einer unübersichtlichen Situation im LSC-16er kam ein Fortune aus zentralen 12m zum Schuss, der unhaltbar im LSC-Gehäuse einschlug. Fazit: Eine unglückliche, aber auch nicht unverdiente Niederlage, die im Derby natürlich doppelt schmerzt.

KREISKLASSE A vom 24.02.08


TSV Berkenthin II – GW Siebenbäumen II 0:5 (0:0)

Lange Zeit taten sich unsere Männer schwer in Berkenthin ihre spielerische Klasse im Mittelfeld, diesmal mit Julian Bernet und Mirco Seidler durchzusetzen. Die logische Konsequenz war ein ständiger "langer Hafer" auf beiden Seiten. Trainer Heiko Rohweder reagierte dadurch sehr früh und wechselte auf der 6er Position schon in der ersten Halbzeit aus. Oliver Rohweder kam für Markus Evers ins Spiel, während der Spielertrainer selbst die Position mit Daniel Hempel tauschte und dann das linke Mittelfeld beackerte. Doch die erste Halbzeit endete mit einem 0:0.

Die zweite Halbzeit musste eindeutig besser werden und dementsprechende Worte fielen auch in der Kabine. Gleich nach dem Wiederanpfiff begann die II. dann auch wie die Feuerwehr aufs Tor der Berkenthiner zu stürmen. In der 47. Minute wurde dann ein Freistoß für unsere Mannschaft, in aussichtsreicher Position 17m zentral vorm Tor gepfiffen. Mirco Seidler legte sich den Ball zurecht und schaute sich an wie der Torwart aus Berkenthin sich seine Mauer zurecht rückte. Doch das brachte den Berkenthinern alles nichts, denn Mirco schoss den Ball sauber ins gegnerische Tor. Der Knoten war endlich geplatzt, das wichtige 1:0 war auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz für uns gefallen. Ab diesem erlösenden Tor änderte sich auch zunehmend der Spielfluss.

Endlich wurde im Mittelfeld kombiniert und ein schön anzusehendes Kurzpassspiel gepflegt. Die mitgereisten Fans mussten dann auch nicht lange auf das 2:0 warten. In der 50. Minute gab es wieder eine Standardsituation für Grün-Weiß. Eine Sache für Miroslaw Blazewicz auf dem langen Pfosten. Er stand dort goldrichtig, als die Ecke von wem auch sonst Mirco Seidler dorthin geschlagen wurde. Kurz den Kopf reingehalten und drin war der Ball.

In den letzten 40 Minuten wechselten auf beiden Seiten die Trainer noch munter durch und alle Bankspieler kamen noch zu ihren Einsatzzeiten. Während Mirco Seidler noch sein bis jetzt bestes Spiel für die II. Mannschaft krönte. Im weiteren Verlauf schoss er selbst noch zwei Tore aus dem Spiel heraus und bereitete ebenfalls das letzte Tor von Julian Bernet vor.

Am Ende stand ein unerwartet hohes 5:0 nach einer schwachen ersten Halbzeit auf dem Zettel vom Schiedsrichter, aber es war nach der wunderbaren zweiten Halbzeit nicht unverdient. GWS2: S.Singh - M.Blazewicz - B.Pyko, H.Rohweder - M.Evers (30. O.Rohweder) - J. Halupka (50. F.Elsner), J. Bernet (85. M.Evers), M.Seidler D.Hempel (65. M.Anders) - F.Dencker, Erchan (80. J.Halupka)


SSV Güster – SIG Elmenhorst 5:2

Verlor man das Hinspiel noch mit 1:7, so wurde der Tabellenzweite aus Elmenhorst heute mit 5:2 besiegt. Was letzten Sonntag in Steinhorst begann, wurde heute mit einer taktischen, konzentrierten Leistung - gegen einen wesentlich stärkeren Gegner - von Beginn an fortgesetzt. Auch das 0:1 Führungstor der S.I.G. Elmenhorst konnte den SSV nicht schocken. Der 1:1 Ausgleichstreffer fiel durch Thomas Kahl nach Vorbereitung von Christian Lüdtke. Das 2:1, eine Dublette des 1:1, wieder Thomas Kahl auf Vorlage von Christian Lüdtke. Den Halbzeitstand von 3:1 erzielte Jule Berghoff nach Vorarbeit von Benno Kayser.

In der Halbzeitpause mahnte Trainer Michael Strube. „Noch ist nicht gewonnen. Wir fangen bei 0:0 wieder an“. Dieses beherzigte der SSV und schloss einen Angriff durch eine sehenswerte Kombination von Güray Zigni und Jule Berghoff durch den Treffer zum 4:1 von Sören Jessen ab. Weitere Torchancen folgten. Zwar konnte Elmenhorst nochmals auf 4:2 verkürzen, doch den Schlusspunkt setzte Sören Jessen, mit einem Elfmeter, den er im Nachschuss verwandelte, zum 5:2. Alle eingesetzten Spieler waren von Anfang an voll bei der Sache und brachten eine Topleistung. Das erste Mal seit langem wurde der Sieg zusammen mit den Zuschauern im Sportheim des SSV gefeiert.


SV Breitenfelde III – BSSV III 1:1

Von dem Duell der "Ditten" konnte man vieles erwarten, beide Mannschaften sind in der Vorsaison aufgestiegen und haben einen jungen Kader zur Verfügung. Leider zeigte sich die Ausgeglichenheit der Mannschaften nicht in ihren Leistungen. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an eine mäßige Leistung mit wenigen Tormöglichkeiten. Die wenigen Chancen konnten entweder von den Torhütern vereitelt werden oder wurden kläglich vergeben.

Zwei Höhepunkte konnte die erste Halbzeit jedoch aufweisen: in der 35. Minute konnte der überragende Torwart Nils Bodenbach einen zweifelhaften Elfmeter parieren und nur kurze Zeit später sah ein Breitenfelder vom sehr eigensinnig pfeifenden Schiedsrichter die rote Karte wegen Beleidigung seines Mitspielers. In der Halbzeitansprache appellierte Trainer Andreas Martel an dem Kampf, den er in seiner Mannschaft noch vermisste. Doch auch mit einem Mann mehr konnte man sich nicht den erhofften Vorteil verschaffen. Torchancen häuften sich nun auf beiden Seiten, wobei vor allem wieder Nils Bodenbach lobend erwähnt werden muss, der seine Mannschaft mit einer riesigen Parade vor dem Rückstand retten konnte.

Henning Fischer und vor allem Andreas Tolle scheiterten kläglich vor dem Tor, was Thorben Knust allerdings besser machte und nach einer schönen Flanke von Jonas Lange zum 1:0 einköpfen konnte. Da der Treffer in der 87. Minute fiel, wollte man nun auf jeden Fall die drei Punkte mit nach Büchen nehmen, was aber in allerletzter Minute durch den Ausgleich, der nach desolatem Abwehrverhalten fiel, abgeschrieben werden konnte.

FAZIT: Gegen zehn Breitenfelder MUSS man in diesem Spiel drei Punkte mit nach Hause nehmen, aber wieder einmal zeigte sich die größte Büchener Schwäche, die schlechte Chancenverwertung.

BSSV III ONLINE: http://bssv-dritte.blogspot.com

SV Bliestorf – SC Rothenhausen 1:1

Nach einer Zeit mit vielen verhinderten und verletzten Spielern konnte der SV Bliestorf an diesem Sonntag endlich mal wieder aus den vollen schöpfen und wurde prompt mit einem Punkt gegen starke Rotenhausener belohnt. In der 10. Min. kam Bliestorf durch eine starke Einzelleistung von Florian Hartwich zum 1:0. Rotenhausen übernahm in der Folge das Spiel und konnte sich gute Chancen herausspielen , doch Bliestorfs Keeper Daniel Pilarski avancierte zum wertvollsten Spieler seines Teams und vereitelte alle Bemühungen der Gäste zum Torerfolg zu kommen. So ging es mit diesem knappen Vorsprung in die Halbzeit.

In Durchgang zwei verlor der Gastgeber mit zunehmender Spieldauer die Ordnung und offenbarte ab der 65. Min. auch konditionelle Schwächen. Rotenhausen kam jetzt immer gefährlicher vors Bliestorfer Tor, doch mehr als der verdiente Ausgleich durch eine beherzten Distanzschuss in der 70. Min. sprang dabei nicht heraus.

In einem fairen und gutem A- Klassenspiel hatte der gut pfeifende Schiedsrichter Zimmermann keine Probleme. Das Spiel aus der Vorwoche gegen Siebenbäumen II wurde mit 2:0 für die Bliestorfer gewertet. Ein Grün-Weißer konnte sich nicht ausweisen.

Mittwoch, 20. Februar 2008

NACHTRAG VON LETZTER WOCHE...KREISLIGA


Lübecker SC - Borussia Möhnsen 1:0 (0:0)

Auf Seiten der Gelb-Blauen war man sehr gespannt, wie sich das Stühlerücken im Personalbereich auf das Spielerische auswirken sollte. Mit Weide (GW Siebenbäumen) und Anil (Phönix HL) haben sich ja 2 junge und starke Spieler in die Bezirksoberliga verabschiedet, aber mit Oli-Boy, Borne und Schwarmann auch 3 x Erfahrung dazu bekommen. Mit einem tabellarischen Leckerbissen (2ter gg. 6ten) fing heute die "Rückrunde" an, doch was beide Mannschaften in der ersten Viertelstunde ablieferten, war noch nicht so berauschend. Nach ca. 20min übernahm der Gast das Sagen auf dem Rasen und erspielte sich 2/3 wirklich gute Möglichkeiten (inkl. einer klaren Aufteilung des Spielgeschehens).

Doch statt ihre Chancen zu verwerten, kamen wir kurz vorm Pausentee zu 2 sehenswerten Hochkarätern. Nach einem langen Ball in den 16er bediente Borne den freistehenden Paddy, doch der schaffte das Kunststück, den Ball aus ca. 5m am Tor vorbei zuschießen. Nur ein paar min später kam der gleiche Spieler mit der Stiefelspitze an den Ball, doch der Ball kullerte am bereits geschlagenen Keeper leider auch am Tor vorbei. Eine LSC-Führung wäre zur Pause aber auch glücklich gewesen.

Mit dem Wiederanpfiff war der LSC aber erstmal am Drücker und hatte ein leichtes Übergewicht, weil die Offensive ihre Möglichkeiten jetzt besser ausspielte. In der 52.min bediente Jannix den freistehenden Paddy auf der linken Mittelfeldseite, der mit dem Ball Auf und Davon lief, den Libero der Gäste Alt aussehen ließ, im 16er noch einen Abwehrspieler stehen ließ und am heraus stürmenden Keeper zur vielumjubelten Führung einschoss. Der Gast war aber nur kurz geschockt, musste aber noch mit ansehen, wie Jannix am 16er völlig frei gespielt wurde, doch den Ball leichtfertig vergab.

Spätestens mit der G/R Karte in der 65.min für Hendrik, der den sehr agilen Möhnsener Stürmer Willers foulte, legte der Gast noch mal ne Schippe drauf und baute sehr viel Druck auf. Doch nach ein paar kurzen Umstellungen des LSC-Trainers innerhalb der Truppe wurde der Platz für Möhnsen nicht mehr, sondern die Elf des Gastgebers verschob geschickt in der Defensive, so das der Gast bis 20m vors Tor kam, aber es immer wieder mit Weitschüssen probierte. Bei gefühlten 75% Ballbesitz schnürte uns die Borussia in der eigenen Hälfte ein und wir kamen nur noch über ein paar wenige Konterchancen zur Entlastung. Doch unsere Mannschaft um Libero Napoleon (mit neuen roten Buffern) schaffte es mit ein wenig Glück und viel Geschick die Uhr runter laufen zulassen, und mit dem Schlusspfiff des wirklich gut leitenden Schiris (das haben wir in Siems mit ihm auch schon anders erlebt) war die Freude bei uns und die Enttäuschung beim Gast riesengroß. (Ein großes Dankeschön an Jens vom LSC)

Die neuen Busby-Babes
















Die Suche nach dem heiligen Gral

1968, zehn Jahre nach der Katastrophe von München, gewann ManU den Landesmeister-Pokal. Damit hatte eine neue Generation dem Tod ihrer Ahnen einen Sinn gegeben. Hier wird an diese „New Busby-Babes“ erinnert.


Bill Foulkes

So wie einst sein Großvater beim Rugby die Gegenspieler rüde zu Fall brachte, schnitt auch Bill Foulkes den gegnerischen Stürmern mit seiner scharfen Beinschere den Weg zum Tor ab. Als ein Vorstopper und Innenverteidiger der alten Schule genoss er es, den dribbelstarken Angreifern das Leben schwer zu machen. In 688 Spielen war der robuste Abwehrmann das wichtigste Element einer stabilen Hintermannschaft bei Manchester United. Für Busby war er so gut wie unersetzlich – hingegen in der englischen Nationalmannschaft nie wirklich eine Alternative. Ein einziges Länderspiel, 1954 gegen Nordirland, durfte der Verteidiger absolvieren.

Nichtsdestotrotz vertraute man ihm in Old Trafford. Dieses Vertrauen zahlte er spätestens mit dem wichtigsten Treffer seiner Karriere zurück. Foulkes war es, der 1968 im Halbfinale des Europapokals gegen Real Madrid die Reds ins Endspiel schoss. Nach einer maßgeschneiderten Flanke von George Best schlenzte der Defensivspezialist kurz vor Schluss den Ball zum 3:4 ins Netz. Im Finale triumphierte Manchester bekanntermaßen gegen Benfica Lissabon. Für den inzwischen 36-jährigen Foulkes sollte dieser Pokal-Erfolg viel mehr als ein weiterer Titel in seiner Fußballerlaufbahn sein. Der Sieg bedeutete für den ehemaligen Kohlebergwerk-Arbeiter endlich Licht am Ende des Tunnels. Als einer der Überlebenden des Flugzeugunglücks von München, so Foulkes in einem Interview, habe ihm der Pokal-Gewinn über die Katastrophe hinweg geholfen.

Alex Stepney

Es waren die Pranken von Big Al, die den Europapokalsieg 1968 gegen Benfica festhielten. Der Keeper wehrte in den letzten Spielminuten einen harten Schuss von Lissabons Edelstürmer Eusebio ab und rettete die Red Devils mit dieser spektakulären Parade in die Verlängerung. Spätestens nach diesem Spiel stellte sich Stepney, der Manchester eine Torhüter-Rekordablösesumme von 55000 englischen Pfund gekostet hatte, als beste Investition seit Jahren heraus.

In der englischen Nationalmannschaft konnte sich der Goalie, der in 500 Spielen für Manchester stolze 175 Mal eine weiße Weste behielt, allerdings nie so richtig in Szene setzen. Mit Gordon Banks, Peter Bonetti, Gordon West und dem erfahrenen Ron Springett standen ihm vier souveräne Torhüter im Weg. Sieben Tage vor seinem legendären Spiel im Europapokalfinale debütierte Stepney für England - und bei diesem Einsatz im Freundschaftsspiel gegen Schweden sollte es bleiben.

Ob die Nominierung der Grund für seinen sagenhaften Auftritt eine Woche später war? Zumindest schien es so als hätte sie ihm Flügel verliehen.

Seamus Anthony Brennan

Nicht einmal zwei Wochen waren seit dem Unglück vergangen, da musste ManU gegen Sheffield im FA-Cup bestehen. Das „team sheet“ im Programmheft hatte elf Leerstellen. Die Truppe bestand aus hastigst Verpflichteten und nach oben gespülten Nachwuchskräften. Einer davon war der spätere Nationalspieler Irlands Shay Brennan. Übrigens der Erste auf englischem Territorium Geborene, welcher später für die grüne Insel auflief.

Von links außen kommend, entschied er das von unbeschreiblichen Emotionen getragene Spiel (3:0-Sieg) mit zwei Treffern fast im Alleingang. Brennan war auch der Einzige jener Jünglinge, der sich über die Jahre des Neuaufbaus hinweg etablieren konnte. Seine positionelle Metamorphose verschlug ihn letztendlich auf die rechte Abwehrseite, von der aus er gefürchtete Vorstöße vollzog und somit der modernen Auslegung des Außenverteidigers über 30 Jahre zuvor kam. Bis zu seinem Karriereende 1970 lief er in 355 Spielen ausschließlich für ManU auf.

Pat Crerand

Das Team von Manchester United war gespickt mit genialen Spielern wie George Best oder Bobby Charlton. Die Impulse setzte jedoch ein weniger bekannter Spieler. Pat Crerand galt als das Herz der Mannschaft. Als Abräumer im Mittelfeld hielt der 16-malige schottische Nationalspieler den Kreativen den Rücken frei. Erst durch seine Staubsauger-Arbeit in der Defensive und die schnellen, präzisen Pässen in die Spitze konnten Best und Co. im Angriff für Tore sorgen. Paddy, der für seine Hartnäckigkeit und sein unerbittliches Zweikampfverhalten berüchtigt war, wurde mit ManU 1965 und 1967 Meister und holte 1963 den englischen Pokal. Der Uefa-Cup-Sieg 1968 war sein letzter und größter Erfolg im Manchester-Trikot. Trotz aller Abwehrarbeit konnte er immerhin 19 Tore in 401 Spielen für United erzielen.


Nobby Stiles

Im Spiel der Reds sollte Norbert „Nobby“ Stiles vor dem eigenen Sechzehner die Lücken schließen und der gegnerischen Offensivabteilung auf die Füße treten – sei es mit Absicht oder aufgrund seiner starken Kurzsichtigkeit. Als der neue Prototyp des immer populärer werdenden Vorstoppers, der als vorgezogener Abwehrspieler die Verbindung zwischen Verteidigung und Mittelfeld darstellte, spielte Stiles am effektivsten. Durch ihn und seinen Mitstreiter Pat Crerand konnten die ManU-Genies Bobby Charlton und George Best glänzen. Stiles gewann die wichtigen Bälle und leitete sie schnellstmöglich und passgenau zu den technisch beschlageneren Spielern weiter.

Ein ums andere Mal wurde selbst Stiles vor dem gegnerischen Tor gefährlich: Mit Hilfe von Kontaktlinsen konnte er in seinen 397 Spiele für United immerhin 19 Treffer markieren.


Tony Dunne

530 Mal lief Anthony Peter Dunne für Manchester auf. Nur vier Spieler, Sir Bobby Charlton, Bill Foulkes, Ryan Giggs und Alex Stepney, streiften sich häufiger das ManU-Trikot über. Der irische Fußballer des Jahres 1969 erzielte in seinen dreizehn Jahren bei United zwar nur zwei Tore, doch in gegnerische Waden biss er dafür umso öfter. 1960 wechselte Dunne für 5000 Pfund vom irischen Klub Shelbourne FC zu dem englischen Topklub.

Ehe der kleine, wendige Linksverteidiger als einer der Helden des Europapokal-Finales ’68 gefeiert wurde, gewann er 1963 den FA Cup sowie 1965 und ’67 zwei englische Meisterschaften. Seinem Nationalteam konnte er in 33 Einsätzen leider nicht zu solch großen Erfolgen verhelfen.

Brian Kidd

Seinen 19. Geburtstag wird Kidd wohl im Leben nicht vergessen. An diesem Tag sorgte er mit seinem Tor in der Verlängerung des Europapokal-Finales 1968 gegen Benfica Lissabon für die Vorentscheidung. Erst ein Jahr zuvor hatte der Stürmer im Trikot von Manchester United debütiert. In seiner ersten Profi-Saison traf er 17 Mal ins Schwarze und galt von da an als einer der gefährlichsten Angreifer auf der Insel. In 264 Spielen machte Kidd 70 Buden für ManU.

Auch bei anderen englischen Top-Klubs sorgte der wuselige Angreifer für eine hohe Treffer-Quote. 1974 wechselte der Vollblutsstürmer für 110 000 Pfund zu Arsenal London, wo er innerhalb von zwei Spielzeiten weitere 34 Tore erzielte. Bevor es ihn, als älteren Herren, in die NASL nach Amerika verschlug, knipste er noch für Manchester City (1976-1979), Everton (1979-1980) und die Bolton Wanderers (1980-1982).

George Best

„I think I've found you a genius“, übermittelte Talentspäher Bob Bishop Trainer Matt Busby. George Best war damals zarte 15 Jahre jung. Nach anfänglichem Heimweh und der Rückkehr ins heimische Belfast ging Best zwei Jahre später doch wieder nach Manchester.

Seine Dribbelstärke, dazu ein gazellenschneller Antritt mit Ball und eine außerordentliche Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machten Best zu einem der besten Spieler überhaupt. In Nordirland grassiert das Wortspiel: „Maradona good; Pelé better; George Best.“ Im Finale 1968 sorgte er mit dem Best-typischen 2:1 für die Vorentscheidung in der Verlängerung. Er umkurvte in unfassbarer Leichtigkeit Gegenspieler und Torhüter, um dann nur noch einschieben zu müssen.

Nach United folgte eine Odyssee über mehrere Kontinente. Neben dem Platz zerstörte er sich alsbald selber. Am 3.Dezember 2005 erlag er einem Nierenleiden. Über 100000 Menschen nahmen an der Beerdigung in Belfast Teil.

Robert „Bobby“ Charlton

Das Flugzeugunglück überlebt, baute Matt Busby um den körperlich nahezu unversehrten Gentleman-Fußballer Bobby Charlton die neue Mannschaft auf, deren Höhepunkt der Sieg im Europapokal der Landesmeister 1968 werden sollte. „Es war eine Verpflichtung für Manchester United geworden, diesen Pokal zu gewinnen. Es war eine Familienangelegenheit“, so Charlton.

Als eine der prägenden Figuren verhalf er den „Three Lions“ 1966 außerdem maßgeblich zum Weltmeistertitel im eigenen Land. In 19 Jahren Manchester United lief er bis 1973 nicht weniger als 754-mal für die „Red Devils“ auf, erzielte dabei 247 Tore.

John Aston Jr.

Das ManU-Gen steckte einfach in der Familie. John Aston Sen., in Manchester geboren, schloss sich bereits in der Jugend United an, stieg im Dezember 1939 zu den Profis auf, kam aufgrund der Kriegswirren aber erst im September 1946, also fast sieben Jahre später, zu seinem Debüt gegen Chelsea.

Ganz im Gegensatz zu seinem Vater, einem beinharten Verteidiger, fand John Aston Jr. als Stürmer in den vorderen Gefilden des Platzes sein Hauptbetätigungsfeld. Er durchlief ebenfalls die schon damals überaus fortschrittliche Jugendakademie von United. Im Finale 1968 bot er eine formidable Leistung, stand aber sonst im Schatten von George Best oder Dennis Law. Vor allem aber war er bei schlechten Leistungen der Mannschaft ein gefundenes Bauernopfer der Öffentlichkeit, denn sein Vater wirkte ebenfalls im Trainerstab des Vereins, und man warf Aston Jr. vor, aus diesem Grund oftmals bevorzugt behandelt zu werden. 1972 ging er zu Luton Town, darauf noch zu Mansfield und den Blackburn Rovers.

David Sadler

Hochbegabt und variabel einsetzbar, war David Sadler schier unverzichtbar für die Mannschaft. Beim Triumph in Wembley zählte Sadler mit gerade einmal 22 Jahren zur ganz jungen Generation, die mit dem Druck und der Geschichte erst einmal zurechtkommen mussten. Doch Matt Busby hielt seine schützende Hand sorgsam über die Frischlinge. Seine Erinnerungen schildert Sadler wie folgt: „Er erklärte uns, dass wir in erster Linie Profis wären, die für die Gegenwart spielen.“

Seit 1963 stand er im Profikader, wechselte 1974 zu Preston North End, wurde vier mal in den englischen Kader berufen und musste seine Karriere 1977 verletzungsbedingt beenden. Heute fungiert er als Vorsitzender der Manchester United Former Players' Association und verfasst eine regelmäßige Kolumne für die Manchester Evening News.