FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 6. Oktober 2009


SG Wentorf/Schönberg – Groß Grönau 1-2 (1-1)


Am heutigen Sonntag hatte die SG Wentorf/Schönberg die Eintracht aus Groß Grönau zu Gast. Beide Teams waren in der Anfangsphase des Spiels gleichauf. Bis in der 21. Minute die Eintracht - nach einer Ecke - durch Marco Vedder in Führung ging. Diese Führung beeindruckte die Mannschaft der SG Wentorf/Schönberg aber nicht und schlug drei Minuten später durch Christoph Schultz zurück. Tobias Rohde hatte per Einwurf vorgelegt. In der 29. Minute war es erneut Christoph Schultz, der zum Abschluss kam. Dieses Mal war der Eintracht-Torhüter zur Stelle und entschärfte diesen wirklich sehenswerten Schuss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Grönauer nun die große Chance zum zweiten Tor. Jetzt war es Torwart Julian Ehlers, der gleich zweimal den Ball rettete. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit.


Kurz nach der Pause ergab sich für Ringo Frahm die Chance zum 2:1, als er plötzlich allein vor dem Tor der Gäste auftauchte. Jedoch vereitelte Grönaus Keeper den Schuss. In der 67. Minute war es Adrian Franke, der das 2:1 für die Eintracht erzielte. Eine viertel Stunde vor Schluss öffneten die Gastgeber nun ihre Defensive, um wenigstens noch einen Punkt zu retten. Dadurch ergaben sich viel Raum und Chancen für die Gäste. Doch der Torhüter der SG, Julian Ehlers, ließ kein weiteres Tor zu. Leider blieb auch jedes Anrennen der SG Wentorf/Schönberg erfolglos. Am Ende heißt es 2:1 für die Gäste. Aufgrund der Chancen war es ein verdienter Sieg. (Quelle: SG Wentorf/Schönberg)



Phönix Lübeck – TuS Lübeck 0-3 (0-3)

Das Spitzenspiel hat TuS für sich entschieden, obwohl es auch hätte anders ausgehen können. Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Begegnung mit zahlreichen Torchancen. Auf Phönix-Seiten vergaben die Spieler reihenweise ihre guten Chancen: M. Nzumba setzte einen Kopfball am Tor vorbei, S. Grün traf genau den gegnerischen Keeper, J. Benke zielte zu hoch, A. Cengiz war einen Schritt zu spät. Mit diesen Aufzählungen könnte man noch weitere Reihen füllen. Mit dem Halbzeitergebnis 0:0 konnten die Phönixer nicht zufrieden sein. Nach dem Seitenwechsel setzten die Phönixer ihre Angriffsversuche genauso fort, wie sie in der 1. Halbzeit aufgehört hatten, leider stellte sich der Erfolg nicht ein. Im Gegenteil TuS Lübeck 93 erzielte in der 60. Spielminute das 0:1. Die bis dahin gut stehende Phönix-Mannschaft setzte alles auf eine Karte. Anstatt den bis dahin konzentrierten Spielaufbau weiter zu betreiben, wurde nur noch Offensivfußball gespielt. Das sollte sich böse rächen. TuS nahm das Geschenk dankend an und erzielte in der 76. Spielminute das 0:2. Höhepunkt der zweiten Halbzeit war dann allerdings der Platzverweis von M. Kaminski, der in der 87. Spielminute außerhalb des Strafraumes einen TuS-Spieler von den Beinen holte. J. Benke, der daraufhin das Torwarttrikot überstreifte, konnte das Endstandtor zum 0:3 in der 89. Spielminute nicht verhindern. (Quelle: www.fcphoenix-luebeck.de)

Mannschaftskader: M. Kaminski, S. Gosch, M. Nzumba, S. Tazegül, D. Seidl (68. T. Wriedt), S. Grün, K. Dogbe, A. Meier, J. Benke, S. Wenst (46. R. Zarza Del Barrio), A. Cengiz


ATSV Stodo – TSV Travemünde 2-3


Der Titelfavorit ATSV Stockelsdorf musste gegen den Vorjahresdritten TSV Travemünde eine bittere Heimpleite einstecken. Trainer Dirk Weetendorf war entsetzt: „Wir haben über neunzig Minuten desolat gespielt. Zu ängstlich, zu ideenlos und fehlerhaft haben wir agiert. Ein schwerer Rückschritt, den wir aufzuarbeiten haben“. Die Anfangsphase mit dem Führungstreffer von Nicolas Schulz war noch in Ordnung. Danach wurde das gute Fußballspielen eingestellt. Die Gäste aus Travemünde agierten clever. Aus einer sicheren Defensive spielten sie immer wieder schnell nach vorne. Aus diesen vielen Kontern konnte Stefan Paetsch dreimal einnetzen. Die Vorarbeit kam von Paul Nagorski, Martin Szymczyk und Torben Bogarski. Der ATSV ließ nur noch zweimal seine Klasse aufblitzen. Niclas Schulz traf den Pfosten (46.) und zum Anschlusstreffer nach Freistoßvorlage von Marcel Gradert. TSV-Coach Jörg Eilers strahlte nach dem Schlusspfiff: „Ein verdienter Sieg der besseren Mannschaft“. (Quelle: Nordsport)



KREISKLASSE A


Türkischer SV II – TSV Kücknitz 3-5


Das heutige Spiel beim Tabellenletzten wurde zu einem typischen Spiel, wenn man auf eine Mannschaft von unten trifft. Wir konnten zwar sehr schnell nach schönem Zuspiel von Axel Kilic durch Andre Burow in Führung gehen, doch danach entwickelte sich über 90 Minuten ein zerfahrenes Spiel. Die Gastgeber, die durch Spieler ersten Herren verstärkt wurden, probierten es immer wieder mit langen Bällen auf ihren starken Stürmer und das brachte uns mehrmals in Verlegenheit. Fast jeder Ball rutsche durch und wurde gefährlich. Unsererseits spielten wir im gegnerischen Strafraum unsere Torchancen fahrlässig nicht zu Ende. So war es denn Mitte der Halbzeit soweit, und ein Weitschuss der an die Latte flog, wurde im zweiten Versuch zum Ausgleich genutzt. Zum Glück konnten wir quasi im Gegenzug durch Oliver Krause wieder in Führung gehen, und als Björn Grieger noch vor der Pause einen Handelfmeter zum 3:1 nutzte, schien das Spiel entschieden, doch Pustekuchen.


Die Türken stellten in der zweiten Hälfte um auf mehrere Offensivkräfte, was uns völlig durcheinander brachte. Wir spielten völlig halbherzig, kompliziert und verloren zu einfach die Bälle in der Vorwärtsbewegung. Innerhalb von 10 Minuten konnten die Gastgeber das Spiel durch zwei Treffer wieder völlig offen gestalten. Wiederum führte ein verwandelter Elfmeter von Björn Grieger dazu, dass wir schnell wieder mit 4:3 in Führung gingen. Unsere mangelnde Rückwärtsbewegung und schwaches Zweikampfverhalten führte dazu, dass es nun bis zum Schluss ein Zitterspiel wurde. Erst als der eingewechselte Jan-Philip Mathias zum 5:3 Endstand einschieben konnte, war das Spiel endlich entschieden. Das Fazit zeigt, dass wir jeden Gegner ernst nehmen müssen und konzentriert zu Werke gehen müssen, sonst wird es überall schwer. Wir werden diese Woche wieder hart arbeiten, damit es nächstes Wochenende wieder besser aussieht.


Ein Danke schön gilt an dieser Stelle unserem treuen Fan Harri Kissmann, der eine tolle DVD von der letztjährigen Weihnachtsfeier zusammengestellt hat, die wir uns gemeinsam nach dem Spiel im Clubheim angeschaut haben. Danke Harri! (Quelle: http://www.kuecknitz1.blogspot.com)



BSSV II – SIG Elmenhorst 4-1

Bei herbstlichem Wetter im heimischen Waldstadion erwartete man heute erneut einen Konkurrenten, der aus der Kreisliga abgestiegen ist. Nachdem es in letzter Zeit in den Reihen der Zweiten eher weniger rund lief, wollte man heute unbedingt einen Dreier landen.

Der BSSV ließ dies auch deutlich erkennen. Man erspielte sich die ein oder andere Chance, geriet aber auch in der Defensive zweimal in große Gefahr, als die Elmenhorster innerhalb von kurzen Zeitabständen zweimal den Pfosten trafen. Diese Schrecksekunden überstand das Team aber und versuchte weiterhin in der Offensive Druck zu machen. Matthias Krüger hatte dabei zwei große Möglichkeiten, die jedoch knapp links und rechts am Tor vorbeigingen. Ein starker Rückhalt war heute der im Büchener Tor stehende Florian Kraak (aka. Gabor Kiraly). Mit einer starken Parade in der ersten Halbzeit vertrat er den Stammtorwart Felix Neßler mehr als würdig.

Nach der Pause begann das starke Spiel der Büchener endlich Früchte zu tragen. In der 50. Minute nahm sich Matthias Krüger ein Herz und zog aus knapp 18 Metern ab. Sein Schuss wurde auf dem nassen Rasen sehr schnell, sodass der Gästetorwart den Ball nur noch aus dem Netz holen konnte. Von jetzt an bestimmte der BSSV ganz klar die Partie. Nur zehn Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Elmenhorster. Nachdem sich Jonathan Böhlig auf der linken Seite gut durchsetzte, erreichte seine Flanke Christoph Nowitzke, der im Strafraum den Ball volley ins rechte Eck schob. Nun spielte der BSSV souverän und gewann natürlich auch mehr Sicherheit im Spiel. Viele Angriffe wurden spielerisch sehenswert vorgetragen. In der 75. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung zugunsten des BSSV. Von der linken Seite flankte Benjamin Kokartis zielgenau auf Christian Petry, der aus wenigen Metern den Ball in die Maschen köpfte.

Wenige Minuten vor dem Ende wurde leider die BSSV-Defensive doch noch einmal ausgehebelt und Elmenhorst konnte aus sehr abseitsverdächtiger Position Ergebniskosmetik betreiben und auf 3:1 verkürzen. Das Vorhaben zu Null zu spielen gelang somit leider nicht, aber vorne konnte man das vorige Ergebnis kurz vor Abpfiff wiederherstellen. Nachdem sich Matthias Krüger an der Torauslinie durchsetzen konnte wurde seine Flanke von der gegnerischen Abwehr direkt auf Christoph Nowitzke geköpft, der den Ball kontrollierte und aus 10 Metern unter die Latte haute. Dies war der Schlusspunkt einer starken Partie, in der man den Gegner stets im Griff hatte.

Fazit: Eine ganz starke Mannschaftsleistung führte zu einem überaus verdienten Sieg. So kann es in Zukunft weitergehen. Wenn einer für den anderen kämpft, kommt man auch zum Erfolg! Sauber Jungs!!! (Quelle: http://www.bssv.info)

BSSV: F.Kraak - D.Jagusch, B.Trilck, G.Uebelacker, J.Böhlig - B.Kokartis, C.Gabriel, C.Nowitzke, E.Skubowius - M.Krüger, C.Petry


GW Siebenbäumen II – Borussia Möhnsen 1-6 (0-2)

Klare Angelegenheit beim Auswärtsspiel in Siebenbäumen! Mit einem 6:1 (2:0) kehrten die Clausen Jungs zurück. Nach dem frühen 1:0 durch Dshivan Saleh, stellten die Borussen das konzentrierte Fußball spielen auch gleich wieder ein, denn im Abschluss fehlte der letzte Tick, um das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden. Mehr als das 2:0 durch Robin Freund, eingeleitet durch einen schnellen Konter über Tim Eiberg und Maikel Perz, sollte im ersten Durchgang nicht gelingen. Fast hätte Keeper Bastian Siemers mit einem direkten Abschlag für einen dritten Treffer gesorgt, der Ball ging aber knapp über das Tor. In der 2.Hälfte ging es trotz starken Gegenwindes nur in eine Richtung. Die eingewechselten Robin Wind und Markus Buer konnten sofort Akzente setzen. Bei etwas besserer Chancenauswertung wäre ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen, so war es Robin Freund der mit 4 Treffern in Durchgang zwei, das Endergebnis von 6:1 möglich machte. Die tapfer kämpfenden Grün Weißen kamen in der 75. Minute zum verdienten Anschluss. Das Sturmduo Saleh & Freund ergänzt sich immer besser, der eine kämpft bis zum umfallen und der andere steht dann meistens an der richtigen Stelle. (Quelle: www.sv-borussiamoehnsen.de)

Möhnsen: 1 Bastian Siemers - 2 Frederik von Elm, 3 Björn Hoffmann, 4 Henning Eggers - 6 Matthias Kock, 5 Tim Eiberg, 8 Felix Stamer, 10 Christoph Czygan, 7 Maikel Perz - 9 Dshivan Saleh, 11 Robin Freund, eingewechselt: 12 Robin Wind, 13 Markus Buer, 15 Marco Döhring

Tore: 0:1 Dshivan Saleh (4.), 0:2 Robin Freund (21.), 0:3 Robin Freund (51.), 0:4 Robin Freund (64.), 1:4 (75.), 1:5 Robin Freund (78.), 1:6 Robin Freund (83.)


SSV Güster – Breitenfelder SV II 8-0

Pünktlich zum Spielbeginn um 15:00 Uhr stoppten die Regenfälle, die bis dahin das Bild des Tages prägten. Nachdem die 2. Herren des SSV Güster bereits einen Sieg gegen die Sportfreunde aus Grande verbuchen konnte (2:0), wollte auch die 1. Herren dem Erfolg nicht nachstehen.

Das Spiel war bereits nach den ersten 15 Minuten entschieden. Das 1:0 fiel in der 5. Min. nach einer gelungenen Kombination über die rechte Seite, die nach Vorlage von Jessen bei Kossowski endete. In den nächsten 10 Minuten folgten immer wieder gute Kombinationen im Mittelfeld, die sich meist bis vor das gegnerische Tor erstreckten. So erzielte Burmester mit einem trockenen Rechtsschuss aus 16 Metern das 2:0 nach Vorlage von Jessen in der 11. Minute. Ein Minute später im direkt folgenden Angriff, nach dem 2:0 folgte das 3:0. Nach guter Einzelleistung durch Kossowski, entschied der Schiedsrichter nach einem klaren Foul klug auf Vorteil und H. Hauschild konnte abstauben. Zwei Minuten später folgte das 4:0, nachdem sich H. Hauschild über die linke Seite durchsetzte und Jessen den Ball vorlegte. Bis zur Halbzeit fielen keine Tore mehr, was daran lag, dass zu oft zu früh der finale Pass gesucht wurde und nicht wie zu Beginn der ersten Hälfte bis vor das gegnerische Tor durch- kombiniert wurde und, dass die Breitenfelder ihre Abwehr besser formierten.

Die zweite Hälfte begann zunächst ähnlich, wie die erste geendet hatte. Die Breitenfelder wurden ohne eigenen Offensivdruck nach hinten gedrückt, doch die zwingenden Chancen für Güster blieben zunächst aus, bis zur 70. Minute! Nach einer gut getretenen Ecke H. Hauschilds brauchte Kossowski nur noch einzunicken. 5:0! Der konditionelle Unterschied machte sich nun bemerkbar. Zwei Min. später folgte das 6:0, nachdem eine gute Flanke Edlers auf den langen Pfosten unberührt ins Tor durchrutschte. In der 80. nutzte Kossowski eine gute Flanke Fl. v. Warburgs und traf zum 7:0. Kurz danach wurde Felix Moritz, nach längerer Fußballpause eingewechselt und hatte prompt in der 83. Min. eine gute Chance, die er nach Vorlage von Kossowski eiskalt nutzte. 8:0 Endstand!

Erfreulich war die solide Leistung des Youngsters M. Hauschilds auf der rechten Seite und das sichere Auftreten der Güsteraner Abwehr und des Torwarts T. Hamann, die wieder für einen sauberen Kasten sorgten.

Tore: Kossowski (5. Jessen), Burmester (11. Jessen), Hauschild (12. Kossowski), Jessen (14. Hauschild). Kossowski (70. Hauschild), Edler (72.), Kossowski (80. Fl. v. Warburg), Moritz (83. Kossowski)


BSSV III – SV Müssen 5-3 (2-2)


Heute ging es zum Auswärtsspiel nach Siebeneichen, wo wir diese Woche gegen die Dritte von Büchen antreten mussten. Nachdem man letzte Woche die Zweite in einem guten Spiel besiegen konnte, war der nächste Dreier wohl bereits eingeplant. Da hat man aber nicht mit Büchen III gerechnet. Das Spiel war ein kompletter Schlagabtausch. Man kann vorweg gleich sagen, dass die Abwehrreihen nicht ihren besten Tag hatten. Büchen nahm das Heft in die Hand und drückte mit vielen langen Bällen auf das Tor der Müssener. Der Wind hat sein übriges getan. So erspielten sich die Büchener ein paar kleinere Möglichkeiten. In der 14. Minute eine schöne Kombination, die Marco Lehnhardt nach Vorarbeit von Orhan Avci zum frühen 1:0 für Müssen abschloss. Wer jetzt dachte, dass Müssen frei Aufspielen konnte irrte sich. Büchen war weiter am Drücker und traf nach Flanke per Kopf zum 1:1 in der 27. Minute. Kurz danach gab es einen sehr fragwürdigen Elfmeter für Büchen, welcher zum 2:1 in der 34.Minute vollendet wurde. In der Nachspielzeit glich Müssen jedoch noch zum 2:2 durch Kuri mit eine sehenswerten Heber aus.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit war Müssen am Zug und konnte schnell in der 48. Minute durch Kuri mit einem Schuss aus 15.Metern in Führung gehen. Müssen spielte nun gut auf, aber es fehlte das Tor. Es kam, wie es kommen musste. Büchen kam gefährlich vor das Tor und konnte in der 59. Minute ausgleichen. Es ging jetzt hin und her. In der 72. Minute die Führung nach einer Ecke für Büchen zum 4:3. Müssen hatte spielerisch und kämpferisch nichts mehr dagegen zu setzten und kassierte nach einem Konter das 3:5 in der 81. Minute. Am Ende war der Sieg vollkommen verdient. Müssen hat über die komplette Spielzeit den Büchenern viel zu viel Platz gelassen, so dass diese kombinieren konnten. Wäre man dichter an den Leuten dran gewesen, hätte man hier siegen können. Aber mit dieser Einstellung gewinnt man keinen Blumentopf. Nächst Woche Samstag kommt ja nun der VFB Lübeck für das Benefizspiel in die Lagune von Müssen. Vielleicht haben sich ja einige geschont und geben Samstag richtig Gas. (Quelle: www.sv-muessen.blogspot.com)


Müssen:Förster-Brandt-Stange-Langen-Hase-Grade-Schering-Bamberg-Pertiller-Avci-Lehnhardt-Cardash-Wittenberg, Tore: 0:1 Lehnhardt 14.Min., 1:1 27.Min., 2:1 34.Min., 2:2 Cardash 45.Min., 2:3 Cardash 48.Min., 3:3 59.Min., 4:3 72.Min., 5:3 81.Min.


KREISKLASSE B


Ratzeburger SV II – SSV Ziethen 0-0

An diesem Sonntag war mal wieder Derbyzeit am Riemann-Sportplatz. Man traf auf die Mannschaft aus Ziethen, die als Tabellenzweiter anreiste. Trainer Mirko Fischer konnte aus einem vollen Kader schöpfen, obwohl Artur Baron (Bundeswehr), Dennis Sontopski und Lars Tesch (Langzeiturlaub) nicht zur Verfügung standen. Das Spiel sollte auch gleich wie ein richtiges Derby beginnen. Beide Mannschaften erspielten sich in den ersten 20 Minuten ihre Chancen, wobei ein Führungstor für die Heim- sowie auch für die Gastmannschaft hätte fallen können. Richtig zwingend agierten jedoch beide Teams nicht und so ging man mit einem 0:0 in die Pause. Auch in der 2. Halbzeit sollte sich diese Spielweise fortsetzen und es wurde immer mehr deutlich, dass dem RSV ein richtiger „Knipser“ fehlt. Auf beiden Seiten häuften sich jetzt die Chancen, doch beide Teams waren nicht in der Lage den Ball im Gehäuse unterzubringen. Die Inselstädter drängten und drängten, aber scheiterten immer wieder am Aluminium. Insgesamt traf man 6 !!!!! Mal das Gebälk, u. a. Veli Yasar in der 65. Minute aus ca. 22 Metern direkt an die Latte oder Patrick Senger mit Seitfallzieher an den Pfosten und anschließend an die Latte.

Zu guter letzt muss man mit dem Punktgewinn zufrieden sein, jedoch wäre auch heute wieder mehr drin gewesen. Hervorzuheben ist einzig und alleine die Leistung von Alexander Brey, der einen Rückstand mehrmals verhindert hat. (Quelle: www.rsv-herren.de)


Linauer SV – SIG Elmenhorst II 4-2

Die Linauer Mannschaft hatte sich für dieses Spiel vorgenommen, vor heimischer Kulisse endlich den ersten Dreier dieser Saison einzufahren. Und so trat man auch von Beginn an auf. Die Gastgeber eroberten direkt den Ball, Kapitän Christian Weidmann schickte Stürmer Marcel Matz mit einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte auf die Reise, dieser umkurvte den gegnerischen Schlussmann und bereits nach wenigen Sekunden ging man mit 1:0 in Front. Ein Start nach Maß, der bereits einige Minuten später vergoldet werden sollte. Eine alte Fußballer-Weisheit lautet: „Wenn du nicht weißt, wohin mit dem Ball, dann schieß ihn einfach ins Tor!“ In der 5.Minute war es Linaus Libero Michael Bienek, der sich wohl daran erinnerte und das Spiel aus der eigenen Hälfte im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. In der Folgezeit stand der LSV hinten sicher und ließ Elmenhorst kaum Gelegenheiten für Torabschlüsse.

Dennoch gelang es den Gästen nach einem langen Einwurf in den heimischen Strafraum den 1:2-Anschlusstreffer zu erzielen. Ärgerlich, denn zum einen hatte man das Spiel bis dato sehr gut im Griff und zum anderen besaß man in dieser Szene eine Überzahl im Strafraum. Linau ließ sich jedoch nicht beeindrucken und zeigte die richtige Reaktion. Mit einem direkt verwandelten Freistoß stellte Kevin Wedstedt per Traumtor den alten Abstand wieder her. Mit dem 3:1 ging es zum Pausentee. Nach dem Anstoß zur zweiten Halbzeit versäumte es Linau, die Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. So kam es, dass eine weitere Fußballer-Weisheit ihren Wahrheitsgehalt unter Beweis stellen konnte. „Wer die Dinger vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein.“ Linaus angeschlagener Verteidiger Kai Prahl, der danach das Spielfeld verletzungsbedingt auch verlassen musste, verlor das Laufduell gegen seinen Gegenspieler, welcher in der 70. Minute zum 2:3 verkürzen konnte.

Man spürte nun die große Verunsicherung der Gastgeber und die Spuren, die der verkorkste Saisonstart hinterlassen hatte. Elmenhorst war am Drücker, der LSV ließ sich immer weiter hinten reindrängen. Linau, aus Angst dem Sieg noch her zugeben, lies sich hinten reindrücken. Als der Unparteiische zudem 5 Minuten Nachspielzeit anzeigte, war die Nervosität perfekt, welche allerdings durch einen gut zu Ende gespielten Konter jäh beendet wurde, in dessen Folge wiederum Kevin Wedstedt mit dem 4:2 für die Entscheidung sorgte. Überall hörte man orange-blaue Steine vom Herzen fallen. Die Saison ist hat nun auch endgültig für den LSV begonnen. Nun heißt es, den Schwung aus diesem Sieg mit in das nächste Auswärtsspiel nach Ziethen zu nehmen, wo ein starker Gegner auf die junge Linauer Mannschaft wartet. (Quelle: www.orange-blau-lsv.de.tl)


SG Schnakenbek/Lütau II – Borussia Möhnsen II 5-1

Am 8. Spieltag empfing die zweite Herren der SG Schnakenbek/Lütau die Reserve von Borussia Möhnsen. Aufgrund diverser Ausfälle konnte man erneut nicht in derselben Formation wie am vergangenen Wochenende antreten - konnte aber dennoch eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Das Spiel begann bei starkem Wind und vereinzeltem Regen mit gutem Kombinationsspiel der Platzherren und hauptsächlich lang herausgeschlagenen Bällen der Gäste aus Möhnsen. Die SG schaffte es, den Druck auf das Möhnsener Tor zu erhöhen und so kam man in der 14. Minute zur 1:0 - Führung. Einen Freistoß von Raik Meyer aus dem Halbfeld konnte Niels Lange zum 1:0 einköpfen. Wie von Trainer Eggers gefordert, spielte man konsequent nach vorne um möglichst bald das 2:0 nachzulegen, was dem an diesem Tage sehr gut aufgelegten Mittelstürmer Mirko Grun in der 20. Minute gelang - wiederum nach Vorarbeit von Meyer.

Kurz darauf lief Stürmer Sascha Grajewski in den Möhnsener 16er und konnte vom herausstürmenden Gästekeeper nur durch ein ganz klares Foul gestoppt werden, was Schiedsrichter Fix allerdings anders sah. Leider musste Grajewski nach dieser Aktion ausgewechselt werden - Diagnose aus dem direkt angefahrenen Krankenhaus: Schlüsselbeinbruch! Gute und schnelle Besserung an dieser Stelle!! Unbeeindruckt von dieser Szene war es wieder der gut aufgelegte Raik Meyer, der in der 26. Minute einen Freistoß vor das Tor der Borussia brachte und Davis Ablass der den Ball per Kopf über die Linie brachte!

Möhnsen hatte in der ersten Hälfte kaum Torchancen und wenn wurden diese von der Lütauer Defensive direkt vereitelt. Vor allem Boris Buth schaltete den Möhnsener Kapitän nahezu über die ganze Spielzeit aus. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Mirko Grun dann sehr ansehnlich frei gespielt und lief alleine auf den Möhnsener Keeper zu. Lediglich durch ein Foul - eine klare Notbremse - war Grun zu stoppen. Schiri Fix zeigte zwar auf den Elfmeterpunkt, beließ es aber bei einer Ermahnung.

Raik Meyer setzte mit dem verwandelten Elfmeter den Schlusspunkt auf eine sehr gute erste Halbzeit der SG aus Schnakenbek und Lütau. Nach dem Pausentee schaltete man allerdings unverständlicherweise zwei Gänge zurück und ließ Möhnsen besser ins Spiel kommen. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr zu 100 % angenommen und man kombinierte nicht mehr so schnell und direkt in die Spitze. Logischerweise dann der erste Treffer für die Borussia. Nach einem Eckball konnten die Gäste das 4:1 erzielen. Nach diesem Warnschuss allerdings wieder souveräner auftretende Gastgeber, die in der 80. Minute erneut durch Mirko Grun, der den Gästetorwart mit einem herrlichen Lupfer überwand, den 5:1 Endstand herstellte. Ein insgesamt auf ganzer Linie verdienter Auftritt und ein auch in der Höhe zu vertretender Sieg der SG der Mut für die kommenden Aufgaben macht. (Quelle: www.sv-lütau.de)

SG: Gabriel - Buth, Hermann, Hillgruber - Scheel, Lange, Meyer, Ablass (75. Asboe), Schwarz (55. Greggers) - Grajewski (25. Brunckow), Grun

Donnerstag, 1. Oktober 2009

BENEFIZSPIEL DOCH MIT DEM VfB LÜBECK



Da hat der VfB Lübeck wohl doch noch einmal reichlich überlegt.. und einen Rückzieher vom Rückzieher gemacht. Sie haben sich jetzt doch dazu entschlossen, diese Veranstaltung tatkräftig zu unterstützen und treten am 10. Oktober zum Benefizspiel für den krebskranken Müssener Fußballer Theo K. an. Weitere Infos siehe linke Spalte!


Dubioses in Nottingham – Das Schicksal von Notts County


Im November 2008 war ich ja zum Zweitrunden-Match im FA-Cup gegen Kettering Town an der ehrwürdigen „Meadow Lane“, da war Sven aber noch nicht an der Macht…


Sol Campbell hatte schon nach einem Spiel genug. Der ehemalige englische Nationalspieler sollte das Aushängeschild beim ambitionierten englischen Fußball-Viertligisten Notts County unter Teammanager Sven-Göran Eriksson werden, doch der 35-Jährige ließ seinen mit elf Millionen Euro dotierten Fünfjahresvertrag platzen.


Was auf den ersten Blick wie die Kurzschlussreaktion eines kapriziösen Ex-Stars aussah, bestätigte die Befürchtungen einiger Insider: Der kühne Traum vom Sprung von der wenig glamourösen 4. Liga in die Glitzerwelt der Premier League soll in Nottingham allem Anschein nach mit äußerst dubiosen Methoden erkauft werden. Das schwant wohl auch Eriksson schon, der prompt versuchte, den Ausstieg Campbells als Flucht erscheinen zu lassen. »Er mochte den Trainingsplatz und die Umkleidekabine nicht«, behauptete der Schwede. Über Campbells wahre Beweggründe gab aber dessen Kumpel, der frühere Nationalstürmer Andy Cole im Independent Auskunft: »Er ist gegangen, weil ihm gemachte Versprechen nicht gehalten wurden. Man ließ ihn glauben, es würde massiv investiert. Aber das ist nicht passiert.« Das Geld sollte eigentlich von Qadbak Investments kommen, einem undurchsichtigen Investorengeflecht, das den Klub mit der eigens für diesen Anlass gegründeten Gruppe Munto Finance im Juli vor dem Ruin bewahrte. Doch wer hinter dem Akronym (Qadbak steht für Katar, Abu Dhabi, Bahrain, Kuwait) steckt, wollten die Geldgeber weder beim Notts-Deal noch beim Kauf des Formel-1-Rennstalls Sauber verraten. »Sie wollen unerkannt bleiben«, sagt James Pallatt, der über Notts für die Nottingham Evening Post berichtet, »mehr weiß ich nicht.«



Englische Medien vermuteten in Qadbak eine Schweizer Stiftung, nach Recherchen der Schweizer Sonntagszeitung handelt es sich jedoch um »eine Gesellschaft der British Virgin Islands«. Dahinter wiederum soll die Al-Thani-Investmentgruppe stehen, die im Öl-, Energie- und Immobiliengeschäft tätig ist und einem Scheich gehört. Al Thani nun ist über die Briten Peter und Nathan Willett mit der Swiss Commodity Holding verflochten, für die Campbell ebenso wie Eriksson laut ihrer Verträge bei Notts als Botschafter auftreten sollten. Nathan Willett und dessen Geschäftspartner Russell King, ein hoher Qadbak-Vertreter, haben Eriksson nach Nottingham gelotst und ihm anscheinend millionenschwere Beteiligungen beim Börsengang der Holding versprochen. Das sollte bereits im Juli geschehen, doch der Schwede, der bei Notts deutlich weniger verdient als als englischer Nationaltrainer, wartet auf den Geldfluss noch immer vergeblich.

Eine Ursache könnten die finanziellen Probleme von King sein, hat ein Gericht auf der Kanalinsel Jersey doch gute zwei Millionen Euro aus dessen Vermögen einfrieren lassen. Wie in dieser Lage die von Campbell erhofften und ihm angeblich auch zugesagten Transfers bezahlt werden sollen, ist auch Eriksson unklar. Der Schwede kennt ja nicht einmal die wahren Klubbesitzer. »Ich habe keine Ahnung, woher das Geld kommt. Aber ich bin sicher, dass alles in Ordnung ist.« Der Ligaverband hat da aber so seine Zweifel und untersucht die Übernahme. Swiss Holding, Munto Finance, Qadbak - das sei doch mindestens ein Beteiligter zu viel, heißt es. Auch sportlich haben die »Magpies« (Elstern) mehr Probleme als dem mit 21 Titeln dekorierten früheren Starcoach Eriksson lieb sein kann: In zehn Spielen holte County 19 Punkte. Kein Wunder, blieben die angekündigten Top-Transfers doch aus.



Kasper Schmeichel, Sohn der Torwartlegende Peter Schmeichel, ist der einzige halbwegs prominente Kicker im Kader. »Wir sind noch nicht perfekt«, gibt Eriksson zu. Daher hat der 61-Jährige versucht, Andy Cole aus dem Ruhestand und wie Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann nach Nottingham zu holen, doch beide sagten ab. Auch bei Ex-Weltfußballer Luis Figo und Pavel Nedved soll er ohne Erfolg angefragt haben. Der Guardian spottete umgehend, Eriksson wolle jetzt Patrick Vieira, Paul Gascoigne, den Geist von Stanley Matthews sowie die Comicfiguren Jimmy »Dead Shot« Keen und »Hot Shot« Hamish verpflichten. Wer den Schaden hat ...


ALTHERREN - POKAL

Gestern Abend wurde das Pokalfinale der Altherren im Lauenburgischen komplett gemacht. Nach dem 9:2-Erfolg der Möllner SV über die Ratzeburger Rangers zog der Ratzeburger SV jetzt nach. Nach einem verdienten 3:1-Sieg über den SSV Güster zog man erstmals ins Finale (22.05.2010 in Breitenfelde) ein.


Das gestrige vorgezogene Punktspiel der Altherren-Kreisliga gewann die Möllner SV mit einer Wertung. Mannschaft und Schiedsrichter standen schon auf dem Platz, da entschieden sich die Seedorfer – nur mit 9 Mann erschienen – zum Nichtantritt.