FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Montag, 15. August 2011

LSC-Grand-Cup


LSC-Grand-Cup

Der LSC-Grand-Cup ist Geschichte, der VfB Lübeck 3 ist der überraschende Sieger! Im Finale wurde der favorisierte SC Rapid mit 3:2 besiegt. Somit ging die Siegprämie in Höhe von 150,- Euro an die Lohmühle. Torschützenkönig wurden gemeinsam die beiden VfBer Heiko Reinhardt und Jan Dyballa, die jeweils 4 Tore erzielen konnten.

Samstag, 13. August 2011

Altherren - Pokal update...


Swansea City in der Premier League – 7 Dinge über Wales


Als die Axt noch Ohren biss

Mit Swansea City AFC wird in dieser Saison zum ersten Mal in der Geschichte ein walisischer Verein die Premier League beglücken. Man darf gespannt sein, schließlich hat man dem kleinen Königreich fußballerisch schon so einiges zu verdanken...


Rockin Robin… Wer immer noch glaubt, dass Maskottchen im Fußball so unnötig sind wie ein Kropf, denkt wahrscheinlich in erster Linie an Herthinho, den Berliner Körperklaus in Bärengestalt, der stets goleolesk seine Hose im Schrank vergisst und sein gesamtes Dasein auf sinnloses Rumlümmeln im Stadionrund beschränkt. Weitaus aktiver gab sich da doch Rockin Robin, das ehemalige Maskottchen des Wrexham FC. Der überdimensionierte Vogel tat stets sein Möglichstes, um die Spieler des gegnerischen Teams mit seiner bloßen Präsenz aus der Fassung zu bringen. So tauchte der walisische Piepmatz stets dort auf, wo dem Gegner ein Einwurf zugesprochen wurde. Sicherheitsabstand? Geschenkt! Unterstützt wurde Robin dabei von seiner eiligst ausgebrüteten Maskottchen-Gattin (Tina Turfit) und seinem Sohn Robinson. Für besonders nervenstarke Gegner schwang sich Rockin Robin zudem auf ein winziges Fahrrad, mit welchem er in aufreizender Manier um das Spielfeld kurvte. Dies führte dann schließlich soweit, dass Robin im Spiel gegen die Wycombe Wanderers vom Schiedsrichter des Platzes verwiesen wurde.

Sprachprobleme… Die walisische Sprache ist eine Sache für sich. Was in Wales selbst als Symbol für Autonomie von England gilt, versteht jenseits von Swansea und Cardiff kein Mensch mehr. So ist es wohl auch zu erklären, dass die Kameras des Sportsenders Setanta 2008 im Spiel der Englischen U21 gegen Wales voller Verzückung zwei walisische Fans einfingen, die ein Stoff-Schaf mit riesigen Augen ins Stadion mitgebracht hatten. Äußerst knuffig. Völlig unbemerkt blieb den Kameramännern scheinbar hingegen die unmittelbar hinter den Fans hängende walisische Flagge mit der Aufschrift »Twll Bin Dob Sais«. Was übersetzt gar nicht mehr unbedingt so knuffig rüberkommt: »Arseholes to the English.«

Vinnie Jones… Keine Aufzählung über die Segnungen des walisischen Fußballs wäre komplett ohne die Erwähnung von Vinnie Jones, der walisischen Axt. Der walisische Selbstdarsteller, der sich gern und stets als harter Mann präsentierte, beschränkte seine Rolle dabei keineswegs nur auf den Fußballplatz. Auch abseits des Spielfeldes präsentierte sich der langjährige Wimbledon-Spieler kompromisslos. So biss er dem aufdringlichen Daily Mirror-Reporter Ted Oliver 1995 während einer Sauftour in Dublin kurzerhand in die Nase. Oliver selbst erwies sich jedoch als knallharter Presse-Profi. Als ein Augenzeuge nach dem Vorfall nach einem Arzt rief, erwiderte Oliver: »Nein, holt mir lieber einen Fotografen.«

Total Network Solutions… Jeff Stelling ist möglicherweise der beste Sportreporter des Vereinigten Königreichs. Er  genießt  ein solch hohes Ansehen, dass selbst vermeintlich politisch unkorrekte Aussagen seinerseits gefeiert werden dürfen. So rührte sich nicht einmal der Hauch eines Protests, als er ein Tor von Sheffield Wednesday-Spieler Guylain Ndumbu-Nsungu trocken mit der Aussage »Local Boy makes good« bedachte. Ein weiteres gern-zitiertes Highlight war Stellings Berichterstattung über die Mannschaft von Total Network Solutions, einem Team aus dem walisischen Nest Llansantffraid-ym-Mechain, welches seinen Namen einem aberwitzigen Sponsorendeal verdankte.  Vielleicht war es eine verbale Retourkutsche gegen die Ausmaße der Kommerzialisierung des Fußballs, vielleicht aber einfach nur der einfacheren Aussprache geschuldet, als Stelling nach einem Sieg von TNS bemerkte: »They'll be dancing in the streets of Total Network Solutions tonight!«. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Wir geben zurück nach Red Bull.

Ryan Giggs… Einer der zeitlosesten walisischen Fußball-Legenden aller Zeiten ist Ryan Giggs. Der unverwüstliche Giggs brachte es sogar fertig, Spaßbremse Berti Vogts zu so etwas ähnlichem wie Humor zu animieren (»Giggs hat nur ein großes Problem, daß er kein Deutscher ist.«). Und dabei muss er noch nicht einmal an seine körperlichen Grenzen gehen. So bekannte Giggs Bruder Rhodri im Jahr 2009, dass Giggs, aufgrund gesundheitlicher Ängste, seit 7 Jahren nicht mehr gesprintet sei. Vielmehr schreite er nun. Reicht doch!

„Der Wegschwimmer“… Der FC Swansea genießt im benachbarten Cardiff ähnliche Sympathiewerte wie die FDP in Bremerhaven. Kaum verwunderlich also, wenn das südenglische Derby somit oftmals in Gewalt ausartet, welche von den beiden Seiten natürlich jeweils mit diversen Legenden und Elogen auf die eigene Stärke bedacht wird. Eine Legende des Cardiff-Anhangs besagt, dass die gegnerischen Fans aus Swansea einst derart Mische bezogen, dass sie sich nur noch in die angrenzende Irische See retten konnten. Seitdem wird von Fans aber auch Spielern des FC Cardiff im Derby bei eigenem Torerfolg gern der Freischwimmer gemimt. Bevorzugte Melodie hierzu ist übrigens: »The lion sleeps tonight! (They swim away, they swim away…)«

Neville Southall… Wer Fußballer nur noch als modelnde Beaus mit Zahnarztgrinsen und perfektem Body-Mass-Index kennt, wird in Neville Southall, dem ehemaligen Keeper des FC Everton (1981-1997) und Rekordspieler der walisischen Nationalelf, wohl kaum einen Fußballer, sondern höchstens den kleinen Bruder von John Candy erkennen. Doch trotz seiner eher fülligen Statur gehörte »Big Nev« wohl zu den besten Torhütern seiner Zeit. Und das nicht durch Frittiertes und Kandiertes sondern durch harte Arbeit und Bodenständigkeit. So verzichtete er 1995, nach dem Gewinn des FA-Cups gar auf die anschließenden Feierlichkeiten, nur um den Abend mit seiner Frau und seinen Kindern verbringen zu können.

Freitag, 12. August 2011

AFC Wimbledon: Ein Klub von Fans für Fans



Es hat nur neun Jahre gedauert: Jetzt ist der AFC Wimbledon ein Profi-Klub. Eine Schnapsidee. So nennen die Gründer des AFC Wimbledon ihren Plan aus dem Jahr 2002. Vielleicht war es auch eine Bieridee. Wie auch immer, auf jeden Fall beschlossen sie damals im Londoner Pub "Fox and Grapes", einen Fußballklub zu gründen. Am vergangenen Samstag, rund neun Jahre später, trat dieser Klub zum ersten Mal zu einem Spiel in einer Profiliga an, in der viertklassigen League Two gegen die Bristol Rovers.

Es ist ein Fußball-Märchen in einer Zeit, in der der Fußball von vorn bis hinten durchkommerzialisiert ist. Nicht nur, aber natürlich auch in England. Das Märchen begann Ende Mai 2002. Mit einem Ende. Mit dem beispiellosen Verkauf des FC Wimbledon, dem FA-Cup-Sieger von 1988. Des Klubs, der als "Crazy Gang" mit den Anführern Vinnie Jones, John Fashanu und Dennis Wise den englischen Fußball durcheinander gewirbelt hatte. Und dabei eine Spielweise favorisierte, die selbst im nicht für elegantes Passspiel bekannten England der 80er Jahre auf Ablehnung stieß. Anstoß, Rückpass in die eigene Defensive, gerne auch zum Torhüter, ein nach vorn gedroschener Ball und dann das Prinzip Hoffnung. Es trug den Namen des bulligen Stürmers Fashanu. Dieses Team, das vor allem auf – freundlich ausgedrückt – robustes Auftreten setzte, schaffte es sogar ins Sonderheft über die 80er des Magazins "11Freunde" und stand dort neben Texten zu Diego Maradona und Christoph Daums Verbal-Duell mit Uli Hoeneß im "Aktuellen Sportstudio".


"Eine der düstersten Tage des englischen Fußballs" Der Zweitligist FC Wimbledon sollte nach dem Verkauf 2002 rund 100 Kilometer nordwestlich als MK Dons in Milton Keynes spielen. Einer Trabantenstadt, die für sich in Anspruch nehmen darf, über Europas größte Skihalle mit echtem Schnee zu verfügen. Die aber in Sachen Fußball nichts zu bieten hatte. Der große Aufstieg gelang jedoch nicht, inzwischen sind die MK nur noch Drittligist. Die damalige Entscheidung des Verbandes nennt die renommierte Zeitung "Guardian" "einen der düstersten Tage in der Historie des englischen Fußballs". Fans casten ersten Kader des AFC Wimbledon Wer jedoch seinerzeit nicht mitzog, waren die Fans des FC Wimbledon. Sie trafen sich noch am Abend, an dem die Entscheidung fiel, im "Fox and Grapes". Nach einigen Getränken entstand der AFC Wimbledon. Es war ein Projekt, das – lange vor ähnlichen Initiativen in Salzburg oder Manchester – für viel Aufsehen sorgte: Eine Fangemeinde, die den Kommerz nicht mehr mitmacht, die ihrem alten Klub treu bleibt, ja ihn sogar neu gründet.

Jeder, der wollte, konnte für 25 Pfund pro Jahr Anteile am "Dons Trust" erwerben und hatte dafür Mitspracherecht. Die Spieler wurden regelrecht gecastet. 200 durften vorspielen, 20 schließlich blieben. Zum ersten Testspiel bei Sutton United kamen über 4500 Fans, fast alle vom AFC Wimbledon. Auf der Webseite heißt es, für viele sei "der Fußball an diesem Tag wieder auferstanden", die 0:4-Niederlage störte niemanden. Der Klub fand eine neue Heimat im Londoner Stadtteil Kingston upon Thames und startete in der Premier Division der Combined Counties League in der neunten Liga. Normales Zuschaueraufkommen: Rentner, ein paar Hunde und einige, die eben auch immer hingehen. Zuschauerzahl beim ersten Heimspiel von Wimbledon gegen Chipstead FC: 4142. Rekord: 78 Spiele in Folge ohne Niederlage Bei Auswärtsspielen gegen Gegner wie Chessington & Hook United, Farnham Town und Walton Casuals dienten mitunter Heuballen als improvisierte Tribünen. Ein Sponsor zahlte für drei Jahre 100.000 Pfund, viele Leute berappten acht Pfund Eintritt für die neunte Liga und kauften Trikots für 35 Pfund das Stück. Kurz: Die Anhänger waren bereit, die Strategie "Von Fans für Fans" mitzutragen.


Es ging ligentechnisch höher, immer höher. Zwischendurch hat Wimbledon einen Rekord im englischen Fußball aufgestellt: 78 Spiele ohne Niederlage zwischen dem 22. Februar 2003 und dem 4. Dezember 2004. Am 21. Mai 2011 siegten die Dons dann im Elfmeterschießen des Relegationsspiels gegen Luton Town und stiegen in die League Two auf. Es war der fünfte Aufstieg in neun Jahren. Neun Jahre danach: Profi-Fußball. 4700 Fans – natürlich ausverkauft – waren nun am Samstag zum Saisonauftakt dabei. Sie feierten eine riesige Party. Mit lauten Gesängen, in einem engen Stadion. So wie Fußball früher einmal war. Sie sahen, wie ihre Mannschaft gegen die Bristol Rovers schnell 0:2 zurücklag, zum 2:2 ausglich, aber am Ende doch 2:3 gegen den Aufstiegsanwärter verlor. Und vor allem sahen sie Profi-Fußball. Neun Jahre, nachdem Fans im Pub "Fox and Grapes" den Klub gegründet hatten.

Donnerstag, 11. August 2011

Auswertung der Umfragen




Kommen wir zur diesjährigen Auswertung der Umfragen zum Saisonstart. Klassenerhalt oder Abstieg für SH-Neuling Breitenfelder SV? Hier fiel die Abstimmung doch sehr knapp aus. Bei 189 abgegebenen Stimmen tippen 54 % auf Abstieg, für 46 % hält der BSV die Klasse. Als Lauenburger hoffen wir das natürlich, dass Eisi und sein Team das packt.


Wer wird Meister der Kreisliga Lauenburg (257 Stimmen)? Hier tippen 26,5 % auf den TSV Gudow, gefolgt von der SG Wentorf/Schönberg (17,5 %). 14,0 % tippen auf die Kornbrenner aus Krummesse, „nur“ 11,3 % auf den SSV Güster. Der TSV Berkenthin kam auf 9,7 % der Stimmen.


Wer steigt aus der Kreisliga Lauenburg ab (194 Stimmen, man konnte zwei Stimmen abgeben)? Hier haben die SG Schnakenbek-Lütau (47,9 %) und der SV Müssen (46,9 %) weit die Nase vorne. 28,9 % tippen den Mustiner SV als Absteiger, für den SV Bliestorf tendieren 20,6 %. Sogar der Ratzeburger SV ist mit von der Partie, 9,3 % tippen auf die Inselstadt als Absteiger… ich will es nicht hoffen!


Wer wird Meister der Kreisklasse A Lauenburg (192 Stimmen)? Hier waren vier Teams eng beisammen. 21,9 % tippen auf den TSV Berkenthin II, 17,7 % stimmten für den Krummesser SV II. Der TSV Gudow II, „Dank“ der Nichtmeldung des SC Rothenhausen in der Liga geblieben, kommt auf 17,2 %, gefolgt von der grün-weißen Reserve aus Siebenbäumen mit 16,1 %. Die „Zwote“ aus Ratzeburg erhielt 5,7 % der Stimmen.


Wer wird Meister der Kreisklasse B Lauenburg (88 Stimmen)? Hier gab es einen reinen Zweikampf. 42,0 % tippen auf die Goldenen 4 aus Büchen, 34,1 % stimmten für den Möllner SV II.


Wer sind die beiden Absteiger aus der Kreisklasse B (78 Stimmen, man konnte zwei Stimmen abgeben)? Auch hier ein Zweikampf zwischen Büchen IV (65,4 %) und der Möllner Reserve (37,1 %).


Wer wird Meister der Kreisliga Lübeck (122 Stimmen)? Hier ist ganz klar der Lübecker SC 99 mit 36,1 % Favorit. Auf die Plätze kommen der TSV Schlutup (16,4 %) und Rapid Lübeck (8,2 %).


Wer wird Meister der Verbandsliga Süd-Ost (164 Stimmen)? Mit 35,4 % steht der FC Dornbreite ganz oben, gefolgt – aber weit abgeschlagen - vom Sereetzer SV (19,5 %) und dem SSC Hagen-Ahrensburg (13,4 %).


Wer steigt aus der Verbandsliga Süd-Ost ab (179 Stimmen, man konnte insgesamt vier Stimmen abgeben)? Als Absteiger „Nr. 1“ wurde der BSSV getippt (43,6 %), gefolgt von TuS Lübeck (40,2 %). Für den TSV Travemünde tippten 26,8 %, Groß Grönau bekam 25,7 % der Stimmen. Auch der ATSV Stodo ist mit im Bunde, die Ostholsteiner erhielten 21,8 % der Stimmen.

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom Mittwoch...


TuS Lübeck – BSSV   1:0  (1:0)
Peter Yeboah (35.) sicherte TuS den am Ende glücklichen Sieg. Die erste Halbzeit ging klar an den Gastgeber, nach dem Wechsel spielte dann nur noch der BSSV. Pech für die Lauenburger: In der 90. Minute vergab Christian Kokartis einen Elfmeter gegen Yilmaz Caglar.


RW Moisling – NTSV Strand 08 II   3:2  (2:1)
Nach der Zwei-Tore-Führung von David Pilen (27.) und Jan Bornemann (32.) sahen die Rot-Weißen wie der sichere Sieger aus. Doch Alex-Paul Witmann (41.) machte die Partie wieder spannend. Nach dem Ausgleich von Burak Bayram (65.) hätte sich der Aufsteiger eigentlich einen Punkt redlich verdient, doch Marcel Stellbrinck (78.) machte diese Hoffnung zunichte.


TSV Bargteheide – ATSV Stockelsdorf   2:2  (1:1)
Bei regnerischem Wetter entwickelte sich auf dem Kunstrasen eine reine Kampfpartie. Yannik Gerlach (19.) brachte Stodo in Front, die Torben Bischkopf (42.) noch vor der Pause ausglich. Cedric Lühmann (78.) drehte die Partie, doch David Voß (86.) glich noch aus. Pech hatten die Stormarner mit zwei Aluminiumtreffern durch Sebastian Kohn und Lühmann.


SSC Hagen-A. – GW Siebenbäumen   3:2  (1:1)
Knapper, aber hoch verdienter Erfolg der Gastgeber. Lars Weltin (4.) traf zur frühen Führung, anschließend verpasste es der SSC, den Sack zuzumachen. So machten sie die Grün-Weißen wieder stark und lagen durch Daniel Villarreal (42.) und Mark Retelsdorf (59.) plötzlich im Rückstand. Ein Eigentor von Marcus Köthe (66.) brachte die Jobmann-Elf wieder in die Spur, der Treffer von Jan Danger (76.) bedeutete den zweiten Sieg. Gordon Jokisch und Timo Twachtmann trafen für den SSC noch das Aluminium.


Oldenburger SV - Eutin 08   0:2  (0:1)
Eutin kam durch Tore von Jan Masannek (41.) und Tim Schmahl (84.) zum ersten Dreier der Saison. Bei den Gastgebern hatten Christoph Bork und Kai Konrad die besten Möglichkeiten, insgesamt war Oldenburg aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. So bleibt der OSV weiterhin sieglos.


Eintracht Groß Grönau – TSV Trittau   1:1
Schon nach vier Minuten besorgte Sören Hein die blau-gelbe Führung am Torfmoor. In einer abwechslungsreichen Partie gelang den Stormarnern dann spät der verdiente Ausgleich, Max Johnsen (78.) traf zum zweiten Trittauer Remis.

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom letzten Wochenende


NTSV Strand 08 II – SV Eichede II   0:3  (0:0)

Im Aufstiegs-Duell beider SH-Liga Reserven hatten die Gäste am Ende nicht unverdient die Nase vorne. In einer abwechslungsreichen Partie besaßen Spielertrainer Daniel Vahl und Arnold Suew die ersten guten Möglichkeiten für Strand, auf der Gegenseite verpasste zunächst Jan-Henrik Schmidt zweimal gegen Keeper Sandeep Singh die Führung. Im zweiten Durchgang verschliefen die Hausherren komplett die ersten Minuten und verloren so das Spiel. Zunächst konnte Strands Defensive nicht richtig klären, so stand Schmidt (47.) goldrichtig und schob zur Führung ein. Nur fünf Minuten später folgte die Vorentscheidung, als Schmidt aus dem Gewühl heraus wieder den richtigen Riecher hatte. „Da haben wir leider kollektiv gepennt, den Ball nie aus der Gefahrenzone bekommen“, fasste Trainer Stephan Flemming vom Strander Trainerduo kurz zusammen. Maximilian Röbl (77.) machte den Deckel dann zu. Strand kämpfte jedoch weiter, hatte durch Felix Riemann noch Pech mit einem Lattentreffer. „Eichede war der verdiente Sieger, wir müssen und werden uns an die neue Liga noch gewöhnen“, so Flemming weiter.

Strand II: Singh – Brennecke, Riemann, Wittmann (74. Grünsteidl), Bayram (46. Kowski), Larsen, Both (61. Ostati), Harder, Becker, Suew, Vahl.

Eichede II: Venz – Koops (46. Harwardt), Brockmöller, Kuberski, Buchholz, Nagel, Lüdemann, Zimmermann (75. Koch), Schmidt (77. Hautz), Röbl, Mohhaddem.

TSV Trittau – Oldenburger SV   2:2  (2:1)

Nach dem Schlusspfiff wusste Trittaus Trainer Carsten Holst nicht so richtig, ob er sich freuen sollte oder nicht. „Von der Leistung her bin ich zufrieden. Wir spielten taktisch gut, dass die neue eingeführte Viererkette noch Unsicherheiten birgt, ist ganz normal. Nur der späte Gegentreffer wurmt mich doch sehr“. Bedingt durch einen Torwartfehler von Dennis Stach, der einen Flankenball nicht festhalten konnte, gelang Christoph Bork (10.) die schnelle Favoritenführung. Doch der Trittauer Schlussmann bewies kurze Zeit später (15., 16.) seine Klasse und hielt seine Farben weiterhin im Spiel. So drehte der TSV binnen acht Minuten das Spiel. Zunächst traf Tim Lessau (37.) per Freistoss, dann vollstreckte Alexander Beis (45.) nach feinem Zuspiel von Max Johnsen aus kurzer Distanz. In einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit kam der Gast dann nicht unverdient zum späten Ausgleich, Marcel Schröder (85.) nutzte eine Unachtsamkeit gnadenlos aus. Doppelt bitter für den TSV, denn Beis (80.) verpasste das mögliche 3:1.

Trittau: Stach – Kiehn, Beis, Lessau (72. Rusche), Zimmermann, Strube, Gawor, Wrede, Beis (81. Herdt), Johnsen, Anton (54. Prehn).

Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön (74. Kowski), Lindhorst, Schröder, Hay, Rosenthal, Nielsen, Bork (63. Köhler), Wenn, Prieß.

BSSV – TSV Travemünde   1:1  (0:1)

Der BSSV fand zunächst überhaupt nicht in die Partie, hatte große Probleme im Spielaufbau. Die Begegnung selbst hatte wenig zu bieten, viel Kampf war an der Tagesordnung. Die erste große Möglichkeit besaß der Gastgeber. Christian Casper setzte sich gekonnt durch, die anschließende scharfe Hereingabe verpasste Magnus Möhrmann (22.) knapp. „Das war heute unser Problem. Der letzte, finale Pass kam einfach nie an“, sprach BSSV-Coach Henning Meins enttäuscht. Die Travemünder machten es da besser, mit einem einfachen Diagonalpass hebelten sie die komplette BSSV-Defensive aus und Neuzugang Sven Jäkel (41., TSV Siems) konnte aus 12 Metern ungefährdet einnetzen. Doch die Büchener kamen noch zum verdienten Ausgleich. Nach einer Ecke klärte der TSV nur halbherzig, Jan Sievert (54.) traf vom Sechzehner aus unhaltbar zum Endstand. Mit etwas mehr Glück wären die Travemünder noch als Sieger vom Platz gegangen, doch der Volleyschuss von Rafael Nagorski (80.) traf nur Aluminium.

BSSV: Bodenbach – Nitsch, Hamann, Trilck, Schleede, Sievert, M. Hahn (46. Schuster), Kokartis, Knust (89. Wedekind), Casper, Möhrmann (46. Kuchlenz).

Travemünde: Müller – Kreft, Knüppel, Höger, R. Nagorski, Szymczyk, Stürholdt, Senguen (68. Beckmann), Pätsch, Jäkel, Gronau (84. P. Nagorski).

Eutin 08 – TSV Bargteheide   3:5  (1:3)

In einem Spiel zweier offener Abwehrreihen gingen die Stormarner als Sieger vom Platz. Das Spektakel begann in der 3. Minute, als Dominik Pallazzoni den Gastgeber in Front schoss. Doch der TSV konterte prompt, erst verlängerte Philipp Tagge (9.) den Ball ins eigene Netz, dann markierte Sebastian Kohn die Führung (25.). Cedric Lühmann (45.) baute sie per Heber mit dem Pausenpfiff sogar aus. „Nach der Pause haben wir weiter auf unsere Chance gehofft“, erklärte Eutins Coach Alfred Schnalke, doch das schnelle 1:4 raubte den Rosenstädtern mehr und mehr die Hoffnung.  Dennis Schmidt (50.) sorgte für das zweite Eigentor des Tages. Kevin Hübner (52.) reduzierte den Rückstand, doch Florian Wurst (77.) machte für die clever aufspielenden Gäste endgültig alles klar. Hübners zweiter Treffer (79.) war nur noch Ergebniskosmetik. Trotz der Niederlage war Eutins Coach zufrieden. „Wir haben hier fast ein komplett neues Team, das braucht halt seine Zeit. Die Einstellung stimmte heute, wir haben uns zu keiner Zeit aufgegeben“.

Eutin: Bath – Hallmann, Schmidt (88. Carstensen), Graper, Tagge, Brunstein (46. Schulze), Hübner, Schnalke (81. Plath), Schmahl, Salzenberg, Pallazzoni.

Bargteheide: Kapffer – Altmann (46. Ihns), Wurst, Schönborn, Kaempff, Lühmann, Fürstenberg, Kukanda (61. Drews), Kohn, Bischkopf (61. Rachner), Henkel.

GW Siebenbäumen – TuS Lübeck   2:0  (1:0)

Dank dem Doppelpack von Ove Schulz (31., 82.) feierten die Grün-Weißen einen gelungenen Saisonauftakt. Die Partie war von vielen Mittelfeldaktionen geprägt, „richtige“ Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die wenigen Gelegenheiten, die die Tus`ler bekamen, waren eine sichere Beute von Keeper Dustin Eltermann. Mit einem satten Distanzschuss aus 20 Metern traf Schulz vor 150 Zuschauern zum 1:0. Auch nach dem Pausentee waren in dem äußerst fairen Spiel – Schiedsrichter Pascal Gilgenberger musste nicht eine Karte ziehen – Strafraumszenen höchst selten. So musste ein ruhender Ball für die Entscheidung sorgen. Während TuS-Keeper Yilmaz Gaglar noch seine Mauer postierte, gab Gilgenberger den Ball frei und Schulz knallte den Ball direkt in den Winkel. „Das war natürlich ein gelungener Auftakt, darauf können wir aufbauen“, freute sich der sportliche Leiter Marco Kalcher. „Allerdings haben wir auch deutlich gesehen, woran wir noch arbeiten müssen“, fasste Kalcher weiter zusammen.

Siebenbäumen: Eltermann – Gosch, Urban, Putzier, Adam (62. Maluvunu), Schulz, Brüggmann (76. Lening), Villarreal, Kinscher, Schlichting (56. Scheel), Retelsdorf.

TuS: Gaglar – Swoboda, Rivera, Raabe, Kreft, Warnemünde, Willert, Buraktar (49. Bilgen), Yeboah, von Domarus, Ozuna.


Eintracht Groß Grönau – Türkischer SV  8:1  (2:0)

Mit einem Kantersieg startete die Eintracht erfolgreich in die neue Saison. Die Gastgeber begannen die Partie klar überlegen und erwischten die Türken eiskalt. Bereits in der 6. Minute gelang Daniel Wulff das 1:0, Peter Kienle (18.) legte schnell nach. Die eigentliche Vorentscheidung verpasste Dennis Moldenhauer (37.), als er seinen Foulelfmeter verschoss. Auch nach dem Wechsel beherrschten die Blau-Gelben das Geschehen am Tormoor. „Das Team hat zu 100 Prozent die Vorgaben umgesetzt, hat sehr diszipliniert gespielt und stand hinten immer sicher“, war Trainer Sebastian Kloock hoch zufrieden. Die Defensive der Gäste brach nun förmlich auseinander, das Umschalten nach Ballverlusten war einfach ungenügend. So erhöhten Kienle (48.), Philipp Oldenburg (62.), Moldenhauer (78.), Benjamin Marquard (90.) und Simon Knöbel (90.+1, 90.+2) locker das Ergebnis. Kloock weiter: „Ich will das Ergebnis aber nicht überbewerten, beim Gegner waren noch etliche Spieler gesperrt. Die werden schon noch bessere Zeiten erleben“.

Grönau: Berr – Möller, Marquardt, Lau, Dziavlowski (57. Hein), Moldenhauer, Meister, Hahn (83. Bolte), Kienle (78. Knöbel), Wulff, Oldenburg.

Türkischer SV: Boydenow – Tetik, Kalbau, Özdemir (46. Özdemir), Günes (58. Sahin), Erenkaya, Güler, Pekbal (43. Königsberg), Kayahan, Yilmaz, Bekci.

ATSV Stockelsdorf – SSC Hagen-A.   0:1  (0:1)

Eine Unachtsamkeit der Stockelsdorfer Defensive bescherte den Gästen einen knappen Sieg, Rico Pohlmann (19.) nutzte diesen „Bock“ zum Tor des Tages. „Da haben wir geschlafen, dabei haben wir die erste Viertelstunde wirklich gut begonnen“, war ATSV-Coach Dirk Wetendorf ein wenig enttäuscht. Seine Elf brauchte lange, um wieder in die Partie zu kommen. Chancen zum Ausgleich waren reichlich vorhanden. Doch Ommeed Sindi scheiterte gleich dreimal, auch Julian Wohlfahrt hatte kein Zielwasser getrunken.

Stockelsdorf: Rothe – Schumacher, Hofmann, Fialkowski (89. Miri), Möller, Kessler, Themer, Rosin (56. Wulf), Sindi, Roloff, Wohlfahrt.

Hagen-A. : Block – Scheel, Starke (75. Lindenau), Stein, Lembke, Klamt, Janelt (65. Jokisch), Schmidt-Hartwigsen, R. Pohlmann, Twachtmann, Weltin (73. Scharf).

TSV Pansdorf – RW Moisling   1:3  (0:1)

Hochverdienter Auftaktsieg für die Rot-Weißen. „“Wir wurden phasenweise vorgeführt, Moisling brillierte mit tollen Spielzügen“, gab TSV-Trainer „Otto“ Henck fair zu. „Bei uns ging gar nichts, ein Totalausfall der gesamten Mannschaft. Lediglich nach dem Anschlusstreffer haben wir gezeigt, was in uns steckt“. Der TSV hatte die erste Möglichkeit, Andre Albrecht (18.) schoss einen indirekten Freistoß im Strafraum jedoch in die Mauer, auf der Gegenseite sorgte Jan Bornemann (31.) für die Führung. Nach der Pause traf Bornemann (54.) zum zweiten Mal, ehe Sascha Hagen verkürzen konnte. In der besten Phase der Hausherren vergab Hagen (66.) den sicheren Ausgleich, seinen Drop-Kick hämmerte der Stürmer jedoch über das Tor. Marcel Stellbrink (84.) machte dann alles klar.

Pansdorf: Möller – Wenske, Albrecht, Damm (46. Mielke), Landsberg (78. Müller), Jaacks, Simon (63. Bierhals), Farklas, Krüger, Weiss, Hagen.

Moisling: Frahm – Froh, Akar, Barten, M. Bornemann, Stellbrink, Borja, Azzez, Pilen (69. Seemann), J. Bornemann (87. Kohlmann), Akcasu (85. Borja).

FC Dornbreite – Sereetzer SV   3:1  (1:0)

Im „Eröffnungsspiel“ der Verbandsliga Süd/Ost kassierte der Sereetzer SV eine durchaus vermeidbare Niederlage. Schon in der 1. Spielminute verpasste Marcel Goldschmidt die Führung, als er eine Hereingabe von Philipp Jahrling aus drei Metern nicht verwandelte. Nur drei Minuten später blieb der Kopfball von Robert Ullrich ungenutzt. Nun beteiligte sich auch der FCD offensiv an der Partie, Bastian Zeh (9.) scheiterte mit einem Pfostenschuss. Dann vertändelte Benjamin Mecker (13.) in aussichtsreicher Position. Zum großen Unglücksraben avancierte Ronny Tetzlaff, der nie richtig in die Partie fand und eine Vielzahl von guten Möglichkeiten (15., 30., 76., 86.) teilweise kläglich vergab. So war die Pausenführung durch Bastian Zeh (34.) etwas schmeichelhaft. Nach dem Wechsel kam der Gastgeber dann aber gestärkt aus der Kabine und startete wie ein Wirbelwind. Zunächst konnten Piet Behrens (46.) und Mecker (49.) ihre Chancen nicht nutzen, doch gegen den Kopfball von Kevin Rehberg (52.) war Schlussmann Alexander Ciesler ohne Chance. Zeh (61.) vergab den Sereetzer „Knock-Out“, als er nach einem Konter knapp verzog. So konnte Paul Manthey (78.) mit dem Anschlusstreffer dem SSV wieder Leben einhauchen, im direkten Gegenzug hielt Ciesler stark gegen Mecker. Drei Minuten vor Schluss folgte die Entscheidung, einen Konter über Zeh vollendete Mecker (87.) zum Sieg. „Für mich war es ein verdienter Erfolg“, meinte FCD-Trainer Gero Maaß zum gelungenen Auftakt. „Wir haben gut gegen gehalten, über den Kampf ins Spiel gefunden“.

Dornbreite: Pekrun – N. Rönnau, Gramckau, Staackmann, Strehlau, Schlichte, Behrens (89. Brückner), Mecker, Schulz (89. Mielke), Rehberg, Zeh.

Sereetz: Ciesler – Aktürk, Ullrich, Ahrens (78. Bätge), Grimm, Schefer, Manthey, Goldschmidt (72. Strunck), Boye, Jahrling (78. Nowitzki), Tetzlaff.