FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Freitag, 11. November 2011

KREISKLASSE A



Linauer SV – SIG Elmenhorst   8-0

Linau kontrollierte die ganze Zeit das Geschehen und konnte sich mit einigen gut heraus gespielten Kurzpässen gute Torchancen heraus erarbeiten. Dann kam die 15. Minute. Ein Angriff über die linke Seite, Jan Fröhlich marschierte mit schnelle Schritten von der eigenen Hälfte, bis ins Halbfeld der Gegnerrieschenmannschaft, dann schaute er hoch, flankte den Ball (Zauberflanke) direkt auf Ludwig Hagen-Burmester`s Kopf. Dieser köpfte den Ball locker ist Netz zum 1:0. Linau wollte mehr. Und drängte den Gegner immer mehr in deren eigene Hälfte und zwang den Gegner somit zu Fehlern. Bis zur 19. Minute dauerte es, bis Johannes Ivans im 16er den Ball bekam, dort noch einen Gegenspieler ausspielte und dann trocken den Ball im Netz zum 2:0 versenkte. Wer dachte, Linau lässt es jetzt ruhiger angehen, hatte sich getäuscht. Die Spieler vom LSV wussten genau, dass man mehr Tore schießen muss und eventuell auf den Tabellenplatz eins klettern könne. Aber genug davon. Der LSV spielte weiter und kontrollierte die Partie, man erspielte sich viele gute Torchancen heraus, leider konnte man diese nicht nutzen. Eine der besseren, wo die zahlreichen Fans schon fast wieder jubeln konnte, war ein sehr gutes zusammen Spiel zwischen Marcel Matz und Christian Weidmann, die sich mit kontrollierten Doppelpässen bis in den 16er der Gegner spielten und Marcel Matz dort den Ball querlegt, wo Ludwig Hagen-Burmester nur den Außenpfosten trifft. In der 28. Minute bekam Marcel Matz den Ball im gegnerischen 16er und er zögerte nicht lang und versenkt den Ball im Linkeneck. Und nun ein großer Beweis seiner Liebe zu seiner Freundin. Er sprintet zu der Fankurve, wo wie gesagt seine Freundin saß und rutscht auf Knien zu ihren Füßen und zog sein Trikot hoch und auf dem Shirt stand der Namen seiner Freundin in einem Herz. Wenn das nicht Liebe ist. Mit 3:0 ging es in die Pause. Thorsten Koy war recht zufrieden und versuchte die Mannschaft noch einmal heiß zumachen für Runde 2 und das man mehr Tore erzielen hätte können.

Halbzeit! Lucas Taylor verließt den Platz. Da er kaum geschlafen hatte, weil er direkt von der Nachtschicht zum Spiel gekommen ist, machte er Platz für Philip Brockmann. Der LSV kontrollierte die Kugel und erspielte sich weiter Torchancen, konnte bist zur 50. Minute aber keine davon nutzen. Bis Melf Oldsen über links einen Angriff einleitet und den Ball genau in den Fuß von Christian Weidmann spielt und dieser noch einmal kurz hoch guckt und dann Maß nimmt und den Ball mit voller Wucht in die Linke untere Ecke versenkt. Der Torwart hatte nicht den Hauch einer Abwehrchance. Das war das erste Saisontor von der Nummer 6 des LSV und das merkte man auch. Er rannte im Sprint zu der Auswechselbank, wo er direkt in die Arme von Yannick Ahlner sprang. Eine Szene, die aussagt, wie gut der Mannschaftsgeist des LSV ist. Und der LSV hörte nicht auf. Spielte weiter nach vorne. In der 58 Minute, Jasper Boyn mit einen seine gefährlichen langen Einwürfe auf Marcel Matz, der durch einen Torwartfehler den Ball mit dem Kopf über den heraus rennenden Torwart ins Tor zum 5:0 köpfte. Das Spiel ging weiter, Linau drängte. Marcel Matz verließ den Platz und machte Platz für Jonas Wegner. Dann kam die 72 Minute, Ludwig Hagen-Burmester wurde direkt am Rande des 16er gefoult, doch der Schiri pfeift nicht. Eine klare Fehlentscheidung, das wussten auch die Fans.

Doch der Spieler von Elmenhorst mit der Trikot Nr. 5 wusste, dass er nur durch ein Foul den Ball erhalten hatte und spielte den Ball ins Seitenaus, sodass es wenigstens mit Einwurf für Linau weiter gehen konnte. Eine sehr sportliche und faire Geste. Die Nummer 5 der Gäste erhielt für diese Geste auch Applaus von den Rängen. Linau drängte weiter und dann die 83. Minute. Wieder ein Angriff über links, Melf Oldsen (der auch an diesen Sonntag 19 Jahre alt wurde, noch mal Happy Birthday) flankte den Ball von der Grundlinie in die Mitte, wo Johannes Ivans den Ball mit dem Kopf gegen die Laufrichtung des Keepers ins linke Netz zum 6:0 köpfte. Dann die 87. Minute, Ludwig Hagen-Burmester dribbelt durch die Abwehr der Gäste. Legt dann den Ball quer, wo Christian Weidmann alleine vorm Tor stand und auch diesen Ball versenkte. Das war das 7:0. Ludwig Hagen-Burmester wollte sich schon auswechseln lassen, weil er seiner Meinung zu viele Torchancen nicht nutzen konnte. Dann die 89. Minute. Ludwig Hagen-Burmester bekam den Ball direkt in den Lauf gespielt, tunnelte den heraus rennenden Torhüter und schob dann den Ball zum 8:0 über die Linie. Das war somit auch der Endstand. Der höchste Saison Sieg des LSV bisher. Die Gäste konnten sich leider keine richtige Torchance erarbeiten. Nach den Schlusspfiff und den "Shake Hands" lief der komplette LSV zu den zahlreichen Fans und bedankte sich für die Unterstützung.


SV Steinhorst II – Ratzeburger SV II   1-0

Die heutige Auswärtspartie führte die Reserve aus der Inselstadt zu den Kameraden aus Steinhorst, welche bis zum heutigen Spiel sehr schlecht in die Saison gestartet waren. Das Match wurde unter sehr widrigen Witterungsbedingungen angepfiffen, da sich über Nacht sehr dichter Nebel gebildet hatte. Zeitweise verlor dadurch Trainer Fischer seinen Keeper Thieme aus den Augen. Das Spiel begann jedoch pünktlich und schon in den ersten Minuten gab es zahlreiche Aufreger. Der RSV musste zweimal in höchster Not auf der Linie klären und auch im Gegenzug könnten die Gastgeber einen Ball von Florian Jahnig noch von der selbigen kratzen. Danach kehrte etwas Ruhe ein, wobei den Zuschauern kein gutes Spiel auf Seiten der Rothosen geboten wurde. Man ging dadurch mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

Der zweite Durchgang verlief nicht besser und beide Trainer waren sich, in dieser wieder einmal sehr fairen Partie, einig, dass es höchsten nur noch ein Glückstor geben würde. Dies sollte auch tatsächlich passieren. Leider war es nicht der RSV, der das besagte Glück auf seiner Seite hatte. In der 82. Minute konnten die Gastgeber von Steinhorst tatsächlich einen Ball über die Linie spitzeln. Aufgrund einer erneut viel zu schwachen Leistung lässt man wieder wichtige Punkte liegen.


TSV Gudow II - TSV Berkenthin II   0:2 (0:1)

Am Sonntag ging es gegen den Tabellenführer der Kreisklasse A. Wir hatten uns natürlich vorgenommen den Abstand auf die Aufstiegsränge weiter zu verkürzen, leider waren die Vorzeichen bereits vor dem Spiel denkbar schlecht, insgesamt erhielt Trainer Frank Köhler ab Freitag bis Sonntag beim aufwärmen vor dem Spiel insgesamt 7!!! verletzungs- oder krankheitsbedingte Absagen, glücklicherweise konnten diese Absagen durch 4 AH-Spieler kompensiert werden, sodass zum Anpfiff elf Spieler auf dem Feld waren und sogar noch zwei zum wechseln bereit standen. Vielen Dank an dieser Stelle an die AH-Spieler, die selber alle schon vorab 70 Minuten in den Beinen hatten. Der Rest ist schnell erzählt, wir verschliefen die erste viertel Stunde komplett und lagen folgerichtig bereits nach 10 Minuten mit 1:0 im Rückstand, danach konnten wir die Partie ausgeglichener gestalten, ohne uns jedoch auch nur eine klare Torchance zu erspielen.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild, wieder klingelte es prompt in unserem Kasten, diesmal allerdings schon nach fünf gespielten Minuten. Wir versuchten danach weiterhin uns Chancen zu erarbeiten, sollten damit allerdings an diesem Tage keinen Erfolg mehr haben. Fazit: Alles in allem gewinnt Berkenthin das Spiel ohne großen Aufwand verdient. Wir sollten das spielfreie Wochenende nutzen, um die Verletzten gesund zu pflegen, damit wir danach wieder neu angreifen können.


SG Wentorf/S. II – BSSV III   2-4

Die Dritte zeigte große Moral und konnte nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen beim Schlusslicht Steinhorst II (1-1) und gegen den Vorletzten Seedorf-Sterley (2-2) einen wichtigen Dreier einfahren. Nach den enttäuschenden Ergebnissen der Vorwochen und der damit verpassten Tabellenführung, wollte man sich nun endlich wieder darauf besinnen Fußball zu spielen um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Allerdings begann das Spiel alles andere als optimal. Nach nur vier Minuten musste Jonathan "Zottel" Böhling verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Im Anschluss knüpfte man nahtlos an die schlechten Leistungen der Vorwochen an. Folgerichtig kassierte man aus einer Unordnung heraus das 0-1 (12.). Auch wenn das Spiel der Büchener nicht besser wurde, konnte Philipp Lenski in der 20. Minute nach einem schönen Zuspiel von Andi Werth den Ausgleich erzielen. Werth hätte fünf Minuten später bereits für die Führung sorgen können, scheiterte allerdings freistehend am Torwart. Nachdem das "Experiment Offensive" missglückt war, stellten Andreas Tolle und Carsten Schulz die Mannschaft auf gleich 4 Positionen um, was dem Spiel deutlich gut tat.

Bereits in der 48. Minute konnte Torben Knust die Führung erzielen, nachdem der sonst sehr starke Torwart einen schwachen Schuss nicht festhalten konnte. Nun spielte die Dritte endlich wieder guten Fußball und konnte sich eine Großchance nach der anderen herausspielen, verpasste es allerdings den Sack frühzeitig zuzumachen. Lenski, T. Knust, Petry und Schliemann vergaben ihre Chancen im Minutentakt. In der 85. Minute rächte sich wieder einmal die schlechte Chancenauswertung und die Gastgeber konnten den glücklichen Ausgleich nach einer Ecke erzielen. Dass sich die Mannschaft zum Vergleich zum letzten Jahr weiterentwickelt hat, merkte man in der Folgezeit: Statt den Kopf in den Sand zu stecken, spielte man weiter nach vorne und konnte bereits 2 Minuten später wieder in Führung gehen. Philipp Lenski traf aus dem Gewühl. Als wiederum 2 Minuten später Malte Knust nach starken Pass von Timo "Brescher" Trilck die Führung sogar noch erhöhte, war das Spiel endgültig gelaufen.

FAZIT: Nach schwacher erster Halbzeit, zeigte die Mannschaft in Halbzeit zwei und vor allem nach dem späten Ausgleich viel Moral und fuhr einen verdienten Dreier ein.


Krummesser SV II – TSV Gudow II  2:5 (0:3)

An diesem Sonntag stand nach der zweiten Niederlage in Folge Wiedergutmachung auf dem Programm. Bei optimalen äußeren Bedingungen war die Reserve des TSV Gudow zu Gast. Die Kornbrenner lieferten im ersten Durchgang eine absolut unterirdische Leistung ab. Man stand zu weit von den Gegenspielern weg, zeigte weder Einsatz noch die nötige Laufbereitschaft. Diese gravierenden Mängel führten zu einem schnellen 0:2 Rückstand. Das dritte Gegentor in Durchgang eins darf dann doch als kurios bezeichnet werden. Der Schiedsrichter antwortete bei einem Freistoß auf die Frage, ob es auf Pfiff weitergeht, deutlich mit JA. Als dieser Freistoß trotzdem schnell ausgeführt wurde und direkt im Tor landete, zählte der Treffer trotzdem. Damit ging es mit einem 0:3 Rückstand in die Pause. Im zweiten Abschnitt zeigte sich den Zuschauern ein völlig anderes Bild. Die „Zwote“ spielte wie aufgedreht und kam durch Daniel Hadler und Jonathan Druckenbrod innerhalb von zehn Minuten auf 2:3 heran. In der Folge hatte man mehrere Riesenchancen auf den Ausgleich, vergab diese jedoch allesamt teilweise kläglich. Im Gegenzug einer dieser Chancen kamen die Gäste zum glücklichen 2:4, damit war die Entscheidung gefallen. In der Nachspielzeit erzielten die Gäste auch noch das 2:5, womit das Spiel auch beendet wurde.


S.I.G. Elmenhorst II – Krummesser SV II   3:3 (1:3)

Bei dichtem Nebel und herbstlichen Temperaturen trat man nach drei Niederlagen in Folge bei der Reserve der SIG Elmenhorst an.Bereits nach zwei Minuten konnte der KSV durch N. Pahlke nach einer Flanke von A. Götzie in Führung gehen. Nach vier Minuten konnte A. Hingst einen zu kurzen Rückpass der Gastgeber erlaufen und im zweiten Versuch im Tor unterbringen. Wiederum nur zwei Minuten später erzielte ein Verteidiger der SIG ein sehenswertes Eigentor aus 16 Metern. Es stand also 0:3 nach bereits handgestoppten 6,29 Minuten, es lief also alles nach Maß. Danach riss allerdings der Faden bei den Kornbrennern komplett ab und der Gastgeber kam immer besser ins Spiel. Knapp 10 Minuten vor der Pause konnten die Gastgeber einen Abstimmungsfehler in der KSVDefensive nutzen und auf 1:3 verkürzen.

In Durchgang zwei vergab der KSV zunächst, wie schon letzte Woche gegen Gudow, zahlreiche Hochkaräter um das Spiel bereits zu entscheiden. Diese mangelnde Chancenverwertung gepaart mit einer eklatanten Defensivschwäche führte dann zwangsläufig zum 2:3 der Gastgeber.
Durch den Anschluss beflügelt kam die SIG in der letzten Minute noch zum Ausgleich und die Jungs vom Beidendorfer Weg ließen einmal mehr unnötige Punkte liegen.

KREISKLASSE B



SG Schnakenbek/Lütau III – SV Müssen II  2:0

Nach der schlechten Vorstellung vom letzten Sonntag ging es heute neu geordnet für die Zwote nach Lütau. Nach langer Verletzungspause konnte Oliver Müller endlich wieder auf den Rasen und sein Comeback feiern. Nach rund 15.Minuten kam dann S.Reinke für ihn und es wurde auf dem Platz umgestellt. Das Spiel verlief in der Hälfte von Müssen und die SG bekam in der 26. eine dicke Chance und konnte in der 32. das Tor zum 1:0 erzielen. In der Halbzeitpause wurde dann erneut umgestellt und Müller kam für Fischer wieder auf den Platz. Jetzt bekam man etwas mehr Luft in der eigenen Hälfte und konnte nach vorne arbeiten, blieb aber leider in der Abwehr der SG hängen. Der Treffer zum 2:0 Endstand musste dann in der 55. Minute hingenommen werden. Doch Müssens Zwote ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte weiter. Die SG gewinnt verdient und Müssen kann mit erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Die Einstellung hat gestimmt, wir haben gekämpft und so wird man auch wieder gewinnen.


TSV Seedorf/S. II – Goldene IV.   3-5

Wieder ein Auswärtsspiel und wieder hoch motiviert. Nicht nur das der Platz vernebelt war, sondern auch einige um ihr Fußballverständnis, hat die Goldene das Spiel wieder zu sehr versucht mit dem Mund, anstatt mit den Füßen zu gewinnen. Zwar war es ein Start nach Maß und die Goldene ging recht zügig mit 0:1 (6.Min) durch die Tormaschine Hugo Langen in Führung, baute diese in der 15. Min sogar auf 0:2 aus (Thomas „Bauer“ Piehl) verlor dann aber gänzlich den Bezug zum Spiel. Sodass durch eine Vielzahl von kleinen Fehlern die Seedorfer noch vor der Pause den Anschlusstreffer und sogar den Ausgleich erzielten. In der Halbzeit herrschte absolute Ratlosigkeit über das bisher gezeigte. Man nahm sich vor konzentriert in die II. Halbzeit zu gehen und endlich Fußball zu spielen.
Nichts gelang und der Unmut über eigene Fehler und die Fehler anderer wurde zu viel Kund getan und dabei gänzlich das Fußballspielen eingestellt. In der 58 Min. ein Lichtblick, der normal gut aufgelegte Sebastian Knaack brachte die Goldene wieder in Führung und Thomas „Bauer“ Piehl erhöhte zum 2:4. Danach der erneute Einbruch. Die Seedorf/Sterley-Reserve verkürzte auf 3:4 und man wackelte gewaltig. Bis kurz vor Schluss der wiedergenesene Zafer Tastekin mit dem 3:5 den Sack zumachte und die Goldene IV erneut als Sieger vom Platz ging.

Fazit: Eine Schocksekunde kam auf, als Timo „del Capitano“ Stöwe beinahe ein „Torerfolg erzielte“, dies tat er zu aller Erleichterung nicht. O-Ton von Hugo Langen nach dem Spiel:“ Bevor der ein Tor erzielt, grätsche ich ihn lieber um“. Ein Auf und Ab des gezeigten lässt nur hoffen das, wie schon längst gefordert, wieder fußballgespielt wird! Die Goldene muss sich wieder mehr auf Fußball, als auf Kommentieren und Show konzentrieren.

Samstag, 5. November 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST


SV Eichede II – BSSV   0:1  (0:0)
Einen mehr als schmeichelhaften Dreier entführte der BSSV beim Aufsteiger, der durch die Niederlage auf den dritten Platz abrutschte. „Was für eine völlig unnötige Niederlage, wir hatten Chancen für zwei Spiele“, erklärte Eichedes Co-Trainer Sebastian Ballhausen den Spielverlauf. Gleich dreimal rettete das Aluminium für die Büchener. Malte Kuberski, Jan Nagel und Frank Lüdemann trafen nur Pfosten oder die Latte. Auch in der Folgezeit gab es viel Kopfschütteln auf der Eicheder Bank aufgrund der desolaten Abschlussschwäche. Auch Dominik Hintelmann reihte sich in die lange Liste der Großchancen ein und verhalf Keeper Andre Behnke zu einer starken Parade. „Wieder solch ein Spiel, indem du sechs Stunden lang kein Tor schießt. Und dann entscheidet ein „Bock“ die Partie“, so Ballhausen. Der Co-Trainer verwies damit auf den kuriosen Siegtreffer der Gäste in der 74. Minute. Einen Freistoss aus vierzig Metern von Jan Sievert rutschte Kevin Witzlau durch die Hände. „Das war passend zum Spiel, aber kein Beinbruch für uns. Danach war der Drops gelutscht, wir waren nicht mehr zwingend genug“, so der Co-Trainer.

Eichede II: Witzlau – Ahrens, Koch, Nagel, Grüber (84. Schubring), Kuberski, Buchholz, Lüdemann (78. Röbl), Hintelmann, Grobler, Mokkadem.

BSSV: Behnke – Nitsch, Hamann, Trilck, Tolle, Gleu (23. M. Hahn, 90. Renfert), Schuster, Kokartis, Sievert, Schlichting, Knust (73. Möhrmann).


TSV Trittau – NTSV Strand 08 II   2:0  (2:0)
In einer durchschnittlichen Partie gewannen die Hausherren aufgrund einer starken ersten Halbzeit verdient. Die Holst-Elf hatte bis zur Pause das Gros an Spielanteilen und bot phasenweise einen guten Fußball. Folge war die verdiente Führung, da Daniel Herdt (14.) entscheidend nachsetzte und eine Flanke von Dennis Ratzlaff erfolgreich einnetzte. Auch nach der Führung blieb Trittau offensiv präsent, Janek Wrede (27.) wuchtete die Vorlage von Gunnar Kiehn per Kopf zum 2:0 in die Maschen. Dann war es mit der Herrlichkeit aber vorbei, Durchgang zwei hatte nur noch Magerkost parat. Zwar hätten Marcel Anton (75.) und Max Johnsen (85.) das Ergebnis erhöhen können, doch insgesamt war es eine schwache zweite Halbzeit. Mit abnehmender Spieldauer fiel Strands Gegenwehr immer geringer aus und die Stormarner spielten den Heimsieg souverän zu Ende. „Da waren wir viel zu hektisch und liefen oftmals ins Abseits. Doch aufgrund der ersten Halbzeit geht der Erfolg zu 100 Prozent in Ordnung“, war Holst nicht ganz zufrieden.

Trittau: Albers – Kiehn, Lucassen, Herdt (61. Prehn), Anton, Ratzlaff, C. Beis, Strube, Rusche (61. Metzner), Johnsen, Wrede.

Strand II: Singh – A. Wittmann, Ostati (67. Rahlf), Larsen, Prüßmann, Cekici, Bolbrinker, Suew, Becker, Teblöv (58. Harder, 70. Grünsteidl).


Eutin 08 – Türkischer SV   1:3  (0:2)
Nach langen sieben Wochen gaben die Lübecker nach dem zweiten Auswärtsdreier die Rote Laterne an Eutin ab, im Duell der Kellerkinder kam der TSV zu einem verdienten Sieg. Die Rosenstädter boten eine erschreckend schwache Leistung, bei der Schnalke-Elf waren Unkonzentriertheiten an der Tagesordnung. Die frühe Führung durch Andre Kalbau (5.) spielte den Gästen natürlich in die Karten. Die Lübecker bestimmten fortan die Partie, nach 38. Minuten sorgte erneut Kalbau für den Pausenstand. Matthias Salzenberg half mit einem schweren Patzer ordentlich mit. Nach dem 3:0 durch Göknen Guelden (56.) war die Sache erledigt. Mehmet Akyols (83.) Anschlusstreffer per Elfmeter bewirkte nichts mehr beim Schlusslicht. Für den Gastgeber war es bereits die zehnte Niederlage in Serie. „Wir leben noch“, sagte ein zufriedener Mustafa Bayrak. „Heute lief es einfacher als erwartet, Eutin hat es uns oftmals sehr einfach gemacht“.

Eutin: Bath – Hallmann, Schmidt, Graper (46. Plath), Brunstein, Schnalke, Schmahl, Salzenberg (46. Hübner), Pallazzoni, Framke, Akyol.

Türkischer SV: Boydenow – Aksahin, Pekbal, Sagwan, Kalbau, Yazici, Gülden (59. Al-Hamami), Zehir (59. Yilmaz), Günes, E-Omari (78. Königsberg), Bekci.

RW Moisling – GW Siebenbäumen   2:1 (1:1)
Nach sechs sieglosen Spielen sorgten die Rot-Weißen endlich wieder für positive Schlagzeilen. Nachdem J. Bornemann (8., 12.) zwei Hochkaräter vergab, wuchtete Seemann (26.) einen Volleyschuss erfolgreich unter die Latte. Mit der ersten nennenswerten Chance kam der Gast durch Maluvunu (38.) zum überraschenden Ausgleich. Zwei Minuten später hätte Maluvunu den Führungstreffer erzielen müssen, doch Ketbanyon hielt stark. Nach der Pause schickte Seemann per langen Pass Akcasu (48.) auf die Reise, der zum 2:1 abschloss. In der Schlussphase versuchte es GWS mit der Brechstange, hatte damit jedoch kein Erfolg. „Endlich wieder ein Erfolgserlebnis“, atmete RW-Trainer Kohlmann tief durch.

Moisling: Ketbanyon – M. Bornemann, Kohlmann (46. Paasch), Akar, Ro. Borja, Froh, Akcasu (68. Keller), J. Bornemann, Azzez, Ri. Borja, Seemann (88. Özdemir).

Siebenbäumen: Gerlach – Gosch, Urban, Adam (18. Köthe), Putzier (68. Brüggmann), Villarreal, Schulz, Retelsdorf, Kinscher, Schlichting (53. Scheel), Maluvunu.



TuS Lübeck – SSC Hagen-Ahrensburg   2:0  (1:0)
Zwei Elfmeter-Tore sorgten für den nicht unverdienten Dreier. Kurz vor der Pause wurde der starke Bilgen gefoult, Warnemünde (44.) traf sicher zum 1:0. Dann wurde Yeboah unsanft von den Beinen geholt, Warnemünde (60.) behielt abermals die Nerven. Auf der Gegenseite traf Jobmann nur die Latte. „Ein verdienter Sieg, wir hatten klar die besseren Möglichkeiten“, war TuS-Trainer Willert zufrieden. TuS hatte nur elf Mann im Kader.

TuS Lübeck: Caglar – Rivera, Schünzel, Kreft, Warnemünde, Raabe, Yeboah, Ozuna, Bayraktar, Bilgen, von Domarus.

Hagen-A.: Block – Stäcker, Starke, Scheel (46. Jobmann), R. Pohlmann, Iwersen, D. Lantz, C. Lantz, Stein, Hausberg, Janelt (72. Lindner).


Oldenburger SV – TSV Pansdorf   4:1  (3:0)
Gegen schwache  Pansdorfer kam der OSV zu einem überzeugenden Derbysieg. Vor 120 Zuschauern machte der Gastgeber schon bis zur Pause binnen elf Minuten alles klar. Köhler (32.) und Nielsen (33., 43.) sorgten für entspannte Gesichter auf der OSV-Bank. Kowski (48.) traf zur endgültigen Entscheidung, der Ehrentreffer durch Bierhals (82.) hatte nur noch statistischen Wert. „OSV-Ligaobmann Panten: „Verdienter Dreier, wir waren klar tonangebend“.

Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön, Lindhorst, Schröder, Köhler (77. Konrad), Kowski, Nielsen (65. Petyrek), Prieß, Wölk, Rosenthal (61. Grapengeter).

Pansdorf: Möller – Wenske, Basse, Albrecht, Farklas, Krüger, Berkele (46. Bierhals), Mielke, David (54. Ulverich), Weiß, Hagen.


TSV Travemünde – TSV Bargteheide   4:2  (1:0)
Bis zum 3:0 sahen die Hausherren wie der sichere Sieger aus, nach Toren von Paetsch (27., 63.) und P. Nagorski (46.) hatte der TSV scheinbar alles im Griff. Doch die Moral der Stormarner war nicht gebrochen. Wurst (74., Elfmeter) und Kaempff (83.) machten es wieder spannend, doch der starke Paetsch (90.) machte mit seinem dritten Treffer alles klar. „“Wir haben völlig unnötig das Spiel aus der Hand gegeben“, so TSV-Trainer Sercander.

Travemünde: Müller – Szymczyk, Stürholdt (67. Neitzke), R. Nagorski, Wiese (46. P. Nagorski), Gronau (65. Bogarski), Paetsch, Beckmann, Höger, Beckmann, Jäkel.

Bargteheide: Johann – Henkel, Fürstenberg, H. Bischkopf (53. Wurst), Radbruch, Schönborn, Kaempff, Kukanda, Altmann (11. Ihns), Bracke, Heinz (61. Kohn).



Sereetzer SV – ATSV Stockelsdorf   5:0  (1:0)
Die Gastgeber machten im Derby kurzen Prozess, dabei ließen die Menke-Schützlinge noch ein halbes Dutzend klarste Möglichkeiten aus. Gegen völlig überforderte Gäste trafen Manthey (29.), Özden (54.), Nowitzki (64.), Tetzlaff (67.) und Ürel (89.) zum höchsten Heimsieg. Co-Trainer Voigt: „Das war heute Einbahnstraßen-Fußball in Richtung Stodo-Tor“.

Sereetz: Ciesler – Aktürk, Brügmann, Ahrens (60. Bätge), Ullrich, Grimm, Schefer, Jahrling, Nowitzki (71. Junker), Manthey, Tetzlaff (71. Goldschmidt).

Stockelsdorf: Rothe – Voss, Schumacher, Hofmann, Fialkowski, Molt, Möller, Kessler (85. Wulf), Sindi, Bornemann (46. Gerlach), Er (68. Schulz).

KREISLIGA LÜBECK


VfL Schwartau – TSV Kücknitz   5-3  (3-1)

Im Auswärtsspiel am Riesebusch mussten wir eine völlig unnötige 3:5 Schlappe einstecken. Schon nach fünf Minuten gingen die Gastgeber durch einen Sonntagsschuss mit 1:0 in Führung. Doch wir zeigten uns nicht geschockt und bekamen in der 19.Minute einen Foulelfmeter zugesprochen, als der agile Martin Stuht im gegnerischen Strafraum gefoult worden ist. Tobias Söhns ließ sich nicht zweimal bitten und glich zum 1:1 aus. Doch genau im Gegenzug gingen die Gastgeber wieder mit 2:1 in Führung, als der Ball unnötig in den eigenen Reihen verloren ging. Als wieder nur fünf Minuten später auch noch das 3:1 fiel, schien das Spiel schon entschieden, zudem bis zur Pause nichts mehr passierte. Doch wir kamen entschlossen aus der Kabine und konnten schnell durch einen Freistoß von Ronny Boelke den Rückstand verkürzen. Nun hatten die Schwartauer wieder gute Torgelegenheiten, scheiterten aber mehrmals an Chris Wittbrot oder ihren eigenen Nerven. In der 65. Minute war es denn eine Flanke von Ronny Boelke die der gegnerische Keeper nicht festhielt und Danny Gramkow zum 3:3 einnetzen konnte. Nun war das Spiel wieder offen und wir waren am Drücker das Spiel komplett zu drehen. In der 85. Minute kam dann wohl die entscheidende Szene des Spiels. Nach einem langen Ball kam es zum Laufduell zwischen Timo Oppermann und dem letzten Mann der Schwartauer. Timo Oppermann gewann dieses und lief alleine auf den Keeper zu, da der Schwartauer aber zu Fall kam, pfiff der Schiedsrichter ab und gab Stürmerfoul. Eine sehr zweifelhafte Entscheidung. Genau im Gegenzug fiel denn das 4:3 der Gastgeber, als Chris Wittbrot einen Weitschuss noch halten konnte, doch beim Nachschuss ohne Chance blieb. Wir warfen nochmals alles nach vorne, mussten aber in der 90. Minute den entscheidenden Konter zum 5:3 hinnehmen. Eine sehr unglückliche Niederlage, die vor allem durch zu viele individuelle Fehler unsererseits zustande gekommen ist. Außerdem müssen wir uns hinterfragen wie es sein kann, das wir in zwei Spielen elf (!) Gegentore kassiert haben. Genau dort müssen wir uns wieder schleunigst stabilisieren, da wir sonst große Probleme kriegen. Wie immer geht ein großer Dank an die vielen Zuschauer die an den Riesebusch gekommen sind und uns großartig unterstützt haben!

Lübecker SC 99 – SC Rapid   3-3

Nach der überraschenden und unnötigen Niederlage vom letzten Spieltag gegen den VfL Bad Schwartau hieß es heute „verlieren verboten“, wenn man oben dran bleiben wollten. Dass der Gegner heute Lübecker SC hieß und aktueller Tabellenführer der Kreisliga war, machte die Aufgabe für uns nicht gerade einfacher. Obwohl dieser Spieltag zwar als Heimspiel für uns angesetzt war, mussten wir erneut darauf verzichten, da unser Platz aufgrund der Wetterbedingungen immer noch nicht fertig gestellt werden konnte. Somit mussten wir unser Heimrecht tauschen und traten beim Lübecker SC an. Beide Mannschaften begannen sehr nervös und man tastete sich langsam an das gegnerische Tor heran, was unter anderem auch daran lag, dass man sich untereinander sehr gut kannte. Die erste Gelegenheit hatte Tim Rach in der 19. Spielminute. Der Stürmer lief seinen Bewachern davon und hatte nur noch den Torhüter vor sich. Kurz bevor er abschließen konnte, wurde er aber von einem heranstürmenden LSC-Spieler niedergestreckt. Glück für den Gastgeber in dieser Szene, denn der Pfiff des Schiedsrichters und eine damit verbundene rote Karte blieb überraschender Weise aus. Nach dieser Szene übernahmen wir die Oberhand in dieser Begegnung und ließen dem Gastgeber kaum Luft zum Atmen. In der 27. Minute war es dann so weit. Tim Rach spielte den Ball schön in die Tiefe zu Sturmpartner Björn Weidemann. Dieser bewies Übersicht und bediente Patrick Jäger in der Mitte, der schließlich keine Schwierigkeiten hatte den Ball zum 0:1 zu versenken.

Von diesem Treffer beflügelt, machten wir noch mehr Druck und hatten nur wenig später eine weitere Torchance. Erneut war Tim Rach viel zu schnell für seine Gegenspieler und lief nun alleine auf das Tor zu, doch sein Schuss ging knapp über das Tor drüber. Erst jetzt schien der Lübecker SC aufgewacht zu sein und kam seinerseits zu einer ersten guten Möglichkeit (35.). Kurz darauf eine weitere Gelegenheit für den Gastgeber. LSC-Verteidiger Skordos war mit aufgerückt und bediente seinen Mitspieler Lindhoff mustergültig, der zum überraschenden 1:1 traf. Natürlich waren wir ob des Gegentreffers gar nicht erfreut, aber wir versuchten gleich eine Antwort zu geben. Nur eine Minute nach dem Ausgleich folgte ein unglaublicher Geniestreich von Tim Rach. Der Stürmer griff sich einen schon geklärt geglaubten Ball und brachte ihn Mittels Einwurf sofort wieder in die Partie. Der Ball flog fast über die gesamte Abwehrreihe hinweg und fand seinen Sturmkollegen Björn Weidemann, den Rach zuvor auf die „Reise“ geschickt hatte. Weidemann setzte sich schließlich gegen den letzten verbliebenen Verteidiger durch und vollendete souverän zum 1:2 und stellte damit den alten Abstand wieder her. Auch in den letzten Minuten der ersten Hälfte waren wir überlegen, allerdings versäumten wir es noch weitere Tore zu schießen. In der 42. Minute schienen wir mit den Köpfen bereits in der Kabine zu sein. Denn bei einem Freistoß des LSC stimmte die Zuordnung überhaupt nicht und Deler Aziz hatte überhaupt keine Probleme das 2:2 zu erzielen. Es kam aber noch schlimmer. Als hätten wir nicht mitbekommen, dass der LSC bei Freistößen brandgefährlich ist, ließen wir nur zwei Minuten später wieder jegliche Ordnung vermissen. Schließlich war es ausgerechnet Patrick Krüger, der den Ball unglücklicherweise in das eigene Tor und damit zur erstmaligen Führung des Gastgebers köpfte. Mit diesem unglücklichen Rückstand ging es in die Kabine.

Mit der Führung im Rücken kam der Lübecker SC nun viel besser aus der Pause und bestimmte nun über weite Strecken die Partie. Dennoch gehörten uns erneut die guten Tormöglichkeiten. Sascha Jankowiak und Dennis Müssig vergaben nur knapp (47./63). Die beste Möglichkeit der 2.Hälfte des LSC stammte aus der 65. Spielminute. Einen höchst gefährlichen Kopfball konnte Paddi Sager, der aus der 2. Herren ausgeliehen wurde, mit einer regelrechten Topparade in letzter Sekunde abwehren. Diese Gelegenheit des Gegners schien unser Team wieder nach vorne zu treiben. In der 71. Spielminute spielte Tim Rach den Ball erneut in die Tiefe zu Björn Weidemann, der den Ball sofort weiter zum in der Mitte lauernden Bartek Sznabel spielte. Der Mittelfeldspieler, der erste kurz zuvor ins Spiel kam, bugsierte den Ball mit seinem praktisch ersten Ballkontakt entschlossen über die Linie zum erneuten Ausgleich. Kurz nach dem Treffer hatten wir wie zuvor der LSC großes Glück, denn der Schiedsrichter verwehrte auch dem Gastgeber einen eindeutigen Strafstoß. Die letzte erwähnenswerte Chance hatte Dennis Müssig, der plötzlich alleine vor dem Keeper auftauchte, doch der Torwart rettet mit einer starken Abwehraktion. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden und ein echtes Topspiel mit insgesamt sechs Toren. Dies sah auch Trainer Jens Offen so. „Der LSC war in der zweiten Halbzeit überlegen, aber die großen Torchancen hat man auf unserer Seite gesehen. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, können aber auch gut mit dem Punkt leben. Wenn man bedenkt, dass wir erneut auf einige Spieler verzichten und somit wieder umstellen mussten, geht das Ergebnis in Ordnung.“

KREISLIGA LAUENBURG


Mustiner SV – BSSV II   0-2

Glücklicher 0:2 Sieg für die Jungs von Trainer Ralf Nissen. Am Sonntagnachmittag ging es, nach dem knappen 2:3 gegen Breitenfelde II, gegen den SV Mustin. Unterstützt wurde die ersatzgeschwächte Mannschaft durch Jonathan Böhlig und Tobias Schliemann aus der dritten Herren. Die erste Halbzeit verlief jedoch weniger erfolgreich, der BSSV konnte sein Spiel nicht aufbauen und es kam zu vielen Fehlpässen. Beide Mannschaften konnten keine guten spielerischen Akzente setzen und so kamen auch selten Torchancen zustande. Dies hielt an bis zur 28. Minute, wo es Manuel Barwanietz war, der nun auch von Anfang an spielen konnte und so das erlösende 0:1 erzielen konnte. Die Qualität des Spiels nahm jedoch nicht zu, es blieb eine chancenarme erste Halbzeit mit sehr wenigen Tormöglichkeiten. Mit einem 0:1 ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit war der BSSV bemüht das Spiel aufzubauen und clever durch Diagonalpässe den Gegner in Bedrängnis zu bringen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Einzig nennenswerte Szene war ein Distanzschuss von Marcel Harries, welchen der Torwart übers Tor lenken konnte. Das entscheidende 0:2 fiel dann erst in der 74. Minute als Matthias Krüger nach einem Steilpass von Marc Schliemann den Ball ins Tor beförderte. Danach dezimierte sich der Gegner mit gleich zwei Platzverweisen und so entspannte sich der BSSV gegen Ende noch einmal, um das Spiel sicher nach Hause zu fahren. Gegen Ende, in der 84. Minute kam unser neues Stürmertalent Hauke Hansen zu seinem ersten Einsatz und brachte noch einmal frischen Wind in das Offensivspiel des BSSV, konnte jedoch leider kein Tor erzielen. Am Ende waren es drei wichtige Punkte für den BSSV, vom spielerischen ist jedoch in den nächsten Spielen noch mehr zu erwarten und zu erhoffen.

Ratzeburger SV – Borussia Möhnsen   2-3

Einen guten Start in die Partie fanden die Männer aus der Inselstadt. Hoch motiviert und mit großer Entschlossenheit gelang es bereits in der 13. Minute die nicht ganz sattelfeste Abwehr der Möhnsener auszuhebeln. Sören Born war es, der nach schöner Vorlage von Lasse Zunker sein 1. Saisontor feiern durfte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause, denn trotz guter Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, gelang es keiner Mannschaft mehr sich einen zählbaren Vorteil zu verschaffen.

Die Rusch-Mannen scheinen die Halbzeitansprache verstanden zu haben. In der 46. Minute war es Sven Knuth, der auf 2:0 erhöhen konnte. Anstatt nun weiter nach der Entscheidung zu suchen, ließen es die RSVer etwas ruhiger angehen und kassierten in der 52. Minute folgerichtig, unglücklich durch ein Eigentor , den Anschlusstreffer. Hierdurch komplett verunsichert spielten fortan nur noch die Möhnsener in Richtung Ratzeburger Tor und kamen in der 75. und 84. Minute zum am Ende auch verdienten Sieg.

„Uns fehlen einfach die physischen Mittel, um ab der 75. Minute mit Schwung nach vorne zu spielen, der Sieg für Möhnsen geht in Ordnung, weil sie über 90. Minuten das spielerisch bessere Team waren. Trotzdem muss ich meiner Mannschaft den Vorwurf machen, dass man eine 2:0-Führung nicht mehr verspielen darf“, kommentierte Trainer Rusch nach Spielende die Partie. In der nächsten Woche geht es nach Büchen, dort sind 3 Punkte Pflicht, wenn man mit dem Abstieg vorerst nichts mehr zu tun haben möchte.

Krummesser SV – SSV Güster   1-5

Das Spiel endete verdient 5 : 1 für den SSV Güster. Zum Gegner: er stand kompakt im Mannschaftsverband und versuchte dadurch das Angriffsspiel zu unterbinden. Dieses gelang jeweils die ersten 30 Minunten der beiden Halbzeiten. Er hatte einige Torchancen und der Anschlusstreffer gegen Ende des Spiels zum 4 : 1 fiel nach einem Freistoß. Zum SR-Gespann: es war insgesamt ein faires Spiel und somit gab es keine Probleme ... Zum SSV: unsere jungen Wilden hatten die ersten 30 Minuten die optische Überlegenheit und konnten sich sehr schöne Torchancen erarbeiten, die aber alle durch den sehr guten Krummesser Torwart vereitelt wurden. Ein Angriff über rechts wurde durch Flanke und Kopfball von Fabian M. und Felix B. zum 1 : 0 abgeschlossen - herrlich. Das 2 : 0 durch Felix B. war noch schöner als das erste Tor. Das Spiel war eigentlich entschieden. Mit Beginn der 2. Halbzeit sollte nachgelegt werden, aber durch Fehler und Unachtsamkeiten konnte der Krummesser SV bis zur ca. 75. Minute mitspielen. Damit unser Spiel nicht zu kippen drohte, musste das Tempo wieder angezogen werden. Florian v. W. erzielte das 3 : 0 nach einen Sololauf. Felix B. erhöhte nach Doppelpass mit Fabian M. mit seinen 3. Tor auf 4 : 0. Das  5 : 1 konnte Thorben W. erzielen, nachdem er konsequent auf den Ball gegangen war und mit einem Distanzschuss den Torwart überwindete.

SG S`bek-Lütau – Möllner SV   1-0

In einem nicht schön anzuschauenden Spiel, das eigentlich auf ein Unentschieden hinauslief, hatte Schnakenbek/Lütau zum Schluss doch die Nase vorn. Die erste Chance der Partie gehörte allerdings Mölln in Form von Soner Akinci. Dieser kam nach einer Ecke und daraus resultierenden Kopfabwehr frei zum Schuss, setzte den Ball jedoch neben das Tor. Im weiteren Spielverlauf kamen beide Teams kaum noch zu Strafraumszenen. Marcel Grupe nach einer Ecke per Kopf sowie Sleiman El-Sabe per Fernschuss konnten die herbeigesehnte Führung nicht erzielen. Die Hausherren taten auch nicht mehr als nötig, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Im zweiten Durchgang zeigte sich bis zur 53. Minute ein ähnliches Bild. Dann erlaubte sich der bis dato gut spielende Marcel einen bösen Schnitzer, sodass Schnakenbek/Lütau den Ball auf Höhe der Mittellinie abfangen konnte. Mölln in der Vorwärtsbewegung erwischend, bedurfte es zwei Pässe, um in den Strafraum zu kommen. Dort versetzte Schnakenbek/Lütaus Marcel Waldeck Möllns Innenverteidiger Tim Martens und netzte für Christian Hering unhaltbar zum 1:0 ein. Obwohl man noch eine Menge Zeit für den Ausgleich hatte, wirkten die Gäste gehemmt ob des Gegentores. So bildeten böse Fouls die unschönen Highlights der restlichen Partie. Infolgedessen sah Schnakenbek/Lütaus Matthias Krause auf Grund einer verbalen Ausfälligkeit glatt rot, während Florian Koßyk auf Seiten der Möllner wegen Meckerns kurz vor Schluss gelb-rot sah. Tore fielen an diesem Nachmittag dann keine mehr, sodass Mölln enttäuscht den Rückweg gen Heimat antreten musste.

SV Müssen – SIG Elmenhorst   2-4

Derby-Time in Müssen. Zu einem brisanten Duell war die SIG aus Elmenhorst zu Gast. In einer fairen Partie siegten die Gäste in der Lagune. Die Müssener konnten nach einer Ecke in der 5.Minute durch Henrik Hanck schnell in Führung gehen. In der 19.Minute fiel jedoch der schnelle Ausgleich durch ein Eigentor von Christian Wieser. Nachdem Nils Böttcher unglücklich gefallen ist, musste dieser mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus. Gute Besserung Nils. Müssen kam nicht aus dem Tritt dadurch und ging in der 36.Minute durch Clemens Bamberg erneut in Führung. Aber auch diese hielt nur kurz und die Gäste konnten in der 40.Minute erneut ausgleichen. In der 64.Minuten gingen dann die Gäste das erste Mal in Führung und konnten diese bis zum Ende halten und sogar ausbauen. In der 90.Minute fiel das alles entscheidende Tor zum 2:4 aus Müssener Sicht. Jetzt ist man mittlerweile letzter, da die Steinhorster ihren ersten Sieg feierten. Man sah auch in dieser Partie, dass die Liga relativ ausgeglichen ist und jeder jeden schlagen kann. Man muss halt nur die ganze Zeit konzentriert sein.

KREISKLASSE A


Ratzeburger SV II – GW Siebenbäumen II   1-5

Man hatte sich für das anstehende Spiel gegen Grün-Weiß Siebenbäumen 2 an diesem Sonntag viel vorgenommen. Bislang konnte man am heimischen Riemannsportplatz nur einen mageren Punkt erspielen und wollte daher heute 3 dazu gewinnen. Trainer Fischer hatte einen Kader von 16 Spielern zur Verfügung, wobei er Marco Hamer bis zur Winterpause an die 1. Herren abstellt.

Das Spiel begann und beide Mannschaften kämpften um die Bälle. Hierbei hatte der RSV mehr und mehr das Nachsehen und so konnten die Gäste in der 11. und 23. Minute zum Erfolg kommen. Die Rothosen waren heute einfach nicht auf der Höhe und boten eine sehr schlechte Vorstellung. Wieder einmal mangelndes Zweikampfverhalten und nicht vorhandene Laufbereitschaft führten zu einem völlig verdienten 0:2-Halbzeitrückstand.
Trainer Fischer redete seiner Mannschaft nun ins Gewissen und man wollte hier noch etwas bewegen. Doch schon in der 48. Minute musste man den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Es sollte einfach nicht der Tag der Inselstädter sein und daher lag man seit der 61. Minute sogar mit 0:4 zurück. Doch ab der 65. Minute besannen sich die Ratzeburger wieder auf den Fußball und ließen den Ball laufen. Man sah eine völlig andere Mannschaft und die Torchancen häuften sich. Leider kam dies viel zu spät an diesem Spieltag und Tom Jacobsen konnte in der 70. Minute nur noch den Ehrentreffer erzielen. Den Schlusspunkt setzten wieder die Gäste aus Siebenbäumen. In der 86. Minute erzielten sie das 1:5.

„Eine katastrophale Leistung. Für die nächsten Spiele erwarte ich, dass ALLE Spieler wieder die Moral und den Ehrgeiz zeigen, welche mir aus vorherigen Spielen bekannt sind... “, meinte der ziemlich verärgerte Trainer M. Fischer nach dem Spiel.




Die Grün-Weißen spielten dieses Spiel souverän runter und gewannen hoch verdient mit 5:1. Lukas Isleib konnte nach Vorlage von Julian Bernet einnetzen. Julian Bernet konnte die Führung noch vor der Halbzeit ausbauen. Timo Härtl, der mal als 6er ran durfte und Erkan Ates hätten sogar mit etwas Glück und Geschick ein drittes oder viertes Tor erzielen können. Direkt nach Wiederanpfiff entschied Julian Bernet mit einem Hammer das Spiel. Er bedankte sich bei Marc Hempel, der sich zuvor auf der Außenbahn gut durchsetzen konnte. Danach war die Luft raus und nur Oleg Justus und Julian Bernet konnten noch jeweils einen Treffer bejubeln. Der 4:1 Anschlusstreffer von Ratzeburg fühlte sich von außen so an, als wenn wir gerade in Rückstand geraten sind. Ein Gegentor nach 4:0-Führung und alles schiebt direkt Panik. Das kann und muss man nicht verstehen.