
Das Finale um die schleswig-holsteinische Altherren-Meisterschaft zwischen dem Möllner SV und dem VfB Lübeck findet am 24.10. 2007 auf dem Möllner Waldsportplatz statt. Anpfiff ist um 19:00 oder 19:30 Uhr.
FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Trotz des hohen Sieges gegen Berkenthin aus der Vorwoche wollte man nicht übermütig in das Spiel starten und Andreas Martel warnte seine Mannschaft zu hochnäsig in dieses Spiel zu gehen. Und das schien die Mannschaft auch verstanden zu haben und spielte von Anfang an sehr diszipliniert. Eine recht ausgeglichene erste Halbzeit endete 0-0, nachdem der Torwart der Gäste die einzige Großchance von Stephan Genseke glänzend parieren konnte! Weitere Chancen konnte keine der Mannschaften verbuchen, da beide Hintermannschaften ihre Aufgaben souverän erledigten!
In der Zweiten Halbzeit lief das Spiel seinen gewohnten Lauf, wobei Seedorf-Sterley nun allerdings mehr Druck ausübte, aber keine 100%igen Torchancen herausspielen konnte. Als der Druck der Gäste sich weiter erhöhte, konnten die Büchener durch den eingewechselten Max Klaas, nach einem schönen Kontertor in der 70. Minute, die überraschende Führung erzielen. Die Endphase des Spiels war nun von Dramatik nicht mehr zu übertreffen und ließ die eher triste erste Halbzeit vergessen: Lediglich 5 Minuten nach der Führung konnten die Gäste, die trotz des Rückstandes nicht nachgaben, nach einer kleinen Unkonzentriertheit der Abwehr zum 1-1 ausgleichen.
Doch die Büchener Mannschaft, die dem starken Druck der Gästeoffensive zum größten Teil stand hielt konnte ein zweites Mal in Führung gehen, als nach einem Konter der Torwart den an ihm vorbeilaufenden Manuel Bawarnitz regelwidrig am Torschuss hinderte und Kay Kniest den folgenden Elfmeter locker verwandelte. Nachdem am letzten Spieltag das wohl schnellste Tor der Dritten geschossen werden konnte, gab es in diesem Spiel wohl einen weiteren, eher unrühmlichen Rekord, als gleich drei Spieler innerhalb von ca. 5 Minuten des Feldes verwiesen wurden: Als ersten traf es den Gästetorwart, der nach dem verwandelten Elfmeter den Schiesrichter beleidigt haben soll, mit rot und nur wenige Augenblicke später traf es auch Libero Jonas Lange, der nach einem taktischen Foul vor dem Strafraum eventuell etwas zu hart mit rot bestraft wurde, was aber aufgrund seines Fouls von hinten vertretbar war!
Nachdem der folgende Freistoß nicht verwertet werden konnte, konnte der wiederholt stark spielende Tobias Schlieman wiederum den Gegenspieler lediglich nur mit einem Foul aufhalten, was die gerechtfertigte zweite gelbe Karte nach sich zog, nachdem er in der ersten Halbzeit bereits verwarnt wurde, als er den Ball wegschlug. Nach dem folgenden Freistoß konnten die Gäste zum verdienten, aber für die Büchener unglücklichen 2-2 "einstocherten". Mit nun nur noch acht Feldspielern wollte man nun unbedingt die letzten Minuten überstehen und einen Punkt in Siebeneichen behalten, was fast nicht mehr gelang. Allerdings konnte Andreas Tolle einen schon im Tor gesehenen Ball mit einer starken Reaktion von der Linie kratzen und einen Punkt retten.
Als Fazit ist anzumerken, dass man als bester von immerhin fünf Aufsteigern durch Kampf und Aufopferung auch gegen stärker spielende Gegner Punkte gewinnen kann! Sollte diese Einstellung beibehalten werden, ist die "Dritte" noch für die eine oder andere Überraschung gut und kann seinen guten siebten Tabellenplatz im nächsten Spiel in Bliestorf festigen oder sogar weiter nach oben klettern! (AT)
SV Mustin - BSSV II 4:1 (2:0)Das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten der Kreisliga Mustin, wollte der BSSV unbedingt wieder einmal mit 3 Punkten beenden. Die Büchener begannen auch sofort druckvoll und hatten auch 10 Minuten deutlich mehr vom Spiel. In der 15. Minute fiel jedoch aus dem Nichts das 1:0 für die Gastgeber, da die eigene Defensive nicht konsequent genug agierte. Nur 2 Minuten später fiel auch schon das 2:0, da, bedingt durch die überraschende Führung, wiederum nicht aggressiv gegen gehalten wurde und das Mittelfeld überrannt wurde. In der 25. Minute lag der Anschlusstreffer in der Luft. Nach einem Freistoß verlängerte Christoph Nowitzke den Ball auf Jan Jenkel. Der schoss den Ball jedoch aus 5 Meter Entfernung über das Tor. Die weiteren Minuten bis zur Pause, plätscherten so vor sich hin, aber der BSSV war trotz des Rückstandes die spielerisch überlegene Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel wurde der BSSV wieder eiskalt überrascht. In der 48. Minute fiel das 3:0 für Mustin durch einen Konter nach einem Büchener Angriff.
Die Büchener hatten auch in der Folgezeit wieder mehr Spielanteile, aber waren vor dem Tor einfach nicht erfolgreich. In der 51. und 62. Minute hatte Kapitän Ronny Steusloff den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch scheiterte beide Male am Mustiner Torhüter.
In der 67. Minute fiel endlich das schon längst überfällige Tor für den BSSV durch Jan Jenkel, der eine klasse Leistung darbot. Zu allem Unglück verletzte sich eine Minute später Sandro Beier mit Verdacht auf Zerrung oder gar Muskelfaserriss. Trainer „Kuller“ hatte zuvor gerade den dritten Wechsel vollzogen und so musste man mit 10 Mann weiterspielen.
Der Schiedsrichter pfiff in der ersten Halbzeit sehr gut, jedoch leistete er sich in der 2. Hälfte einige Fehlentscheidungen. So pfiff er einen klaren Elfmeter für die Büchener und eine deutliche gelb-rote Karte für Mustin nicht. In der 82. Minute machte der Gastgeber letztendlich den Sack zu und erhöhte auf 4:1, da der BSSV nun voll auf Risiko spielte.
Fazit: Eine Leistungssteigerung in Bezug auf die letzten Partien war deutlich zu sehen, jedoch muss man eine Mustiner Mannschaft mit dieser Leistung schlagen. Das Glück hat an diesem Sonntag einfach gefehlt, doch nun liegt es an den Spielern durch Trainingsbeteiligung und Disziplin die Mannschaft in der Tabelle wieder weiter nach oben zu führen.




Am letzten Sonntag musste unsere Zweite zum schweren Auswärtsspiel nach Schnakenbek. Ohne Spieler der 1.Mannschaft und mit 13 Mann machte man sich auf die lange Anreise. Schon beim Mittwochtraining stand fest, dass sich M.Evers um den sehr starken Mittelfeldmotor der Schnakenbeker (B.Brüggmann) kümmern sollte. Auch wenn man einen solch starken Spieler nie ganz in den Griff bekommen kann, so sollte doch sein Wirkungskreis ein wenig eingeschränkt werden. Da zu diesem Spiel kein Schiedsrichter anreiste (angesetzt war laut Liste bei "www.kfv-rz.de" Hr. Kosiol vom Mustiner Sportverein), musste ein Schnakenbeker-2.Herrenspieler die Partie leiten, der seine Sache gut machen sollte, obwohl er einige klare Fouls auf beiden Seiten nicht gepfiffen hatte.
1.Hälfte:
Beide Mannschaften zeigten von Beginn an ein gutes Spiel, dass aber fast ausschließlich im Mittelfeld statt fand. Vor allem der Schnakenbeker B.Brüggmann wirbelte ordentlich rum und hatte auch die erste Kopfball-Chance im Spiel, nachdem sich ein Schnakenbeker auf Rechts durchgebissen hatte und eine mustergültige Flanke herein brachte. Zum Glück konnte der Spieler diese nicht effektiv verwerten. Nur kurze Zeit später war es B.Brüggmann, der eine Flanke in den GW-Strafraum brachte, die jedoch von dem an diesem Tage gut positionierten Libero M.Benthin im letzten Moment entschärft werden konnte. Dies war aber dann auch schon die letzte gute Aktion des Schnakenbeker Spielmachers, denn M.Evers zeigte im weiteren Spielverlauf, was in Ihm steckt. Ein wahrer "Fighter", denn er ackerte sich für die Mannschaft den Arsch auf und ließ B.Brüggmann keine Chance mehr Akzente zu setzen.
In der 18.Minute dann ein Steilpass von P.Hempel, der nach seiner Verletzung das erste mal wieder als Spielmacher eingesetzt wurde und seine Sache mehr als ordentlich absolvierte, auf den gestarteten F.Dencker, der den Ball nach einem Abwehrschnitzer auch bekam und freistehend vor dem gegnerischen Torwart keine Mühe hatte, das 1:0 zu machen.
Schnakenbek machte nun Druck, und konnte sich durch sein spielstarkes Mittelfeld die eine oder andere Mini-Chance erspielen. Mitte der ersten Hälfte dann ein schneller Gegenstoß über F.Dencker, der mit einer Flanke den völlig frei stehenden T.Wunsch in Szene setzen wollte, doch seine Flanke kam ein paar Meter kürzer. Ein Abwehrspieler fälschte so den Schuss von F.Dencker ins eigene Tor ab. 0:2! Bis zur Pause plätscherte das Spiel danach nur noch so dahin.
2.Hälfte:
Schnakenbek ging wie erwartet mit sehr viel Dampf und Aggressivität in die 2.Runde. Da war die Halbzeitansprache des Schnakenbeker Trainers wohl maßgeblich beteiligt. GW mauerte sich jetzt ein, um den Ansturm wenigstens einigermaßen zu überstehen. Schnakenbek erarbeitete sich viele kleine Chancen, doch bis hierher waren Sie häufig auch vom Pech verfolgt.
Genau im richtigen Moment konnte sich GW aber aus der Umklammerung lösen und nach schönem Zusammenspiel zwischen T.Wunsch und F.Dencker das 3:0 durch diesen Spieler machen. Schnakenbek gab aber noch nicht auf, und konnte kurz darauf auf 1:3 verkürzen.
Der SSV wurde nach diesem Tor noch aggressiver und so musste A.Stock nach einem Kopfstoß eines Schnakenbekers mit einer 20 Cent großen Platzwunde am Hinterkopf ausgewechselt werden. In dieser Spielphase hätte ich mir vom Schiedsrichter ein verstärktes Durchgreifen zum Schutz der Spieler auf beiden Seiten erhofft.
GW stand nun mit 9 Mann um den eigenen 16'er herum und verteidigte jeden Meter grünen Bodens. Schnakenbek öffnete nun das Spiel und rannte ein um das andere mal gegen die an diesem Tage super geordnete Defensive der GW um den engagierten B.Pyko, dem Libero M.Benthin und dem in diesem Spiel besten Defensivspieler D.Hempel. Dies eröffnete aber GW die Möglichkeit zu Kontern, was zahlreich gefährlich genutzt wurde. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass wiederum nach schönem Passspiel von P.Hempel und T.Wunsch der Spieler F.Dencker sein 4. Tor an diesem Tage machte.
Dieser Gegentreffer setzte Schnakenbek so richtig zu, und GW erarbeitete sich zahlreiche Chancen. So war es z.B. T.Wunsch, der nach einem flachen Rückpass von der Grundlinie durch P.Hempel völlig freistehend vor dem 5m entfernten leeren Tor den Ball Richtung Eckfahne beförderte. Naja, ein Glück, dass GW an diesem Tage den überragendsten Spieler mit F.Dencker hatte, der in den letzten Minuten nach einem schnell ausgeführten Einwurf von J.Halupka sein 5. Tor an diesem Tage erzielte.
Ende.
Nach dem Spiel saß die Mannschaft noch ca. 2 Stunden geschlossen bei ein paar mehr Bierchen in der Kabine und feierte ordentlich. Endlich mal wieder ein Sieg und eine super Stimmung in der Mannschaft. Da war an diesem Tage ein richtiger Teamgeist zu sehen.
Spruch des Tages von F.Dencker (nach dem Spiel), nachdem T.Wunsch sich bei Ihm über einen zu steil gespielten Steilpass beschwerte:
"Wir müssen erst die alten Spieler aufbrauchen, bevor wir die jungen Spieler anbrechen"
GWS2: S.Singh - M.Benthin - D.Hempel, B.Pyko - H.Rohweder, M.Hamann (15. J.Halupka), M.Evers, A.Stock (67. F.Elsner), P.Hempel - T.Wunsch, F.Dencker
Torfolge: 0:1 18.min F.Dencker , 0:2 31.min F.Dencker , 0:3 56.min F.Dencker , 1:3 66.min , 1:4 73.min F.Dencker , 1:5 81.min F.Dencker

Ruhiger Nachtschlaf ist eine Quelle des Glücks. Meine ist seit langem versiegt. Zu schwer lastet die amtliche Bürde des Englandexperten auf meiner Seele. Ständig werden Probleme kosmischer Komplexität an mich heran getragen. Kürzlich konfrontierte mich eine treue Leserin mit der Frage: »Warum ist der Becks so doof?« Kapitulation. Sicher, in Interviews wirkt er meist so eloquent, als hätte man einen leicht anästhesierten Jan Ullrich nach der Heisenbergschen Unschärferelation befragt. Beurteilen kann ich die geistige Potenz Beckhams deshalb noch lange nicht. Die Frage wirft ein ganz anderes Problem auf. Wenn DIE zeitgenössische Ikone des englischen Fußballs auf derart harsche Ablehnung stoßen kann, wie muss er dann sein, der gelebte Traum? Wie sieht – im universellen Bewusstsein – die perfekte englische Fußballerkarriere aus?
Fündig geworden bin ich vielleicht bei Cardiff City, wo sich Robbie Fowler für 15000 Pfund Wochengage in den Ruhestand begleiten lässt. Der Stürmer galt einmal als universellste Angriffshoffnung der Insel. Seit einer Knieverletzung im Jahre 1998 ist diese Hoffnung passé. Ganz große Titel hat er auch nie geholt, es sei denn, man wertet den UEFA-Pokal. Und auch er kennt die Sorge um sein öffentliches Image.
»We all live in a Robbie Fowler House?…«
Doch trotz des Verletzungsknicks und der Nightlife-Schlagzeilen erscheint der Lebensweg des Liverpooler Arbeiterkindes Robert Bernard Fowler wie eine Geschichte aus dem Fußball-Märchenbuch. Wie anders wollte man den Umstand bewerten, dass ihn Talent und Arbeit aus dem Problembezirk Toxteth bis an die Spitze der Fußball Rich List geführt haben? Dort rangiert er aktuell noch auf Rang drei, hinter Becks und Michael Owen. Ungefähr 100 Immobilien nennt er sein eigen. ManCity Fans skandierten gern zur Yellow-Submarine-Melodie: »We all live in a Robbie Fowler House?…«. Trotz seines offenkundigen Reichtums haben sie Fowler jedoch immer als einen der ihren gesehen. Anders als seine beiden undurchschaubaren und unnahbaren Nachbarn auf der Rich List hat Fowler nie den Sympathiebonus der Graswurzeln verloren. Stets trug er sein Herz auf der Zunge oder auf der Brust, auf welcher er auch schon einmal den Aufruf »Unterstützt die 500 entlassenen Werftarbeiter« zeigte und dafür eine Verbandsstrafe kassierte. Aber auch das Lob der Funktionäre verdiente er sich mit seiner Offenheit, als er nämlich einen Elfmeter zurückwies und klarstellte, David Seaman habe ihn gar nicht gefoult.
Praktisch über Nacht war der Teenager zum Star geworden und brauchte Jahre, um die Gesetze des Mediensports Nummer Eins zu verstehen. Häufig gereichte ihm seine impulsive Art zum Nachteil. Nachdem ihn Everton-Fans als »Smackhead« (»Koksbirne«) tituliert hatten, zelebrierte er ein Derby-Tor gegen die Stadtnachbarn, indem er mit der Nase über die Strafraumlinie fuhr. Das fanden Sky und die FA nur wenig familienkompatibel und machten die spontane Entladung der Wut über die Lügengeschichten zum Aufreger. Doch Fowlers Geschichte ist ja gerade deshalb so rund, weil er ihnen widerstanden hat, den üblichen autodestruktiven Versuchungen. Vielleicht besoff er sich hin und wieder an der Unglaublichkeit seines Daseins. Sein Mutterwitz und starke familiäre Bande haben ihn jedoch stets auf dem Teppich gehalten. Fowler ist ein Phänomen und ein Paradebeispiel für Stereotype und ihre Limitierungen. Er ist zugleich Immobilienmogul, Familienvater, Rennpferdbesitzer, Torschützenkönig und dabei immer noch »Scally« – young and working class. Und er hat Spaß an all diesen Rollen. Und weil er ihnen den Traum so wunderbar vorlebt, hat er von seinen Fans den denkbar einfachsten Spitznamen bekommen: »God«.
Schatz, ich hab' Migräne!
Ratzeburger SV – TSV Siems 2:0 (0:0)
In einem spannenden Spiel konnte der RSV die nächsten 3 Punkte einfahren. Zum ersten Mal in dieser Saison musste die Mannschaft von Mike Mielke zu Hause auf Kunstrasen unter Flutlicht an. Vor einer großen Zuschauerzahl begannen die Hausherren leicht unsicher. Siems kam so besser ins Spiel und konnte sich Chancen erarbeiten, besonders bei den vielen Ecken war Ratzeburg anfällig. Nach 20 Minuten konnten dann aber auch die Hausherren Akzente setzten, kamen allerdings bis auf den Kopfball von Lars Behnk nach einem Freistoß nicht über die 16er-Linie. Unruhe kam von den Siemser meist über die rechte Seite, auf der der Ex-Lübecker Lasse Stolz immer wieder mit langen Bällen die RSV-Abwehr beschäftigte.
Gefährlich wurde es aber besonders bei Standards auf der anderen Seite. In den letzten Minuten der 2. Hälfte wurde das Spiel noch intensiver und wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Zu einem unerwarteten Torschuss wurde der lange Ball von Moritz Schneider-Prasse, der kurz vor dem Gästetor noch einmal aufprallte und dann gegen die Latte ging.
Für Hälfte zwei hatte sich der Tabellenerste von der Inselstadt weiteren guten Körpereinsatz und volle Konzentration vorgenommen. So begann man selbstbewusst und wurde prompt mit Chancen belohnt. Auf der anderen Seite konnten die Angriffe entweder von Ismail Gebes oder seiner Viererkette abgewehrt werden. Trotz des hohen Spieltempos und des starken Körpereinsatzes ließ Schiedsrichter F. Zunker das Spiel in keiner Situation aus der Hand gleiten. Weitere Hoffnung schöpfte der RSV nach dem Pfostenschuss von Niklas Hermann auf der rechten, und durch Chancen für Schahen Kunzmann auf der linken Seite.
Es waren noch 10 Minuten zu spielen, da gab es wieder eine Freistoßmöglichkeit für die Hausherren. Nach kurzer Beratung von Moritz Schneider-Prasse und Fabian Märtens brachte dieser den Ball hoch in den Strafraum auf Höhe des Elfmeterpunktes, wo der Ball noch einmal hoch aufsprang. Abgelenkt von den heranstürmenden Stürmern konnte der Torwart der Gäste den Ball auf dem Weg ins Tor nicht mehr aufhalten. Siems versuchte nun alles nach vorne, doch es gab kein Durchkommen. Stattdessen tankte sich Niklas Hermann auf der rechten Seite gegen mehrere Lübecker Verteidiger in den Strafraum, legte den Ball quer und Stefan Merkens machte die Entscheidung perfekt. Die letzten Minuten brachten die Ratzeburger ruhig zu Ende und feierten am Ende ausgelassen den hart erkämpften Sieg.

SV Steinhorst - TSV Berkenthin 2:2 (0:1)BSSV – TuS Hoisdorf 3:0 (vom 30.09.)
Nach zwei sieglosen Spielen wollte man endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden und gegen Hoisdorf wieder dreifach punkten.
Der BSSV ging auch sofort aggressiv und zielstrebig in die Partie und drückte in Richtung des Hoisdorfer Tores. Bereist nach vier Minuten konnte Bastian Tolle auch eine Freistoß-Flanke von Christian Kokartis einköpfen.
In der zweiten Halbzeit wollte man an den letzten Minuten des ersten Durchgangs anknüpfen, um mit einem 2:0 für die vermeintliche Vorentscheidung zu sorgen. In der 55. Minute setzte Bastian Tolle dies in die Tat um, als er nach einem Eckball von Nicky Burke zur Stelle war und per Kopf traf.
Nun lies der BSSV es etwas ruhiger angehen und spielte aus einer sicheren Defensive um Steven Gleu heraus, ohne Chancen für den Gegner zuzulassen. 10 Minuten vor dem Ende war nach einem Freistoß von Nicky Burke wiederum Bastian Tolle zur Stelle und konnte mit seinem dritten Kopfballtreffer in dieser Partie auf 3:0 erhöhen. In den letzten Minuten des Spiels boten sich den Büchenern noch einige weitere Chancen, konnte sie aber nicht nutzen.
Fazit: Nach einem Kräfte zehrenden Oktoberfestwochenende zeigte der BSSV eine äußerst konzentrierte und geschlossene Leistung, in der man defensiv nichts anbrennen ließ und in der Offensive durch drei Kopfballtore nach Standardsituationen das Spiel völlig verdient für sich entschied. (BT)
Aufstellung: H. Hansen – J. Naumann (ab 70.: T. Grade), S. Gleu, H. Nitsch - Chr. Kokartis (ab 80.: M. Möhrmann) , S. Kraak, B. Tolle, M. Heinrich, N. Burke - M. Krüger, M. Oertel (ab 60.: M. Hahn)
SV Todesfelde II – BSSV 1:3
Das holprige Spielfeld ließ schon im Vorfeld keine technisch und spielerisch glanzvolle Partie erwarten und jedem war schnell klar, dass dieses Spiel nur über den Kampf zu entscheiden war. In den ersten Minuten fand der BSSV etwas schneller in das Spiel und startete erste Angriffe über die Außenpositionen. Leider fehlte in der Defensive etwas die Ordnung und sämtliche Gegenangriffe strahlten Gefahr aus.
Im zweiten Durchgang nahm man sich vor, in der Defensive wieder geordneter aufzutreten und über die Außenpositionen Druck aufzubauen. Dies gelang auch von Minute zu Minute besser und man erspielte sich einige Torchancen, die man jedoch ungenutzt ließ. Die größte davon besaß Steven Gleu, der in bester Mittelstürmer-Position aus 2m leider das Ziel verfehlte. In der 78. Minute erfolgte dann ein erlösender Elfmeterpfiff, nachdem Magnus Möhrmann gefoult worden war. Nicky Burke verwandelte sicher und stellte die Weichen auf Sieg.
In den letzten Minuten verlegte man die Konzentration auf die Defensive und wollte den Vorsprung nach Hause bringen. In der 90. Minute gelang „Joker“ Stefan Renfert nach Flanke von Maik Heinrich allerdings per Kopf gar das 3:1, das den Sieg endgültig sicher stellte.
Fazit: Der BSSV nahm das Kampfspiel an und bewahrte trotz einer sehr schwachen Schiedsrichterleistung die Nerven und konnte die drei Punkte im Gepäck im Bus mit nach Hause nehmen. Letzten Endes auch verdient, da man bis zum Schluss ruhig weiterspielte und nicht mit den vergebenen Chancen haderte. (BT)

BSSV IV – TSV Seedorf/Sterley II 1:0 (0:0)
Endlich wieder Fußballzeit in der Fährkrug-Arena! Nach einer Woche Pause traf die Elf vom verletzten Spielertrainer Winkler auf die Reserve vom TSV Seedorf/Sterley. Von Beginn an dominierten die Hausherren das Geschehen, allerdings blieben die Torchancen Mangelware. Jaschinski, Fischer und Genseke scheiterten am Gästekeeper, auf der Gegenseite musste Bruhn Ende der ersten Halbzeit retten. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.
Der Trainer reagierte. Für Heger und Piel kamen Dorn und Torwart Klang, der nach seiner Handverletzung als Feldspieler auflief. Das Spiel ging so weiter, wie es in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Die Winkler-Elf setzte sein Offensiv-Spiel fort, nur der letzte Pass gelang einfach nicht. Das goldene Tor fiel nach einer schönen Kombination aus dem Gewühl heraus. Christian Klang setzte nach und konnte so seine Farben zum Sieg führen.
Aufstellung: Christoph Bruhn, Ingo Broßmann, Felix Stingl, Markus Menzel, Bastian Lenski, Gordon Klangwart, Daniel Genseke, Christian Heger, Markus Piel, Alwin Jaschinski, Henning Fischer, Christian Klang, Leo Dorn, André Trilck
Tore: 1:0 (63.) Klang

SSV Güster – FV Rangers RZ 1:2 (0:1)
Der SSV musste beim Heimspiel gegen die Ratzeburger Rangers mit 9-fachem Ersatz antreten. Allein acht Spieler waren mit der Schule auf Studienfahrt, eine rechtzeitig eingereichte Spielverlegung wurde seitens der Rangers abgelehnt. Unser Dank geht an die Spieler der Altherren, die sich für dieses Spiel zur Verfügung stellten. In der 13. Minute konnte unser Torwart, Michael Kästel, mit einer Glanzparade noch den Rückstand verhindern. Aber zwei Minuten später fiel das 0:1, eine Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr nutzten die Rangers zur Führung. Später hatten wir, wie schon gegen Müssen, mehr vom Spiel. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Tobias Peschel, nach Vorarbeit von Thomas Gräper, in der 15. Minute.
Zwei weitere Chancen durch Norman Burmester und Thomas Gräper, vereitelte der gute Gästetorwart. Das 0:2 (53.) fiel mehr als unglücklich. Im Mittelfeld wurde der Ball verloren. Matthis Reitenbach sprintete zum Ball und erlitt dabei eine Oberschenkelzerrung. So war der Weg für die Rangers frei, und sie erzielten durch leicht Abseits verdächtiger Position das 0:2. Matthias Reitenbach musste auf Grund der Verletzung ausgewechselt werden. Danach verloren wir völlig unsere Ordnung. Das 1:2 von Björn Gödeke in der 88. Minute kam zu spät, um mindestens ein Remis zu retten.
Trainer Michael Strube hat vor der Saison versucht, die Spieler der A-Junioren vorsorglich für solche Situationen, wie an diesem Spieltag, für den Spielbetrieb der Herren‑Mannschaften Freizuholen. Ohne Frage steht natürlich der vorrangige Einsatz im Jugendbereich. Was bei anderen Vereinen durchaus üblich, war beim SSV leider nicht möglich. Mit dieser Entscheidung hat man auch den Jugendlichen die Chance genommen, erste Erfahrung im Herrenfußball zu sammeln.
SC Rothenhausen - SV Lütau 3:0
Alle Beteiligten freuten sich auf ein faires Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften leider hatte der Schiedsrichter (Penski, RSV) etwas dagegen. Er genoss sichtlich seine Mittelpunktstellung und ließ das Spiel zu einer One-Man-Show verkommen. Ich habe selten erlebt, dass ein angesetzter Schiedsrichter ein Spiel in nicht einmal 45 Minuten so verpfeifen kann. Es machte ihm sichtlich Freude mit absichtlichen Fehlentscheidungen die Stimmung in einem absolut fairen Spiel am Kochen zu halten. Nachdem er in der Anfangsphase noch die gelben Karten für Lächerlichkeiten in beide Richtungen munter verteilte, beschränkte er sich nach dem 2:0 ausschließlich auf die Gästespieler. Es bedurfte einige Überredungskunst für Lütaus Trainer seine Mannschaft in der Halbzeit von einer vorzeitigen Abreise abzuhalten. Auf weitere Einzelheiten soll hier verzichtet werden, nur wenn man sich gern selbst zum Mittelpunkt macht, sollte man vielleicht eine Einzelsportart ausüben und nicht aus Bock 22 Menschen den Tag versauen. (DG)
SV Bliestorf – SV Breitenfelde III 4:0 (3:0)
Mit 4:0 bezwang der SV Bliestorf den Mitaufsteiger aus Breitenfelde. Dabei hielten die 50 Zuschauer bei herrlichstem Wetter vergeblich nach „gutem Fußball“ Ausschau. Übernervös lief beim Breitenfelder SV gar nichts – beim SV Bliestorf stimmte zumindest der ausgeprägte Sieges- und Einsatzwille. Das junge Bliestorfer Team legte gleich mächtig los: Doch zwei Chancen zur frühen Führung vergaben Gerrit Engelien und Florian Hartwich aus Nahdistanz. Danach entwickelte sich ein Spiel mit äußerst schwachem Niveau. In der 23. Minute sah der Schiedsrichter ein Handspiel eines Breitenfelder Spielers im Strafraum. Den fälligen Elfmeter konnte Florian Hartwich zum 1:0 für die Gastgeber verwandeln. Wiederum Florian Hartwich war es, der in der 37. Minute zum 2:0 für seine Farben abstauben konnte. Noch vor der Halbzeit erhöhte Hauke Tutenberg mit einem satten Fernschuss auf 3:0.
In der zweiten Hälfte sah es nur kurz danach aus, als ob der Breitenfelder SV noch mal alles versuchen würde. Doch Bliestorfs Kapitän Hendrik Petzsche begrub alle Hoffnungen mit einem Freistosstor zum 4:0 (49. Minute). Bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel in dieser Partie. Bliestorfs Ersatzkeeper Felix Moll war froh über das erste „zu Null“ Spiel in dieser Saison. (DS)
SIG Elmenhorst – TSV Gudow II 2:3 (2:0)
Der TSV Gudow 2 bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen!!! Im Auswärtsspiel beim Tabellenführer SIG Elmenhorst konnte der TSV einen 2:0 Pausenrückstand noch in einen 3:2 Sieg umdrehen. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit der gesamten Gudower Mannschaft lag man folgerichtig mit 2:0 im Rückstand, erst eine deutliche Halbzeitansprache durch Trainer Wolfgang Ludwig rüttelte alle Gudower Akteure wach und fortan wurde nun gekämpft und alles das gezeigt was man noch in der ersten Halbzeit vermissen ließ.
Fazit: Mit einer tollen Mannschaftsleistung in der 2. Hälfte konnten wir die eingentlich schon verloren geglaubte Partie noch drehen und letztendlich geht der Sieg aufgrund der starken 2. Hälfte sogar in Ordnung. Herausheben kann man diesmal eigentlich niemanden, denn alle Spieler beherzigten in der 2. Halbzeit die Worte des Trainers, ansonsten wäre dieser Kraftakt auch nicht möglich gewesen. (TH)
In der Kreisliga Lübeck/Lbg. zieht RW Moisling II weiterhin einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Das 1:0 gegen Aufsteiger Fortuna St. Jürgen bedeutete den 9. Sieg im 9. Spiel. Hut ab und Respekt nach Moisling. Die Lauenburger Vertreter schnitten am Wochenede unterschiedlich ab. Im Derby siegten die Kornbrenner in Wentorf mit 2:1, der RSV wird wohl nur noch auswärts spielen... beim VfL Schwar- tau gab es mit dem 2:1 einen weiteren Auswärtserfolg. Mölln gewann im Spitzen- spiel knapp mit 1:0 gegen den LSC, der BSV kassierte gegen Kücknitz eine 3:4- Niederlage. Im zweiten Lauenburg-

VfL Schwartau – Ratzeburger SV 1:2 (1:0)
Aufgrund der Personalnot musste der RSV am Wochenende in Bad Schwartau nach längerer Zeit mal wieder auf Marco Jürs und Hauke Sydow zurückgreifen, da die Ausfälle von Lars Tesch, Christian Bronikowski, Sven Kamischke, Bartosch Zielinski, Lukas Radau und Dominik Sprenger zu kompensieren waren.
Das Spiel begann - wie bereits in der Vorwoche - mit einem frühen Gegentor für die Ratzeburger. Nach einem Stellungsfehler nach einer Flanke konnte ein Bad Schwartauer Stürmer den Ball annehmen und mit einem Volleyschuss im Tor unterbringen (10.). Nach dem frühen Rückstand kontrollierte der RSV das Geschehen, ohne aber wirkliche Torgefahr ausstrahlen zu können. Kurz vor dem Pausenpfiff ergab sich dann doch noch eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Mike Kamischke scheiterte Sven Buse an dem auf der Linie stehenden Verteidiger, welcher den Ball an die Latte lenken konnte.
Nach der Halbzeitpause versuchte der RSV mehr Druck auf die Abwehr der Gastgeber auszuüben und ließ selbst nur noch eine Torchance des Gegners zu. Eine Einzelaktion von Maximilian Weigelt blieb aber bis kurz vor Schluss die einzige nennenswerte Möglichkeit, die für Torgefahr sorgte. In der 85. Minute war es dann soweit. Mike Kamischke wurde an der Strafraumgrenze gefault. Den daraus entstehenden Freistoß knallte Oliver Knuth mit gewohnt starker Schusskraft in die Torwartecke. Nur zwei Minuten später gelang dann sogar noch der verdiente Siegtreffer. Hauke Sydow setzte sich auf der linken Seite gut durch. Peter Struck verpasste die Hereingabe in die Mitte zwar, doch Björn Scheiner konnte den Ball am langen Pfosten freistehend am Torwart vorbei ins Tor schießen.


Schade, schade, schade! Heute wäre bei besserer Chancenverwertung und konsequenterem Ausspielen der Kontermöglichkeiten mindestens ein Unentschieden möglich gewesen. Nach überlegen geführter 1.Halbzeit, in der uns der Schiedsrichter ein Tor wegen Abseitsstellung nicht anerkannte, konnten die Möllner unsere allgemeine Pausenschläfrigkeit durch einen Kopfballtreffer zum 1:0 nutzen. Durch diesen Gegentreffer waren wir gezwungen, risikobereiter zu spielen, so dass nicht nur wir, sondern auch Mölln noch zu guten Torchancen kam. Fazit: Wir können auf diese Leistung aufbauen und werden durch zurückkehrende Rekonvaleszenten bald wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. (CB)
In der Kreisliga Lübeck/Lbg. zieht RW Moisling II weiterhin einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Das 1:0 gegen Aufsteiger Fortuna St. Jürgen bedeutete den 9. Sieg im 9. Spiel. Hut ab und Respekt nach Moisling. Die Lauenburger Vertreter schnitten am Wochenede unterschiedlich ab. Im Derby siegten die Kornbrenner in Wentorf mit 2:1, der RSV wird wohl nur noch auswärts spielen... beim VfL Schwar- tau gab es mit dem 2:1 einen weiteren Auswärtserfolg. Mölln gewann im Spitzen- spiel knapp mit 1:0 gegen den LSC, der BSV kassierte gegen Kücknitz eine 3:4- Niederlage. Im zweiten Lauenburg-Derby gewann Mustin am heimischen Heidberg 4:1 gegen den BSSV II.
BSSV II - VfL Vorwerk 2:3 (1:2)Am Tag der deutschen Einheit wurde der VFL Vorwerk im Waldstadion erwartet. Der VFL holte bisher nur einen Punkt mehr als die Büchener aus den bisherigen Saisonspielen. Dies wollte der BSSV auch so beibehalten, um endlich mal wieder Punkte einzufahren.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen mit kaum gefährlichen Torchancen auf beiden Seiten. Viele Unkonzentriertheiten auf Seiten des BSSV wurden allerdings von den Gästen nicht ausgenutzt. Erst in der 38. Minute war das Glück nicht mehr auf Seiten der Büchener. Libero Kay Kniest beförderte den Ball nicht schnell genug aus der Gefahrenzone und so konnte die Gäste-Führung erzielt werden.
Doch nur 2 Minuten später konnte Thomas Nowitzke ausgleichen. Eine verunglückte Flanke von der linken Seite senkte sich sehr spät in die lange Ecke und wurde zu einem sehenswerten Tor. Dies hätte dem BSSV eigentlich Aufschwung bringen sollen, doch die folgende Szene hatte Symbolcharakter für die derzeitige Leistung. Im direkten Gegenzug zum Ausgleich wurde die erneute Führung für die Gäste erzielt. Eine Hereingabe konnte Sandro Beier nicht klären und der Vorwerker Stürmer schob zum 1:2 ein.
Der Beginn der zweiten Halbzeit wurde verpennt und so erzielte der VFL-Kapitän in der 47. Minute mit einem Distanzschuss das 1:3. Das Tor förderte nicht gerade den Willen und die Motivation der Büchener und so waren die nächsten 25 Minuten nicht weiter mit torgefährlichen Szenen gespickt, sondern eher durch weitere Unkonzentriertheiten, die sich wohlmöglich durch die mangelnde Kondition der Mannschaft herausgebildet haben. In der 70. Minute kam es zu einer 100%igen Chance für den VFL. Torwart Andre Behncke konnte aber parieren und auch der Nachschuss ging über das Tor. Dadurch erwachte der BSSV und in der letzen Viertelstunde konnte noch einmal mehr Torgefahr aufgezeigt worden. In der 77. Minute erzielte Thomas Nowitzke sein zweites Tor und führte den BSSV ein Stück weiter an einen Punkt heran.
In der 85. Minute schwächte sich der Gegner durch ein grobes Foul und einer daraus resultierenden Gelb/Roten Karte selbst. Auch der Schiedsrichter ließ noch einige Minuten nachspielen und so kam Torwart Andre Behncke bei einer letzten Ecke mit nach vorne in den gegnerischen Strafraum. In der 93. Minute wurde es sehr brenzlig, doch die Büchener Vordermannschaft konnte den Ball einfach nicht im Netz unterbringen. Aus dem Gewühl heraus, wurde der Ball ganz knapp am Tor vorbei geschoben und besiegelte letztendlich den Endstand.
Fazit: Eine erneut schlechte Leistung führte dazu, dass auch ein schwacher Gegner nicht besiegt werden konnte. Nun reist man am Sonntag nach Mustin, die auf einem Abstiegsplatz stehen. Es ist notwendig dort zu gewinnen, sonst befindet man sich selbst nächste Woche dort, was bei dem Potential der Mannschaft äußerst enttäuschend wäre. (CN)

Borussia Möhnsen - SC Rapid Lübeck 6:0 (0:0)
Nach dem Spielausfall gegen St.Jürgen sollte der Schwung und das Selbstbewusstsein aus dem Wentorf Spiel mit ins heutige Spiel genommen werden. Der Gast aus Lübeck steht überraschenderweise am Tabellenende, denn in der letzten Saison zählten Sie zu den Überhaschungsteams der Liga. Rapid scheiterte erst in der Aufstiegsrunde an dem Aufstieg in die Bezirksliga. Die "Rapidler" legte gut los und hatte bereits in der 2. Minute eine gute Kopfballchance. Nach etwa 10 Minuten übernahmen dann aber die Borussen das Kommando und erspielten sich viele Möglichkeiten. Doch weder Markus Buer, John Willers oder Frederik von Elm konnten das Leder über die Linie bringen und so ging es torlos in die Pause.
Mit Beginn der 2.Hälfte sollte der Bann gebrochen werden, in der 52. Minute konnte Felix Stamer einen Befreiungsschlag von Daniel Pateley an der Mittellinie aufnehmen und los marschieren. Nach dem er noch einen Gegenspieler ausspielte traf er mit einem tollen Schuß zur Führung, das war der erste Treffer von Felix Stamer in einem Herrenspiel. 3 Minuten später war es Dshivan Saleh, der mit einem Flachschuss das 2:0 für die "MiB" erzielte. Kurze Zeit später erkämpfte sich Matthias Kock im Mittelfeld den Ball und war dann nicht mehr aufzuhalten, vor dem Tor hatte er dann noch das Auge für den besser postierten John Willers, der den Ball zum 3:0 nur noch einschieben musste. Das Spiel war innerhalb von 5 Minuten entschieden. Zwei weitere Treffer von John Willers und Christoph Czygan (8. Saisontreffer) schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Mit diesem Sieg schiebt sich die Burmeister Truppe so langsam an das Spitzenfeld. Mit einem "Dreier" im nächsten spiel gegen den Breitenfelder SV II kann man einen direkten Konkurrenten hinter sich lassen. Der Sieg war in der Höhe auch völlig verdient, denn die Lübecker hatten in 90 Minuten nicht wirklich viel vom Spiel.
Aufstellung Borussia Möhnsen:
Senioren - Pokalendspiele in Mölln