FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Montag, 8. Oktober 2007


Beckham wird beharrlich zur Ikone stilisiert, ist jedoch in den Augen der Fans mitnichten eine. Wie sieht die perfekte englische Karriere denn aus? Matthias Paskowsky hat sich in schlaflosen Nächten Gedanken gemacht – und Gott gefunden… Robbie Fowler.

Ruhiger Nachtschlaf ist eine Quelle des Glücks. Meine ist seit langem versiegt. Zu schwer lastet die amtliche Bürde des Englandexperten auf meiner Seele. Ständig werden Probleme kosmischer Komplexität an mich heran getragen. Kürzlich konfrontierte mich eine treue Leserin mit der Frage: »Warum ist der Becks so doof?« Kapitulation. Sicher, in Interviews wirkt er meist so eloquent, als hätte man einen leicht anästhesierten Jan Ullrich nach der Heisenbergschen Unschärferelation befragt. Beurteilen kann ich die geistige Potenz Beckhams deshalb noch lange nicht. Die Frage wirft ein ganz anderes Problem auf. Wenn DIE zeitgenössische Ikone des englischen Fußballs auf derart harsche Ablehnung stoßen kann, wie muss er dann sein, der gelebte Traum? Wie sieht – im universellen Bewusstsein – die perfekte englische Fußballerkarriere aus?

Fündig geworden bin ich vielleicht bei Cardiff City, wo sich Robbie Fowler für 15000 Pfund Wochengage in den Ruhestand begleiten lässt. Der Stürmer galt einmal als universellste Angriffshoffnung der Insel. Seit einer Knieverletzung im Jahre 1998 ist diese Hoffnung passé. Ganz große Titel hat er auch nie geholt, es sei denn, man wertet den UEFA-Pokal. Und auch er kennt die Sorge um sein öffentliches Image.

»We all live in a Robbie Fowler House?…«

Doch trotz des Verletzungsknicks und der Nightlife-Schlagzeilen erscheint der Lebensweg des Liverpooler Arbeiterkindes Robert Bernard Fowler wie eine Geschichte aus dem Fußball-Märchenbuch. Wie anders wollte man den Umstand bewerten, dass ihn Talent und Arbeit aus dem Problembezirk Toxteth bis an die Spitze der Fußball Rich List geführt haben? Dort rangiert er aktuell noch auf Rang drei, hinter Becks und Michael Owen. Ungefähr 100 Immobilien nennt er sein eigen. ManCity Fans skandierten gern zur Yellow-Submarine-Melodie: »We all live in a Robbie Fowler House?…«. Trotz seines offenkundigen Reichtums haben sie Fowler jedoch immer als einen der ihren gesehen. Anders als seine beiden undurchschaubaren und unnahbaren Nachbarn auf der Rich List hat Fowler nie den Sympathiebonus der Graswurzeln verloren. Stets trug er sein Herz auf der Zunge oder auf der Brust, auf welcher er auch schon einmal den Aufruf »Unterstützt die 500 entlassenen Werftarbeiter« zeigte und dafür eine Verbandsstrafe kassierte. Aber auch das Lob der Funktionäre verdiente er sich mit seiner Offenheit, als er nämlich einen Elfmeter zurückwies und klarstellte, David Seaman habe ihn gar nicht gefoult.

Praktisch über Nacht war der Teenager zum Star geworden und brauchte Jahre, um die Gesetze des Mediensports Nummer Eins zu verstehen. Häufig gereichte ihm seine impulsive Art zum Nachteil. Nachdem ihn Everton-Fans als »Smackhead« (»Koksbirne«) tituliert hatten, zelebrierte er ein Derby-Tor gegen die Stadtnachbarn, indem er mit der Nase über die Strafraumlinie fuhr. Das fanden Sky und die FA nur wenig familienkompatibel und machten die spontane Entladung der Wut über die Lügengeschichten zum Aufreger. Doch Fowlers Geschichte ist ja gerade deshalb so rund, weil er ihnen widerstanden hat, den üblichen autodestruktiven Versuchungen. Vielleicht besoff er sich hin und wieder an der Unglaublichkeit seines Daseins. Sein Mutterwitz und starke familiäre Bande haben ihn jedoch stets auf dem Teppich gehalten. Fowler ist ein Phänomen und ein Paradebeispiel für Stereotype und ihre Limitierungen. Er ist zugleich Immobilienmogul, Familienvater, Rennpferdbesitzer, Torschützenkönig und dabei immer noch »Scally« – young and working class. Und er hat Spaß an all diesen Rollen. Und weil er ihnen den Traum so wunderbar vorlebt, hat er von seinen Fans den denkbar einfachsten Spitznamen bekommen: »God«.

Schatz, ich hab' Migräne!

Preisfrage: Wer kann schlechter schauspielern als Veronica Ferres? Antwort: Dida, der Torwart des AC Milan. Seine lächerliche Kopfschwalbe im Spiel gegen Celtic war nicht die erste und wird nicht die letzte sein. Hier seine Kollegen vom Laientheater.


1. Dida - Ode an Rivaldo

Welch eine Schmach in der letzten Minute: Erst patzt Milans Torwart Dida, und Celtics Scott MacDonald trifft zum 2:1-Endstand. Dann schlurft der Brasilianer durch den Fünfmeterraum und muss zusehen, wie sich MacDonald an der Eckfahne von Fans und Mitspielern frenetisch feiern lässt. Von hinten schleicht sich derweil ein 27-jähriger Schotte an, zeigt mit dem Finger auf Dida, lacht ihn aus und tätschelt seine Wange. Zuviel für Dida, denn ein Dida ist Weltmeister, italienischer Meister, Copa-América-Gewinner und UEFA-Cup-Sieger. Dida lässt sich nicht verspotten. Jedenfalls nicht von einem dahergelaufenen Celtic-fan. Der Torhüter rennt dem jungen Mann hinterher, hält dann aber plötzlich inne - Konditionsprobleme -, fällt hin, krümmt sich und grinst in den Rasen: Wäre doch gelacht, wenn sich hier nicht noch was deichseln ließe! Dida sieht die Schlagzeilen schon vor sich: »Fanattacke nach Siegtreffer. Spiel wird annulliert. Milan direkt im Finale.« Heute beschwert er sich bei seinen Mitspielern: »Wieso hat mir niemand gesagt, dass das Fernsehen da war?«

2. Rivaldo - Die ewige Referenz

Keine Schwalbe ohne Referenz: Didas finden wir im Jahre 2002, im WM-Vorrundenspiel zwischen Brasilien und der Türkei. Rivaldo wartet an der Eckfahne, es steht 2:1 für sein Team. Er macht keine Anstalten, den Ball, der nur fünf Meter entfernt vor ihm liegt, zu holen. Dem Türken Hakan Ünsal wird das zu bunt, er rennt zur Eckfahne und schießt Rivaldo den Ball an den rechten Oberschenkel. Rivaldo lässt sich fallen, hält sich das Gesicht. Ein qualvoller Tod, die Fans halten sich aneinander fest: Erleben sie die letzten Sekunden des Rivaldo Vitor Borba Ferreira? Doch plötzlich steht der Brasilianer wieder und schaut zu, wie der Rüpel Ünsal mit der roten Karte vom Platz geschickt wird. Übrigens, bisher recht unterbewertet in diesem ful- minanten Theaterstück: Der Schiedsrichter-Assistent, der die ganze Zeit stoisch in einen imaginierten Tunnel hineinblickt und von all dem Spektakel vor seinen Füßen nichts mit- bekommt.

3. Norbert Meier - Die Stille nach dem Kopfstoß

6. Dezember 2005: Der Duisburger Trainer Norbert Meier gerät mit dem Kölner Spieler Albert Streit an der Außenlinie aneinander. Nach kurzer Pöbelei greift Meier tief in seine Trickkiste: Er verpasst Streit eine Kopfnuss... und fällt selbst. Noch im Fallen linst der gewiefte Meier in Richtung des vierten Schiedsrichters. Köstlich. Nun fällt auch Streit. Fast Slapstick. Und bestens geeignet für Pantomime-Wettbewerbe auf Volksfesten in Orten wie Bad Bramstedt oder Amelinghausen. Meier ist übrigens auf Jobsuche.

4. Lukas Sinkiewicz - Nachmacher

Man munkelt, das die Meier/Streit-Soaps zu den Lieblings-Youtube-Clips von Lukas Sinkiewicz gehört. Er muss zumindest ganz genau zugeschaut haben beim Schlitzohr Meier. Wenige Monate später hatte Sinkiewicz dann selbst die Möglichkeit, ein solch eleganten Kopfnuss-Coup zu landen - bis dato nur vorm Ikea-Spiegel in Köln-Porz geübt. Am 17. April geriet der Abwehr- spieler im Spiel gegen Schalke 04 mit Gerald Asamoah aneinander. Same procedure as last year: Sinkiewicz pöbelt, Asamoah kommt näher, Sinkiewicz fällt. Aber: Asamoah bleibt stehen. Applaudiert höhnisch. Wenigstens einer, der weiß, dass Big Brother auf dem Fußball Platz jeden Millimeter im Fokus hat.

5. Figo - Vorlage für Ivanov

Eine der vorzüglichsten Kopfschwalben der WM 2006 steuerte Luis Figo bei. In der 63. Minute des Achtelfinales Portugal gegen die Niederlande setzt Figo zu einem Laufduell gegen Khalid Boulahrouz an. Schon kurz nach dem ersten Antritt wird klar: Figo ist nicht mehr der Schnellste. Doch ihm fällt ein: Der Schiedsrichter hatte bereits in der ersten Halbzeit bei einer feinen Kick- boxeinlage von Boulahrouz beide Augen zugedrückt. Sodann sinkt Figo zu Boden. Eiskalt nieder- gestreckt von... ja, von wem? Dem russischen Unparteiischen Ivanov war dies im Grunde egal. Er konnte wieder in seine Gesäßtasche greifen: Es gab den zweiten von vier Platzverweisen an jenem denkwürdigen Abend.


C-JUGEND VERBANDSLIGA vom 05.10.2007


Ratzeburger SV – TSV Siems 2:0 (0:0)

In einem spannenden Spiel konnte der RSV die nächsten 3 Punkte einfahren. Zum ersten Mal in dieser Saison musste die Mannschaft von Mike Mielke zu Hause auf Kunstrasen unter Flutlicht an. Vor einer großen Zuschauerzahl begannen die Hausherren leicht unsicher. Siems kam so besser ins Spiel und konnte sich Chancen erarbeiten, besonders bei den vielen Ecken war Ratzeburg anfällig. Nach 20 Minuten konnten dann aber auch die Hausherren Akzente setzten, kamen allerdings bis auf den Kopfball von Lars Behnk nach einem Freistoß nicht über die 16er-Linie. Unruhe kam von den Siemser meist über die rechte Seite, auf der der Ex-Lübecker Lasse Stolz immer wieder mit langen Bällen die RSV-Abwehr beschäftigte.

Gefährlich wurde es aber besonders bei Standards auf der anderen Seite. In den letzten Minuten der 2. Hälfte wurde das Spiel noch intensiver und wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Zu einem unerwarteten Torschuss wurde der lange Ball von Moritz Schneider-Prasse, der kurz vor dem Gästetor noch einmal aufprallte und dann gegen die Latte ging.

Für Hälfte zwei hatte sich der Tabellenerste von der Inselstadt weiteren guten Körpereinsatz und volle Konzentration vorgenommen. So begann man selbstbewusst und wurde prompt mit Chancen belohnt. Auf der anderen Seite konnten die Angriffe entweder von Ismail Gebes oder seiner Viererkette abgewehrt werden. Trotz des hohen Spieltempos und des starken Körpereinsatzes ließ Schiedsrichter F. Zunker das Spiel in keiner Situation aus der Hand gleiten. Weitere Hoffnung schöpfte der RSV nach dem Pfostenschuss von Niklas Hermann auf der rechten, und durch Chancen für Schahen Kunzmann auf der linken Seite.

Es waren noch 10 Minuten zu spielen, da gab es wieder eine Freistoßmöglichkeit für die Hausherren. Nach kurzer Beratung von Moritz Schneider-Prasse und Fabian Märtens brachte dieser den Ball hoch in den Strafraum auf Höhe des Elfmeterpunktes, wo der Ball noch einmal hoch aufsprang. Abgelenkt von den heranstürmenden Stürmern konnte der Torwart der Gäste den Ball auf dem Weg ins Tor nicht mehr aufhalten. Siems versuchte nun alles nach vorne, doch es gab kein Durchkommen. Stattdessen tankte sich Niklas Hermann auf der rechten Seite gegen mehrere Lübecker Verteidiger in den Strafraum, legte den Ball quer und Stefan Merkens machte die Entscheidung perfekt. Die letzten Minuten brachten die Ratzeburger ruhig zu Ende und feierten am Ende ausgelassen den hart erkämpften Sieg.

KREISLIGA vom 07.10.2007


SV Steinhorst - TSV Berkenthin 2:2 (0:1)
Im Derby gab es am Ende eine gerechte Punkteteilung, auch wenn der TSV den Ausgleich erst in der Nachspielzeit erzielte. Der SVS verdiente sich den Punkt durch unermüdlichen Kampf, die Schleusenwärter hatten dagegen die klareren Möglichkeiten. Die erste Halbzeit konnte man eigentlich getrost vergessen, denn sie war nicht mit großen Ereignissen bespickt. Die direkt verwandelte Ecke von Rick Clasen (28.) war da noch das Aufregendste.

Nach dem Wechsel wurde das Derby besser. Der SVS bot jetzt großen Kampfgeist und kaufte den Schleusenwärtern den Schneid ab. So war der Ausgleich hochverdient. Zwischen der 70. und 80. Minute bestimmten wieder die Gäste das Geschehen, Thies Früchting (Pfosten) und Oliver Standtke konnten ihre dicken Chancen aber nicht nutzen. So geriet der TSV in Rückstand (79.). Pech hatte der Gastgeber dann mit einem Lattentreffer, ehe Dominik Rodemann in der Nachspielzeit per schönem Flugkopfball ausgleichen konnte.

BEZIRKSLIGA BSSV


BSSV – TuS Hoisdorf 3:0 (vom 30.09.)

Nach zwei sieglosen Spielen wollte man endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden und gegen Hoisdorf wieder dreifach punkten.

Der BSSV ging auch sofort aggressiv und zielstrebig in die Partie und drückte in Richtung des Hoisdorfer Tores. Bereist nach vier Minuten konnte Bastian Tolle auch eine Freistoß-Flanke von Christian Kokartis einköpfen.Dies gab die nötige Sicherheit, um auch in schwächeren 15-20 Minuten der ersten Halbzeit, in der man kräftemäßig das Oktoberfest-Wochenende anmerkte, zu überstehen. In der Schlussviertelstunde boten sich dem BSSV noch mehrere Chancen, die jedoch leider ungenutzt blieben.

In der zweiten Halbzeit wollte man an den letzten Minuten des ersten Durchgangs anknüpfen, um mit einem 2:0 für die vermeintliche Vorentscheidung zu sorgen. In der 55. Minute setzte Bastian Tolle dies in die Tat um, als er nach einem Eckball von Nicky Burke zur Stelle war und per Kopf traf.

Nun lies der BSSV es etwas ruhiger angehen und spielte aus einer sicheren Defensive um Steven Gleu heraus, ohne Chancen für den Gegner zuzulassen. 10 Minuten vor dem Ende war nach einem Freistoß von Nicky Burke wiederum Bastian Tolle zur Stelle und konnte mit seinem dritten Kopfballtreffer in dieser Partie auf 3:0 erhöhen. In den letzten Minuten des Spiels boten sich den Büchenern noch einige weitere Chancen, konnte sie aber nicht nutzen.

Fazit: Nach einem Kräfte zehrenden Oktoberfestwochenende zeigte der BSSV eine äußerst konzentrierte und geschlossene Leistung, in der man defensiv nichts anbrennen ließ und in der Offensive durch drei Kopfballtore nach Standardsituationen das Spiel völlig verdient für sich entschied. (BT)

Aufstellung: H. Hansen – J. Naumann (ab 70.: T. Grade), S. Gleu, H. Nitsch - Chr. Kokartis (ab 80.: M. Möhrmann) , S. Kraak, B. Tolle, M. Heinrich, N. Burke - M. Krüger, M. Oertel (ab 60.: M. Hahn)

SV Todesfelde II – BSSV 1:3

Das holprige Spielfeld ließ schon im Vorfeld keine technisch und spielerisch glanzvolle Partie erwarten und jedem war schnell klar, dass dieses Spiel nur über den Kampf zu entscheiden war. In den ersten Minuten fand der BSSV etwas schneller in das Spiel und startete erste Angriffe über die Außenpositionen. Leider fehlte in der Defensive etwas die Ordnung und sämtliche Gegenangriffe strahlten Gefahr aus.Den ersten Torjubel hatten aber zum Glück die Büchener auf den Lippen als Max Örtel in der 10. Minute in feinster Torjäger-Manier den Ball aus 5m per Fallrückzieher über die Linie bringen konnte. Zur nötigen Sicherheit verhalf dieser Treffer jedoch leider nicht und so musste man nach einem Konter das 1:1 hinnehmen, womit es auch in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Durchgang nahm man sich vor, in der Defensive wieder geordneter aufzutreten und über die Außenpositionen Druck aufzubauen. Dies gelang auch von Minute zu Minute besser und man erspielte sich einige Torchancen, die man jedoch ungenutzt ließ. Die größte davon besaß Steven Gleu, der in bester Mittelstürmer-Position aus 2m leider das Ziel verfehlte. In der 78. Minute erfolgte dann ein erlösender Elfmeterpfiff, nachdem Magnus Möhrmann gefoult worden war. Nicky Burke verwandelte sicher und stellte die Weichen auf Sieg.

In den letzten Minuten verlegte man die Konzentration auf die Defensive und wollte den Vorsprung nach Hause bringen. In der 90. Minute gelang „Joker“ Stefan Renfert nach Flanke von Maik Heinrich allerdings per Kopf gar das 3:1, das den Sieg endgültig sicher stellte.

Fazit: Der BSSV nahm das Kampfspiel an und bewahrte trotz einer sehr schwachen Schiedsrichterleistung die Nerven und konnte die drei Punkte im Gepäck im Bus mit nach Hause nehmen. Letzten Endes auch verdient, da man bis zum Schluss ruhig weiterspielte und nicht mit den vergebenen Chancen haderte. (BT)

Aufstellung: H. Hansen – J. Naumann, S. Gleu, H. Nitsch - Chr. Kokartis (ab 85.: S. Renfert), S. Kraak, B. Tolle, M. Heinrich, N. Burke - M. Krüger (ab 80.: T. Grade), M. Oertel (ab 65.: M. Möhrmann)

KREISKLASSE B vom 07.10.2007


Die IV. Herren... sorry LEGENDEN vom BSSV


BSSV IV – TSV Seedorf/Sterley II 1:0 (0:0)

Endlich wieder Fußballzeit in der Fährkrug-Arena! Nach einer Woche Pause traf die Elf vom verletzten Spielertrainer Winkler auf die Reserve vom TSV Seedorf/Sterley. Von Beginn an dominierten die Hausherren das Geschehen, allerdings blieben die Torchancen Mangelware. Jaschinski, Fischer und Genseke scheiterten am Gästekeeper, auf der Gegenseite musste Bruhn Ende der ersten Halbzeit retten. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.


Der Trainer reagierte. Für Heger und Piel kamen Dorn und Torwart Klang, der nach seiner Handverletzung als Feldspieler auflief. Das Spiel ging so weiter, wie es in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Die Winkler-Elf setzte sein Offensiv-Spiel fort, nur der letzte Pass gelang einfach nicht. Das goldene Tor fiel nach einer schönen Kombination aus dem Gewühl heraus. Christian Klang setzte nach und konnte so seine Farben zum Sieg führen.Bestnoten verdienten sich Gordon Klangwart und Ingo Broßmann.


Aufstellung: Christoph Bruhn, Ingo Broßmann, Felix Stingl, Markus Menzel, Bastian Lenski, Gordon Klangwart, Daniel Genseke, Christian Heger, Markus Piel, Alwin Jaschinski, Henning Fischer, Christian Klang, Leo Dorn, André Trilck

Tore: 1:0 (63.) Klang

KREISKLASSE A vom 07.10.2007






SSV Güster – FV Rangers RZ 1:2 (0:1)
Der SSV musste beim Heimspiel gegen die Ratzeburger Rangers mit 9-fachem Ersatz antreten. Allein acht Spieler waren mit der Schule auf Studienfahrt, eine rechtzeitig eingereichte Spielverlegung wurde seitens der Rangers abgelehnt. Unser Dank geht an die Spieler der Altherren, die sich für dieses Spiel zur Verfügung stellten. In der 13. Minute konnte unser Torwart, Michael Kästel, mit einer Glanzparade noch den Rückstand verhindern. Aber zwei Minuten später fiel das 0:1, eine Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr nutzten die Rangers zur Führung. Später hatten wir, wie schon gegen Müssen, mehr vom Spiel. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Tobias Peschel, nach Vorarbeit von Thomas Gräper, in der 15. Minute.

Zwei weitere Chancen durch Norman Burmester und Thomas Gräper, vereitelte der gute Gästetorwart. Das 0:2 (53.) fiel mehr als unglücklich. Im Mittelfeld wurde der Ball verloren. Matthis Reitenbach sprintete zum Ball und erlitt dabei eine Oberschenkelzerrung. So war der Weg für die Rangers frei, und sie erzielten durch leicht Abseits verdächtiger Position das 0:2. Matthias Reitenbach musste auf Grund der Verletzung ausgewechselt werden. Danach verloren wir völlig unsere Ordnung. Das 1:2 von Björn Gödeke in der 88. Minute kam zu spät, um mindestens ein Remis zu retten.

Trainer Michael Strube hat vor der Saison versucht, die Spieler der A-Junioren vorsorglich für solche Situationen, wie an diesem Spieltag, für den Spielbetrieb der Herren‑Mannschaften Freizuholen. Ohne Frage steht natürlich der vorrangige Einsatz im Jugendbereich. Was bei anderen Vereinen durchaus üblich, war beim SSV leider nicht möglich. Mit dieser Entscheidung hat man auch den Jugendlichen die Chance genommen, erste Erfahrung im Herrenfußball zu sammeln.


SC Rothenhausen - SV Lütau 3:0
Alle Beteiligten freuten sich auf ein faires Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften leider hatte der Schiedsrichter (Penski, RSV) etwas dagegen. Er genoss sichtlich seine Mittelpunktstellung und ließ das Spiel zu einer One-Man-Show verkommen. Ich habe selten erlebt, dass ein angesetzter Schiedsrichter ein Spiel in nicht einmal 45 Minuten so verpfeifen kann. Es machte ihm sichtlich Freude mit absichtlichen Fehlentscheidungen die Stimmung in einem absolut fairen Spiel am Kochen zu halten. Nachdem er in der Anfangsphase noch die gelben Karten für Lächerlichkeiten in beide Richtungen munter verteilte, beschränkte er sich nach dem 2:0 ausschließlich auf die Gästespieler. Es bedurfte einige Überredungskunst für Lütaus Trainer seine Mannschaft in der Halbzeit von einer vorzeitigen Abreise abzuhalten. Auf weitere Einzelheiten soll hier verzichtet werden, nur wenn man sich gern selbst zum Mittelpunkt macht, sollte man vielleicht eine Einzelsportart ausüben und nicht aus Bock 22 Menschen den Tag versauen. (DG)

SV Bliestorf – SV Breitenfelde III 4:0 (3:0)
Mit 4:0 bezwang der SV Bliestorf den Mitaufsteiger aus Breitenfelde. Dabei hielten die 50 Zuschauer bei herrlichstem Wetter vergeblich nach „gutem Fußball“ Ausschau. Übernervös lief beim Breitenfelder SV gar nichts – beim SV Bliestorf stimmte zumindest der ausgeprägte Sieges- und Einsatzwille. Das junge Bliestorfer Team legte gleich mächtig los: Doch zwei Chancen zur frühen Führung vergaben Gerrit Engelien und Florian Hartwich aus Nahdistanz. Danach entwickelte sich ein Spiel mit äußerst schwachem Niveau. In der 23. Minute sah der Schiedsrichter ein Handspiel eines Breitenfelder Spielers im Strafraum. Den fälligen Elfmeter konnte Florian Hartwich zum 1:0 für die Gastgeber verwandeln. Wiederum Florian Hartwich war es, der in der 37. Minute zum 2:0 für seine Farben abstauben konnte. Noch vor der Halbzeit erhöhte Hauke Tutenberg mit einem satten Fernschuss auf 3:0.

In der zweiten Hälfte sah es nur kurz danach aus, als ob der Breitenfelder SV noch mal alles versuchen würde. Doch Bliestorfs Kapitän Hendrik Petzsche begrub alle Hoffnungen mit einem Freistosstor zum 4:0 (49. Minute). Bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel in dieser Partie. Bliestorfs Ersatzkeeper Felix Moll war froh über das erste „zu Null“ Spiel in dieser Saison. (DS)

SIG Elmenhorst – TSV Gudow II 2:3 (2:0)
Der TSV Gudow 2 bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen!!! Im Auswärtsspiel beim Tabellenführer SIG Elmenhorst konnte der TSV einen 2:0 Pausenrückstand noch in einen 3:2 Sieg umdrehen. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit der gesamten Gudower Mannschaft lag man folgerichtig mit 2:0 im Rückstand, erst eine deutliche Halbzeitansprache durch Trainer Wolfgang Ludwig rüttelte alle Gudower Akteure wach und fortan wurde nun gekämpft und alles das gezeigt was man noch in der ersten Halbzeit vermissen ließ.

Folgerichtig fiel der 2:1 Anschlusstreffer bereits in der 55. Minute durch den Torjäger vom Dienst Kai "Butz" Holynski. Elmenhorst konnte sich nun gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien, sodass bereits zwei Minuten später der Ausgleich erzielt werden konnte, Torschütze zum 2:2 war Max Asmuß. Nun wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener und es ging hin und her, wirkliche Torchancen resultierten daraus jedoch bis 10 Minuten vor Schluss nicht mehr. Dann ein Angriff der Elmenhorster, welcher jedoch frühzeitig unterbunden werden kann und der daraus folgende Konter sollte die Entscheidung bringen, nachdem "Butz" Holynski noch am Torwart scheiterte, war dann Simon Schmidt zur Stelle und erzielte das 3:2. In den letzten 10 Min. passierte dann nichts mehr...

Fazit: Mit einer tollen Mannschaftsleistung in der 2. Hälfte konnten wir die eingentlich schon verloren geglaubte Partie noch drehen und letztendlich geht der Sieg aufgrund der starken 2. Hälfte sogar in Ordnung. Herausheben kann man diesmal eigentlich niemanden, denn alle Spieler beherzigten in der 2. Halbzeit die Worte des Trainers, ansonsten wäre dieser Kraftakt auch nicht möglich gewesen. (TH)

In der Kreisliga Lübeck/Lbg. zieht RW Moisling II weiterhin einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Das 1:0 gegen Aufsteiger Fortuna St. Jürgen bedeutete den 9. Sieg im 9. Spiel. Hut ab und Respekt nach Moisling. Die Lauenburger Vertreter schnitten am Wochenede unterschiedlich ab. Im Derby siegten die Kornbrenner in Wentorf mit 2:1, der RSV wird wohl nur noch auswärts spielen... beim VfL Schwar- tau gab es mit dem 2:1 einen weiteren Auswärtserfolg. Mölln gewann im Spitzen- spiel knapp mit 1:0 gegen den LSC, der BSV kassierte gegen Kücknitz eine 3:4- Niederlage. Im zweiten Lauenburg- Derby gewann Mustin am heimischen Heidberg mit 4:1 gegen den BSSV II.

KREISLIGA vom 07.10.2007










VfL Schwartau – Ratzeburger SV 1:2 (1:0)

Aufgrund der Personalnot musste der RSV am Wochenende in Bad Schwartau nach längerer Zeit mal wieder auf Marco Jürs und Hauke Sydow zurückgreifen, da die Ausfälle von Lars Tesch, Christian Bronikowski, Sven Kamischke, Bartosch Zielinski, Lukas Radau und Dominik Sprenger zu kompensieren waren.

Das Spiel begann - wie bereits in der Vorwoche - mit einem frühen Gegentor für die Ratzeburger. Nach einem Stellungsfehler nach einer Flanke konnte ein Bad Schwartauer Stürmer den Ball annehmen und mit einem Volleyschuss im Tor unterbringen (10.). Nach dem frühen Rückstand kontrollierte der RSV das Geschehen, ohne aber wirkliche Torgefahr ausstrahlen zu können. Kurz vor dem Pausenpfiff ergab sich dann doch noch eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Mike Kamischke scheiterte Sven Buse an dem auf der Linie stehenden Verteidiger, welcher den Ball an die Latte lenken konnte.

Nach der Halbzeitpause versuchte der RSV mehr Druck auf die Abwehr der Gastgeber auszuüben und ließ selbst nur noch eine Torchance des Gegners zu. Eine Einzelaktion von Maximilian Weigelt blieb aber bis kurz vor Schluss die einzige nennenswerte Möglichkeit, die für Torgefahr sorgte. In der 85. Minute war es dann soweit. Mike Kamischke wurde an der Strafraumgrenze gefault. Den daraus entstehenden Freistoß knallte Oliver Knuth mit gewohnt starker Schusskraft in die Torwartecke. Nur zwei Minuten später gelang dann sogar noch der verdiente Siegtreffer. Hauke Sydow setzte sich auf der linken Seite gut durch. Peter Struck verpasste die Hereingabe in die Mitte zwar, doch Björn Scheiner konnte den Ball am langen Pfosten freistehend am Torwart vorbei ins Tor schießen.

KREISLIGA vom 07.10.2007









Möllner SV II – Lübecker SC 1:0 (0:0)

Schade, schade, schade! Heute wäre bei besserer Chancenverwertung und konsequenterem Ausspielen der Kontermöglichkeiten mindestens ein Unentschieden möglich gewesen. Nach überlegen geführter 1.Halbzeit, in der uns der Schiedsrichter ein Tor wegen Abseitsstellung nicht anerkannte, konnten die Möllner unsere allgemeine Pausenschläfrigkeit durch einen Kopfballtreffer zum 1:0 nutzen. Durch diesen Gegentreffer waren wir gezwungen, risikobereiter zu spielen, so dass nicht nur wir, sondern auch Mölln noch zu guten Torchancen kam. Fazit: Wir können auf diese Leistung aufbauen und werden durch zurückkehrende Rekonvaleszenten bald wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. (CB)

KREISLIGA vom 07.10.2007

In der Kreisliga Lübeck/Lbg. zieht RW Moisling II weiterhin einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Das 1:0 gegen Aufsteiger Fortuna St. Jürgen bedeutete den 9. Sieg im 9. Spiel. Hut ab und Respekt nach Moisling. Die Lauenburger Vertreter schnitten am Wochenede unterschiedlich ab. Im Derby siegten die Kornbrenner in Wentorf mit 2:1, der RSV wird wohl nur noch auswärts spielen... beim VfL Schwar- tau gab es mit dem 2:1 einen weiteren Auswärtserfolg. Mölln gewann im Spitzen- spiel knapp mit 1:0 gegen den LSC, der BSV kassierte gegen Kücknitz eine 3:4- Niederlage. Im zweiten Lauenburg-Derby gewann Mustin am heimischen Heidberg 4:1 gegen den BSSV II.

Samstag, 6. Oktober 2007

KREISLIGA vom 03.10.2007

BSSV II - VfL Vorwerk 2:3 (1:2)

Am Tag der deutschen Einheit wurde der VFL Vorwerk im Waldstadion erwartet. Der VFL holte bisher nur einen Punkt mehr als die Büchener aus den bisherigen Saisonspielen. Dies wollte der BSSV auch so beibehalten, um endlich mal wieder Punkte einzufahren.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen mit kaum gefährlichen Torchancen auf beiden Seiten. Viele Unkonzentriertheiten auf Seiten des BSSV wurden allerdings von den Gästen nicht ausgenutzt. Erst in der 38. Minute war das Glück nicht mehr auf Seiten der Büchener. Libero Kay Kniest beförderte den Ball nicht schnell genug aus der Gefahrenzone und so konnte die Gäste-Führung erzielt werden.

Doch nur 2 Minuten später konnte Thomas Nowitzke ausgleichen. Eine verunglückte Flanke von der linken Seite senkte sich sehr spät in die lange Ecke und wurde zu einem sehenswerten Tor. Dies hätte dem BSSV eigentlich Aufschwung bringen sollen, doch die folgende Szene hatte Symbolcharakter für die derzeitige Leistung. Im direkten Gegenzug zum Ausgleich wurde die erneute Führung für die Gäste erzielt. Eine Hereingabe konnte Sandro Beier nicht klären und der Vorwerker Stürmer schob zum 1:2 ein.

Der Beginn der zweiten Halbzeit wurde verpennt und so erzielte der VFL-Kapitän in der 47. Minute mit einem Distanzschuss das 1:3. Das Tor förderte nicht gerade den Willen und die Motivation der Büchener und so waren die nächsten 25 Minuten nicht weiter mit torgefährlichen Szenen gespickt, sondern eher durch weitere Unkonzentriertheiten, die sich wohlmöglich durch die mangelnde Kondition der Mannschaft herausgebildet haben. In der 70. Minute kam es zu einer 100%igen Chance für den VFL. Torwart Andre Behncke konnte aber parieren und auch der Nachschuss ging über das Tor. Dadurch erwachte der BSSV und in der letzen Viertelstunde konnte noch einmal mehr Torgefahr aufgezeigt worden. In der 77. Minute erzielte Thomas Nowitzke sein zweites Tor und führte den BSSV ein Stück weiter an einen Punkt heran.

In der 85. Minute schwächte sich der Gegner durch ein grobes Foul und einer daraus resultierenden Gelb/Roten Karte selbst. Auch der Schiedsrichter ließ noch einige Minuten nachspielen und so kam Torwart Andre Behncke bei einer letzten Ecke mit nach vorne in den gegnerischen Strafraum. In der 93. Minute wurde es sehr brenzlig, doch die Büchener Vordermannschaft konnte den Ball einfach nicht im Netz unterbringen. Aus dem Gewühl heraus, wurde der Ball ganz knapp am Tor vorbei geschoben und besiegelte letztendlich den Endstand.

Fazit: Eine erneut schlechte Leistung führte dazu, dass auch ein schwacher Gegner nicht besiegt werden konnte. Nun reist man am Sonntag nach Mustin, die auf einem Abstiegsplatz stehen. Es ist notwendig dort zu gewinnen, sonst befindet man sich selbst nächste Woche dort, was bei dem Potential der Mannschaft äußerst enttäuschend wäre. (CN)

Mittwoch, 3. Oktober 2007

SV BREITENFELDE - KILIA KIEL






KREISLIGA vom 03.10.2007












Borussia Möhnsen - SC Rapid Lübeck 6:0 (0:0)

Nach dem Spielausfall gegen St.Jürgen sollte der Schwung und das Selbstbewusstsein aus dem Wentorf Spiel mit ins heutige Spiel genommen werden. Der Gast aus Lübeck steht überraschenderweise am Tabellenende, denn in der letzten Saison zählten Sie zu den Überhaschungsteams der Liga. Rapid scheiterte erst in der Aufstiegsrunde an dem Aufstieg in die Bezirksliga. Die "Rapidler" legte gut los und hatte bereits in der 2. Minute eine gute Kopfballchance. Nach etwa 10 Minuten übernahmen dann aber die Borussen das Kommando und erspielten sich viele Möglichkeiten. Doch weder Markus Buer, John Willers oder Frederik von Elm konnten das Leder über die Linie bringen und so ging es torlos in die Pause.

Mit Beginn der 2.Hälfte sollte der Bann gebrochen werden, in der 52. Minute konnte Felix Stamer einen Befreiungsschlag von Daniel Pateley an der Mittellinie aufnehmen und los marschieren. Nach dem er noch einen Gegenspieler ausspielte traf er mit einem tollen Schuß zur Führung, das war der erste Treffer von Felix Stamer in einem Herrenspiel. 3 Minuten später war es Dshivan Saleh, der mit einem Flachschuss das 2:0 für die "MiB" erzielte. Kurze Zeit später erkämpfte sich Matthias Kock im Mittelfeld den Ball und war dann nicht mehr aufzuhalten, vor dem Tor hatte er dann noch das Auge für den besser postierten John Willers, der den Ball zum 3:0 nur noch einschieben musste. Das Spiel war innerhalb von 5 Minuten entschieden. Zwei weitere Treffer von John Willers und Christoph Czygan (8. Saisontreffer) schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Mit diesem Sieg schiebt sich die Burmeister Truppe so langsam an das Spitzenfeld. Mit einem "Dreier" im nächsten spiel gegen den Breitenfelder SV II kann man einen direkten Konkurrenten hinter sich lassen. Der Sieg war in der Höhe auch völlig verdient, denn die Lübecker hatten in 90 Minuten nicht wirklich viel vom Spiel.

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Matthias Kock, Daniel Pateley (75. Marco Trede), Florian Heitmann - Malek Saleh (46. Axel Gloger), Frederik von Elm, Felix Stamer, Christopher Pagel (46. Dshivan Saleh), Markus Buer, Christoph Czygan - John Willers
Tore: 1:0 Felix Stamer (52.), 2:0 Dshivan Saleh (55.), 3:0 John Willers (57.), 4:0 John Willers (76.), 5:0 John Willers (82.), 6:0 Christoph Czygan (89.)






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Senioren - Pokalendspiele in Mölln
Wie erwartet - alle drei Teams der Möllner stehen im Finale - finden die Senioren-Pokalendspiele der Sasison 07/08 in Mölln statt.

Deutsche Meisterschaften der Altherren
Ferner hat sich die Altherren vom Möllner SV als Meister für die deutschen Altherrenmeisterschaften qualifiziert. Da der SC Rönnau 74 verzichtet hat, stehen sich der Möllner SV und der VfB Lübeck im schleswig-holsteinischen Endspiel gegenüber. Der Modus wird noch geklärt (entweder Hin- und Rückspiel oder nur ein Spiel, dann wird Heimrecht gelost). Der Termin(e) steht aber noch nicht fest, der Gewinner wird SH in Bayern in der Endrunde vertreten.

Dienstag, 2. Oktober 2007

BEZIRKSOBERLIGA SÜD vom 30.09.





GW Siebenbäumen - Preußen Reinfeld 3:2

Auch im 8.Spiel der neuen Saison bleiben die Grün-Weißen ungeschlagen. Mit einer beeindruckenden Leistung konnten die als stark einzuschätzenden Reinfelder mit 3-2 bezwungen werden. Dabei sieht das nackte Ergebnis knapper aus, als es das Spielgeschehen hergab. Nachdem das Team schon in der letzten Woche gegen den TSV Neustadt überzeugen konnte, legte sie in diesem Spiel noch eine Schippe drauf. Das was in der ersten HZ gespielt wurde, war das Beste, was die Grün Weißen bisher abgerufen haben. Der Gegner kam in der ersten HZ so gut wie gar nicht zum Luft holen, eine Welle nach der anderen rollte auf das gegnerische Tor. Einzig das mit dem Toreschiessen wollte noch nicht so recht klappen. So wurde der gegnerische Keeper quasi berühmt geschossen, oder die Mannen um Coach Salomon scheiterten an sich selbst. Und dass alle im Team gut drauf sind bewies auch Keeper Ole Oberbeck, als er in der 30.Minute die einzige Chance der Gäste glänzend parierte.

Zu Beginn der zweiten HZ das gleiche Bild. Siebenbäumen war einfach präsenter auf dem Platz, wollte unbedingt dieses Spiel gewinnen. Und schon in der 47.Minute das erlösende Führungstor. Nachdem René Krause im Strafraum auf Daniel Vahl quer gelegt hatte und dieser den Ball nicht sauber mitnehmen konnte war Ove Schulz zur Stelle, der den Ball aus Nahdistanz ins Tor schob. Doch leider musste bereits in der 58.Minute der Ausgleich hingenommen werden. Dieser fiel buchstäblich aus heiterem Himmel. Bei einem langen Ball in den Strafraum kam Ole Oberbeck aus dem Tor, und leider auch zu spät. Er kam nicht an Ball heran, so dass der Ball, nach dem er auf den Kopf des gegnerischen Stümers gefallen war, ins Tor trudelte. Doch Siebenbäumen hat ja noch seinen Wirbelwind Sven Jäkel, der bereits 7 Minuten später die erneute Führung erzielte. Aus dem rechten Mittelfeld kommend nahm er sich mal ein Herz und hielt aus gut 20 Metern drauf. Und der Ball schlug flach im langen Eck ein. (Siehe Fotos). Super gemacht, 2-1.

Nur fünf Minuten später dezimierten sich die Gäste, als nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte gezogen wurde. Und das war gleichzeitig eine gute Freistoßgelegenheit. Und wenn es läuft, dann läufts. Ove Schulz ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete platziert, nachdem der Ball abgelegt wurde, ins lange Eck. Leider konnte Siebenbäumen danach keine Ruhe ins Spiel bringen. Reinfeld warf nun alles nach vorne und wurde in der 78.Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2-3 belohnt. Da Siebenbäumen die sich bietenden Konterchancen nicht verwerten konnte, und sich Daniel Vahl bei einem solchen Konter auch noch die Gelb-Rote Karte einfing, blieb es bis zum Ende spannend. Ein Tor für Reinfeld lag aber nicht wirklich mehr in der Luft, so dass Siebenbäumen bereits den 6.Sieg in dieser noch jungen Saison feiern konnte. Grün-Weiß: O.Oberbeck - Goebel, Bremer, Putzier - Vahl (85.min Gelb-Rot), Jäkel, Starke, Pophal, Schulz - Braatz (85.min Topel), Krause (89.min J.Oberbeck) Tore: 1-0 47.min Ove Schulz, 1-1 58.min Beeck, 2-1 65.min Sven Jäkel, 3-1 70.min Ove Schulz, 3-2 78.min Cengiz

Montag, 1. Oktober 2007

C-JUGEND VERBANDSLIGA vom 30.09.07

C-Jugend-Verbandsliga

Oldenburger SV – Ratzeburger SV 3:3 (1:2)

Der RSV kam anfangs überhaupt nicht ins Spiel und musste schon früh ein Gegentor hinnehmen. Doch dann wurden die Gäste stärker und ließen den Ball gut laufen. Und so war es Schahen Kunzmann, der den Ausgleich von Stefan Merkens vorbereiten konnte. Von nun an machten der RSV das Spiel und erarbeitete sich gute Chancen, die allerdings nicht verwertet werden konnten. Oldenburg hielt dagegen und versuchte mit Härte technische Mängel wett zu machen. Durch ein Tor von Stefan Merkens ging man mit einer 2:1 Führung in die Pause.

In der zweiten Hälfte bot sich ein völlig neues Spiel. Die Gastgeber spielten munter nach vorne und wurden daran auch nicht großartig gehindert, so war er nur eine Frage der Zeit, bis ein Stürmer der Hausherren vollkommen ungedeckt den Ausgleich erzielen konnte. Auf der anderen Seite konnte dann Stefan Merkens einen Elfmeter rausholen. Hochmotiviert trat Schahen Kunzmann an… Tor! Eigentlich ein Grund sicher zu spielen, aber der RSV ließ sich zu Fehlern verleiten und wurde dann Opfer unfairer und arg unsportlichen Aktionen. Ein Handballtorartiges Handspiel, ein mieses Nachtreten gegen Christan Ruser, sowie unterste Beschimpfungen wurden nicht geahndet. Aber es sollte noch dicker kommen: Auch der Trainer der Hausherren bewies eindrucksvoll, dass er sich überhaupt nicht unter Kontrolle hatte. Das Spiel war eigentlich schon zu Ende, als erneut der Mittelstürmer der Gastgeber negativ auffiel. Er trat übel gegen Keeper Ismail Gebes nach. Keine Karte. Stattdessen Einwurf und so konnte dann der Ausgleich fallen.

KREISKLASSE A vom 30.09.2007

TSV Berkenthin II – BSSV III 1:8 (0:3)

Lockerer Auswärtserfolg für den Aufsteiger. Die Schleusenwärter waren eigentlich zu keiner Sekunde auf dem Platz, der BSSV dominierte die Partie nach Belieben. Dass der TSV ersatzgeschwächt auflief, war für diese Leistung jedoch auch keine Entschuldigung. Jan Jenkel (1., 37., 60.), Thomas Nowitzke (59., 74., 83.) und Christoph Nowitzke (8.) machten den klaren Sieg perfekt. Den Ehrentreffer markierte Carsten Wigger (47.). (RM)

SV Müssen – SSV Güster 3:1 (3:0)

Trotz guter Leistung wurde das Auswärtsspiel beim SV Müssen mit 3:1 verloren. Bereits vor dem Spiel musste die von Trainer Michael Strube geplante Mannschaftsaufstellung korrigiert werden, da unser Stammtorwart kurzfristig nicht einsatzfähig war. So begannen wir das Spiel mit Patrick Löbe als Aushilfskeeper. Der „eingeflogene“ Alt-Herren-Torwart Michael Kästel, wurde 10 Minuten nach Spielbeginn eingewechselt. Nach 30 Minuten lagen wir bereits 3:0 zurück. Obwohl wir optisch guten Fußball spielten, gelang nicht mehr als der Anschlusstreffer zum 1:3 von Sören Jessen (50.).

SV Breitenfelde III – SC Rothenhausen 2:1 (1:1)

Im Kampf gegen den Abstieg gelingt der III. Herren nach drei Niederlagen in Folge wieder ein verdienter Heimsieg. Ein frühes Tor von Lars Manshardt brachte den BSV in Führung, konnte allerdings nicht die erforderliche Ruhe in Spiel bringen. Die Gäste ließen sich nicht beirren und nutzen eine Unachtsamkeit zum Ausgleich vor der Halbzeitpause. Die zweite Hälfte begann wieder mit starken Gästen, die einen Strafstoß nicht verwandeln konnten und das Spiel aus der Hand gaben. Die Breitenfelder bestimmten nun die Partie, erspielten sich die einige Chancen und erzielten den verdienten 2:1 Siegtreffer durch Stefan Hansen. Somit ist die Talfahrt gestoppt und das Selbstvertrauen wieder gewachsen. Ein Dank geht an die Spieler der Altherren für ihre Unterstützung. (CM)

SV Lütau – SIG Elmenhorst 1:5 (0:3)

Ohne 6 Stammkräfte empfing die Turbine den verlustpunktfreien Tabellenführer. Von Beginn an war ein deutlicher Leistungsunterschied erkennbar. Schon nach 5 Minuten gingen die Gäste in Führung. Die Turbine kämpfte aber stets tapfer gegen den übermächtigen Gegner, dennoch war auch das hochverdiente 0:2 nicht zu verhindern. Als dann noch vor der Pause nach einem zweifelhaften Strafstoss das 0:3 fiel, war die Partie bereits entschieden. Nach dem Seitenwechsel keimte nochmals etwas Hoffnung auf. Thomas Piehl verkürzte mit dem schönsten Tor des Tages (Flugkopfball in den Winkel) auf 1:3. Doch nur kurze Zeit später stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Auch das 1:5 in der 70. Minute entsprach voll und ganz dem Spielverlauf. Lütau hat dennoch über 90 Minuten nie aufgesteckt und so mögliches Debakel verhindert. (DG)

FV Rangers RZ – SV Bliestorf 2:2 (1:1)

In einer zerfahrenen Partie auf dem Kunstrasen in Ratzeburg gingen die Gastgeber in der 29. Min. mit 1:0 in Führung. Jedoch hielten die Bliestorfer dagegen und konnten noch vor der Halbzeit in der 38. Minute durch ein Traumtor aus 30 Metern Ihres Kapitäns Hendrik Petzsche ausgleichen. Auch im zweiten Durchgang blieb vieles nur Stückwerk und auf beiden Seiten entstanden Chancen nur aus dem Zufall heraus. Die Rangers gingen dann in der 71. Min. mit 2:1 in Führung, doch Bliestorf kämpfte weiter, warf alles nach vorne. In der 89. Minute erzielte dann Florian Hartwich mit einem Sehenswerten Freistoß den verdienten Ausgleich. Durch das souveräne Auftreten des Schiedsrichters Heeser, blieb diese Partie jederzeit fair. (DS)

KREISLIGA vom 30.09.2007


Ratzeburger SV – Möllner SV II 5:6 (1:6)

Eigentlich ist es gar nicht in Worte zu fassen, was sich gestern am Riemann abspielte. Die Zuschauer hatten jedenfalls ihren Spaß bei gleich elf Toren. Ratzeburg bot in der ersten Halbzeit eine grauenhafte Darbietung, die tolle Leistung aus der Vorwoche beim BSV konnte nicht wiederholt werden. Mölln dagegen begann wie die Feuerwehr, hatte aber gegen die RSV-Defensive auch leichtes Spiel. Jörg Dunkelmann konnte gleich viermal einnetzen. Den RSV-Fans wurde aufgrund der zweiten Hälfte schon angst und bange…. Zweistellig…?

Nach dem Wechsel musste man sich dann ordentlich die Augen reiben, sonst hätte man wohl geglaubt, man träumt. Der RSV trat wie ausgewechselt auf, der MSV hingegen bot von nun an eine grottenschlechte Partie. Mölln hatte wohl schon einen Kantersieg vor Augen, der RSV packte sich an seiner Ehre und es begann ein beispielloser Ansturm auf das Gästetor. Tor um Tor holten die Inselstädter auf, der – auch wenn es ein wenig komisch klingt – verdiente Ausgleich sollte nicht mehr fallen. In einem interessanten Kreisligaspiel trafen Peter Struck (2), Mike Kamischke, Sven Kamischke und Björn Scheiner für den RSV. Zudem musste Tim Martens (MSV) wegen einer äußerst „dummen“ Tätlichkeit mit „Glatt-Rot“ vom Platz. Die Partie wurde ganz klar in der ersten Halbzeit durch eine indiskutable Leistung verloren. Mut sollte allerdings die zweite Halbzeit machen, als die Mannschaft erkennen ließ, dass doch Potenzial in ihr steckt. (RM)

Lübecker SC – SV Breitenfelde II 3:3 (1:1)

Eine Halbzeit Schrott, eine Halbzeit phasenweise Zauberfußball. So kann und muss man heute unsere Leistung bemessen. In der 1.Hälfte waren wir gefühlt noch schlechter als in Moisling. Nichts wollte uns gelingen, und zu allem Überfluss mussten wir auch noch ein Gegentreffer hinnehmen (es hätten aber auch noch mehr sein können). Zur Überraschung aller konnten wir dann doch noch unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich durch den Tischetänzer markieren. In der zweiten Halbzeit waren wir wie verwandelt (Seitfallzieher Thomas muss in der Kabine die richtigen Worte gewählt haben). Mit aggressivem Powerfußball konnten wir durch die Kobra in Führung gehen. Leider fiel aber im Gegenzug der Ausgleich. Dadurch ließen wir uns aber nicht entmutigen und schossen noch durch einen herrlich getretenen Freistoss von Uli del Borowka den 3:2 Führungstreffer. Leider kamen die Breitenfelder noch durch Ihren 11er zum Ausgleich. Angesichts der ersten Hälfte kann man aber unterm Strich wohl von einem Punktgewinn sprechen. Wenn wir die Leistung der zweiten Hälfte von heute nächste Woche (07.10.2007- 15:00 Uhr) gegen Möllner SV II in Mölln wieder abrufen können, werden wir auch dort bestehen. (CB)

BEZIRKSLIGA vom 30.09.07

Bezirksliga Süd
TSV Berkenthin – SV Henstedt-Rhen II 2:6 (2:1)

Ein auch in der Höhe völlig verdienter Sieg der Gäste. Trotz der unverdienten Pausenführung hatten die Schleusenwärter einen schlechten Tag erwischt. Die Einstellung fehlte am heutigen Tage völlig, daher brauchte der Gegner auch eigentlich nicht viel tun. Denn Unglücksrabe Sven Schiwitzki unterliefen gleich zwei Eigentore (9., 51.). Nach dem Eigentor zum 2:2-Ausgleich war es um den TSV dann auch geschehen. Die Gäste wurden immer stärker und sicherten sich leicht und locker den Auswärtssieg. Eine Niederlage, die den TSV sicherlich nicht aus der Bahn werfen wird. Für den Gastgeber trafen Nils Jezorke (36.) und Jan Sievers (42.), die Treffer für Henstedt markierten Bessert (66., 79.), Werwinski (79.) und Meyer (85.).