Bester Aufsteiger ist der VfL Vorwerk (6.). Ein Resultat, mit dem VfL-Coach Dieter Einars leben kann: "Wenn Stürmertalent Dimitri Braun nicht schon im ersten Punktspiel einen Beinbruch erlitten hätte, wären wir vermutlich noch besser gewesen." So mussten andere - und dies erfolgreich - in die Bresche springen. Sascha Wyska, Alexander Pretzer, Eduard Ruder trugen sich wiederholt in die Torschützenliste ein. "Wir harmonieren in allen Mannschaftsteilen und haben in der Schlussphase viele Spiele für uns entscheiden können, ein Indiz unserer guten Kondition", so Einars weiter. Ein bisschen Angst hat er, die Heimstärke einzubüßen. "Im April wird unser Platz in der Vorwerker Straße gesperrt, es wird ein Kunstrasenplatz gebaut. Wir müssen uns eine neue Festung erarbeiten." (Quelle: www.shz.de)
FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Mittwoch, 26. Januar 2011
Beim TSV Travemünde (7.) wird weiter gute Arbeit geleistet. Das Spielsystem mit der Viererabwehrkette wurde in der Hinserie weiter verbessert und auch sonst spielt die Truppe einen guten Ball nach vorne. Deswegen ist Coach Jörg "Jogi" Eilers rundum zufrieden: "Meine junge Truppe zieht gut mit und ist mit allen Mannschaften auf Augenhöhe. Wir wollen den 2. Tabellenplatz anvisieren." (Quelle: www.shz.de)
Coach Michael Burmeister vom TSV Gudow (8.) ist nicht unzufrieden mit der Halbserienbilanz: "Durch viele Ausfälle konnten wir nur elf Punktspiele ausgetragen, die waren mit wenigen Ausnahmen in Ordnung." Sein Konzept ging bisher auf, die Mischung aus Routiniers und jungen Spielern funktioniert. "Die Stimmung und Disziplin ist gut, wir wollen unsere Tabellenposition behaupten." Auch die Verletzten wie beispielsweise Dennis Lange steigen wieder ins Mannschaftstraining ein. (Quelle: www.shz.de)
Der Aufsteiger SSV Güster (9.) ist in der Liga angekommen und spielt gut mit. So gut, dass es von den Gegnern immer wieder Lob gibt. "Die stellen sich nicht hinten rein, sondern spielen stets nach vorne." Somit ist Trainer Michael Strube auch zufrieden. "Wir sind auf einem guten Weg, wir wollen mit vielen Kombinationen ein attraktives Spiel bieten." Er hatte mit seinem kleinen Kader auch noch Verletzungspech, als die Abwehrspieler Martin Eder und Dennis Rösch lange ausfielen. So konnten andere in die Bresche springen. "Florian von Warburg hat einen riesigen Schritt gemacht und spielt als rechter Defensivmann einen überzeugenden Part," verteilt der Trainer ein besonderes Lob an den Youngster. Ein Manko hat die Truppe noch: Ihr fehlt ein richtiger Knipser. (Quelle: www.shz.de)
Beim SV Fortuna St. Jürgen (10.) brennt der Baum. In einer durchwachsenen Hinrunde hat sich die Truppe wacker geschlagen. Jetzt kommt es aber für Trainer Peter Jäger knüppeldick. Nach Unstimmigkeiten zwischen Vorstand und A-Jugendtrainer Manuel da Silva nahm der engagierte Nachwuchstrainer 17 Spieler aus 1. Mannschaft, 2. Mannschaft und A-Jugend und schloss sich dem Kreisligaschlusslicht Phönix Lübeck an. "Aus meiner Truppe gehen acht Stammspieler. Ich muss jetzt ein neues schlagkräftiges Team bilden, um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen." (Quelle: www.shz.de)
Beim TSV Schlutup (11.) ist man mit dem Erreichten nicht zufrieden. Immer wieder wurde die Mannschaft - so viel lange Zeit die komplette Mittelachse aus - von Verletzungen gebeutelt. Die Verantwortlichen waren gefordert und mussten wiederholt eine veränderte Truppe aufs Spielfeld schicken. Dazu kam der überraschende Rücktritt von Trainer Jörg Boller. Die "Altherren" Stefan Meier und Jörg Behnke übernahmen und konnten dem Team neue Motivation einhauchen. Doch das Trainerduo hatte nur bis zur Winterpause zugesagt, sodass nun ein neuer Übungsleiter gefunden werden muss. (Quelle: www.shz.de)
Borussia Möhnsen (12.) ist noch nicht konstant genug, aber Coach Denis Clausen ist nicht unzufrieden. "Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mannschaft einverstanden. Nur das Punktekonto stimmt nicht." Das junge Team ist in einem Lernprozess. "In spielerischer Hinsicht macht die Truppe stets Vorschritte, aber wir schlagen uns durch viele individuelle Fehler immer wieder selbst. Dadurch haben wir wichtige Punkte liegen gelassen." Er freut sich auch auf die Rückserie und will die Mannschaft weiter fordern. "Einige junge Spieler haben ihr ganzes Potenzial noch nicht abgerufen, dass versuche ich rauszukitzeln." Ein besonderes Lob gibt es für Defensivspieler Tarik Jundo und Stürmer Robin Wind, die beide zu Stammspielern geworden sind. Verschweigen will er auch nicht, dass die Mannschaft ein Torwartproblem hat. (Quelle: www.shz.de)
Auch beim FC Dornbreite II (13.) läuft es längst nicht rund. "Berufsbedingt haben wir eine schlechte Trainingsbeteiligung und können wenig üben," klagt Coach Peter Heerdt. Auch die Unterstützung aus der "Ersten" ist nur schwach, deswegen kommt die Truppe nicht so richtig in Fahrt. Der engagierte Übungsleiter hofft, dass endlich Ruhe in den Verein kommt und er erfolgreich arbeiten kann. (Quelle: www.shz.de)
Aufsteiger TSV Kücknitz (14.) hat in der neuen Umgebung noch nicht richtig Fuß gefasst. Schon in der Vorbereitung lief es eher suboptimal, konnten aus den verschiedensten Gründen doch nur selten alle Akteure trainieren. Doch in den Pflichtspielen zeigte sich, dass die Truppe durchaus mithalten kann, aber noch oft zu "grün" und unerfahren agierte. "Wir haben uns in vielen Situationen zu dumm angestellt", weiß Co-Trainer Sven Ohde. In der Defensive waren die Spieler nicht immer konzentriert und machten zu oft "Anfängerfehler". Auch in der Offensive wurden zu viele Chancen liegen gelassen und so stehen nur mickrige 20 Tore auf der Habenseite. "Uns fehlt ein richtiger Torjäger", so Ohde. Die Rückrunde wird noch schwieriger, denn mit Oliver Grieger (zum Verbandsligisten TSV Siems) verliert die Mannschaft eine weitere Offensivkraft. (Quelle: www.shz.de)
Beim Ratzeburger SV (15.) lief in dieser Saison noch nicht viel zusammen. Die Chemie zwischen den Verantwortlichen und der Mannschaft stimmte nicht. So zogen Coach Sascha Worseg und Obmann Thomas Engel die Konsequenz und traten zurück ("Wir konnten in und mit dieser Mannschaft nichts mehr bewegen"). So gibt es für Neu-Trainer Dennis Sontopski erstmal nur eine Devise: "Wir müssen und wir wollen alle an einem Strang ziehen und wir wollen wieder Spaß am Fußball haben. Wir werden die konditionellen Schwächen beseitigen und uns auch im spielerischen Bereich verbessern. Personelle Ergänzungen gibt es nur aus der A-Jugend. Mit dem knappen Kader müssen wir das optimale rausholen und wenn alle zusammenrücken, dann schaffen wir es auch." (Quelle: www.shz.de)
Beim Traditionsclub Phönix Lübeck (16.) lief in der bisherigen Spielzeit nur wenig zusammen. Ohne Konzept und mit kleinem Kader konnte die Truppe von der Travemünder Allee nur sechs Punkte ergattern. Jetzt gibt es aber den großen Umbruch. Manuel da Silva (vormals Fortuna St.Jürgen) kam nicht nur mit einem neuen Konzept, sondern auch gleich mit 16 neuen Spielern zu Phönix. Die Verantwortlichen waren vom "Fußballplan" des engagierten neuen Trainers begeistert und übergaben da Silva die Verantwortung für die Ligamannschaft "Phönix ist im Keller, deswegen wollen wir etwas Neues aufbauen. Es war schön, dass sich Phönix überzeugen ließ und dass 16 Spieler meine Vorstellungen gut fanden und mir folgten", so der "fußballverrückte" da Silva. Zunächst hat er die Aufgabe, die vielen Neuzugänge beim "restlichen Überbleibsel" der alten Phönix-Truppe einzubauen. "Bei mir haben nur Spieler eine Chance, die wirklich wollen. Sie müssen bereit sein, bei jeder Witterung, bei jedem Spiel und bei jedem Training, alles für die Mannschaft und den Verein zu geben." Er setzt zunächst auf Disziplin und ein bewährtes Spielsystem mit Libero. "Wir wollen durch kleine Erfolge den Klassenerhalt schaffen", gibt er das Saisonziel aus. (Quelle: www.shz.de)
Freitag, 21. Januar 2011
Montag, 10. Januar 2011
Kanalratte El-Hadji Diouf
Im FA-Cup-Spiel zwischen den Queens Park Rangers und Blackburn Rovers (0-1) kam es zu einem Zusammenprall zwischen Gael Givet und QPR-Stürmer Jamie Mackie. Für Givet ging die Sache glimpflich aus, für Mackie weniger: er brach sich das Schien- und Wadenbein. Dennoch kein Grund für El-Hadji Diouf gute Besserung zu wünschen. Der Blackburn-Spieler beschuldigte Mackie der Schauspielerei. QPR-Boss Neil Warnock sagte daraufhin:
»I was going to call him a sewer rat, but that might insult the sewer rats. I think he’s the lowest of the low.« (»Ich wollte ihn eigentlich eine Kanalratte nennen, doch das würde die Kanalratten verunglimpfen. Ich denke, er ist der Erbärmlichste der Erbärmlichen.«)... Das ist doch mal nett gesagt....
Sonntag, 9. Januar 2011
3. Altherren-Turnier vom Ratzeburger SV
Nach 27 Spielen und 84 Toren beim 3. Altherren-Turnier vom Ratzeburger SV fuhren unsere Sportsfreunde von Anker Wismar als Finalsieger mit einem 10kg-Schinken wieder in die Heimat zurück. In einem spannenden Finale setzten sie sich knapp mit 1:0 gegen den TSV Trittau durch. Im kleinen Finale siegte der Breitenfelder SV im Derby über die Möllner SV mit 2:0. Der Gastgeber landete nach einem 4:1 über den TSV Schlutup auf dem fünften Rang. Die weiteren Platzierungen: 7. TSV Berkenthin, 8. SG Wentorf/S., 9. SSV Ziethen, 10. SC Rothenhausen.
Freitag, 7. Januar 2011
Trennung Kreisliga HL/Lbg.
Endlich mal etwas Amtliches… in Schriftform!
Nachdem schon die Strukturreform ein herber Rückschlag für unseren KFV war, kommt nun leider der nächste. Der KFV Lübeck löst die gemeinsame Kreisliga auf. Das ist angesichts zurückgehender Spielerzahlen im Herrenbereich sicher ein Fehler, aber durch unseren Kreisfußballverband leider nicht zu ändern. Wir müssen wir uns daher dieser Herausforderung stellen. Es wird für unseren Fußball sicher nicht einfach, da das Niveau durch den Wegfall der gemeinsamen Kreisliga sicher nicht steigen wird.
Wir werden die Kreisklasse C auflösen und mit Kreisliga (16 Mannschaften), Kreisklasse A (14 Mannschaften) sowie dem Rest in der Kreisklasse B weiter machen. Andere Lösungen sind zurzeit nicht möglich, da es keine Rückkehr zu einer verkappten Bezirksliga geben wird (Kreisoberliga). Eine solche Spielklasse würde vom SHFV nicht toleriert werden. Im Moment ist auch ein Zusammengehen mit Stormarn nicht möglich (Auszug Tätigkeitsbericht KFV Lauenburg).
Samstag, 25. Dezember 2010
WIEDERSEHEN IN HOWARD'S END - VOM WM-FINALE ZUM KNEIPEN-KICK
Manchmal braucht man einfach krasse Gegensätze und die maximal mögliche Distanz, um klarzusehen und um mit sich selbst und der Welt wieder ins Reine zu kommen. Ein extremes Kontrastprogramm eben, so eines, wie es sich kürzlich Howard Webb ausgesucht hat. Der FIFA-Schiedsrichter meldete sich freiwillig, um das Pokalspiel zwischen den Pub-Teams des Thrybergh Working Men’s Club und Wickersley Social zu pfeifen. Es war Webbs erstes Spiel nach der Leitung des Endspiels der XIX. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Hatten dem Endspiel des Weltturniers zwischen Spanien und den Niederlanden noch 84.490 Stadionbesucher n der Soccer City von Johannesburg und weltweit mehr als 700 Millionen Zuschauer an den TV-Geräten live beigewohnt, bildeten Ende August auf dem Sportplatz von Rotherham in der englischen Grafschaft South Yorkshire exakt 20 Zuschauer und ein Hund die Kulisse für das Duell der Kneipen-Mannschaften.
„Ich brauchte einfach ein gutes Spiel, um für meine Rückkehr in die Premier League bereit zu sein“, begründete Webb sein ungewöhnliches Comeback. Die Ortswahl für seine persönliche „Erdung“ war dann auch alles andere als zufällig. Das Spiel fand just auf dem Rasenplatz statt, auf dem die steile Karriere des FIFA-Referees 18 Jahre zuvor begonnen hatte – „Wiedersehen in Howard’s End“ sozusagen. Die „Rückkehr zu den Wurzeln“ verfehlte ihre Wirkung nicht. Sie half Webb, die zuvor in Südafrika erlebten „schlimmsten Stunden“ seiner Karriere zu verarbeiten. In der äußerst nickelig und zum Teil überhart geführten Finalpartie von Johannesburg hatte der Schiedsrichter einen extrem schweren Stand und nicht immer eine souveräne Figur gemacht. Kritiker warfen ihm später vor, ohne klare Linie agiert zu haben. Obwohl er sogar noch einen platzverweiswürdigen Kung-Fu-Tritt ungeahndet ließ, stellte Webb mit 14-mal Gelb und einmal Gelb-Rot einen neuen, unrühmlichen Kartenrekord für WM-Finals auf.
Beim 3:0 von Wickersley in Rotherham hingegen länzte Webb wieder durch seine persönliche Autorität und war sich auch nicht zu schade, an der Suche nach dem Spielgerät mitzuwirken, als dieses nach einem misslungenen Gewaltschuss minutenlang im hohen Gras am Seitenrand verschwunden war. Seine Karten konnte der Schiedsrichter dieses Mal in Brust- und Gesäßtasche stecken lassen. Angesichts der fairen und gut zu leitenden Partie nahm Webb leichte finanzielle Einbußen gern hin: Verdiente er bei der WM insgesamt 36.000 Euro, waren es beim Kneipen-Kick in Rotherham lediglich 24, die der 39-jährige Polizei-Sergeant umgehend für wohltätige Zwecke spendete.
Montag, 20. Dezember 2010
Hagen-Ahrensburg, Siems und der kicker.....
Ein verwandelter Elfmeter dürfte derweil Schiedsrichter Pascal Gilgenberger (TSV Nützen) Albträume bereiten. Im VL-Spiel zwischen Hagen-Ahrensburg und Siems erzielten die Gastgeber in der 90. Minute per Strafstoß einen Treffer. Während der Schütze anlief, nahm Gilgenberger allerdings an der Strafraumgrenze ein Foul an einem Gäste-Spieler wahr. Der Referee pfiff instinktiv, annullierte den Elfer und setze die Partie mit Freistoss für Siems fort. Höchst kurios!!! Und ein klarer Regelverstoß, der Hagen-A. zu einer Neuansetzung verhalf. Der Elfer hätte wiederholt werden müssen. (Quelle: kicker vom 16.12.)