FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 15. April 2008

KREISKLASSE A vom 13.04.08


GW Siebenbäumen II – SSV Schnakenbek 3:2

Früh ging unsere Siebenbäumer mit 2:0 in Führung, zuerst legte Mike "Luca Porno" Schlichting ein fantastisches Solo von der Mittelinie in Richtung gegnerisches Tor vor und schloss mit einem Distanzschuss zum 1:0 ab. Da waren noch nicht einmal 3 Minuten gespielt. Aber genauso munter ging es weiter. Einige Minuten später wird Frank Dencker im gegnerischen Strafraum von einem Verteidiger von hinten gestoßen und fällt hin.

Der Pfiff des Schiedsrichters kam umgehend. Elftmeter für Siebenbäumen und nach kurzer Absprache mit Julian Bernet entschied der Gefoulte doch selber den Strafstoß zu schießen, 2:0 für unser Team. Eigentlich sollte man meinen das Spiel war nach 5 Minuten schon entschieden, aber dann hatte auf einmal der April etwas gegen das herrliche Fußballwetter gehabt und durchnässte Spieler wie Zuschauer mit einem Regenguss. Der Platz in Siebenbäumen entwickelte sich zu einem wahren Schlammfeld. In der 11. Minute wurde diese glitschige Geschichte das Verhängnis von Oliver Rohwedder. Auf seiner rechten Seite spurtete ein Mittelfeldspieler aus Schnakenbek auf unser Tor zu. In typischer Rohweddermanier setze Eule an und grätschte den gegnerischen Spieler um, für diesen Einsatz zückte der Schiedsrichter die rote Karte.

Diese harte Entscheidung veränderte das Spiel der Siebenbäumer radikal, aber sie setzen sich weiter konsequent durch. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit kämpften sie alle weiter, um die drei Punkte in Siebenbäumen zu behalten. Bis zur Halbzeit änderte sich nichts mehr am Ergebnis, mit 2:0 für die Heimmannschaft spurtete man schnell in die trockenen Kabinen. Die zweite Halbzeit ging genauso munter weiter wie die erste aufgehört hatte. Siebenbäumen setze weiter auf schnelle Konter mit einem Mann weniger, während Schnakenbek gezwungen wurde das Spiel zu machen. Das nun dicht gepackte Mittelfeld und die Abwehr blockte aber alle Versuche der Gäste konsequent ab, da direkt schon nach der roten Karte der zweite Stürmer Erchan durch Benjamin Pyko ersetzt wurde.

Nach 55. Minuten hatte Siebenbäumen wieder eine gute Chance vorm gegnerischen Gehäuse. Eine Standardsituation mit einem Freistoß, Heiko Rohwedder legte sich den Ball zurecht und machte den Sack vorläufig zu. Wer nun gedacht hätte, dass sich Schnakenbek hängen lies, musste sich täuschen sie rannten ja immer noch mit 10 Feldspielern gegen nur noch 9 Feldspieler aus Siebenbäumen an. Sie verkürzten im Laufe des Spiels zwar das Ergebnis noch weiter, so dass es am Ende 3:2 stand, aber die geschlossene Mannschaftsleistung bescherte uns in dem Regenspiel doch noch die 3 Punkte. Dies ist vor allem ein Verdienst der geschlossenen Mannschaftsleistung, die die II. am Sonntag den Zuschauern gezeigt hat. GWS2: S. Singh - M.Blazewicz - O. Rohwedder, D.Hempel - H.Rohweder, J.Bernet (85. A.Stock), M.Evers, M.Schlichting, M.Hamann - Erchan (14. B.Pyko), F.Dencker


TSV Seedorf/Sterley - BSSV III 4:1


Ein schweres Spiel beim Tabellenvierten Seedorf-Sterley stand an und jedem war klar, dass dies ein kampfbetontes Spiel werden wird und dass keine Punkte verschenkt werden. Leider wurde mal wieder ein völlig überforderter Schiedsrichter auf dieses Spiel angesetzt, der wohl mit der schlechteste Mann auf dem Platz war. Doch dies ist keine Entschuldigung für die schlechte Leistung der Büchener Mannschaft.

Dabei fing das Spiel viel versprechend an, als Jan Jenkel in der fünften Minute den Ball aus elf Metern unhaltbar unter die Latte schoss und damit die frühe Führung erzielte. Die Freude darüber hielt allerdings nicht lange an. Nach einem Handspiel von Andre Ernst konnten die Gastgeber nur zehn Minuten nach dem Führungstreffer den folgenden Elfmeter zum Ausgleich nutzen.

Die folgenden Minuten blieben fast ereignislos. In der 35. und 44. Minute hatte die BSSV-Abwehr Glück, als ein Seedorfer Stürmer aus kürzester Distanz über das Tor schoss. In der 40. Minute rettete das Lattenkreuz für den bereits geschlagenen BSSV-Keeper Nils Bodenbach. In die Halbzeit ging man nun mit einem durchaus glücklichen 1:1.

Andreas Martel schien in der Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun konnte man sich Chancen herausspielen, die allerdings ungenutzt blieben. Hannes von Pirch und Jan Jenkel verpassten den Ball nur knapp (48.) und Mario Schleede konnte den Ball nach einer Ecke nur knapp über das Tor lenken. Doch die in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit unverständlicherweise nervös wirkenden Gastgeber wurden spätestens in der 60. Minute wieder aufgebaut, als Libero Markus Möller und Torwart Nils Bodenbach auf dem regennassen Boden ausrutschten und ein Heimspieler in Ruhe zum 2:1 einköpfen konnte.

Dies schien der Bruch in der BSSV-Mannschaft zu sein, denn was nun gezeigt wurde, hatte nicht mehr viel mit Fußball zu tun. Leider ließ sich auch Nils Bodenbach von dieser Leistung anstecken. In der 70. warf dieser den Ball direkt zu einem Gegenspieler, der nun keine Probleme mehr hatte das 3:1 zu erzielen. In der Folgezeit zeigte der Büchener Schlussmann ungewöhnlich viele Unsicherheiten. Kurz nach dem 3:1 zeigte sich zum wiederholten Male, das der Schiedsrichter überfordert war, als erst ein grobes Foul gegen Benjamin Kokatis und darauf ein klarer Elfmeter für Seedorf nicht gepfiffen wurde.

Die letzte Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen konnte Hannes von Pirch nicht nutzen, der frei auf den Keeper köpfte. Nun spielten nur noch die Gastgeber. Bei Pfostenschuss in der 77. Minute hatte man noch Glück, allerdings fiel eine Minute später das 4:1 nach einer schlechten Abwehrleistung. Den Abschluss allerdings machten die Benjamin Batsch, der sich nach einer klaren Abseitsstellung eine völlig unnötige rote Karte wegen Meckerns einhandelte.

Bücher aus dem Mutterland des Fußballs...

Millwall for Life. Lebenslang Millwall

England hat glorreiche Fußballvereine: Manchester United, Chelsea, Arsenal, Liverpool und viele andere. Und England hat Millwall. Wie kein zweiter Verein auf der Insel steht Millwall für Fußball als harte Arbeit, als Freizeitvergnügen des kleinen Mannes.

Millwall ist „working class“: Ein Verein, dessen Fans kein Problem mit einer Niederlage haben, wenn nur gekämpft wurde. Barrie Stradling ist seit knapp vierzig Jahren Millwall-Fan. Er hat alles gesehen: Die guten Zeiten mit seinem Klub (viel zu selten!) und die schlechten (viel zu oft!). Warum also jetzt noch etwas daran ändern? Barrie lässt den Leser teilhaben an den tausend kleinen Geschichten, die jeder Fußballfan und Auswärtsfahrer so oder ganz ähnlich selbst schon erlebt hat. Lustig. Authentisch. Erschreckend. Wahr.Denn wie heißt es doch? ?Millwall For Life? ? die ersten vierzig Jahre sind die schlimmsten... (12,90 €)

Gazza - mein verrücktes Leben

Der englische Skandal-Fußballer Paul Gascoigne (38). Auf dem Platz ein Genie. Sonst ein Wahnsinniger. Irre, irrer, Gazza. Ein Jahr nach Ender seiner schillernden Karriere hat der Nationalspieler seine Biografie geschrieben - das offenste und ehrlichste Buch eines Sportler, das es je gab.

“Darf ich Sie küssen”, fragt Paul Gascoigne Lady Diana kühn, als seine Mannschaft im Wembley-Stadion vorgestellt wird. Und das ist wieder typisch für diesen vor Spontaneität sprühenden, schrägen Vogel. Zu seinem bunten Fußballer-Leben gehören jedoch auch Schattenseiten. Dazu zählen wilde Besäufnisse, irre Schlägereien oder schier endlose Aufenthalte in der Princess-Grace-Klinik. Diese ausführliche Autobiografie erzählt die ganze Geschichte des exzentrischen Engländers -- vom glorreichen Kick im Kindesalter bis zum tränenreichen Auftritt für England gegen Deutschland. Seine Offenheit spitzt sich zur schonungslosen Beichte zu. Nicht zuletzt deshalb erhielt Gazza. Mein verrücktes Leben 2005 im Vereinigten Königreich die Auszeichnung „Sportbuch des Jahres“.

Paul Gascoigne wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Obgleich Mutter und Vater Streit miteinander hatten, verlief seine Kindheit nicht unglücklich. Seine Beziehung zu Frauen geriet schwierig. Der Sport gab ihm Halt und machte ihn weltberühmt. Immer mutig, oft übermütig, aber selten maßvoll trat Gascoigne sowohl privat als auch als Fußballer auf. Denn welches Nachwuchstalent verschlampt die ihm anvertrauten Schuhe eines Weltstars? Oder welcher Nationalspieler bläst seinem Trainer gewaltig den Marsch? Zudem erleben Leser, dass Gascoigne offensichtlich weit weniger gut Auto fährt als Fußball spielt.

Wer Paul Gascoigne kennen lernen will, findet keine bessere Quelle als dieses lesenswerte Buch. Co-Autor Hunter Davies hat übrigens auch die bislang einzige autorisierte Beatles-Biografie verfasst. Da das Autorengespann kein Blatt vor den Mund nimmt, erfahren Fans, wie bunt es Fußballprofis wirklich treiben. Farbige Fotostrecken mit bleibenden sportlichen wie privaten Eindrücken bebildern Pauls Gascoignes Leben. Und da der eigenwillige Engländer weiter über die Stränge zu schlagen droht, bahnt sich eine zweite Karriere als tragischer Held an. Zum Trost bleibt Pauls Einsicht: „Ohne Fußball hätte ich viel größere Probleme bekommen.“ Kaum auszudenken also, was nach Ende seiner Profi-Laufbahn nun noch geschehen wird. (19,90 €)

Die Football Grounds von England & Wales

Die Fußballstadien von England und Wales. Alle Grounds der vier Profi-Ligen sowie Millenium-Stadion, Cardiff, und Wembleystadion, London. Stadionrahmendaten und Beschreibung. Die Situation rund um die Gästetribüne. Wo kann man vor und nach dem Spiel trinken, wo besser nicht. Wie gefährlich ist es für auswärtige Fans. Welcher Anreiseweg ist der beste, welche Alternativen gibt es bei Stau. Welcher Bahnhof liegt in der Nähe, und wie kommt man von dort zum Stadion. Wer sind die Derbygegner. Wie teuer ist es für Gästefans. Welche Fanzines werden am Stadion verkauft. Rekordkulissen und Durchschnittsbesuche der letzten Spielzeit. Wissenswertes. Alle Stadien auf 250 Seiten in Farbe. Ein Muss für Groundhopper, England-Fans, Freunde des britischen Fußballs, Auswärtsreisende, Leute der Szene und Über-den-Tellerrand-Schauer. Kein Muss für Kutten. (16,00 €)

Congratulations You Have Just Met The ICF. Die Geschichte der West Ham InterCity Firm

Die InterCity Firm war die sicher bekannteste Fußball-Gang im England der siebziger und achtzigerJahre.Bestseller-Autor Cass Pennant gehörte zum inneren Zirkel der I.C.F. Nur seine herausgehobene Position ermöglichte ihm, für dieses Buch Schilderungen aus der wilden Zeit der InterCity Firm zu sammeln, die bisher noch nie der Öffentlichkeit zugänglich waren: Die Rivalität mit West Hams Gegnern aus dem Südosten Londons, Millwall, die Erstürmungen des Sheds von Chelsea, die heftigen Aufeinandertreffen mit Liverpool an der Aneld Road.Auch Musik und Mode gehörte zum Lebensgefühl dieser Generation, die so gar nicht dem Klischee des arbeits- und hirnlosen Fußballschlägers entsprechen wollte.Pennant führt den Leser von den Anfängen der I.C.F. als noch minderjährige Heißsporne bis zur legendären Kanalfährenschlacht gestandener Männer gegen Manchester United.Die Geschichte der West Ham InterCity Firm untrennbarer Bestandteil des englischen Fußballs. (14,90 €)

The Boys from the Mersey

Liverpools Mob aus dem Annie Road End des legendären Stadions an der Annie Road war nicht so sehr für seine Gewalttaten bekannt. Was die Jungs auszeichnete, war ihr Witz, ihre Unverfrorenheit und ihre Fähigkeit, mit wenigen Pennies in der Tasche durch ganz Europa zu reisen - immer ihren geliebten Redmen hinterher, der Mannschaft von Liverpool FC. Dieses Buch ist nicht nur lustige Freizeitlektüre, sondern vermittelt quasi nebenbei auch einen Zustandsbericht vom Liverpool in den Jahren der Thatcher-Regierung. Es setzt damit der Stadt und dem Verein Liverpool, vor allem aber seinen Fans ein Denkmal. (13,90 €)

Harder, better, faster, stronger. Die geheime Geschichte des englischen Fußballs

Eine Milliarde Menschen weltweit berauscht sich Woche für Woche an den Bildern aus Old Trafford und Highbury. Die Strahlkraft der englischen Premier League stellt alle anderen Fußballligen in den Schatten. Die Welt liebt die unvergleichliche Härte, das irrwitzige Tempo des englischen Fußballs und die Leidenschaft in den Stadien. Doch warum wurde der englische Fußball so, wie er ist? Welcher Geist des Spiels erstand aus den regendurchweichten Plätzen auf der Insel? Was haben Härte und Fairplay mit der Erziehung in den Schulinternaten des 19. Jahrhunderts zu tun?

England liefert fußballerische Leitkultur, doch zugleich hat der englische Fußball eine geheime Geschichte voller Abgründe und Seltsamkeiten. Wo Pop, Mode und Fußball zusammenkamen, wurden in den 60er Jahren Fußballspieler erstmals zu Stars und Zuschauer zu Fans. Diese Dreifaltigkeit ermöglichte später jedoch eine der dunkelsten Figuren des Fußballs: Der Hooligan war lange Zeit Englands erfolgreichster Exportartikel. Die Ära der Krawalle ist vorbei, die Hingabe für das Spiel ist es nicht. Russische Oligarchen lassen sich davon genauso anstecken wie Fans rund um die Welt. Sie ignorieren in ihrer Begeisterung alle Schiebereien im Hintergrund und dass die Welt des typisch englischen Fußballs im Verschwinden begriffen ist. (7,95 €)

Terrace Legends. Legenden der Stehränge

In diesem außergewöhnlichen Buch haben sich die harten Jungs der verschiedenen Fußball-Mobs vereint, um ihre Erlebnisse auf den Tribünen der Stadien Großbritanniens zu schildern. Cass Pennant, ehemals West Ham United ICF, und Martin King, Chelsea Headhunter, einst erbitterte Rivalen, haben ihre Gegnerschaft begraben, um das definitive Buch über die Kultur der Stehränge zu schreiben. Und keine Stimme besitzt mehr Autorität als die der beiden Verfasser. Dieses Buch hat lange auf sich warten lassen, denn bisher waren die harten Fußballjungs nicht bereit, zu kooperieren.

Doch von den Rüpeln der frühen siebziger Jahre bis zu den Casuals der Achtziger ist es den Autoren gelungen, alle wichtigen Akteure zu einem Gespräch zu bewegen. Jeder Einzelne hat eine eigene Geschichte zu erzählen. Viele waren kampferprobte Schläger, andere hatten mit der Gewalt nichts im Sinn, traten aber durch ihr Charisma und ihre Fairness hervor. Sie sind Fußballfans aus allen Schichten und Bereichen der Gesellschaft: Schauspieler, Lagerarbeiter, Geschäftsleute und Studenten. Manchen mag die Lektüre schockieren. In jedem Fall zählt dieses Buch zu den eindringlichsten Dokumenten, die je über fußballbezogene Gewalt und Hooliganismus veröffentlicht wurden. Denn endlich sind es die Akteure selbst, die sich zu diesem Thema zu Wort melden. (14,90 €)

Fußball-Derbys. Die 75 fußballverrücktesten Städte der Welt

Das erste nachweisbare und so bezeichnete Fußball-Derby fand in Nottingham statt: Nottingham Forest gegen Notts County. Heute gibt es auf dem ganzen Erdball ungezählte Städte, in denen die Bewohner "ihrem" Derby entgegen fiebern. In dem vorliegenden Buch werden über 75 solcher Stadtrivalitäten vorgestellt: Die Liste reicht von A wie Asunción bis Z wie Zürich, von Leipzig bis Lima, von Reykjavik bis Rosario. Mit vielen Farbfotos, Daten und Fakten zu über 190 Clubs und einen Überblick über derjenigen Spieler, die in ihrer Laufbahn für zwei Vereine aus derselben Stadt gespielt und somit das Derby aus verschiedenen Blickwinkeln erlebt haben. (19,90 €)

Montag, 14. April 2008

Die Herren des LSC sind "online" !

Der Herrenfußball beim LSC ist jetzt auch "online" ! Schaut mal vorbei...

http://lsc-liga.blogspot.com

DAMEN - VERBANDSLIGA vom 13.04.08


Flensburg 08 – Ratzeburger SV 2:1

Kurz vor dem Saisonende hat es sie dann doch noch erwischt. Die Verbandsliga-Fußballerinnen des Ratzeburger SV haben ihre weiße Weste verloren, kassierten bei Flensburg 08 mit 1:2 (0:2) ihre erste Saisonniederlage und ärgerten sich mächtig. An der guten Ausgangslage für die Titelverteidigung ändert sich allerdings nichts: Der Tabellenführer bleibt klar auf Meisterschaftskurs, zumal der Verfolger Neuenbrook/Rethwisch beim torlosen Remis gegen Arlewatt ebenfalls "patzte".

Das Spiel stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Die Personaldecke des RSV war extrem dünn, nachdem sich gleich mehrere Spielerinnen aufgrund von Dienst, Urlaubsreisen oder anstehenden Abiturprüfungen abmelden mussten. Mit nur elf Spielerinnen war die Mannschaft nach Flensburg gefahren und ließ in der Offensive Durchschlagskraft vermissen. So bauten die Gastgeberinnen Druck auf und gingen schon nach zehn Minuten nach einem Abpraller vom Torwart per Nachschuss in Führung. Die erste Hälfte ging klar an die Flensburgerinnen, die zehn Minuten vor der Pause verdient auf 2:0 erhöhten. Erst nach dem Wechsel und einigen Umstellungen im RSV-Spiel nahmen die Rot-Weißen die Partie an, kamen zu zahlreichen Chancen und wurden durch den Anschlusstreffer von Nadine Petersen (55.) belohnt.

Zur Punkteteilung reichte es aber nicht mehr - trotz zahlreicher guter Möglichkeiten und einem Treffer aus Abseitsposition. Auch wenn das Ergebnis aus Neuenbrook die Mienen der RSV-Kickerinnen wieder etwas aufhellte, der Frust saß tief. Und Trainer Gerhard Müller war so genervt, dass er sich einen Kommentar zum Spiel lieber ersparte.

BEZIRKSLIGA vom 13.04.08

BSSV – SV Todesfelde II 3:6 (2:2)

Von Beginn an fand der Gastgeber nicht richtig in die Partie und die mit Spielern aus der Verbandsliga-Mannschaft verstärkte Reserve des SV Todesfelde übernahm die Initiative. Als sich der BSSV gerade begann zu befreien, glückte dem Gast nach einem Fehler in der Abwehr der Führungstreffer zum 1:0 (15. Min.). Dieser Schock schien den BSSV zu lähmen und so fiel der Ausgleichstreffer durch Steven Gleu nach einer Ecke eher überraschend. Fast postwendend lag man allerdings wieder in Rückstand, nachdem Björn Trilck der Ball aus kürzester Distanz auf die Brust geköpft wurde und sein Gegenspieler diesen Abpraller aus 15m unter die Latte schoss. Mut zur Pause machte allerdings, dass Steven Gleu erneut per Kopf nach einer Ecke egalisierte und es mit einem 2:2 in die Kabinen ging.

In der zweiten Halbzeit wollte der BSSV den Druck erneut erhöhen, doch leider nahmen die haarsträubenden Fehler nicht ab. Zwei solcher Patzer wurden bestraft und in der 60. Minute lag man mit 4:2 in Rückstand. Hoffnung kam noch einmal auf als Bastian Tolle eine Flanke mit langem Bein versenken konnte und den Anschluss schaffte. Spätestens jedoch nachdem Magnus Möhrmann in der 80. Minute per Kopf die größte Chance zum Ausgleich vergab, war der Bann gebrochen und der BSSV brach in sich zusammen und gab sich auf. Ein Elfmeter (85. Min.) sorgte für die Entscheidung und in der letzten Minute stellte der Gast wiederum nach einem katastrophalen Fehler im Spielaufbau den Endstand her. Trauriger Höhepunkt der Endphase war die rote Karte gegen Max Örtel wegen einer Notbremse.

Fazit: Ein rabenschwarzer Tag für die „Erste“. Niemand erreichte an diesem Tage annähernd die Normalform und so verlor man verdient mit 3:6 gegen Todesfelde II. Von den sechs Gegentoren legte der BSSV fünf selbst auf und lud den Gast zum Toreschießen ein. Den Büchenern muss bewusst werden, dass man nur gewinnen kann, wenn jeder für jeden bedingungslos kämpft und 90 Minute konzentriert auftritt. An diesem Tage war davon leider gar nichts zu sehen und man muss sich gewaltig steigern, um in den letzten Wochen nicht einen Platz unter den „ersten Drei“ zu verspielen.

Aufstellung: H. Hansen – B. Trilck (ab 70.: Chr. Pries), S. Gleu, H. Nitsch – M. Heinrich (ab 46.: T. Schlichting), B. Tolle, S. Kraak, M. Oertel, N. Burke – M. Krüger (ab 70.: M. Möhrmann), Chr. Kokartis

KREISLIGA vom 13.04.08


Lübecker SC – Möllner SV II 2:2

Beide Mannschaften warteten nicht ab und es entwickelte sich ein klasse Kreisligaspiel mit einem am Ende gerechten Ergebnis. Zum Spiel: Schon in den ersten Minuten kamen beide Mannschaften zu je einer guten Chance, doch die konnten nicht genutzt werden. In der 15.min schaltete sich LSC-Libero Yellow in den Angriff mit ein und schlug eine diagonale Flanke in den 16er, die zwar vom Gast raus geköpft wurde, doch genau auf Deler, der den Ball gekonnt mit rechts annahm und mit links volley aus ca. 20m unhaltbar einschoss.

Doch in den Jubel der Gastgeber schlug der Gast eiskalt zurück. Nach einem Stellungsfehler in der Defensive kam der Ball über rechts flach vor den 5er, wo der Möllner Dennis S. abstauben konnte. Bis zur Pause ging das Spiel immer wieder hin und her, so dass die Zuschauer auf ihre Kosten kamen. Der MSV hatte noch 2 gute Möglichkeiten, doch man war zu zögerlich im Abschluss. Aber auch die Gastgeber erspielten sich gute bis sehr gute Chancen, doch auch Deler, Micha und Stübi gingen teilweise fahrlässig mit den Abschluss um.

Mit dem Beginn der 2ten Hälfte begann es "kübelweise" an zu Schütten, aber beide Truppen ließen sich nicht beirren und spielten auf diesem schwierigen Geläuf einen guten Offensivfußball. Chancen auf beiden Seiten gab es genügend, so dass es im Nachhinein schwierig ist, sich alle zu merken. In der 71. min bekam der MSV einen Freistoß zugesprochen, der lang auf den 2ten Pfosten kam und von dort zurück in den 5er abgelegt wurde, wo der MSVer Niclas J. nur noch zur Gästeführung abstauben brauchte.

Doch auch dieses Mal gab es auf der Gegenseite die prompte Antwort. Auf der linken Seite wurde Oli frei gespielt, der mit seiner lang gezogenen Flanke über den MSV-Keeper hinweg den rein fliegenden Borne fand, der den verdienten Ausgleich markierte. Bis zum Schlusspfiff des gut leitenden Schiris Horstmann und seinen Helfern allerdings gab es noch gute Chancen, doch auf dem mittlerweile sehr schwer zu bespielenden Rasen war es schon ein Glücksspiel, den Ball unter voller Kontrolle abzuschließen. Beide Trainer waren sich am Schluss einig, das es ein sehr gutes Spiel war, beide gerne gewonnen hätten, aber angesichts der vielen Chancen jeweils auf Gegners Seite gut mit dem Punkt Leben können.

Mit der klaren Steigerung zu den zuletzt gezeigten Leistungen auf LSC Seite geht man nun die nächsten 3 Spiele an (ohne den nächsten Gegnern zu Nahe zu treten oder unterschätzen zu wollen -Schwartau, Mustin und Vorwerk), um 9 Punkte einzufahren, um sich doch noch für die eingleisige Kreisliga zu qualifizieren. Allerdings wird wohl schon auf höherer Ebene darüber nachgedacht, eine Lübecker Kreisliga zu bilden.

Meiner Meinung nach ist es ein mehr als trauriges Bild, das es nach dem 25. Spieltag immer noch kein klares Bild davon gibt, was nächste Saison passiert. Außerdem ist es mehr als Bedenklich, das ein eventl. 4ter in der Kreisliga genauso behandelt wird, wie der 16te. In der Bezirksliga ist das Bild noch schlimmer, da wohl gar der 3te wie der 16te in der Kreisliga spielt.


Ratzeburger SV – VfL Schwartau 4:1

Nach dem schlechten Spiel der Vorwoche gegen Dornbreite wollte man einiges wieder gutmachen. Zu Gast am heimischen Riemann war der Tabellendreizehnte aus Bad Schwartau, der am letzten Spieltag Mustin mit 5:0 besiegen konnte.

In der Anfangsphase der Begegnung ereignete sich wenig Nennenswertes, beide Mannschaften ließen es ruhig angehen. Nach einer gespielten Viertelstunde wurde Philipp Neugebauer dreimal regelwidrig im Sechzehner angegangen, der überfällige Elfmeterpfiff blieb aber zum Unverständnis aller aus. Fünf Minuten später war es dann aber soweit. Nach einem in den Sechzehner getreten Freistoß wurde Enno Böke in der Luft weggestoßen und es gab Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dominik Sprenger sicher zur 1:0 Führung (20.). Nur acht Minuten später resultierte aus einer Standardsituation das 2:0. Dominik Sprenger brachte den Ball in den Strafraum und Christopher Lüth köpfte ein (28.). Bis zur Halbzeit änderte sich nichts mehr am Spielergebnis. Der RSV hatte das Spiel bis hierhin im Griff und schien sich die Sache auch nicht mehr aus der Hand nehmen zu lassen.

Nach dem Seitenwechsel dann aber plötzlich ein anderes Bild. Bad Schwartau versuchte noch einmal sich ins Spiel zurück zu kämpfen. In der 50. Minute erzielten sie zwar einen Treffer, welcher aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben worden ist. Nach knapp zehn gespielten Minuten in der zweiten Hälfte dezimierten sich die Gäste dann selber. Nach wiederholtem Foulspiel flog ein Schwartauer Spieler mit gelb-rot vom Platz (53.). Der VfL wurde aber trotz Unterzahl immer stärker und der RSV verlor völlig den Faden. Folgerichtig erzielten die Gäste nach einer Ecke den Anschlusstreffer (56.). Nun war es ein offenes Spiel und beide Seiten hätten ein weiteres Tor erzielen können. So hätten unter anderem Ulf Hamann (61., 70.), Philipp Neugebauer (66.) sowie Michael Hinrichsen (78.) das 3:1 erzielen können. Auf der anderen Seite parierte Stefan Schnoor einen Freistoß mit einer schönen Flugparade.

Eine Minute vor dem Abpfiff startete der eingewechselte Michael Hinrichsen ein Solo aus der eigenen Hälfte, überlief mit dem Ball seinen Gegenspieler und schloss den Angriff mit einem Schuss in den Torwinkel ab (89.). Das Tor des Tages erzielte aber der ebenfalls eingewechselte Mike Kamischke. Nachdem Michael Hinrichsen sich auf der rechten Seite durchsetzen konnte und Philipp Neugebauer in der Mitte verpasste erlief Ulf Hamann sich den Ball, flankte nach Innen und Mike Kamischke erzielte ein wunderschönes Tor mit dem Hinterkopf (90.).


Rapid Lübeck – Borussia Möhnsen 0:3

Verdienter Sieg für die Borussia! Beim zuletzt siegreichen SC Rapid Lübeck siegten die Burmeister Jungs mit 3:0 (1:0) und kletterten in der Tabelle auf den 2.Platz. Mit viel Respekt gingen die Borussen ins Spiel, denn in der letzten Woche verlor der Tabellenführer RW Moisling II mit 1:4 bei den Rapidlern.

Mit der nötigen, aber stets fairen Aggressivität war man von der ersten Minute an tonangebend und hätte schon früher führen können. Glück hatten die Möhnsener in der 35. Minute, nach einem Zweikampf zwischen Malek Saleh und einem Lübecker, hätte man auch auf Elfmeter entscheiden können, doch der Pfiff blieb aus. Die Lübecker versuchten nach dieser Aktion mehr Druck aufzubauen, große Chancen blieben aber aus. Kurz vor der Pause dann doch noch der Treffer für Rot/Schwarz, Felix Stamer fing einen kurz geschlagenen Freistoß der Lübecker und bediente Dshivan Saleh, der vor dem Tor den besser stehenden John Willers anspielte, Willers traf zur nicht unverdienten Führung. In der Halbzeit setzte dann heftiger Regen, der das Spielfeld in einen schlechten Zustand verwandelte.

Jedem war klar, dass es jetzt nur noch über den Kampf gehen könnte, um die 3 Punkte einzufahren. In den ersten 10 Minuten der 2.Hälfte drückten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch mit dem ersten Befreiungskonter fiel das 2:0. Nach einer scharfen Hereingabe von Henoch Förster, nutzte Dshivan Saleh einen Fehler in der Lübecker Hintermannschaft zum 2:0. Die Gastgeber versuchten jetzt weiterhin einen Treffer zu erzielen, waren aber viel mehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt. Die endgültige Entscheidung dann in der 77.Minute, nach einem langen Ball und einem gewonnen Zweikampf von John Willers rollte der Ball Richtung Rapid Tor. Der Lübecker Torwart eilte aus seinem Tor um den Ball zu erwischen, doch Dshivan Saleh war ein Schritt schneller und spitzelte ca. 35m vor dem Tor den Ball am Torwart vorbei und konnte zum 3:0 einschießen. Nach dem Treffer gaben sich die Rapidler geschlagen und die Borussen hätten das Ergebnis noch weiter in die Höhe treiben können.

Florian Heitmann, der eingewechselte Markus Buer und Felix Stamer scheiterten aber am Torwart. Die Freude nach dem Sieg war natürlich riesengroß! Am nächsten Wochenende erwartet der Kuckusberg ein Derby, denn dann ist die Mannschaft vom Krummesser SV zu Gast.

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Florian Heitmann, Jens Kanschat, Christopher Pagel - Felix Stamer, Malek Saleh, Frederik von Elm, Henoch Förster (70. Markus Buer), Christoph Czygan - Dshivan Saleh, John Willers (82. Marco Trede) Tore: 0:1 John Willers (41.), 0:2 Dshivan Saleh (56.), 0:3 Dshivan Saleh (77.)


BSSV II – SV Mustin 1:0

Das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn aus Mustin war ein Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf. Der BSSV wollte die peinliche Hinrunden-Niederlage wieder gutmachen und im Waldstadion drei Punkte einfahren. Man merkte beiden Mannschaften den Abstiegskampf an der Spielweise an, wo jedoch die Büchener das überlegende Team waren.

So erspielte man sich schon in der Anfangsphase einige Torchancen heraus, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Unter anderem lief Kay Kniest alleine auf den Torwart zu, schoss den Ball jedoch über den Querbalken. In der 17. Minute gelang nach Ecke von Ronny Steusloff der verdiente Führungstreffer. Unser Riese Philipp Lenski stieg in dieser Situation am höchsten und köpfte wunderschön zum 1:0 ein. Daraufhin gab der BSSV das Spiel nicht mehr aus der Hand. Man erarbeitete sich zahlreiche Möglichkeiten, die aber immer wieder ungenutzt blieben. So ging man mit dieser minimalen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war ein ähnliches Bild zu sehen. Die schwachen Gäste konnten bis zum Ende des Spiels nicht eine gefährliche Tormöglichkeit verbuchen. In der Abwehr stand man auch diese Woche sicher und entschärfte die wenigen Angriffe schnell. Nun ist man immerhin schon seit knapp 225 Minuten ohne Gegentor, was eine sehr zufrieden stellende Leistung ist. An der Chancenverwertung muss aber unbedingt etwas getan werden. Stürmer Thomas Piehl (wie Möhrmann J ) ließ dabei einige Chancen aus, wodurch man auch mit 5:0 oder 6:0 hätte gewinnen können. Am Ende freute man sich aber über die drei Punkte und trauerte den vergebenen Chancen nicht weiter hinterher.

Fazit: Mit diesem Sieg rückt der BSSV aus den Abstiegsplätzen, doch es ist in der Tabellenregion sehr eng und so muss man nächste Woche unbedingt drei Zähler aus Wentorf mitnehmen.


SV Krummesse – SG Wentorf/Schönberg 6:2

Nach zuletzt 7 Spielen in Serie ohne Niederlage setze es für die SG im Lauenburger Derby eine ordentliche Klatsche. Ohne vier Stammspieler hatte die Truppe von Coach Voigtländer keine Chance, der Sieg war auch in der Höhe hochverdient. Die SG zeigte keinen Ehrgeiz, ließ den Kampf vollkommen vermissen. So hatten die Kornbrenner leichtes Spiel und am Ende gab es einen enttäuschten Gästetrainer. Sebastian Schönlau und Niklas Basau sorgten mit ihren Toren für die wenigen positiven Erscheinungen.

KREISKLASSE A vom 13.04.08


FV Rangers – SSV Güster 3:4

Mit 4:3 siegte der SSV bei den Ratzeburger Vorstadt Rangern. Niels Berghof sicherte mit einem lupenreinen Hattrick (8., 10., 44.) die 3:0 Halbzeitführung. Vorarbeiter hierfür waren Hauke Bayer, Sören Jessen und eine Einzelleistung von Jule. Als in der 53. Minute Sören Jessen, auf Vorlage von Thomas Kahl, das 4:0 erzielte, glaubte der SSV einen sicheren Sieg nach Haus fahren zu können. Weit gefehlt. Plötzlich bekamen die Gastgeber Oberwasser und kamen durch Tore in der 55., 65. und 85. Minute auf 4:3 heran.

Letztendlich war man froh, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff. Der SSV hatte, wie in jedem Spiel, weitere Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Auch die überaus fairen Hausherren aus Ratzeburg erkannten den verdienten, wenn auch knappen Sieg des SSV an. Mit diesem Sieg klettert der SSV auf den 7. Platz der Tabelle. Es spielten: Baki Karaca – Malte Hasenkamp, Thomas Kahl, Mirco Schiersch – Marc Böckenhauer (Björn Gödeke), Christian Lüdtke, Sören Jessen, Benno Kayser (Ole Oetjen) – Hauke Bayer (Güray Zigni), Jule Berhof


SV Breitenfelde III – SV Bliestorf 0:0

In einer Chancenarmen Partie zweier Aufsteiger trennten sich die dritte Mannschaft des Breitenfelder SV und der SV Bliestorf mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Vor der Pause spielten sich vor den beiden Toren keine gefährlichen Situationen ab. Wenn denn einmal etwas auf das Tor von Sven Keune beziehungsweise Daniel Pilarski kam, wurde die Kugel zu einer sicheren Beute der beiden Torleute.

Nach dem Wechsel war zunächst der Gast aus Bliestorf das druckvollere Team. Hendrik Petzsche mit einem Schlenzer ans Lattenkreuz in der 52. Minute und Florian Hartwich mit einem Flugkopfball eine Minute später hatten die Chance den SV Bliestorf in Führung zu bringen. Als dann Schiedsrichter Mirza den Spieler Nico Holz vom Breitenfelder SV in der 71. Minute mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen schickte, wurde der Druck der Bliestorfer stärker, aber etwas zählbares sprang nicht dabei heraus.

Breitenfelde verlegte sich aufs kontern und hatte Pech als Jan Schneider in der 80. Minute plötzlich alleine vor dem Bliestorfer Keeper auftauchte, den Ball aber nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Die letzte Chance in diesem fairen A-Klassenspiel vergab Michael Hartwich vom SV Bliestorf in der 90.Minute.