FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Dienstag, 7. April 2009
Türkischer SV – Phönix Lübeck2-4(0-3)
Phönix dominierte vor der Pause klar und kam nach Treffern durch Ali Cengiz, Andre Meier und Lars Koslowski zu einem beruhigenden Halbzeitergebnis. Die Bomke-Truppe war einfach stürmischer und nutzte in der Offensive ihre guten Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte waren die Türken auf Augenhöhe und kamen durch Okan Sengül mit einem verwandelten Elfer zu ihrem ersten Treffer. Cengiz schaffte das gleiche Kunststück auf der anderen Seite und versenkte ebenfalls einen Strafstoss und stellte den alten Abstand wieder her. Zehn Minuten vor dem Abpfiff verkürzte Ferit Acar nochmals für die Platzherren. (Quelle: http://www.shz.de)
Eigentlich war es ein typisches 0:0 Spiel, aber die Krummesser hielten sich nicht daran und erzielten nach knapp einer Stunde den Siegtreffer. Philipp Pilarski schloss einen gut vorgetragenen Konter erfolgreich ab. Sonst war es ein Match auf schwachem Niveau. Nach vorne lief auf beiden Seiten nicht viel. Für die Schlutuper hatten jedoch Mathias Clasen und der A-Jugendliche Julian Gieseler Gelegenheiten. (Quelle: http://www.shz.de)
Tor des Tages: 0:1 Pilarski (59.)
SIG Elmenhorst – TSV Siems0-4(0-2)
Die Sportinteressengemeinschaft aus Elmenhorst spielte gegen das Spitzenteam aus Siems dreißig Minuten gut mit. Dann gab es einen unglücklichen, aber berechtigten Strafstoss, den Farid Dridi sicher verwandelte. Danach gab es einen Bruch im Spiel der Platzherren. Die Lübecker nutzten dies zum 2:0 Halbzeitstand durch Alexander Wulf. Die Gastgeber versuchten im zweiten Durchgang noch einmal alles, aber nach dem 0:3 durch Niels ließen auch die Kräfte nach. So spielten die Siemser einen letztlich sicheren Erfolg ein. Niels stellte mit seinem zweiten Treffer den Endstand her. (Quelle: http://www.shz.de)
Im Verfolgerduell (4. gegen 3.) landeten die Platzherren aus Dornbreite einen Dreier. Das Spiel litt unter der schwachen Leitung des Schirigespanns um Ole Sommer. So kam in der ersten Hälfte kein Spielfluss zustande, da fast jede Aktion wegen Kleinigkeiten abgepfiffen wurde. Travemünde ging nach der Pause durch Jonas Wiese in Führung. Aber das weckte die Dornbreiter noch einmal richtig auf. Nach einer Freistoßvorlage von Dennis Fischer traf Andre Roese zum Ausgleich. Mit einem fulminanten Freistoß-Hammer aus 22 Metern erzielte Pekrun kurz vor Schluss den Siegtreffer. (Quelle: http://www.shz.de)
Es war soweit... Worauf Fans und Spieler seit Wochen hingefiebert haben, stand am heutigen Sonntag an: Das Derby zwischen der Zweiten und Dritten Herrenmannshaft des BSSV. Nachdem die Zweite schon im Hinspiel mit 6:3 gewinnen konnte, wollte man der Dritten auch im "Auswärtsspiel" in Siebeneichen deren Grenzen aufzeigen.
Dies gelang aber nicht wie erhofft. Man erwartete dies eigentlich auch nicht, denn gegen seine Trainingskollegen und Freunde ist es immer etwas anderes. Wie Trainer Ralf Nissen vor der Partie sagte: "Ich spiele lieber dreimal gegen Siebenbäumen als gegen die Dritte." Er wusste wohl, dass ein hartes Stück Arbeit bevor stand und sollte damit Recht behalten, denn für die Zweite entwickelte sich das erwartet schwere Spiel. Wie im Hinspiel ging die Dritte einfach energischer in die Zweikämpfe und zeigte einen Tick mehr Willen. Die Zweite investierte einfach zu wenig in das Spiel und es entstanden im Mittelfeld große Lücken. Einige Möglichkeiten konnte sich der Gastgeber in der ersten Halbzeit heraus spielen, doch die Abwehr oder TorwartChristoph Bruhn, Ersatz für den an die Erste Herren abgegebene André Behncke, vereitelten diese. Die Zweite selbst kam auch einige Male vor das Tor, nutzte aber auch ihre Chancen und einige Eckbälle nicht.
Kurz vor dem Seitenwechsel kam für die Zweite aber die Erlösung. Mit einem Freistoß von der rechten Seite, brachte Kapitän Ronny Steusloff den Ball in den Strafraum. Symbolisch für das Spiel, war es dann Kay Kniest von der Dritten, der den Ball ins eigene Tor köpfte. So ging der BSSV II etwas glücklich mit der 1:0-Führung in die Pause.
Nach der Halbzeit machte der BSSV II dann auf einmal richtig Druck. Schnelles Spiel und Kombinationsfußball waren endlich mal zu sehen. Dies hielt aber nicht lange an und die kurze Phase verebbte, als einige Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Danach entwickelte sich ein etwas träges Spiel der Büchener Mannschaften mit gelegentlichen Vorstößen auf beiden Seiten. Nachdem Torben Knust kurz zuvor nach am Tor der Zweiten vorbei schoss, nutzte er das schwache Abwehrverhalten in der 70. Minute aus und konnte zum 1:1 einschieben. Die Zweite schien diesen Treffer hinzunehmen und gab sich wohl auch mit dem einen Punkt zufrieden. In der 84. Minute aber kam der große Auftritt von Erik Skubowius. Nachdem der Ball in der eigenen Hälfte gewonnen wurde, schickte Christoph Nowitzke den links laufenden Erik. Dieser war kaum über die Mittellinie gelaufen, als er plötzlich auf das Tor schoss. Es bleibt die Frage, ob eine Flanke gedacht war oder ob das ganze so gewollt war... Der Ball segelte über die Distanz von 40 Metern über den Platz und senkte sich hinter Keeper Andreas Tolle in die Maschen. Ein sensationelles Tor, was der Zweiten die Auswärtspunkte einbrachte. Denn danach verwaltete man das 2:1 und war am Ende sichtlich erleichtert, dass es doch noch geklappt hat.
Fazit: Die Dritte hätte heute sicherlich einen oder auch mehrere Punkte verdient gehabt. Für die Zweite war es etwas glücklich, wenn man den Spielverlauf betrachtet. Aber es ist das eingetreten, was man befürchtet hat und ist umso erleichterter, dass man weitere drei Zähler auf dem Punktekonto hat. Die Zweite ist nun seit neun Spielen ungeschlagen und gewann sieben dieser Partien. Diese Serie besteht nun seit dem 09.11.08 und soll auch am Ostersamstag fortgeführt werden, wenn Seedorf/Sterley zu Gast ist. Den Tabellenletzten sollte man aber unter keinen Umständen unterschätzen. (Quelle: www.bssv.info)
SSV Schnakenbek – SSV Güster3-1(2-1)
Am heutigen Sonntag bot der SSV Güster in Schnakenbek eine ganz schwache Vorstellung und verlor völlig verdient mit 3:1 (2:1). Die leicht ersatzgeschwächten Güsteraner fanden von Anfang an nicht wirklich ins Spiel und mussten schon nach 10 Minuten den Führungstreffer der Gastgeber zum 1:0 hinnehmen. Ein Fehler auf der rechten Güsteraner Abwehrseite sorgte dafür, dass ein Schnakenbeker Stürmer allein vor Torwart Tobias Hamann auftauchte und ihn mit einem Heber überwand. Dem SSV gelang zwar postwendend der 1:1-Ausgleich durch Felix von Warburg und man war danach auch die feldüberlegene Mannschaft, allerdings leisteten sich die Spieler zu viele einfache Ballverluste und auch ein Kombinationsspiel fand nicht wirklich statt. Die erneute Schnakenbeker Führung erfolgte dann nachdem Hamann einen Schuss nur abklatschen konnte und der Gegner zum 2:1 abstaubte. Kurze Zeit später wäre den Gästen um ein Haar wieder der schnelle Ausgleich gelungen, aber der Schiedsrichter erkannte eine äußerst zweifelhafte Abseitsstellung, sodass es bis zur Pause beim 2:1 blieb.
Nach dem Seitenwechsel machte der SSV dann etwas mehr Druck und kurz nach Wiederanpfiff konnte Julius Berghof die hundertprozentige Ausgleichschance nicht nutzen, indem er aus wenigen Metern freistehend das Tor verfehlte. In dieser Phase des Spiels kam der SSV Schnakenbek fast gar nicht mehr zur Entfaltung, dennoch boten die Güsteraner weiterhin kein gutes Spiel und schafften es nicht, das gegnerische Tor wirklich in Gefahr zu bringen. Etwa 25 Minuten vor Ende sorgte dann das 3:1 nach einer Ecke für den endgültigen Genickbruch beim SSV Güster. Danach war jede Linie aus dem Spiel verschwunden und auch eine große Ausgleichschance für Berghof, sowie zwei Aluminiumtreffer durch Henning Hauschild und Sören Jessen konnten über den desaströsen Auftritt nicht hinwegtäuschen.
Am Ende müssen die Güsteraner froh sein, dass der Gegner nicht in der Lage war, mehr Kapital aus der unterirdischen Leistung zu ziehen. Das soll zwar das Spiel der Schnakenbeker in keiner Weise schmälern, aber gegen einen anderen Gegner wäre man bei einem Auftritt wie heute sicherlich komplett untergegangen. Das einzig positive, das man mitnehmen kann ist, dass es diesmal nur 4 Tage dauert ehe man Wiedergutmachung betreiben kann. Am kommenden Donnerstag steht nämlich schon das nächste Auswärtsspiel beim TSV Seedorf-Sterley an. (Quelle: www.guester-herren.de.vu)
Aufstellung Güster: 1 Tobias Hamann, 6 Thomas Kahl, 2 Henning Hauschild, 11 Dennis Rösch, 8 Christian Lüdtke, 13 Felix von Warburg, 12 Kevin Wehrenberg, 7 Norman Burmester, 15 Leif Lewinski, 14 Sören Jessen, 10 Julius Berghof - 3 Mirco Schiersch (ab 75.), 5 Björn Gödeke (ab 65., 16 Tobias Wäder (ab.75.)
SV Mustin – Breitenfelder SV II2-0(1-0)
Der BSV II verliert das 18. Saisonspiel in Mustin und wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Gegen eine offensichtlich motivierte und lauffreudige Truppe aus Mustin hatte der BSV bereits zu Beginn seine Probleme. Zwar gestaltete sich die Partie relativ offen, echte Torchancen erarbeitete sich jedoch nur der Gastgeber. Der an diesem Tage bärenstarke Axel Wenzel im BSV Tor hatte einiges zu tun und hielt eine gute halbe Stunde seinen Kasten sauber, ehe die Mustiner nach einem Eckstoß zum 1:0 trafen.
Der BSV konnte im Mittelfeld keine Bälle verteilen und wurde überwiegend durch Standardsituationen gefährlich. Die größte Chance hatte dabei Tobias Lemanski nach einem Flugkopfball kurz vor dem Seitenwechsel. Trotz des Rückstandes spielte der BSV in der zweiten Hälfte konzentrierter nach vorne und erarbeitete sich mehr Spielanteile und echte Torchancen. Die wohl größte Chance vergaben Kramm und Kurzweg im Doppelschlag, als Sie, durch Pech im Abschluss gepaart mit starken Reflexen des MSV Keepers, scheiterten. Weiterhin strahlten Standardsituationen die meiste Gefahr aus. Zwischenzeitlich verschoss der MSV einen Strafstoß und mit der BSV Gefahr war dann letztendlich Schluss, als das 2:0 nach einem sehenswerten wie unhaltbaren Sonntagschuss der Mustiner erzielt wurde.
Die ohnehin fragwürdigen Einsatzbereitschaft machte dieser Rückstand komplett den Garaus. Noch bitterer wurde es, als sich Tobias Lemanski zum Schluss am Knie verletzte und sicher länger ausfallen wird. Bedanken möchte sich das Team beim Neu-BSVer Fabian Rodies, der eine ordentliche Partie lieferte und leider nach 75 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden musste. Am Osterwochenende warten nun die Nachholspiele gegen Gudow und Seedorf-Sterley, in denen mindestens vier Punkte eingefahren werden müssen. (Quelle: www.breitenfelder-sv.de)
Dank einer grandiosen Mannschaftsleitung gelang der Zweiten heute ein 4:3 Sieg, nachdem sie bereits 0:3 gegen die Gäste aus Bliestorf zurücklagen. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, indem die Borussen immer stärker wurden. Doch weder Benjamin Koops, noch Tim Tobaschus konnten ihre hochkarätigen Chancen nutzen und so kam es so, wie es im Fußball immer kommt. In der 35. Minute gingen die Gäste durch einen Schuss vom 16er in Führung. Christoph Czygan fälschte unhaltbar für Keeper Jan Wolbert ab.
Doch die Borussen waren wenig geschockt und spielten weiter guten Fußball. Kurz vor der Pause dann ein weiterer Paukenschlag. Nach einem Freistoß standen 3 Gästespieler völlig frei vorm Borussengehäuse und der Bliestorfer Stürmer hatte wenig Mühe zum unverdienten 2:0 einzunicken. Ein wenig gefrustet ging es in die Kabine, wo man sich fest vornahm das Spiel zu drehen. Mit viel Schwung ging es dann in die zweite Hälfte und nach wenigen Minuten verfehlte ein Weitschuss von Markus Buer nur knapp das Gehäuse. Doch wie schon in der ersten Halbzeit waren die Gäste eiskalt und so verwerteten sie in der 55. Minute einen Konter gegen die aufgerückten Borussen zum 0:3. Das Spiel schien gelaufen und so investierte man nur noch ausschließlich in die Offensive.
Nur 2 Minuten nach dem Gegentreffer setzte Markus Buer Tim Tobaschus toll in Szene, doch auch diesmal scheiterte er frei vor dem Tor am Gästekeeper. In der 60. Minute sollte es dann doch noch klappen und nach einer Ecke von René Kirsch der kurz zuvor eingewechselt wurde, wuchtete Tim Tobaschus den Ball per Kopf über die Torlinie zum hoch verdienten Anschluss. Die Borussen blieben am Drücker und nur 3 Minuten später lief Markus Buer alleine aufs Gästetor zu und verwandelte sicher zum 2:3. Die nun völlig verunsicherten Bliestorfer hatten nichts mehr entgegen zusetzten und so traf Kim Seeliger in der 70 Minute mit einem tollen Fernschuss zum 3:3. Während Trainer Klaus Weiland nervös die Linie auf und ab lief, in der Hoffnung das 3:3 halten zu können, wollten die 11 auf dem Spielfeld nun auch noch die Führung und diese lies nicht lange auf sich warten.
In der 75. traf erneut Markus Buer aus 16m gegen den Bliestorfer Torwart, der etwas zu weit vor seinem Kasten stand. Es herrschte Riesenjubel, doch das Spiel war noch nicht vorbei. Natürlich wurde es noch hektisch, da die Gäste nun Sturm liefen. Ärgerlich dass die Borussen keinen ihrer zahlreichen Konter für die Vorentscheidung nutzen konnten und so blieb es bis zur letzten Minute spannend. Alle sehnten den Abpfiff herbei und der Jubel bei den Borussen war am Ende riesengroß. Die Gäste hingegen schienen nicht richtig begriffen zu haben, was an diesem Nachmittag auf dem Kuckucksberg passiert war. Die nächsten beiden Wochen sind nun Spielfrei, bis es dann auf dem Kuckucksberg zum B404 Derby gegen die Sportfreunde aus Grande kommt! (Quelle: www.sv-borussiamoehnsen.de)
Aufstellung Borussia Möhnsen: Jan Wolbert – Christoph Czygan, Marc Diedrich, Martin Tiburzy, Marco Trede – Markus Buer, Tim Tobaschus, Benjamin Koops, Kim Seeliger, Martin Kraft – Nico Heuer, eingewechselt: Rene Kirsch, Nicolas Kipp, Bastian Schaeper - Tore: 0:1 (35.), 0:2 (44.), 0:3 (55.), 1:3 Tim Tobaschus (60.), 2:3 Markus Buer (63.), 3:3 Kim Seeliger (70.), 4:3 Markus Buer (75.)
TSV Nusse – SV Lütau2-0
An diesem Spieltag musste die Turbine auswärts beim TSV Nusse antreten. Nachdem das Hinspiel „am grünen Tisch" gewonnen wurde, weil Nusse einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte, wollte man den positiven Trend der Vorwoche bestätigen.
Wie schon am letzten Spieltag wollte man defensiv kompakt beginnen und versuchen über Konter zum Erfolg zu kommen. Die ersten 15 Minuten stand man auch sicher und in der 20. Minute tauchten mit Jörg Hoffmann, Carsten Schultz und Kapitän Christian Asboe gleich drei Spieler frei vor dem Nusser Torwart auf. Leider war Jörg Hoffmann in dieser Situation zu eigensinnig und versuchte sein Glück alleine, anstatt die besser postierten Mitspieler zu sehen, so dass der Nusser Keeper parieren konnte.
In der Folgezeit erarbeiteten sich die Sportsfreunde ein spielerisches Übergewicht und kamen zu ersten Chancen. In der 35. Minute fiel dann folgerichtig auch der Führungstreffer für die Gäste. Ein eigentlich ungefährlicher Ball wurde in den Lütauer Strafraum gespielt. Libero Marco Hermann rutschte aus bevor er klären konnte und so trudelte der Ball zum völlig freistehenden Nusser Stürmer, der wohl selber nicht mehr damit gerechnet hatte, den Ball vor die Füße zu bekommen.
Die letzte Viertelstunde der ersten Hälfte plätscherte dann so dahin bis der gute Schiedsrichter Mau zur Pause pfiff. Lütau nahm sich nun vor, aggressiver gegen den Ball zu arbeiten und konzentrierter zu Werke zu gehen. Dies gelang allerdings nur bedingt. Nusse behielt zumindest spielerisch die Oberhand, konnte die Lütauer Defensive aber nur vereinzelt in Bedrängnis bringen. Jörg Hoffmann hatte in der 55. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber leider nur die Latte. Zu dem insgesamt schwachen Spiel beider Mannschaften passte es dann, dass ein Glücksschuss die Entscheidung brachte.
Einen Eckball für Nusse konnte der Schütze aufgrund eines Fehlers des sonst so sicheren Lütauer Keepers Sören Leifels direkt verwandeln. Erst jetzt gelangen der Turbine einige Kombinationen, die allerdings meistens vor dem gegnerischen 16er unterbunden wurden. In einem schwachen Fußballspiel kam der TSV Nusse somit zu einem verdienten Sieg. Am kommenden Donnerstag geht es dann zu der äußerst unglücklich angesetzten Anstoßzeit um 18.45 Uhr nach Ziethen zum Nachholspiel. (Quelle: www.sv-lütau.de)
Die Vierte verliert verdientermaßen gegen den zukünftigen Meister. Eigentlich war jedem vor diesem Spiel klar, dass man den Platz als Sieger verlassen musste, wenn man noch um den Aufstieg mitspielen wollte. Und das Spiel begann auch gar nicht schlecht. Der BSSV konnte nach ca. 10 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Torschütze war Christian Pries. Da das Tor aus einer vermeintlichen Abseitsposition erzielt wurde, pöbelte ein Gästespieler so über den Schiedsrichter, dass dieser ihn mit Rot vom Platz stellte.
Doch der Platzverweis bewirkte nicht, dass der BSSV nun sicher kombinierte und Ball und Gegner laufen ließ. Vielmehr kämpften und spielten sich die Gäste ins Spiel und ließen den BSSV alt aussehen. So zog der Gast völlig verdient auf 1:4 davon. Die Treffer für den RSV erzielten Björn Scheiner (2), Veli Yasar und Patrick Senger. Der BSSV hatte nach dem Führungstor keine richtige Torchance mehr.
In Halbzeit zwei nahm man sich vor, zumindest ein bisschen Ergebniskosmetik vorzunehmen. Dieses gelang auch, denn da Priesa konnte auf 3:4 verkürzen. Allerdings muss man fairer Weise sagen, dass dem 3:4 eine Abseitsposition von Petrovic vorausging. Der BSSV machte nun das Spiel und hatte das 4:4 durch Adrian Ullrich auf dem Fuß. Aber wie es nun mal so ist... Im Gegenzug machte der Gast das 3:5 (Jens Sahlmann) und kurz darauf das 3:6 (Tony Jaskowiak).
Fazit: Ein verdienter Sieg der Gäste. Der BSSV schaffte es wieder nicht, spielerisch zu überzeugen. Der ballführende Spieler war die ärmste S.. auf dem Platz, keiner lief für den anderen. Darüber hinaus verletzte sich Spielertrainer Patrick Winkler am Knie (Meniskus) und wird wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. (Quelle: www.bssv.info)
Aufstellung RSV: Gerd Müller, Timo Warncke, Christian Lorenz, Tobias Kolander, Aziz Paulus, Tony Jaskowiak, Veli Yasar, Patrick Senger, Soner Akinci, Ali Sömnez (Jens Sahlmann), Björn Scheiner (Florian Jahnig)
Da habe ich Tränen in den Augen…. Unsere Lebensversicherung in Sachen Klassenerhalt, unser Bochumer Held… für immer und ewig!!!
Theofanis Gekas gerät im englischen Portsmouth in Vergessenheit. Der einstige Torschützenkönig ist von den Erfolgen vergangener Tage so weit entfernt wie Aris Saloniki vom Gewinn der Champions Legaue.
Als der »Blitz vom Olymp« (kicker) schnellte er in die Bundesliga, erreichte mit dem VfL Bochum den Klassenerhalt, holte sich mit 20 Treffern die Torjägerkanone. Doch Blitze sind ebenso schnell erloschen wie sie erschienen sind. Theofanis Gekas tritt nicht mehr in Erscheinung – zumindest nicht bei seinem Arbeitgeber. Für den FC Portsmouth, zu dem er von Bayer Leverkusen in der Winterpause gewechselt war, spielte er bislang nicht eine Minute.
Dabei hatte der damalige Trainer der Pompeys, Tony Adams, mit großer Begeisterung deutlich gemacht, wie wichtig ein Spieler wie Gekas für Portsmouth sein kann: »Er hat die richtige Einstellung für einen Stürmer. Wenn er eingewechselt wird, ist er sofort präsent. Er hat eine fantastische Trefferquote. Wir sind großer Hoffnung, dass er seinen Torriecher hier bestätigen kann.« Als Trainer des FC Portsmouth sollte Adams diesen Moment nicht mehr erleben. Platz 16 in der Premier League und zwei Siege aus 16 Spielen waren der Klubführung zu wenig, um den Südengländer weiter zu beschäftigen. Co-Trainer Paul Hart übernahm im Februar – und mit dem Trainertausch wechselte auch die Perspektive für Gekas. Unter Adams saß er noch auf der Bank. Unter Hart ist selbst dort kein Platz für ihn.
Peter Crouch ist gesetzt, und neben ihm hat sich David Nugent in die Mannschaft gespielt. Sogar die torlosen Nwankwo Kanu und John Utaka werden dem Griechen vorgezogen. Aus diesem Grund setzte der 28-Jährige kürzlich zum Rundumschlag an: »So eine Behandlung verdiene ich nicht. Ich glaube, der Verlauf meiner Karriere gibt mir das Recht auf mehr Respekt.« Harts Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: »Er hat gesagt, was er gesagt hat. Das lässt sich nicht ändern, aber ich bin nicht seiner Meinung. Wir werden diese Angelegenheit intern klären.« Bereits vor Gekas offen zur Schau getragener Unzufriedenheit hatte der Trainer ihn ins zweite Team von Portsmouth verbannt, wo er sich für höhere Aufgaben empfehlen sollte. Dabei war der Grieche mit der Empfehlung von 33 Toren aus zweieinhalb Jahren Bundesliga und mehr als 80 Treffern in der griechischen Liga gekommen. Zwar traf er in der Hinrunde für Leverkusen nur zweimal, verbrachte aber auch nicht mehr als 177 Minuten auf dem Spielfeld.
Dass er seine Torgefährlichkeit nicht verloren hat, bewies er zuletzt in der Nationalmannschaft. Beim 1:1 gegen Israel schoss er das einzige Tor der Griechen – ein typischer Treffer für Gekas. Er schleicht sich in den Rücken der Abwehr, der Ball landet nach unkontrolliertem Flipper-Gekicke genau bei ihm, woraufhin er den Fuß hinhält und einnetzt. Wenn Gekas nicht gerade auf diese Weise trifft, sind es vornehmlich seine schnellen Vorstöße von der Abseitsgrenze, die ihn in die komfortable Situation einer Eins-gegen-Eins-Situation mit dem Torwart bringen – mit meist bekanntem Ausgang, So war es zumindest lange Zeit.
Vor einem Jahr sah es finster um den Ratzeburger Herrenfußball aus. Die Mannschaft konnte den sechsten Tabellenplatz als Saisonziel zum Verbleib in der Kreisliga nicht erreichen und stieg somit erneut ab. Es musste also ein radikaler Schnitt gemacht werden, um einen Neuanfang starten zu können. Zu Beginn der Saison konnte schließlich ein neues Trainergespann vorgestellt werden. Die ehemaligen Spieler Dennis Sontopski und Jens Pegel haben seit dem 01.07.2008 die sportliche Leitung übernommen.
Nun stellte sich nur noch die Frage, mit welcher Mannschaft die neuen Trainer arbeiten können, immerhin standen ihnen bei Amtsantritt gerade genug Spieler für eine Herrenmannschaft zur Verfügung. Im Laufe der Saisonvorbereitung wurden viele Telefonate und Gespräche geführt. Aufgrund des großen Engagements der Trainer konnten so einige Spieler zum RSV gelotst werden. Ein Großteil der Mannschaft stammt jedoch aus der seit Jahren sehr guten eigenen Jugendarbeit. So haben sich Spieler wie u.a Jan Weluda, Michael Hinrichsen oder Christopher Lüth, die jetzt ihre erste Saison im Herrenbereich spielen, schnell zu echten Leistungsträgern in der Mannschaft entwickelt. Am Ende der Saisonvorbereitung konnte somit ein starker Spielerzuwachs festgestellt werden. Es war nun aufgrund der Masse an Spielern für die Verantwortlichen fast zwingend notwendig, eine zweite Mannschaft zu melden, damit jeder Spieler auch die Chance hat, zu Einsätzen zu kommen. Trainer des neu gegründeten Ratzeburger SV II ist Tobias Kolander, der in seiner Arbeit von Mirko Fischer tatkräftig unterstützt wird. Für beide Mannschaften wurde daraufhin das eindeutige Saisonziel Aufstieg formuliert.
Die erste Herrenmannschaft legte gleich einen furiosen Saisonstart hin. Die ersten sechs Spiele konnte allesamt gewonnen werden, bis es in Müssen zum ersten Punktverlust kam. Auch in der Folge der Hinrunde präsentierte sich der RSV als einer der Aufstiegsfavoriten. Die Mannschaft gewann die nächsten Spiele und musste bis zur Winterpause nur vier weitere Punkte abgeben. Der Start in die Rückrunde verlief dagegen etwas holpriger, allerdings nur aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse. Die ersten drei Spiele der Rückrunde mussten allesamt abgesagt werden, sodass das erste Spiel erst am 08.03.2009 ausgetragen werden konnte. Die Partie gegen den SSV Güster, dem Tabellenfünften der Liga, war gleich eine richtungsweisende. Aber das Spiel konnte wie schon in der Hinrunde erfolgreich gestaltet werden. Die Mannschaft von Trainer Dennis Sontopski und Jens Pegel gewann durch Tore von Michael Hinrichsen (2x), Lukas Radau und Marc Fischer mit 4:3. Die nächste Begegnung fand in Büchen statt. Gegen die Reserve des BSSV konnte der RSV stark ersatzgeschwächt immerhin einen Punkt holen (0:0). An den folgenden Spieltagen bekamen es die Ratzeburger wieder mit vermeintlich leichteren Gegnern zu tun. Folgerichtig wurden die Spiele gegen den SV Müssen (2:1) und dem SC Rothenhausen (2:2) auch nicht verloren.
Nach bisher 17 Spielen ist der Ratzeburger SV als einziges Team der Liga immer noch ungeschlagen und belegt momentan den zweiten Tabellenplatz, der zur Relegation für den Aufstieg gegen den Zweitplatzierten der Kreisklasse A Lübeck berechtigt.
Am Donnerstag, den 09.04.2009, 18:45 Uhr kommt es nun zum Spitzenspiel der Kreisklasse A. Der Ratzeburger SV empfängt den Tabellendritten aus Siebenbäumen. In der Hinrunde konnte der RSV mit 3:2 gegen die Reserve der Verbandsligamannschaft gewinnen und fügte Ihnen somit die einzige Niederlage für lange Zeit zu. Siebenbäumen gilt sicherlich als Aufstiegsaspirant Nr. 1 und liegt auch nur aufgrund der weniger absolvierten Spiele hinter der SG Wentorf/Schönberg und dem Ratzeburger SV. Der Gewinner der Partie macht einen großen Schritt in Richtung Aufstieg, der Verlierer hingegen muss dann sicherlich all seine restlichen Spiele gewinnen, um noch ein Wörtchen an der Tabellenspitze mitreden zu können. Insgesamt stellt sich die Situation um den Aufstieg als äußerst spannend dar. Drei Mannschaften (SG Wentorf/Schönberg, Grün-Weiß Siebenbäumen II und der Ratzeburger SV) haben sich etwas vom Rest der Liga absetzen können und liegen dicht beieinander. Die Aufstiegsfrage wird wohl somit in den direkten Begegnungen gegeneinander entschieden. Die Mannschaft des RSV wird sicherlich alles geben, um am Donnerstag den ersten Schritt Richtung Aufstieg zu machen.
Aber auch die neu formierte zweite Mannschaft hat sich nach anfänglicher Eingewöhnungsphase sehr gut in der neuen Liga zurechtgefunden. Das Team von Tobias Kolander und Mirko Fischer belegt momentan sogar den ersten Tabellenplatz in der Kreisklasse C und wird sich den Aufstieg wohl nicht mehr nehmen lassen. Ein Dank geht daher auch an die Spieler der Altherrenmannschaft, die die beiden Seniorenmannschaften stets tatkräftig unterstützen, wenn einmal Spielermangel herrscht.
Es bewegt sich also wieder etwas im Ratzeburger Herrenfußball. Und vielleicht werden schon in der nächsten Saison wieder klangvollere Namen am alt-ehrwürdigen Riemannsportplatz zu sehen sein.
Im Spitzenspiel der Verbandsliga gab es im Travestadion ein torloses Remis der besseren Sorte. Vor ca. 400 Zuschauern tasteten sich beide Teams zuerst gründlich ab, die Defensive war Trumpf im ersten Durchgang. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein von Taktik geprägtes Spiel, Torchancen waren somit vorerst Mangelware. Nach dem Wechsel präsentierte sich der Tabellenführer frischer und agiler, die Brunner-Elf besaß ca. 70% der Spielanteile über 90 Minuten. Die erste gute Chance der Begegnung vergab Tom Schildberg (58.) für die Gäste. Der VfL kam durch Philipp Baasch zur besten Möglichkeit, der Goalgetter schoss nach einem schnell vorgetragenen Konter knapp am Tor vorbei. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss hatten die Eicheder schon den Torjubel auf den Lippen, doch Naim Osmani traf nur den Pfosten. So war SVE-Trainer „Mecki“ Brunner mit seiner Mannschaft auch sehr zufrieden: „Wir haben hier eindeutig mehr Biss gezeigt, haben uns hier gut präsentiert und verkauft. Leider kam unsere Torgefährlichkeit heute nicht so zur Geltung. Kompliment an das ganze Team, wir konnten den ärgsten Verfolger auf Distanz halten“.
Oldesloe: Bibo – Fischer (72. R. Arndt), Kuhlke, Siemering (46. Lefler), Biermann, P. Schönfeldt, Grundt, Jobmann, Koch – P. Baasch, Behrens (87. D. Schönfeldt)
Verdienter Erfolg für den OSV. Die Hausherren boten eine klasse Partie, die Gäste aus Pansdorf enttäuschten dagegen auf ganzer Linie. Nach einer Ecke von Christian Reise konnte Alexander Hasler (12.) frühzeitig unbedrängt zur Führung einköpfen. Der Gastgeber blieb offensiv weiterhin am Drücker und legte durch Mario Markmann (25.) schnell nach. Philip Nielsen hatte mustergültig vorgelegt. Nach dem Wechsel wurden die Gäste besser, konnten sich aber keine klare Torchance herausspielen. Der OSV blieb in der Folgezeit immer gefährlich durch Konter. „Das war heute unsere beste Halbzeit der Saison. Wir haben ein gutes Spiel hingelegt, das hat sich das Team redlich verdient“, war OSV-Trainer Brunner nach dem Schlusspfiff sehr zufrieden.
OSV: Heisler – Brandt, Gottorf (75. Schlüter), Sager, Hasler, Lindhorst, P. Nielsen, Petyrek (78. A. Nielsen), B. Prvetica, Reise, Markmann (81. Güttschow)