FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 5. Mai 2009


TSV Lensahn – SV Eichede 0-3 (0-1)


Der frischgebackene Pokalsieger konnte den Spitzenreiter aus Stormarn auch nicht stoppen. In einer teilweise hitzigen Partie bleibt die Brunner-Elf im 23. Spiel (22 Siege) in Serie ohne Niederlage. Nachdem Torge Maltzahn seine erste Chance noch ungenutzt ließ, schoss er beim zweiten Versuch (26.) erfolgreich den Ball in die Maschen. Dann wurde es hektisch im Jahnstadion. Nach einem groben Foul von Kevin Kranik an Stefan Lang ließ sich David Wudarczyk zu einer Tätlichkeit an Kranik verleiten, die dieser prompt erwiderte. So schickte Schiedsrichter Sascha Meyer beide per roten Karton zum Abkühlen. Dennis Becker hatte kurz vor der Pause dann noch den Ausgleich auf dem Fuß. Nach dem Wechsel ließ der Spitzenreiter nichts mehr anbrennen und baute die Führung verdient aus. Die Überlegenheit der Gäste münzten Dennis Ratzlaff (71.) und Sebastian Barsuhn (82.) in weitere Treffer um.


Lensahn: K. Knorr – Kuchel (82. Dora), Grunert (75. Ratzwill), O. Knorr - Pries, Becker, Lang, Wudarczyk - Siewert, Köhler


Eichede: Lindtner - Brockmöller (66. Marwege), Buchholz, Schildberg, Fischer - Kranik, Barsuhn, Fahrenkrog, Wagner - Ratzlaff (70. Osmani), Maltzahn (46. Abraham).


Der SV Eichede setzt seinen Weg in Richtung der höchsten Spielklasse des Landes unbeirrt fort. Beim ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg gegen den TSV Lensahn ließen die Stormarner Verbandsliga-Fußballer nichts anbrennen und bestätigten nachhaltig als Spitzenreiter ihre Meisterschaftsambitionen. "Wir mussten heute zu Beginn Stammspieler wie Naim Osmani, Rene Wasken oder Simon Marwege ersetzen und haben das hervorragend gemacht", freute sich SVE-Coach Hans-Friedrich "Mecki" Brunner nach dem Sieg und sprach Lasse Abraham, Tom Schildberg und Dennis Ratzlaff ein Sonderlob aus.

Ratzlaff, der Osmani zunächst im Angriff vertrat, hatte mit seinem Tor zum 0:2 in der 70. Minute den SVE endgültig auf die Siegerstraße gebracht, nachdem Torge Maltzahn in der 26. Minute zur Führung getroffen hatte. Doch auch wenn Brunner zufrieden war, zumal in der 80. Minute Sebastian Barsuhn den Vorsprung erhöhte, eine Szene erboste den Trainer über alle Maße: Nach einem zu Recht mit gelb geahndeten Foul von Eichedes Kevin Kranik an Wudarczyk, rächte sich dieser mit einem Rempler, den Kranik erwiderte. Schiedsrichter Sascha Meyer reagierte prompt und bestrafte beide mit Rot. Trainer Brunner war außer sich: "Das darf einem Spieler vom Format eines Kevin Kranik nicht passieren. Hätte er sich nicht provozieren lassen, wäre der Gegenspieler bestraft worden und fertig. So hat er sich und erst recht dem Team geschadet und das nun bereits zum zweiten Mal in dieser Saison", konnte sich der Coach kaum beruhigen. (Quelle: www.shz.de)


TSV Bargteheide – ATSV Stockelsdorf 2-1 (1-0)


Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eroberten die Mannen von Trainer Marco Schier. Bei den Gästen dagegen geht die Tendenz nach der vierten Pleite in Serie langsam aber sicher in Richtung Kreisliga. Von Beginn an entwickelte sich am Volkspark kein schönes Spiel, Abstiegskampf pur bot sich den Zuschauern. Krampf und Nervosität war auf beiden Seiten Trumpf, keiner wollte den ersten folgenschweren Fehler begehen. Die Gäste standen sehr tief, die Hausherren ließen sich aber nicht heraus locken.


Mit der ersten guten Kombination ging der TSV dann in Front, Robert Meyer bediente Jan Klötzer (18.), der zur Führung einschob. Nach dem Wechsel traf Klötzner (65.) zum zweiten Mal, diesmal bereitete Christian Reimers mustergültig vor. Der ATSV erarbeitete sich durch Florian Rohkohl, Tobias Kuhlmann und Per Möller Chancen, doch erst mit dem Abpfiff konnte Julian Wohlfahrt per Elfmeter TSV-Keeper Steffen Johann überwinden. „Wahrlich kein schönes Spiel, das erwartet aber auch keiner in der Situation. Hauptsache drei Punkte“ war Marco Schier sichtlich erleichtert. ATSV-Manager Markus Höppner: „Machen wir uns nichts vor, das Kapitel Verbandsliga ist wohl beendet“.


B`heide: Johann – Otto, Penke, Schaft – Hamdart (46. Reimers), Ihns (65. Bajrami), Mankumbani, Teichmann – Cetin (80. Vollert), Meyer, Klötzner


Stodo: Rothe – Fülscher, Hielscher, Rohloff, Kortenkamp (78. Voß) - Rohkohl, Wohlfahrt, Akar, P. Möller – Nicolas Schulz, Kuhlmann (65. Nils Schulz)

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


Phönix Lübeck – BSSV 2-1 (0-0)

Der BSSV muss in einem ausgeglichenen Spiel eine bittere Niederlage hinnehmen. Die Mannschaften aus Lübeck und Büchen-Siebeneichen gingen von Beginn an engagiert in die Partie und beide Teams wirkten hoch konzentriert. Dabei agierten die Gastgeber oftmals mit langen Bällen auf ihren Mittelstürmer während der BSSV auf Kontersituationen über die Außenbahnen wartete.

Die Gastgeber erspielten sich zwar ein leichtes optisches Übergewicht, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herausspielen zu können. Die wenigen sich ergebenden Torchancen vereitelte André „Biene“ Behncke sicher während der BSSV auf der anderen Seite auch nur vereinzelt vor den Kasten des Gastgebers kam, ohne diesen jedoch ernsthaft zu gefährden.


Nach der Halbzeit wollten die Büchener weiter so konzentriert agieren und selbst etwas mehr Druck aufbauen, um zu Tormöglichkeiten zu kommen. Dies gelang auch zusehends und es ergab sich eine ausgeglichene Partie. In der 57. Minute wähnte sich der BSSV dann im Glück als Thomas Piehl einen Freistoß 18m vor dem Tor provozierte und Maik Heinrich diesen wuchtig zum 1:0 in die Maschen setzen konnte.


Im Anschluss boten sich Konterchancen, die leider zu leichtfertig vergeben wurden, sodass der Gastgeber 10 Min. später zum Ausgleich kam als ein verunglückter Schuss am langen Pfosten zum 1:1 über die Linie gedrückt wurde. In der Folgezeit ergab sich ein abwechslungsreiches Spiel, in dem beide Mannschaften den Sieg herausspielen wollten. Nachdem Phönix sich durch eine gelb-rote Karte dezimierte hatte der BSSV die besseren Karten, doch Thomas Piehl vergab leider die größte aller sich bietenden Chancen. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann gar aus dem Gewühl heraus einem Lübecker der Ball vor die Füße, der freistehend vor André Behncke zum 2:1 der Gastgeber vollendete.


Fazit: Eine bittere Niederlage in letzter Minute für den BSSV in einem ausgeglichenen Spiel zweier gleich starker Mannschaften. Der Meins-Elf kann man keinen großen Vorwurf machen, denn man kämpfte bis zum Ende um den Sieg auf dem Kräfte zehrenden Platz. Es bleibt nur leider wieder einmal die Erkenntnis, dass man in einem solch engen Spiel die wenigen sich bietenden Chancen nutzen muss, um siegreich das Feld zu verlassen, was leider nicht gelang. Durch diese Niederlage ist der Vorsprung auf Travemünde, die parallel Spitzenreiter Siems besiegten, auf nur noch zwei Punkte geschrumpft.


Aufstellung BSSV: A. Behncke – H. Nitsch, P. Lukaszczuk, B. Trilck, M. Schleede (ab 75. Min.: S. Gleu) – T. Schlichting (ab 40. Min.: C. Kokartis), B. Tolle, S. Kraak, J. Sievert – T. Piehl, M. Heinrich


Lübecker SC 99 - TSV Kücknitz 4-1 (1-1)

In einem von K(r)ampf geprägtem Spiel hatten wir zunächst den besseren Start und gingen nicht unverdient durch einen sehenswerten Treffer von unserem Kapitän Björn in Führung. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, welche in 28. Minute durch die unberechtigte Hinausstellung von Olli leider zugunsten des Gastgebers kippte. So viel in der 35. Minute der Ausgleich durch einen schönen Kopfballtreffer. Mit einem gerechten Unentschieden ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit konnte LSC den Druck erhöhen und wir konnten nur noch selten für Entlastung sorgen. Allerdings konnte LSC noch nicht entscheidend in unseren 16er eindringen. So war es ein Freistoß aus 20m der Flach unten rechts einschlug und den Platzherren die Führung ermöglichte. Danach wurde eine Tätlichkeit von dem heute schlechten Gespann übersehen und nicht mit Rot geahndet, welches uns evtl. wieder ins Spiel gebracht hätte. In der 75. Minute kassierten wir das 3:1, welches unsere Niederlage besiegelte. In der 85. Minute Pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter über den selbst der "gefoulte" später lachte. Den fälligen Strafstoß hat Olli dann gerechter Weise gehalten. Das 4:1 und damit der Schlusspunkt, viel durch einen wuchtigen Kopfball des gegnerischen Abwehrspielers. Ein dank gilt den Zuschauern aus Kücknitz die uns auch zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison begleitet haben.


TSV Berkenthin – Bor. Möhnsen 2-1

Mit einer mehr als unnötigen Niederlage sind die Borussen vom Kreisderby aus Berkenthin zurückgekehrt. Beim Duell der beiden Tabellennachbarn konnte sich keine der Mannschaften in 90 Minuten ein Übergewicht erzielen. Die Borussen wirkten in der 1. Halbzeit stabil in der Abwehr und waren so ein Tick gefährlicher als der TSV. Mit Beginn der 2. Halbzeit wurden die Borussen druckvoller, die erste große Chance vergab allerdings der TSV. Quasi im Gegenzug hätte Tarik Saleh nach einer schönen Kombination das 1:0 müssen, doch er vergab freistehend vor dem Tor. Kurze Zeit später machte es sein Bruder Dshivan besser, nachdem John Willers erst noch am Torwart scheiterte, stand Dshivan an der richtigen Stelle und nickte zur Führung ein. Danach kam unverständlicherweise ein Bruch ins Spiel der Borussen, der TSV gewann entscheidende Zweikämpfe und nutzte einen Kollektivschlaf der Möhnsener, um das Spiel in 120 Sekunden zu drehen und zu entscheiden. In den Schlussminuten versuchte die Borussia noch mal alles, spielte Mann gegen Mann! Aber weder die Möhnsener, noch der TSV konnten eine ihrer bietenden Chancen nutzen und so blieb es beim 1:2. (Quelle: www.sv-borussiamoehnsen.de)

Aufstellung Borussia Möhnsen: 1 Bastian Siemers - 4 Malek Saleh, 5 Daniel Schlingelhof, 3 Florian Heitmann (80. 14 Tim Tobaschus)- 7 Matthias Kock (74.), 6 Frederik von Elm, 8 Tarik Saleh (75. 13 Robin Wind), 2 Mario Bonuccelli (60. 12 Markus Buer), 10 Christoph Czygan - 9 John Willers, 11 Dshivan Saleh

Tore: 0:1 Dshivan Saleh (56.), 1:1 (63.), 2:1 (64.)


TSV Travemünde – TSV Siems 2-0

Es war ein interessantes und spannendes Spitzenspiel. Einzig das Schiedsrichtergespann um Jürgen Katzke erzeugte Kopfschütteln. Beide Parteien sprachen von einer "unterirdischen Leistung". In der ersten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Match mit Hochkarätern durch Torben Bogarski und Sven Mielke für die Gastgeber. Auch im zweiten Durchgang war die Eilers-Truppe einen Tick aktiver. So war die Führung keine Überraschung. Nach Foul im Sechzehner an Bogarski versenkte Tobias Kersten den Elfmeter. Weiter Chancen durch Stephan Neitzke und Mielke blieben zunächst ungenutzt. Für die Gäste aus Siems gab es nur zwei Torschüsse durch Marco Schellhammer und Knuth Buhrmann. Bogarski machte den Sack für die Platzherren in der Schlussphase zu. Durch die 0:2-Niederlage verpasste der TSV Siems das vorzeitige Meisterstück. (Quelle: www.shz.de)

Tore: 1:0 Kersten (56./Foulelfmeter), 2:0 Bogarski (84.) - Gelb-Rote Karte: Nimbler (70./Siems wg. wiederholten Foulspiels)




FC Dornbreite II – Krummesser SV 1-2 (0-1)

"Wir haben völlig verdient gewonnen, wir waren konzentrierter und haben die Räume für den Gegner eng gemacht", jubelte KSV-Coach Burkhard Bütow nach dem etwas überraschenden Sieg beim Tabellenvierten aus Dornbreite. Claudio Ciulla brachte seine Farben in Front. Steven Mattheis konnte in der zweiten Hälfte für die Platzherren ausgleichen. Durch S. Matthies (Latte) und Andre Roese gab es weiter Möglichkeiten. Die Tore schoss aber der Gegner. Joker Alexander Hartwich knipste in der Schlussphase den Dreier. "Eine unglückliche Niederlage, wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft", ärgerte sich FCD-Trainer Marco Vogel. (Quelle: www.shz.de)

Tore: 0:1 Ciulla (32.), 1:1 S. Matthies (55.), 1:2 Hartwich (88.)




Türkischer SV – TSV Schlutup 1-1 (0-1)

Zwei verschiedene Halbzeiten beschrieben diese Partie, zunächst waren die Gäste aus Schlutup tonangebend und kamen durch Andre Karau zur Führung. In Hälfte zwei übernahmen kurzzeitig die Platzherren das Geschehen, kamen durch Ferit Acar zum Ausgleich und hatten durch Yülmaz noch einen Pfostenknaller. Den hatten auch die Schlutuper durch Jens Schmidtke. Am Ende ein verdientes Remis. (Quelle: www.shz.de)

Tore: 0:1 Karau (30.), 1:1 (Acar (55.) - Gelb-Rote Karte: Sengül (80./Türkischer SV wg. Meckerns)




Lübeck 76 – SIG Elmenhorst 3-0 (2-0)

"Es geschehen noch Zeichen und Wunder", jubelte 76-Betreuer Rüdiger Jaworski nach dem überraschenden 3:0 Sieg im Kellerderby. "Wir waren über neunzig Minuten die überlegene Mannschaft." Zu den Toren durch zwei Mal Rene Behrens und Björn Jaworski kamen weitere riesige Möglichkeiten durch B. Jaworski und Kai Banse. Die Gäste hatten nicht viel entgegen zusetzen und übernahmen wieder die rote Laterne. (Quelle: www.shz.de)

Tore: 1:0 R. Behrens (13.), 2:0 R. Behrens (31.), 3:0 B. Jaworski (86.)



KREISKLASSE A


SV Müssen – BSSV II 2-2 (2-2)


Auf einem ungemähten, sehr breiten Platz fand das Derby zwischen dem Viert- und Sechstplatzierten der Kreisklasse A statt. Der BSSV fing ganz stark an. Nach nur wenigen Minuten führte man dann auch schon mit 0:1. Erik Skubowius setzte Johannes von Pirch sehr gut in Szene, der den Ball an die Unterlatte knallte, von wo der Ball ins Tor sprang. Nach 15 Minuten baute der BSSV die Führung auf 0:2 aus. Nachdem die Müssener Hintermannschaft den Ball nicht klären konnte, nutzte Christoph Nowitzke dies aus und schoss den Ball flach ins linke Eck.


Danach wirkte man aber nicht befreit, sondern lief oftmals dem Ball und Gegner hinterher. Nach einer halben Stunde kassierte man das 1:2. Ein direkt verwandelter Freistoß ging um die Mauer ins untere Eck. Das 2:2 folgte auch noch in der ersten Halbzeit. Man ging wieder nicht aggressiv auf den Mann, der den Ball platziert in der rechten Torhälfte unterbrachte.

Nach der Halbzeit bot der BSSV eine ganz schwache Leistung. Es klappte nur noch sehr wenig und man ließ hinten viel zu viele Chancen zu und hatte Glück, dass keine davon ins Tor ging. Man selbst traf noch zweimal Aluminium, einmal Erik Skubowius an die Latte und zum anderen Johannes von Pirch an den Pfosten. Dennoch war man am Ende sehr glücklich, dass man den Punkt mit nach Hause nehmen konnte.

Fazit: Nach der Niederlage von Ratzeburg in Wentorf ist man nun Tabellendritter. Das eigene Spiel war aber sehr dürftig und man konnte keineswegs an letzte Woche anknüpfen, wo man Siebenbäumen geschlagen hat. Positiv zu erwähnen ist trotzdem, dass die Serie von 12 ungeschlagenen Spielen auf 13 wächst.


SC Rothenhausen – SSV Güster 1-4 (0-3)

Der SSV Güster hat heute in Abwesenheit von Trainer Strube seine Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten aus Rothenhausen mit einem 4:1 (3:0) - Sieg souverän gemeistert.

Vom Anpfiff weg war klar, wer der Favorit war und dass dieser sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen würde. Ein gutes Spiel entwickelte sich dennoch nicht, da zu wenige brauchbare Kombinationen zustande kamen. So war auch das 0:1 in der 11. Minute durch Henning Hauschild eher ein Zufallsprodukt. Der Mittelfeldspieler zog aus der Distanz einfach mal ab und hatte dann Glück, dass sich der Rothenhausener Schlussmann die Kugel gewissermaßen selbst ins Netz legte. Von nun an waren die Weichen klar gestellt, Güster hatte in der Folge jedoch einmal Glück, als ein Kopfball der Gastgeber nach einer Ecke nur die Latte traf. In der 27. Spielminute setzte sich dann Julius Berghof auf der linken Seite gut durch und spielte den Ball in die Mitte, wo André Kossowski das 0:2 erzielte. Sieben Minuten vor der Pause gelang dem SSV auch noch der dritte Treffer. Berghof hatte bei einem ganz schwach getretenen Abstoß des Gegners aufgepasst und Sören Jessen, der in der Mitte völlig frei war, mit einer Flanke bedient. Dieser vollendete zum 0:3 per Kopf.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Güsteraner dann ein wenig den nötigen Ernst vermissen zu lassen. Folgerichtig fing man sich auch bereits in der 47. Minute das 1:3. Weitere Kräfte konnte dieser Treffer bei den Gastgebern aber nicht freisetzen und der SSV hatte keine Mühe, das Spielgeschehen klar zu dominieren. In der 63. Minute stellte erneut Jessen per Kopf nach schöner Flanke von Kossowski den alten Abstand wieder her - 1:4. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin, wobei die Gäste immer noch zahlreiche Chancen hatten, das Ergebnis deutlicher werden zu lassen.

Der SSV Güster tat heute nicht mehr als nötig, um den SC Rothenhausen zu besiegen und hätte trotzdem noch höher gewinnen können. Daran, dass dieser Sieg vollkommen verdient war, bleibt kein Zweifel, schön anzusehen war diese Partie aber nicht. Der SSV war heute einfach fast überhaupt nicht gefordert und ein übertrieben kleinlich pfeifender Schiedsrichter tat sein Übriges dazu, dass sich selten ein wirklicher Spielfluss entwickelte.

Das Aufgebot des SSV Güster: Felix Moritz, Thomas Kahl, Tobias Wäder, Dennis Rösch, Norman Burmester, Henning Hauschild, Felix von Warburg, Kevin Wehrenberg, Sören Jessen, Julius Berghof, André Kossowski - Mirco Schiersch (ab 77.), Martin Edler (ab 46.), Björn Gödeke (ab 70.), Christian Lüdtke (ab 46.)

Tore: 0:1 Hauschild (11. Minute, Rechtsschuss, Vorlage Wehrenberg), 0:2 Kossowski (27., Rechtsschuss, Berghof), 0:3 Jessen (37., Kopfball, Berghof), 1:3 (47.), 1:4 Jessen (63., Kopfball, Kossowski)


SG Wentorf/Schönberg – Ratzeburger SV 2-0 (1-0)

An diesem Wochenende reiste der Ratzeburger SV zum Tabellenführer der Kreisklasse A. Die SG Wentorf/Schönberg stellte mit 105 Toren nicht nur den besten Angriff der Liga, sondern hat mit nur 24 Gegentoren in 24 Spielen auch die beste Abwehr. Beim RSV fehlten heute leider Carsten Kroll, Reinhold Schlecht, Enno Böke, Sven Buse und Sven Kamischke. Auch für Jan Weluda kam ein Einsatz nach seiner Sprunggelenksverletzung noch zu früh. Zudem wurde Christian Bronikowski für einen beruflichen Einstellungstest vorerst geschont. Beim Warmmachen knickte dann auch noch Lukas Radau um, sodass auch er nicht mitwirken konnte. Soner Akinci rückte für ihn in die Mannschaft und besetzte die rechte Außenbahn. Marc Fischer musste somit in der Zentrale ran.

Nach etwa zehn gespielten Minuten gelang den Hausherren schon der frühe Führungstreffer. Nach einem Stellungsfehler von Aziz Adam hatte der Torjäger vom Dienst Christoph Schultz nur wenig Mühe, das Leder aus kurzer Distanz ins Tor zu schieben. Fortan hatte der RSV die Partie im Griff und investierte deutlich mehr als die Gastgeber. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich bot sich Christoper Luth. Nach einem langgezogenen Freistoß von Marc Fischer verfehlte er mit einem Hechtflugkopfball das Ziel nur knapp. Aber auch Björn Scheiner hätte ein Tor machen können. Sein Volleyschuss mit links landete jedoch genau in den Armen des SG-Torwarts. Ab der 35. Minute mussten die Gäste mit nur zehn Spielern auskommen. RSV-Schlussmann Jens Nickel kam beim Herauslaufen eine Sekunde zu spät und foulte Sascha Reim außerhalb des Sechzehners. Der Schiedsrichter wertete dies als Notbremse und schickte ihn mit der Roten Karte vom Feld. Michael Hinrichsen hütete nun das RSV-Gehäuse. Der fällige Freistoß blieb wirkungslos und bis zum Pausenpfiff passierte dann nichts mehr.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich, dass es den Trainern Dennis Sontopski und Jens Pegel im Laufe der Saison gelungen ist, aus der Mannschaft eine eingeschworene Einheit zu formen. Denn auch in der zweiten Halbzeit waren die Ratzeburger trotz numerischer Unterlegenheit das bessere Team und kämpften aufopferungsvoll gegen den Tabellenführer. Direkt nach Wideranpfiff hatte erneut Björn Scheiner die große Chance zum Ausgleich. Jedoch traf er zum einen den Ball aus zehn Meter nicht voll und verfehlte bei der nächsten Gelegenheit mit einem Kopfball das Tor nur knapp. In der 60. Minute starteten die Trainer dann ein weiteres Experiment. Um die Offensive zu belegen, sollte Michael Hinrichsen wieder aus dem Tor genommen werden. Jetzt stellte sich nur die Frage, wer denn nun ins Tor sollte. Der angeschlagene Jan Weluda erklärte sich dazu bereit. Soner Akinci wurde ausgewechselt, Jan Weluda ging ins Tor und Michael Hinrichsen rückte wieder in den Angriff. Das zweite Experiment sollte nicht lange auf sich warten lassen. Eine Viertelstunde vom dem Ende der Partie wurde der gelernte Manndecker Christian Bronikowski für den entkräfteten Mike Kamischke eingewechselt und spielte fortan auf der linken Außenbahn. Und fast hätten die Trainer damit ein goldenes Händchen bewiesen.

Christian Bronikowski erkämpfte sich den Ball an der Außenlinie und spielte diesen flach in den Strafraum. Der heranstürmende Michael Hinrichsen wurde jedoch so stark von seinem Gegenspieler von hinten geschoben, dass er nur noch in den Ball hineinfiel und der Torwart seinen "Schuss" aus ca. sieben Metern parieren konnte. Die Entscheidung fiel dann im Gegenzug auf der anderen Seite. Christoph Schultz konnte aus dem Gewühl heraus seinen 38. Saisontreffer erzielen. Die Partie war somit entschieden, doch sollten zwei Szenen in der Folge noch einmal für Aufregung sorgen. Zum einen nutzte Aziz Adam einen Abstimmungsfehler in der SG-Abwehr und traf dabei aber leider nur das Außennetz und zum anderen wurde Michael Hinrichsen in der Nachspielzeit im Sechzehner klar von den Beinen geholt. Dem ansonsten heute sehr souveränen Schiedsrichter blieb diese Szene jedoch verborgen und er pfiff die Begegnung nur wenige Sekunden später ab.

Torschützen: 1:0 und 2:0 Schultz

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte nach Notbremse für Jens Nickel (Ratzeburger SV)

Aufstellung RSV: Nickel – Knuth, Adam, Pfeiffer – M. Kamischke (Bronikowski), Lüth, Sprenger, Fischer, Akinci (Weluda) – Scheiner (Tesch), Hinrichsen


TSV Seedorf/Sterley – Breitenfelder SV II 1-4 (1-0)

Der BSV revanchiert sich in Seedorf für die bittere Heimniederlage und sichert sich den Verbleib in der Kreisklasse A. Was sich am Ende als hoch verdienter und souveräner Sieg darstellte, konnte man nach 45 gespielten Minuten noch lange nicht erahnen.

Der BSV wirkte in Durchgang eins viel zu träge und ideenlos bei seinen Angriffen. Die Bälle kamen nicht zum Mann und Gegenspieler wurden zu oft laufen gelassen. Daraus resultierte dann auch der Rückstand, als der TSV nach 15 Minuten durch eiskalte Chancenverwertung zum 1:0 traf. Torhüter Kröger, der nach längerer Verletzungspause sein überraschendes Comeback gab, war bei diesem Schuss machtlos. Der BSV fand bis hin zur Halbzeitpause keinen Mittel selbst gefährlich zu werden.

In der Halbzeitpause musste Trainer Loth die richtigen Worte gefunden haben, denn von nun an spielten die Breitenfelder konzentriert und vor allem zielstrebig auf das Tor der Gastgeber. Den Ausgleichstreffer erzielte Axel Wenzel, mit einem direkt verwandelten Freistoß aus spitzem Winkel. Die Führung konnte Hauke Meyer nach coolem Abschluss besorgen. Danach ließ der TSV nicht mehr viel von sich zeigen und die Gäste kamen zu einigen Möglichkeiten. Malzkeit mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck sowie Moltzen, nach schöner Vorlage von Dubberstein, sorgten schließlich für den verdienten Endstand von 1:4. Der BSV hat sich somit den Klassenerhalt gesichert, ohne jemals ernsthaft um ihn bangen zu müssen. Am nächsten Sonntag empfängt man den Spitzenreiter aus Wentorf, ehe man mit den Derbys gegen Gudow und Mölln die Saison beendet.

BSV Torschützen: 1:1 Wenzel (50., dir. Freistoß), 1:2 Meyer (55., Vorlage: Moltzen), 1:3 Malzkeit (65., Vorlage: Dubberstein), 1:4 Moltzen (80., Vorlage: Dubberstein)

Aufstellung BSV: Kröger - Cramer, Kurzweg, Kramm (C) - Heitmann, Sierck, Dubberstein, Malzkeit, Meyer - Moltzen (60. Wulf), Wenzel (75. Moltzen)

KREISKLASSE B


TSV Sahms – SV Lütau 6-2

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten beim Tabellenzweiten führen zu einem etwas zu hohen Sieg der Gastgeber. Beim Tabellenzweiten aus Sahms hatte die Turbine das letzte Saisonspiel gegen einen Aufstiegskandidaten zu bestreiten. Bereits im Vorfeld war klar, dass Sahms bei einem Sieg nahezu sicher aufgestiegen war und daher hoch motiviert zu Werke gehen würde.

Die ersten Spielminuten verdeutlichten dies auch, denn die Gastgeber spielten schnell und schnörkellos nach vorne und setzten die Gäste aus Lütau unter Druck. Bevor sich die Lütauer Defensive richtig sortieren konnte, stand es auch schon 1:0 für den TSV. Einen langen Ball verwertete der Sahmser Stürmer - allerdings aus eindeutiger Abseitsposition, die der insgesamt sehr schwache Schiedsrichter Thomann aus Elmenhorst leider nicht sah.

Kurz darauf auch das 2:0 nach einem Sonntagsschuss eines Sahmser Spielers. Die Turbine begann die Köpfe hängen zu lassen, obwohl auch von den Gästen aus Lütau einige flüssige Kombinationen vorgetragen wurden. Mehr als ein Weitschuss von Jörg Hoffmann sprang zunächst aber nicht heraus.

Im Gegenzug kam der TSV zu einem Freistoß, der von mehreren Lütauern unterschätzt wurde und so mit dem Kopf zum 3:0 für Sahms verwertet wurde. Lütau kam zu keinen größeren Chancen - lediglich ein zu unplatzierter Weitschuss von Kapitän Christian Asboe ist als Chance aus der 1. Hälfte noch zu erwähnen. Nach einer weiteren Standardsituation für Sahms konnte der Ball zunächst aus dem Lütauer Strafraum geköpft werden, ehe ein Sahmser Mittelfeldspieler den Ball volley aus 18 Metern in die Lütauer Maschen drosch - ein Tor, das in das Bild der 1. Halbzeit passte - Sahms hatte das nötige Glück, die deutlich bessere Spielanlage und den Gastgebern gelang fast alles!

So resultierte auch der 5:0 Halbzeitstand aus einer weiteren Standardsituation. Nach dem Seitenwechsel ein komplett anderes Bild: Lütau war anzumerken, dass man nicht gewillt war weitere Treffer hinzunehmen und Sahms kam mehr und mehr außer Tritt! So kamen die Gastgeber in der gesamten zweiten Hälfte zu nicht mehr als zwei Torchancen, während Lütau zunehmend spielbestimmend auftrat und in der 55. Minute auch das 5:1 durch einen tollen Linksschuss von Jörg Hoffmann markieren konnte. Weitere Chancen von Tobias Spring, Lars Eggers und abermals Jörg Hoffmann blieben ungenutzt, ehe wiederum Jörg Hoffmann, der diesmal im Mittelfeld aufgeboten wurde, aber dennoch die meisten Torschüsse abgab, zum 5:2 treffen konnte.

Sahms wurde zunehmend nervös, konnte das Ergebnis aber dennoch über die Zeit bringen. Ein aufgrund der starken 1. Hälfte verdienter Heimsieg, der aber ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Für die Turbine gilt es jetzt die letzten drei Spiele, alle gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen erfolgreich zu bestreiten und die Saison zu einem vernünftigen Ende zu führen.

Aufstellung Lütau: 1 Leifels - 2 Spring (80. Pemöller) 3 Klang, 5 Hermann - 4 Asboe, 6 Scheel, 7 Pemöller (46. 12 H.Hoffmann), 10 Knaack, 11 J. Hoffmann - 8 Eggers, 9 Schultz (60. 13 Schwarz)


Bor. Möhnsen II – Spfr. Grande-K. 5-4 (3-2)

Am heutigen Tag bot das Spiel gegen die Sportfreunde Grande Kuddewörde alles was man von einem Derby erwartet. Den besseren Start erwischten die Borussen. In der 10 Minute lief Kim Seeliger allein auf das Tor zu, nachdem sein Lupfer aber pariert werden konnte, staubte Maxi Riedel zum 1:0 ab. Nur 6 Minuten später konnte Kim Seeliger selbst zum 2:0 Zwischenstand einnetzen. Doch die Gäste gaben noch nicht auf und so gelang ihnen auch kurz darauf der Anschlusstreffer. In der 30. Minute gab es dann viel Wirbel um eine Schiedsrichterentscheidung. Er pfiff Elfmeter für die Gäste, obwohl zuvor klar der Ball gespielt wurde. Diese Möglichkeit ließen sich die Gäste nicht nehmen und trafen zum 2:2. Aber noch kurz vor der Pause konnte Henoch Förster mit einem wunderschönen Schuss aus knappen 30m die Führung für die Borussen erzielen. Mit dem 3:2 ging es in die Pause und die 2. Halbzeit sollte für die Zuschauer nicht uninteressanter werden.

Bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Gästen mit der ersten guten Aktion nach vorne der Ausgleich. Aber dies sollte noch nicht genug sein und sie spielten weiter munter nach vorne. Kuriose Szene dann in der 63. Minute. Keeper Jan Wolbert will einen lang geschlagenen Ball der Gäste klären und „senst“ unterm Ball durch, so dass der Gästestürmer nur noch mit dem Ball ins leere Tor laufen musste. Nach der Gästeführung wurden die Borussen nun wieder besser und es gab Riesenchancen für René Kirsch, Kim Seeliger und Henoch Förster, doch irgendwie gelang es den Gästen immer wieder den Ball von der Torlinie zu kratzen. In der 80. Minute dann endlich die Erlösung, nach super Vorarbeit von Kim Seeliger konnte Bastian Schaeper den Ball in aller Ruhe im Grander Tor unterbringen. 5. Minuten später war es wieder Kim Seeliger der sich im Strafraum durchsetzte und nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tim Tobaschus sicher zur 5:4 Führung. Ein spannendes Derby, das die Borussia am Ende auch verdient gewinnen konnte.

Aufstellung Borussia Möhnsen: Jan Wolbert – Martin Tiburzy, Axel Gloger, Marc Diedrich (60. Martin Kraft) - Tim Tobaschus (45. Niko Kipp), Benjamin Koops, Kim Seeliger, Henoch Förster, René Kirsch (65. Bastian Schaeper) - Maxi Riedel (77. Tim Tobaschus)

Tore: 1:0 Maxi Riedel (10.), 2:0 Kim Seeliger (16.), 2:1 (20.), 2:2 (30.) (FE), 3:2 Henoch Förster (35.), 3:3 (54.), 3:4 (63.), 4:4 Bastian Schaeper (80.), 5:4 Tim Tobaschus (85.) (FE)