FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 11. August 2009

VERBANDSLIGA SÜD-OST


TSV Bargteheide – SV Heringsdorf 1-3 (1-2)


Zum Auftakt gab es eine unnötige Pleite für das Schier-Team. Die junge TSV-Elf (Altersdurchschnitt knapp 22 Jahre) musste in den 90 Minuten bitteres Lehrgeld zahlen. Nach zwölf Minuten gelang Marco Fuss per wunderschönen Freistoss in den Winkel die Gästeführung, drei Minuten später sorgte die nächste Standardsituation für den zweiten Treffer: Björn Wölk traf per Elfmeter für den Aufsteiger. Der TSV zeigte sich nicht geschockt, ging weiterhin konzentriert zu Werke. Lohn war noch vor der Pause der Anschlusstreffer von Davin Inden. Inden hatte nach 55. Minuten auch den Ausgleich auf dem Fuß, vergab aber in aussichtsreicher Position. Ein Eigentor von Jan Klötzner (65.) besiegelte dann die Niederlage für den Gastgeber. Lennart Behnk wollte den Ball klären, traf aber so unglücklich seinen Mitspieler, sodass der Ball unhaltbar für Keeper Hecht im eigenen Tor landete. „Wodurch die Treffer gefallen sind, sagt schon alles aus. Wir waren die drei Tore nicht schlechter als der Gegner“, war Schier ein wenig angefressen.


Bargteheide: Hecht – Appiah (70. Mankumbani), L. Behnk, Prempeh – D. Behnk (60. Ihns), Fürstenberg, Hamdart (65. Kukanda), Strusch, Teichmann – Klötzner, Inden


Heringsdorf: Duborg – Kohlscheen (20. Thielmann), Rosenthal, Marbach, Wölk, Heinritz, Meyer, Antunes, Fuss (89. Molt), Ruske, Gebert (68. Schmedemann)


BSSV – Oldenburger SV 1-2 (0-1)


Zum Saisonauftakt gab es im Büchener Waldstadion eine knappe und unglückliche Niederlage für den Aufsteiger. Der BSSV agierte Taktisch gut, die Gäste waren durch viele Standards (Felix Wenn) stets gefährlich. So ging der OSV durch einen nicht unhaltbaren Freistoss von Philip Nielsen (39.) in Front. Nach dem Wechsel hatte sich der BSSV einiges vorgenommen, aber durch einen Abwehrfehler von Hinnerk Nitsch konnte Marc Gottorf (55.) die Führung ausbauen. Die Elf von Henning Meins steckte aber nie auf, nach einer Flanke von Christian Kokartis hämmerte Bastian Tolle (65.) aus knapp sechs Metern den Ball volley in die Maschen. Jetzt setzte der Gastgeber alles auf eine Karte, wurde aber nicht mehr belohnt. Sebastian Kraak, Tolle und Kokartis ließen weitere gute Möglichkeiten aus. „Das war am Ende schon bitter, wir waren nicht chancenlos. Aber auf die Leistung kann man aufbauen“, war BSSV-Trainer Henning Meins trotz der Niederlage sehr zuversichtlich.


BSSV: Behnke – Nitsch, Schleede (45. Hamann), Dierks, Gleu – Kraak (45. Renfert), Hahn (75. Möhrmann), Tolle, Kokartis – Schlichtimng, Heinrich


Oldenburg: Haltermann – Petyrek, Sager, Emmrich, Hasler – Reise, Prvetica, Nielsen, Wenn (80. Just) – Markmann (85. Klaus), Gottorf (70. Hay)


Möllner SV – Breitenfelder SV 5-2 (4-0)


Mit einem überzeugenden Heimsieg startete die Wulff-Elf erfolgreich in die neue Saison. Der Gastgeber bot eine überzeugende erste Halbzeit, der BSV hatte nicht den Hauch einer Chance. Schon im Juni kam der BSV am Waldsportplatz mit 0:4 unter die Räder. Die Uhlenbuscher waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da netzte die MSV schon zweimal ein: Eugen Wolowik (2.) und Rick Latus (5.) schlugen bei hochsommerlichen Temperaturen eiskalt zu. Auch in der Folgezeit war der Gastgeber tonangebend, schraubte das Ergebnis verdient in die Höhe. Sascha Stange (35.) und „Blitztransfer“ Dmytro Grybkov (40., FC Schönberg 95) machten den Pausenstand perfekt. „Unsere Überlegenheit münzten wir schnell in Tore um, die erste Halbzeit hat mir gut gefallen“, sagte Hartmut Wulff, fügte aber hinzu: „Die Gegentore waren total überflüssig, das nervt mich trotz des Sieges“. Nach dem Wechsel drosselte die MSV sichtlich das Tempo, hatte den Sieg gegen total enttäuschende Breitenfelder aber sicher in der Tasche. Jonny Jahnke (75.) erhöhte auf 5:0, dann packte sich der BSV an der Ehre und kam in Überzahl (gelb/rot für Mark Sembritzki) durch Daniel Kruse (77.) und Sebastian Siemers (89.) zur Ergebniskosmetik.


Mölln: Ruhr – Jahnke, Krefta, Rehr, Sembritzki – Montevirgin, Schefer, Wolowik, Grybkov (46. Brodersen) – Latus (65. Knuth), Stange (86. Havemann)


Breitenfelde: Hansen – Bahr, Felsner (46. Tybussek), Lukaszczuk (65. Backhaus), Banthin – S. Siemers, Henning, Becker (75. J.A. Siemers), Alisch – Kruse, Zunker





VfL Oldesloe – RW Moisling 1-0


Nicht die Hausherren, sonders die Gäste aus Moisling bestimmten immer wieder das Spielgeschehen. Beim VfL offenbart sich die von Trainer Reinhard Lindtner schon zum wiederholten Male beklagte schwache Trainingsbeteiligung. Über weite Strecken war das Spiel der Blauen eine Summe aus Missverständnissen und Konzentrationsmängeln.


Konnte man dies in der ersten Hälfte noch auf die etwaige Nervosität schieben, so zeigte sich in den zweiten 45 Minuten, dass auf Lindtner noch viel Arbeit wartet: Laufwege und Spielrhythmus müssen noch justiert werden. Der agile Gast wurde nur auf Grund einer umstrittenen Entscheidung geschlagen: In einem harmlosen Zweikampf sahen alle Beteiligten einen Pressschlag, der Unparteiische zeigte dennoch auf den Punkt. Gäste- Trainer Dirk Kohlmann wurde seiner Erregung kaum Herr: "So blind kann man doch gar nicht sein!" Dennis Schönfeldt verwandelte unbeeindruckt zum glücklichen Oldesloer Siegtreffer. (Quelle: www.shz.de)


VfL Oldesloe: Brinkmann - Arndt, Bajrami, Fischer, Kuhlke - P. Schönfeldt, Baasch, Cetin, Zeka - D. Schönfeldt, Lefler


RW Moisling: Ketbanyong - M. Bornemann, Barten, Dogan - Schütte, J. Bornemann, Akar (75. Kerdun), Haye, Kohlmann (70. Noll) - Kloock, Grant


Tore: 1:0 D. Schönfeldt (63., Foulelfmeter)


Rote Karte: Ketbanyong (90./+1, Schiribeleidigung)



FC Dornbreite – Sereetzer SV 2-2


Mit dem leistungsgerechten 2:2 waren am Ende beide Seiten zufrieden. Anfangs waren beide Teams darauf bedacht, Fehler zu vermeiden. Es gab in der ersten Halbzeit nur eine einzige Torchance zu sehen. Und die besaßen die Gäste in der 34. Minute, als Florian Ramm an Jan Pekrun scheiterte. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel insgesamt schneller, was nicht zuletzt ausgerechnet an den beiden "Oldies" Sascha Hagen auf Dornbreiter Seite sowie dem zur Pause eingewechselten Sereetzer Hasko Behrens lag. Behrens spielte in der 62. Minute seine ganze Erfahrung aus, als Daniel Bätge von der rechten Seite nach innen flankte und Behrens erfolgreich darauf spekulierte, dass Pekrun den Ball falsch einschätzen würde. Dornbreites Stürmer Sascha Hagen warf nur wenige Minuten später buchstäblich sein ganzes Gewicht in die Waagschale, als er sich nach sehenswerter Vorarbeit Marek Jaseks gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und im Fallen den Ausgleich erzielte. In der 73. Minute war es wiederum Behrens, der nach erneuter Bätge-Hereingabe mit einer überlegten Kopfballablage Christopher Strunck in Szene setzte. Auch bei dieser Aktion sah die FCD-Abwehr einschließlich Pekrun nicht glücklich aus. Ohne Fehler blieb aber auch sein Gegenüber Patrick Müller nicht. Die Niederlage vor Augen, nahm sich Hagen bei einem Freistoß ein Herz. Mit einem Gewaltschuss brachte er den bis dahin sicheren Müller zu einer zu kurzen Abwehr. Christian Schröder war zur Stelle und rettete dem FCD den Teilerfolg. (Quelle: www.shz.de)



FC Dornbreite: Pekrun - Jasek, Schröder, Gramckau, Brueckner - Bitz, Strehlau, Sare, P. Behrens - N. Matthies (72. Hagelstein), Hagen


Sereetzer SV: Müller - Ahrens - Al, Aktürk - Jahrling, Strunck, Nowitzki, Bätge (86. Ullrich), Wenchel (35. Kluever) - Ramm (46. H. Behrens), Tetzlaff


Tore: 0:1 H. Behrens (62.), 1:1 Hagen (67.), 1:2 Strunck (73.), 2:2 Schröder (90./+1)





TSV Lensahn – RW Moisling 0-3


Die Gäste übernahmen schnell die Initiative. Sindi und Matthias Beeck vergaben erste Chancen, auf der Gegenseite scheiterte Sebastian Knorr. Der Führungstreffer durch den agilen Sindi (20.) wurde allerdings erst nach Kommunikationsproblemen zwischen Genco und seiner Abwehr möglich. Lensahn kam erst nach einer verunglückten Flanke von Lang, die Rosema unnötigerweise zur Ecke lenkte, etwas stärker auf. Trotzdem sorgte ein Solo von Sindi (41.) für eine beruhigende Pausenführung. Direkt nach dem Seitenwechsel drängte Lensahn. Knorr, Siewert und Köhler trafen jedoch nicht. Reinfeld befreite sich wieder, ein Solo von Sindi parierte Genco, bevor Rosin (77.) für die Entscheidung sorgte. (Quelle: www.shz.de)


Lensahn: Genco - Neuhäuser (81. Steffen), O. Knorr, Pries, Radzwill - Balzereit, Lang, Schüller (46. Sielaff), S.Knorr - Siewert, Köhler


Reinfeld: Rosema - Tobias Kutschke, Heinemann, Rosin, M. Beeck - Witten (80. Bornemann), Jordowsky (46. Göpel), Döhring - Müggenburg (70. Gülünoglu), Sindi, Sagwan


Tore: 0:1 Sindi (20.), 0:2 Sindi (41.), 0:3 Rosin (77.).



WSV Tangstedt – GW Siebenbäumen 2-3 (2-1)


Im ersten Punktspiel der Saison 2009/10 führte uns die Reise zum Aufsteiger aus Tangstedt. Zu Beginn der Partie fanden die Siebenbäumer noch nicht so recht in Spiel. Tangstedt war in der ersten halben Stunde spielbestimmend und nutze das von Siebenbäumen komplett vernachlässigte Zentrum. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis Hirschlein in der 23. Minute das 1:0 für die Tangstedter erzielen konnte. In der 29. Minute sollte es aber noch schlimmer kommen. Nach einer Tangstedter Flanke standen gleich 2 Spieler deutlich im Abseits, aber der Linienrichter sah dies leider nicht und Tangstedt erhöhte auf 2:0. Jetzt musste reagiert werden! Der Trainer entschied sich, Tanner Moray in der 31. Minute ins Spiel zu bringen. Mit dessen Einwechslung kam Siebenbäumen besser ins Spiel und man erspielte sich einige gute Torchancen. In der 45. Minute war es dann endlich soweit, Christian Kamm setzte sich gut auf der rechten Seite durch und bediente Raul Konan per Flanke. Konan nutze die Gelegenheit und erzielte sein ersten Tor für die Grün-Weißen (2:1). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.


In der Halbzeitpause schien das Trainerteam die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Siebenbäumen marschierte jetzt immer wieder in Richtung gegnerisches Tor. Das wurde in der 57. Minute belohnt, ein von Tanner Moray abgefälschter Freistoß landete bei Sammy Malla, der ließ sich nicht zweimal bitte und erzielte das 2:2. Siebenbäumen war mit dem Unentschieden aber noch lange nicht zufrieden. Tangstedt kam kaum noch aus der eigenen Hälfte raus und Siebenbäumen drückte auf die Führung. In der 62. Minute ging ein SCHREI durch das Tangstedter Stadion! Lasse Drews flankt den Ball auf den in der Mitte herangeeilten Raul Konan und dieser erzielte das viel umjubelte 3:2 für die Siebenbäumer. Der eingewechselte Daniel Villarreal hatte in der 86. Minute sogar noch das 4:2 auf dem Fuß, aber dessen Hammer landete nur am Lattendreieck. Aufgrund der starken 2. Halbzeit und einen unbedingten Siegeswillen geht dieser Auswärtssieg mehr als in Ordnung. (MK)



Eutin 08 – TSV Pansdorf 3-1


In der flotten Partie hatte Pansdorf den besseren Start. Die Gäste dominierten in der ersten Viertelstunde und hatten mit einem Lattentreffer von Alexander Weiß Pech. Danach kippte die Partie. 08 dominierte das Geschehen und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Dabei offenbarten die Pansdorfer einige Schwächen in der Abwehr. So war es Torwart Lars Möller zu verdanken, dass es bis zur 23. Minute torlos stand. Da war er allerdings machtlos, als Florian Schumacher im Nachschuss zum 1:0 traf. Pansdorf fand erst gegen Ende der ersten Halbzeit ins Spiel zurück. Die beste Ausgleichschance besaß Sinisa Galusic. Sein Freistoß klatschte nur an den Pfosten.

Die zweite Halbzeit begann turbulent. Zunächst erhöhte Fabian Reichenbach auf 2:0, doch der gerade eingewechselte Niklas Simon verkürzte. Pansdorf witterte Morgenluft. Doch die Eutiner Defensive ließ kaum eine Chance zu. Stattdessen starteten die Gastgeber Konter. Wiederum zeichnete sich Möller mehrfach aus. Die Entscheidung fiel, als Schultalbers einen schnellen Vorstoß erfolgreich abschloss. "Wir haben uns nach schwachem Beginn gesteigert", meinte der Eutiner Spielertrainer Lars Callsen. Sein Gegenüber Carsten Henck: "Wir haben einfach keine Stabilität in der Defensive." (Quelle: www.shz.de)





Eutin: Gertenbach - Riemann, Callsen, Meyer, Ahlers - Bork, Schläfke, Brunner (63. Schnalke), Reichenbach - Schultalbers (85. Khames), F. Schumacher

Pansdorf: Möller - Wenske, Ulverich (68. Spindler), Wulf (76. Mielke), Landsberg - Albrecht, Kirstein (55. Simon), Farklas, Stau - Galusic, Weiß

Tore: 1:0 F. Schumacher (23.), 2:0 Reichenbach (52.), 2:1 Simon (57.), 3:1 Schultalbers (75.)



NTSV Strand 08 – TSV Siems 6-1


Auftakt nach Maß für den Topfavoriten: Gleich mit einem halben Dutzend Tore gegen den TSV Siems setzte Strand 08 gleich eine Duftmarke. Die Timmendorfer unterstrichen in einer einseitigen Partie schon am ersten Spieltag eindrucksvoll ihre hohen Ambitionen. Strand übernahm sofort die Initiative und drängte Siems in die eigene Hälfte. Dies lag allerdings auch an der Taktik der Gäste, die von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung aus waren und keine eigenen Impulse setzten. Es dauerte allerdings knapp eine halbe Stunde bis die Gastgeber zum ersten Mal jubeln durfte. Dann sorgte Riza Karadas für die Erlösung. Strand setzte nach und hatte mit zwei Aluminiumtreffern Pech. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild: Strand drängte, Siems verteidigte. Die Timmendorfer spielten geduldig weiter und erarbeiteten sich im Minutentakt gute Chancen. So waren die weiteren Treffer die logische Konsequenz. Sebastian Gohrke und erneut Karadas erhöhten auf 3:0, bevor die Zeit des Philip Baasch anbrach. Der Neuzugang aus Oldesloe traf zum Auftakt gleich drei Mal ins Schwarze. Nur das zwischenzeitliche 5:1 durch Marko Schellhammer verhinderte seinen Hattrick. (Quelle: www.shz.de)


"Die Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt und das Tempo stets hoch gehalten. Ich bin zufrieden, auch wenn ich von Siems mehr Gegenwehr erwartet hätte", meinte Strands Coach Frank Salomon.


Strand 08: Harder - Göbel, Starke, Schlichte (73. Putzier), Gohrke - Baasch, Borja (63. Müller), Rehberg, Stahl - Karadas, Zeh (41. Plähn)


TSV Siems: Timm - Weber, Mond, Thomaschewski, Hennings (67. Tafazoli) - Schlatz, Schellhammer, Tucholski, Niels - Safadi, Keßler (46. Dridi)


Tore: 1:0 Karadas (29.), 2:0 Gohrke (53.), 3:0 Karadas (77.), 4:0 Baasch (78.), 5:0 Baasch (82.), 5:1 Schellhammer (87.), 6:1 Baasch (88.)



Donnerstag, 6. August 2009

KREISPOKAL - HALBFINALE


GW Siebenbäumen – Breitenfelder SV 1-3 (0-1)



Weniger Mühe als erwartet hatte der BSV mit seinem Ligakonkurrenten. Von Beginn an dominierten die Blau-Weißen die Partie, gingen früh durch Daniel Kruse (8.) in Front. In der Folgezeit hätte der BSV bis zur Pause alles klar machen können, ging aber allzu schlampig mit seinen Torchancen (Kruse, Zunker) um. Nach dem Wechsel machte es die Siemers-Truppe dann besser. Binnen drei Minuten schossen Kruse (47.) und Janne Zunker (50.) ihre Farben nach zwei Jahren Abstinenz wieder in das Pokalfinale. Der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Spielertrainer Sebastian Siemers war für GW lediglich Ergebniskosmetik.




TSV Berkenthin – Möllner SV 0-8 (0-5)


Mit dem 0:8-Debakel vor heimischem Publikum war für die Schleusenwärter im Halbfinale des Kreispokals Endstation. Die Gäste aus der Eulenspiegelstadt waren über die gesamte Spielzeit haushoch überlegen, ließen dem TSV nicht den Hauch einer Chance. Personell arg gebeutelt mussten die Möllner die letzten beiden Testspiele ausfallen lassen, von fehlender Spielpraxis war dann am alten Bahnhof aber nichts zu sehen. Matchwinner wurde Sascha Stange mit vier Treffern. Von Beginn an überzeugte der Verbandsligist und ging am Ende auch in der Höhe verdient als Sieger vom Platz. Die weiteren Treffer erzielten Sven Knuth, Jonny Jahnke sowie die beiden Neuzugänge Artur Schefer und Martin Krefta.



Mittwoch, 5. August 2009

WANDERSCHILD - ACHTELFINALE


Breitenfelder SV II – GW Siebenbäumen II 0-3

Durch eine kämpferisch und taktisch ansprechende Leistung zog die Reserve aus Siebenbäumen durch einen verdienten 3:0 (0:0)-Erfolg gegen die Reserve aus Breitenfelde ins Viertelfinale ein.

Nachdem es vor Spielbeginn fast zum Eklat gekommen wäre (der angesetzte Schiedsrichter erschien nicht, Breitenfelde konnte innerhalb der vorgegebenen Frist keinen Ersatzschiedsrichter benennen), begann das Spiel mit über 40-minütiger Verspätung. Obwohl für Siebenbäumen keine Auswechselspieler zur Verfügung standen, wurde bei hochsommerlichen Temperaturen sofort Druck gemacht. Bis zum Halbzeitpfiff wurden jedoch einige gute Chancen leichtfertig vergeben oder vom Schlussmann der Breitenfelder vereitelt.

Nachdem die taktischen Vorgaben mit Beginn der 2. Halbzeit konsequenter umgesetzt wurden, erzielte Daniel Villarreal in der 47. Minute schließlich mit einem sehenswerten Heber aus ca. 25 Metern das erlösende 1:0. In der Folgezeit wurde flüssig kombiniert, so dass logischerweise in der 53. und 70. Minute weitere Tore zum 2:0 und zum 3:0 durch jeweils Konrad Loos fielen.

Neuzugang Marco Erlhöfer, der aus Personalmangel und ohne nennenswertes Training unplanmäßig ins "kalte Wasser" geworfen wurde, spielte über die volle Distanz, bereitete das 2:0 mustergültig vor und konnte somit ein überzeugendes Debüt in seinem ersten Spiel als Senior überhaupt feiern. Beide Mannschaften verloren in der Schlussphase jeweils einen Spieler durch gelb/rote Karten.

Fazit: Der Sieg hätte durchaus höher gegen überforderte Breitenfelder ausfallen können, aber in Anbetracht der Gesamtumstände waren alle Beteiligten mehr als zu frieden. Dank auch an Benji, der mich toll unterstützt hat. (Achim Kähler)

Dienstag, 4. August 2009


SV Mustin II – Ratzeburger SV II 2-2 (6-7 n.E.)


An diesem Sonntag begann für die Reserve des RSV der Pflichtspielbetrieb gleich mit einem Derby. Im Achtelfinale des Wanderschild-Pokals hieß der Gegner SV Mustin II. Schon nach den ersten zwanzig Minuten wurde deutlich, welche Mannschaft das Spielgeschehen bestimmen sollte. Die Ratzeburger hatten dies einfach im Griff und ein erster Erfolg sollte sich auch in der 26. Minute einstellen. Daniel Peters traf aus halbrechter Position zur RSV Führung. Leider kehrte die Reserve zu alten Tugenden zurück und stelle völlig unverständlich das Fußballspielen komplett ein. Daraus entstand auch postwendend der Ausgleich in der 36. Minute, bei dem Torwart Jens Nickel chancenlos war.


Aber es sollte noch schlimmer kommen. Beim zweiten Schuss der Mustiner auf das gegnerische Tor konnte Jens Nickel noch sehr gut parieren, jedoch landete der Ball ca. 15 Meter vor dem Strafraum. Dies nutze ein Mustiner Spieler und schoss den Ball über Jens aus ca. 30 Metern ins Tor. Halbzeitstand 2:1 für Mustin.


Zu Beginn der 2. Halbzeit war es dann Patrick Senger, der eine Ecke scharf in den strafraum schoss. Diese kam so präzise, dass selbst die Mustiner Abwehrspieler nicht mehr ausweichen konnten und den Ball ins eigene Tor beförderten. (49. Min., 2:2). Der Rest der zweiten Halbzeit war für die Zuschauer und Trainer auch bedingt durch das Wetter kaum zu ertragen. Ratzeburg vergab viele Großchancen u. a. durch Lorenz, Peters und Marek Röpcke. Nun forderte auch das Wetter die ersten Konditionsopfer. Trainer Mirko Fischer brachte 3 neue Spieler. (Röpcke für Lorenz 55. Min. / Arslan für Peuse 65. Min / Schmidt für Yasar 70. Min. ). Es ging in die Verlängerung die zum Erstaunen aller nur 2 x 10 Minuten lt. Schiedsrichteraussage dauern sollte. Diese verstrich jedoch ohne Torerfolg auf beiden Seiten, wobei der RSV wieder einmal Großchancen vergab. Es folgte das Elfmeterschießen. Der Trainer schenkte folgenden Spielern das Vertrauen auf RSV Seite: Sener, Peters, Schlecht, Warncke und Sontopski. Soweit trafen auch alle Spieler bis auf Timo Warncke.


Dies wird aber bestimmt zwischen ihm und unserem Kantinenwirt noch besprochen werden. Natürlich war aber auf Jens Nickel Verlass, denn er hielt auch einen Elfer der Mustiner. Es kam nun zum Torhüterduell zwischen Jens und Michael Stendel auf Mustiner Seite. Einmal mehr konnte Jens seine Erfahrung ausspielen und verwandelte sicher. Der Strafstoß von M. Stendel verfehlte jedoch das Tor. Somit ist der RSV II im Viertelfinale angekommen und trifft am kommenden Sonntag auf den SV Krummesse II. Sicherlich sollte allen Spieler klar sein, dass nur eine große Leistungssteigerung dort zum Erfolg führen kann.













SG Schnakenbek/Lütau II – BSSV IV 0-9 (0-7)

Eine desolate Leistung wird von der 4. Herren des BSSV zu Recht abgestraft. Nach einigen taktischen und personellen Veränderungen in der Mannschaft im Gegensatz zum guten Vorbereitungsspiel gegen den TSV Gülzow kam die 2. Herren der SG Schnakenbek/Lütau in der 2. Pokalrunde zu keiner Zeit ins Spiel.

Im ersten Durchgang wurden bereits alle Chancen auf einen Sieg verspielt. Angeführt vom neuen Mannschaftsführer Carsten Schultz, auf den die Wahl des Trainerduos Eggers/Gembries in dieser Saison fiel, fand die 2. Mannschaft der SG zu keiner Zeit ein Mittel gegen die Offensivbemühungen der Büchener Sportfreunde. Schon nach 15 Minuten stand es 3 - 0 und Aushilfskeeper Klaus von Appen musste in der 1. Hälfte weiter hinter sich greifen, bis es zum Pausentee 7 - 0 (!!!) stand.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein etwas ausgeglicheneres Spiel, die wenigen Chancen wurden von der SG allerdings zumeist kläglich vergeben. Mit einer solch desolaten Mannschaftsleistung kann das ausgegebene Ziel in der kommenden Saison um den Aufstieg mitzuspielen, nur als Utopie angesehen werden. Auch wenn der BSSV mit einer Besetzung antrat, aus der wohl unter normalen Umständen kein einziger Spieler in der 4. Mannschaft spielt, kann dies nicht als Rechtfertigung für eine derart schwache Leistung gelten!

SG: Von Appen - Marbs, Klang, Dreweloswky, Scheel - Spring, Asboe, Schmitt (75. Minute: von Appen), Husen (60. Minute: Ablass) - Schultz, Greggers (55. Minute: Lange)

BSSV: 1 Matthay 2 Richert 3 Ernst 4 Lenski 5 M. Tolle 6 Stöwe 7 Hintz 8 Pahl 9 Bartsch 10 Lange 11 Klang 12 Hanold