FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Mittwoch, 14. Oktober 2009


Möllner SV II – SG Schnakenbek/Lütau 9:1 (4:0)

Im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Schnakenbek/Lütau musste Möllns Trainer Torsten Stoltenberg erneut auf die verletzten Torhüter Christian Hering und Johannes Elfert verzichten. Während Christian seine Kapselverletzung im Fuß bald auskuriert haben wird, laboriert Johannes auch weiterhin an seinem Mittelhandbruch. So kam der Ersatzmann unserer ersten Herren, Thomas Jablonka, zum wiederholten Male für unsere Zweite zum Einsatz. Vorerst sollten aber andere Akteure im Mittelpunkt stehen.

Mölln spielte von Beginn an mutig nach vorne. Schnakenbek/Lütau kann in den ersten Minuten noch dagegen halten, lässt der Möllner Offensive im Folgenden aber zu viele Freiräume. So können Dennis Sykora und Daniel Rugulis für die frühe und verdiente 2:0 Führung sorgen. Möllns großer Vorteil war die gesunde Aggressivität in den Zweikämpfen und der Wille, das Spiel noch vor der Pause zu entscheiden. Bestes Beispiel ist der Einsatz von Rudolf Hartwig. Nachdem unsere Mannschaft den Ball am gegnerischen Sechzehner verliert, setzt Rudolf wehement nach und belohnt sich mit seinem ersten bzw. Möllns dritten Tor an diesem Tag. Den Treffer zum 4:0 Halbzeitstand steuert Albert Oldenburger nach Vorlage von Dennis Sykora bei. Dennis war an drei der vier Möllner Treffer beteiligt und bestätigte einmal mehr seinen Wert für diese Mannschaft. Doch nicht nur Ihm ist ein Kompliment auszusprechen. Alle Möllner Spieler konnten sich im Vergleich zu der Niederlage im letzten Spiel gegen Elmenhorst enorm steigern.

In der zweiten Spielhälfte sorgte Schnakenbek/Lütau dann für eine kleine Überraschung. Kurz nach Wiederanpfiff gelang unseren Gästen der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 4:1. Mölln schien davon kurz beeindruckt, konnte sich nach wenigen Minuten aber wieder fangen. Nach einigen vergebenen Möglichkeiten sorgte Daniel mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Schnakenbek/Lütau ergab sich nun seinem Schicksal und Mölln nutzte dies eiskalt aus. Binnen kurzer Zeit konnten Florian Koßyk sowie die eingewechselten Sleimen El-Sabe und Marijan Krivic die Möllner Führung ausbauen. Marijan gelang hierbei ein Doppelpack. So stand am Ende ein 9:1 zu buche. Unsere Mannschaft zeigte mit wenigen Ausnahmen eine ansprechende Leistung, hat trotz allem aber immer noch Luft nach oben. (Quelle: www.zweiteherren.tk)

MSV: Jablonka – N. Arslan, Grube, Martens, Sanogo – Koßyk, Berte – Sykora, Oldenburger, Hartwig – Rugulis, Tore: 1:0 Sykora, 2:0 Rugulis (Sykora), 3:0 Hartwig, 4:0 Oldenburger (Sykora), 4:1, 5:1 Rugulis (Berte), 6:1 Koßyk, 7:1 Krivic (Berte), 8:1 El-Sabe (Krivic), 9:1 Krivic (El-Sabe)


SV Mustin – SSV Güster 1-1 (1-0)

Bereits nach den ersten Minuten merkte man, dass die Mustiner gewinnen wollten. Aggressiv und kämpferisch zeigte sich der Gegner in der ersten Hälfte. Die Mannschaft M. Strubes fand nicht richtig ins Spiel. Es fehlte Laufbereitschaft, sodass es schwer war ein Kombinationsspiel aufzuziehen. In der Offensive wurde der falsche Weg mit langen Bällen gewählt. Die Mustiner Abwehr stand gut und ließ Torchancen nur bei Standartsituationen zu. Hinzu kam, dass es schwer war auf den mangelhaften Platzverhältnissen ein Kombinationsspiel aufzuziehen. Eine Ecke in der 29. Minute brachte Mustin den verdienten Führungstreffer per Kopf. (0:1)

Nach einem Pausenappell zeigte sich dann auch die SSV-Elf kämpferisch. Es wurde mehr gelaufen und mehr gespielt, sodass in der zweiten Hälfte gute Torchancen erspielt wurden, die leider nicht genutzt werden konnten. Auch die Gelb-Rote-Karte O. Strubes in der 75. Minute zwang die Güsteraner nicht in die Knie. Nachdem Mustin einige gute Kontergelegenheiten ausließ, gab es für den SSV noch eine letzte Chance in der 90. Minute, Freistoß aus 16 Metern. Kossowski läuft an und ballert das Leder in die Maschen! 1:1 Endstand. Ein Punkt mit dem die SSV-Elf auswärts bei einer guten Mustiner Mannschaft zufrieden sein muss! (Quelle: www.guester-herren.de.vu)

KREISKLASSE B


SSV Ziethen – Linauer SV 10-1


Als die Spieler den Platz betraten, waren sie erst einmal vom Platz geschockt, da man nie zuvor ein so schlechtes Geläuf gesehen hatte. Teilweise erinnert der Platz mit all dem weichen Sand an einen Strand oder Kinderspielplatz. Vielleicht hätte ein Unparteiischer diesen sogar für unbespielbar erklärt, wenn denn einer da gewesen wäre. So aber ging es unter denkbar unglücklichen Voraussetzungen und mit der Angst der Spieler um ihre Gesundheit ins Spiel. Die ersten zehn Minuten tasteten sich beide Mannschaften ein bisschen ab, bis Ziethen glücklich mit dem ersten Torschuss das 1:0 erzielte.I n der 20. Minute konnte Linau mit einen Freistosstor von Michael Bienek den Ausgleich erzielen.


Die Gastgeber waren nach dem Ausgleich sichtlich geschockt und Linau machte fortan das Spiel. Man konnte die Heimelf sogar in die tief eigene Hälfte drängen und kam zu einigen Chancen zur Führung. Die größte hatte Manuel Heidrich, der nach einem Pass alleine vorm Torwart stand, auf dem schlechten Platz beim Schussversuch allerdings wegrutschte und sich verletzte. Der Heimschiedsrichter entschied auf 4 Minuten Nachspielzeit. In dieser kam es dann zur spielentscheidenden Szene:


Bei einem Eckball für Ziethen versucht Linau den Schiedsrichter darauf aufmerksam zu machen, dass der Ziethener Spieler den Ball bei der Ausführung des Eckstoßes viel (!) zu weit ins Feld gelegt hatte. Dies berührte jedoch weder Schiri noch Spieler, welcher die Standardsituation schnell ausführte, woraus das 2:1 für die Heimelf resultierte.Danach war Rudelbildung angesagt, welche in einigen gelben Karten für die Gästemannschaft mündete. Leider hatte Mario Heidrich schon eine Gelbe Karte und musste somit zum Duschen. Linau überlegte zur Halbzeit sogar das Spiel aufgrund des schlechten Platzes und aus Angst vor weiteren Verletzungen abzubrechen.


Leider war man zu Beginn der zweiten Hälfte mit den Gedanken immer noch bei dieser aus Sicht der Gäste unglücklichen Aktion des Gegentreffers kurz vor dem Pausentee, so dass Ziethen die Führung schnell um ein weiteres Tor ausbauen konnte. Wenig später bekam Libero Michael Bienek Gelb / Rot wegen versuchter Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter. (?!?!) Daraufhin war es für Ziethen ein leichter Sturmlauf aufs Linauer Tor, denn leider zeigten nur sehr wenige Linauer die Moral und den Willen, sich gegen das drohende Debakel zu wehren und somit muss sich fast das gesamte Team bei Keeper Olaf Müller entschuldigen, ohne den das Ergebnis NOCH höher ausgefallen wäre, was angesichts der fehlenden Teamfähigkeit einiger kaum zu erwarten sein dürfte. Wenn man, während einige versuchen eine Blamage zu verhindern, an der Mittellinie stehen und meinen, etwas trinken zu müssen, darf man sich nicht wundern, wenn man sich am Ende der Saison sogar auf einem Platz unter dem Strich wieder findet.


Symbolisch fanden sich zum fairen „Hipp, hipp, Hurra!“ am Ende des Spiels auch nur drei(!) Spieler des LSV wieder (Prahl, Matz und Baumgarten). So ein Verhalten ist nicht nur unfair der gegnerischen Mannschaft gegenüber, sondern auch peinlich, da man nicht nur sich, sondern einen ganzen Verein repräsentiert. Nun gilt es, dieses Spiel und alles was damit zusammenhängt schnell aus den Köpfen zu kriegen und wieder eine Einheit zu formen, denn spätestens die 2. Halbzeit in Ziethen hat gezeigt, dass man sich mitten im Abstiegskampf befindet, aus dem man nur ZUSAMMEN herauskommt!!! (Quelle: www.orange-blau-lsv.de.tl)


TSV Nusse – Ratzeburger SV II 0-3 (0-0)

Und wieder einmal kam es an diesem Sonntag zu einem interessanten Match in der Kreisklasse B. Man traf auf den Nachbarn aus Nusse, welcher gerade am letzten Spieltag seinen ersten Sieg feiern konnte. Trainer Mirko Fischer hatte wieder einmal einen vollen Kader zur Verfügung und konnte sogar auf H. Sydow und den noch grippegeschwächten C. Lorenz verzichten. Auch der Langzeiturlauber und Kapitän Lars Tesch fand den Weg vom „Big Apple“ zurück zur Mannschaft und nahm sofort wieder seine Rolle in der RSV-Abwehr ein.

Das Spiel sollte gleich mit einem Aufreger beginnen. In der 6. Minute traf Patrick Senger leider nur den Pfosten des TSV-Gehäuses. Sollte sich der Fluch aus dem Ziethen-Spiel fortsetzen? Ja, er sollte...Der RSV agierte nun sehr überlegen und in der 26. Minute war es diesmal Florian Jahnig, der wieder nur das Aluminium traf. Trainer M. Fischer und Co-Trainer Siggi Mertins waren der Verzweiflung nahe. Ab der 30. Minute trat dann wieder ein altbekanntes Phänomen auf. Der RSV stellte alle Laufaktivitäten ein und ließ sich vom TSV Nusse das Spiel aufzwingen. Hinzu kamen nun auch noch „Horror-Abwehrfehler“, die nur durch das Unvermögen der Nusser Spieler bzw. der wieder einmal guten Reaktionen von Keeper Brey keinen Rückstand bedeuteten. Leider verletzte sich Tom Jacobsen früh und wurde durch V. Yasar ersetzt. Mit einem 0:0 ging man in die Halbzeit.

Auch der 2. Spielabschnitt begann sehr furios und man merkte, dass die Ratzeburger Jungs viel agiler und wacher aus der Kabine kamen. In der 47. Minute dann endlich das erlösende Führungstor für den RSV, Daniel Peters konnte einen Schrägpass von Artur Baron in den 16er nach kurzer Annahme aus rechter Position verwerten. Die Erlösung für alle! Von nun an brannte für die „Zwote“ nichts mehr an und man diktierte nun das eigene Spiel. Zwingende Chancen sollten aber Mangelware bleiben, da man immer noch eine große Abschlussschwäche im 16-Meter-Raum zeigte. Dies schien auch Reinhold Schlecht zu bemerken und dieser nahm sich in der 67. Minute ein Herz. Aus ca. 22 Metern katapultierte er das Leder Richtung Tor und der Ball schlug oben links ohne eine Reaktion des Torwarts ein. 2:0 für Ratzeburg. Jetzt war Feuer im Spiel und auch die Fouls des Gegners häuften sich. Die Kommunikation innerhalb der Nusser Mannschaft wurde zunehmend rauer. Doch auch Patrick Senger, der heute eine sehr gute Leistung als „10er“ zeigte, sollte noch zu seinem verdienten Erfolg kommen. In der 77. Minute nutze er ein Zuspiel von V. Yasar und erzielte den verdienten 0:3 Endstand. (Quelle: www.rsv-herren.de)


SIG Elmenhorst II – SG S`bek-Lütau II 4-3

Der 9. Spieltag führte die zweite Mannschaft der SG Schnakenbek/Lütau zur Zweiten der SIG aus Elmenhorst. Ohne Trainer Lars Eggers, der die Alte Herren verstärken musste, dafür mit Betreuer Matthias Gembries und dem Rekonvaleszenten Sebastian Thiele an der Seitenlinie ging man guten Mutes in das Spiel. Die erste Herren der SIG Elmenhorst hatte an diesem Wochenende spielfrei, weshalb die Zweite mit ein bis zwei Spielern aus der Ersten aufgefüllt wurde, was aber in der ersten Halbzeit nicht zu bemerken war. Schnakenbek/Lütau trat mit 10 (!!!) U-23-Spielern an, wovon 6 Spieler in der Startformation standen. Durchschnittsalter 23 Jahre! Bemerkenswert!!

Die SG spielte über Außen schnell nach vorne und kam zu ersten Torchancen, die aber allesamt vergeben wurden (Brunckow, Asboe, Schultz). Die Defensive um Libero Boris Buth und die beiden Manndecker Hillgruber und Stange hatten die Elmenhorster Stürmer gut im Griff. Nach einer Grätsche in aussichtsloser Situation hätte der Elmenhorster 6er mindesten die gelbe Karte sehen müssen – der junge Schiedsrichter hatte in dieser Situation, leider nicht die einzig strittige, allerdings nicht gesehen wer das Foul begangen hatte und ließ den Vorteil laufen, der aber leider nichts einbrachte. In der 30. Minute verwandelte Carsten Schultz dann einen Schuss aus ca. 12 Metern zur Führung für die SG. Mit der Ein-Tore-Führung ging man dann auch in die Kabine und nahm sich vor in der zweiten Spielhälfte enger an den Gegenspielern zu sein und die Zweikämpfe noch mehr anzunehmen.

Nach 55 Minuten konnte Raik Meyer den Elmenhorster Stürmer dann leider nur durch ein Foul stoppen. Strittig wiederum die Entscheidung des Schiedsrichters, der auf den Elfmeterpunkt zeigte, obwohl das Foul wohl vor der Strafraumgrenze stattgefunden hatte. Torwart Gabriel beim Elfmeter chancenlos – 1:1. Fast im Gegenzug ein klares Handspiel des Elmenhorster Abwehrspieler nach einer Ecke und Elfmeter für die SG – Raik Meyer machte seinen Fehler wieder gut und verwandelte sicher zum 1:2. Kurz darauf dann wohl die spielentscheidende Szene: Torwart Dennis Gabriel vertrat sich den Knöchel und konnte nicht mehr weitermachen. Der zur Halbzeit ausgewechselte Stürmer Carsten Schultz ging zwischen die Pfosten. Die Gastgeber spielten nun offensiver und bauten merklich mehr Druck auf das Tor der SG auf – es kam wie es kommen musste: In der 65. Minute das 2:2. Aber auch jetzt steckte die junge Gästemannschaft nicht auf und glaubte weiter an den Sieg! So war es dann Sascha Schmitt, der in der 80. Minute nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum das Leder zur 3:2 über die Linie brachte.


Man konnte die Führung aber dennoch nicht über die Zeit bringen, denn anstatt defensiv zu stehen und das Ergebnis zu halten, stürmte man weiter. So kam der Elmenhorster 10er an den Ball und versenkte das Spielgerät mit einem Sonntagsschuss im Kasten der SG - unhaltbar für Ersatzkeeper Schultz. In der zweiten Minute der Nachspielzeit dann die bittere Pille für die Gäste: Einen Eckball konnte Keeper Schultz nicht ausreichend klären und der Elmenhorster Stürmer hatte leichtes Spiel den 4:3 Endstand zu erzielen. Ein unverdienter Sieg der Gastgeber – aufgrund der Chancen und der Spielanteile wäre ein Unentschieden wohl gerecht gewesen – und eine bittere Niederlage für die junge Zweite. Vor allem da man am kommenden Wochenende den Tabellenführer aus Ziethen am heimischen Gallberg erwartet, wären die 3 Punkte (bzw. 1 Punkt) wichtig gewesen. (Quelle: www.sv-lütau.de)

SG: 1 Gabriel (60. Minute Schultz) – 2 Hillgruber, 4 Stange, 5 Buth – 3 Spring (60. 12 Hoppe), 6 Lange, 7 Meyer, 8 Asboe, 10 Ablass – 9 Schultz (46. 14 Schmitt), 11 Brunkow (75. 15 Buhr)

Dienstag, 6. Oktober 2009

VERBANDSLIGA SÜD-OST


Möllner SV – TSV Siems 3-1 (1-1)


Zu einem reinen Arbeitssieg kam die MSV gegen Aufsteiger Siems. Die Hausherren boten eine schwache Leistung, Laufbereitschaft, Tempo und Zielstrebigkeit waren an diesem Tage zunächst Fremdwörter für die Wulff-Elf. Rick Latus (30.) traf dennoch für die favorisierten Möllner gegen sehr defensiv eingestellte Gäste. Der Treffer gab aber überhaupt keine Sicherheit, so konnte Torben Laske (33.) überraschend schnell ausgleichen. Nach einer lauten Halbzeitpredigt wurde das Spiel der Möllner im zweiten Durchgang endlich besser. So brauchten die Gastgeber nur drei Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Latus konnte im Strafraum nur per Foul gestoppt werden, Sascha Stange (55.) verwandelte den fälligen Elfmeter sicher. Und nach Stanges sechstem Saisontreffer (58.) war der Drops endgültig gelutscht.


Mölln: Ruhr – Jahnke, Lindemann, Rehr, Sembritzki – Krefta, Montevirgin (70. Dankert), Brodersen (46. Schefer), Wolowik – Latus, Stange (88. Havemann)


Siems: Timm – Kessler, Mond, Schlatz, Thomaschewski – Laske (46. Safadi), Dridi, Langowsky (70. Weber), Mirco Niels, Tucholski - Schellhammer



VfL Oldesloe – FC Dornbreite 2-5 (0-2)


Nach der vierten Pleite in Serie rutschten die Stormarner erstmals in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz. Die Gäste aus Lübeck waren in einer interessanten Schlussphase die verdienten Sieger. Erol Siegert hatte den Führungstreffer auf dem Fuß, doch die Treffer erzielten die Lübecker. Benjamin Mecker (18.) und Ridvan Sare (20.) sorgten per Doppelschlag für eine beruhigende Führung. Im weiteren Spielverlauf hatte der Tabellenzweite weitere gute Chancen, die Beste vergab Sascha Hagen nach dem Wechsel mit einem Kopfball an die Latte. Dann wurde es spannend im Travestadion. Der frisch eingewechselte Alexander Bitz (80.) machte eigentlich alles klar, Siegert (86.) verkürzte. Doch Bitz sorgte mit seinem zweiten Treffer (88.) wieder für klare Verhältnisse. Das muntere Scheibenschiessen war aber noch nicht vorbei, Jan-Hendrik Jobmann per Elfmeter (90.) und Christian Staackmann (90.+2) durften auch noch einnetzen.


Oldesloe: Brinkmann – Arndt, Fischer, Kuhlke (43. Ibrahimi), P. Schönfeldt – Jobmann, Hamdart (58. Aykir), Zeka, Wriedt – D. Schönfeldt (68. Sorge), Siegert


Dornbreite: Pekrun – Gramckau (78. Malla), Jasek, Schröder, Staackmann – Behrens, Brückner (71. Bitz), Sare (60. Hagelstein), Strehlau – Hagen, Mecker


GW Siebenbäumen – SV Heringsdorf 3-4 (1-2)


Auch mit dem neuen Trainer Claus Singelmann wurde die Niederlagen-Serie leider nicht gestoppt, gegen den Ostholsteiner Aufsteiger setzte es die achte Niederlage am Stück. Mit einem schnell ausgeführten Freistoss sorgte Björn Wölk (28.) für die Führung, zwölf Minuten später legte er per Elfmeter nach. Den Hausherren war die Verunsicherung anzumerken, doch Raoul Konan (42.) hauchte seinem Team wieder neues Leben ein. Oliver Grieger (56.) gelang dann sogar der Ausgleich. Leider leisteten sich die Grün-Weißen in der Defensive zu viele Fehler, so dass die Gäste durch Marcel Gebert (65.) und Mathias Ruske (70.) mit seinem ersten Ballkontakt wieder eine Zwei-Tore-Führung herausspielten. Der Anschlusstreffer durch Konan (90., Elfmeter) kam zu spät. „Der Gast war nicht besser, doch wir sind momentan zu sehr verunsichert. Durch unsere eigenen Fehler haben wir sie zu stark begünstigt“, sagte Trainer Singelmann. „Die jetzige Situation ist sicher nicht gut für die Moral, doch Verein und Mannschaft müssen jetzt erst einmal zur Ruhe kommen“. Zur „Mission Klassenerhalt“ hat der Neu-Trainer Lekso Ostati als Co-Trainer und verlängertem Arm auf dem Feld mitgebracht.


Siebenbäumen: Nasaczewisz – Henkel, Mamiza, Morello, Ostati – Moray (70. Kindler), Schoenborn (46. Bischkopf), Schulz, Tombers – Grieger, Konan


Heringsdorf: Duborg – Kohlscheen, Molt, Rosenthal – Albrecht, Antunes (89. Thielmann), Heinritz (69. Ruske), Marbach, Wölk – Gebert (80. Rateytzak), F. Meyer



WSV Tangstedt – NTSV Strand 08 1-9 (1-5)


Nach zwei Siegen gab es für den WSV eine böse Packung gegen den Tabellenführer. Zunächst sah es gar nicht danach aus, die Hausherren spielten gut mit und waren in den ersten dreißig Minuten das bessere Team. So war die Führung durch Timo Heinrich (15.) gar nicht so überraschend. Was sich aber nach dem Ausgleich durch Philipp Baasch (26.) – der erste Treffer seines heutigen “Fünferpacks“ - abspielte, hatte WSV-Trainer Marco Weber noch nie erlebt: „In meinen 26 Jahren als Trainer habe ich von meiner Mannschaft noch nie solch schwache zwanzig Minuten gesehen“. So erzielte der Spitzenreiter bis zur Halbzeitpause Tore fast im Minutentakt. Axel Junker (30.), Baasch (36., 45.), Bastian Zeh (38.) bauten die Führung deutlich aus. Nach dem Wechsel spielte nur noch der Gast. „Unser Tempo konnten sie nicht halten, wir haben nach der Pause weiter Gas gegeben“, freute sich Strands Trainer Frank Salomon über die Leistung seines Teams. Jan Stahl (72.), Zeh (81.) und wiederum Baasch (87., 89.) sorgten für den deutlichen Schlusspunkt.


Tangstedt: Martens – Neiber, P. Regel-Riebling, McCann – Angsten, Heinrich, Sharma, T. Regel-Riebling (29. Perlowsky), Kotsaoglanoglou – Hirschlein (77. Fuehr), Henkis


Strand: Singh – Goebel, Bremer, Starke – Borja (72. Ali), Gohrke (72. Müller), Junker (61. Plähn), Schlichte, Stahl – Baasch, Zeh


BSSV – TSV Lensahn 1-2 (1-0)


Nach dem Schlusspfiff war BSSV-Coach Henning Meins hörbar verärgert. „Das war wieder äußerst bitter. Wir machen einfach zu viele Fehler, spielen über neunzig Minuten nicht konstant“. Der Aufsteiger kam gut in die Partie, bot eine ordentliche erste Halbzeit. Aus einer sicheren Abwehr heraus erspielte man sich gute Möglichkeiten. Nach einer schönen Kombination über Malte Sievert traf Christian Casper (25.) zur verdienten Führung. Nach dem Wechsel war es dann aber mit der Herrlichkeit vorbei und der Gastgeber verschlief die komplette zweite Halbzeit. So rückte der Gast immer mehr in den Mittelpunkt und nutzte seine Chancen jetzt eiskalt aus. Per Doppelschlag drehte Christopher Köhler (50., 55.) die Partie, Malte Siewert hatte jeweils mustergültig vorbereitet. Bastian Tolle (60.) und Niklas Wedekind (80.) vergaben den möglichen Ausgleich, doch es blieb bei der vierten Heimpleite.


BSSV: Behncke – Schleede, Casper, Dirks, Hahn, Kokartis, Kraack, Renfert (65. Hamann), Sievert, Tolle, Möhrmann (75. Wedekind)


Lensahn: K. Knorr – Grunert (80. Babbe), O. Knorr, Neuhäuser, Ratzwill – Dora, Kuchel, Pries, Spieckermann – Köhler (85. Steffen), Siewert



RW Moisling – Breitenfelder SV 2-3


Die Rot-Weißen begannen gut, in der Folgezeit schlichen sich aber immer mehr Fehler in der Hintermannschaft ein. Diese Einladung nahmen die Uhlenbuscher dankbar an und konnten zwei „Blackouts“ der Moislinger Abwehr in Tore ummünzen. Janne Zunker (25.) und Birger Henning (28.) nutzen ihre Chancen eiskalt aus. Leider schwächten sich die Gäste auf dumme Weise selbst. Mit dem Halbzeitpfiff drosch Daniel Kruse zum wiederholten Male den Ball in die „Walachei“ und sah dafür folgerichtig die gelb-rote Karte. Nach dem Wechsel setzte RW in Überzahl alles auf eine Karte und drängte gegen kampfstarke BSV`er auf den Ausgleich. Arnold Suew (67.) und Kolja Grant (72.) mit seinem fünften Saisontreffer belohnten das Aufbäumen ihre Mannschaft. Am Ende jubelten aber nur die Blau-Weißen, da Abu „Snow“ Khartey (75.) für den Siegtreffer sorgte. Damit wahrte der BSV seine Serie von acht Spielen (sieben Siege) ohne Niederlage. „Diese Niederlage war unnötig, wir haben uns wie in Siems wieder sehr dumm angestellt. Da fehlt unserer jungen Elf noch die Erfahrung“, sagte Manager Bernd Schult.


Moisling: Boroch – Barten, M. Bornemann, Dogan – Akar, H. Azzez (78. Felsberg), J. Bornemann, Haye, Suew (80. Kohlmann) – Chyrek (46. Jakubiak), Grant


Breitenfelde: Hansen – Biallas, Tybussek (58. Schwan), Banthin - Alisch, Henning (86. J.-A. Siemers), S. Siemers, Khartey, Becker – Kruse, Zunker



Eutin 08 – TSV Bargteheide 3-0 (1-0)


Die Eutiner können weiterhin auf eine großartige Heimbilanz verweisen, gegen die Stormarner gelang der Callsen-Elf im sechsten Heimspiel der sechste Sieg. Die Partie begann für die Rosenstädter mit einem Traumstart, schon nach drei Minuten bereiteten Lars Callsen und Thomas Schultalbers den Führungstreffer von Florian Schumacher vor. Trotz der schnellen Führung bot der Gastgeber eine schwache erste Halbzeit, doch gegen die völlig harmlosen Gäste viel das nicht weiter auf. Nach dem Wechsel wurden die Hausherren immer besser und demonstrierten eindrucksvoll ihre Heimstärke. Nach fünfzig Minuten war die Partie dann bereits vorzeitig entschieden. Benjamin Schulze eroberte sich den Ball und passte auf Schultalbers, der zum 2:0 vollstreckte. Tim Brunner (63.) erzielte per Freistoss mit Hilfe des starken Rückenwindes den dritten Treffer. Jetzt agierten die 08`er etwas verhaltener, kontrollierten das Spiel aber weiter nach Belieben. Kevin Ihns (76.) sorgte per Eigentor für den Schlusspunkt. „Gegen die harmlosen Gäste geriet der Sieg trotz einer nicht so guten ersten Halbzeit nie in Gefahr“, sagte Trainer Lars Callsen.


Eutin: Kordts – Callsen, Ahlers, Meyer, F. Riemann (85. Saliger) – Bork (83. Schnalke), Brunner, Reichenbach, Schulze (83. Khames) - Schultalbers, F. Schumacher


Bargteheide: Johann – Ihns, D. Behnk, L. Behnk – Fürstenberg, Strusch, Kukanda (58. Klötzner), Hamdart (46. Teichmann), Cardoso – Inden, Heinz



TSV Pansdorf – Preußen Reinfeld 2-1 (2-1)


In diesem so wichtigen Spiel übernahmen wir mit dem Anpfiff die Initiative und drängten den Gast in die eigene Hälfte. Erik Damm (3.) und Sinisa Galusic mit einer Doppelchance (4.) verpassten die Führung, machten es aber bereits eine Minute später besser, als sich Sinisa Galusic in einem Kopfballduell durchsetzen und Erik Damm vollenden konnte. Weiter ging´s in Richtung Gästetor, Sinisa Galusic setzte eine Flanke von Dennis Jaacks per Kopf nur knapp übers Tor (10.), Danny Stau (13.) und Patrick Farklas (16.) waren trotz guter Position zum Tor zu unentschlossen, Alex Weiss rutschte der Ball nach guter Einzelaktion über den Spann (24.) und Dennis Jaacks verzog aus halblinker Position nur knapp (37.). Die fahrlässige Chancenverwertung wurde dann auch prompt bestraft, als der Gast seinen ersten guten Angriff zum Ausgleich nutzen konnte (42.). Das Glück war jetzt aber auf unserer Seite als Sinisa Galusic seinen Kopf in einen Albrecht-Hammer hielt und zum Halbzeitstand abfälschen konnte (45.). Diese Aktion rundete die wirklich starke erste Halbzeit ab.


Nach dem Wechsel dann ein etwas anderes Bild. Reinfeld konnte das Spiel offener gestalten, ohne wirklich gefährlich zu werden, einzig bei einem Ausrutscher von Libero Nils Reimann wurde es brenzlig, doch auch der Preußen-Stürmer konnte sich auf dem schwierigen Geläuf nicht auf den Beinen halten (59.). Unsere erste gute Offensivaktion im zweiten Durchgang hatte Alex Weiss mit einem Seitfallzieher (64.). Dann schwächte sich der Gast mit einer gelb-roten Karte selbst (66.) und wir übernahmen wieder deutlicher das Kommando. Dies drücke sich auch in weiteren Gelegenheiten durch Lars Wulf (72.), Dennis Jaacks (74.) und Felix Wittky (89., 90.) aus. Am Ende war es dann ein Arbeitssieg, der aufgrund der ersten Halbzeit aber hoch verdient war. (Quelle: http://www.tsv-pansdorf.de/1_herren)


Pansdorf: Möller – Ulverich, Reimann, Wenske – Stau, Farklas (85. Wittky), Albrecht (70. Wulf), Damm, Jaacks (88. Block) – Galusic, Weiss


Reinfeld: Rosema – Beeck, To. Kutschke (66. Mehlfeld), Detje (77. Gülünoglu) – Sagwan, Döhring, Sindi, Witten, Rosin (46. Göpel) – Seegebarth, Bornemann



Oldenburger SV – Sereetzer SV 2-2 (1-0)

Wieder nur ein Punkt für den SSV. Dabei müssen die Sereetzer am Ende der 90 Minuten in Oldenburg froh sein, dass es noch zur Punkteteilung gereicht hat. Hasko Behrens mit einem schönen Hackentor in letzter Sekunde rettete das Unentschieden.

Das Spiel begann wie man es auch erwartet hatte. Bei herbstlicher Witterung und einem sehr schlechten Platz kam es in erster Linie nicht auf das Spielerische an, sondern Einsatz, Kampf, Laufbereitschaft waren gefragt. Und genau diese Eigenschaften zeigten die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit. Völlig verdient dann auch in der Anfangsphase die Führung für Oldenburg. Nach einem langen Einwurf in den Sereetzer Strafraum traf Oldenburg aus dem Gewühl heraus zum 1:0. Sereetz hatte in der ersten Halbzeit zwar gute Möglichkeiten (Bätge, Wenchel, Jahrling, Tetzlaff), blieb aber über weite Strecken der ersten Hälfte relativ ungefährlich. Patrick Müller im Sereetzer Tor verhinderte in den ersten 45 Minuten mit zwei Glanztaten eine noch höhere Oldenburger Führung.

In der zweiten Hälfte spielte dann nur noch eine Mannschaft, der SSV. Nachdem Trainer Sercander in der Halbzeit umgestellt hatte, erhöhte man den Druck auch über die Außenpositionen. Doch der Ausgleich ließ lange auf sich warten. Viele gute Chancen blieben ungenutzt, Latte bzw. Pfosten retteten noch für Oldenburg. Doch der unermüdlich kämpfende und rackernde Oldie Jobst traf mit einem schönen Fernschuss zum verdienten 1:1. Die Freude im Sereetzer Lager verstummte aber schon im Gegenangriff, Oldenburg ging wieder in Führung. Viele Zuschauer dachten nun, das war der Heimdreier für Oldenburg, doch Pustekuchen. Sereetz steckte nie auf und kam wie schon oben beschrieben doch noch zum verdienten Ausgleich.

Fazit: Sereetz bleibt zwar im vierten Pflichtspiel hintereinander ohne Niederlage, hat aber jetzt deutlichen Punkterückstand zur Spitze. Bereits 4!! Unentschieden sind mindestens zwei zuviel in dieser noch jungen Saison! Bedenklich auch, dass der SSV noch kein Pflichtspiel "zu Null" absolvierte!! (Quelle: www.sereetzer-sv.de)

Oldenburg: Heisler – Emmrich, Hasler, Petyrek, Sager – Nielsen, B. Prvetica (88. Lindhorst), Reise, Wenn (30. Kortz) – Markmann, Hay (70. Just)

Sereetz: Müller – Ahrens, Aktürk, Boye – Baetge (65. Ullrich), Jahrling, Strunck, Jobst – Behrens, Tetzlaff, Wenchel (46. Behnke)