FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Sonntag, 26. September 2010


Eutin 08 – Breitenfelder SV 1:2 (0:1)



Dritte Pleite in Serie für die Rosenstädter. Die Callsen-Elf besaß zwar mehr Ballbesitz, hatte gegen die gut gestaffelte BSV-Defensive aber nur wenige Möglichkeiten. S. Siemers (34.) und Khartey (83.) sorgten für eine beruhigende Führung. Als Sax (85.) per Ampelkarte das Feld verließ, gab der Gastgeber trotz Unterzahl noch einmal richtig Gas. Folge war der Anschluss durch Schmahl (88.), am Ende war die Enttäuschung aber riesengroß. Nach einem Foul an Schultalbers vergab Brunner (90.) gegen Braun den fälligen Strafstoss. „Das ist schon bitter. Aber wir haben trotzdem Moral bewiesen, da wir nach den Gegentoren nie aufgesteckt haben“, Eutins Liga-Obmann Gertenbach



Eutin: Kordts – Callsen (86. Schulze), Malchow, Ahlers – Weiß (68. Schnalke), Salzenberg (68. Schmahl), Reichenbach, Sax, Schultalbers – Brunner, Schumacher.


Breitenfelde: Braun – S. Siemers, Banthin, Schönfeldt, Biallas – Brodersen (88. J.-A. Siemers), Henning, Becker, Khartey – Kruse, Schwan.


aktualisiert um 17.21 Uhr

Internetauftritt vom Mustiner SV


Der Mustiner SV hat eine neue Internetseite... schaut rein!

www.mustiner-sv.de

Samstag, 25. September 2010

Nachtrag vom letzten Wochenende!


TSV Gudow – Ratzeburger SV 3-0


Am Sonntag kam es zum heißen Derbytag am Segrahner Berg! Die Insulaner aus der Kreisstadt wurden mit 3:0 wieder nach Hause geschickt. Die Vorzeichen waren dabei nicht geraden auf der Seite der Schwarz-Weißen. Tim Scherp verletzte sich beim Abschlusstraining am Freitagabend und reihte sich in die Liste der Dauerausfälle von T. Lindner und C. Rehr ein. Aber egal, ein Derby erfordert Kampfgeist und absoluten Siegeswillen, beides wurde von unserer Elf über 90 Minuten gezeigt und brachte einen verdienten Dreier nach Hause!


Aber der Reihe nach, die erste Chance gehörte den Rothosen: ein scharfer Schuss auf unser Tor in der 5. Minute wurde in guter Fuß vor Manier von B. Kamp-Dubslaff pariert! Dies sollte auch die einzige große Parade sein, die er an diesem Sonntag auspacken musste. Der TSV spielte mutig und schnell nach vorne und kam zu ersten Annäherungen auf das Gästetor. J. Ehrhardt und D. Lange scheiterten per Kopfversuch kläglich. Nach einer viertel Stunde gab es Elfmeter für uns: J. Ehrhardt wurde beim Schussversuch gefoult und M. Borowski versenkte im zweiten Versuch zum 1:0! Einen Steilpass von M. Borowski erlief J. Ehrhardt und legte für den freistehenden M. Keune auf, der die Kugel blitzsauber gegen den Querbalken setzte, SCHADE! Unseren Elf stand bis dahin in der Defensive sehr sicher und fing die Angriffbemühungen vom RSV spätestens am 16er ab oder lies nur Fernschüsse zu. Das 2:0 folgte nach einem engagierten Sololauf über die rechte Seite von S. Diekert, der M. Borowski und die tiefe schickte und dieser zum zweiten Mal das Leder in die Maschen schoss! 2:0 war auch der Halbzeitstand.


Wir wussten, dass die Ratzeburger jetzt noch mal alles versuchen wollten, um den das Spiel doch noch positiv zu beeinflussen. Aber es blieb nur bei Fernschüssen und zwei Freistößen Richtung Tor. C. Hingst verletzte sich leider unglücklich und musste verletzt ausscheiden. T. Tegge kam für ihn in die Partie. Die Mannen in Schwarz-Weiß brachten kaum noch gute Kombinationen nach vorne zwei drei Vorstöße über S. Diekert und M. Keune waren nicht gefährlich genug. Aber sie hielten dagegen und ließen den Ratzeburgern kaum Raum um sich spielerisch hervor zu tun. J. Scherp kam für N. Krogmann und S. Nieman für D. Lange. Niemann sollte das Spiel noch mal ein wenig beleben. Eine etwas zu weite Flanke von ihm erlief J. Ehrhardt und legte für M. Keune auf, der jedoch den Ball nicht Richtung Tor bringen konnte. In Schlussphase gab es noch eine Ampelkarte für J. Ehrhardt, nach Foulspiel und erschrecken des Gegners, schickte ihn der Referee ihn zu Recht unter die Dusche. T. Tegge sorgte kurz vor Schluss für den Endstand, nachdem er einen Abwehrspieler umlief, schoss er den Ball zum 3:0 in den Winkel! Bravo Jungs eine gute Leistung, die hoffentlich auch den Zuschauern gefiel und Sicherheit geben sollte für die kommenden Spiele!


SSV Ziethen – BSSV IV 4-0


Am letzten Sonntag musste man die Reise zum ungeliebten Sportplatz nach Ziethen antreten. Spiele auf diesem Platz waren mit Büchener Beteiligung stets enge Geschichten. Der Gastgeber war klarer Favorit. Von Beginn an machten sie mächtig Druck und setzten ihre schnellen Stürmer stets mit langen Bällen in Szene. Bis zur 20. Minute brauchte die Winkler-Elf, um mit dieser Spielweise klar zu kommen. Dann kam die Truppe vom BSSV allmählich besser ins Spiel und es wurden sich Chancen auf beiden Seiten erarbeitet, die jedoch meistens kläglich vergeben wurden. In der 35. Minute ging der Gastgeber dann in Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld konnte der Gästestürmer aus abseitsverdächtiger Position einköpfen. Der BSSV spielte weiter und kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Stürmer Matthias Krüger den Ausgleich erzielen können, er scheiterte jedoch am Aluminium.


Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der BSSV dann relativ schnell kalt erwischt. Die Gastgeber stellten etwas um und der Goalgetter des SSV ließ sich etwas fallen. Damit kam die Defensive nicht klar und die Zuordnung stimmte überhaupt nicht mehr. Die Folge waren die Tore 2 und 3 für die Heimmannschaft. Die Goldelf konnte sich davon nicht mehr erholen und musste noch den 4. Treffer kassieren. Zu allem Überfluss verlor man Stürmer Krüger noch durch eine rote Karte, die m.E. vom Ersatzschiedsrichter, Spartenleiter Schäper, zu schnell und zu parteiisch gezogen wurde. Wäre bei dieser Schiedsrichterleistung eine andere, aggressivere Mannschaft zu Gast in Ziethen gewesen, möchte ich mir nicht ausmalen, wie dieses Spiel geendet wäre.


Fazit: Ein verdienter Sieg des Tabellenführers. Die Goldelf kam mit der englischen Spielweise nicht zu recht und konnte wenig Offensivakzente setzen.


BSSV: 1 Matthay 2 Jaschinski 3 Paul 4 Flint 5 Winkler (70. van der Knaack) 6 Stöwe 7 Huger 8 Klangwart, O. 9 Pries 10 Piehl (46. Riccobono) 11 Krüger.

Freitag, 24. September 2010

BSV - MALENTE ein Nachspiel?


Ganz abgehakt ist der Erfolg gegen Malente jedoch noch nicht. Die Ostholsteiner haben gegen die Wertung Einspruch eingelegt, da Janne Zunker – in der 83. Minute eingewechselt - nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. „Wir hatten an der Schule technische Probleme, der Schiedsrichter hat den Spieler später nachgetragen. Da hat alles seine Richtigkeit“, so Albrecht. Das sieht Malentes Trainer Jörg Barenscheer jedoch anders. „Laut Staffelleiter Schneider muss in diesem Fall der Schiedsrichter und der Gegner vor der Einwechslung informiert werden. Das war definitiv nicht der Fall. Es gibt einen Präzedenzfall aus dem Thüringer Fußballverband. Dort wurde das Spiel umgewertet. Aber da sind wir erst einmal entspannt, warten ab“. (Auzug aus meinem LN-Bericht)

Donnerstag, 23. September 2010

Pokal - Achtelfinale KFV Lübeck


VfL Schwartau – Rapid Lübeck 2-3


Am heutigen Abend trafen wir auf unseren A-Klassenprimus, der bis dato alle Spiele gewonnen hatte. Vom Anpfiff an merkte man, das es beiden Mannschaften nicht nur ums Weiterkommen im Pokal ging, sondern beide einen klaren Gradmesser für die Punktrunde haben wollten.


Kurz gesagt: ein Klassespiel von beiden Truppen mit verschossenem Elfer, über 10 gelben und 1 G/R Karte, 4 Pfosten- und Lattentreffern, toll heraus gespielten Chancen und hohen Spieltempo über die gesamte Spielzeit – aber der Reihe nach. Der Gastgeber kam auf heimischen Kunstrasen besser „in die Hufe“ und erarbeitete sich ein kleines Übergewicht, doch mit unserem 1.guten Angriff war Daniel der 4er Kette entwischt und lief nach 4min alleine auf den Keeper zu, der aber mit einer guten Parade das 0:0 rettete. Nach 10min hatte dann auch der VfL seine 1. Chance, doch der Ball ging nach einem 17m Schuss knapp über weg. Nur 3min später kamen wir über die linke Seite, doch Johnny setzte seinen Kopfball nur knapp an der kurzen Ecke vorbei. Im direkten Gegenzug dann ein Zweikampf vorm 16er, der VfLer zog in den Strafraum und Flo zog ihm im Zweikampf viel zu hart am Trikot und foulte – klarer Elfer. Jan Plieske trat zum Punkt und erinnerte sich wohl daran, das Benni im Tor jahrelang sein Mannschaftskollege beim LSC 99 war - Benni kannte natürlich seine Ecke und wehrte ab, womit er dann unsere stärkste Phase in Hälfte 1 einläutete. In der 18.min setzte Mirco zu einem Klassesolo auf links an, ging bis zur Grundlinie runter und passte flach und hart auf Johnny, doch der rutschte leider am Ball vorbei. Nur 6min später kamen wir über rechts zum Flanken und Johnny schädelte den Ball an die Unterkante der Latte und von da prallte er vor die Linie, wo er geklärt wurde. Kurz darauf zog sich Mette im Laufduell einen Muskelfaserriss zu und wird uns mehrere Wochen fehlen.


Nach 26min folgte dann die einzige klare Fehlentscheidung vom sonst großzügigen, aber guten Schirigespanns – nach einer lang gezogenen Flanke von links kam ein freistehender VfLer (der allerdings mehrere Meter klar im Abseits stand) zum Kopfball und es stand 1:0. Aber nur 5min später die passende Antwort: Daniel nahm an der gegnerischen Eckfahne dem Abwehrspieler den Ball ab und flankte zentral zurück zum 16er, wo Paddy den Ball mit vollem Risiko als halben Seitfallzieher in den langen Winkel nagelte – 1:1. Nach 40min gab es einen Freistoß aus ca. 22m halb rechter Position für uns, den Paddy an den kurzen Pfosten klatschen ließ, aber nur 3min später war es soweit, als Flo sich im Mittelfeld durchsetzte und zentral aus ca. 25m abzog, doch sein Schuss wurde abgeblockt, fiel aber Barthek vor die Füße und der drosch den Ball kompromisslos in die kurze Ecke – 1:2. Der zu diesem Zeitpunkt glückliche, aber schön heraus gespielte Ausgleich dann kurz vor der Halbzeit - über die rechte Seite kam eine flache, scharfe Flanke ca. 8m vors Tor, wo ein VfLer den Ball direkt in den kurzen Winkel versenkte.


Und so wie die 1.Halbzeit aufhörte, ging es in vollem Tempo weiter – 47.min: 3 Großchancen innerhalb von 60 sek. ! Der VfL kam über die rechte Seite zum Flanken und der harte, aber nicht platzierte Kopfball aus ca. 6m wurde ein Opfer von Benni's Fangkünsten – der wiederum brachte den Ball schnell wieder ins Spiel und nach einem Pass aus dem Mittelfeld lief Daniel auf den Keeper zu und lupfte ihn aufs leere Tor, doch der Ball hatte nicht genügend Power, so dass ein Schwartauer den Ball kurz vor der Linie zur Ecke klären konnte. Barthek führte die Ecke schnell und kurz auf Paddy aus, der den Ball mit links an die Latte schnibbelte und der Abpraller leider geklärt wurde. In der 53.min bekamen wir einen Freistoß auf der rechten Seite, den Barthek schön vors Tor brachte und in Johnny einen dankbaren und erfolgreichen Abnehmer fand – 2:3. Bis zur 73.min ging das Spiel immer wieder hin und her, wurde jetzt aber auch körperlich immer intensiver. Zu diesem Zeitpunkt löste der Gastgeber immer wieder hinten auf und kam gefährlich über die rechte Seite zum Flanken. Am langen Pfosten stand ein VfLer frei, köpfte aber an den Außenpfosten. Unsere Konter wurden von Barthek(79.) und Johnny(82.) leider vergeben, so dass Dennis bei einer Aktion in der 84.min ein taktisches Foul begehen musste und mit G/R bestraft wurde. Die letzten Minuten standen wir hinten gut und als der Schiri abpfiff, war der Jubel groß. Fazit: Mit so einer Leistung hätten beide Mannschaften ein Weiterkommen verdient gehabt, aber auf Grund der Torchancenverhältnisse ist unser Sieg verdient.

Mittwoch, 22. September 2010

Cristiano Ronaldo vs Ronaldinho... and Zidane!

Kuriosester Elfmeter des Jahres

VERBANDSLIGA SÜD/OST


Breitenfelder SV – TSV Malente 4:2 (1:0)



Nach dem desolaten Auftritt in Trittau (1:2) gab es beim BSV personelle Veränderungen, viele Stammkräfte fanden sich zunächst auf der harten Ersatzbank wieder. Die vermeintlich zweite BSV-Garde nutzte dann auch ihre Chance und bot über weite Strecken großen läuferischen und kämpferischen Einsatz. Der Führungstreffer der Blau-Weißen resultierte durch einen Foulelfmeter, als Niels Matzanke Patrick Schwan nur unfair im Strafraum stoppen konnte. Der Gefoulte trat entgegen der Regel selbst an und verwandelte sicher zum 1:0 (28.). Nur zwei Minuten später tauchte Abu Khartey, bester BSV`er, völlig allein vor Keeper Felix Drews auf, konnte die große Chance aber nicht nutzen. Nach der Pause war der BSV dann völlig unnötig auf dem besten Wege, sich durch dumme Abwehrschnitzer die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Ohne große Gegenwehr der Abwehr drehte Sebastian Lesch (54., 64.) in nur zehn Minuten die Partie. Doch diesmal zeigten die Uhlenbuscher ein anderes Gesicht als in Trittau. Chance um Chance spielte sich die Siemers-Elf heraus, in den letzten zehn Minuten drehten die Hausherren verdient die Partie. Nachdem Khartey (80.) mit einer Einzelleistung den Ausgleich erzielte, sah Niklas Rau (85.) nach einer Notbremse den roten Karton. In Überzahl trafen Janne Zuncker (87.) und Daniel Kruse (90.) zum zweiten Heimsieg. „Das war heute guter Offensivfußball, doch diese vermeidbaren Abwehrschnitzer müssen wir abstellen. Zum Glück hatten wir heute das nötige Selbstvertrauen, das Spiel noch verdient zu drehen“, war Obmann „Freddy“ Albrecht zufrieden.


Breitenfelde: Hansen – S. Siemers, Stolz (83. Zunker), Rehr, Banthin – Henning, Biallas, Becker (86. Schönfeldt), J.A. Siemers (77. Kruse) – Schwan, Khartey.


Malente: Drews – Kroll, Rau, Schumacher, Matzanke - Junge, Förster, D. Kardell (77. Aylar), T. Meyer - Lesch, Paulsen.


Eintr. Groß Grönau – Eutin 08 5:1 (3:1)



Mit einem Kantersieg über die favorisierten Rosenstädter setzten sich die Grönauer im oberen Tabellendrittel fest. Schon nach 60 Sekunden nahm das Unheil für Eutin seinen Lauf, als Benjamin Marquardt sich nach dem Eutiner Anstoß den Ball erkämpfte und eiskalt zustach. Nach und nach ließ sich der Gastgeber in den Folgeminuten das Heft aus der Hand nehmen. Die größte Ausgleichschance vergab Tim Brunner, dessen Schuss Rene Sahmkow noch auf der Linie rettete. Das 2:0 durch Marco Pajonk (38.) auf Zuspiel von Sascha Wölki fiel dann aus heiterem Himmel. Als Wölki nur drei Minuten später, diesmal bereitete Pajonk vor, das 3:0 erzielte, sah man bei den Eutinern nur kollektives Kopfschütteln. Doch durch Tim Brunner`s Anschlusstreffer (45.) blieben die 08`er in der Partie. Nach dem Wechsel spielte der Gast überlegen, doch fast alle Angriffe endeten in zahlreichen Abseitspositionen. Ein mustergültiger Konter durch Pajonk (71.) setzte die Callsen-Elf dann endgültig schachmatt. Wölki (75.) traf zum Endstand. Trainer Jan Voigt zufrieden: „Momentan läuft es hier sehr gut, die Truppe zieht engagiert mit. Die letzten Ergebnisse sagen alles“, so der „Waliser“.



Grönau: Bludau – Sahmkow, Lau, Hahn, El-Sabe (60. Bolte) – Marquardt, Mastrini, Hein (77. Hartleben), Bothmann, Wölki (84. Franke) – Pajonk.


Trittau: Kordts – Malchow, Ahlers, Schmidt (46. Reichenbach), Graper (46. Callsen) – Salzenberg, Brunner, Weiß, Sax – Schumacher, Schultalbers (80. Hallmann).


TSV Siems – TSV Trittau 2:3 (0:1)



Nach der vierten Heimpleite rutsche die noch sieglose Elf von Trainer Sven Sercander auf den letzten Tabellenplatz ab. Der TSV war zwar optisch überlegen, doch die Stormarner Gäste brillierten durch ihr gefährliches Konterspiel. Alle drei Treffer erzielte der Aufsteiger durch schnelle Gegenstöße. Christian Wedel (15.) brachte Trittau in Front, nach 52. Minuten netzte Wedel zum zweiten Male ein. „Wir waren vorne viel zu harmlos, teilweise waren es nur Zufallsprodukte. So kann man nicht gewinnen“, war Sercander maßlos enttäuscht. Vor allem in der Siemser Offensive fehlte die Durchschlagskraft. Als Marco Schellhammer (85.) zum Anschluss traf, keimte wieder etwas Hoffnung beim Gastgeber auf. Doch der Hoffnungsschimmer währte nur kurz, zwei Minuten später vollendete Tobias Gawor den dritten lehrbuchreifen Konter. Andre Kraft (90.) sorgte nur noch für die Ergebniskosmetik. Alexander Beis (80., unsportliches Verhalten) sah noch die Ampelkarte. So war der erste Auswärtssieg der Trittauer am Ende hoch verdient.



Siems: Reger - Schlatz, Schumacher, Weber, Hennings (70. Thomaschewski), T. Laske, Schellhammer, Tucholski, F. Laske (46. Safadi), Volkmann, Paschen (73. Kraft).


Trittau: Stach - Kiehn, Zimmermann, Metzner, Herdt, Prehn, Lessau, Kölln (46. Johnsen), Wedel (80. Gawor), Ratzlaff (65. Caliebe), Beis.


TSV Bargteheide – BSSV 4-0


Gegen einen schwachen BSSV fuhren die Bargmann-Schützlinge einen verdienten Dreier ein. Nach zwanzig Minuten hatte Lasse Drews die erste Möglichkeit, dann traf der BSSV nur die Latte. In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit drehte der Gastgeber dann noch einmal richtig auf. Das spielerische Übergewicht setzte Bargteheide durch Christopher Späte (35.) und Drews (43.) in Tore um. Nach dem Wechsel befand sich die BSSV-Abwehr noch im Tiefschlaf, als Kevin Bracke (46.) zum Alleingang ansetzte und Büchens Defensive wie Fahnenstangen aussehen ließ. Nach diesem schnellen 3:0 war die Partie entschieden. Gegen die noch sieglosen Lauenburger setzte Drews (61.) noch einen drauf. „Wir wollten unbedingt einen Dreier einfahren“, betonte Ralf Bargmann. Zwanzig Minuten konnte der BSSV mithalten, aber dann haben wir das Spiel diktiert und verdient gewonnen“. Bestnoten verdiente sich Christoph Heinz, der gleich dreimal als Vorbereiter fungierte.



Vor dem Spiel erhoffte man sich gute Chancen dieses Spiel zu gewinnen, da man während der Woche gut trainiert hatte. Zu Beginn des Spieles waren beide Mannschaften noch sehr verhalten und es wurden viele unüberlegte Passe gespielt, die oft beim Gegner landeten. Nach einigen Minuten legten sich doch diese Konzentrationsmängel und man wurde nun überlegen. Doch es konnten keine großen Chancen heraus gespielt werden. Nachdem man noch einmal den Druck erhöhte setzte Silvio Schuster Kay Wieckhorst schön in Szene, der jedoch aus 16 Metern nur die Latte traf. Wenige Minuten später hatte man dann wieder den Führungstreffer auf dem Fuß als Mario Schleede aus halbrechter Position am Bargteheider Keeper scheiterte. Dies sollte sich rächen und so kamen die Bargteheider in der 35. Minute zum 1:0-Führungstreffer. Schon wie in den Spielen zuvor ließ man die Gegner zu einfach Flanken, welche dann wie so oft zum Torerfolgt führten. Später musste man sogar noch das 2:0 in der 43. Minute hinnehmen.


In der Halbzeitpause stellte Trainer Henning Meins dann um. Es kam Stefan Renfert für Timo Hamann, welches bedeutete, dass man nun zu einer Dreierkette umstellte und damit einen zentralen Spieler mehr hatte. Man wollte unbedingt mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren, doch dieser Wunsch wurde schon in der 46. Minute gedämpft. Ein Bargteheider Spieler bekam an der Mittellinie den Ball und marschierte ohne Gegenwehr zum Strafraum und schoss den Ball ins Tor zum 3:0. Nun hatten wir kaum mehr was entgegenzusetzen und es fiel sogar noch das 4:0 in der 62. Minute. Im weiteren Spielverlauf passierte nicht mehr viel, sodass der Endstand 4:0 hieß.


Fazit: Eine herbe Niederlage für die Mannschaft. Man muss endlich die individuellen Fehler abstellen, wenn man nächste Woche gegen den ATSV Stockelsdorf 3 Punkte holen will.


Bargteheide: Johann - Behnk, Henkel, Meyer, Strusch (78. Steinmann), Späte, Fürstenberg, Heinz, Drews (78. Kämpff), Bracke, Lühmann (70. Teichmann).


BSSV: Behncke - Nitsch, Kokartis, Hamann (46. Schlichting), Trilck, Hahn - Sievert (70. Casper), Tolle, Schleede (70. Hahn) - Wieckhorst, Schuster.


TSV Pansdorf – TSV Lensahn 2-1


Mit breiter Brust ging unsere Truppe in das dritte Kreisderby in Folge und ließ keinen Zweifel daran, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Die ersten 35 Minuten boten überzeugenden Fußball mit totaler Dominanz. Felix Krüger hatte die erste Gelegenheit per Kopf (9.), dann folgten kleinere Chancen für Patrick Farklas (12., 16.) und Dennis Jaacks (14.). Der Druck wurde jetzt noch stärker, die Chancen immer besser. Zunächst scheiterte Timo Kirstein mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern (18.), dann nach toller Vorarbeit von Felix Krüger mit einem Alleineingang am gut reagierenden Gäste-Keeper (22.). Dann war´s soweit. Eine Jaacks-Ecke wurde von Krüger verlängert und Kirstein konnte endlich das überfällige 1:0 markieren (25.). Nach tollem Doppelpass mit Felix Wittky verpasste Kirstein eine höhere Halbzeitführung (35.). Jetzt nahmen wir aber etwas Tempo raus und auch die Konzentration ließ spürbar nach. Dies wäre fast bestraft worden, als Lensahn mit der ersten Torannährung nach einem Eckball fast zum Ausgleich gekommen wäre (45.). Der zweite Durchgang brachte dann zwar gleich einen weiteren Hochkaräter als Felix Krüger nach toller Vorarbeit von Lennart Landsberg im letzten Moment geblockt wurde (48.), aber das gute Niveau der Anfangsphase konnten wir nicht mehr erreichen. Und die Ernüchterung folgt prompt. Max Ulverich agierte im eigenen 16er zu ungestüm und wurde mit einem Elfer „belohnt“. Keine Abwehrchance für Lars Möller, 1:1 (58.). Doch dass wir derzeit einen Lauf haben spiegelte sich in der 67. Minute wieder. Dennis Jaacks eroberte einen eigentlich aussichtslosen Ball, überlief die Gästeabwehr und passte mustergültig auf Felix Krüger, der mit Killerinstinkt zum 2:1 einnetzen konnte. Lensahn hatte heute nicht die Qualität, um uns nochmal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Niklas Simon (69., 71.) und Malte Dogs (85.) verpassten einen deutlicheren Erfolg.


Pansdorf: Möller – Ulverich (72. Dogs), Wittky, Damm (60. Simon), Landsberg (69. Block), Jaacks, Kirstein, Farklas, Krüger, Basse, Stau.


Lensahn: Genco – Kuchel, Babbe, Neuhäuser, O. Knorr – Grunert, Pries, Dora, Balzereit (88. van Bühren) – Heun, S. Knorr (79. König).


Oldenburger SV – RW Moisling 1-1


Auch nach dem Spitzenspiel der Verbandsliga Südost zwischen den beiden noch ungeschlagenen Teams des Oldenburger SV und Rot-Weiß Moisling wollte OSV-Coach Andreas Brunner unbesiegt bleiben. Dieses Vorhaben gelang dem OSV beim leistungsgerechten 1:1 (0:0) auch, aber die für ein Top-Spiel magere Kulisse von 80 Zahlenden sowie die ab der 60. Minute wenig souveräne Leistung des Schiedsrichtergespanns wurmten ihn doch mächtig.


Bis zu diesem Zeitpunkt verlief die Partie in ruhigen Bahnen. Vor allem der erste Spielabschnitt war geprägt von gegenseitigem Respekt. Sicherheit besaß Priorität, nur keinen Fehler machen, hieß die Devise. Beide agierten nur mit einer echten Spitze. Auf der einen Seite war Marc Gottorf gut aufgehoben bei Mirco Barten, auf der anderen konnte sich Ertugrul Özdemir gegen Sören Sager kaum in Szene setzen. Blieben also die Standardsituationen, die der OSV in Strafraumnähe weitgehend verhindern konnte. So war ein an „Freund und Feind“ vorbeisegelnder Eckball der Moislinger (45.) noch die gefährlichste Szene aus Gästesicht, während auf Freistoß von Timo Rosenthal ein schöner Kopfball von Philip Nielsen (3.) und eine noch schönere Parade von RW-Keeper Christian Boroch die Oldenburger Torgefährlichkeit vor der Pause charakterisierte.


Dieses neutralisierende Treiben hätte sich wohl auch im zweiten Spielabschnitt fortgesetzt, wenn nicht Marc Gottorf (49.) aus 17 Metern seine Elf in Führung geschossen hätte. Gottorf war der Ball nach einem Zweikampf zwischen Dennis Kohlmann und Artur Lammert eher zufällig vor die Füße gekommen und der erfahrenste OSV-Akteur hatte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Fortan wurde die Partie offener geführt. So verhinderte OSV-Torwart Marcel Heisler gegen Hayri Akcasu (53.) den möglichen Ausgleich, und auf der anderen Seite setzte der stark spielende Marcel Schröder (54.) einen Kopfball knapp über den Querbalken. Nicht unverdient, doch unglücklich in der Entstehung schließlich der Ausgleich: Nach einem zweifelhaften Foulspiel von Philip Nielsen, für das es auch noch Gelb gab, trat RW von der Mittellinie einen Freistoß in den OSV-Strafraum, wo Andre Brandt den Ball per Kopf an den Pfosten verlängerte und der beste Moislinger - Dennis Akar (61.) - am schnellsten reagierte und den Abpraller zum 1:1 einschob.


In der 75. Minute kochten die Emotionen dann hoch. Der Assistent hatte bei einem OSV-Angriffsversuch eine Unregelmäßigkeit gesehen, der Unparteiische gepfiffen, der zuvor bereits verwarnte Marc Gottorf den Pfiff angeblich nicht gehört und den Angriff zum Abschluss gebracht. Die Folge: Gelb-Rot und wütetende Proteste der Oldenburger, die darin gipfelten, dass Ergänzungsspieler Christian Reise (77.) auch noch die Ampelkarte erhielt, obwohl er sich nicht erinnern konnte, vorher bereits Gelb gesehen zu haben. In der Schlussphase musste der OSV in Unterzahl noch einige bange Minuten überstehen, doch Ozdemir (80.), Paasch (88.) und auch Kohlmann (91.) konnten das Spielgerät nicht mehr im OSV-Gehäuse versenken. So blieb es bei der letztendlich gerechten Punkteteilung, mit der beide Trainer leben konnten, wenngleich Coach Andreas Brunner mit seinem Team aus diesem Spieltag liebend gern als einzig ungeschlagenes Team herausgegangen wäre. (Quelle: www.fehmarn24.de)


Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön, Sager, Schröder, Hay (57. Petyrek), Rosenthal, Nielsen, Lammert, Wenn (78. Kowski), Gottorf.


Moisling: Boroch – Kohlmann, Dogan, Barten, Akar, M. Bornemann, Özdemir, Akcasu (57. Paasch), J. Bornemann, Azzez, Grant.


FC Dornbreite – SSC Hagen-Ahrensburg 5:4


In einer spektakulären Partie drehte der FCD noch einen 2:4-Rückstand. „Ein großer Dank geht an die gesamte Truppe, eine super Moral“, freute sich FC-Trainer Maaß. Die Gäste führten durch D. Lantz (4.), K. Pohlmann (18.) und Weltin (45., 70.) immer mit einem 2-Tore-Vorsprung, den jeweils Hagen (22., 53.) verkürzen konnte. Nachdem Strehlau (80., Elfmeter) wieder einmal zum Anschluss traf, setzten die Hausherren in einer munteren Schlussphase zum großen Endspurt an. Brückner (90.) und Hagen (90.+3) sorgten für Jubelarien am Steinrader Damm. Negativer Höhepunkt war eine Kopfstoss von D. Lantz (60., Rot) gegen Prüßmann. Ein absichtlicher Ellenbogenschlag von Bitz gegen Jokisch (Gehirnerschütterung) abseits des Spielgeschehens blieb dagegen vom Schiedsrichtergespann ungeahndet. „Eine absolute Sauerei, pure Absicht“, war SSC-Trainer Jobmann erbost. So spielte der SSC in der Schlussphase nur noch zu neunt.



Da mein Daumen gerade nicht viel Schreiberei zulässt, beschränke ich mich auf die wichtigsten Szenen. 1:0 Daniel schließt einen Konter erfolgreich mit der überraschenden Führung ab.2:0 Kai nutzt auch die zweite Torchance nach einer Ecke von Jan-Hendrik. 2:1 Tiefschlaf nach einer kurz ausgeführten Ecke, die nicht berechtigt war. 3:1 Lars umkurvt den gegnerischen Torwart, nachdem Dornbreite sich bereits minutenlang in unserer Hälfte eingenistet hatte.


PAUSE


3:2 Gleich nach dem Wechsel nickt der starke Dornbreiter Angreifer S. Hagen eine Ecke am kurzen Pfosten ein. Platzverweis für Daniel nach begangener oder versuchter Tätlichkeit. Selbst Dornbreiter Fans gehen von Schauspielerei aus. Aber auch der Versuch ist natürlich Rot. 4:2 Völlig aus dem Nichts die erneute Zwei-Tore-Führung durch Lars. 4:3 Berechtigter Handelfmeter wird glücklich versenkt. 87. Minute: Gordon wird abseits des ruhenden Balles niedergeschlagen. Rudelbildung - und der Linienrichter beschuldigt Gordon der Schauspielerei. Allerdings müssen wir das Spiel nun mit doppelter Unterzahl beenden...und der Sünder kommt ungeschoren davon. Ich hoffe, dass derjenige zumindest intern eine lange Sperre erhält!!! 4:4 Prompt der Ausgleich. 4:5 Einige von uns kommen auf die tolle Idee auf Sieg zu spielen, so dass wir in einen Konter laufen, der aus so deutlicher Abseitsposition abgeschlossen wird, dass sich selbst Dornbreiter Fans schämen... Fazit: Es lief heute so vieles gegen uns, dass ich von keinem ernsthaftem Resümee sprechen möchte...


Dornbreite: Pekrun – Sembritzki, N. Rönnau (22. Venske), Strehlau, Mecker (52. Behrens), Bitz, Gomez (72. Schaie), Brückner, Prüßmann, K. Rönnau, Hagen.


Hagen-A.: Gollnest – Jokisch, Hausberg, D. Lantz, Stein, Gussone, C. Lantz, Schmidt-Hartwigsten, Weltin (84. Klamt), Jobmann (74. Danger), K. Pohlmann (57. Twachtmann).

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


VfL Vorwerk – TSV Kücknitz 5-1


Auf einem Platz, der an der Unbespielbarkeit grenzte, bestritten wir unser Auswärtsspiel beim VfL Vorwerk. Da normales Fußballspielen auf diesem "Acker" für beide Mannschaften nicht möglich war, entwickelte sich von Anfang an für die Zuschauer kein schönes Spiel. Beide Mannschaften agierten meistens mit langen Bällen, um Fehler im Spielaufbau zu vermeiden. Nach 7 Minuten führte ein langer Ball der Gastgeber zu einer Kopfballverlängerung in unseren Strafraum, vom "Rasen" sprang der Ball unglücklich an die Hand von Tobias Söhns. Der gute Schiedsrichter Boris Hoffmann entschied auf Elfmeter. Ein Elfmeter der Marke, kann man geben, muss man aber nicht. Der Vorwerker Torjäger Sascha Wyska ließ sich die Chance nicht nehmen, und verwandelte sicher zum 1:0. Es dauerte ungefähr eine halbe Stunde bis wir uns auf die Spielweise einstellen konnten und besser ins Spiel kamen. Nun konnten wir uns auch die ersten guten Torchancen erarbeiten, diese blieben bis zum Pausentee aber ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel kamen wir besser aus der Kabine. In der 50.Minute konnte ein Sololauf von Tobias Söhns nur mit einem Foul an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Den Freistoß zirkelte der gefoulte selbst unhaltbar in den gegnerischen Giebel zum verdienten Ausgleich. Wir waren jetzt zwar leicht feldüberlegen, aber bis auf eine gute Torchance der Gastgeber, tat sich bis zur 77.Minute fast gar nichts in beiden Strafräumen. Genau in dieser Phase haben wir es einfach verpasst, den Gegner mit noch mehr Willen und Giftigkeit den Stachel endgültig zu ziehen und die Entscheidung zu erzwingen. So war es ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, und eine nicht funktionierende Abseitsfalle, der dem Gegner es ermöglichte alleine vor Tobias Grallert aufzutauchen und das 2:1 zu erzielen. Was sich jetzt die letzten 10 Minuten tat, ist mit Worten eigentlich nur schwer zu beschreiben. Wir stellten das Fußballspielen völlig ein, verloren jegliche Ordnung und luden den Gegner quasi zum Toreschießen ein. Vorwerk ließ sich nicht zweimal bitten, und versenkte uns noch 3 weitere Treffer. 4 Gegentore in den letzten 13 Minuten! Da müssen wir uns wirklich mal hinterfragen, wie so was passieren kann. Eine völlig unnötige Niederlage, die in der Höhe auch nicht zu erklären ist. Wenn wir es schon nicht schaffen ein Spiel in der entscheidenden Phase an uns zu reißen, muss man wenigstens die Cleverness haben auswärts ein unentschieden über die Zeit zu schaukeln und den Punkt mitzunehmen. Doch diese Cleverness scheint uns noch zu fehlen. Nichts desto trotz, die Kunst besteht darin immer einmal mehr aufzustehen, als man hingefallen ist. In diesem Sinne heißt es die Ruhe zu bewahren, weiter zu arbeiten und nächste Woche die Punkte zurückholen. Ein Dank geht wie immer an unsere treuen Zuschauer, die sich die "Sandkastenschlacht" angetan haben und an Tobias Grallert aus unserer "Zweiten", der den gesperrten Andy Jeschke wieder sehr gut vertreten hat.


Kücknitz: 12 T.Grallert - 6 M.Schramke - 21 M.Izgec, 13 F.Kleinschmidt - 14 M.Kähler, 18 O.Krause - 2 K.Müller (71. 8 M.Kowalke), 4 R.Boelke, 10 B.Grieger, 5 T.Söhns - 23 O.Grieger (55. 22 P.Scheller).



Nach der Niederlage in Güster hatten wir Einiges wieder gut zu machen. Mit einer leicht veränderten Aufstellung wollten wir den 3er im eigenen Stadion. Kücknitz wählte eine defensive Taktik mit nur 1 Stürmer und einem verstärkten Mittelfeld. Dies galt es deshalb für uns schnell zu überbrücken. In der 6.Minute ein absichtliches Handspiel eines Kücknitzers im eigenen Strafraum. Es gab einen Elfer, der auch von den Kücknitzern nicht diskutiert wurde. Sascha Wyska behält seine 100 % Quote und erzielte mit seinem 5.Saisontreffer das 1:0. Die Gäste waren harmlos, erspielten sich wenige Chancen, blieben aber im Spiel, da wir sämtliche gute Möglichkeiten nicht nutzten. So endete die 1.Halbzeit mit 1:0 für uns. Die Kücknitzer kamen besser aus der Pause und erhielten in der 49.Minute eine gute Möglichkeit durch einen Freistoß an der 16m Marke. Söhns erzielte für den Gast mit einem sehenswerten Schuss in den rechten oberen Winkel das 1:1. Kücknitz fightete um diesen Punkt, aber nach der verletzungsbedingten Auswechslung von O.Grieger, ihrer einzigen Anspielstation im Sturm, wurde es für für den TSV immer schwerer, unserem Druck Stand zu halten. Ein Doppelschlag von Pretzer in der 77. und 79. Minuten waren der K.O. für unseren Gegner. Ein toller Kopfball von „Huppi“ Küchler in der 83.Minute und ein Heber von Aluc in der 88.Minute sorgten für den 5:1 Endstand. Endlich einmal eine konzentrierte Mannschaftsleistung. Ein schöner Sieg. Am kommenden Sonntag das nächste Heimspiel, diesmal gegen Phönix. Wir wollen nachlegen und in der Tabelle weiter nach oben klettern. (Quelle: http://www.vfl-vorwerk.de)


Phönix Lübeck – SSV Güster 1-2


Heute musste der SSV die Reise nach Lübeck zum 1.FC Phönix antreten und fuhr am Ende mit einem 2:1 Auswärtssieg im Gepäck erfolgreich wieder nach Hause. Das Spiel begann für die Gäste, bei denen erstmals Neuverpflichtung Michael Dubberstein im Kader war, wie es nicht besser hätte beginnen können. Bereits in der 7. Minute sorgte Oliver Strube per Kopf nach Flanke von Henning Hauschild mit seinem ersten Saisontreffer für das 0:1. Doch spielerische Leichtigkeit stellte sich danach nicht ein. Güster tat sich schwer, kombinierte nicht flüssig und vergab zudem auch noch die sich bietenden Möglichkeiten. Schon nach einer halben Stunde musste Trainer Strube dann verletzungsbedingt wechseln. Christian Lüdtke hatte einen Tritt aufs Schienbein bekommen und konnte nicht weiterspielen, für ihn kam Michael Dubberstein. Kurz vor der Pause wäre dann um ein Haar doch noch das 0:2 gelungen: Eine Ecke von links versuchte Jessen ins Tor zu lenken, aber ein Lübecker Verteidiger konnte gerade noch auf der Linie klären.


Völlig unverständlicherweise verlor die Strube-Elf nach dem Seitenwechsel zunächst den Faden und kassierte in der 60. Minute folgerichtig den Ausgleich. Auf der linken Güsteraner Abwehseite kam ein Gegner vollkommen unbedrängt zum Flanken und sein Mitspieler konnte am langen Pfosten zum 1:1 einköpfen. Strubes angesichts des Spielverlaufs in Durchgang zwei ohnehin schon vorhandenen Sorgenfalten vertieften sich kurze Zeit später noch, da er in der 70. Minute schon zum zweiten Mal gezwungen war, verletzungsbedingt zu wechseln. Dennis Rösch musste wegen Schmerzen an seinem verletzten Knie aus der Partie und wurde durch Moritz Mentzel ersetzt. In den letzten 20 Spielminuten kam der SSV nun aber wieder häufiger vor des Gegners Tor und wurde 4 Minuten vor Schluss auch mit dem Siegtreffer belohnt. Jessen umkurvte nach einem langen Ball von Dubberstein den Torwart und schob zum 1:2 ein. Eine Minute später hätte Felix von Warburg beinahe den Sack zugemacht, aber ein hervorragend reagierender Schlussmann der Gastgeber vereitelte die Großchance. In der Nachspielzeit musste Güster dann noch einen weiteren Wermutstropfen hinnehmen: Strube geriet in ein Gerangel mit einem Gegenspieler, woraufhin beide mit Rot vom Feld geschickt wurden. Alles in allem war Güster, obwohl man sich heute schwer tat, die bessere Mannschaft und ging somit verdient als Sieger vom Platz, musste diesen Erfolg jedoch mit Verletzungen und dem Platzverweis plus folgender Sperre teuer bezahlen. Nichtsdestotrotz stehen am Ende die drei Punkte zu buche und schließlich muss man auch solche Spiele erstmal gewinnen.


Güster: 1 Tobias Hamann - 17 Marty Hauschild, 2 Henning Hauschild, 4 Martin Edler, 11 Dennis Rösch - 6 Kevin Wehrenberg, 5 Oliver Strube - 8 Leif Lewinski, 14 Sören Jessen, 15 Christian Lüdtke - 13 Felix v. Warburg. Tore: 1:0 Strube 7. (H.Hauschild), 1:1 60., 2:1 Jessen 86. (Dubberstein).