FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 1. März 2011



SC Rapid – Eichholzer SV 3:0 (2:0)

Am heutigen Sonntag hatten wir den Überraschungssieger vom letzten WE (10:2 bei D'burg) zu Gast und auf teilweise seifigen bzw. gefroren Untergrund kam nur streckenweise guter Fußball zu Stande. Umso besser, das schon in der 3.min unsere Führung folgte: nach einem abgebrochenen Dribbling auf der rechten Seite kam Jigga ungehindert zum Flanken und er fand am langen Pfosten Björn, der aus ca. 7m gegen die Laufrichtung des ESV-Keepers ins lange Eck einköpfte – 1:0. In der Folgezeit hatten wir ein spielerisches und optisches Übergewicht, doch mussten wir bis zur 13.min warten, bis sich die nä. Chance einstellte. Nach einer Direkt-Kombi über Björn und Bartek kam Dennis am langen 5er-Eck zum Abschluss, doch der TW konnte Gedankenschnell mit einem Reflex abwehren. Weitere 6min später kam der ESV zu seiner ersten Großchance, denn nachdem Flo und Paddy den lang geschlagenen Ball nicht klären konnten, lief der ESV-Stürmer von halbrechts allein auf Benni zu, doch unser Keeper zeigte wieder mal, das er ein absoluter 1gg.1-Spezialist ist und wehrte mit dem Fuß den Schuss ins kurze Eck ab. Das sollte bis zur Halbzeit die einzige Gästechance bleiben, denn danach nahmen wir wieder Fahrt auf und nur 3min später (22.) tauchte Björn alleine vorm Gästegehäuse auf, doch sein Schuss aus 13m ins lange Eck konnte vom Keeper zur Ecke geklärt werden. Nur 2min später kam Dennis im rechten 16er mit links zum Abschluss, doch sein Schlenzer in den langen Giebel strich um Haaresbreite vorbei. Nach weiteren 3min (27.) nahm Bartek mit einem 23m Freistoß Maß, doch der „warm geschossene“ Torwart kam mit den Fingerspitzen an den Freistoß und lenkte ihn an die Latte. In der 40.min dann noch die gute Doppelmöglichkeit für Neuzugang Joye, als er erst mit seinem Schuss vom langen 5er-Eck am Keeper scheiterte und dann sein Nachschuss vom ESV-Verteidiger von der Torlinie gekratzt wurde. Kurz vor der Halbzeit dann die hoch verdiente und überfällige 2:0 Führung: ein langer Ball von Torsten aus der eigenen Hälfte und nachdem der Abwehrspieler den Ball verpasste, lief Björn allein auf den Keeper zu, spielte ihn aus und versenkte den Ball im kurzen Eck.

An dieser Stelle noch mal ein Lob an die Gäste, die über die gesamte Spielzeit versuchten Mitzuspielen und sich in der 2.Hälfte noch 2 gute Möglichkeiten (63. + 76.) erspielten, aber jeweils an Benni scheiterten. Ansonsten waren wir am Drücker und in der 53.min die nä. Möglichkeit für Joye, der nach einer flachen Rechtsflanke den Ball aus 14m direkt nahm, aber um Haaresbreite am langen Eck vorbei zog. Das Spiel verflachte nun für ca. 15min, wobei auf beiden Seiten eine gewisse Unordnung zu erkennen war. Da der Gast noch mal etwas aufkam, zogen im MF Schulter und Mirco noch mal an und Mette wurde alleine auf das Gästetor geschickt, doch sein scharf geschossener Heber aus knapp 30m ging überweg (77.). Nur 4min später kam der Ball von links in den ESV-Fünfer, doch Mette's Abschluss konnte in letzter Rettung abgewehrt werden. In der 83.min die nä. Kombi über links, wobei Mirco ca. 12m zentral vor'm Tor freigespielt wurde, doch seine Direktabnahme zog knapp am langen Winkel vorbei. Nach 85.min dann doch noch die Belohnung für viel Arrangement: Sven schickte Dennis über rechts, der gekonnt in den 16er eindrang und erst kurz vor'm TW den Ball in die Mitte legte, wo Björn keine Schwierigkeiten hatte seinen 3er-Pack zu vollenden-3:0. Ein am Ende hoch verdienter Heimsieg, der, nach den Chancen zu urteilen, der höher hätte ausfallen müssen.

SV Steinhorst – BSSV II   2-3

Die Zweite gewinnt Kampfspiel in Steinhorst. Die Erleichterung war allen Büchener Spielern nach der Partie ins Gesicht geschrieben. Nachdem man 90 Minuten kämpfen musste, fuhr man verdient den Dreier ein. Auf schwierigen Platzverhältnissen war großer Kombinationsfußball nicht besonders gefragt und vor allem durch individuelle Fehler brachte sich der BSSV oft in die Bredouille. Trotz allem ging man nach etwa 20 Minuten mit 0:1 in Führung. Nach Ecke von Jan Sievert köpfte Björn Trilck freistehend ein. In der Folge gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten für weitere Treffer, jedoch ging man mit dem Zwischenstand in die Pause.

In Halbzeit zwei wurde es dann teilweise sehr hektisch. Im Mittelpunkt stand dabei der Schiedsrichter, der fragwürdige Entscheidungen traf. Als erstes wurde Elfmeter gegen den BSSV gepfiffen, als Thorben Lohse seinen Gegner angeblich foulte und nach Sicht des Schiedsrichters im Strafraum stand. Dieser wurde dann zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelt. Man ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und konnte zwei Minuten später erneut in Führung gehen. Nach Vorarbeit von Jan Sievert erzielte Marcel Harries aus kurzer Distanz das 1:2. Die Führung gab der Nissen-Elf aber immer noch nicht die nötige Sicherheit und es folgten teilweise grobe Fehler im Spielaufbau. Nach 70 Minuten zeigte der Schiedsrichter dann wiederum auf den Punkt. Nach riskantem Zuspiel von Björn Trilck auf Torwart Florian Kraak, musste dieser mit vollem Körpereinsatz retten. Dabei traf er den Ball und danach auch den gegnerischen Stürmer. Daraufhin pfiff der Schiri zum Unverständnis des BSSV auf Strafstoß und verwies Torwart Florian Kraak mit der zweiten gelben Karte vom Platz. Von nun an hütete Kapitän Thorben Lohse das Büchener Tor, konnte den fälligen Elfmeter aber nicht ganz halten. Nachdem man diese beiden unverständlichen Ausgleichtreffer hinnehmen musste, hatte man in der Offensive aber auch ein wenig Glück. Zehn Minuten vor Ende konnte Marcel Harries einen Strafstoß herausholen, der von Niklas Wedekind mit mehr Glück als Verstand verwandelt wurde. In den letzten Minuten verteidigte der BSSV die Führung und konnte die hektische Schlussphase überstehen.

Fazit: Hätte der BSSV sich nicht selber in Bedrängnis gebracht, wäre es auch nicht zu diesen sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen gekommen. Aber positiv zu vermerken ist, dass jeder bis zum Schluss fightete und man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung diesen Auswärtssieg erkämpfte.

BSSV III – SV Müssen   3-3

In einer spannenden Partie endete das Derby in Büchen unentschieden. Damit die Rückrunde endlich starten konnte, wurde das Heimrecht mit Büchen getauscht. Da auf dem Kunstrasen trotz der kalten Witterung gespielt werden kann. Gleich zu Beginn der gekonnte Start der Müssener. Henrik Hanck erobert sich den Ball im 16er der Büchener und schloss aus kurzer Distanz zur Gästeführung ab. Die Büchener wirkten wenig geschockt und standen kurz danach frei vor dem Torwart der Müssener, aber dieser hielt den Ball. Im Anschluss traf Büchen noch einmal den Pfosten. Müssen konnte noch eine richtige Chance vom Oldie Stanton nicht nutzen. Müssen zog sich zurück und Büchen agierte mit vielen hohen Bällen. Bei einem Konter kurz vor der Pause konnte Marco Lehnhardt seinen 5.Saisontreffer verbuchen und Müssen mit zwei Toren in Front schießen. Wer dachte so geht es in die Halbzeit der irrte sich. Kurz vor dem Pausentee ein langer Ball in den 16er. Die Büchener konnten sich den Ball 3-mal ungehindert hin und her köpfen bis einer ganz frei am Elfmeterpunkt den Ball annehmen konnte und in die Ecke einschob.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief auch für die Müssener dieses Mal super. In der 52.Minute konnte Marco Lehnhardt einen Freistoß aus kurzer Distanz über die Linie drücken und Müssen mit 3:1 in Front schießen. Wer dachte der Drops sei gelutscht irrte sich erneut. Statt sicher und kontrolliert zu spielen stellte Müssen die Deckungsaufgaben fast komplett ein. 80% der Zweikämpfe gingen verloren und zum Kopfball ging man fast überhaupt nicht mehr hin. Büchen eröffneten sich diverse Lücken in der Abwehr der Gäste. Nachdem sich Büchen außen durchsetzen konnte und der Pass in die Mitte seinen Abnehmer fand stand es nur noch 2:3. Büchen drückte weiter und kurz darauf erzielten diese das 3:3 in der 74.Minute. Büchen hatte noch zweimal Pech mit Aluminium und scheiterte einige Male an dem Gästekeeper. Mit dem Schlusspfiff hatte Marco Lehnhardt per Kopf noch die Chance zur Führung. Diese wäre aber so etwas von unverdient gewesen, so dass Müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein musste. Nächste Woche muss an gleicher Stelle gegen die Zweite von Büchen ein besserer Auftritt gelingen um da auch mindestens einen Punkt mitnehmen zu können.

Müssen: Förster - Hase - Eggert - Wedekind - Grade - Kolmos - Nicolaus - Brüggmann - Lehnhardt - Hanck - Anton - Buß - Steiner – Avci.

Montag, 28. Februar 2011

Samstag, 26. Februar 2011

Mittwoch, 23. Februar 2011


Lustiges H96... nächste Saison hauen wir Euch weg....

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG



TSV Gudow  – SV Fortuna St. Jürgen   2:0

Endlich wieder ein Heimspiel! Nach fast 2 Monaten Heimspielpause kam es am Sonntag zum ersten Auftritt am Segrahner Berg 2011. Die Gäste aus dem Lübecker Stadtteil Fortuna St. Jürgen machten in der Winterpause viele Schlagzeilen durch über 16 Abgänge von Spielern und einem Trainerwechsel. Dies sollte aber die Schwarz-Weißen nicht beeinflussen, gab Trainer Micheal Burmeister seinen Jungs mit auf dem Weg. Der Rasen war zum größten Teil noch mit Schnee bedeckt, jedoch durchaus bespielbar; ein Dank an unsere Platzhirsche! Der TSV erspielte sich vom Anpfiff weg eine spielerische Überlegenheit. In der Viererkette standen die Jungs sehr sicher und ließen den Ball gut durch die Reihen laufen und verlagerten oft das Spielgeschehen . Im Mittelfeld räumten N. Krogmann und J. Scherp alles weg, was auch nur ansatzweise hätte für Gefahr sorgen können. Die Offensive war aber wieder einmal nicht druckvoll genug! Durch gute und kurze Kombinationen über die Außenbahnen kamen J. Ehrhardt und M. Borowski 3-4 mal vor das gegnerische Tor, konnten den Ball aber nicht in jenem unter bringen: Platzverhältnisse oder Konzentration?? Eins von beiden war es immer. Nach einem Foulspiel an der Strafraumgrenze sah der Kapitän von Fortuna die gelbe Karte, den Freistoß konnte S. Diekert aber nicht aufs Tor bringen. Zum Ende der ersten Halbzeit bekamen unser TSV‘er noch 4 Eckbälle hintereinander, die bis auf einen nicht für Gefahr sorgen konnten. T. Lindner fiel der Ball am 2. Pfosten vor die Füße, jedoch beförderte er ihn über das Gehäuse.


In der Halbzeitansprache beruhigte der Coach die Gemüter und erinnerte daran, dass die Konzentration bis zum Schluss hoch gehalten werden muss, dann würde schon aus einer der vielen Chancen noch ein Tor fallen. Gesagt getan! Mit noch mehr Druck auf den Gegner und Ball erspielte sich der TSV gute Chancen, J. Scherp scheiterte allein 3-mal am Gästekeeper, D. Lange bekam nach einem schönen Solo den Ball nicht am Torwart vorbei. Es war wie verhext.  In der 65. Min dann die Gelb-Rote Karte für den Kapitän von Fortuna, nach Foulspiel an J. Ehrhardt verwies ihn der gute Schiedsrichter des Feldes, J. Ehrhardt bat ihn dies nicht zu tun, da er selbst, es nicht als gelbwürdiges Foul ansah. Dann kam der Auftritt von M. Borowski, nach einem Eckball prallte ihm der Ball genau vor die Füße und er schoss aus gut 18 Metern den Ball direkt in den Winkel, ein sahne Tor, endlich die Erlösung! Irgendwie typisch für den Spielverlauf, dass nur so ein Tor fallen würde. Danach vergaben noch J. Ehrhardt 2-mal freistehend und S. Diekert aus halb rechter Position. Kurz vor dem Ende gelang J. Ehrhardt dann doch noch ein Treffer ins untere linke Eck aus 16 Metern. Fazit: Der Respekt geht nach Lübeck, mit ihren personellen Möglichkeiten haben sie alles gegeben und keinen Ball verschenkt!

Gudow: R. Winkler, Michael Müller, Christian Behrendt, Jan Ulrich, Sebastian Diekert - Jan Scherp, Nils Krogmann, Maurice Borowski (85. Maurice Kalies), Tino Lindner (65. Tim Scherp), Dennis Lange (75. Torsten Tegge) - Jens Ehrhardt

Lübecker SC 99 – VfL Vorwerk   3-1

Der LSC konnte seine Erfolgsserie weiter fortsetzen und mit einem 3:1-Sieg gegen den starken Aufsteiger Vorwerk zwischenzeitlich den zweiten Tabellenplatz ergattern. Die Gastgeber kamen gut aus der Kabine und hatten auf den schwierigen Bodenverhältnissen die bessere Standfestigkeit. Sie dominierten die Anfangsphase. Nach gut zwanzig Minuten durften sie überdies jubeln. Nach Vorarbeit Ridvan Sares vollendete Achmed Sirdah zur 1:0-Führung. Und auch beim 2:0 stand Sare Pate. Seine Flanke wurde unglücklich vom Vorwerker Alexander Küchler ins eigene Tor abgelenkt. Es blieb zur Halbzeit bei der verdienten 2:0-Führung für die Gastgeber von der Thomas-Mann-Straße. Auch nach dem Wechsel änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Die "99iger" blieben tonangebend und kamen durch Niklas Pabst zur Ergebnisverbesserung. Weitere gute Einschussmöglichkeiten durch Thomas Frank, Yunus Eren, Pabst und Sirdah wurden liegengelassen. Bei einen der wenigen Gästekonter kam der VfL durch Christian Kamm zum Ehrentreffer. Vorwerk-Coach Dieter Einars war mit dem Einsatz seiner stark ersatzgeschwächten Truppe durchaus einverstanden: "Die zweite Reihe muss sich jetzt bewähren. Sie haben alles gegeben, doch es reichte heute nicht." Bei den Gastgebern herrschte natürlich Freude pur. "Wir haben heute eine kollektiv starke Mannschaftsleistung gezeigt. Waren auch auf diesen Platzverhältnissen spielerisch präsent, waren zweikampfstark und haben uns viele Torchancen herausgespielt. Es passte alles", freute sich LSC-Trainer Thorsten Kreutzfeldt über den Sieg und über den zweiten Tabellenplatz (Quelle: www.shz.de).


TSV Schlutup – FC Dornbreite II   2-0

Beim FC Dornbreite konnte nicht gespielt werden, deswegen wurde kurzfristig das Heimspielrecht getauscht und am Palinger Weg in Schlutup um Kreisligapunkte gekämpft. Aber auch hier war es nicht einfach, ordentliche Spielansätze zu kreieren. So musste TSV-Sprecher Torsten Hacker auch eingestehen: "Spielerisch ging auf den schwierigen Bodenverhältnissen nichts. Beide Mannschaften versuchten es mit viel Kampf, aber teilweise kam nur Krampf heraus." Die Gastgeber konnten dabei besser überzeugen und hatten mehr Spielanteile, die sie nach 20 Minuten zur Führung nutzten. Nach Hereingabe von Roman Wilhelm spitzelte Julian Gieseler das Leder ins gegnerische Gehäuse. Die beiden erfolgreichen Akteure hatte noch vor der Pause Chancen, das Ergebnis zu erhöhen. Für die Gäste gab es nur eine hochkarätige Tormöglichkeit. Burow (41.) brach alleine durch, sein Heber über TSV-Keeper Miguel Dwenger strich zum Glück für die Platzherren jedoch über das Tor. In Hälfte zwei dominierten die Schlutuper weiter. Nach vorne wurden weitere Gelegenheiten durch Wilhelm, Gieseler und Dennis Meier herausgespielt und in der Defensive brannte bei den wenigen Gegenangriffe der Gäste nichts an. Folgerichtig fiel dann nach gut einer Stunde durch den eingewechselten Marcel Meier das 2:0 (Quelle: www.shz.de).

KREISKLASSE A



Mustiner SV – TSV Gudow II  4-3

Schwierige Bodenverhältnisse machten die Begegnung zum „Flipper-Glücksspiel“… so fiel bei einem Halbzeitstand von 3:3 nur ein normales Tor… das sagt schon ALLES! Der TSV ging nach 5 Min. nach „Flanke“ von Kevin Gindler in Führung. Niemand von uns berührte die Kugel; sondern zwei Mustiner Spieler. Das 0:2 ebenfalls kurios; der Mustiner Keeper rutsche beim Abschlag aus, der Ball trifft einen Mitspieler am Hals, von dort sprang der Ball zu „Butz“ Kai Holynski und der traf aus ca. 40 Metern ins leere Tor. Beim 1:2 rannten sich Capitano Thorben und Sören über den Haufen; ein Mustiner schnappte sich das Leder und rannte allein aufs Tor zu, er scheiterte zunächst, den Abpraller konnte dann ein Mitspieler locker versenken.


Das 1:3 war das einzige  „normale“ Tor am heutigen Tage. Eine Flanke vo(a)n  Bommel  verlängerte „Butz“ per Kopf zu Simon Schmidt, der zur erneuten 2-Tore-Führung einschob. Beim 2:3 hatte denn „Flacki“ 3-4 mal die Möglichkeit, den Ball zu klären. Ging aber irgendwie nicht; urplötzlich stand wieder ein Mustiner Spieler frei und vollendete mühelos. Das 3:3 fiel so ähnlich, nur das diesmal mehrere TSV Akteure versuchten den Ball zu klären. Keiner traf die Kugel; aber dann leider ein Mustiner.




In der Pause haben wir nochmals angesprochen, sich hier nicht um den Lohn der Bemühungen zu bringen. War aber nix; viel zu früh Ballverluste. Immer wieder Fehlpässe; der Druck der Gastgeber nahm weiter zu. In der 70 Min. war es dann geschehen. Nach einem (eigentlich) geklärten Eckball, bewegte man sich in Zeitlupe aus dem Sechzehner;  die Kugel irrt zwischen Spielern und Gegenspielern hin und her -  und liegt plötzlich in unserem Kasten. Wir stellten von der 4er- auf eine 3er-Kette um;  setzten zusätzlich mit Sven Niemann einen weiteren Stürmer ins Zentrum. Ein Mustiner Spieler erhielt zudem nach einer Tätlichkeit Rot - und wir konnten den Druck nun nochmals erhöhen. Leider waren wir nicht so gut, um mehr daraus zu machen. So blieb es letztlich beim etwas unglücklichen 3:4 aus unserer Sicht.

Fazit: Schwer, bei diesen Bodenverhältnissen Positives oder Negatives zu nennen. Auf jedem Fall sollten wir mal wieder öfter in die Daddelhallen, denn im „Flippern“ waren wir so dermaßen unterlegen…

Gudow: Köhler, Rietenbach, Holynski, Paduch, Herbst, Howe, Schmidt, Burmeister, Gindler, Flack, Niemann


LSC 99 II : Olympia Bad Schwartau II 1:2 (1:0)

Bittere Niederlage! Nachdem unter der Woche gegen Weissenrode ein Sieg eingefahren wurde, sollte an diesem Spieltag nachgelegt werden. Mit einem Sieg hätte man aktiv um den Aufstieg mitspielen können. Aufgrund einiger angeschlagener Spieler musste das erfolgreiche Team auf zahlreichen Positionen umgestellt werden. Dennoch war ein Sieg fest eingeplant. Der Anfang schien auch recht Erfolg versprechend, nach einigen Chancen konnte Anik in der 30 min. das erste Tor erzielen. Danach hatte der LSC noch viele Möglichkeiten den Vorsprung zu erhöhen, diese wurden aber nicht konsequent genug zu Ende gespielt oder der Pfosten war im Weg. Bis zur 45 min. war der LSC die spielbestimmende Mannschaft und hätte seine Führung ausbauen müssen. In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit gab es ein erstes Lebenszeichen von Olympia und der heute stark spielende Jannis Lehmkuhl konnte in höchster Not auf der Linie klären.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild und Olympia wurde zunehmend stärker.  12 Minuten nach Wiederanpfiff konnte Olympia den Ausgleich erzielen, wobei der Keeper der Gastgeber dabei unglücklich agierte. Um die Offensive der Gastgeber zu stärken wurden nun neue Spieler eingewechselt, aber Olympia machte weiterhin das Spiel. Folgerichtig konnten sie in der 63 min. die, nun verdiente, Führung erzielen. Aber dieses Tor ließ den LSC endlich wieder wach werden mit dem Ergebnis, dass das Gäste Tor unter Dauerbeschuss stand. Fast im Minutentakt wurden sich Chancen erarbeitet, die aber immer vom Schwartauer Keeper oder der eigenen Unfähigkeit vereitelt wurden. Es gelang in der 75 min. auch der Ausgleich, doch leider von einer Position, welche die guten Schiedsrichter als Abseits erkannten. Leider konnten auch die weiteren Angriffe nichts Zählbares abwerfen, um wenigstens einen Punkt zu holen, welcher verdient gewesen wäre. Aber Olympia ließ nichts Derartiges zu und somit gingen sie als verdiente Sieger vom Platz. Sie hatten heute das nötige Glück, was ihnen sonst wohl gefehlt hatte. Das heutige Spiel hatte gezeigt, dass die Gäste durchaus in höheren Regionen der Tabelle spielen könnten. Für den LSC bedeutet diese Niederlage nun, dass weiter konzentriert gearbeitet werden muss. Trotz dieser schmerzhaften Niederlage ist das Ziel, bester Aufsteiger zu werden immer noch möglich. Es heißt nun dieses Spiel abhacken und sich auf den Gegner nächste Woche vorbereiten. Dieser wird die erste von Olympia sein, somit hat das Team gleich die Möglichkeit alles vergessen zu machen. 

LSC:  1: Meibohm, 2: Gandl, 3: Lehmkuhl, 4: Krakow, 5: Lübker, 6: Multhaupt, 7: Anik, 8: Ryll, 9: Ede, 10: Gottschalk, 11: Bornemann




Samstag, 19. Februar 2011

FA-Cup: Amateurklub Crawley Town FC nach Old Trafford


Das große Los hat dabei Amateurklub Crawley Town FC gezogen. Der Fünftligist aus West Sussex darf am Samstagabend im Old Trafford bei Manchester United ran. Durch einen 1:0-Erfolg bei Viertligist Torquay United erreichte Crawley Town FC Ende Januar als erst sechster Amateurklub seit dem Zweiten Weltkrieg das Achtelfinale des FA-Cups (in England haben die ersten vier Ligen Profistatus). Und dort zog der Verein aus der südenglischen Grafschaft Sussex das große Los: Ein Auswärtsspiel bei Manchester United.



Beide Klubs werden die Roten Teufel genannt, doch damit hat es sich auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Crawley liegt südlich von London, etwa zehn Minuten vom Flughafen Gatwick entfernt. Die Red Devils tragen ihre Heimspiele im Broadfield Stadium (5000 Plätze) aus. Crawley liegt in der Conference derzeit auf den zweiten Platz hinter dem AFC Wimbledon (gegründet von Fans des ehemaligen Wimbledon FC… Vinnie Jones lässt grüßen).