FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Mittwoch, 9. März 2011



BSSV II – SV Müssen   1-1

Enttäuschende Vorstellung vor heimischer Kulisse. An einem sonnigen Heimspieltag konnte der SV Müssen im Derby nicht bezwungen werden. Man tat sich in der ersten Halbzeit mehr als schwer und konnte kaum Akzente in der Offensive setzen. Zu träge agierten die Mannen des BSSV und immer wieder brachte man sich selbst in Bedrängnis. So ging es auch torlos in die Pause, denn auch der SV Müssen konnte aus den Fehlern der Büchener kein Kapital schlagen.

Nach dem Seitenwechsel und einigen Wechseln brachte man etwas mehr Schwung in die Partie. Es dauerte dennoch lange bis man endlich eine, der sich nun bietenden Torchancen nutzen konnte. Nach schöner Flanke von Erik Skubowius konnte Thomas Nowitzke in der 70. Minute unmittelbar vor dem Tor zur verdienten 1:0-Führung einnetzen. In der Folge ergaben sich für den BSSV noch weitere Möglichkeiten, aber es gelang einfach nicht den Sack zuzumachen. Und so kam es wie so oft im Fußball: Wenn man vorne die Tore nicht macht, wird man dafür hinten bestraft. In der Nachspielzeit schaffte es Müssen dann nämlich noch den Ausgleich zu erzielen. Nach Flanke von der linken Seite konnte der Gästestürmer ungehindert zum 1:1 einköpfen. Kurz darauf war die Partie beendet und die Blamage für den BSSV perfekt. Fazit: Heute war man selber Schuld, dass man Punkte liegen gelassen hat. Hätte man energischer auf ein weiteres Tor gedrängt, wäre der Sieg überhaupt nicht in Gefahr gewesen. So aber muss man sich mit dem einem Punkt zufrieden stellen und nächste Woche in Breitenfelde die Punkte wieder holen.



Die unglaubliche Serie von Müssen geht weiter. Seit Mitte Oktober sind die Mannen von Markus Menzel in der Liga ungeschlagen. Also nunmehr seit 6 Spielen. Man hat sich nach dem letzten Wochenende einiges vorgenommen. Den Spielern war klar, dass man mit so einer Leistung heute als Verlierer vom Platz gehen wird. Müssen wollte nah an den Gegenspielern stehen und ein kontrolliertes Passspiel ausüben. Das Spielfeld wurde klein gehalten und Büchen hatte wenig Anspielstationen. Der Gastgeber spielte meist durch die eigene Abwehrreihe und steil nach vorne. Müssen dagegen fing die Bälle ab und wollte so schnelle Angriffe nach vorne tragen. Beide Taktiken führten dazu, dass klare Chancen eigentlich komplett aus blieben. Es gab in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Aktion. In der zweiten Halbzeit sah man dasselbe Spiel wie in der ersten Hälfte. Interessant wurde es ab der 75. Minute. Büchen erspielte sich innerhalb von fünf Minuten drei gute Chancen. Es ging jedes Mal über außen und die BSSV`er standen besser zum Ball als die Müssener. So gingen die Hausherren nach einer Flanke und dem Abschluss nicht ganz unverdient nach 78.Minuten in Führung. Müssen zeigte sich wenig geschockt und versuchte den ein oder anderen Angriff in etwas Zählbares umzusetzen. Es gelang aber wenig. Büchen hatte Platz zum Kontern, aber spielte zu umständlich. In der Nachspielzeit konnte Orhan Avci sich außen durchsetzten und in die Mitte Flanken. Dort stand Marco Lehnhardt bereit und konnte einen Flugkopfball einnetzen. Es war die 90 + 4. Spielminute und somit auch der Endstand. Dieses Unentschieden war am Ende auch gerecht, da es keine Mannschaft heute verdient hat drei Punkte mitzunehmen. Dafür hat man sich zu wenige Chancen erarbeitet und war auch nicht drückend überlegen.

Müssen: Förster - Hase - Wedekind - Eggert - Nicolaus - Schoenemann - Grade - Böttcher - Lehnhardt - Hanck - Anton - Brüggmann - Avci - Wittenberg







SIG Elmenhorst – SG S`bek-Lütau   5-1

Heute haben wir den SG Schnakenbek/Lütau bei uns zu Gast gehabt und wir haben sie mit 5:1 nach Hause geschickt. Bei rund 50 Fans zeigten wir eine gute erste Halbzeit mit vielen Torchancen. Gleich zu Beginn der Partie merkte man, dass dies ein Geduldsspiel  wird. Zum Anfang war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften mit guten Chancen ein tolles Spiel zeigten. Aber von den Spielanteilen waren die Hausherren klar überlegen. Nach vielen vergebenen Chancen gelang es  dann der SIG Elmenhorst 1:0 in Führung zu gehen. Nach einer Flanke von Patrick Schwan nickte Dennis Metlok locker ein. Nach der 1:0 Führung sah man, dass der Damm bei der SIG Elmenhorst gebrochen war. Kurze Zeit später, dann die nächste gute Kombination über  Dennis Metlok,  der eine Flanke auf Patrick Schwan spielt und der locker zum 2:0 einschiebt. Nach dem Tor spielte die SIG weiter nach vorne. So gelang es Marc Paetzke, nach erneuter  Vorlage von Dennis Metlok, zum 3:0 zu erhöhen. Aber die SG Schnakenbek/Lütau  gab nicht auf und versuchte es immer weiter nach vorne zu spielen und sich gute Chancen heraus zu arbeiten. Dafür wurden die Gäste belohnt und schossen das 3:1. Kurze Zeit später war Halbzeit. Die Fans sahen eine gute Halbzeit von beiden Teams. In der 2. Halbzeit war es dann nicht mehr so ein schönes Spiel, doch der Gastgeber kam noch mal  stark über Rouven Ehlers, der sich an der Linie durchsetzt und zum 4:1 ins Torwarteck einschob. Am Ende der Partie kam eine hohe Flanke und Patrick Schwan köpfte zum 5:1 ein! Das war auch das Ende der Partie. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Fans,  die zugeschaut haben und entschuldigen uns, dass sie keine schöne 2 Halbzeit mehr gesehen haben. Wir hoffen, dass  ihr uns wieder zahlreich in Siebenbäumen unterstützt.

SIG: Andre Meins-Ulf Stuhlmacher, Bastian Wöhl, Jan-Marten Brügmann, Jörn Krützmann-Rouven Ahlers, Toni Quindt , Bernd Reinke, Marc Paetzke-Patrick Schwan-Dennis Metlok.

KREISKLASSE B



SIG Elmenhorst II – BSSV IV   2-6

Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann die G4 letztlich einen souveränen Erfolg einfahren. Mit nur 11 Spielern ist die G4 an diesem Wochenende zum ersten Aufeinandertreffen gegen die SIG-Reserve nach Elmenhorst gereist. Von Beginn an übernahm die G4 die Initiative und wollte frühzeitig zum ersten Tor kommen. Viele Chancen wurden heraus gespielt, aber auch kläglich vergeben. Elmenhorst hatte kaum Torchancen, lediglich eine verunglückte Flanke knallte an den Pfosten.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Bauer Piehl mit letzter Kraft einen Schuss aufs Tor bringen, der dann auch gleich einschlug!

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte die G4 gleich nachlegen, wiederum war es der Bauer, der allmählich auch wieder nüchtern wurde. Im Gegenzug zeigte der Referee auf den Punkt, Elfmeter für Elmenhorst. Alwin soll gefoult haben? Nur noch 2:1. Zu allem Überfluss verletzte sich Priesa bei einem Zweikampf und die G4 musste ab Minute 60. mit 10 Mann weiterkämpfen. Gerade als der Gastgeber im Aufwind war, konnte Petro einen gut vorgetragenen Angriff zum 3:1 vollenden, kurz darauf konnte der Pfannenwerfer Addi seinen Alkoholatem einsetzen, die Gegenspieler irritieren und das 4:1 machen. Jetzt war der Drops fast gelutscht. Elmenhorst konnte noch einmal verkürzen, aber Matten und erneut Bauer konnten das Endergebnis herstellen.

BSSV : 1 Matthay  2 Gordon Klangwart  3 Jaschinski  4 Ullrich  5 Winkler  6 Kurt  7 Piehl  8 del Petro  9 Pries  10 Krüger  11 Knaack.

Dienstag, 8. März 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST



BSSV – Breitenfelder SV   4:5  (1:1)

Im Lauenburger Derby sahen die Zuschauer ein spannendes Torfestival, am Ende behielten die Uhlenbuscher trotz eines zwischenzeitlichen 1:3-Rückstandes die Oberhand. Daher war Büchens Coach Henning Meins auch sichtlich angefressen. „Der Einbruch folgte nach dem zweiten BSV-Treffer, da gingen bei uns nach gutem Spiel wieder mal die Lichter aus“. Der BSSV begann vor 200 Zuschauern defensiv, überzeugte durch viel Kampf und Einsatz. Nach einem zweifelhaften Elfmeter, den Folke Brodersen (30.) verwandelte, ging der Favorit in Front. Trainer Meins: „Hinnerk Nitsch und Brodersen laufen im Strafraum nebenher, beiden fallen und plötzlich gibt es Elfmeter für den BSSV, da war gar nichts“. Doch Büchen kämpfte sich zurück. Eine Flanke von Nitsch vollendete Steven Gleu (43.) per Kopf. Dadurch bekam der BSSV im zweiten Durchgang Oberwasser und erhöhte binnen fünf Minuten auf 3:1. Sebastian Tolle (50.) und Timo Schlichting (55.) nutzen ihre Möglichkeiten eiskalt aus. Doch die Überraschung sollte ausbleiben, nach dem Anschlusstreffer von Brodersen (60.) lief bei den Hausherren nichts mehr zusammen. In Unterzahl – Nitsch (63. Foulspiel) sah die Ampelkarte – kassierte Büchen durch Daniel Kruse (65.) den Ausgleich, Abu Khartey (73.) und Janne Zunker (78.) drehten die Partie dann komplett. Der Anschluss der Büchener kam mit dem Abpfiff zu spät. Nachdem Keeper Hauke Hansen Magnus Möhrmann im Strafraum umriss, verwandelte Christian Kokartis (90.) den fälligen Elfmeter. „Wir hatten ihnen schon ein Bein gestellt, doch es reichte nicht zum umfallen“, bilanzierte Meins abschließend die Partie.

BSSV: Behnke – Nitsch, Schleede (46. Möhrmann), Hamann, Gleu, A. Hahn, Schlichting (Sievert), Tolle, Kokartis, Casper, Schuster.


Breitenfelde: Hansen – Schönfeldt (46. Celik), Rehr, Felsner, Biallas (56. Kruse), S. Siemers, Henning, Becker, Khartey, Brodersen, Zunker (80. Bahr).



TuS Lübeck – TSV Siems   1:1  (0:1)

Keinen Sieger gab es im Lübecker Abstiegs-Derby. Flüssige Kombinationen waren Mangelware, das Derby war geprägt von Emotionen und fairem Kampf. „Der Boden ließ hier auch gar nicht mehr zu“, sagte TuS-Trainer Nils Willert. Bis zur Pause war Siems die spielbestimmende Mannschaft, so war die Pausenführung nicht unverdient. Enmanuel Rivera verschuldete unglücklich einen Handelfmeter, den Steven Tucholski (39.) sicher verwandelte. Nach dem Wechsel übernahm dann der Gastgeber das Kommando und erspielte sich durch Peter Yeboah und Marcel Stellbrink gute Möglichkeiten. Ein Freistoss aus gut dreißig Metern brachte dann den verdienten Endstand. Dennis Tombers (51.) hämmerte den Ball unhaltbar für Sascha Reger in die Siemser Maschen. So konnten die Hausherren den „Drei-Punkte-Vorsprung“ auf einen Abstiegsrang halten. Tombers gelb-rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens (90.) fiel da nicht mehr ins Gewicht. „Ein gerechtes Ergebnis. Kein tolles Spiel, es zählen halt die Punkte“, war Trainer Willert dennoch zufrieden.

TuS: Gaglar – Gehring, Poch, Rivera, Kreft, Jankowiak, Söhns (46. Stellbrink), Willert (64. Dziavlowski), Bilgen (64. Buraktar), Yeboah, Tombers.


Siems: Reger – Hennings, Schumacher, Mielke, Kessler (60. Arslan), Weber, Schellhammer (76. Guenes), Tucholski, Meese, Jäkel, Wiese (76. Paschen).

TSV Trittau – Groß Grönau   3:1  (2:0)

Mit dem verdienten Erfolg sicherte sich der TSV weiterhin einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Die Truppe von Carsten Holst hatte einen perfekten Start, Mirco Prehn (3.) erzielte aus sechzehn Metern die frühe Führung. Kapitän Tim Lessau setzte im entscheidenden Moment nach und bereitete mustergültig vor. „Wir hatten ja die Wiedergutmachung im Kopf“, so Holst, „das brachte natürlich Sicherheit“. Und als Max Johnsen in der 34. Minute nachlegte, ging es aus Trittauer Sicht beruhigt in die Pause. Nach dem Wechsel verlor der Gastgeber mehr und mehr den Faden. „Da hat uns Dennis Stach im Spiel gehalten, ein Remis war hier für Grönau locker möglich“, gab Holst fair zu. Doch der Anschlusstreffer durch Sascha Woelki (85.) kam für die Eintracht einfach zu spät. Mit einem Konter besiegelte Johnsen (90.) die Grönauer Niederlage.

Trittau: Stach – Kiehn, Zimmermann, Gawor, Klement (63. Hofmann), Lessau, Prehn, Anton, Wedel, Herdt (73. Rusche), Johnsen.

Grönau: Bludau – Bolte (46. Franke), Sahmkow, Lau, Moldenhauer, Bothmann, Meister, Hartleben (36. Mastrini), Woisin (36. Kienle), Woelki, Pajonk.

RW Moisling – ATSV Stockelsdorf   1:1  (1:0)

In einem schwachen Spiel auf seifigen, teils gefrorenen Untergrund gab es eine gerechte Punkteteilung. Die Rot-Weißen waren optisch überlegen, Chancen besaßen jedoch beide Teams. Jan Bornemann hatte mit einem Fernschuss Pech, ein Flachschuss von Bruder Marc rauschte knapp am Pfosten vorbei. Bei den Gästen vergab Per Möller zwei gute Kopfballchancen. Der beste Spielzug der Moislinger brachte dann kurz vor der Pause die Führung. Ertugrul Özdemir legte von der Grundlinie überlegt auf Dennis Akar (44.) ab, der per Direktabnahme ins lange Eck vollstreckte. Nach der Pause wurde die Partie nicht besser, ein Grund war auch Schiedsrichter Mirco Böck, der keinen Spielfluss zuließ. Da waren sich Trainer Dirk Kohlmann und Dirk Wetendorf einig. „Alle gefühlte 60 Sekunden wurde unterbrochen, jeder Zweikampf wurde abgepfiffen. So macht Fußball keinen Spaß“. In der 63. Minute glich Stodo dann verdient aus. Der eingewechselte Tobias Kuhlmann passte auf Jonas Cekici, der überlegt abschloss. Zwei Minuten später musste Marcel Schütte per Ampelkarte (Meckern) vom Platz. Einen Aufreger gab es noch am Brüder-Grimm-Ring. Ein Torschuss von J. Bornemann staubte Martin Niels (90.) ab, doch Böck entschied auf Abseits. Diese Entscheidung wollte Niels nicht akzeptieren, so musste auch der zweite Moislinger per Ampelkarte vom Platz.

Moisling: Frahm – M. Bornemann, Barten, Dogan, Froh, Akar, Schütte, Azzez, Özdemir (63. Kohlmann), J. Bornemann, Akcasu (55. Niels).

Stockelsdorf: Rothe – Molt, Voß, Wohlfahrt, Möller (87. Fialkowski), Hofmann, Schober, Hielscher (86. Nagorski), Sindi, Oeverdieck (46. Kuhlmann), Cekici.


SSC Hagen-A. – TSV Lensahn   9:2  (2:2)

Nach der hohen Auswärtsniederlage stehen bei den Ostholsteinern die Zeichen langsam auf Abstieg. Beim SSC hingegen ist alles im Lot, die Elf von Georg Jobmann ist nach dem höchsten Heimsieg die beste Heimelf (25 Punkte) der Liga. Die Gastgeber hatten einen guten Start, Lars Weltin (10.) und Christian Lantz (20.) schossen eine 2:0-Führung heraus. Die Gäste hielten im ersten Durchgang gut mit, glichen durch Florian Dora (26.) und Torben Balzereit (33.) aus. „Eigentlich Tore aus heiterem Himmel, die waren völlig überflüssig“, so SSC-Trainer Georg Jobmann. Doch nur drei Minuten später spielten die Ostholsteiner in Unterzahl, Dora sah wegen Nachtretens den roten Karton. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff war die Partie dann praktisch entschieden. Weltin (46.) und Gordon Jokisch (47.) stellten die Weichen schnell auf Sieg. „Davon hat sich Lensahn nicht mehr erholt, wir konnten nun befreit aufspielen“, war Jobmann mit der zweiten Hälfte zufrieden. Als Felix Last (58., 62.) per Doppelschlag erhöhte, brachen die Lensahner endgültig auseinander. Lensahns Keeper Gianluca Genco (70.) und Daniel Neuhäuser (74.) trafen per Eigentor, Kai Pohlmann (90.) setzte den Schlusspunkt. Für den TSV brechen schwere Zeiten an, zudem musste Torwart Genco (75.) verletzt ausscheiden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Burkhard Morr schon dreimal gewechselt, so ging es nur noch zu neunt weiter.

Hagen-A. Gollnest – Jokisch, Hausberg, C. Lantz, Lembke, Klamt, Last (69. Danger), Schmidt-Hartwigsen (85. R. Pohlmann), Stein (58. K. Pohlmann), Twachtmann, Weltin.

Lensahn: Genco – Kuchel, Neuhäuser, Radzwill, O. Knorr, Babbe (45. Green), Prieß, Balzereit, König, Heun (66. Steffen), Dora.


Eutin 08 - FC Dornbreite 1:5  (0:3)

Mit dem vierten Dreier seit der Winterpause bleibt der FCD weiterhin erfolgreich in der Spur. Behrens (2.) sorgte bei den Gästen für einen Einstand nach Maß, auf der Gegenseite konnten Schmahl und Schumacher ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Dornbreite blieb am Drücker und kam, begünstigt durch grobe individuelle Fehler der Eutiner Defensive, bis zur Pause zu zwei weiteren Treffern. K. Rönnau (24., 32.) schraubte sein Tor-Konto auf 23. „Wir haben phasenweise sehr schlechten Fußball geboten“, war Eutins Liga-Obmann Malte Gertenbach enttäuscht. „Unsere Fehler hat der Gegner gnadenlos ausgenutzt“. Nach dem Wechsel schraubte Mecker (62., 80.) das Ergebnis in die Höhe, Schumacher (86.) gelang der Ehrentreffer.

Eutin: Scharnitzki – Malchow, Graper, Weiß, Sax, Ahlers, Schmahl, Brunner, Schulze, Schnalke (74. Hallmann), Schumacher.

Dornbreite: Pekrun – Staackmann, N. Rönnau (85. Schmidt), Olsson, Gomez, Strehlau, Behrens (17. Brückner), Mecker, Gomes, Hagen, K. Rönnau.

Freitag, 4. März 2011

Teilung der Kreisliga kommt!



Moinsen Sportsfreunde!

Ich komme noch mal auf das Thema der Kreisliga-Teilung zu sprechen. An dieser Stelle vielen Dank an Patrick Thoms (KFV Lübeck) und Karsten Klingbeil (KFV Lauenburg), mit denen ich per Mail Kontakt hatte. Es wird definitiv zum Ende der Saison die gemeinsame Kreisliga aufgelöst und jeder Kreis bekommt seine eigene Liga. Für dieses Anliegen bedarf es keinen Verbandstagsbeschluss, da bei Einführung dieser Staffel offiziell nichts festgehalten wurde.

Auf Anfrage durch einige Vereine wurde im April 2010 beim Vorstand des KFV Lübecks die Bitte um Auflösung der gemeinsamen Staffel gebeten. Hier wurde zuerst ein allumfassendes Stimmungsbild der Lübecker Vereine erfragt. Hierzu gab es zum Saisonende eine Tagung, an der beinahe alle Vereine einen Vertreter entsandt hatten. Vom KFV Lauenburg wurden ebenso Vertreter durch den Vorstand eingeladen.
Das Votum fiel letztendlich sehr deutlich für die Trennung aus, so dass die Bitte auf Trennung an den Vorstand erneuert wurde

Dort wurde zugesichert, dass die Trennung per Vorstandsbeschluss dann so geschehen wird und der Vorstand den KFV Lauenburg in Kenntnis setzt. Aktuell ist der federführende Kreis ermächtigt, die Durchführungsbestimmungen nach eigenem Ermessen zu verändern. Oftmals wurde in dieser Angelegenheit der § 42 der Satzung des SHFV genannt.

1. Die Neugründung, Auflösung und der Zusammenschluss von Kreisen bedarf der Zustimmung des Vorstandes des SHFV."

Der Paragraph kann hier wohl nicht herangezogen werden, da eine gemeinsame Staffel nicht gleichbedeutend mit einem Zusammenschluss ist. Hier ist tatsächlich der komplette Zusammenschluss gemeint. Entsprechend ist der SHFV außen vor, wurde jedoch gemäß der Aussage des Lübecker KFV-Vorstandes informiert und hat bestätigt, dass es nur eines Beschlusses des KFV Lübeck bedarf.

Im Lauenburgischen strebt man für die Zukunft eine Zusammenarbeit mit dem KFV Stormarn an, um mit denen eine gemeinsame Kreisliga zu bilden. Das ist aber alles halt noch Zukunftsmusik, welches Jahr ist hier noch völlig offen.

Ich hoffe, ich konnte mit den Zeilen ein wenig für Klarheit sorgen. Was ist nun Vorteil oder Nachteil dieser Trennung… die Zukunft wird es zeigen. Für uns Lauenburger – das ist meine persönliche Meinung – wird die Qualität sehr leiden. Und was dann unser Aufsteiger für eine Rolle in der Verbandsliga spielt…. Wenn denn überhaupt einer aufsteigen will. Denn damit kann man sich im Verein auch eine Menge kaputtmachen. In diesem Sinne… wir sehen uns auf dem Bolzer!


Gruß Ralf / Mülli

Dienstag, 1. März 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom Samstag




FC Dornbreite – TSV Malente   7:0  (3:0)

Nach dem Kantersieg gegen Büchen (7:1) überrannte der FCD auch den völlig überforderten TSV Malente am heimischen Steinrader Damm. Schon nach sieben Minuten eröffnete Kristof Rönnau das Torfestival, in der Folge ließ die Maaß-Elf aber viele Chancen liegen. „Das war heute aber das einzige Manko. Wir waren haushoch überlegen, daher will ich das Ergebnis auch nicht überbewerten“, sagte der Coach. Bis zur Pause machte Dornbreite den Sack schon zu, erneut K. Rönnau (39.) und Benjamin Mecker (42.) erzielten die Pausenführung. Nach dem Wechsel ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal, kassierten die neunte Pleite in Serie. K. Rönnau (46., 20. Saisontreffer) mit seinem dritten Streich, Christian Staackmann (50.), Marcel Hagelstein (68.) und Sascha Hagen (85.) erhöhten ohne Gegenwehr.

Dornbreite: Pekrun – Gramckau (62. Brückner), Staackmann, N. Rönnau, Olsson – Gomez (65. Hagelstein), Strehlau, Behrens, Mecker – Hagen, K. Rönnau.



ATSV Stockelsdorf – Oldenburger SV   0-0

Der ATSV bleibt auch gegen den auswärtsstarken OSV im siebten Spiel in Serie ungeschlagen. Die Zuschauer sahen ein torloses Remis der besseren Sorte. „Ein insgesamt gerechtes Ergebnis. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten“, befand ATSV-Coach Dirk Weetendorf objektiv die Partie. Bei den Gastgebern vergab Neuzugang Ommeed Sindi (SV Hamberge) eine gute Konterchance, Jonas Cekici hatte mit einem missglückten Heber über das Tor die beste Möglichkeit des Spiels. „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, da wir zu null gespielt haben. Wir sind weiter auf dem Vormarsch“, fügte Weetendorf hinzu.

Stockelsdorf: Rothe – Voß, Molt, Wohlfahrt, Möller, Hofmann, Oeverdieck (76. Kuhlmann), Hielscher, Sindi, Roloff (70. Fialkowski), Cekici.

Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön, Sager, Schröder, Petyrek (85. Emmrich), Rosenthal, Nielsen, Lammert (76. Kowski), Wenn, Frieske.

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG



TSV Gudow – TSV Kücknitz   5-0

Zweites Heimspiel = zweiter Sieg! Das Video scheint die Spieler und auch wieder ein paar mehr Fans zu beflügeln! Am Sonntag kam der TSV Kücknitz auf den Segrahner Berg. Das Hinspiel ging mit 4:2 verloren und somit hatte der TSV Gudow noch etwas gut zu machen. Der Rasen  war nicht mehr mit Schnee bedeckt, aber noch ein wenig gefroren. Zwei Änderungen gab es zum letzten Spiel, Tim Scherp und Christian Hingst ersetzten die verhinderten Dennis Lange und Sebastian Diekert. Der TSV machte genau da weiter, wo er letzte Woche aufgehört hatte. Die Kücknitzer wurde schnell unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Die Überlegenheit in allen Mannschaftsteilen war sehr deutlich. In den 90 Minuten musste unser Torwart R. Winkler nur einen einzigen Ball halten. Die Viererkette, um Jan Ulrich, ließ nichts anbrennen und störte die gegnerischen Angreifer schon bei der Ballannahme. Die Offensive war an diesen Sonntag konzentrierter im Abschluss. N. Krogmann stieß mehrfach in die Kücknitzer Hälfte vor und spielte in der 27. Min. J. Ehrhardt an der Strafraumgrenze frei, der aus der Drehung zum 1:0 abzog. Nur 10 Minuten später zirkelte M. Borowski einen Freistoß aus 20 Metern in den wunderschön in den Winkel. Kurz vor der Pause netzte T. Lindner nach einer Flanke von M. Müller (seit Wochen in guter Form) zum 3:0 Halbzeitstand. Die Führung war hoch verdient und endlich wurden die Chancen genutzt!
Im zweiten Abschnitt spielte der TSV noch druckvoller. Das Mittefeld blieb dabei das Sahnestück, fast jeder Zweikampf wurde gewonnen und spielerisch ist von Woche zu Woche ein Fortschritt zu erkennen. Nach einem tiefen Pass auf M. Borowski konnte J. Ehrhardt den Ball nicht ins Gehäuse befördern. Besser machte es J. Scherp, der nach Querpass zum 4:0 (54.) einschob. Die Angriffe liefen über die starken Außenbahnen immer besser. Nach einem schönen Zuspiel auf  T. Lindner wurde dieser im Strafraum gefoult und er verwandelte den Elfmeter sicher zum 5:0 Endstand. Danach hatten noch die eingewechselten T. Tegge und M. Keune gute Tormöglichkeiten, die leider am vorbei gingen. Ein gutes Spiel vom TSV Gudow, schauen wir mal, was beim Tabellenführer am Sonntag in Siebenbäumen möglich ist.
Fazit: Der Respekt geht diesmal an unseren Keeper R. Winkler, der nach Wochenendschicht in Mannheim extra am frühen Morgen los fuhr, um rechtzeitig auf dem Platz zu stehen!
Gudow: R. Winkler, Michael Müller, Christian Behrendt, Jan Ulrich, Tim Scherp- Jan Scherp, Nils Krogmann (60. M. Keune), Maurice Borowski, Tino Lindner (80. S. Herbst), Christian Hingst - Jens Ehrhardt (70. T. Tegge)



Das erste Pflichtspiel im Jahre 2011 bestritten wir auswärts beim TSV Gudow. Auf dem harten Rasenplatz entwickelte sich kein schönes Fußballspiel, da beide Mannschaften zunächst Schwierigkeiten hatten mit dem Platz zu Recht zu kommen. Gudow erarbeitete sich ein Übergewicht und kam durch diverse Fernschüsse zum Abschluss. Unsere Offensivbemühungen endeten meist mit Fehlpässen im Spielaufbau, was zum einen an mangelnder Konzentration im Abspiel lag, auf der anderen Seite aber auch an fehlender Laufbereitschaft und daraus resultierend einfach keine Anspielstation vorhanden war. So konnte der TSV Gudow sich innerhalb von dreizehn Minuten eine komfortable 3:0 Halbzeitführung herausspielen, nachdem in der 27. Minute ein Flachschuss vom 16er im linken Eck landete, in der 36. Minute ein sehenswerter Freistoß im linken Winkel einschlug und in der 40. Minute eine Flanke volley und durchaus artistisch ins Tor verlängert wurde. Echte Torchancen unsererseits gab es in der ersten Halbzeit nicht.

In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel nicht mal im Ansatz drehen. Der TSV Gudow war einfach agiler und giftiger in den Zweikämpfen und konnte darüber hinaus dann auch unsere Unordnung ausnutzen. In der 54. Minute konnten die Hausherren einen Fehler im Spielaufbau nutzen unsere Abwehr ausspielen und auf 4:0 erhöhen. Nur vier Minuten später konnte per Foulelfmeter der 5:0 Endstand hergestellt werden. Unsere einzige echte Torchance sollte erwähnt werden, nach einer Flanke von recht konnte Florian Kleinschmidt einen schönen Seitfallzieher nur ans Außennetz setzen. Eine auch in der Höhe völlig verdiente Niederlage, die einmal mehr gezeigt hat das Fußball eine Bewegungssportart ist und die Mannschaft die sich mehr bewegt dann auch gewinnt und eine Menge Spaß hat. Ein Dank geht an die mitgereisten Zuschauer die sich an diesem Sonntagnachmittag ins südliche Lauenburg begeben haben.


SSV Güster – SG Wentorf/S.   3-3

Auf einem eigentlich nicht bespielbaren Platz trennten sich der SSV Güster und die SG Wentorf-Schönberg am Ende leistungsgerecht 3:3 Unentschieden. Bei steinhartem und glattem Geläuf, das zudem mit zahlreichen Unebenheiten durchsetzt war, waren flüssiges Kombinationsspiel und dynamische Antritte kaum möglich. Güster begann gut und hatte den Gast zunächst im Griff. Es dauerte bis zur 20.Minute, dann gingen die Hausherren durch Strube, nach Vorlage Henning Hauschilds in Führung. In der Folge ließ man sich aber mehr und mehr den Schneid abkaufen. Der Ausgleich Wentorfs in der 35.Minute fiel dann dennoch sehr unglücklich. Frahm drehte einen Freistoß um die Mauer, aber eigentlich relativ ungefährlich in die Tormitte, doch zwei Spieler kreuzten den Ball, sodass dieser für Keeper Felix Moritz schwer zu sehen war und zu allem Überfluss rutschte der Güsteraner Schlussmann auch noch aus. Nur fünf Minuten später stand es dann plötzlich 1:2 aus Sicht des SSV. Wieder gab es Freistoß, die Hintermannschaft schlief und man verlor den Wentorfer Toptorjäger einmal kurz aus den Augen und schon sorgte er für die Führung, die auch bis zur Pause Bestand haben sollte.

Nach dem Führungstreffer durch Strube ließ Güster die Klarheit im Spiel vermissen und spielte zu viel Klein-Klein in der eigenen Hälfte. Das sollte im zweiten Spielabschnitt deutlich besser werden. Die Angriffe gelangten nun schneller in die gegnerische Hälfte und wurden auf die Außen verlagert, wo die Flügelspieler von Warburg und Lüdtke viel Dampf machten und sich immer wieder durchsetzen und bis zu Grundlinie vorstoßen konnten. Aus genau solchen Szenen entwickelten sich auch das 2:2 und 3:2. Lüdtke spielte den eingewechselten Lewinski an, der leitete weiter auf Jessen, welcher dann Felix von Warburg bediente. Der beste Torschütze Güsters nutzte die Gelegenheit in der 62.Minute zu seinem sechsten Saisontor. Vier Minuten später überlief Lüdtke auf der linken Seite seinen Gegner und wurde kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Der folgende Freistoß Hauschilds gelangte über Umwege zu Lewinski, der mit seinem schwächeren rechten Fuß zur 3:2 Führung einnetzte. Doch in der 75.Minute glich die SG Wentorf-Schönberg die Begegnung wieder aus. Frahm zog einen Freistoß von rechts außen aufs Tor, Felix Moritz der damit zum Pechvogel des Tages wurde, rutschte erneut aus und der Ball schlug in der langen Ecke zum 3:3 ein. Dennoch bot Moritz eine gute Partie und rettete ein ums andere Mal gegen freistehende Stürmer des Gegners. Nach dem Ausgleich sprang auf beiden Seiten nichts Zählbares mehr heraus, sodass es beim 3:3 blieb. Das Unentschieden geht in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel in Ordnung. Im Boxen hätte man die erste Halbzeit nach Punkten für Wentorf, die zweite für Güster gewertet. Großer Fußball war heute nicht möglich, doch der SSV nahm den Kampf an und unter den gegebenen Umständen zeigten beide Mannschaften ein ordentliches Spiel. Gute Besserung sendet der SSV noch an den Spieler Frahm der Gäste, welcher scheinbar unglücklich umknickte, hoffentlich ist nichts Schlimmeres passiert.

Güster: 1 Felix Moritz - 12 Florian von Warburg, 3 Tobias Gallandt, 2 Henning Hauschild, 4 Martin Edler - 5 Oliver Strube, 10 Sören Jessen - 6 Marty Hauschild, 7 Christian Lüdtke - 9 Michael Dubberstein - 13 Felix von Warburg , 8 Leif Lewinski (60. M.Hauschild), 11 Hanns-Peter Jaac.


Phönix Lübeck - AKM Lübeck 0:2 (0:0)

Die neu formierte Phönix-Mannschaft konnte nur eine Hälfte mithalten. In Hälfte eins hatten sie durch Timo Nippert und Rodriguez große Möglichkeiten zur Führung. Die Größte hatten aber die Gäste, als Ahmet Erenkaya mutterseelenalleine aufs gegnerische Tor zulief und das Leder nicht im leeren Gehäuse unterbrachte. Das machte er in Hälfte zwei besser, da erzielte er die Führung für AKM (49.). Weitere Chancen durch Hakan Ergel und Erenkaya wurden liegen gelassen. Den Siegtreffer netzte Raid Alhamani fünf Minuten vor Schluss ein. Die Gastgeber hatten in Hälfte zwei nichts mehr zuzusetzen. Der neue Trainer Manuel da Silva war enttäuscht: "Die Niederlage ist völlig verdient, der Leistungsabfall gerade von den Leistungsträgern im zweiten Durchgang ist unverständlich." Der Tabellenletzte muss die nötigen Punkte zum Klassenerhalt gegen andere Gegner aus der unteren Tabellenregion holen. (Quelle: www.shz.de)



SV Fortuna St. Jürgen - FC Dornbreite II 1:10 (0:2)

"Wir waren heute überfordert, hatten gegen eine Mannschaft, die durch Spieler der Ersten unterstützt wurden, keine Chance," resümierte Fortunas Trainer Ralf Habenicht die Begegnung. Bis zum Halbzeitpfiff hielt Fortuna noch mit und musste nur zwei Buden von Diego Gomez und Alexander Berg hinnehmen. Nach dem Wechsel lief nicht mehr viel bei den Gastgebern zusammen und sie kassierten weitere Gegentreffer. Den Ehrentreffer gelang Andy Freitag (60.) beim Stande von 0:4. (Quelle: www.shz.de)

Tore: 0:1 Gomez (28.), 0:2 Berg (37.), 0:3 Gomez (48.), 0:4 Leischner (55.), 1:4 Freitag (60.), 1:5 Gomez (62.), 1:6 M. Venzke (64.), 1:7 Bütow (67.), 1:8 Adamski (75.), 1:9 Bütow (80.), 1:10 Ertel (85.).

 


TSV Schlutup - Lübecker SC 99 0:4 (0:4)

Der LSC bleibt weiter in der Erfolgsspur. Auch in Schlutup überzeugte die Kreutzfeldt-Truppe. Schlutup konnte dem flotten Tempo der Gäste kaum folgen und musste bis zum Halbzeitpfiff vier Gegentreffer hinnehmen. Yunus Eren (6.), Ridvan Sare (18.) und Thomas Frank (20.) trafen zum 3:0. Das 4:0 resultierte aus einem Eigentor von Marcel Witschus (37.). Auf der Gegenseite wurde ein Treffer von Mehmet Ercik (9.) wegen angeblichen Foulspiels nicht gegeben. Dazu hatte Julian Gieseler (55.) noch eine Chance. Sonst bestimmten nur noch die Gäste das Geschehen auf den Platz. Einzig die mangelnde Chancenverwertung ist ihnen negativ anzukreiden. (Quelle: www.shz.de)

KREISKLASSE A


TSV Gudow II – SIG Elmenhorst   2-4

Nach dem man schon Angst hatte, das dass heutige Spiel abgesagt werden könnte, waren wir schon sehr froh, dass am Segrahner Berg gespielt werden konnte! Bei sehr harten Bodenverhältnissen war uns vor dem Spiel schon klar, das dass Spiel heute kein Selbstgänger wird! Es passierte auf beiden Seiten ein Fehlpass nach dem anderen. Nach gut 20 Minuten sah man dann auch, wer den besseren Ball spielte und das war die SIG Elmenhorst. Nach sehr guten Chancen durch Dennis Metlok und Rouven Ahlers schafften wir es immer noch nicht, den Ball ins Gehäuse unterzubringen. Gudow fand danach immer besser ins Spiel herein und spielte auch guten ansehnlichen Fußball und kam auch durch gute Möglichkeiten durch Kevin Gindler und Maurice Kalies zum Abschluss! Dann kam die SIG mit Bernd Reinke, der spielte auf Patrick Schwan und der probierte es aus gut 18 Metern,  das Tor zu treffen, doch er traf  leider nur den Pfosten! Jedoch kam es so wie es kommen musste. Der TSV konterte uns aus und Kevin Gindler schoss das 1:0 für die Heimmannschaft! Danach war die SIG Elmenhorst ein bisschen neben der Spur, doch sie kamen zu weiteren Chancen durch Patrick Schwan, der durch einen 20-Meter Freistoß wieder nur den Pfosten traf! Aber sie drückten jetzt auf dem Ausgleich! Und so geschah es, die SIG Elmenhorst gab nicht auf und konnte noch vor der Pause durch Rouven Ahlers den Ausgleich erzielen! Das war ein klasse herausgespielter Angriff von der SIG. Patrick Schwan spielte den Pass durch die Gasse auf Rouven Ahlers, der spielt Dennis Metlok und der brauch nur noch zum 1:1 einschieben. Mit dem 1:1 ging es dann auch in der Halbzeit! Eine gut ansehnliche Partie.

In der zweite Halbzeit stellte der Gast um und Michael Ludwigsen  kam zum Comeback, der davor zuletzt nur 2.Herren spielte. Er übernahm die Position als letzter Mann und Ulf Stuhlmacher ging auf die Sechser-Position. Es ging dort weiter, wo die erste Halbzeit aufhörte. Elmenhorst spielte gleich weiter nach vorne und kam durch Patrick Schwan, Dennis Metlok und Marc Paetzke vors Tor, doch TSV Keeper parierte stark! Doch Gudow kam auch ab und an mal durch, doch Andre Meins hielt die Bälle stark. Dann kam die SIG Elmenhorst erneut stark nach vorne und spielte einen sauberen Konter über Patrick Schwan, der wie beim 1:1 den Ball durch die Schnittstelle auf Rouven Ehlers spielt und der flankt auf Marc Paetzke, der ohne große Mühe zum 1:2 für die SIG Elmenhorst einschob. Und dann spielten sie gleich nach dem Anstoß  auf das 1:3 und es dauerte nur 2 Minuten, bis Bernd Reinke auf das 1:3 erhöhte. Aus gut 16 Meter zog er ab und traf ins hintere Eck, glücklicherweise sprang der Ball kurz vorm Torwart noch mal auf. Aber das war ja nun egal. Das war ein Schlag ins Gesicht für Gudow. Aber die SIG Elmenhorst spielte weiter nach vorne und drängt auf das 1:4, aber der TSV-Keeper hielt erneut zwei starke Torschüsse. Dann wurde der stark spielende Bernd Reinke gefoult und es hieß Freistoß. Patrick Schwan legte sich den Ball hin und zirkelte den Ball aus gut 20 Meter über die TSV-Mauer in den Winkel! Damit war die Partie entschieden, aber nur 2 Minuten später schoss Sebastian Diekert einen Freistoß aus gut 20 Metern ins Tor zum 2:4. Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Fans, die zugeschaut haben und ein ansehnliches Spiel über 90 Minuten gesehen haben!




Eigentlich haben wir nur ein Problem. Wir haben absolut keine Kondition. Das merkt man allein daran, dass wir zur Halbzeit noch nie zurück gelegen haben. Jedes Mal bekommen wir in der zweiten Halbzeit die Quittung für unsere mangelnde Kondition. Und das macht einen eigentlich sehr traurig, da das etwas ist, was man abstellen kann/könnte… Zum Spiel - wieder einmal beginnen wir hoch konzentriert und gehen nicht unverdient - nach schöner Einzelleistung von Kevin Gindler - in Führung. Zwanzig Minuten später dann der Ausgleich, nachdem die Abwehr nicht richtig verschoben hat und zu weit vorne stand.

Nach der Pause dann wiederum das übliche Bild. Ganze 5 Minuten hat der Gegner gebraucht, um uns aus dem Spiel zu nehmen. 1:2; Flanke - Kopfball - Tor. 1:3; verunglückte Flanke - leider auch drin. 1:4; ein wunderschöner Freistoß - direkt in den Winkel. Diese Szenen spielten sich zwischen der 50. und 55. Minute ab!!! Unglaublich aber wahr. Nun ließ es der Gegner ruhiger angehen und wir kamen in der 77. Minute noch zu einer Ergebniskosmetik, durch einen ebenfalls schön verwandelten Freistoß von Sebastian Diekert.

Fazit: Sicherlich war der Gegner uns am Wochenende schon sehr überlegen. Trotzdem; wäre mit einer gewissen Grundkondition mehr drin gewesen. Aber ohne Fleiß kein Preis… 

SIG: Andre Meins-Ulf Stuhlmacher, Bastian Wöhl, Jan-Marten Brügmann, Jörn Krützmann-Rouven Ahlers, Toni Quindt , Bernd Reinke, Marc Paetzke-Patrick Schwan-Dennis Metlok
Gudow: Maack, Diekert (75. Rietenbach), Holynski, Paduch, Herbst, Kalies (45. Sierck), Schmidt, Burmeister, Gindler (45. Rehr), Flack (75. Steffen), Niemann


SC Rapid – Eichholzer SV 3:0 (2:0)

Am heutigen Sonntag hatten wir den Überraschungssieger vom letzten WE (10:2 bei D'burg) zu Gast und auf teilweise seifigen bzw. gefroren Untergrund kam nur streckenweise guter Fußball zu Stande. Umso besser, das schon in der 3.min unsere Führung folgte: nach einem abgebrochenen Dribbling auf der rechten Seite kam Jigga ungehindert zum Flanken und er fand am langen Pfosten Björn, der aus ca. 7m gegen die Laufrichtung des ESV-Keepers ins lange Eck einköpfte – 1:0. In der Folgezeit hatten wir ein spielerisches und optisches Übergewicht, doch mussten wir bis zur 13.min warten, bis sich die nä. Chance einstellte. Nach einer Direkt-Kombi über Björn und Bartek kam Dennis am langen 5er-Eck zum Abschluss, doch der TW konnte Gedankenschnell mit einem Reflex abwehren. Weitere 6min später kam der ESV zu seiner ersten Großchance, denn nachdem Flo und Paddy den lang geschlagenen Ball nicht klären konnten, lief der ESV-Stürmer von halbrechts allein auf Benni zu, doch unser Keeper zeigte wieder mal, das er ein absoluter 1gg.1-Spezialist ist und wehrte mit dem Fuß den Schuss ins kurze Eck ab. Das sollte bis zur Halbzeit die einzige Gästechance bleiben, denn danach nahmen wir wieder Fahrt auf und nur 3min später (22.) tauchte Björn alleine vorm Gästegehäuse auf, doch sein Schuss aus 13m ins lange Eck konnte vom Keeper zur Ecke geklärt werden. Nur 2min später kam Dennis im rechten 16er mit links zum Abschluss, doch sein Schlenzer in den langen Giebel strich um Haaresbreite vorbei. Nach weiteren 3min (27.) nahm Bartek mit einem 23m Freistoß Maß, doch der „warm geschossene“ Torwart kam mit den Fingerspitzen an den Freistoß und lenkte ihn an die Latte. In der 40.min dann noch die gute Doppelmöglichkeit für Neuzugang Joye, als er erst mit seinem Schuss vom langen 5er-Eck am Keeper scheiterte und dann sein Nachschuss vom ESV-Verteidiger von der Torlinie gekratzt wurde. Kurz vor der Halbzeit dann die hoch verdiente und überfällige 2:0 Führung: ein langer Ball von Torsten aus der eigenen Hälfte und nachdem der Abwehrspieler den Ball verpasste, lief Björn allein auf den Keeper zu, spielte ihn aus und versenkte den Ball im kurzen Eck.

An dieser Stelle noch mal ein Lob an die Gäste, die über die gesamte Spielzeit versuchten Mitzuspielen und sich in der 2.Hälfte noch 2 gute Möglichkeiten (63. + 76.) erspielten, aber jeweils an Benni scheiterten. Ansonsten waren wir am Drücker und in der 53.min die nä. Möglichkeit für Joye, der nach einer flachen Rechtsflanke den Ball aus 14m direkt nahm, aber um Haaresbreite am langen Eck vorbei zog. Das Spiel verflachte nun für ca. 15min, wobei auf beiden Seiten eine gewisse Unordnung zu erkennen war. Da der Gast noch mal etwas aufkam, zogen im MF Schulter und Mirco noch mal an und Mette wurde alleine auf das Gästetor geschickt, doch sein scharf geschossener Heber aus knapp 30m ging überweg (77.). Nur 4min später kam der Ball von links in den ESV-Fünfer, doch Mette's Abschluss konnte in letzter Rettung abgewehrt werden. In der 83.min die nä. Kombi über links, wobei Mirco ca. 12m zentral vor'm Tor freigespielt wurde, doch seine Direktabnahme zog knapp am langen Winkel vorbei. Nach 85.min dann doch noch die Belohnung für viel Arrangement: Sven schickte Dennis über rechts, der gekonnt in den 16er eindrang und erst kurz vor'm TW den Ball in die Mitte legte, wo Björn keine Schwierigkeiten hatte seinen 3er-Pack zu vollenden-3:0. Ein am Ende hoch verdienter Heimsieg, der, nach den Chancen zu urteilen, der höher hätte ausfallen müssen.

SV Steinhorst – BSSV II   2-3

Die Zweite gewinnt Kampfspiel in Steinhorst. Die Erleichterung war allen Büchener Spielern nach der Partie ins Gesicht geschrieben. Nachdem man 90 Minuten kämpfen musste, fuhr man verdient den Dreier ein. Auf schwierigen Platzverhältnissen war großer Kombinationsfußball nicht besonders gefragt und vor allem durch individuelle Fehler brachte sich der BSSV oft in die Bredouille. Trotz allem ging man nach etwa 20 Minuten mit 0:1 in Führung. Nach Ecke von Jan Sievert köpfte Björn Trilck freistehend ein. In der Folge gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten für weitere Treffer, jedoch ging man mit dem Zwischenstand in die Pause.

In Halbzeit zwei wurde es dann teilweise sehr hektisch. Im Mittelpunkt stand dabei der Schiedsrichter, der fragwürdige Entscheidungen traf. Als erstes wurde Elfmeter gegen den BSSV gepfiffen, als Thorben Lohse seinen Gegner angeblich foulte und nach Sicht des Schiedsrichters im Strafraum stand. Dieser wurde dann zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelt. Man ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und konnte zwei Minuten später erneut in Führung gehen. Nach Vorarbeit von Jan Sievert erzielte Marcel Harries aus kurzer Distanz das 1:2. Die Führung gab der Nissen-Elf aber immer noch nicht die nötige Sicherheit und es folgten teilweise grobe Fehler im Spielaufbau. Nach 70 Minuten zeigte der Schiedsrichter dann wiederum auf den Punkt. Nach riskantem Zuspiel von Björn Trilck auf Torwart Florian Kraak, musste dieser mit vollem Körpereinsatz retten. Dabei traf er den Ball und danach auch den gegnerischen Stürmer. Daraufhin pfiff der Schiri zum Unverständnis des BSSV auf Strafstoß und verwies Torwart Florian Kraak mit der zweiten gelben Karte vom Platz. Von nun an hütete Kapitän Thorben Lohse das Büchener Tor, konnte den fälligen Elfmeter aber nicht ganz halten. Nachdem man diese beiden unverständlichen Ausgleichtreffer hinnehmen musste, hatte man in der Offensive aber auch ein wenig Glück. Zehn Minuten vor Ende konnte Marcel Harries einen Strafstoß herausholen, der von Niklas Wedekind mit mehr Glück als Verstand verwandelt wurde. In den letzten Minuten verteidigte der BSSV die Führung und konnte die hektische Schlussphase überstehen.

Fazit: Hätte der BSSV sich nicht selber in Bedrängnis gebracht, wäre es auch nicht zu diesen sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen gekommen. Aber positiv zu vermerken ist, dass jeder bis zum Schluss fightete und man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung diesen Auswärtssieg erkämpfte.