FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Donnerstag, 17. März 2011

Nach Tritt gegen Kopf - Amateur-Fußballer muss ins Gefängnis


Das Amtsgericht in Kitzingen hat einen Fußballer wegen eines brutalen Fouls in einem Freundschaftsspiel zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Haftstrafe gegen den 34-Jährigen, der einen am Boden liegenden Gegenspieler vor den Kopf getreten hatte, wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt. Das berichtet die Main-Post in ihrer Dienstagsausgabe.

Der bis dato nicht vorbestrafte A-Klassen-Spieler, der dem 25 Jahre alten Opfer zudem 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen und die Verfahrenskosten tragen muss, kann gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Bayerische Fußballverband (BFV) hatte den Spieler schon vor Monaten für ein Jahr gesperrt.  Der Richter im unterfränkischen Kitzingen sah es als erwiesen an, dass der Täter den nach einem Faustschlag ins Gesicht bewusstlos am Boden liegenden Spieler gegen den Kopf getreten hatte und folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft.  Die Begegnung im Februar 2010 war nach dem Vorfall abgebrochen worden. Das erheblich im Gesicht verletzte Opfer musste ins Krankenhaus eingeliefert werden und hatte über Monate mit den Folgen zu kämpfen.

VERBANDSLIGA SÜD-OST


TSV Siems – BSSV   4:3  (2:2)



Mit dem fünften Heimsieg in Folge rückte die Sercander-Elf erstmals seit dem 2. Spieltag auf einen Nichtabstiegsplatz und sorgte dafür, dass der BSSV jetzt endgültig im Abstiegskampf angekommen ist. In der torreichen Partie ging es hin und her. Die frühe Führung durch Sven Jäkel (2.) glich Bastian Tolle (18.) wieder aus. Auch die erneute Führung von Jonas Wiese (37.) konnte Büchen durch Steven Gleu (45.) egalisieren. Nach dem Wechsel passierte lange Zeit nichts. Als Gleu (75.) mit seinem zweiten Treffer die Partie erstmals drehte, hoffte man beim BSSV auf die „Big-Points“. Doch es sollte anders kommen. Nur vier Minuten später glich Marko Schellhammer aus, dann bewies Trainer Sven Sercander ein goldenes Händchen. Oliver Grieger (86.), kurz zuvor erst eingewechselt, wurde zum umjubelten Matchwinner. „Das war heute ein Wechselbad der Gefühle. Wir hatten zeitweise den Faden verloren, doch wir haben auch nach dem Rückstand nie aufgesteckt“, zollte Sercander seinen Spielern Respekt.

Siems: Reger – Hennings, Schumacher (72. Günes), Mielke, Laske, Weber, Schellhammer, Tucholski, Meese (78. Grieger), Jäkel, Wiese (58. Volkmann).

BSSV: Behnke – Nitsch, Schleede, Hamann, Gleu, A. Hahn, Kokartis, Schlichting (64. M. Hahn), Tolle, Schuster (71. Möhrmann), Casper (48. Sievert).

TSV Lensahn – FC Dornbreite   1:1  (1:0)

Mit dem Remis sorgten die Lensahner für eine faustdicke Überraschung und gleichzeitig für ein positives Lebenszeichen im Kampf gegen den Abstieg. „Das war heute ein toller Auftritt meiner Elf. Wir waren beherzt und mit viel Einsatz bei der Sache, auch der Gegentreffer hat uns diesmal nicht aus der Bahn geworfen“, war TSV-Trainer Burkhard Moor endlich wieder erfreut. Der FCD war stets tonangebend und feldüberlegen, hatten gegen die Zweikampfstarken Ostholsteiner aber so seine Probleme. Und als Marcel Radzwill (28.) den Lensahner Führungstreffer erzielte, wussten auch die Dornbreiter, dass es heute im Jahnstadion noch ein schwerer Gang werden würde. Doch Kristof Rönnau (48.) brachte seine Farben wieder schnell in die Spur. Dornbreite übte weiterhin viel Druck aus, konnte Stefan Weber jedoch nicht mehr überwinden. „Wir wissen um die Schwere des Klassenerhalts, wir sind hier ja nicht blauäugig“, weiß Coach Moor. „Doch vom Kopf her war dieser Erfolg sehr wichtig“.

Lensahn: Weber – Kuchel, Patzer, Neuhäuser, O. Knorr, Babbe, König (46. Steffen), Radzwill, Heun, Prieß, Balzereit.

Dornbreite: Pekrun – Staackmann (62. Gramckau), N. Rönnau, Olsson, Strehlau, Gomes (46. Hagelstein), Mecker, Brückner, Gomez, Hagen, K. Rönnau.

TSV Bargteheide – TuS Lübeck   2:1

Die Verletzung von Alexander Kaempff überschattete am Volkspark die grottenschlechte Partie. Kaempff und Keeper Steffen Johann stießen in der 52. Minute unglücklich mit den Köpfen zusammen und blieben bewusstlos liegen. Nach einer knapp 30-minütigen Unterbrechung wurde Kaempff per Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, Johann konnte weiterspielen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein äußerst schwaches Spiel, das 1:0 durch Cedric Lühmann (37.) war der einzige Höhepunkt. Nach der Unterbrechung erhöhte Kevin Ihns (60.) nach einer Ecke von Alexander Fürstenberg zum 2:0. Nur fünf Minuten später spielte der TSV auf Abseits, doch dieses Vorhaben ging komplett in die Hose. Dennis Tombers gelang der Anschlusstreffer. Die Lübecker drückten nun auf den Ausgleich, doch Johann hielt seinen Kasten fortan sauber. Für den Gastgeber vergab Kevin Bracke den dritten Treffer, als er allein vor Keeper Rudolf Frank vergab. „Aufgrund der Verletzung war das Ergebnis natürlich Nebensache. Wir alle hoffen auf eine schnelle Genesung“, meinte Co-Trainer Maik Kohrs, der Trainer Ralf Bargmann (Kenia-Urlaub) erfolgreich vertrat.

Bargteheide: Johann – Altmann, Strusch (89. Kohrs), Meyer, Kaempff (52. Ihns), Lühmann, Fürstenberg, Kranik, Bischkopf (28. Drews), Henkel, Bracke.

TuS: Frank – Gehring, Poch, Rivera, Goldbach, Jankowiak (69. von Domarus), Dziavlowski, Willert, Buraktar (52. Gaglar), Yeboah (52. Stellbrink), Tombers.





Breitenfelder SV – TSV Trittau   0:2  (0:1)

Mit einer schwachen Vorstellung verlor der Spitzenreiter gegen taktisch clevere Trittauer. Vor 200 Zuschauern in der Riemer-Volkswagen-Arena präsentierten sich die Uhlenbuscher überraschend schwach und ideenlos. Die Siemers-Elf agierte meist nur mit langen Bällen, die immer wieder ohne Erfolg in der gut gestaffelten Trittauer Defensive landeten. „Das war heute gar nichts, so steigt man nicht auf. Spielerisch eine Frechheit, vom Läuferischen ganz zu schweigen“, polterte ein enttäuschter Liga-Obmann „Freddy“ Albrecht. Ein abgefälschter Schuss von Janek Wrede (40.) brachte die Gäste in Front, da Janne Zunker und Folke Brodersen den heute gut aufgelegten Dennis Stach nicht überwinden konnten. Nach dem Wechsel schockte Jan Klötzner (50.) an alter Wirkungsstätte frühzeitig seinen Ex-Club. Davon konnte sich der Gastgeber nicht mehr erholen, denn auch in Durchgang zwei war der BSV zu behäbig und ohne Elan.

Breitenfelde: Braun – Rehr, S. Siemers, Schönfeldt, Biallas (53. Kruse), Becker, Celik, Henning, Khartey, Brodersen (75. Malzkeit), Zunker (86. Bahr).

Trittau: Stach – Kiehn, Gawor, Lessau, Prehn, Anton, Wedel (75. Klement), Beis (88. Hofmann), Wrede, Klötzner (55. Caliebe), Johnsen.


Eintr. Groß Grönau – TSV Malente   6:3  (3:1)

Im munteren Scheibenschiessen hatte die Eintracht am Ende verdient die Nase vorne. Beide Abwehrreihen präsentierten sich unterirdisch und boten 90 Minuten eine indiskutable Leistung. Sebastian Lesch (14.) brachte den abstiegsbedrohten Gast in Front, doch ein Doppelschlag der Eintracht brachte die Wende. Christian Lesch per Eigentor (27.) und Florian Hahn (29.) – Grönaus bester Mann – drehten das Spiel. Marco Pajonk traf per Kopf zur Pausenführung. Auch nach dem Wechsel boten sich weiterhin zahlreiche Chancen. S. Lesch (52.) brachte den TSV wieder heran, doch Pajonk (57.) und Dennis Moldenhauer (59.) machten mit dem zweiten Doppelschlag das Aufbäumen zunichte. Steffen Paulsen (61.) verkürze erneut, doch Hahn (66.) sorgte wieder für klare Verhältnisse am Torfmoor. „Unsere Viererkette hat heute komplett enttäuscht, doch zum Glück haben wir stets eine Offensive, die auch Tore erzielt“, war Grönaus Coach Jan Voigt dennoch zufrieden.

Grönau: Lohmann – Sahmkow, Hein, Bothmann, Meister, Moldenhauer (75. Franke), Hahn, Woelki, Borja (56. Lau), Woisin (64. Kienle), Pajonk.

Malente: Debert – Kroll, Rau (81. Tisljer), C. Lesch, Matzanke, Schumacher, Junge, Kohn (51. Paulsen), S. Lesch, Meyer, Förster (71. Pyriki).

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


TSV Gudow – FC Dornbreite II   3-2

Drittes Heimspiel = dritter Sieg und somit ungeschlagen in der Rückrunde. Am Sonntag kam die Reserve vom FC Dornbreite auf den Segrahner Berg. Allerdings mit etwas Verspätung, da ein Teil der Mannschaft erst kurz nach 14.00 Uhr eintraf und das Spiel um 14.15 Uhr angepfiffen wurde. Das Hinspiel endete noch 0:0 und Mike Burmeister stellte seine Mannschaft diesmal auf Sieg ein. Durch eine leichte Grippewelle geschwächt, blieben zunächst Mario Keune, Christian Hingst und Jan Scherp auf der Bank. Nachdem in der Vorwoche noch der Tabellenführer mit einem 0:0 reichlich geärgert wurde, sollte das Spiel gegen Dornbreite nicht ganz so gute Ansätze auf weisen. Die Anfangsphase wurde von den Schwarz Weißen bestimmt, mit viel Offensivdrang erspielten sie sich die ersten Chancen. M. Borowski tankte sich ein ums andere Mal bis zur Grundlinie durch, aber J. Ehrhardt oder D. Lange konnten seine Zuspiele nicht ins Tor befördern. Nach einem Freistoß von T. Lindner köpfte D. Lange knapp am Tor vorbei.  Sollte die Chancenausbeute etwa schon wieder das Manko sein? Dem FC Dornbreite gelang noch nicht viel, kam aber nach einem Eckball in der 28. Minute durch Chalgraf in Führung. Der TSV Gudow ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und agierte weiter nach Vorne. Nach einem Einwurf weit in den 16er hinein von T. Scherp, wurde J. Ehrhardt von den Beinen geholt und S. Diekert verwandelte den Strafstoß in der 30. Minute zum 1:1 Ausgleich, schon sein zweiter Treffer vom Punkt. Danach kam noch einmal Hektik auf, C. Behrendt kam nach einem Eckball im Fünfmeterraum an den Ball, konnte aber nicht kontrolliert abschließen. Nachdem ein Spieler von Dornbreite bereits mit Gelb verwarnt wurde, schickte ihn der gute Schiedsrichter, aufgrund von Zeitspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Die erste Hälfte war nicht ganz zur Zufriedenheit von Coach M. Burmeister. Er motivierte seine Mannen, sich mehr Überraschungsmomente einfallen zu lassen und den Gegner mehr unter Druck zu setzen.
Im zweiten Abschnitt versuchte der TSV die Vorgaben umzusetzen und die Überzahl auszunutzen. Der FC Dornbreite kam nur noch mit langen Bällen auf deren agilen Angreifer zu Konterchancen und sah sich immer mehr unter Druck in der eigenen Hälfte. J. Ehrhardt scheiterte, nach einem S. Diekert Zuspiel, aus 20 Metern an der Latte. Danach verletzte sich S. Diekert und wurde durch M. Keune ersetzt, J. Scherp kam für D. Lange und C. Hingst sollte für T. Lindner noch mal Dampf ins Spiel bringen. In der 83.Minute köpfte C. Behrendt eine schöne Flanke von der rechten Seite ins untere Eck und wurde unter einer Jubeltraube begraben, endlich die Führung. Nach dem folgenden Anstoß setzte J. Ehrhardt druckvoll nach und erreichte eine zu kurz geratene Rückgabe vor dem heraus laufenden Torwart und schoss zum 3:1 ein. Kurz vor Schluss dann noch der Anschlusstreffer für den FC Dornbreite II, einen weiten Freistoß köpfte C. Behrendt in selber Manier, wie zuvor auf der anderen Seite, ins eigene Netz. J. Scherp schickte danach J. Ehrhardt noch mal auf die Reise, aber ihm gelang es nicht, mit dem Ball gerade aufs Tor zu zulaufen und einzuschieben. Danach passiert nichts mehr, was die drei Punkte hätte gefährden können.
Gudow: R. Winkler, Michael Müller, Christian Behrendt, Jan Ulrich, Sebastian Diekert( 60. Chistian Hingst) - Tim Scherp, Nils Krogmann, Maurice Borowski, Tino Lindner (70. Jan Scherp), Dennis Lange(60. Mario Keune) - Jens Ehrhardt.

VfL Vorwerk – SSV Güster   1-4

Am Sonntagnachmittag musste der SSV Güster zum Auswärtsspiel beim VfL Vorwerk antreten. Auf einem Fußballplatz, der als solcher eigentlich nicht mehr bezeichnet werden kann, hatten die Gäste ihren Gegner zunächst klar im Griff. Nachdem man erst noch gute Gelegenheiten ausgelassen hatte, konnte Felix von Warburg einen schnell vorgetragenen Konter zum 0:1 auf Vorlage von Lewinski verwerten. Auch danach blieb Güster das klar bessere Team. Strube vergab nach Flanke von Edler ebenso wie nach einer Ecke Lüdtkes, als ein Verteidiger noch auf der Linie klären konnte. Bitter war für den SSV nur, dass der Torschütze nach 25 Minuten ausgewechselt werden musste. Ihn ersetzte der angeschlagene Dubberstein, doch auch für ihn sollte es nur bis zur Pause reichen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Vorwerk dann mit der ersten gefährlichen Szene der Ausgleich. nach einer Ecke sprang der Ball unglücklich von Gallandt direkt vors Tor, wo ein Vorwerker den Ball ins Tor stocherte.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gastgeber sich etwas verbessert, das Tor machte dennoch Güster. Lewinski zog von rechts nach innen und schloss aus ca. 16 m zum 1:2 ab. In der Folge geriet Güster aber stärker unter Druck und Keeper Hamann zeigte einige klasse Reflexe und konnte so ein ums andere Mal einen Gegentreffer verhindern. Genau in die stärkste Phase der Gastgeber hinein konnte Güster dann das 1:3 erzielen. Nach Freistoß Lewinskis kam auf der linken Strafraumseite Lüdtke an den Ball. Er setzte sich gegen seinen Gegenspieler flankte und in der Mitte tauchte der eingewechselte Jaacks in Henrik-Larsson-Manier ab und köpfte knapp über der Grasnarbe aus nächster Distanz ein. Danach setzte warf Vorwerk natürlich alles nach vorne, aber ein starker Hamann im Tor und gute Konter sicherten Güster letztlich den verdienten Erfolg. Den Schlusspunkt setzte Lüdtke, der nach Pass Henning Hauschilds mit viel Anlauf vom Sechzehner das 1:4 erzielte. Insgesamt gewann Güster klar verdient, erzielte die Tore zum richtigen Zeitpunkt, muss sich aber auch bei seinem starken Schlussmann Hamann bedanken. Viel Zeit bleibt dem SSV aber nicht, denn bereits Dienstag steht das nächste schwere Spiel bei AKM an.
Güster : 23 Tobias Hamann -  12 Florian von Warburg , 18 Tobias Gallandt, 2 Henning Hauschild, 4 Martin Edler  -   5 Oliver Strube  , 6 Kevin Wehrenberg - 17 Marty Hauschild,  15 Christian Lüdtke -  8 Leif Lewinski - 13 Felix von Warburg  - 9 Dubberstein (25. für Fe. von Warburg), 3 Jaacks (46. für Dubberstein).
 

GW Siebenbäumen – TSV Kücknitz   0-0

Die Null hat sich bei uns festgebissen. Hinten gut, vorne leider..... Für dieses Spiel darf und wird es keine Ausreden geben. Es musste gewonnen werden, doch das ist uns nicht gelungen. Zu umständlich und unbeweglich waren unsere Offensivaktionen, so dass die Kücknitzer keine Mühe hatten, ihr Tor zu verteidigen. Die Mannschaft hat einfach den Rhythmus der ersten Spiele noch nicht wieder gefunden. Trotzdem hätte irgendeine Aktion zu einem Tor führen müssen. Nur leider ist unserer Mannschaft selbst diese Aktion nicht gelungen. Wir müssen aufpassen, dass wir unsere gute Ausgangsposition nicht restlos verspielen. Zum Glück hat die Mannschaft in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auch anders kann. Und dieses müssen wir schnellstens wieder finden. Ansonsten müsste man sich bei regelmäßigen Leistungen dieser Art große Sorgen machen. Den Gästen aus Kücknitz muss Respekt gezollt werden. Mit den letzten "Elf" Spielern gekommen, um mit sportlichem Anstand das Spiel zu überstehen. Nun sind sie für ihren Einsatz und ihrer Willenskraft zu Recht belohnt worden, weil der Gastgeber alle diese Dinge an diesem Spieltag nicht abrufen konnte. Das sind aus GWS Sicht zwei verschenkte Punkte. Nun heißt es, sich zusammen zu reißen und am nächsten Samstag mit besserer Vorbereitung, dem erforderlichen Biss und Einsatz schnellstens wieder in die Spur zu kommen.




Unter denkbar schlechten Voraussetzungen ging unsere Reise zum Tabellenführer. Mit genau 11 nominellen Spielern traten wir an, wobei Mirko Kowalke als etatmäßiger Feldspieler ins Tor musste und unsere einzigen Auswechselspieler Co-Trainer Sven Ohde und Chefcoach Ulli Wiens waren. Das wir fälschlicherweise noch die Tracht der Damen mitgenommen hatten, setzte der ganze Sache die Krone auf. Doch genau aus dieser Situation zogen wir unsere Kraft und schworen uns zusammen. Das Spiel begann von der ersten Minute an so wie es zu erwarten war. Die Gastgeber hatten gefühlte 80 % Ballbesitz, ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen und versuchten sich Torchancen zu erarbeiten. Doch genau das fiel ihnen schwer. Wir hielten mit unseren Mitteln dagegen, versuchten die Räume eng zu machen und in den Zweikämpfen präsent zu sein. So war Siebenbäumen zwar klar überlegen, doch fehlten im Abschluss die Ideen, um sich die ganz großen Torchancen zu erarbeiten. Unsere einzigste Torchance hatte Sylvio Benedetto, als er sich in den Strafraum durchtankte, aber mit der Pike das Tor verfehlte. So ging es torlos in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die Gastgeber dominierten das Spiel, kombinierten bis zum Strafraum gut, waren in den brenzligen Situationen aber entweder zu verspielt oder es warf sich einer unser Spieler in den Abschluss. Die beste Chance hatte Stefan Jobst, als er einen Kopfball über Mirko Kowalke hinweg an die Latte setzte. Mit zunehmender Spieldauer versuchte der Tabellenführer es nun mit langen Bällen auf den aufgerückte Kapitän oder dem eingewechselten Ex-Kücknitzer Mario Kindler. Doch auch diese Angriffe verpufften spätestens bei unserem hellwachen Not-Keeper Mirko Kowalke. Ein dickes Lob, welche Sicherheit dieser heute ausstrahlte. Unsere vereinzelten Kontermöglichkeiten spielten wir leider nicht konsequent zu Ende, um für den Supergau zu sorgen. Die letzten Minuten musste denn sogar unser Co Sven Ohde ran, als der angeschlagene Timo Oppermann raus musste. Doch auch dieser fügte sich nahtlos ein und so erkämpften wir uns nach 95 Minuten mit Mann und Maus und ein wenig Glück einen überraschenden Auswärtspunkt. 

GWS: Brinkmann - Gosch - Urban - Köthe - Putzier - Villarreal - Jobst - Wenchel (69. Kutlu) - Adam (46.Schoenborn) - Schlichting (46.Kindler) – Scheel.

Kücknitz: M.Kowalke - T.Söhns - M.Kähler, K.Müller - F.Kleinschmidt, M.Warschus, R.Boelke, B.Grieger, P.Scheller - T.Oppermann (80.S.Ohde), S.Benedetto.

Mittwoch, 16. März 2011

KREISKLASSE A


SV Oly. Schwartau II – SC Rapid 0:6 (0:1)

Bei Frühlingswetter spielten wir vom Anpfiff an gegen einen „massiv“ defensiven Aufsteiger, der im Konter sein Glück probieren wollte, doch über die gesamte Spielzeit nur zu 3 Abschlüssen kam. Schon nach 2min schoss sich Bartek warm, doch sein 17m Schuss strich knapp vorbei. Nur 3min später ein seitlicher Freistoß von Mirco, doch Bartek's Kopfball aus ca. 7m strich diesmal auf der anderen Torseite abermals knapp vorbei. Nach 8min nahm sich Torsten einen zentralen 23m Standard und hämmerte ihn Richtung Oly.-Tor, doch mit letztem Einsatz könnte der A-Jugd.-keeper der Schwartauer zur Ecke klären. In der 20.min legte Bartek für Björn auf, doch unser Knipser zielte nicht genau genug und schob die Riesenchance am langen Pfosten vorbei. Nach der Anfangsphase hatte sich der Gastgeber ein wenig besser aufgestellt und konnte mehr stören, wobei nach 31min sich Bartek und Björn alleine auf den Weg zum Tor machten, doch durch zu viel Spielerei die nä. 100%ige liegen ließen und nur 1min später legte erneut Bartek auf Björn auf, doch auch diesmal ging sein Schuss vorbei. Langsam rauften sich alle die Haare und das wurde auch nicht besser, als Mirco nach einem MF-Alleingang aus ca. 20m den Torhüter wieder zu einer Klasse-Reaktion „zwang“ und zur Ecke klären konnte. Als sich alle auf den Halbzeitpfiff vorbereiteten, schlug Bartek noch einen langen Eckball auf das hintere Fünfereck, wo er Mirco fand und dieser zur längst fälligen Führung ein köpfte – 0:1.

Direkt nach der Halbzeit drückten wir gleich wieder und nach 47.min nagelte Torsten den nä. 25m Freistoß aufs Gehäuse, doch abermals konnte der heute stark aufgelegte Keeper an den Pfosten retten, aber Bartek staubte im Nachsetzen zum 2:0 ab. Nur 3min später brachte Oli eine kurz ausgeführte Ecke auf den langen Pfosten, doch Mirco war sich nicht einig, ob er den Ball mit dem Fuß oder per Kopf eindrücken sollte, so dass auch dieser Ball knapp vorbei ging. In der 56.min bediente Torsten den auf rechts durchstartenden Dennis, der in den 16er eindrang und mit dem Außenrist den Ball im langen Eck unterbrachte – 3:0. Nur 5min später spielten Björn und Mirco einen schön vorgetragenen Doppelpass, den Mirco ohne Probleme zum 4:0 einschieben konnte. Leider begann nun die Zeit der vergebenen Großchancen: In der 64.min + 68.min hatte Björn die nä. beiden Riesendinger, doch erst der Keeper und dann das benötigte Zielwasser vereitelten diese. Mit einem Klassereflex konnte der warm geschossene TW nach 71.min gegen Bartek retten und nur 1min später zielte Paddy nicht genau genug, so dass sein Heber am langen Winkel knapp vorbei strich. Nach 74min wurde Paddy ein klarer Kopfballtreffer wegen Abseits nicht gegeben – aber über unsere Schiri's brauch' ich nicht viel zu erzählen, da sein Abschluss aus 3-4m dem TW auf der Linie keine Chance ließ und ein Gastgeber sich jenseits der Torauslinie befand, weil er gegen die Vorbereitung ins Aus gerutscht war. Selbst ein Erklären der Situation stimmte die Unparteiischen nicht um.... Nur eine weitere Minute später spielte sich Dennis auf rechts in den 16er, doch Paddy's Schuss wurde erneut Beute vom Keeper. Nach 83min wurde Björn wieder freigespielt, doch zum wiederholten Mal konnte der Torhüter zur Ecke klären. Nun wurde das Mirco zu „dumm“ und er startete in der 88.min ein diagonales Solo in den 16er, das er mit einem fulminanten Kracher in den langen Winkel krönte – 5:0. Nur 1min später konnte eine Rechtsflanke nur zu kurz abgewehrt werden und Joye nahm den Ball per Direktabnahme, blieb aber an der Abwehr hängen, doch Paddy brachte den nun freien Ball im kurzen Eck unter – 6:0. Ein sehr einseitiges Spiel, das hätte viel höher ausfallen müssen, doch der Gastgeber hatte mit seinem jungen Keeper den auffälligsten und besten Spieler an Bord.




Olympia Bad Schwartau II -  LSC 99 II 1:12 (0:2)
Schöner Sieg für Thomas! Wer an diesem Tag auf die Tabelle schaute, der könnte davon ausgehen, dass das Spiel von selbst laufen würde. Doch der LSC war gewarnt. Das Hinspiel ging mit 2:1 verloren. Zusätzlich dazu musste das Team noch den kurzfristigen Ausfall einiger Spieler kompensieren. Und das Spiel fing alles andere als gut an. Olympia war die ersten 15 min. sehr stark und die Lübecker Defensive stand noch nicht gut. Aber in der 20. Min erlöste der, glücklicher Weise heil, heimgekehrte Stefan Utescher nach wunderschöner Flanke von Richter mit einem Kopfball direkt in den Winkel das gesamte Team. Aber danach konnte der LSC lange nicht nachlegen, erst in der 43 min. erhöhte Marcel Krakow auf 0:2. Aber kurz vor der Pause ein Schock. Der Lübecker Torwart krachte mit einem gegnerischen Angreifer zusammen. Dies war so heftig, dass er mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. Dieses hat aber bereits gesund wieder verlassen. Aber so musste das Trainergespann reagieren. Da auch der zweite Torwart an diesem Tag eigentlich krank war, musste der Trainer selbst ins Tor und die Aufgabe an der Linie übernahm der verletzte Kapitän.
Aber der Wechsel in der Defensive hatte wenige Auswirkungen auf das Spiel des LSCs. Und in der 49 min. eröffnete Daniel Gottschalk das Torfestival. In der  53 min. erzielte Benny Richter das nächste Tor, indem er einen Verteidiger anschoss. 6 Minuten später Richter sein erstes eigenes Tor. Die lübecker Gäste waren weiter richtig stark und Richter konnte noch 5 weitere Tore erzielen (70.,81.,84,86). Die weiteren Tore erzielten Gottschalk (72.), Utescher (65.) und Anik (76.). Wobei das Tor von Anik das Schönste war. An dieser Stelle ein Lob an die Gegner. Sie haben weiter versucht Fußball zu spielen und haben ein sehr faires Verhalten an den Tag gelegt. Das Tor, welches Sie in der 82. Min. erzielten war auch ein verdienter Ehrentreffer. Insgesamt schwimmt das Team auf einer Erfolgswelle und konnte in den letzten beiden Spielen 19 Tore erzielen. Es gilt nun diesen Trend gegen den nächsten Gegner aufrecht zu erhalten, wenn man noch einmal die Chance ergreifen will aktiv in den Aufstiegskampf einzugreifen. Aber der ATSV Stockelsdorf hat mit dem LSC noch eine Rechnung offen und die eigenen Baustellen werden nicht kleiner!
LSC: 1: Meibohm, 2: Gandl, 3: Dörr, 4: Krakow, 5: Rumstieg, 6: Utescher, 7: Lehmkuhl, 8: Anik, 9: Schulz, 10: Richter, 11: Gottschalk.




SV Müssen – TSV Berkenthin II   2-2

Die Serie hält! Aber wie?? Man hat zwar seit 7 Spielen nicht verloren, jedoch auch nur 2x gewonnen. Müssen kann auch gegen Berkenthins Reserve nicht gewinnen. Trotz totaler Überlegenheit endet die Partie Unentschieden. Man wollte beim ersten Auftritt in der Lagune von Müssen den ersten Pflichtspielsieg der Saison. Man wollte von Anfang an das Zepter in die Hand nehmen und aus allen Lagen Schiessen. Das gelang auch von Beginn an. Man spielte permanent auf das Tor der Gäste und kam das ein oder andere Mal gefährlich zum Abschluss. Jedoch konnte man den Ball nicht versenken. Berkenthin spielte ausschließlich mit langen Bällen in die Spitze. Obwohl dies ein durchschaubares Spiel ist, konnten die Gäste das ein oder andere mal durchdringen. Die Müssener Verteidigung hatte heute nicht ihren besten Tag. Und wenn man vorne sich nicht durchsetzt, klingelt es auch mal hinten im Schweizer Käse. Ein langer Ball von Berkenthin wuselt sich durch die Abwehr bis ein Berkenthin frei vor dem Tor zum Abschluss kam. Den konnte der Torhüter noch parieren. Mittlerweile waren drei Müssener Abwehrspieler nach hinten geeilt und stellten sich vor dem 5-Meter Raum auf. Der zweite Berkenthiner Stürmer konnte sich den zweiten Ball angeln und gefühlte 10 Sekunden unbedrängt am Fuß halten. Da der 5-Meter Raum ja zugestellt war und er nicht gezielt zum Abschluss kam spielte dieser einfach auf den Mitspieler quer, der 8 Meter neben ihm immer noch frei Stand. Dieser schob unbedrängt zur Führung ein. Jetzt wurde das Spiel hektischer und der Schiedsrichter war das ein oder andere Mal leicht überfordert. Es gab noch ein paar gelbe Karten und dann war Pause. 

Nach der Pause wollte man den schnellen Ausgleich erzielen und weiter drücken. Das Spiel war wie in Halbzeit eins. Nachdem ein langer abgefälschter Ball in der 58. Minute über die Müssener Abwehr flog, war der Weg frei für den Stürmer, welcher den Ball über dem herauseilenden Torwart hob und dann zum 2:0 einschob. Wer jetzt dachte Müssen würde zusammen brechen, der irrte sich gewaltig. Erst gab es den nächsten Dämpfer, als Ruben Kolmos nach wiederholtem Foulspiel zwei Minuten später die gelb-rote Karte sah. Der Libero wurde aufgelöst und man spielte hinten Mann gegen Mann. In der 62. Minute stand es dann nur noch 1:2. Nach einem langen Einwurf in den Sechzehner flog der Ball vom Berkenthiner abgefälscht in das eigene Tor. In der 65. Minute gab es glatt Rot für die Gäste nach einem Foulspiel. Jan Nicolaus wurde in der nähe der Mittellinie gecheckt, ohne das ein Ball in der Nähe war. In der 72. Minute gab es einen Handelfmeter, den Jan Nicolaus gewohnt Sicher versenkte. In der Folgezeit hatte Müssen diverse hundertprozentige Chancen, die alle vergeben wurden. Mal rettete der Torwart, mal das Aluminium, mal einer auf der Linie oder es wurde vorbei geschossen. So endete eine hektische Partie Unentschieden und Müssen hat mal wieder zwei Punkte liegen gelassen. Nächste Woche kann man Wiedergutmachung betreiben, wenn es zum Tabellenzweiten nach Berkenthin geht.

Müssen: Förster - Hase - Brandt - Wedekind - Grade - Kolmos - Brüggmann - Wittenberg - Hanck - Lehnhardt - Nicolaus - Buß – Avci






TSV Gudow II – Krummesser SV II   4-0

Wunder gibt es immer wieder…1970 holten wir beim Eurovision Songcontest, in Amsterdam, mit diesem wunderschönen Titel den 3. Platz und fast auf dem Tag genau 31 Jahre später den ersten Dreier, wo wir mal nicht in der zweiten Halbzeit eingeknickt sind… Halleluja Wie eigentlich immer dominierten wir die erste Halbzeit nach Belieben und gingen verdient, nach Toren von Simon Schmidt (15. Min.); Maik Rietenbach (25. Min.); Kevin Gindler (30. Min.) und wiederum Simon Schmidt (40. Min.) , mit 4:0 in die Halbzeit.

Der TSV stand sehr kompakt und ließ kaum Torchancen zu. Man war bereit zu fighten, miteinander und füreinander. Und der Lohn für diese disziplinierte Vorstellung, war das Erste zu Null Spiel in dieser Saison. Bis auf die Höhe ist das nix Neues. Was nun aber passierte, ist neu. Vielleicht lag es daran, dass wir seit Monaten - letzte Woche zum Ersten Mal - eine 100 % Trainingsbeteiligung hatten? Wer weiß das schon…Fazit: Mit Fleiß gibt es auch einen Preis!

Gudow: Hogeweg, Rietenbach (75. Min. Holynski), Paduch, Herbst, Kalies, Schmidt, Steffen (65. Min. Hack), Gindler (80. Min. Burmeister), Flack, Rehr, Tegge.






GW Siebenbäumen II – SIG Elmenhorst   1-3

Wir haben heute nach schwachem  Spiel 3:1 in GW Siebenbäumen gewonnen. Nach diesem Spiel  bleiben wir an der Tabellenspitze,  gleich hinter Krummesse und Berkenthin. Vor Anpfiff des Spiels waren wir gerade mal  11 Spieler. Uns fehlten 6 Leistungsträger, die verletzt waren. Nach 10 Min. Verspätung  fing unser Spiel dann an. Die GW Siebenbäumen hatten sich 3 Spieler zur Verstärkung aus der 1.Herren geholt. Auf schwerem Boden versuchte die SIG Elmenhorst gleich Druck zu machen. In der 2. Min. dann die erste Chance für die SIG Elmenhorst. Dennis Matlok verfehlte nach Flanke von Rouven Ahlers nur knapp das Tor. Die SIG Elmenhorst  machte gleich weiter Dampf. In der 5. Min. war es dann so weit. Nach Einwurf durch Rouven Ahlers  trifft Patrick Schwan aus 20 Meter genau in den Giebel!! 0:1 für SIG Elmenhorst!  Nach dem Tor kamen die Gastgeber auch stark nach vorne und wurden mit der ersten Torchance gleich belohnt. Sie erzielten nach Ecke das 1:1. Jetzt spielte sich alles im Mittelfeld ab und beide Teams versuchten sich Torchancen herauszuspielen. In der 17. Minute dann wieder ein starker Angriff der SIG Elmenhorst. Toni Quindt bediente Patrick Schwan mit wundervollem Pass und der  zog aus gut 18 Meter ab. Doch der starke GW Siebenbäumen- Keeper hält den Ball. Nach der Chance war dann Siebenbäumen ein bisschen stärker und kam zu 2 sehr guten Möglichkeiten, doch SIG Elmenhorst-Keeper Andre Meins hielt beide Bälle souverän!!  Ab der 37. Min. häuften sich die Chancen für SIG Elmenhorst im Minutentakt! Erst vergab Dennis Matlok drei Chancen, dann Rouven Ahlers. Dann traf,  in der 40. Min., Dennis Matlok nach schöner Ecke von Bernd Reinke zum 1:2, per Kopf! Die SIG Elmenhorst ging mit  2:1 in die Pause. 

Nach Ansprache vom Trainer, haben wir gleich die Partie wieder mit Druck begonnen. Kurz nach Anpfiff der 2. Halbzeit, musste Patrick Schwan verletzt den Platz verlassen. Er war kurz vor der Halbzeit mit einem Siebenbäumen- Spieler zusammengeknallt (am Kopf).  In der 80. Min. konnte Dennis Matlok dann endlich den Sack zumachen.  In der 84. Min.  dann der nächste Kracher. Die Nummer 3 von Siebenbäumen nahm mitten im Spiel den Ball in die Hand und warf  ihn auf Rouven Ahlers.  Eigentlich eine klare Tätlichkeit, doch der schwache Schiri gab beiden nur  gelb!! Völlig falsche Entscheidung. Zum Glück war dann Schluss und die SIG Elmenhorst gewann 3:1. Nun  wartet  auf SIG Elmenhorst das Topspiel  gegen Mölln! Wir hoffen, dass  uns die Fans da wieder zahlreich unterstützen!

SIG: Andre Meins, Mario Hinrichsen, Ulf Stuhlmacher, Jörn Grützmann, Jan-Marten Brügmann,- Basti Wöhl, Bernd Reinke, Patrick Schwan(50min Christian Brügmann), Rouven Ahlers- Dennis Matlok (89min Stephan Krüger).

KREISKLASSE B




SC Rothenhausen – BSSV IV   2-5

Die G4 schlägt den SC Rothenhausen souverän mit 5:2 (3:2) und rückt näher an die Spitzengruppe heran. Mit einer vermeintlichen B-Elf trat man den Weg nach Rothenhausen an. Ohne Pries, Barwanietz, Flint, Stöwe, Olli Klangwart, Ringels, Kempf, Tastekin und Huger musste Spielertrainer Winkler, dem noch ein 34 Stunden-Trip nach München in den Knochen steckte, eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Dieses gelang ihm und so begann die Partie auf dem tiefen Geläuf wie vermutet: die Gastgeber waren hoch motiviert und hellwach, ohne sich jedoch hundertprozentige Torchancen heraus zu spielen. Ab Minute 15 kam die G4 dann auch besser ins Spiel und mit der ersten Chance konnte Matten Krüger nach Schuss von Thomas Piehl abstauben. Aber im direkten Gegenzug konnte der Gastgeber ausgleichen, der Ball war eigentlich schon wieder in den eigenen Reihen. Beim Klärungsversuch trat Libero Winkler in den Boden und der Ball landete 20 Meter vorm Tor beim Gegner, der sofort die Flanke aus dem Halbfeld schlug. Der Ball segelte über Keeper Matthay hinweg und fand den gegnerischen Stürmer, der unbedrängt einköpfen konnte. Nun hatte Rothenhausen etwas Oberwasser und einen schwachen Flachschuss legte sich Matthay selber ins Tor. Aber am heutigen Tage konnte die G4 nix aus der Ruhe bringen. Man spielte ruhig weiter und konnte noch vor der Pause das Ergebnis drehen, 3:2 für die Goldtruppe.

Nach der Halbzeit plätscherte das Spiel ein wenig dahin und beide Teams egalisierten sich. Die G4 spielte jetzt auf Konter und einen dieser konnte erneut Matten Krüger zum 4:2 verwerten. Nun war das Spiel gelaufen und Addi Ullrich stieg nach einer Ecke am Höchsten und konnte den Endstand herstellen. In der Endphase verschossen die Gastgeber noch einen Elfmeter. Fazit: Eine Superleistung der G4 und des gegnerischen Torhüters. Ohne diesen hätte das Ergebnis auch durchaus 3-5 Tore höher ausfallen können. Ein Dank an Olaf Drewelowsky und Hugo Langen, die als Ergänzungsspieler mitgefahren sind.

BSSV: 1 Matthay  2 Jaschinski  3 Paul  4 Ullrich  5 Winkler (72. Drewelowsky)  6 Kurt  7 Piehl  8 Pahl  9 Knaack (55. G. Klangwart)  10 del Petro  11 Krüger - Tore: 4x Krüger, Ullrich.

Montag, 14. März 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom Samstag







TSV Neustadt – RW Moisling   0:1  (0:0)

Knapp mit 0:1 musste sich der TSV am Ende bitter geschlagen geben. Bis zur Pause sah man am Gogenkrog eine ausgeglichene Partie, aber ab der 60. Spielminute agierten dann nur noch die Hausherren. Chancen fast im Minutentakt erspielte sich die Elf vom Trainer-Duo Enkelking & Jöllenbeck, doch Thomsen, Meyer, Müller, Walther und auch Viöl brachten die Lederkugel nicht im Netz unter. Das rächte sich in der 88. Minute fatal, ein Konter schloss Joker Özdemir überlegt ab. „Kein Vorwurf an das Team. Wenn man unten steht, hat man halt kein Glück“, so Enkelking enttäuscht. Sein Gegenüber Dirk Kohlmann: „Den Dreier hatten wir nicht verdient“.

Neustadt: Reese – Thomsen, Tegler, Timm-Holz, Viöl, Klukas, Mews, Müller (82. Ahmetovic), Meyer (72. Fischer), Preus, Georgiev (81. Walter).

Moisling: Frahm – Kohlmann (86. Lening), Froh, Schütte (72. Özdemir), M. Bornemann, Azzez (90. Duchrow), Dogan, Paasch, J. Bornemann, Barten, Akar.

Oldenburger SV – SSC Hagen-A.   1:3  (0:1)

Mit einer tadellosen Leistung gewann der SSC hoch verdient. Der Gastgeber war noch gar nicht richtig auf dem Feld, da traf Twachtmann (4.). Die Schlüsselszene folgte in der 52. Minute, als Keeper Heisler nach einer Notbremse an K. Pohlmann Rot sah. D. Lantz verwandelte gegen „Aushilfs-Keeper“ Kortz sicher zur Vorentscheidung. In Unterzahl wehrte sich der OSV nach Kräften, doch Twachtmann (58.) machte schnell alles klar. Gottorf (89.) setzte den Schlusspunkt. „Glückwunsch an die Gäste, das war ein verdienter Sieg“, gratulierte OSV-Obmann Emmrich fair.

Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön (49. Kortz), Sager, Schröder, Lammert, Rosenthal, Nielsen, Friske (60. Kowski), Wenn, Gottorf.

Hagen-A.: Block – Stein, Hausberg, C. Lantz, Lembke, Klamt, K. Pohlmann, Schmidt-Hartwigsen, Last (67. R. Pohlmann), Twachmann (81. Danger), Weltin.

TSV Pansdorf – Eutin 08   2:1  (1:1)

Mit einem verdienten, aber umkämpften Heimsieg startete der TSV in die Rückrunde. Die Henck-Elf begann überlegen, ging früh durch Krüger (14.) in Führung. Nach einem Blackout von Keeper Möller glich Brunner (36.) völlig überraschend per Elfmeter aus. Doch auch Eutins Schlussmann Kordts leistete sich einen dicken Bock, als er eine harmlose Flanke von Jaacks (65.) ins eigene Netz lenkte. In der vierten Nachspielminute hatte Eutin dann den Ausgleich auf dem Fuss, doch Stau rettete auf der Linie. „Wir hätten früher den Sack zumachen müssen, da haben wir es uns selber schwer gemacht“, bilanzierte Henck den knappen Erfolg. Schulze (90., Foul) sah noch gelb-rot.

Pansdorf: Möller – Wenske, Ulverich, Damm (64. Albrecht), Landsberg (80. David), Jaacks (75. Simon), Kirstein, Farklas, Krüger, Weiß, Stau.

Eutin: Kordts – Callsen, Malchow (48. Hallmann), Graper, Weiß, Sax, Ahlers, Schmahl, Brunner, Schulze, Schumacher.

ATSV Stockelsdorf – Sereetzer SV   0:1  (0:0)

Die Serie von acht ungeschlagenen Spielen ist beim ATSV Geschichte. Knapp, aber hoch verdient entführte der SSC alle drei Punkte am Herrengarten. Das Tor des Tages erzielte Tetzlaff (77.) nach einem Doppelpass. Die Gastgeber enttäuschten auf ganzer Linie, konnten zu keiner Zeit ihr Potential abrufen. So war Trainer Dirk Wetendorf auch angefressen: „Einstellung, Willen und Aggressivität waren heute überhaupt nicht vorhanden“.

Stockelsdorf: Rothe – Molt, Voß, Wohlfahrt, Möller, Hofmann (76. Fialkowski), Schober (46. Oeverdieck, 70. Themer), Hielscher, Sindi, Kuhlmann, Cekici.

Sereetz: Pape – Göhlert, Ullrich, Schefer, Ahrens, Bätge (85. Behnke), Strunck (70. Jahrling), Boye, Junker (82. Al), Tetzlaff, Niels.

Freitag, 11. März 2011

The King of Kop: Liverpools Legende Kenny Dalglish

Gut möglich, dass eines Tages auf seinem Grabstein stehen wird: This is Kenny. Kein anderer wird beim FC Liverpool so verehrt, wie Kenny Dalglish. Jetzt soll er die »Reds« als Trainer zum Erfolg führen. Schon wieder. Zeit für ein Portrait.