FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Montag, 17. November 2008


SV Breitenfelde – AKM Lübeck 1-1 (1-0)

Gegen Aufsteiger AKM gab es wieder einen herben Dämpfer für die Siemers-Truppe. Die Lübecker erarbeiteten sich mit einer taktisch, disziplinierten starken Partie verdient einen Punkt.


Bis zur Pause sah es für den BSV noch gut aus, Jan Klötzner (35.) traf nach Vorlage von Daniel Kruse zur Halbzeitführung. Nach dem Wechsel hatten die Hausherren aber nicht mehr viel zu bieten. Das Mittelfeld tauchte völlig unter, spielerisch bot das Team einfach zu wenig. Der BSV wollte das Ergebnis nur noch verwalten, dieses Vorhaben ging aber nach hinten los.


Nach einem großen Gewühl im BSV-Strafraum „murmelte“ Sebastian Sommer (80.) den Ball über die Linie. Beste Akteure auf dem Platz waren Alexander Ciesler und Timur Sayilgan. „Wir haben zu Hause wieder nicht gezeigt, wer Chef im Ring ist“, meinte Ligaobmann „Freddy“ Albrecht enttäuscht und bemängelte wieder die fehlende Einstellung einiger Spieler.


SVB: Hansen – Bahr, Felsner, Tybussek, Holst (46. Banthin) – Henning, Becker, Strube, Khartey (80. Hofmann) – Klötzner, Kruse


AKM: Ciesler – Ci. Kara, Aksahin, Sabaly, Ce. Kara – Kerdoun, Sagwan, Wakamija (65. Sommer), Moray – Sayilgan, Demir



Sonntag, 16. November 2008

VERBANDSLIGA vom SAMSTAG


Oldenburger SV – Möllner SV 1-2 (0-1)

Der MSV kam auf rutschigem Geläuf zum vierten Auswärtssieg. Der OSV hatte einen Punkt redlich verdient, doch vor dem Tor waren sie gestern nicht entschlossen genug. Mölln kam zu Beginn besser in die Partie, Patrick Piesker (16.) traf zur Führung.


Erst jetzt wurden die Hausherren wachgerüttelt, Alexander Kortz hatte den Ausgleich noch vor der Pause auf dem Fuß. Im zweiten Durchgang erhöhte Folke Brodersen (63.) per Elfmeter. Der OSV setze nun alles auf eine Karte, konnte aber durch Phillip Nielsen (78. Elfmeter) lediglich verkürzen.


OSV: Heisler – Brandt, Gerkens (62. Gütschow), Emmrich, Hasler – Reise, Prvetica, Nielsen, Wenn – Kortz, Gottorf


Mölln: Ruhr – J. Jahnke, Rehr, Gräfe, Gramckau (55. Montevirgin) – S. El-Sabe, Piesker, Wolowik, O. El-Sabe – Brodersen, Stoltz (80. Krivivic)




GW Siebenbäumen – TSV Gudow 2-1 (1-1)

Im Derby gab es für die Grün-Weißen einen knappen Arbeitssieg, gingen durch Riza Karadas (20.) in Front. Die Führung gab aber keine Sicherheit, GW glänzte nur mit vielen Abspielfehlern. Nach einem Fehler in der Abwehr verwandelte Sven Niemann (30.) den fälligen Strafstoss (Harder an Knoff).


Nach dem Wechsel stand Gudow kompakt in der Defensive und lauerte auf Konter. Die Salomon-Truppe versuchte alles, um die Defensive zu knacken, doch die Hausherren spielten nicht druckvoll genug. Die kleine Sensation blieb am Ende aber aus, in der vierten Nachspielminute erzielte Marcel Schoenborn den glücklichen, aber verdienten Siegtreffer. „Ein reiner Arbeitssieg, da hatten unsere Spieler wohl schon einen klaren Sieg zu Beginn der Partie im Kopf. Zum Glück ist es am Ende noch mal gut gegangen“, sagte Co-Trainer Martin Steinbeck.


GWS: Harder – Putzier, Goebel, Brehmer (Vahl) – Ali, Borja, Morina (60. Schoenborn), Jäkel, Plähn (60. Mayungululu) – Karadas, Schulz


Gudow: Musahl – Rost, Erhardt, Siedenschnur, Biallas – Borowski (85. Eichhorst), Urban, Lindner, Sierck – Niemann, Knoff (90. Weigelt)




TSV Pansdorf – Preußen Reinfeld 0-0

In einem Spiel auf schwachem Niveau waren die Preußen die bessere Mannschaft. Der Gastgeber kam in den gesamten neunzig Minuten nur zu einer klaren Torchance durch Andre Albrecht. Die Gäste waren in der Offensive dagegen gefährlicher, doch Ommeed Sindi, Timo Kutschke und Falk Rosin konnten ihre Möglichkeiten ebenfalls nicht nutzen.


In der Schlussminute sah Timo Mastrini noch die gelb/rote Karte (wiederholtes Foulspiel). „Mit dem Remis können wir heute gut leben, die Preußen waren zum glück im Abschluss zu unkonzentriert“, so TSV-Trainer Henck.


TSV: Möller – Landsberg, Ulverich (46. Wittky), Wulf, Reimann – Dogs (64. Damm), Galusic, Jaacks, Kirstein – Stau, Albrecht (73. Wenske)


Preußen: Rönnfeld – M. Beeck (46. To. Kutschke), Heinemann, Mehlfeld – Döhring, A. Kutschke (75. Müggenburg), Ti. Kutschke, Sindi – Rosin, Mastrini




FC Dornbreite – Sereetzer SV 0-0

In einem guten Spiel gab es trotz vieler Torchancen nur eine spannende Nullnummer. Andre Venzke hatte die besten Möglichkeiten für den FCD. Er scheiterte jedoch an Keeper Schmidtke und hatte Pech, als sein Kopfball auf der Linie geklärt wurde. Martin Mendig hatte die größte Chance der Sereetzer, Behnke hatte Glück, als sein Abwehrversuch an die eigene Latte prallte.


So blieb es am Ende beim gerechten Unentschieden. „Wir sind weiter auf dem richtigen Weg, das war ein bärenstarkes Spiel von uns“, kommentierte Manager Jörg Haase nach dem Schlusspfiff.


FCD: Brinkmann – Pekrun – S. Malla, Jasek, Asmussen, Matthies, Ewert, Venzke, Sare (85. Kreutzfeld), Sikora (56. Weiß), Strehlau, Mecker


Sereetz: Schmidtke – Aktürk, Behnke, Boye (55. Mendig), Ahrens, Baetge, Jobst, Müller (46. Schlichting), Strunck, Wenchel (80. Willers), Ullrich




VfL Oldesloe – Eintr. Groß Grönau 7-2 (1-2)


Bis zur Pause sah es so aus, als könnte die Eintracht für eine Überraschung sorgen. Nach einer guten ersten Halbzeit führten sie durch Sebastian Kloock (26.) und Alexander Bitz (28.) nicht unverdient. Andy Baasch (22.) brachte den VfL in Front.


Nach dem Wechsel war es mit der Herrlichkeit dann aber vorbei, früh in Unterzahl (gelb/rot Bitz, 49.) brachen alle Dämme. Die Ordnung stimmte überhaupt nicht mehr, die Abwehr wurde fortan schlichtweg schwindelig gespielt. Die offensiv starken Gastgeber nutzen nun fast jede Gelegenheit zu Toren. Phillip Baasch (46., 76.), Andy Baasch (57, 75.) und Dennis Schönfeldt (62., 87.) erzielten die weiteren VfL-Treffer.


Oldesloe: Brinkmann – Biermann, Fischer (85. Lefler), P. Schönfeldt, Schwartz – A. Baasch, Grundt (46. Jobmann), Grehn (46. Angsten), Behrens – P. Baasch, D. Schönfeldt


Grönau: Voss – Möller, S. Kloock, Siggelkow (80. Hartleben), Goldbach – Witt, Lau, Hahn, Franke (82. C. Kloock), Bitz, Moldenhauer (82. Senghore)




ATSV Stockelsdorf – TSV Bargteheide 3-0 (1-0)

Gegen schwache Gäste gewann die Neuenfels-Elf hoch verdient. Nach einer durchwachsenden ersten Halbzeit führten die Gastgeber durch Tobias Kuhlmann (18.) verdient.

Kuhlmann sorgte dann mit seinen zwei weiteren Treffern (47., 49.) schnell für den wichtigen Heimsieg der ATSV`er. Bargteheide hatte heute nicht die Mittel, um den Gastgebern gefährlich zu werden, sie enttäuschten auf ganzer Linie. „Das war heute Spitze. Einstellung und Kampf haben gestimmt, eine starke Leistung von unserem Team“, analysierte ATSV-Manager Markus Höppner.

ATSV: Buschmann – Hielscher, Lorentzen, Voß (89. Schulz) – Kortenkamp, Rohloff (88. Rohkohl), Wohlfahrt, Möller, Kuhlmann – Akar, Vedder

B`heide: Johan – Koch, Zimmer, Bajrami (80. Gerken), Penke – Strusch, Metzner (65. Ghinia), Vollert, Hamdart – Inden, Mankumbani (65. Heinz)



Eutin 08 – RW Moisling 1-0 (0-0)

Mit einem abgefälschten Tor (83.) durch Florian Schumacher beendeten die Eutiner ihre kleine Negativserie. Die Gastgeber begannen gut, am Sechzehner der Gäste waren sie mit ihrem Latein aber am Ende. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Rot-Weißen versuchten ihr Glück mit langen Bällen, konnten das Eutiner Bollwerk jedoch nicht durchbrechen. Die Callsen-Truppe stand hinten sicher und erarbeitete sich den knappen Erfolg.

Eutin: Gertenbach – Callsen, D. Schumacher, T. Schumacher, Wohlert – Bork, Schulze (70. Riemann), F. Schumacher, Reichenbach (70. Palazzoni) – Schläfke (80. Kessler), Müller

RWM: Boroch – Kohlmann, Schneider, Haye, M. Bornemann, Jarkubiak, Dogan, Tamm, Bankiewicz, Z. Azzez, J. Bornemann

Dienstag, 11. November 2008

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


Phönix Lübeck – TSV Kücknitz 4-1 (2-1)

Beim heutigen Auswärtsspiel mussten wir kurzfristig leider auf den unbeliebten Grand ausweichen. Die spielstarken und schnellen Gastgeber übernahmen erstmal das Kommando. Nach 9 Minuten hatten wir einen Einwurf weit in der gegnerischen Hälfte, woraus sich ein Konter entwickelte der zum 1:0 für Phönix führte.

Als es so schien, dass wir besser ins Spiel finden und auch Pech bei einem Lattenschuss von Olli hatten, fiel nach einem Angriff über außen das 2:0. Doch noch vor der Pause kamen wir durch Enno nach Vorarbeit von Olli zum Anschlusstreffer. Eine verdiente Halbzeitführung, da wir einfach zu viele Ballverluste im Mittelfeld hatten und somit den schnellen Phönix-Spielern in die Karten spielten. In der zweiten Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel.

Die dickste Chance vergab Olli freistehend vorm gegnerischen Torwart. Kurz vorm dem Ende flog ein Spieler der Gastgeber mit Gelb-Rot vom Platz. Wir versuchten noch mal was nach vorne zu machen, ohne aber große Chancen zu haben. Kurz vor Ablauf der 90 Minuten war es mal wieder ein Ballverlust im Spielaufbau den Phönix zum 3:1 nutzte. Eine Kopie dieses Treffers gab es noch mal in der Nachspielzeit. Letztendlich fiel der Sieg sicher 2 Tore zu hoch aus, und mit ein bisschen Glück wäre hier auch ein Punkt drin gewesen, da wir uns aber sämtliche Gegentreffer selbst zuzuschreiben haben, haben wir es heute vielleicht einfach nicht verdient gehabt.






































Lübeck 76 – Bor. Möhnsen 0-8 (0-6)

Kurioses Spiel am Lübecker Karlshof! Mit einem 8:0 Kantersieg kehren die Borussen aus Lübeck zurück und feiern damit den höchsten Punktspielsieg seit über 10 Jahren! Gegen personell angeschlagene Gastgeber eröffnete Christoph Czygan in der 11. Minute den Torreigen, John Willers setzte kurze Zeit noch einen drauf und als sich Lübeck 76 nach einer Tätlichkeit noch selbst schwächte war das Spiel schon frühzeitig entschieden.

Im Minutentakt ging es Richtung Lübecker Tor, nach gespielten 20 Minuten hätte es schon mehr Treffer hätten sein können. Lustige Szene in der 20. Minute, ein Abschlag von Keeper Bastian Siemer sprang über den 76 Keeper an die Latte! Björn "Clarence" Hoffmann traf mit einem tollen Schuss zum 3:0. Christoph Czygan erzielte die Treffer 4 und 5, ehe der Knoten auch endlich bei Dshivan Saleh riss, sein 6:0 sollte der Halbzeitstand sein. Im 2. Durchgang lief nicht mehr viel zusammen, weitere große Chancen wurden nicht genutzt! Ein Foulelfmeter von Christoph Czygan und ein Kopfballtreffer von Markus sorgten für den 8:0 Sieg.

Mit ein wenig mehr Konzentration wäre ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen, doch zweistellig war heute nur die Anzahl der Abseitspositionen! Der gute Schiedsrichter Ritter vom Türkischen SV pfiff pünktlich ab und nun gilt es, sich auf das nächste wichtige Spiel vorzubereiten, am nächsten Wochenende kommt es am Kuckucksberg zum Kreisderby gegen den TSV Berkenthin.

Aufstellung Borussia Möhnsen: 1 Bastian Siemers - 4 Florian Heitmann, 5 Tarik Saleh, 3 Henning Eggers - 7 Malek Saleh, 6 Christopher Pagel (60. 13 Maximilan Riedel), 8 Björn Hoffmann (46. 12 Frederik von Elm), 2 Markus Buer, 10 Christoph Czygan - 9 John Willers (60. 14 Robin Wind), 11 Dshivan Saleh
Tore: 0:1 Christoph Czygan (11.), 0:2 John Willers (13.), 0:3 Björn Hoffmann (26.), 0:4 Christoph Czygan (30.), 0:5 Christoph Czygan (30.), 0:6 Dshivan Saleh (45.), 0:7 Christoph Czygan (58.) (FE), 0:8 Markus Buer (75.)

TSV Travemünde – SV Krummesse 4-0 (1-0)

Der TSV konnte durch eine gute Gesamtleistung die Krummesser deutlich besiegen. Sie waren über weite Strecken dominant, hatten mehr Ballbesitz und waren zweikampfstärker. Die Tore schossen Wiese (24., 57.), Knüppel (48.) und Kreft (64.)


FC Dornbreite II – SV Steinhorst 2-0 (1-0)

Mit einem Blitzstart gingen die Platzherren durch Venzke (1.) schnell in Front. Danach bemühten sich die Lübecker weiter, hatten aber große Mühe, das Abwehrbollwerk der Lauenburger zu durchbrechen.
Das gelang erst in der Schlussphase. Nach einer feinen Einzelleistung von Thaler spielte er Venzke (87.) frei, der keine Mühe hatte, das runde Leder im gegnerischen Kasten unterzubringen.


TSV Berkenthin – BSSV 2-3 (0-3)

Auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz brauchte der BSSV die ersten zehn Minuten, um sich an den Untergrund zu gewöhnen. Mit Fortschreiten der ersten Halbzeit bekam man die Partie zusehends besser in den Griff und erspielte sich mehrere Torchancen. Das erste Mal jubeln durften die BSSV-Anhänger dann in der 25. Minute nachdem Bastian Tolle eine Flanke von Sebastian Kraak in das gegnerische Tor köpfte.

Fünf Minuten später spielte Bastian Tolle dann einen Pass über die Abwehr und den daraus resultierenden Torschuss von Maik Heinrich beförderte Magnus Möhrmann über die Linie und erhöhte die Führung. Kurz vor der Halbzeit wurde ein Schuss von Sebastian Kraak zur Seite abgewehrt und Matthias Krüger stand goldrichtig, um zum 3:0 abzuschließen.

Nachdem man die letzten Minuten der ersten Hälfte souverän dominiert hatte, nahm man sich vor, in der zweiten Halbzeit nicht nachzulassen und Berkenthin gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Leider missglückte dies völlig. Plötzlich wurde nicht mehr der einfache Pass zum Nebenmann gesucht wie noch in der ersten Halbzeit, sondern stets die schwierigste aller Möglichkeiten gesucht, was fast grundsätzlich in einem unnötigen Ballverlust endete. Des Weiteren fehlte im Zweikampf der letzte Wille und so kam Berkenthin besser in die Partie und zu Chancen. In der 55. Minute gelang dem TSV auch der Anschlusstreffer und in der Folgezeit drängte man den BSSV in die Defensive. Bis zur 85. Minute hielt dann das Abwehrbollwerk, ehe ein direkt verwandelter Freistoß zum 2:3 die Büchener noch einmal zittern ließ. Am Ende rettete der Tabellenzweite dann jedoch das Ergebnis über die Zeit.

Fazit: Glaubte man nach der ersten Halbzeit noch, dass der BSSV an die aufsteigende Form aus dem Kücknitz-Spiel anknüpfen konnte, brachte die zweite Hälfte die völlige Ernüchterung. Durch einfachste Ballverluste, zu kompliziertes Spiel, zu wenig Bissigkeit in den Zweikämpfen und Unkonzentriertheiten en masse gab man das Spiel völlig unnötig aus den Händen und schaffte es wieder nicht, ein Spiel souverän zu gewinnen. Am Ende standen drei Punkte auf der Haben-Seite, aber irgendwann wird sich eine solche Spielweise auch wieder rächen.
Aufstellung: A. Behncke – H. Nitsch, S. Gleu, P. Lukaszczuk (ab 80. Min.: M. Hahn), S. Kraak – M. Heinrich (ab 70. Min.: T. Schlichting), S. Renfert, B. Tolle, Chr. Kokartis – M. Krüger, M. Möhrmann (ab 70. Min.: T. Piel)

Lübecker SC – TSV Siems 1-3 (1-1)

Auf einem tiefen und rutschigen Geläuf kamen wir nur schwer ins Spiel. Wir ließen den Gastgebern zu viel Platz und gingen nicht konsequent genug in die Zweikämpfe. Zunächst blieb dies für uns aber noch ohne Konsequenzen. Im Gegenteil unsere erste richtige Torchance konnte Torben Laske zum 0:1 nutzen.

Doch unser Spiel wurde nicht besser und so kam es wie es kommen musste. Dem LSC gelang der verdiente Ausgleich. In der Folge waren die Platzherren die aktivere Mannschaft. Allerdings konnten sie sich kaum klare Möglichkeiten erspielen. Wir hatten dagegen durch Knuth Buhrmann eine gute Möglichkeit zur Führung, die er allerdings vergab. So ging es nach einer schwachen ersten Halbzeit mit einem 1:1 in die Kabine.

Nach dem Wechsel kamen wir etwas besser aus der Pause. Knuth Buhrmann war nach einer Flanke von Torben Laske, der ein gutes Spiel machte, zur Stelle und vollendete zum 1:2. Es folgte ein sehr fraglicher Platzverweis für unseren Libero Kai Hennings wegen Meckerns. Mit nur noch zehn Mann kämpften wir gegen jetzt drückende LSCer an. Fünzehn Minuten vor Schluss dann der Schock nach einem Foul von Michael Thomaschewski an der Strafraumgrenze entschiedt der Schiedsrichter auf Elfmeter. Aber unser Keeper Sascha Reger parierte sowohl den Elfmeter als auch den Nachschuss und hielt uns damit auf Siegkurs. Die Gastgeber drängten aber weiter auf den Ausgleich und erst als Steven Tucholski einen Konter zum 1:3 abschloss war das Spiel entschieden.

Am Ende stehen wieder drei wichtige Punkte. Auch wenn wir eine schwache erste Hälfte abgeliefert haben, so haben wir in Unterzahl Moral bewiesen und den Kampf angenommen.

KREISKLASSE A



SC Rothenhausen – SV Breitenfelde II 0-2 (0-2)

So langsam läuft es rund bei der zweiten Herrenmannschaft des BSV. Nach dem Achtungserfolg gegen den SV Müssen wurden die ersten Punkte in der Fremde eingefahren. Souveräner und kaltschnäuziger als gewohnt.

Dauerverletzungen und Krankheiten zur Folge standen Trainer Loth nur elf Spieler zur Verfügung. Die größte Veränderung gab es in der Verteidigung und dem Startelf-Debüt von Tobias Lemanski.

Die ersten Minuten der Partie sollten zeitgleich die turbulentesten bleiben. Bereits in den ersten fünf Minuten sorgte zuerst die Heimmannschaft für Gefahr vor dem Breitenfelder Strafraum. Sekunden später drangen die Gäste in den gegnerischen Strafraum ein und profitierten von einem wirren Passspiel zwischen Freund und Feind, kurz bevor der Ball zu Axel Wenzel kam und dieser zur Blitzführung für den BSV traf. Diese ungewohnt frühe Führung ermutigte den BSV weiter nach vorne zu spielen. Die quirligen Stürmer Porath und Wenzel sorgten weiter für Gefahr und konnten nur durch Fouls gestoppt werden. Eins dieser Fouls brachte dem BSV einen Freistoß unmittelbar vor der Strafraumgrenze ein. Klaus Galle trat an und erzielte mit einem strammen Schuss vorbei an der gegnerischen Mauer, nach nur zehn gespielten Minuten, das 2:0. Dieser Rückschlag ließ die Mannschaft aus Rothenhausen nun aufwachen. Der BSV ließ zeitgleich die Zügel im Angriff etwas schleifen und das Spielgeschehen verteilte sich ins Mittelfeld. Beide Teams erarbeiteten sich weiterhin Chancen, allerdings waren keine zwingenden Aktionen zu erkennen. Zur Halbstand ging der BSV, dank der explosiven Anfangsphase, verdient mit der Führung in die Pause.

Auch nach der Pause fand die Heimmannschaft nicht die Mittel um den BSV ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die BSV Hintermannschaft stand weiterhin sicher. Sorge trugen die blau-weißen allerdings, als Klaus Galle einen harten Schuss ins Gesicht bekam und benommen vom Feld taumelte. Zum Glück konnte er nach fünf Minuten ins Spielgeschehen zurückkehren. Torhüter Kröger wurde daraufhin erstmals gefordert, hielt seinen Kasten aber sauber. Das Spiel entwickelte sich nach und nach zu einem Schlagabtausch, in denen es zu guten BSV-Chancen durch einen Torschuss von Wenzel und einem Freistoß von Kramm kam. Der laufstarke Porath holte gegen Ende der Partie noch einen Strafstoß heraus, welchen Galle jedoch nicht verwandeln konnte. Der Sieg wurde anschließend über die Zeit geschaukelt. Trainer Loth dürfte mit der Leistung seiner Mannen zufrieden sein. Besonders Lemanski in der Verteidigung spielte stark und dürfte nun mehr als eine Alternative sein.

Diese Mini- Serie soll im kommenden Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Seedorf-Sterley fortgesetzt werden. Mit der derzeitigen Einstellung sind die Weichen dafür gestellt.

BSV Torschützen: 0:1 Wenzel (5.), 0:2 Galle (10.)

Aufstellung: Kröger - Lemanski, Galle (C), Kramm - Schmöckel, Sierck, Heitmann, Kurzweg, Zunker - Porath, Wenzel

Montag, 10. November 2008


SV Müssen – SSV Güster 4-2

Aufgrund der schlechtesten ersten Halbzeit in der Ära Strube musste der SSV Güster heute eine 4:2-Niederlage beim SV Müssen hinnehmen. In der ersten Hälfte fehlte einfach alles. Es gab keine Laufbereitschaft, die Zweikämpfe wurden nicht angenommen, es wurde nicht kombiniert und dazu ließ man dem Gegner einen Angriff nach dem anderen zu. Nicht nur die Abwehr, sondern die gesamte Mannschaft befand sich im kollektiven Tiefschlaf.

Das Spiel hatte kaum begonnen, da gelang einem Müssener auch schon ein Traumtor. Mit einem fulminanten Schuss vom Strafraumeck, der ihm wahrscheinlich nur einmal im Leben gelingen wird, schoss er den Ball genau in den Winkel zum 1:0 ins Tor. Doch damit nicht genug: Kurze Zeit später kam es zu beispiellosen Abstimmungsfehlern zwischen Abwehr und Torwart. Björn Gödeke köpfte den Ball zurück, genau in den Lauf eines Müssener Stürmers, Torhüter Malte Hasekamp kam nicht heraus und so stand es 2:0. In der Folgezeit zeigte sich keine Verbesserung im Spiel und das 3:0 war fast eine Kopie des vorigen Treffers. Wieder ließ die Müssener Offensivabteilung die Güsteraner Defensive wie Anfänger aussehen und erhöhte die Führung völlig verdient. Das 4:0 fiel dann durch einen direkt verwandelten Freistoß, bei dem Keeper Hasenkamp, verunsichert durch zahlreiches Hereinrufen von außen, keine Gute Figur machte, indem er den Ball nicht festhalten konnte und ins Tor rutschen ließ. Ein wenig Ergebniskosmetik konnte der SSV mit dem Pausenpfiff noch betreiben, als Julius Berghof nach einem Doppelpass mit André Kossowski das 4:1 markierte.

Das späte Tor konnte aber nicht über eine erschreckend schwache erste Halbzeit hinwegtäuschen, in der ausnahmslos die komplette Mannschaft versagte. Einzig im Sturm kam vereinzelt Gefahr auf, der Torwart der Gastgeber konnte alle Chancen hervorragend entschärfen. Wer aber dachte, die Partie wäre gelaufen, hatte sich gründlich getäuscht. In der zweiten Halbzeit spielte der SSV seinen Gegner dermaßen an die Wand, dass ihnen kaum Luft zum Atmen blieb. Der zur Pause eingewechselte Torwart Christian Lüdtke bekam im gesamten zweiten Durchgang 0 (!) Schüsse auch nur in Richtung seines Tores. Es wurde sogar zur Seltenheit, dass Müssen die Mittellinie überquerte. Allerdings wollte einfach kein Tor für Güster fallen, was auch an einem hervorragend haltenden Müssener Schlussmann lag.

Einige bezeichnende Szenen in der zweiten Hälfte waren: Ein Freistoß von Sören Jessen, den der Torwart fantastisch hielt, ein weiterer Schuss von Jessen, der wieder stark gehalten wurde und eine Riesenchance für Kossowski, bei der ein Abwehrspieler mit dem Kopf auf der Linie klärte. Dazu kamen noch gefühlte 100 weitere Großchancen, die aber alle nicht genutzt werden konnten. Viel zu spät kam dann das 4:2 durch Kossowski, der nach einem langen Ball von Martin Edler mit einer Direktabnahme volles Risiko ging und so ein wunderschönes Tor erzielte. Die zweite Hälfte kann man als 100 prozentige Steigerung jedes einzelnen Spielers bezeichnen und der SV Müssen muss sich bei seinem Torwart und seinem Glück bedanken, dass diese Partie nicht noch verloren ging. Für das kommende Spiel bleibt nun die Hoffnung, dass die Mannschaft sich ein Beispiel an ihrer Leistung im zweiten Durchgang nimmt, denn so wie der Gegner da überrannt wurde, muss man sich fragen, warum man nicht gleich so gespielt hat, sondern erst völlig unnötig das Spiel verloren gab.

BSSV III – SSV Schnakenbek 2-3 (1-3)

Im Spiel unserer I. Herren gegen den BSSV III gelang ein verdienter 3:2 Auswärtserfolg. Da wir die erste Halbzeit klar dominierten, gingen wir mit einem 3:1 in die Halbzeit. Nach der Pause erhöhte Büchen den Druck, doch mehr als der Anschlusstreffer sprang nicht heraus. Torschützen für den SSV: S. Fey (2) und M. Krause.

Die Dritte Herren vom BSSV am 2. November 2008 - Stehend von Links : André Ernst , Jonas Lange , Garrit Uebelacker , Nikolas Bartelt , Schliemann , Richert , Oliver Studt , Coach Markus Möller. Knieend von Links : Philip Lenski , Korwaciwz , Benni Bartsch , Sandro Beier , Kai Kniest , Stefan Genseke, Benni Kokartis

TSV Seedorf/Sterley – Ratzeburger SV 0-6 (0-1)

An diesem Wochenende ging es für den RSV zum Schlusslicht der Liga. Der TSV Seedorf/Sterley hatte bis dato noch keinen einzigen Punkt geholt, während der RSV als einziges Team der Liga noch ungeschlagen ist.

Von Anfang an war zu erkennen, wie das Spiel heute ablaufen würde. Der Gastgeber stand sehr tief und versuchte so lange wie möglich das 0:0 zu halten. Dies gelang anfangs auch sehr gut. Der RSV tat sich bis Mitte der ersten Halbzeit sehr schwer gegen die massive Defensive von Seedorf, die bis dahin nur eine Kopfballchance von Sven Kamischke zuließ. In der 25. Minute fiel dann aber doch der Führungstreffer für die Gäste. Der nach langer Verletzungspause wieder genesene A-Jugendliche Phillipp Neugebauer machte sein erstes Pflichtspiel für die Herrenmannschaft in dieser Saison und fügte sich auch gleich mit einem Tor ein. In der Folge der ersten Halbzeit ergaben sich kaum noch nennenswerte Szenen. Seedorfs einzige Torchance war ein Freistoß von Daniel Peters kurz vor der Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederanpiff hatte Sven Kamischke die Entscheidung auf dem Fuß. Als Michael Hinrichsen vor dem Tor querlegte, schoss er den Ball allerdings über die Latte. Das 2:0 ließ aber trotzdem nicht lange auf sich warten. Jan Weluda war diesmal der Torschütze. Seedorf hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen und der RSV nutzte die Chance, um hier etwas für das Torverhältnis zu tun. Den schönsten Spielzug vollendete Jan Weluda nach einem Doppelpass mit Marc Fischer und Michael Hinrichsen zum 3:0. Und wie bereits in der Vorwoche machte er nur kurze Zeit später seinen dritten Treffer und hat nun in zehn Spielen schon 17 Tore und 10 Vorlagen. Er ist damit der absolute Topscorer beim Ratzeburger SV. Das fünfte Tor des Tages erzielte nach schöner Vorarbeit von Michael Hinrichsen Björn Scheiner, der mit seinem Kopfballtor zum 6:0 kurz vor Ende der Partie auch den Schlusspunkt eines für den RSV mal wieder gelungenen Auswärtsspiels setzte.

Nächste Woche kommt es am Riemann zum Spitzenspiel der Liga. Mit der SG Wentorf/Schönberg kommt der Tabellenerste nach Ratzeburg, der auch gleichzeitig die beste Offensive und Defensive der Liga stellt.