FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Donnerstag, 5. November 2009
BSSV III – TSV Sahms5-0
Verdienter Sieg gegen den Tabellenletzten und TROLLI HAT ZU NULL!!! An diesem Samstag war der Tabellenletzte aus Sahms in Büchen zu Gast und trotz verletzungs- bzw. krankheitsbedingter Ausfälle mehrerer Stammspieler wollte man sichere drei Punkte einfahren.
Und so spielt man auch. Von Beginn an setzten die Mannen von Trainer Andreas Martel die Gäste unter Druck und konnten sich mehrere gute Tormöglichkeiten herausspielen, die aber oft vom starken Torhüter der Sahmser vereitelt wurden oder den Weg neben oder über das Tor fanden. Vor allem Max Klaas und PhilippLenski vergeben Großchancen. Nur selten konnte sich der Gast befreien und über die Mittellinie gelangen. Torwart Andreas Tolle war mit lediglich 2 Ballkontakten in der ersten Halbzeit fast betätigungslos. Da die Dritte allerdings mal wieder das Tor nicht traf, ging man mit einem für Sahms sehr glücklichen 0-0 in die Kabinen.
In Halbzeit zwei nahm man sich vor die Geduld zu bewahren und auf den Führungstreffer zu drängen. Allerdings zeigten sich bei der Dritten nun deutliche Konzentrationsfehler und das Spiel verflachte ein wenig. Nach ca 65. Minuten sorgte Jonas Lange dann dafür, dass die Partie wieder an Fahrt gewinnt, indem er aus 20 Metern zum 1-0 traf. Aber anstatt dass man auf die Entscheidung drängte, lies man die Gäste spielen und hätte fast den Ausgleich hinnehmen müssen. Einige Stimmen sagen, dass Torwart Andreas Tolle angeschossen wurde, andere sagen es war die schönste Parade der Welt! Nach dieser kurzen Schwächephase allerdings fing sich der BSSV wieder und kontrollierte die letzte Phase des Spiels. Nachdem Benjamin Bartsch nach schönem Zuspiel von Jonas Lange den zweiten Treffer erzielen konnte, war der Wille der Gäste gebrochen. Zweimal Philipp Lenksi, der für den in den Sturm gerückten Jonas Lange im zentralen Mittelfeld vertrat, konnte auf 4-0 erhöhen. In der Nachspielzeit konnte Christoph Bruhn den Endstand markieren, nachdem er in bester Stürmermanier alleine auf den Torwart zulief und an diesen vorbei ins Tor schoss. (Quelle: www.bssv.info)
FAZIT: Ein am Ende hoch verdienter Sieg der Dritten, auch wenn man mal wieder die Chancenauswertung bemängeln muss. Am kommenden Sonntag könnte genau dies der ausschlaggebende Punkt sein, wenn es im Derby gegen die eigene Zweite ums Gnaze geht.
BSSV: 1 Tolle 2 Ernst 3 Richert 4 Klaas 5 D. Knust 6 Flindt 7 Stingl 8 Bartsch 9 Lange 10 Lenski (C) 11 Pahl 12 Bruhn
BSSV II – SG S`bek-Lütau3-2
Der BSSV holt wichtige 3 Punkte gegen eine starke Spielgemeinschaft! Bei kühlen Temperaturen zeigten die Gäste gleich, dass die Punkte heute nur über den Kampf geholt werden konnte. Die Büchener schienen ein wenig verunsichert und ließen sich von der harten Gangart der Gäste beeindrucken. Die erste Unachtsamkeit in der Hintermannschaft wurde auch gleich vom Gästestürmer bestraft und es stand nach 10 Minuten 0-1. Die 2. Herren brauchte lange um wirklich ins Spiel zu finden und Trainer Ralf Nissen musste diverse Umstellungen während der Partie vornehmen, damit seine Schützlinge endlich wach worden. Auf beiden Seiten gab es vorsichtige Vorstöße, die aber zu ungefährlich waren. Nach 25 Minuten konnte der bärenstarke Ricardo Brüggmann, nach einem tollen Pass von Jonathan Böhling, eiskalt am Keeper vorbeischieben und so den Ausgleich erzielen. Bis zur Halbzeit passierte nicht viel - Torchancen waren Mangelware.
Nach dem Pausentee waren wiederum die Gäste präsenter in den Zweikämpfen und erarbeiteten sich ein kleines Übergewicht. Durch ein unnötiges Foul Jagusch im Strafraum gelang der SG Schnakenbek/Lütau per Elfmeter die nicht unverdiente Führung. Danach musste der wiederum fehlerfreie Felix Nessler die ein oder andere brenzlige Situation überstehen, bevor der BSSV selbst Akzente setzen konnte. Dabei ließ die Chancenauswertung wieder zu wünschen übrig. Nach einer Ecke von Jonathan Böhling konnte Björn Trilck mit vollem Körpereinsatz per Kopf das 2:2 markieren! Nun schien das Spiel zu kippen, der Tabellenvorletzte konzentrierte sich auf das Kontern und die Büchener machten viel Druck. Nach dem Ricardo Brüggmann 5 Minuten vor Schluss nur regelwidrig im 16er vom Ball getrennt werden konnte, gab es Elfmeter für Büchen. Christian Gabriel ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän zum 3:2. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Nach einer vermeintlichen Tätlichkeit sah Christian Gabriel die rote Karte. Die war der traurige Schlusspunkt einer spannenden Begegnung! (Quelle: www.bssv.info)
Fazit: Der zweite Sieg in Folge für die Liga-Reserve, allerdings mit einem bitteren Beigeschmack. Nun fehlt am kommenden Wochenende ein weiterer wichtiger Spieler beim ultimativen Derby in der Kreisklasse A. Die 2. Herren empfängt die 3. Herren am 8.11.09 um 16 Uhr im Waldstadion.
Möllner SV II – BSSV III4-2
Das zweite Spiel binnen zwei Wochen gegen eine Büchen-Siebeneichener Mannschaft fand diesmal auf dem Möllner Waldsportplatz statt. Auf Kunstrasen spielend sollte im Vergleich zur vergangen Partie gegen den BSSV II (Endstand 2:2) drei Punkte her.
Dementsprechend engagiert ging unser Team dann auch zu Werke. Durch frühes attackieren konnte Mölln gleich zu Beginn einige Angriffe aufs Gästetor fahren. Dank der Mithilfe des Gästetorwarts konnte unsere Mannschaft schnell in Führung gehen. Ein Ball Richtung Büchen-Siebeneichens Tor stellt eigentlich keine Gefahr dar. Allerdings berechnet der Keeper den Ball falsch und kann diesen nur noch mit Mühe an den Pfosten lenken. Florian Koßyk, der an diesem Tag die für Ihn ungewohnte Rolle des Stürmers übernehmen „musste“, reagiert gedankenschnell und verwandelt zum 1:0. Davon sichtlich beeindruckt finden unsere Gäste nicht ins Spiel und verlieren etliche Bälle an aufmerksame Möllner. So kann sich Dennis Sykora gegen eine zu diesem Zeitpunkt komplett orientierungslose Büchener Abwehr durchsetzen und den Ball quer auf Florian spielen. Dieser bedankt sich und schiebt den Ball lässig zum 2:0 ein. Obwohl diese Tore schon nach wenigen Minuten gefallen sind, sollte sich bis zur Halbzeit nichts an diesem Ergebnis ändern.
Den Beginn der zweiten Spielhälfte verschlief unser Team dann ein wenig. Unsere Gäste hingegen schienen aus der Trance der ersten Halbzeit aufgewacht zu sein und können nach wenigen Minuten den 2:1 Anschlusstreffer erzielen. Das Spiel drohte nun zu kippen, bis Daniel Rugulis den dritten Möllner Treffer markieren konnte. Rudolf Hartwig spielt den Ball von der linken Seite flach in den Rücken der Abwehr. Daniel hat dank seiner guten Ballkontrolle keine Probleme, diese Flanke zu verwerten. Auch beim nächsten Treffer zum 4:1 ist Rudi wiederum per Flanke von links beteiligt. Diese erreicht erneut Daniel, der den Ball aber nicht über die Linie bringen kann/will. Anstelle dessen spitzelte er das Leder zu Florian, der seinen dritten Treffer erzielt. Für einen gelernten Verteidiger eine beachtliche Leistung. Büchen-Siebeneichen kam nun nur noch selten aus der eigenen Hälfte. Einer der wenigen Vorstöße in den Möllner Strafraum führte allerdings zu einem Elfmeter. Unser Torwart Christian Hering verlässt sein Tor, um den einschussbereiten Stürmer der Gäste zu behindern. Dieser kommt zu Fall, und der Unparteiische entscheidet umgehend auf Strafstoß. Eine Entscheidung, mit der Christian alles andere als zufrieden war. Den fälligen Elfmeter verwandelt Büchen-Siebeneichen dann eiskalt ins obere linke Eck. Im Folgenden ließ sich unsere Abwehr dann aber nicht beirren, und freut sich mit der kompletten Mannschaft über einen verdienten 4:2 Erfolg gegen enttäuschte Büchen-Siebeneichener. (Quelle: www.zweiteherren.tk)
In Spiel Eins nach der Übernahme der 1. Herren der SG Schnakenbek/Lütau durch Lars Eggers und somit auch dem ersten Spiel der Zweiten ohne Coach an der Seitenlinie empfing man am heimischen Gallberg die Reserve des Ratzeburger SV.Aufgestellt von Spielertrainer Marco Herrmann, sowie Kapitän Carsten Schultz und Christian Asboe begannen alle das Spiel hoch motiviert und wollten beweisen, dass man auch ohne Coach an der Seitenlinie erfolgreich sein kann.Allerdings war bereits in den ersten Minuten zu spüren, dass die Gäste spielstärker sein würden und man nur mit Kampf und Einsatz zum Sieg kommen konnte.Bis Mitte der ersten Halbzeit hielt die SG auch gut mit und konnte einige Torchancen verbuchen. Allerdings kamen auch die Gäste aus der Kreishauptstadt ein ums andere Mal zum Abschluss. So war es nach 25 Minuten ein individueller Fehler der Gastgeber, der das 0:1 für den RSV ermöglichte.Das zweite Tor war wiederum ein Geschenk der Defensive. Nach einem Fehlpass vom sonst stark spielenden Marcel Stange musste der Ratzeburger Stürmer nur noch einnetzen.Kurz darauf fiel das 0:3 und man musste Angst haben, dass sich die Zweite abschießen lassen würde. Allerdings bewies man eine sehr gute Moral und stemmte sich der drohenden Niederlage entgegen. Eine schöne Kombination im Mittelfeld kam nach Rechtsaußen zu Christian Asboe, der mit einer mustergültigen Flanke Carsten Schultz bediente, der aus acht Metern per Kopf das 1:3 erzielen konnte.
Direkt nach dem Seitenwechsel setzten sich Sebastian Thiele und Niels Lange auf der linken Seite schön gegen mehrere Gegenspieler durch – Niels Lange kam zum Schuss, traf aber leider nur den Pfosten. Der mitgelaufene David Ablass stand allerdings bereit und konnte den 2:3 Anschlusstreffer erzielen.Es entwickelte sich nun ein offenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Ab der 70. Minute ließ bei den Gastgebern aber ein wenig die Kraft nach und man stand zu weit von den Gegenspielern weg, so dass der RSV in der 80. Minute das im Endeffekt verdiente 2:4 erzielen konnte. (Quelle: www.sv-lütau.de)
Fazit: Trotz Leistungssteigerung vor allem in kämpferischem Bereich in Hinblick auf die letzten Spiele wird es richtig eng für die Zweite der SG Schnakenbek/Lütau!! Aus den nächsten beiden Spielen gegen die direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf müssen unbedingt 6 Punkte geholt werden.
Der aktuelle Spieltag führte die Reserve des RSV zu der Spielgemeinschaft Schnakenbek/Lütau. Der Mitaufsteiger aus der Kreisliga C belegt zur Zeit den drittletzten Platz. Leider musste Trainer Mirko Fischer auf insgesamt 8 Spieler verzichten. Aus der 1. Herrenmannschaft rückte leider keiner nach und auch die Alt Herrn hatte an diesem Sonntag selber ein Spiel. So fuhr man mit nur 11 Spieler (inkl. dem Trainer) nach Lütau, doch die Moral stimmte von Anfang an.
Der Anpfiff im Geilbergstadion erfolgte pünktlich um 12:00 Uhr. Der RSV agierte abgeklärt und zog in der ersten Halbzeit sein Spiel auf. Schon in der 8. Minute erwischte Timo Warncke einen Ball von halb rechts sehr gut und traf leider nur die Unterseite der Latte. Wäre diese rund gewesen hätte das die Führung bedeutet. Doch der erste zählbare Erfolg sollte sich in der 12. Minute einstellen, als Daniel Peters nach toller Vorarbeit von Hauke Sydow zum 0:1 einschob. Dieses Tor beflügelte die Ratzeburger noch mehr und man spielte nun einen sehr disziplinierten Fußball. Der Lohn hierfür war das 0:2 durch Lorenz in der 23. Minute und das 0:3 durch Sydow in der 36. Minute. Man hatte den Eindruck, dass hier heute nichts anbrennen sollte. Ratzburg stand sehr gut und machte
kaum Fehler. Lütau agierte oft zu unüberlegt. Klare Chancen für die Gastgeber waren Mangelware. Doch in der 42. Minute wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer. Halbzeitstand 3:1 für den RSV.
Trainer M. Fischer wies in der Halbzeitpause noch einmal darauf hin, diszipliniert weiter zu spielen, damit Lütau nicht noch weiter rankommen sollte, doch leider passierte genau das, was für so ein Spiel meist tödlich ist. Lütau nutze direkt nach der Halbzeit eine Unachtsamkeit in der RSV Abwehr und konnte auf 2:3 verkürzen. Nun war wieder Feuer im Spiel. Die Gastgeber rannten gegen die drohende Niederlage an und versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen. Der RSV musste in dieser Zeit einige brenzlige Situationen überstehen. Auf beiden Seiten merkte man, wie langsam aber sicher die Kräfte nachließen. Bis zur 80. Minute war die Partie noch offen und auf beiden Seiten hätte ein Tor fallen können. Heute sollte das Glück aber wieder einmal auf Seiten des RSV sein. Hauke Sydow hatte einen besonders guten Tag erwischt und markierte 10 Minuten vor Schluss das 4:2 für die Inselstädter. Die gute Vorarbeit leistete Patrick Senger. Nun wurde der Schlusspfiff ersehnt und sollte auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Serie beim RSV hält weiter an und man kann vorübergehend sogar den 3. Platz in der Tabelle für sich beanspruchen. Es folgen nun noch 2 Heimspiele gegen die Spielgemeinschaft Wentorf/Schönberg und am letzten Spieltag der Hinrunde das Top Spiel RSV II gegen Krummesse II. Ein besonderer Dank gilt noch den Spielern Hauke Sydow, Sven Buse und Robert Heinrichs, die sich kurzfristig zum Einsatz in der Zwoten bereit erklärten. (Quelle: www.rsv-herren.de)
In einer temporeichen und spannenden Partie gewannen die Hausherren verdient das Verfolgerduell. Es entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die Offensive war auf beiden Seiten Trumpf, viele schöne Kombinationen konnte man am Waldsportplatz bestaunen. So resultierte die Gästeführung durch ein „Tor des Monats“: Sönke Meyer schnappte sich in der 13. Minute den Ball und drosch ihn aus 30 Metern unhaltbar für Gabor Ruhr in die Maschen. Mölln ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und spielte konzentriert weiter. Nach einer Flanke von Eugen Wolowik glich Rick Latus (25.) schnell aus. Nach dem Wechsel kam Eutin mit neuem Schwung aus der Kabine, doch die Möllner überwanden die Phase unbeschadet. Mit einem weiteren sehenswerten Treffer drehten die Gastgeber das Spiel. Ein langer Diagonalpass von Artur Schefer nahm Latus (62.) direkt und beförderte das runde Leder unhaltbar in das lange Eck. Eine knappe Viertelstunde später folgte der dritte Streich von Möllns Topscorer (10 Saisontore). Sascha Stange tanzte die Eutiner Abwehr gekonnt aus und setzte geschickt Latus in Szene, der nur noch unbedrängt ins leere Tor einschieben brauchte (76.). Ein Lob geht aber auch an die Gäste, die zu keiner Zeit aufsteckten. „Das war heute wirklich von beiden Teams ein tolles Spiel“, war Hartmut Wulff begeistert. „Wir hatten die besseren Chancen, daher geht der Sieg in Ordnung. Der Kontakt nach oben ist weiter vorhanden“.
Mit drei Platzverweisen endete eine eigentlich faire und harmlose Partie. Nach zwei völlig überzogenen Platzverweisen für Jan Bornemann (62., gelb/rot, Meckern) und Timo Rosenthal (60., gelb/rot, Foulspiel) gab es für Florian Albrecht nach einem absichtlichen Handspiel als letzter Mann die rote Karte. Fußball wurde „Am Langen Acker“ aber auch noch gespielt. Beide Teams boten in einem ausgeglichenen Spiel ein gutes Niveau, am Ende bestraften die Rot-Weißen einen individuellen Fehler der Gastgeber mit dem Tor des Tages durch Marc Bornemann (78.). In den letzten zehn Minuten setzte der Aufsteiger noch einmal alles auf eine Karte, Marcel Gebert und Mathias Ruske blieb der Ausgleich aber vergönnt. „Ein Remis wäre schon gerecht gewesen, aber Fehler werden nun mal eiskalt bestraft“, war SVH-Trainer Karsten Jarks enttäuscht. So warten die Heringsdorfer weiterhin auf ihren ersten Heimsieg.
Heringsdorf: Duborg – Kohlscheen, Molt, Rosenthal, Albrecht – Antunes, Heinritz, S. Meyer (45. Rateytzak), Wölk – Ruske, Gebert
Moisling: Ketbanjong – Barten, M. Bornemann, Dogan, Kohlmann (57. Haye) – Akar, H. Azzez, J. Bornemann, Suew – Chyrek, Grant (86. Noll)
TSV Siems – Sereetzer SV1-1
Freitagabend, (schlechtes) Flutlicht, Kunstrasen, viele Zuschauer, kleines Derby, was will man mehr?! Am Ende der umkämpften neunzig Minuten trennte man sich gerecht 1:1. Dabei ist dieser Punkt für den Aufsteiger aus Siems mehr wert als für die Nachbarn aus Sereetz, für die es eine gefühlte Niederlage war. Sereetz spielte sogar ab der 35. Minute in Überzahl (grobes Foulspiel gegen Keeper Müller) und konnte die numerische Überlegenheit nicht ausnutzen. Der SSV hatte zwar deutlich mehr Spielanteile, konnte aber diese nicht in Tore verwerten. Spätestens am Siemser Strafraum war Schluss! Die Gastgeber aus Siems zeigten eindrucksvoll, warum sie in der Tabelle unten stehen und zu Recht gegen den Abstieg spielen. Mit mindestens 8 Mann bauten sie sich immer wieder erfolgreich um ihren eigenen Strafraum auf und versuchten mit provozierendem Zeitspiel (schon von der ersten Minute an) und planlosen langen Bällen ihr Glück. Aber diese Spielweise sollte zumindest an diesem Abend für einen Punkt reichen.
Die Gastgeber gingen wie aus heiterem Himmel trotz Unterzahl in der 82.Minute in Führung. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Jobst flankte im direkten Gegenangriff scharf in den Strafraum und Ullrich war mit Direktabnahme zur Stelle. Die Sereetzer wollten mit der Brechstange noch den Sieg erzwingen, doch Behrens verpasste zweimal in aussichtsreicher Position. So blieb es am Ende beim verdienten Unentschieden. Auf Sereetzer Seite muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man in Überzahl über weite Strecken der Partie planlos agierte. Will der SSV weiter oben in der Tabelle dran bleiben, dann müssen die Preußen aus Reinfeld nächsten Samstag im Heimspiel "dran glauben"! Alle Fußballfans sind natürlich wie immer herzlich willkommen. Anstoß ist um 16:00 Uhr im Sereetzer Waldstadion. (Quelle: http://www.sereetzer-sv.de)
TSV Bargteheide – TSV Pansdorf0-3
Bei bestem Fußballwetter auf gutem Geläuf begann die Partie von beiden Seiten sehr kontrolliert ohne große Höhepunkte. Die erste Annäherung zum Tor erfolgte nach ca. 20 Minuten durch uns, als Patti Farklas den Ball auf Sinisa Galusic flankte, dieser aber übers Tor schoss. Die nächste Aktion sorgte dann für die Führung. Alex Weiss lief nach tollem Pass von Timo Kirstein allein aufs Gästetor zu und konnte am herausstürzenden Keeper vorbei zur Führung vollstrecken (30.). Dann ließen wir die Zügel etwas schleifen und der Gastgeber kam besser ins Spiel. Folge daraus waren dann auch zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich, doch Lars Möller konnte seine gute Form der letzten Wochen eindrucksvoll bestätigen.
Der zweite Durchgang begann mit entschlossenen Angriffen der Gastgeber, die wir allerdings erfolgreich bekämpfen konnten. Alles in allem präsentierte sich unsere Defensive um Danny Stau sehr stabil und war Garant dafür, dass die Null heute stehen sollte. In der 58. Minute lief Timo Kirstein nach gutem Direktpass von Dennis Jaacks allein aufs Tor zu und wurde unmittelbar vor dem Abschluss an der Strafraumkante gelegt. Die Entscheidung dieses Spiels. Der Bargteheider sah natürlich die Rote Karte und Sinisa Galusic setzte den folgenden Freistoß in den Torwinkel. Jetzt bot der Gastgeber nur noch wenig Gegenwehr, bereits nach 63 Minuten erhöhte Timo Kirstein nach Steilpass von Alex Weiss auf 3:0. In der Folgezeit beherrschten wir Ball und Gegner, vergaßen aber, weitere Hochkaräter durch Patti Farklas (71., 83.), Timo Kirstein (79., 85) und Erik Damm (75.) in Tore umzumünzen. Insgesamt aber eine überzeugende Auswärtsleistung unseres Teams und endlich der ersehnte Sonntags-Sieg. (Quelle: www.tsv-pansdorf.de/1_herren)
Bargteheides Trainer Marco Schier war nach dem Schlusspfiff total bedient: „Das war eine glatte sechs, an keine taktische Vorgabe wurde sich gehalten, ich bin maßlos enttäuscht“. Was den Trainer so auf die Palme brachte waren die anfängerhaften Fehler seiner Truppe im Aufbauspiel, die zu den vermeidbaren Gegentoren führten. Alle drei Tore erzielten die Pansdorfer durch klassische Konter, Alexander Weiss setzte den ersten nach einer halben Stunde erfolgreich um. Auch nach der Pause liefen die Stormarner den Gästen weiterhin ins offene Messer. Nach 58 Minuten war die Partie für die Hausherren praktisch gelaufen. Einen weiteren Konter stoppte Lennart Behnk nur per Notbremse, der Platzverweis war die logische Konsequenz. Den anschließenden Freistoss schloss Sinisa Galusic erfolgreich ab, vier Minuten später machte Timo Kirstein mit dem dritten filmreichen Konter den zweiten Auswärtsdreier perfekt. „Unglaublich, was sich heute abspielte. Mir fehlen immer noch die Worte“, so Schier.
Bargteheide: Johann – L. Behnk, Ihns, Schaft (58. Kukanda) – Appiah, D. Behnk, Fürstenberg, Teichmann, Inden – Stiller, Heinz (70. Westphal)
Unter diesen Umständen gewöhnen sich die Zuschauer im Travestadion schnell an die neuen Gesichter, die von Marc Kunze, Lorenz Baumann und Timo Buchholz. Drei A-Jugendliche haben für ordentlichen Wirbel gesorgt beim 4:0 (2:0)-Sieg des VfL Oldesloe über den SV Büchen-Siebeneichen in der Fußball-Verbandsliga Süd-Ost. Kunze (81. Minute) und Baumann (90.) trafen bei ihrem zweiten Einsatz, der eingewechselte Buchholz bereitete bei seiner Premiere in der Ligamannschaft ein Tor vor.
Der zweite Sieg in Folge war auch in der Höhe verdient, weil die Stormarner in der Abwehr diszipliniert spielten und kaum gefährliche Situationen zuließen, nach vorn kamen sie dank vieler Ballgewinne im Mittelfeld früh zum Erfolg: Andy Baasch (16.) und Mustafa Hamdart per Kopf (20.) stellten die Weichen schon in der Anfangsphase auf Sieg. Damit hat das Team die Forderung von Ligaobmann Jens Schenk, sechs Punkten aus zwei Partien zu holen, erfüllt, das dürfte die Arbeit auch für Trainer Reinhard Lindtner einfacher machen.
"Es war sehr wichtig, dass wir gewonnen haben, gerade auch damit es im Umfeld ruhig bleibt", sagte der Coach. "Man spürt, dass wieder Leben in der Mannschaft ist." Weitere Verbesserungen erhofft sich Lindtner, wenn vielleicht schon am kommenden Wochenende die verletzten Erol Siegert und Fisnik Bajrami in den Kader zurückkehren. Der Gegner Eutin 08 dürfte dann aber von anderem Kaliber sein als der SV Büchen-Siebeneichen. (Quelle: Ahrensburger Zeitung, Sören Bachmann)
Nach enttäuschender Leistung muss der BSSV erneut eine Niederlage einstecken. In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und der BSSV hatte durch Christian Casper die erste Torchance des Spiels. Nur wenige Minuten später gab man das Spiel mehr und mehr aus der Hand und ließ sich in der eigenen Hälfte einschnüren. Bereits die erste wirkliche Torchance nutzte der Vfl um in der 17. Minute das 0:1 zu erzielen. Nur wenige Minuten später fing man sich auch noch das 0:2, nachdem ein VfL Spieler nach Freistoß zu erst per Kopf an den Ball kam. In den restlichen Minuten der ersten Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften keine weiteren sehenswerten Möglichkeiten.
Auch in der zweiten Hälfte fand der BSSV nicht zu seinem Spiel. Man spielte nur wenige Angriffe heraus und kam zu keinem gefährlichen Torabschluss. Der VfL Oldesloe hatte auch weiterhin ein Übergewicht und kam noch zu einige Chancen, welche jedoch allesamt ungenutzt blieben. In der 81. Minute fiel dann jedoch das 0:3. Erst ab diesem weiteren Gegentreffer kam der BSSV noch zu zwei weiteren Chancen durch Steven Gleu und Magnus Möhrmann. Tore blieben an diesem Tag jedoch aus. In der letzten Minute des Spiels kam der VfL noch zu einem weiteren Treffer und markierte das 0:4. (Quelle BSSV)
FC Dornbreite – WSV Tangstedt2-2
Der FC Dornbreite bleibt zwar auch im 12. Saisonspiel ungeschlagen, muss sich aber mit einem Unentschieden gegen den Aufsteiger aus Tangstedt zufrieden geben. Der Auftakt in die Partie verlief eigentlich erwartungsgemäß und so scheiterten Strehlau mit einem Freistoss und Bitz mit einem Volleyschuss am Aluminium. Die Gäste lauerten auf Kontor und setzen in der 19. Minute einen solchen auch erfolgreich um, als Ex-Profi Oliver Hirschlein einen Steilpass aufnahm und zum 0:1 verwandelte. Bis zur Pause spielten die Gelb-Roten zwar nur auf ein Tor, taten sich gegen die massiv tief stehende Deckung der Tangstedter sehr schwer. Es dauerte bis kurz vor dem Halbzeitpfiff bis den Jungs von Trainer Gero Maaß der Ausgleich gelang. Nach einem langen Ball von Christian Staackmann, verlängerte Sascha Hagen den Ball auf Alexander Bitz und dieser legte quer zu Marcel Hagelstein, der die Kugel dann nur noch über die Linie drücken musste. Mit dem Remis ging es dann auch in die Pause.
Nach dem Wechsel dasselbe Bild, ein Spiel auf ein Tor und die Gäste lauerten auf Konter. Der FCD fand keine probaten Mittel und versuchte es oft mit langen Bällen oder Fernschüssen aus zweiter oder sogar dritter Reihe. In der 62. Minute gab es dann einen fragwürdigen Handelfmeter für Tangstedt, die Chance lies sich Hirschlein nicht nehmen und verwandelte gegen Heskamp sicher zum 1:2. Nun musste der FCD schon wieder einem Rückstand hinterher laufen. Die Jungs vom Steinrader Damm gaben sich aber nicht geschlagen und setzen das Tangstedter Tor danach weiterhin massiv unter Druck. In der 88. Minute war dann Goalgetter Sacha Hagen zur Stelle und erzielte den verdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte dann sogar noch Alexander Bitz den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber mit einem Seitfallzieher am starken Torwart Marco Martens. Alles in allem ein verdienter Punkt für den FC Dornbreite, man muss aber auch die gute Abwehrleistung von Tangstedt anerkennen. (Quelle: www.fc-dornbreite.de/?Herren)
Wenn Tore (mehr als der Gegner) erzielt werden, werden Siege erzielt. Was in der Vorwoche noch nicht klappte, konnte in Lensahn umgesetzt werden. ENDLICH ein Erfolgserlebnis !!! . Verdient? Ich denke ja.
Die Mannschaft hat versucht mit großem Einsatz zum Erfolg zu kommen. Aufgrund der Tabellensituation war der Mannschaft schon anzumerken, dass eine große Anspannung in ihren Köpfen steckt. Hier ist sicherlich auch die hohe Fehlerquote beim Pass und Zusammenspiel zu suchen. Wo soll das Selbstbewusstsein herkommen, wenn wie in den Vorwochen am Ende eine Niederlage steht??? Natürlich hat uns der Elfmeter geholfen. Es stimmt auch, dass nicht jeder Schiedsrichter für den Gast so einen Elfer pfeift. Aber all das erleben wir Woche für Woche, mal zu unseren Gunsten und mal zu unserem Nachteil.Das eine Ecke, sehr gut getreten, direkt in das lange Toreck geht, erlebt man auch nicht allzu oft. Aber hier ist es passiert. Die Ecke war einfach perfekt geschlagen. Und das Lensahn im Abwehrbereich auch Fehler macht zeigt die Situation zu unserem Siegtreffer. Ein Kopfball zurück misslingt. Lasse Drews erkennt die Situation, hebt den Ball über den herausstürmenden Torwart in das Tor. Eine technische Glanzleistung. So war die erste Halbzeit sehr bewegt mit vielen spannenden Spielsituationen.
Die zweite Halbzeit ist dann schnell beschrieben. Lensahn versucht doch etwas kopflos zum Ausgleich zu kommen. Allerdings waren sie bei den Standard Situationen " Brandgefährlich". Mit Glück, Geschick und großem Einsatz im Abwehrbereich konnte die Führung bis zum Schluss verteidigt werden. Leider wurden unseren vielen Überzahl Konter sehr unkonzentriert gespielt. Wir hätten uns einiges im Nervenkostüm ersparen können, wenn wir nur einmal, gezielt und gewollt eine Aktion zu Ende gespielt hätten. Aber unterm Strich DREI !!! Punkte, mehr geht nicht. Der nächste Gegner wird mit uns ganz anders umspringen. Der FC Dornbreite hat eine Stabilität gefunden die in den Vorjahren fehlte. Sie sind "oben dran" und werden versuchen alle Punkte mitzunehmen. Dass die Mannschaften im unteren Tabellendrittel aber durchaus nicht gewillt sind die Punkte freiwillig abzugeben mussten die Dorbreiter gerade in der letzten Woche erfahren. Gegen Tangstedt gab es " nur " einen Punkt. Aber in Siebenbäumen gibt es keinen Oliver Hirschlein. (Quelle: www.gw-siebenbaeumen.de)
Lensahn: K. Knorr – Grunert (46. Sielaff), O. Knorr, Neuhäuser, Ratzwill - Lang, Pries, Morr, Siewert – Köhler, S. Knorr (75. Balzereit)
Mit einem glücklichen Sieg nach einem mäßigen Auftritt beim Tabellenvorletzten aus Reinfeld kehrt der BSV an den heimischen Uhlenbusch zurück. Zwar konnte die Mannschaft mit diesem Erfolg die unnötige Niederlage gegen den Sereetzer SV vergessen machen, doch über die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist, wird es sicherlich noch Gesprächsbedarf geben. Gerade zu Beginn fand Breitenfelde nicht ins Spiel. Abstimmungs- und Zuordnungsprobleme im Defensivverbund sowie viele Einzelaktionen, in denen man sich verrannte und so unnötige Ballverluste produzierte, bedingten den schwierigen Start in die Partie. Nur langsam schien man sich gegen eine gut eingestellte Reinfelder Mannschaft das Spiel anzunehmen. Und nach einem langen Ball hatten die Gastgeber aus Reinfeld ihre erste dicke Torchance.
Reinfeld-Angreifer Rosin hatte die Breitenfelder Abwehrspieler Siemers und Tybussek schlecht aussehen lassen und den Ball am etwas zu zögerlich aus dem Tor gekommenen Hauke Hansen vorbeigespitzelt, so daß der BSV-Keeper den Ball fast aus dem Netz hätte holen müssen, hätte Siemers seinen Stellungsfehler nicht wieder gutgemacht und den Ball von der Linie gekratzt. Erst mit diesem Schreck schien der BSV aufgewacht zu sein und das Spiel nun ernst zu nehmen. Auf Seiten des BSV, der sein System etwas umgestellt hatte, hatten Kruse und Zunker erste Möglichkeiten. Doch erst Abu Khartey hauchte dem Spiel des BSV Leben ein, als er einen langen, hohen Ball aus der eigenen Defensive unter Kontrolle brachte, seinen Gegenspieler am Strafraum stehen ließ und aus 12 Metern mit dem linken Fuß ins linke Eck traf. Doch bereits kurz nach dem Tor stellte der BSV sein Engagement größtenteils wieder ein und spielte viel zu pomadig und teilweise überheblich. Trotzdem reichte es zur Pause zur 1:0-Führung.
Im zweiten Spielabschnitt war leider nicht viel Besserung zu erkennen. Das Aufbauspiel des BSV krankte erheblich und die Sturmspitzen waren praktisch aus dem Spiel genommen. Anstatt sich gegen den einschleichenden Schlendrian zu wehren, überließ der BSV den Stormarnern immer mehr das Feld. Eine brenzlige Situation nach der anderen ließ man zu und konnte sich bisweilen nur beim Fußballgott bedanken, dass man weiterhin führte. Die größte Gelegenheit auf Reinfelder Seite hatte Sindi, der nach einem weiten Flugball BSV-Schlussmann Hansen mit einem Lupfer schon überwunden hatte, als der Ball doch noch knapp das Tor verfehlte. Dann allerdings hatte der BSV lange genug gebettelt und kassierte völlig verdient den 1:1-Ausgleich durch Müggenburg nach einer undurchsichtigen Situation im Breitenfelder Strafraum. Jetzte waren die Preußen hellwach und wollten sogar den Sieg. Doch in die Bemühungen der Reinfelder hinein erzielte der bis dahin unauffällige Daniel Kruse nach einem Zuspiel von Christin Becker mit einem Hammer aus 20 Metern die erneute Führung für den BSV. Als Reinfeld in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorn warf sorgte Daniel Kruse mit einem Kontortor nach Zuspiel von Sebastian Siemers für die Entscheidung.
Somit konnte der BSV einen sehr schmeichelhaften Sieg in Reinfeld verbuchen, bei dem man sich alles andere als mit Ruhm bekleckerte. Positiv zu erwähnen vielleicht, dass der 18-jährige John-Alberth Siemers im Mittelfeld des BSV ein ordentliches Startelf-Debüt gab. Soll es in den kommenden Spielen wieder zu einem Dreier langen, dürfte eine gehörige Steigerung von Nöten sein.