FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Samstag, 23. April 2011
Freitag, 22. April 2011
VERBANDSLIGA SÜD-OST
SSC Hagen-Ahrensburg – Eintr. Groß Grönau 7:2 (3:0)
Der SSC bleibt „am Hagen“ (34 Punkte) weiterhin das Maß aller Dinge. Nach der desolaten Auswärtspleite in Stockelsdorf (1:6) rehabilitierte sich das Team von Georg Jobmann eindrucksvoll. „Da hat die Mannschaft schnell die passende Antwort gegeben, wollte die Schmach wohl nicht lange auf sich sitzen lassen“, war Jobmann von der Leistung seiner Elf angetan. Die personell gebeutelten Grönauer – Keeper Kai-Uwe Bludau wurde zum Feldspieler „umfunktioniert“, hatten dieses Mal große Probleme mit ihrer Abseitsfalle, die der SSC oftmals aushebelte. So war nach Treffern von Kai Pohlmann (25., 34.) und einem Fallrückzieher von Timo Twachtmann (40.) die Partie vorzeitig entschieden. Florian Hahn (51.) verkürzte zum 3:1, Gerrit Schmidt-Hartwigsen (60.) und Rico Pohlmann (61.) erhöhten per Doppelschlag. Nach dem Fallrückzieher von Twachtmann sorgte Benjamin Klamt (80.) mit einem Treffer aus 50 Metern für ein weiteres „Tor des Monats“. Mirco Woisin (81.) und Lars Weltin (90.) rundeten die interessante Partie ab. Da fiel die überzogene Ampelkarte für Jan Danger (75.) auch nicht mehr ins Gewicht. „Mit nur sieben Treffern war Hagen noch gnädig mit uns“, sprach ein arg gebeutelter Jan Voigt.
Hagen-A.: Gollnest – Jokisch, Hausberg, Stein, Klamt, D. Lantz, Danger, K. Pohlmann (80. Janelt), Schmidt-Hartwigsen, Twachtmann (89. Gussone), R. Pohlmann (73. Weltin).
Grönau: Lohmann – F. Lau, Bothmann, Moldenhauer (70. Kloock), Borja (40. Bolte), Woisin, Kienle, Meister, Hahn, Woelki, Pajonk (78. Bludau).
TuS Lübeck – Sereetzer SV 0:1 (0:1)
Die abschlussschwachen Gastgeber bleiben weiterhin auf einem Abstiegsplatz, bereits zum 9. Mal blieb die Willert-Elf ohne eigenen Treffer. „Das alte Leid wie fast jede Woche, wir erarbeiten uns unsere Möglichkeiten, treffen aber einfach das Tor nicht“, schüttelte Trainer Nils Willert fassungslos den Kopf. Marcel Stellbrink, Rojhat Bilgen und Beytullah Bilgen besaßen die besten TuS-Möglichkeiten. „Wir beantragen, die Tore größer zu machen“, flüchtete sich der Coach in Ironie. Die Gäste hingegen nutzten eine ihrer wenigen Möglichkeiten abgeklärt aus. Ein Freistoss von Daniel Bätge landete am zweiten Pfosten, wo Ronny Tetzlaff (12.) mutterseelenallein zum Sieg einköpfte. Der SSV bot spielerisch eine anspruchsvolle Leistung, trat sicher und abgeklärt auf. TuS hielt in dem fairen Derby kämpferisch dagegen, musste jedoch am Ende wieder eine bittere Pille im Abstiegskampf schlucken.
TuS: Gaglar – Swoboda, Raabe (74. Poch), Rivera, Goldbach, Yeboah (53. Tombers), Stellbrink, Willert, Buraktar (53. Acer), Bilgen, Dziavlowski.
Sereetz: Ciesler – Ullrich, Schefer, Ahrens, Bätge (67. Aktürk), Strunck, Nowitzki (40. Niels), Jahrling, Junker (80. Behnke), Boye, Tetzlaff.
TSV Malente – TSV Neustadt 0:1 (0:1)
Die einzige Chance des Spiels hatten die Gäste schon nach einer Spielminute, als Niels Matzanke auf der Linie klären musste. Von da an hieß die Begegnung TSV Malente gegen Christian Bibo, der Neustädter Schlussmann stand ab sofort im Mittelpunkt der Partie und wuchs über sich hinaus. Doch zunächst konnten die Gäste jubeln. Nach einem Missverständnis mit seinem Torwart köpfte Kevin Förster (31.) ins eigene Netz. Von nun an verzweifelten die Malenter am Neustädter Schlussmann. Einen Schuss von Sebastian Lesch (37.) kratzte er aus dem Winkel, im zweiten Durchgang scheiterten Norbert Kroll (71.) und erneut Lesch (77., 81.). „Das war wie im falschen Film, einfach unglaublich“, war Malentes Coach Jörg Barenscheer fast sprachlos. Auch Steffen Paulsen (83.) und Förster (85.) konnten Bibo nicht bezwingen. So blieb der designierte Absteiger trotz Überzahl - Bogdan Mattel (60.) sah die Ampelkarte wegen Foulspiels – auch im 17. Spiel in Serie ohne Sieg. „Dann muss man aber auch ehrlich zu sich selbst sein: Wenn man solche Spiele nicht gewinnt, reicht unser Niveau für diese Liga einfach nicht aus“, sagte Barenscheer selbstkritisch.
Malente: Drews – Kroll, Mössel (76. G. Khames), Schumacher, Matzanke, Junge, Paulsen, Förster, S. Lesch, Meyer, Pyriki (67. Kohn).
Neustadt: Bibo – Timm-Holz, Groß (55. Tegler), Thomsen, Ma. Klukas, Mi. Klukas, Viöl, Müller (74. Peter), Fischer (65. Bergmann), Preus, Mattel.
BSSV - RW Moisling 2:0 (2:0)
Der BSSV verschaffte sich Luft im Kampf um den Klassenerhalt und hat jetzt sechs Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. In einem durchschnittlichen Spiel gab es wenig Höhepunkte, Torraumszenen waren Mangelware. Ein Doppelschlag in der ersten Halbzeit bescherte den Büchenern den wichtigen Dreier. Nach einer Ecke landete der Ball bei Jan Sievert, der den Ball erneut gefährlich in den Strafraum brachte und mit Björn Trilck (20.) erfolgreich einen Abnehmer fand. Nur zwei Minuten später hebelte ein Pass von Kay Wieckhorst auf Malte Hahn die komplette rot-weiße Abwehr aus. Hahn zog aus fünfzehn Metern sofort ab, vom Pfosten prallte der Ball dann ins Netz. Das 3:0 vergab Bastian Tolle, als er vor Keeper Wayanyoo Katbanyon zu unentschlossen freistehend vergab. Moisling hatte später Pech mit einem Lattentreffer. „Spielerisch können wir sicherlich noch ein paar Schippen drauflegen, aber wenn wir über den Kampf die nötigen Punkte holen, ist mir das auch egal“, war Trainer Henning Meins happy über die drei Punkte.
BSSV: Behncke – Schlichting, Gleu, Trilck, Sievert, M. Hahn, Renfert (87. Nitsch), Tolle, Hamann, Schuster (81. Möhrmann), Wieckhorst.
Moisling: Katbanyon – Kohlmann (71. Paasch), Akar, Dogan, Barten, M. Bornemann, Lening (80. Özdemir), Schütte, Duchrow (60. Froh), Azzez, Jakubiak.
TSV Lensahn – TSV Bargteheide 1:2 (0:0)
Einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt setzte es für enttäuschende Lensahner im heimischen Jahnstadion. Es entwickelte sich kein ansehnliches Spiel, viele Ballverluste prägten die Partie. Bargteheide war technisch und spielerisch überlegen, jedoch halfen die Lensahner bei den Gegentreffern kräftig mit. Nach einem Freistoss von Alexander Fürstenberg traf Daniel Neuhäuser (60.) unglücklich per Hacke in die eigenen Maschen. Nur fünf Minuten später waren die Hausherren wieder ein idealer Vorbereiter. Ole Knorr verlängerte per Kopf einen Ball direkt zu Lasse Drews (65.), der dadurch freie Bahn Richtung Tor hatte und Stefan Weber keine Chance ließ. „Das waren heute vermeidbare Gegentreffer, da haben wir uns ganz klar selbst geschlagen. Leider fiel der Anschluss zu spät“, war Burkhard Moor enttäuscht. In der 85. Minute erzielte Eric Prieß nach einem feinen Solo das 1:2, der Ausgleich sollte aber nicht mehr fallen.
Lensahn: Weber – Dora, Grunert (78. Steffen), Neuhäuser, O. Knorr, Babbe (68. Patzer), König, Radzwill, Heun, Prieß, Balzereit.
Bargteheide: Johann – Kohn (67. Kohrs), Ihns, Meyer, Kaempff, Lühmann (80. Henschel), Fürstenberg, Heinz (83. Albrecht), Drews, Bischkopf, Henkel.
Donnerstag, 21. April 2011
TSV Pansdorf – Breitenfelder SV 2:0 (1:0)
Der TSV macht die Meisterschaft wieder spannend. Die Partie begann äußerst behäbig, erst der Führungstreffer von Dennis Jaacks (28.) nach toller Vorarbeit von Timo Kirstein war der Startschuss für ein spannendes Spitzenspiel. Bis zur Pause hätte der TSV den BSV abschießen können, doch gleich viermal scheiterte Felix Krüger am Schlussmann Nils Bahr, Danny Stau (39.) traf nur die Latte. Nach dem Wechsel scheiterte Pansdorf durch Kirstein erneut am Aluminium (48.). Mit der Einwechslung von Janne Zunker und Daniel Kruse wurde das Offensivspiel der Lauenburger endlich gefährlich, Jens Rathje hielt seine Farben jedoch im Rennen. Nachdem Kirstein (73.) zum dritten Mal das Aluminium testete, behielt Damm (78.) die Nerven und traf zum 2:0. Kruse hatte seine Nerven jedoch nicht im Griff, sah nach dem Wiederanpfiff die Rote Karte wegen Beleidigung. Christian Becker ging per Ampelkarte (83., Foul) gleich hinterher. „Ein tolles Spiel, nur hätten wir viel früher für die Entscheidung sorgen müssen. Ein verdienter Sieg“, war „Otto“ Henck begeistert.
Pansdorf: Rathje – Albrecht, Basse, Damm, Landsberg (55. Block), Jaacks (80. David), Kirstein, Farklas, Krüger, Weiss (75. Simon), Stau.
Breitenfelde: Bahr – Schönfeldt, Felsner, S. Siemers, Rehr, Biallas, Becker, Henning, Gregorczyn (80. Riewe), Khartey (55. Kruse), Celik (65. Zunker).
FC Dornbreite – TSV Siems 6:1 (1:0)
In einem Spiel auf ein Tor scheiterte Nils Gramckau zunächst am Pfosten, dann schraubten Marcel Venzke (45.), Sascha Hagen (55., 82.), Piet Behrens (65.), Kristof Rönnau (84., Elfmeter) und Benjamin Mecker (86.) das Ergebnis in die Höhe. Steven Tucholski (70.) traf zum zwischenzeitlichen 3:1. „Ein auch in der Höhe hoch verdienter Sieg“, so Coach Gero Maaß.
Dornbreite: Pekrun – M. Venzke (80. Hagelstein), Gramckau, N. Rönnau, Olsson (46. Brückner), Staackmann, Strehlau (70. Mecker), Behrens, Carlos Gomes, Hagen, K. Rönnau.
Siems: Reger – Schlatz, Weber (46. Wiese), Mielke, Mond, Kessler (46. Volkmann), Schellhammer, Tucholski, Jäkel, Meese, Grieger.
TSV Trittau – Oldenburger SV 4:2 (0:0)
Nach einer langweiligen ersten Halbzeit sah der OSV nach Toren von Philip Nielsen (48.) und Felix Wenn (55.) schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann drehte die Holst-Elf kämpferisch noch mal richtig auf. Maik Lindhorst (60., Eigentor) und Daniel Herdt (75.) bescherten den Ausgleich, Christian Wedel per Elfmeter (90.) und Max Johnsen (90.+1) kippten dann komplett die Begegnung. „Wir sind grandios zurückgekommen“, sprach Carsten Holst kurz und knapp.
Trittau: Stach – Kiehn, Lessau, Herdt, Klement, Gawor (80. Caliebe), Anton (56. Rusche), Wrede, Prehn, Wedel, Johnsen.
Oldenburg: Heisler – Brandt (29. Hay), Schön, Lindhorst, Schröder, Petyrek, Rosenthal, Nielsen, Lammert (75. Emmrich), Wenn, Kowski.
Eutin 08 – ATSV Stockelsdorf 1:0 (0:0)
Eutin kam zu einem verdienten Kampfsieg. Tim Schmahl hatte die erste große Möglichkeit, köpfte jedoch auf der Linie noch über das Tor. Eutin blieb auch nach der Pause feldüberlegen, doch Stockelsdorf verlangte den Rosenstädtern alles ab. Tim Brunner (64.) erzielte das Tor des Tages. „Nach dem Sieg haben wir endlich wieder eine Menge Luft nach unten“, war Spielertrainer Callsen zufrieden.
Eutin: Scharnitzki – Callsen, Kastler (69. Kordts), Weiss, Ahlers, Schmahl, Brunner, Sax (14. Schnalke), Hallmann, Reichenbach, Schumacher.
Stockelsdorf: Rothe – Hofmann, Hielscher, Schulz, Möller, Schober (86. Drewing), Themer (75. Kowalczuk), Oeverdieck (66. Witte), Kuhlmann, Sindi, Cekici.
Kreisliga Lübeck-Lauenburg
Lübecker SC 99 – Ratzeburger SV 1-3
Ein wenig ersatzgeschwächt und als klarer Außenseiter reiste der RSV zum Auswärtsspiel zum Lübecker SC. Für den RSV galt es erst einmal hinten kompakt zu stehen, um dann über den schnellen Kolja Pfeiffer den einen oder anderen Konter zum Erfolg zu nutzen. Zu Beginn der Partie begegnete man sich mit dem LSC auf Augenhöhe und konnte sogar die erste nennenswerte Chance durch Jan Weluda verzeichnen. Sein Kopfball verfehlte jedoch knapp das Tor. In der 21. Spielminute hatte der RSV dann Glück, dass der Querbalken rettete. Von diesem Moment an kam der LSC besser ins Spiel und bekam zunehmend mehr und mehr Spielanteile. Chancen für den LSC gab es jetzt schon fast im Minutentakt, wurden jedoch entweder von dem starken RSV-Schlussmann Jens Nickel pariert oder leichtfertig vergeben. Sogar ein Elfmeter konnte in der 38. Spielminute nicht zur Führung genutzt werden. Der Ball landete am Außenpfosten. So ging man aus Sicht des RSV mit einem glücklichen 0:0 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel sah man ein ähnliches Bild wie zum Ende der ersten Halbzeit. Jedoch sorgte wieder der RSV durch Kapitän Weluda für den ersten Höhepunkt. Aus gut 25 Metern scheiterte er mit einem Freistoß nur knapp am Pfosten. In der 61. Minute die nächste Großchance für den LSC, erneut war aber J.Nickel zur Stelle. Der RSV wehrte sich tapfer gegen den Druck des LSC, konnte jedoch in der 65. Spielminute den Rückstand nicht verhindern. Nach einer Hereingabe konnte Sascha Böckmann den Ball nur ins eigene Tor „klären“. In der 76. Spielminute zog Trainer Dennis Sontopski dann den Joker. Es kam RSV-Ersatzkeeper Christian Hoffmann als Stürmer und die Mannschaft wurde auf vielen Positionen umgestellt. In der 78. Minute sollten sich diese Umstellungen schon auszahlen. J. Weluda schickte mit einem super Pass Sven Knuth auf die Reise und dieser netzte zum 1:1 ein. Für den LSC sicher ein Schock, drängte man doch darauf die Führung auszubauen. Jetzt galt es für den RSV den einen Punkt mit nach Ratzeburg zu nehmen. Es kam jedoch noch besser. In der 87. Spielminute kam Stürmer-Torwart Ch. Hoffmann im LSC Strafraum an den Ball und versenkte im dritten Versuch zur Führung. Vorausgegangen war der Ballgewinn von Torben Pfeiffer auf Höhe der Mittellinie. In der 90. Spielminute setzte Hoffmann noch einen drauf. Nach Abschlag von Nickel ließ er seinen Gegnern keine Chance, lief frei aufs Tor zu und hob den Ball in Stürmermanier über den LSC-Keeper zum 3:1 Endstand.
Aus einer gut kämpferischen Mannschaftsleistung sind zum einen natürlich Christian Hoffmann aufgrund der entscheidenden Tore, aber auch Kolja Pfeiffer (aus der 2. Herrenmannschaft ausgeliehen), der immer wieder vereinzelte Nadelstiche nach vorne setzen konnte, hervorzuheben. Insgesamt ein ehrlicherweise schmeichelhafter Sieg für den RSV, jedoch muss man auch mal Glück haben. Jetzt gilt es den Schwung aus den letzten Spielen mit zu nehmen und die kleine Serie (zwei Siege, 10:2 Tore) auszubauen, um die rote Laterne schnellstmöglich abzugeben. Hoffnung macht auch die immer besser werdende Zusammenarbeit zwischen erster Herren, zweiter Herren und der A-Jugend.
SSV Güster – Borussia Möhnsen 3-3
70 Minuten in Unterzahl, in der letzten Sekunde den Ausgleich gemacht, ein Fußballnachmittag der alles bot, was das runde Leder zu bieten hat. Das Spiel beginnt mit einem Tiefschlaf der Borussia, bereits nach 4 Minuten geht der SSV durch ihren Kapitän Henning Hauschildt in Führung - ein langer Freistoß an die Latte und Hauschildt schaltet am schnellsten und köpft zur frühen SSV Führung ein. Danach nahm auch die Borussia das Spiel an und übernahm fortan das Kommando. Dshivan Jundo verpasste mit einem Drehschuss aus ca. 15m nur knapp das SSV Gehäuse. Nach einem tollen Angriff über die rechte Seite, traf Tim Eiberg zum umjubelten Ausgleich. Die Borussen drückten danach auf das 2:1, in der 23. Minute lag der Ball im SSV Tor, Felix Stamer führte einen Freistoß regelkonform schnell aus. Kein Spieler der Borussia forderte das Stellen der Mauer, kein SSV Spieler forderte das Anpfeifen des Freistoßes, Schiedsrichter Bagusch gab auch überhaupt kein Anzeichen zum Anpfiff - also kann der Freistoß ausgeführt werden. Schiri Bagusch pfiff zurück und stellte Stamer mit Gelb-Rot vom Platz. Mit dieser Entscheidung verlor der Schiedsrichter leider auf beiden Seiten die totale Kontrolle über das Spiel. Die Borussia musste früh umstellen, verlor aber nicht die Kontrolle des Spiels. Robin Freund, Daniel Schlingelhof oder Ron Landahl hatten die Führung auf dem Fuß. In der 34. Minute dann ein gut gespielter Konter des SSV, diesen Leif Lewinski am Ende nur noch zur 2:1 Führung einschieben musste. Kurz vor der Halbzeit übersah der Schiri Bagsuch leider ein klares Foul an Daniel Schlingelhof im Strafraum.
Nach der Pause war es Dshivan Jundo, der kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Glück hatte die Borussia, dass es kurz danach, nach Foul im Strafraum kein Elfmeter für den SSV Güster gab. Angetrieben vom starken Ron Landahl erspielte sich die Borussia dann Chance um Chance, allein Robin Freund traf mehrmals aus aussichtsreicher Situation nicht das Tor. Daniel Schlingelhof scheiterte aus kurzer Distanz am starken SSV Torwart. In der 74. Minute war es dann aber soweit, nach einer abgewehrten Ecke, kam Markus Buer an den Ball, eine perfekte Flanke auf Robin Freund, der dann per Kopf zum Ausgleich traf. Möhnsen konnte dann noch einige Minuten Tempofußball spielen, aber die Jungs verloren mehr und mehr die Kraft. Der SSV kam noch mal, besonders nach Standartsituationen waren sie immer gefährlich. Das 3:2 fiel allerdings aus einem irregulären Eckball. In der Szene davor, wurde zum ersten Keeper Jan Wolbert im 5m Raum attackiert und zweitens wurde der Ball ganz klar vom SSV Spieler ins Haus geköpft. Zwei Fehlentscheidungen in einer Szene. Beim folgenden Eckball wurde Oliver Strube allein gelassen und er traf zum 3:2 und vermeintlichen Siegtreffer. Doch die Moral der Borussia am heutigen Tag war einfach klasse. Wie schon am letzten Wochenende gegen Vorwerk, stürmten sie in den letzten Minuten auf das SSV Tor und wurden in buchstäblich letzter Sekunde durch Matthias Kock belohnt. Ein mehr als verdienter Punktgewinn, aufgrund der Tatsache, 70 Minuten in Unterzahl gespielt zu haben und wieder mal eine Reihe von Riesenmöglichkeiten ausgelassen zu haben - wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen.
TSV Travemünde – GW Siebenbäumen 3-2
Nun ist es passiert!!! Endlich sind alle die zufrieden gestellt, die auf unsere erste Niederlage gewartet haben. Geholfen hat es dem direkten Verfolger aber nicht. Auch eine Niederlage kassiert!!! So bleibt es in der Tabelle wie es vor dem Spieltag war. Der Türkische SV hat den Anschluss hergestellt und wird nun um den direkten Aufstieg mitspielen. Zu unserem Spiel würde es einiges zu berichten geben. Da aber unsere Berichte wohl all zu oft zu positiv ausgefallen sind, wollen wir heute auch die "kritische Fangruppe" zufrieden stellen.
1:0 (29.) Paetsch 1:1 (54.) Jobst 2:1 (59.) Neitzke 2:2 (63.) Urban 3:2 (69.) Szymczk so war es. einfach , klar und verständlich. Glückwunsch nach Travemünde. Der Erfolg hatte allerdings zur Folge, dass der Trainer "Jogi" Eilers entlassen wurde......
GWS: Oliver Gerlach - Sven Gosch - Marco Urban - Marcus Koethe - Rene Putzier - Ove Schulz - Daniel Villarreal (81. Resul Kutlu) - Stefan Jobst - Sebastian Wenchel - Aziz Adam (46. Daniel Scheel) - Marcel Schoenborn (81. Mike Schlichting)
TSV Kücknitz – TSV Schlutup 1-6
Im Heimspiel gegen den TSV Schlutup mussten wir eine derbe Klatsche hinnehmen. In der ersten Hälfte lieferten wir eine katastrophale Vorstellung ab. Keine Laufbereitschaft, kein Zweikampfverhalten und mangelndes Engagement. So konnten die Gäste mit ihren ersten beiden Torchancen schon nach 5 Minuten beruhigend mit 2:0 in Führung gehen. Auch über den Rest der ersten Halbzeit kann man nur den Mantel des Schweigens legen. Die Schlutuper waren in allen Belangen überlegen, nutzten ihre Chancen konsequent und liessen uns ganz alt aussehen. So war das Spiel nach 45 Minuten beim Stande von 0:5 schon entschieden.
In der zweiten Hälfte ging es denn nur noch um Schadensbegrenzung. Dadurch das die Gäste einen Gang zurückschalteten und wir nun ein wenig disziplinierter spielten, war es ein ausgeglichenes Spiel. Björn Grieger konnte relativ früh zum Ehrentreffer abstauben, während die Gäste in der letzten Minute mit dem 6:1 den Schlusspunkt setzten. Im Namen der ersten Herren wollen wir uns bei unseren treuen Zuschauern für die gezeigte Leistung entschuldigen. Wenn man die Tugenden des Abstiegskampfes nicht annimmt, gewinnt man in dieser Liga keinen Blumentopf. Vor uns liegen jetzt 3 ganz schwere Auswärtsspiele bei der SG Wentorf/Schönberg, Borussia Möhnsen und dem Ratzeburger SV. Ein Blick auf die Tabelle sagt alles, da wir unser kleines Punktepolster verspielt haben. Nur wenn ALLE die richtige Einstellung an den Tag legen, gibt es in diesen wichtigen Spielen für uns was zu holen!
Mittwoch, 20. April 2011
KREISKLASSE A
SC Rapid – Eintr. 04 Lübeck 4:1 (1:0) 86.min Spielabbruch
Bei sonnigem Wetter gab es leider einen Spielabbruch nach 85min. Ein kurz vorher eingewechselter Gästespieler verlor völlig die Beherrschung und sah nach seiner gelben Karte wegen Foulspiel nur Sekunden später wegen Beleidigung völlig zu Recht den roten Karton. Daraufhin schlug er den Hauptschiedsrichter mit einem Handschlag vor den Brustkorb, worauf dieser das Spiel abpfiff und sofort das Spielfeld mit seinen Assistenten verließ. Nach den Vorfällen der letzten Wochen wird dieser Spieler hoffentlich nicht mehr so schnell an einem Fußballspiel teilnehmen dürfen. Die Gäste vom Neuhof waren genauso geschockt, wie die zahlreichen Zuschauer und fast alle Spieler und Trainer von Eintracht 04 entschuldigten sich beim SC Rapid und „feuerten“ den auch nach Spielschluss immer noch aggressiven Sedad E. sofort aus dem Verein.
Zum Spiel: Mit dem Anpfiff übernahmen wir sofort das Kommando und drängten den Gast im Nachbarschaftsderby in deren Hälfte. Bereits nach 4min hätten wir in Führung gehen müssen, doch Paddy vergab gleich 2 Hochkaräter in einer Aktion (4.min). Wir waren zwar gefühlte 80% im Ballbesitz, doch unsere gesamte Offensivabteilung spielte den teilweise überforderten Gast nicht aus, sondern war zu verspielt und blieb einfach zu oft in der vielbeinigen Defensive hängen. Erst nach 24min die nä. Topchance, doch abermals Paddy schob den Ball aus 6m am Gehäuse vorbei. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe wurde der Gast dann nach 28min doch gefährlich, aber der Abschluss von Kliesmann ging am langen Winkel vorbei. Nach 35min dann doch unsere längst fällige Führung – über rechts setzte sich Dennis gegen 2 Bewacher durch und bediente Björn am vorderen 5er Eck, der den Ball direkt und völlig Humorlos im kurzen Eck unterbrachte 1:0. Nur 3min später hätte der gleiche Spieler erhöhen müssen, doch nach Mirco's zu langer Flanke brachte Paddy die Murmel an den zentralen 5er, doch sein Abschluss ging knapp über weg.
Nach der Halbzeit waren wir weiterhin klar überlegen, ohne jedoch spielerisch den Vorsprung ausbauen zu können. In der 47.min brachte Micha von links eine Topflanke auf den völlig freistehenden Björn, der aber aus 6m vorbei köpfte und nur 3min später spielten sich Bartek und Björn den Ball einmal zuviel im 5er hin und her und versäumten abermals eine höhere Führung. In der 54min gab es einen Freistoß für den Gast und ein völlig freistehender Stürmer scheiterte am wenig geprüften Sascha, der mit einem Reflex den Ausgleich verhinderte. Nach 55min musste dann ein Geschoss der Marke „Tor des Monats“ herhalten, um den nächsten Treffer zu erzielen – Mette schaltete sich ins Offensivspiel ein und bediente Joye auf halb rechter Position, der sich das Spielgerät noch einmal vorlegte und aus ca. 30m in den lagen Giebel vollstreckte – 2:0. Nur 7min später tankte sich Mirco auf halblinks durch und ging alleine auf den TW zu, spielte aber auf den zentral stehenden Björn ab, der den Ball im Zweikampf vertändelte, doch die nach oben abgewehrte Kugel fand den Weg zurück zu Mirco, der kein Problem damit hatte, zum 3:0 einzuköpfen. Nach 64min tankte sich Mirco abermals durch und tauchte allein vorm Keeper auf, doch sein erkennbarer Schuss in die lange Ecke wurde gehalten. Unser Druck hielt weiterhin an und in der 72.min spielte sich Dennis auf links durch und bediente den freistehenden Oli, der mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke vollstreckte – 4:0. Nur 3min später kam Joye aus 10m frei zum Schuss, doch er verzog und den folgenden Abschlag fing Micha ab, doch auch sein Abschluss aus 12m ging vorbei. Abermals 3min später wurde Björn auf die Reise geschickt und im 16er klar von hinten mit einer Notbremse gelegt, doch der Ball ging trotzdem ins Tor, aber der Schiri ließ den Vorteil nicht laufen und gab stattdessen 11m und nicht mal eine Karte für den 04 Verteidiger. Zu allem Überfluss konnte der TW den nicht gut geschossenen Elfer von Björn zur Ecke klären. Im direkten Gegenzug setzte sich dann der 04er Kliesmann gegen Sören und Paddy im 16er durch und schloss trocken mit der Picke zum 1:4 ab. Kurz darauf wurde das Spiel dann abgebrochen und fand ein unrühmliches Ende.
Es bleibt zu hoffen, dass die in den letzten Wochen vermehrt auftretenden Vorkommnisse mit Gewalt und Bedrohung gegen Spieler und Schiedsrichter ein Ende finden und wir uns wieder auf unseren Lieblingssport freuen können.
Fair geht vor !!!
SC Rapid – TSV Travemünde II 2:0 (0:0)
Im heutigen Nachholspiel mussten beide Truppen auf einige Spieler verzichten und nach 90 unspektakulären aber relativ einseitigen Minuten konnten wir 3 weitere wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen mit dem VfL sammeln. Also ist für den kommenden Ostersamstag im direkten Duell um 15h am Kasernenbrink alles „angerichtet“, um mit einem Sieg am momentanen Tabellenführer vorbei zu ziehen. Der Gast agierte stark defensiv und schon in der 1.min die Riesenchance für Dennis, als er von rechts in den 16er eindrang und abzog, doch sein Abschluss ging um einige cm am langen Winkel vorbei. Mit viel Ballbesitz und Druck versuchten wir den Gegner über Außen „zu knacken“, doch verrannten wir uns immer wieder in Zweikämpfen und ungenauen Pässen. Nach 14min die nä. Großchance für Micha, als er statt selbst aus 8m abzuschließen, den zentral einlaufenden Björn bediente und dieser „vorbeisemmelte“. Nur 6min später brachte Bartek einen von links getretenen FS auf den langen Winkel, doch Micha verpasste den Ball nur äußerst knapp. Bei einem der wenigen Angriffe der Gäste gab es nach 25min einen Distanzschuss, der aber am Gehäuse vorbei ging. In der 34.min wurde Dennis auf halb rechter Position ca. 22m vorm Tor gefoult und den fälligen FS legte sich Micha zurecht, doch sein Schlenzer strich um Haaresbreite am kurzen Winkel vorbei. Nur 5min später setzte sich Dennis auf rechts durch und bediente den zentral stehenden Bartek, der aber mit seinem Seitfallzieher wiederum am langen Winkel vorbei zog.
Auch nach der Pause drückten wir weiter, doch die Gegenangriffe der Gäste gewannen an Qualität und Sascha musste bei einem langen Pass in die Spitze sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Nach 54min dann endlich unsere verdiente Führung – Sören schaltete sich von links ins Angriffsspiel ein und bediente den zentral stehenden Micha, der sich mit dem Ball geschickt zum Tor drehte und abschloss , doch sein Schuss wurde nach oben abgefälscht und senkte sich über den Gäste-Keeper ins Gehäuse – 1:0. Nun versuchten die Gäste noch mal Druck aufzubauen, doch in dieser Phase standen wir sicher in der Abwehr. In der 62.min kam Torsten nach einer Ecke zum Kopfball, doch sein Ball wurde vor der Linie geklärt. Auf der Gegenseite kam der TSV noch einmal zum Torschuss, doch auch diesen Ball konnte Sascha sicher klären. Bis zum Schlusspfiff dominierten wir dann wieder das Geschehen und Bartek (73.) mit einem Heber, den der TW halten konnte und Dennis (79.) mit einem zu unplatziertem Schuss vergaben, ehe in der 85.min Björn den frei einlaufenden Paddy bediente, der nicht lange fackelte und die Kugel volley mit links hoch ins lange Eck versenkte – 2:0. Nur 2min später musste der Gast eine rote Karte wegen Beleidigung hinnehmen und in Überzahl vergaben wir noch 2x durch Dennis (89. + 90.+1) und Björn (90.), ein höheres Ergebnis zu erzielen. Nun wünschen sich alle im Spitzenspiel einen harten aber fairen „Fight“ um den „Platz an der Sonne“.
SIG Elmenhorst – SV Müssen 2-2
Das Derby gegen Elmenhorst stand an. Im Hinspiel konnte man einen Punkt gegen den jetzigen Tabellendritten erreichen. Dieser wäre heute sicherlich auch möglich, wenn man die Leistung vom letzten Breitenfeldespiel abrufen kann. Von der Tabelle her waren die Voraussetzungen klar verteilt. Elmenhorst drängte von Beginn an auf ein schnelles Tor. So kamen die Hausherren zu einigen kleineren Möglichkeiten, die aber in der in der noch unsortierten Abwehr der Gäste hängen blieben. Müssen konnte einige kleinere Nadelstiche in die durchaus anfällige Abwehr der Elmenhorster setzen. In der 12.Minute konnte Stefan Schoenemann am Rande des 16er freigespielt werden und konnte den Schuss in die kurze Ecke zur frühen Führung nutzen. Das erste Saisontor des "Neulings" aus der Winterpause. In der Folgezeit blieb der Spielverlauf gleich. Elmenhorst spielte gefällig bis zum Strafraum und konnte mit den zahlreichen Flanken in den 16er aber nichts anfangen. In der 32.Minute jedoch der Ausgleich. Nach einem Ballverlust der Gäste konnte Elmenhorst seinen Spielmacher mit einem Ball über die Abwehr im 16er freispielen, so dass dieser den Ball nur noch einschieben musste. Ein ärgerliches Tor, da Elmenhorst bis dato enttäuschte. Es war kein klarer Unterschied zu erkennen. Halt nur zwei verschieden Spielsysteme. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel. Man hat in der ersten Halbzeit gemerkt das Müssen auch beim Nachbarn gewinnen kann. Der Spielverlauf der zweiten Hälfte glich dem Spiel der ersten Hälfte. Elmenhorst gestaltet das Spiel und Müssen setzte immer wieder Nadelstiche. So konnte Orhan Avci in der 50.Minute die Führung für Müssen erzielen. Nach einem Konter legte Henrik Hanck den Ball seitlich auf Orhan Avci ab, welcher mit seiner linken Klebe den Ball in die lange Ecke versenkte. Jetzt hat Müssen es ein wenig verpasst den Sack zu zumachen und verlor diverse Zweikämpfe im Mittelfeld, so dass Elmenhorst immer mehr Druck aufbauen konnte. So fiel dann auch der erneute Ausgleich. Nach einer schlechten Flanke der Hausherren rutschte der Ball über Stefan Antons Kopf quer durch den Strafraum. Am langen Pfosten stand etwas überrascht der Angreifer, welcher nur noch den Ball über die Linie Köpfen musste. Elmenhorst spielte jetzt weiter auf Sieg. Müssen konnte jetzt die Bälle kaum noch halten und für Entlastung der Abwehrreihe sorgen. Am Ende blieb es dann aber bei einem nicht ganz unverdienten Unentschieden. Elmenhorst war spielerisch sicherlich besser, aber Müssen hatte immer wieder etwas dagegen zu setzen. Mit dieser Spielweise sollten bei den nächsten Aufgaben sicherlich noch einige Punkte in Müssen landen. Man hat ja noch wichtige Aufgaben gegen Krummesse2, zweimal Gudow2, Siebenbäumen2 und Bliestorf. Bei diesen Spielen legt man einen Meilenstein für das Ziel Kreisliga statt Kreisklasse B.
Müssen: Förster - Anton - Wieser - Veenma - Eggert - Schoenemann - Schering - Buß - Hanck - Nicolaus - Avci - Lehnhardt - Brüggmann - Hase
SV Steinhorst – Breitenfelder SV II 3-0
Der Trend setzt sich leider fort. Den zweiten Herren will momentan kein Erfolgserlebnis gelingen, womit man nun seit fünf Spielen in Folge nicht gewinnen konnte und Gefahr läuft, das Saisonziel "einstelliger Tabellenplatz" zu verfehlen. Erstmals nach seiner Sperre von drei Spielen konnte Trainer Bernd-Uwe Lange auf Nico Böhme zurückgreifen. Zusammen mit Simon Malzkeit sollten sie das Fehlen von David Ghassemieh und Sven Huth im Offensivspiel des BSV kompensieren. Als offensiv konnte man das Spiel des BSV allerdings nicht bezeichnen. Die Steinhorster waren von Beginn an die präsentere Mannschaft, auch wenn sie sich nie richtig gefährlich vor dem Tor von Nils Hildebrandt zeigte. Der BSV reagierte nur, unterband die Angriffe der Heimmannschaft und wirkte aufgrund der letzten Pleiten etwas eingeschüchtert. In der ersten viertel Stunde wusste nur Zubeyir Celik auf Seiten des BSV zu überzeugen. In der 22. Minute gab es dann doch die erste Möglichkeit für den BSV bzw. des Spiels. Simon Malzkeit schlenzte einen Freistoß aus knapp 20 Metern an die Latte des SVS. Nur eine Minute später hatte Timo Kirey die große Möglichkeit auf dem Fuß. Nahezu allein stehend kam er vor dem Tor zum Schuss, verzog jedoch und verpasste somit die Führung. Anschließend wurde es wieder ruhiger vor den Toren der Keeper. Kirey sorgte noch mal per Kopf für Torgefahr, als der Steinhorster Torhüter eine harmlos erscheinende Bogenlampe in letzter Sekunde nur noch an die Latte lenken konnte. Zur Halbzeit blieb es beim 0:0. Mehr Spielbesitz für Steinhorst, mehr Torchancen für Breitenfelde.
Die zweite Hälfte startete äußerst unglücklich für den BSV. Die Steinhorster kamen nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff zu ihrer ersten guten Torchance und nutzten diese zum 1:0. Die Hintermannschaft um Libero Martens schien mit den Gedanken noch in der Pause gewesen zu sein. Zehn Minuten später dann die gute Möglichkeit für den BSV den Spielstand auszugleichen. Wieder war es Kirey, der im Sturm goldrichtig stand, den Ball aber frei vor dem Tor der Steinhorster nicht unterbringen konnte. Der BSV wurde nun zusehend müder und einfallsloser. So kam es dann, wie es kommen musste. Das 2:0 fiel durch einen vermeintlich schwachen, direkten Freistoß, was die Vorentscheidung sein sollte. Zu allem Überfluss musste sich Keeper Hildebrandt mit einer Knieverletzung in der 68. Minute auswechseln lassen und den 3:0 Endstand erzielten die Gastgeber unmittelbar vor Abpfiff in der Nachspielzeit der Partie.
BSV: Hildebrandt (68. Horn) – Wulf, Martens (66. Buller), Cramer – Holz (C), Meyer (59. Zunker)– Z. Celik, Malzkeit (83. Paap), Paap (74. Frasch) – Böhme, Kirey
BSSV II – Krummesser SV II 0-2
Innerhalb einer Woche gab es die zweite Niederlage gegen Krummesse. Nachdem man von Beginn an das Spiel machte, verlor der BSSV diese Partie mehr als unnötig. In der ersten Halbzeit beherrschte man das Spiel, nutzte aber keine der Chancen. Während Krummesse in Halbzeit eins nur einmal vor das Tor kamen, hätte der BSSV mit einer Führung zum Pausentee gehen müssen.
In der zweiten Hlabzeit wurde von Krummesse dann ausgenutzt, dass Büchen sehr offensiv ausgerichtet war. In der 80. Minute und kurze Zeit später schenkten die Gäste dem BSSV zwei Tore ein, die letzlich auch Torchance zwei und drei waren. Von dem Rückstand erholte man sich nicht mehr und musste diese Niederlage wohl oder übel hinnehmen müssen. Fazit: Hätte man verdientermaßen die Führung erzielt, hätte man den Gegner sicherlich früh im Sack gehabt. So wurde vorne nicht genetzt, wofür man hinten wieder bestraft wurde.
SV Bliestorf – Möllner SV 3-2
Trotz einer Zwei-Tore-Führung musste die erste Mannschaft der Möllner Sportvereinigung eine bittere 3:2 Pleite in und gegen Bliestorf hinnehmen. Die erste große Chance des Spiels hatten hierbei die Gastgeber. Allerdings schafften sie es in der neunten Minute nicht, den Ball im Möllner Tor unterzubringen. Die Gäste machten dies besser. Sleiman El-Sabe wuchtete einen Distanzschutz unnachahmlich in die Maschen. Nur drei Minuten später bediente der eben erwähnte Torschütze Nick Jahnke mustergültig. Das aus dieser Spielszene resultierende 2:0 für Mölln schien bereits eine Art Vorentscheidung zu sein. Dies stellte sich allerdings als Irrglaube heraus, da Bliestorf kurz vor der Halbzeit auf 1:2 verkürzen konnte.
Mölln schien dies zu Beginn der zweiten Spielhälfte noch nicht verarbeitet zu haben und wirkte in den ersten Minuten komplett abwesend. So konnten die Hauherren in der 47. Minute den 2:2 Ausgleich erzielen. Nun nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Durch deutlich mehr Spielanteile erarbeiteten sie sich einige gute Chancen, die aber vorerst ungenutzt blieben. Mölln kam kaum noch zu Entlastungsangriffen, sodass die logische Konsequenz der Führungstreffer Bliestorfs kurz vor Ende des Spiels war. Die Mannen der MSV schafften es nicht mehr, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Somit verliert man unnötig, auf Grund der zweiten Spielhälfte aber nicht unverdient gegen den „Underdog“ aus Bliestorf.
Mölln: Hering - Grube, Martens, Grupe, Schwarz - Jahnke, O. El-Sabe, Koßyk, Lieck, S. El-Sabe - Oldenburger - Tore: 20. Min. 0:1 S. El-Sabe, 23. Min. 0:2 Jahnke (S. El-Sabe), 43. Min. 1:2, 47. Min. 2:2, 88. Min. 3:2
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