FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Montag, 13. Mai 2013
Donnerstag, 9. Mai 2013
Sonntag, 5. Mai 2013
Mittwoch, 1. Mai 2013
Montag, 29. April 2013
Gemeinsame Kreisliga Stormarn/Lauenburg?
Stormarner
Fußballvereine für Kreisligareform (Hamburger Abendblatt vom 12.04.)
Am 8. Juni fällt die Entscheidung über gemeinsame Spielklasse mit Lauenburg. Das Abendblatt fragte bei den 41 Clubs nach. Wenn sich die Vertreter aller 41 Fußballvereine Stormarns am 8. Juni auf der Verbandstagung treffen, entscheiden sie darüber, ob es ab der Saison 2014/2015 eine gemeinsame Liga der beiden benachbarten Kreise geben soll
Am 8. Juni fällt die Entscheidung über gemeinsame Spielklasse mit Lauenburg. Das Abendblatt fragte bei den 41 Clubs nach. Wenn sich die Vertreter aller 41 Fußballvereine Stormarns am 8. Juni auf der Verbandstagung treffen, entscheiden sie darüber, ob es ab der Saison 2014/2015 eine gemeinsame Liga der beiden benachbarten Kreise geben soll
Ahrensburg. Die Anregung kam vom Spielausschussobmann des
Kreisfußballverbands Lauenburg, Karsten Klingbeil. Inzwischen ist daraus ein
abstimmungsfähiges Modell geworden. Wenn sich die Vertreter aller 41
Fußballvereine Stormarns am 8. Juni auf der Verbandstagung treffen, entscheiden
sie darüber, ob es ab der Saison 2014/2015 eine gemeinsame Liga der beiden
benachbarten Kreise geben soll. Während die Diskussionen auch vereinsintern
hitzig geführt werden, zeichnet sich knapp zwei Monate vor der Entscheidung
eine Mehrheit der Reform-Befürworter ab. Der Wunsch nach einem Anstieg der
Leistungsdichte überlagert die ökonomisch begründeten Bedenken. Viele Clubs
erhoffen sich attraktivere und spannendere Spiele - und würden dafür weitere
Anfahrtswege in Kauf nehmen. 15 Vereine sprachen sich bereits deutlich für eine
Zusammenlegung aus, sieben weitere signalisierten ihre Zustimmung unter
Vorbehalt.
Jörg Lembke, Erster Vorsitzender des Kreisfußballverbands Stormarn, hält die Reform für unumgänglich. Er sagt: "Es droht uns in der Kreisliga Stormarn ein unheimliches Leistungsgefälle." Zurückzuführen sei das auch auf die demographische Entwicklung. "Die Zahl der Fußballteams im Kreis sinkt. Mittelfristig würde wohl auch die vierte Kreisklasse wegbrechen", so die Befürchtung von Lembke, der den Vereinen das Modell auf einer Arbeitssitzung vorstellte und um Zustimmung warb. Dirk Jorga, Abteilungsleiter des VfL Tremsbüttel, stimmt in den Tenor ein: "Auch wenn unsere zweite Mannschaft davon negativ betroffen sein könnte, ist das eine vernünftige Idee. Die Liga würde wieder attraktiver." Bezeichnend für die gesamte Debatte ist, dass Jorga sogar aus dem eigenen Lager Widerspruch erhält. Marco Schier, Trainer der ersten Mannschaft, sagt: "Das Niveau würde durch die Lauenburger Teams nicht steigen. Stormarn täte sich damit keinen Gefallen."
Jörg Lembke, Erster Vorsitzender des Kreisfußballverbands Stormarn, hält die Reform für unumgänglich. Er sagt: "Es droht uns in der Kreisliga Stormarn ein unheimliches Leistungsgefälle." Zurückzuführen sei das auch auf die demographische Entwicklung. "Die Zahl der Fußballteams im Kreis sinkt. Mittelfristig würde wohl auch die vierte Kreisklasse wegbrechen", so die Befürchtung von Lembke, der den Vereinen das Modell auf einer Arbeitssitzung vorstellte und um Zustimmung warb. Dirk Jorga, Abteilungsleiter des VfL Tremsbüttel, stimmt in den Tenor ein: "Auch wenn unsere zweite Mannschaft davon negativ betroffen sein könnte, ist das eine vernünftige Idee. Die Liga würde wieder attraktiver." Bezeichnend für die gesamte Debatte ist, dass Jorga sogar aus dem eigenen Lager Widerspruch erhält. Marco Schier, Trainer der ersten Mannschaft, sagt: "Das Niveau würde durch die Lauenburger Teams nicht steigen. Stormarn täte sich damit keinen Gefallen."
Der am häufigsten angebrachte Kritikpunkt ist der erhöhte
Fahrtaufwand und die damit verbundenen Kosten. Betroffen sind vor allem die
Nordstormarner. Aus Bad Oldesloe, Pölitz und Hamberge dauert etwa die Fahrt zum
TSV Gudow rund eine Stunde. Auch den FC Ahrensburg würde die Teilnahme an einer
Kreisliga Stormarn/Lauenburg vor eine große Herausforderung stellen. Der Erste
Vorsitzende Naim Rahmoni denkt sogar daran, das letzte Register zu ziehen:
"Das wäre für die beiden Herrenmannschaften nicht zu bewältigen. Die
Spieler würden sich dann Vereine in Hamburg suchen." Für den reinen
Fußballverein ein Horrorszenario. Doch auch beim FCA wird intern relativiert.
Trainer Frank Levenhagen: "Man sollte über den Vorschlag zumindest
nachdenken. Vielleicht sind wir auch in der Kreisklasse A gut aufgehoben."
Pro und Contra abzuwägen ist die Aufgabe, vor der sich die noch
unentschlossenen Vereine sehen. Die Entscheidungsfindung ist für viele auch
deswegen so kompliziert, weil sie alle Argumente in sich vereinen. So ringt
Göran Schulze (Ligaobmann des SC Elmenhorst) mit sich selbst: "Sportlich
gesehen wäre es eine Bereicherung", sagt er und beleuchtet anschließend
die andere Seite: "Es würden auch viele interessante Kreisderbys wegfallen."
Außerdem rechne er wegen der weiten Wege mit Zuschauerschwund.
Die Vereine stimmen nur darüber ab, ob es zu der Kreisligareform kommt, nicht aber über die Art der Umsetzung. Details wären noch mit den Lauenburgern zu klären. So ist noch fraglich, wie der Übergang erfolgen würde. Möglich wäre, in der ersten Saison 18 Mannschaften zu der neuformierten Liga zuzulassen und zur darauffolgenden Spielzeit auf 16 Clubs zu reduzieren. Mehrere Vereine sprachen sich allerdings dafür aus, einen "schnellen Schnitt" zu vollziehen. Ebenfalls noch unklar ist, in welchem Verhältnis die Clubs die neue Liga auffüllen würden. Der größere Anteil würde wohl aus der Kreisliga Stormarn, der gemeinhin die höhere Leistungsdichte bescheinigt wird, kommen. Die beiden Erstplatzierten wären unabhängig von ihrer Kreiszugehörigkeit für die Verbandsliga Süd-Ost qualifiziert.
Die Vereine stimmen nur darüber ab, ob es zu der Kreisligareform kommt, nicht aber über die Art der Umsetzung. Details wären noch mit den Lauenburgern zu klären. So ist noch fraglich, wie der Übergang erfolgen würde. Möglich wäre, in der ersten Saison 18 Mannschaften zu der neuformierten Liga zuzulassen und zur darauffolgenden Spielzeit auf 16 Clubs zu reduzieren. Mehrere Vereine sprachen sich allerdings dafür aus, einen "schnellen Schnitt" zu vollziehen. Ebenfalls noch unklar ist, in welchem Verhältnis die Clubs die neue Liga auffüllen würden. Der größere Anteil würde wohl aus der Kreisliga Stormarn, der gemeinhin die höhere Leistungsdichte bescheinigt wird, kommen. Die beiden Erstplatzierten wären unabhängig von ihrer Kreiszugehörigkeit für die Verbandsliga Süd-Ost qualifiziert.
Auch die Lauenburger Vereine müssen noch ihre Stimme
abgeben. Da der Vorschlag aus den eigenen Reihen kam, ist kaum Widerspruch zu
erwarten. In Stormarn haben alle 41 Vereine mit Fußballabteilung ein
Stimmrecht, auch, wenn sie nicht direkt betroffen sind, wie etwa der
Frauenfußballclub (FFC) Oldesloe. Es entscheidet die einfache Mehrheit.
So würden die Vereine heute abstimmen: Für eine gemeinsame Kreisliga aus Stormarn und Lauenburg (15 Vereine): SSC Hagen Ahrensburg, FFC Oldesloe, Brunsbeker SV, Delingsdorfer SV, TSV Grabau, SV Grönwohld, SSV Großensee, SV Hammoor, TuS Hoisdorf, TSV Gut Heil Dwerkaten Lütjensee, SV Preußen Reinfeld, VfL Rethwisch, SV Eichede, Tralauer SV, SV Westerau
So würden die Vereine heute abstimmen: Für eine gemeinsame Kreisliga aus Stormarn und Lauenburg (15 Vereine): SSC Hagen Ahrensburg, FFC Oldesloe, Brunsbeker SV, Delingsdorfer SV, TSV Grabau, SV Grönwohld, SSV Großensee, SV Hammoor, TuS Hoisdorf, TSV Gut Heil Dwerkaten Lütjensee, SV Preußen Reinfeld, VfL Rethwisch, SV Eichede, Tralauer SV, SV Westerau
Voraussichtlich dafür (7): VfL Oldesloe, TSV Bargteheide,
SC Elmenhorst, SSV Jersbek, SV Timmerhorn-Bünningstedt, FSG Südstormarn, WSV
Tangstedt
Unentschlossen (8): FC Ahrensburg, JuS Fischbek, SV
Meddewade, SV Siek, VfR Todendorf, VfL Tremsbüttel, Witzhaver SV, TSV Trittau
Enthaltung (1): FSV Kickers Ahrensburg
Dagegen (5): SV Türkspor Bad Oldesloe, TSV Badendorf,
Bargfelder SV, SV Großhansdorf, TSV Zarpen
Voraussichtlich dagegen (5): SC Union Oldesloe, SV
Hamberge, SSV Pölitz, Rümpeler SV, SV Rehhorst
Sonntag, 28. April 2013
Samstag, 27. April 2013
Mittwoch, 24. April 2013
Montag, 22. April 2013
Mittwoch, 17. April 2013
Dienstag, 16. April 2013
Englische Wochen...
Der Amateurklub FC
Guernsey hat 17 Spiele in 29 Tagen
Die Spieler vom britischen Amateurklub FC Guernsey stehen
vor echten englischen Wochen. Im April muss der Klub insgesamt 17 Spiele bestreiten.
Eine Insel wappnet sich für die stressigsten Tage des Jahres. Doppelbelastung! Über dieses Wort lachen sie sich auf der
britischen Kanalinsel Guernsey schon seit geraumer Zeit kaputt. Und wenn in
diesen Tagen Profis, Trainer und Manager über die Zweifach-Belastung von
Ligafußball und internationalem Wettbewerb ächzen, über zwei Spiele pro Woche
jammern und über mangelnde Regenerationszeiten fabulieren, dann kramen sie im
17.000-Einwohner Städtchen Saint Peter Port einfach einen Zettel hervor. Auf
dem steht der Spielplan des dortigen Fußballklubs FC Guernsey für den Monat
April. Dort stehen 17 Spiele. In 29 Tagen. Doppelbelastung? Lächerlich! Man
kann nur ahnen wie viel Geduld die Frauen, Freundinnen und Familien der
Guernsey-Spieler in diesem Monat aufbringen müssen, wenn ihre Männer mal wieder
keine Zeit haben, um nach Feierabend ins Kino zu gehen oder endlich das
undichte Dach zu reparieren. Sie müssen Fußball spielen. In der Combined
Counties Football League. Neunte Liga. Ganz unten.
»Als ich das erstes Mal unsere Spielansetzungen für den
April gesehen habe, dachte ich: ›Das muss ein Fehler sein‹«, sagte Guernsey
Co-Trainer Colin Fallaiz vor einigen Tagen der BBC. Doch es war kein Fehler –
und leider auch kein Witz. Und so müssen die Grün-Weißen in den kommenden Tagen
nahezu jeden Abend die Töppen schnüren. Weltweit einmalig. Dass der FC Guernsey
ein besonderer Klub ist, merkt man bereits auf den ersten Blick. Der erste
Vorsitzende des Vereins ist immerhin Guernseys berühmtestes Kind: die
Premier-League-Legende Matt Le Tissier. Die Website des Klubs ist zudem
professioneller als von so manchem Zweitligisten, die Spiele werden live bei
Facebook und Twitter getickert und auch in Sachen Marketing geht der Klubs
mordernste Wege: Jeder Spieler hat einen eigenen Privat-Sponsor. Autohäuser,
Tankstellen, Möbelgeschäfte – sie alle finanzieren den Amateurklub von der
Insel, der erst seit zwei Jahren am regulären Spielbetrieb teilnimmt. Das
Problem ist also keinesfalls die Struktur des Vereins und wohl nicht einmal der
Umstand, dass der Inselklub zu Auswärtsspielen mit Schiffen und Flugzeugen
reisen muss, sondern der eigene Platz. Denn das Footes Lane Stadium ist im
wahrsten Sinne des Wortes ein Drecksloch, das vom Schnee, Regen und Wind der
letzten Monate vollkommen gesetzt wurde. In der Hinrunde ist nahezu jedes
Heimspiel des Klubs ausgefallen, zudem kam der Klub in einem Pokalwettbewerb
sogar überraschend bis ins Halbfinale. Diese Umstände führten dazu, dass alle
Heimspiele nun im April nachgeholt werden müssen. In den 17 Spielen ist der FC
Guernsey zehn Mal Gastgeber. Am Wochenende wird ab sofort drei Mal gespielt.
Freitag, Samstag, Sonntag. »Was wir da vor uns haben, ist irgendwie beängstigend«,
sagt Fallaiz weiter. »Zwei Tage ohne Guernsey-Spiel?«
Die Fans hingegen nehmen die wohl einmalige Situation
ihres Klubs mit Humor. Ein Anhänger twitterte etwa: »Zwei Tage ohne ein
Guernsey-Spiel? Ich könnte mir 140 Spiele im April angucken. Los geht's.« Der
Klub selbst verkündete jüngst, extra für englischsten aller englischen Wochen
einen Ex-Profi aus der Premier League auf die Insel gelockt zu haben. Doch
während sich auf dem kleinen Eiland bereits die wundervollsten Namen zugeraunt
wurden, war schnell klar, dass es sich um einen Aprilscherz handelte. Trotz der
Mehrfachüberlastung peilt der Klub aber nach wie vor den Aufstieg an. Derzeit
liegt man auf Platz 6 hat aber auch bis zu 13 Spiele weniger als die
Konkurrenz. Immerhin, der Auftakt in den Stressmonat April verlief für den FC
Guernsey positiv. Gegen den Tabellennachbarn Windsor gab es am 1. April einen
klaren 6:1-Auswärtssieg. Zudem holte der Klub unter Woche kurzfristig
noch sieben neue Spieler in den Kader. Am Wochenende folgen nun die nächsten
drei Spiele auf der anstehenden Ochsentour. Und sollte irgendwo tatsächlich die
Mär von der Doppelbelastung bemüht werden, dann holen die Jungs aus Guernsey
einfach wieder ihre Zettel raus. Auf denen steht: 17 Spiele. In 29 Tagen. Und
ganz klein vielleicht auch: Shut the fuck up! (Quelle: 11freunde)
Montag, 15. April 2013
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