FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Montag, 18. August 2008


SIG Elmenhorst – SV Steinhorst 5:1 (2:1)

Der Einstand für die Elmenhorster in die neue Saison lief durchaus erfolgreich. Gleich mit 5:1 wurden die Gäste von der Platte geputzt.

Schon in der ersten Hlfte hätten die Platzherren alles klar machen können, denn zu den beiden Treffern von Tobias Wöhl hatten sie durch Matthias Brock und Rouven Ahlers weitere hochkarätige Möglichkeiten. In dieser Phase kamen die Gäste durch den Treffer von Bröcker kurzzeitig auf Augenhöhe. In der zweiten Hälfte war es zunächst eine ausgeglichene Begegnung, aber ohne Tore auf beiden Seiten. Mit der zweiten Luft gelang den Gastgebern durch Wöhl (2) und Brock der klare Sieg.

KREISKLASSE C - HERZOGTUM LAUENBURG

An diesem Wochenende startete die neugegründete Kreisklasse C im Herzogtum in die Saison. Mit den Neumeldungen SSV Ziethen II, TSV Sahms II und dem Ratzeburger SV II gehen insgesamt neun Teams in einer Dreierunde an den Start. Den höchsten Sieg des Tages fuhr die Reserve vom SSV Schnakenbek ein, sie „überrollten“ den TSV Sahms II mit 13:2.


BSSV IV – SV Müssen II 10:1
SSV Schnakenbek II – TSV Sahms II 13:2
Ratzeburger SV II – SC Rothenhausen II 6:1
SV Mustin II – SSV Güster II 1:3


SV Mustin II – SSV Güster II 1:3

Auch die II. Herren konnten mit Erfolg das erste Punktspiel bestreiten. Sie fuhren mit einem 3:1 wieder nach Güster. Die Tore erzielten Ole Oetjen (2) und Roland Schnaak; ein guter Einstand für den neuen Mann am SSV-Spielfeldrand, Felix Rademacher.


Ratzeburger SV II – SC Rothenhausen II 6:1 (1:1)

Für die neugegründete II. Herren des RSV gab es gleich einen klaren, verdienten sieg in der untersten Spielklasse. Schon im ersten Durchgang war der RSV tonangebend, haderte aber noch mit der schwachen Chancenverwertung. Jens Sahlmann sorgte für die Führung, die kurz vor der Pause durch ein Eigentor von Artur Baron egalisiert wurde.

Nach dem Wechsel erhöhte der Gastgeber dann noch mal das Tempo und der SCR wurde regelrecht überrollt. Erneut Sahlmann, Ronny Mertins und Mirko Rusch (2) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Sonntag, 17. August 2008

WANDERSCHILD-HALBFINALE


TSV Gudow II – Möllner SV II 6:4 n.V.

Es sollte einmal mehr ein klassisches Derby zwischen den beiden Vereinen aus dem Herzogtum werden, indem alles dabei war, was man sich von einem solchen Spiel erhofft. Die Zuschauer kamen jedenfalls auf ihre Kosten und es wurde in keiner Minute langweilig. Zwei Elfmeter, zwei Platzverweise, gute Zweikämpfe, zehn Tore und eine gute Stimmung.

Im Vergleich zum letzten Wanderschild-Finale, in dem die MSV die Gudower klar deklassierten, war diese Partie weitestgehend ausgeglichen und beide Mannschaften begannen in der ersten Hälfte recht spielstark, wobei die Gudower fast nur durch die Mitte agierten. Schon in der zehnten Minute wackelte die Möllner Viererkette und durch einen schönen Pass in die Tiefe gelingt es Max Asmuß den Möllner Torwart Johannes Elfert zu überwinden und schiebt zum 1:0 ein. Die Möllner ließen sich aber durch diesen Rückschlag nicht irritieren und kam weiterhin gut über die beiden Flügel. Doch schon kurz danach kontern die Gudower mit einem schönen Angriff auf das Möllner Tor und können nur durch ein Foul im Sechzehner gestoppt werden.

Die Gudower schießen schwach und Johannes Elfert ahnt die richtige Ecke. Kurz darauf setzt sich Niklas Jessen auf der rechten Seite durch und flankt den Ball in den Gudower Strafraum. Dort nimmt Reto Tscharn den Ball unglücklich per Kopf und setzt ihn seinem Torwart Niklas Daberkow ungewollt in den Winkel. Eigentor! Die Partie war also wieder ausgeglichen. Es ging auf und ab und beide Mannschaften wollten die Führung noch vor der Halbzeit erzielen. Durch einen schönen Angriff ist Gudow dann wieder am Drücker und macht das 2:1 durch Kai Holynski. Mölln gibt sich aber weiterhin nicht auf und nach einer Ecke schiebt Marian Krivic die Kugel kurz vor der Halbzeit zum 2:2 ins Tor.

Nach der Halbzeit kommt Mölln etwas besser ins Spiel und spielt sich einige gute Chancen heraus, die aber vom Gudower Keeper pariert werden können. Doch auch in der zweiten Halbzeit sind es wieder die Gudower, die mit 3:2 in Führung gehen können. Die Moral der Möllner schien schon auf Eis zu liegen; aber in der 60. Minute kommt der Ball auf Niklas Jessens Fuß und der muss den Ball nur noch zum 3:3 einschieben. Die Partie blieb spannend. Etwa zehn Minuten später können sich die Möllner bis zum Strafraum durcharbeiten und ein Möllner Spieler wird gleich von zwei Gudowern gefoult, so dass es den zweiten Elfmeter in diesem Spiel gibt.

Marian Krivic legt sich den Ball auf den Punkt und schiebt zur Führung ein. Bei einem Spielstand von 4:3 wird es dann noch einmal spannend, als Florian Kossyk durch eine Beleidigung an den unparteiischen Linienrichter die rote Karte sieht. Mit zehn Leuten ging es also gegen die nun offensiv ausgelegte Gudower Mannschaft weiter. Natürlich sollte jetzt der Ausgleich her und Mölln setzte fast nur noch auf Konter. In der 90. Minute ist es dann soweit und Gudow schießt das 4:4, welches sinnbildlich für die ganze Partie steht.

Eine ausgeglichene Partie, in der auch das Glück immer etwas mithalf. Ein Traumtor aus 25 Metern über den Torwart hinweg! Die Möllner müssen diese neue Situation erstmal verdauen und gehen geschwächt in die Verlängerung. Als dann auch noch Dirk Pego vom Platz muss und Max Asmuß das 5:4 schießt, ist die Partie eigentlich schon fast gelaufen. Den Todesstoß versetzt wieder einmal mehr die Gudower 10 Max Asmuß mit seinem dritten Tor im Spiel. Zusammenfassend kann man von einer recht ausgeglichenen Partie sprechen, die spannender nicht sein konnte. Das Derby versprach nicht zu wenig und letztendlich haben es sich die Möllner durch die beiden Platzverweise selbst schwer gemacht und den Finaleinzug verpasst. Freuen werden sich sicherlich beide Mannschaften, wenn sie in der Saison wieder aufeinander treffen und für zwei hoffentlich genauso spannende Spiele sorgen können.


BSSV II – GW Siebenbäumen II 0:3

In einem guten Pokal - Halbfinale waren die Grün-Weißen zu jeder Zeit Herr der Lage. Von der ersten Minute an gingen die Siebenbäumer gegen den BSSV konzentriert zu Werke. Schon in der 5. Spielminute war es Florian Steinfeld (Steini), der nach schöner Vorarbeit von Salih Demir die 1:0 Führung erzielte. In der Folgezeit hatten die Jungs noch einige Torchancen, die aber nicht genutzt werden konnte.

So dauerte es bis zur 2. Halbzeit (71.min.), bevor Ndombe Petit Mayungululu sich ein Herz fasste und von der halb rechte Position losmarschierte, er umspielte 4 Gegner (fast zu viele) und zog trocken aus ca. 18 Metern ab - Der Schuss landete unhaltbar zum 2:0 im gegnerischen Tor. Ab diesem Zeitpunkt setzte Büchen/Siebeneichen immer mehr alles auf eine Karte und ermöglichte uns einige gute Konterchancen. Die vergaben wir aber leider oft zu überhastet.

Den Schlusspunkt setzte dann in der 89. Minute Julian Brückner. Julian konnte sich erfolgreich über die linke Seite durchsetzten und nur noch durch ein Foul gestoppt werden, den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst zum 3:0 Endstand.

Donnerstag, 14. August 2008

WANDERSCHILD


1. Runde, 27.07.08


SV Mustin II - SV Breitenfelde II 0:4
Bor. Möhnsen II - SG Wentorf/Schönberg II 5:0-Wertung
SSV Ziethen II - SC Rothenhausen II 1:2
SSV Schnakenbek II - BSSV III 2:0-Wertung ***
TSV Sahms II - SV Krummesse II 0:11
SSV Güster II - SV Müssen II 2:1

Steinhorst II, Gudow II, Berkenthin II, Mölln II, Seedorf/Sterley II, Siebenbäumen II, Elmenhorst II, Breitenfelde III, BSSV II und BSSV IV haben Freilos.

*** Spieler vom BSSV III konnten sich nicht ausweisen !

Achtelfinale, 03.08.08, 13:15 Uhr

SV Breitenfelde III - Möllner SV II 3:6
BSSV IV - Bor. Möhnsen II 5:2
SV Steinhorst II - SV Krummesse II 1:2
SIG Elmenhorst II - SSV Schnakenbek II 5:6 n.V.
SV Breitenfelde II - GW Siebenbäumen II 1:2
TSV Berkenthin II - TSV Gudow II 1:3
SC Rothenhausen II - BSSV II 2:5
SSV Güster II - TSV Seedorf/Sterley II 7:0

Viertelfinale, 10.08.08, 12:15 Uhr

SSV Schnakenbek II - Möllner SV II 0:7
SSV Güster II - BSSV II 0:14
BSSV IV - TSV Gudow II 2:3 n.V.
SV Krummesse II - GW Siebenbäumen II 1:2

Halbfinale, 14.08.08, 19:00 Uhr

BSSV II - GW Siebenbäumen II 0:3
TSV Gudow II - Möllner SV II 6:4 n.V.

Sonntag, 10. August 2008

START DER VERBANDSLIGA SÜD-OST


SV Breitenfelde – ATSV Stockelsdorf 3:2 (0:0)

Mit einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg starteten die Uhlenbuscher in die neue Saison. Im ersten Durchgang übernahmen die Hausherren das Kommando, die Gäste vom ATSV zeigten sich in der Offensive noch sehr zurückhaltend. Nach einer Viertelstunde traf Daniel Kruse per Kopf nach einem Freistoss nur das Außennetz, kurze Zeit später scheiterte er erneut am guten Gästekeeper Jan Buschmann.

Nach dem Wechsel hatte wiederum der BSV die erste große Chance, Michael Dubberstein verschoss freistehend nach einem Alleingang. Dann endlich witterten die Gäste ihre Chance. Ihre erste ernstzunehmende Offensivaktion wurde dann auch gleich belohnt. Nach einem Fehler von Torben Tybussek zeigte Schiedsrichter Gilgenberger auf den Punkt, Kapitän Julian Wohlfahrt (50.) verwandelte erfolgreich. Doch in der Folgezeit vergaßen die Stockelsdorfer, den Sack zuzumachen. Marco Veddern (60.), Florian Rohkohl (65.) und Jan Rohloff (67.) vergaben ihre guten Möglichkeiten teilweise kläglich.

Dieser Umstand machte den BSV wieder stark und der antwortete prompt. Per Direktabnahme traf Oliver Strube (70.) zum Ausgleich. In der 77. Minute war Andreas Kempf im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen, Stefan Ringels ließ sich diese Chance nicht nehmen. Als Daniel Kruse acht Minuten vor Schluss für das 3:1 sorgte, dachte man beim BSV an die Vorentscheidung. Doch nur eine Minute später verkürzte Jonas Kortenkamp mit einem strammen 18m-Flachschuss zum 3:2. Doch am Ende blieb es beim knappen Sieg des BSV gegen eine teilweise gut aufspielende junge Truppe vom ATSV.

BSV: Bahr, Tybussek (65. Banthin), Felsner, Kempf, Holst, Strube, Ringels, Siemers, Dubberstein (75. Celik), Becker, Kruse (90. Heidensohn)

ATSV: Buschmann, Voss, Hofmann, Hielscher, Ullrich, Kortenkamp, Rohkohl (83. Kuhlmann), Wohlfahrt, Aka, Rohloff, Veddern

Bes. Vorkommnisse: gelb/rot für Christian Becker (BSV, 85.)


Eutin 08 - GW Siebenbäumen 1-3 (0-2)

Eine durchschnittliche Leistung reichte an diesem Tage, um gut in die neue Saison zu starten. Die Grün-Weißen hatten das Spiel über weite Strecken sicher in der Hand. Den Gastgebern war der große Respekt anzumerken, sie fanden zumindest bis zum 1-3 Anschlusstreffer überhaupt nicht ins Spiel, so dass sich die Gegenwehr in Grenzen hielt. Manch einer hatte nach dem Pokalspiel am Mittwoch noch mit schweren Beinen zu kämpfen.

Bemerkenswert in diesem Spiel, dass alle Tore über die Außen entstanden. Zunächst konnte Robertino Borja in der 18.Minute eine Flanke von Peter Tobleck verwerten ehe kurze Zeit später Peter Tobleck ebenfalls per Kopf nach einer Flanke von Manuel Plähn erfolgreich war. Salvatore Morello hätte noch zwei Mal erhöhen können, doch bis zur Pause blieb es bei der 2 Tore-Führung. Von Eutin war bis dahin so gut wie nichts zu sehen.

In der zweiten Hälfte lief das Spiel zunächst auch so weiter. Bereits in der 54.Minute konnte Manuel Plähn das 3-0 für die Grün-Weißen erzielen. Wieder ein Ball über außen, Savatore Morello hatte den Ball in den Strafraum geschlagen.

Für die meisten war das Spiel damit gelaufen. Nur so war es zu erklären, dass Eutin sich nur eine Minute später locker über außen durchsetzen konnte und den Ball in den Strafraum flanken konnte. Dort brauchte Ulf Müller völlig frei nur noch den Kopf hinhalten. 1-3.

Eutin streifte nun den Respekt ab und kämpfte sich zurück ins Spiel. Siebenbäumen verlor den Pfaden und das Spiel war alles andere als ansehnlich. Aber Eutin schaffte es nicht, die Gäste und vor allem den guten Lars Harder im Tor in Bedrängnis zu bringen, so dass es am Ende beim standesgemäßen 3-1 für die Gäste blieb.

GWS: Lars Harder - Daniel Bremer (59.min Matthias Jäck), Tino Goebel, Rene Putzier - Halo Ali, Marco Starke, Robertino Borja, Salvatore Morello (59.min Sven Jaekel), Manuel Plaehn - Peter Tobleck, Ove Schulz (70.min Julian Brückner)

Tore: 1-0 18.min Borja, 2-0 22.min Tobleck, 3-0 54.min Plähn, 3-1 55.min Müller


Preußen Reinfeld – Möllner SV 2:2 (2:1)

Der MSV kam gut in die Partie und übernahm schnell die Initiative. Dieser Einsatz wurde schon früh belohnt, Torben Blechenberg verwandelte eine Ecke von Sleiman El-Sabe (10.) per Kopf. Doch mehr sollte den Lauenburgern bis zum Wechsel nicht gelingen, ein Grund war auch die katastrophale Chancenverwertung.

Die junge Preußentruppe war spielerisch unterlegen, machte diesen Umstand aber mit großem Kampf und Engagement wieder wett. So war der schnelle Ausgleich durch den wiedergenesenden Goalgetter Timo Kutschke (20.) verdient. Damit nicht genug, mit einem Traumtor gingen die Gastgeber sogar in Front, Jörn Seegebart (25.) hämmerte mit einem sehenswerten 25m-Volleyschuss den Ball zur Führung in die Maschen. Im zweiten Durchgang drückten die Eulenspiegelstädter nun auf den Ausgleich, doch auch weiterhin haderten sie mit ihrer schwachen Chancenverwertung. So musste am Ende ein kurioser Elfmeter (85.) für den Ausgleich sorgen.

Der eingewechselte Brodersen scheiterte zuerst an Keeper Rönnfeld, doch der Ball kam im Gewühl wieder zu Brodersen zurück und der traf aus abseitsverdächtiger Position im Nachschuss zum Ausgleich. So haderte MSV-Trainer Skwierczynski nach dem Schlusspfiff noch mit der Abschlussschwäche seine Teams, Preußen-Coach Matthias Krienke war mit dem Remis zufrieden. Sein Team spielt bereits heute wieder in der 2ten Runde des Kreispokals beim SSV Pölitz (19:00) Uhr).

Preußen: Rönnfeld, Beeck M., Beeck, T., Kutschke Tobias, Döring, Gülünoglu, Seegebart, Mehlfeld (60. Hopp), Mastrini, Kutschke, A. Kutschke Timo (70. Heinemann)

MSV: Ruhr, Stoltz, Reher, Gräfe, Jahnke, Blechenberg, Gramckau, Stange, El-Sabe (70. Brodersen), Wolowik, Piesker (70. Knuth)

Freitag, 8. August 2008

NEUE INTERNETSEITEN !!!


Hallo Sportsfreunde,

auch die II. Herren vom Möllner SV und die Altherren vom SV Krummesse sind jetzt mit einer eigenen Internetseite am Start.

http://www.zweiteherren.tk/
http://www.ksv-altherren.de/

Donnerstag, 7. August 2008

DER RATZEBURGER SV MELDET NOCH EINE II. HERREN !


Der Ratzeburger SV hat diese Woche noch eine II. Herren nachgemeldet. Vielen Dank an Torsten Klempau, der deshalb leider den Spielplan der Kreisklasse C ändern musste. Torsten... Du hast einen gut bei uns...

Mittwoch, 6. August 2008

KREISPOKAL HZGT. LAUENBURG


1. Runde


SG Wentorf/Schönberg - SSV Güster 3:0
TSV Nusse - SIG Elmenhorst 0:2
SC Rothenhausen - Bor. Möhnsen 5:6 n.E.
Spfr. Grande - SV Krummesse 0:8
Ratzeburger SV - TSV Gudow 2:6
TSV Sahms - SV Bliestorf 4:5
SV Breitenfelde - Möllner SV 1:4
TSV Berkenthin - BSSV 2:5 n.E.
SV Müssen - SSV Schnakenbek 6:1

Seedorf, Steinhorst, Lütau, Siebenbäumen, Linau, Mustin und Ziethen Freilos.


Achtelfinale

SV Bliestorf - SV Mustin 0:4
TSV Seedorf/Sterley - SV Krummesse 2:10
SSV Ziethen - TSV Gudow 0:9
Bor. Möhnsen - SIG Elmenhorst 5:2
SG Wentorf/Schönberg - Möllner SV 1:4
BSSV - SV Steinhorst 3:1
SV Müssen - GW Siebenbäumen 0:5-Wertung
SV Lütau - SV Linau 4:3


Viertelfinale, 30.07.08, 19 Uhr

BSSV - Bor. Möhnsen 3:1
SV Mustin - GW Siebenbäumen 1:4
SV Lütau - Möllner SV 0:7
SV Krummesse - TSV Gudow 0:5


Halbfinale, 06.08.08, 19 Uhr

Möllner SV - GW Siebenbäumen 4:0
BSSV - TSV Gudow 2:3 n.V.

TIPPRUNDE FÜR DIE KREISKLASSE A

Moin liebe Sportsfreunde,

ich habe mir einmal Gedanken gemacht, wie man die Kreisklasse A noch spannender machen kann. Und habe mir mal die etwas andere Tipprunde einfallen lassen. Alle tippen immer nur die Bundesliga eine EM oder WM, lasst uns doch einmal die Kreisklasse A tippen. Es dreht sich alles nur um die Kreisklasse A.

Es wird im Totomodus getippt. Im Totomodus tippt man 1 für Heimsieg, 0 für Unentschieden und 2 für Auswärtssieg. Und als Bonus-Wetten gibt es noch: Wer wird Meister in der Kreisklasse A? Wer steigt aus der Kreisklasse A ab? Jeder Teilnehmer muss bis zum 3.Spieltag 5 € eingezahlt haben. Der Betrag wandert in einen Topf. Je mehr Leute mitmachen, um so mehr kannst DU gewinnen.


1.Preis : 50 % aus dem Topf.

2.Preis : 30 % aus dem Topf

3.Preis : 20% aus dem Topf


Also gleich Anmelden, mitmachen und weiter sagen….

Viel Spaß

http://www.kicktipp.de/kreisklassea

Kai Prahl

Linauer SV

www.orange-blau-lsv.de.tl

Montag, 4. August 2008

DER MÖLLNER SV IM INTERNET...


www.moellnersv-fussball.de

Montag, 9. Juni 2008

AUFSTIEG ZUR VERBANDSLIGA



Lübecker SC – TSV Lensahn 1:1

Vor ca. 200 Zuschauern kam es zum Auftakt in der Gruppe A. Der Gastgeber musste heute auf 4 Spieler (Borne, Micha, Michel und Kiki) verzichten und bereits in der 18.min musste Barthek mit Verletzung ausscheiden.

Der Bezirksliga 2te versuchte nach kurzem Abtasten das Heft in die Hand zu nehmen und die Gäste erarbeiteten sich in der 1ten Hälfte ein optisches Übergewicht, ohne aber dabei eine wirkliche gute Torchance verbuchen zu können. Die LSCer spielten, wie vom Coach gefordert, aus einer Konterhaltung und hatten in den 1ten 45min 2 wirklich gute Möglichkeiten, doch Paddy’s Solo wurde noch abgeblockt und nach Ute’s guter Flanke köpfte er aus 5m am kurzen Pfosten vorbei.

Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde das Spiel noch intensiver, der Druck der Gäste wurde größer und Benni bekam langsam aber sicher mehr zu tun. Doch die Spielweise der Gäste kam uns entgegen und unsere Konter wurden von Minute zu Minute gefährlicher. In der 70min wurde Paddy auf links frei gespielt, ging ins 1gg.1 und spielte Stübi frei, der von Ute’s Gegenspieler angegriffen wurde. Dadurch stand Ute völlig frei, „tanzte“ nach dem Zuspiel noch den heran fliegenden Lensahner aus und vollstreckte mit links aus zentralen 15m zur vielumjubelten Führung.

Nun folgten wütende Angriffe der Gäste, doch entweder der Abschluss war nicht gut, oder Benni „stand im Weg“. Doch es musste vom stark leitenden Schiri eine klare Fehlentscheidung herhalten, damit es zum verdienten Ausgleich kam. Bei einer Flanke in der 89.min von rechts lief Benni zum Ball raus und wollte ihn aufnehmen, doch der Lensahner Stürmer schubste Hendrik in unseren Keeper und der Ball lag frei zum Ausgleich, der dann auch fiel. Nun setzten die Gäste alles auf eine Karte und beide Truppen hatten nun je noch 1 gute Chance, aber es blieb beim insgesamt gerechten 1:1.

LSC: Benni – Yellow(79.Marco), Hendrik, Oli B. – Ute, Jan, Dennis(70.Oli G.), Thorben – Barthek(20.Tommi),Stübi,Paddy Gelb: Yellow, Stübi, Dennis, Tommi, Oli B.

Montag, 2. Juni 2008

AUFSTIEG ZUR DAMEN - REGIONALLIGA


Spannendes 1:1-Unentschieden bei Werder Bremen - RSV-Frauen bleiben im Aufstiegsrennen


Die Fußballerinnen des Ratzeburger SV haben in Bremen einen gelungenen Auftakt in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga gefeiert. Sie trotzten dem Favoriten Werder Bremen in einer hart umkämpften Partie ein 1:1 ab und haben nun den Matchball am kommenden Sonntag auf eigenem Platz gegen Niendorf in der Hand.

Die Bremer müssen nun zittern und auf die Schützenhilfe des Hamburger Meisters hoffen. Sollten die Ratzeburgerinnen auf eigenem Platz gegen Niendorf aber mit mehr als einem Tor Differenz gewinnen, können sie ihrer dritten Verbandsligameisterschaft in Folge endlich einmal die Krone aufsetzen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, das kommende Spiel ist vom mentalen Druck her das schwierigere der beiden Aufstiegsduelle: Das Tor zur Regionalliga wurde in Bremen geöffnet - aber erst der Sieg im Heimspiel am Sonntag ermöglicht das Durchschreiten. Das wissen auch die Spielerinnen, die sich nach dem Teilerfolg am Weserstadion zwar sehr glücklich und stolz - aber nicht in euphorischer Freude zeigten.

Die Rückfahrt im mit zahlreichen Fans gefüllten Reisebus geriet nicht zur großen Sause. Beim verdienten Kaltgetränk gingen die Gedanken schon zum nächsten entscheidenden Spiel. "Wir sind super zufrieden mit dem Unentschieden und ich bin enorm stolz, wie die Mannschaft die vielen Verletzungen aufgefangen hat", freute sich RSV-Coach Gerhard Müller über die tolle Moral. Denn die Mannschaft steckte das vor der Partie noch gefürchtete frühe Gegentor (2.) weg, erarbeitete sich danach mehr Spielanteile und wurde nach einem sehenswerten Angriff mit dem 1:1 schon in der 15. Minute belohnt: Christina Follert hatte von der rechten Seite Stürmerin Verena Fricke genau im richtigen Moment in die Gasse geschickt und die Torschützenkönigin der Verbandsliga vollendete eiskalt mit einem gefühlvollen Heber.

Fortan hatte Werder Bremen die klar bessere Spielanlage, agierte feldüberlegen und setzte den RSV mächtig unter Druck. Die Ratzeburgerinnen schienen auch früh konditionell abzubauen, hielten aber mit Glück, Geschick und viel Kampfgeist gegen.
Nach dem Wechsel erhöhte Werder den Druck noch mehr, es entwickelte sich für Ratzeburg eine reine Abwehrschlacht. Torfrau Antje Bauer stand mehrfach im Brennpunkt, Libero Bianca Windsio musste auf der Linie retten. Trotzdem hätte der RSV sogar gewinnen können, denn eine kuriose Szene beendete das Spiel in der langen Nachspielzeit: Die für die verletzte Sandra Fehlau (Bänderriss) eingewechselte Johanna Weis wurde im Strafraum klar gefoult, die Schiedsrichterin entschied sofort auf Strafstoß. Als sich Verena Fricke den Ball am Punkt zurecht legen wollte, intervenierte die Linienrichterin, die kein Foul gesehen haben wollte. Die Schiedsrichterin nahm ihre Entscheidung daraufhin zurück, was auch bei den vielen hundert Bremer Zuschauern für großes Erstaunen sorgte.

Bericht aus www.werder.de

Im entscheidenden Relegationsspiel der Werder-Frauen gegen den Ratzeburger SV kamen die Bremerinnen am Sonntagnachmittag nicht über ein 1:1 hinaus. Vor gut 500 Zuschauern auf Platz 12 des Sportgeländes am Weser-Stadion gab das Team von Trainerin Birte Brüggemann somit den eigenen Matchball aus der Hand und muss nun auf Schützenhilfe des Niendorfer TSV hoffen. Anders als noch vor Wochenfrist im ersten Relegationsspiel in Niendorf brauchten die Gastgeberinnen keine Sekunde, um ins Spiel zu kommen, waren von Anfang an am Drücker und zeigten keine Spur etwaiger Nervosität.

Der vom selbstbewussten Auftreten der Werderanerinnen sichtlich beeindruckte Schleswig-Holstein-Meister zog sich direkt tief in die eigene Hälfte zurück. Der furiose Beginn wurde sogar zum Traumstart, als Stephanie Schröder nach schöner Hereingabe von Eva-Marlen Votava in der dritten Minute zur vielumjubelten Führung einschob. Damit gelang "Luigi", wie sie von ihren Teamkolleginnen liebevoll genannt wird, nach dem goldenen Tor in Niendorf bereits der zweite Treffer in der laufenden Relegations-Runde.

Die Grün-Weißen trotzten den tropischen Temperaturen, rannten weiter an und wollten nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen lassen, wer hier heute als Sieger den Rasen verlässt. So war es abermals Stephanie Schröder, die in der zehnten Minute schon endgültig zur "Relegations-Heldin" hätte werden können: Von Saskia Mauckisch punktgenau und sehenswert durch die Schnittstelle der Gäste-Abwehr frei in Szene gesetzt, konnte sie aus zwölf Metern die gut aufgelegte Antje Bauer aber nicht überwinden.

Mitten in die Sturm- und Drangphase hinein legte Ratzeburgs Nadine Petersen in der ersten wirklich ernstzunehmenden Offensivbemühung der Gäste für Sturmpartnerin Verena Fricke auf, die eiskalt Jennifer Martens zum 1:1 überlupfte (15.). Der unerwartete Schock lähmte die gerade noch flüssigen Kombinationen. Und Ratzeburg erinnerte sich zunehmend der im Vorfeld von Birte Brüggemann gelobten Kompaktheit. Von Minute zu Minute agierten sie sicherer und lauerten auf Fehler in den Bremer Reihen.

Vor allem Chadia Freyhat zog beinah magnetisch meist bis zu drei Gegenspielerinnen in ihren Aktionsradius, auch auf die emsige Katharina Hamann auf der rechten Außenbahn konzentrierte sich die Defensive. Werder verlor zunehmend den spielerischen Faden, die Angriffe verpufften, indem zu überhastet, oft schon aus dem Halbfeld, und über zu wenig miteinbezogene Stationen der Ball in die Tiefe probiert wurde.

Nach einer halben Stunde setze Freyhat dann ein Ausrufzeichen, schüttelte im Mittelfeld in unnachahmlicher Weise ihre Bewacherinnen ab, war auf dem direkten Weg zum Tor, bis sie unsanft direkt an der Strafraumkannte von den Beinen geholt wurde. Der anschließend von ihr getretene Freistoss zischte flach am linken Pfosten vorbei.

Das Ausrufezeichen wirkte. Direkt darauf hob Mirja Krämer gefühlvoll den Ball auf den Elfmeterpunkt, wo er Katharina Haar in aussichtsreicher Position unglücklich versprang. Kurz danach düpierte Katharina Hamann per Schere im Strafraum ihre Gegenspielerin, scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Torhüterin Bauer. Mit einem nahezu identischen Spielzug wie dem nach einer halben Stunde spielte wieder Mirja Krämer wieder Katharina Haar frei, der diesmal die Annahme auf Höhe des Elfmeterpunktes glückte, aber erneut kein Tor: Ihren Schuss fischte Antje Bauer aus dem Ecke (44.). Es wäre der Befreiungsschlag im richtigen Augenblick gewesen.

Nach Wiederbeginnn traute sich Ratzeburg nach vorn. Doch Werders rechte Verteidigerin Anna Pötter rettete in brenzliger Situation vor der einschussbereiten Liva Zunker (49.). Die Partie verflachte darauf. Werder blieb zwar auch in der zweiten Hälfte komplett spielbestimmend, die Grün-Weißen kämpften aufopferungsvoll, mussten aber zusehends ihrem lange Zeit hohen Tempo unter der Gluthitze Tribut zollen. Ratzeburg agierte souverän, vor allem in der Defensive fast fehlerlos und ließ sich zu keiner Zeit herauslocken. Werder schien auch aufgrund der defensiven Abgeklärtheit der Gäste zu verkrampfen.

Die eingewechselte Jana Beling brachte dank ihrer Quirligkeit und mutigen Spielweise noch einmal neuen Schwung. Auch Katharina Hamann mobilisierte in einem energiezehrenden Spiel ihre letzten Kräfte. So blieb ein toller Solo-Lauf von ihr aber unbelohnt (55.). Nochmals war Antje Bauer im Kasten von Ratzeburg auf ihrem Posten. Außerdem wurde eine kraftvolle Einzelleistung von Chadia Freyhat abgeblockt (64.). Und in die letzte große Tormöglichkeit Werders warf sich eine Abwehrspielerin: Nach Querpass von Katharina Hamann traf Jana Beling aus Nahdistanz auf der Linie lediglich eine Ratzeburgerin.

Große Aufregung herrschte noch in der Nachspielzeit. Denn Ratzeburgs Jüngste, die zuvor eingwechselte Johanna Weis, wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der Elfmeterpfiff ertönte. Aber nur Augenblicke später revidierte die Schiedsrichterin nach Beratung mit dem Linienrichter ihre Entscheidung. Glück für Werder. Es hätte der endgültige Genickbruch aller Aufstiegshoffnungen sein können. Danach war Schluss, die Grün-Weißen sanken erschöpft und traurig zu Boden. Ratzeburg jubelte ob des Punktgewinns.


Auch Trainerin Birte Brüggemann stellte nach der Partie geknickt fest: "Die Mädels haben so lange dafür gekämpft. Sie hätten den Aufstieg verdient. Es ist ernüchternd", aber "wir hätten es entscheiden müssen. Wir hatten zwar auch nicht viele, aber die besseren Chancen, waren spielbestimmend, wollten die Tore." Doch noch ist nichts verloren. Im abschließenden Spiel der Relegations-Dreierrunde erwartet Ratzeburg am kommenden Sonntag, 08.06.2008, nun den Niendorfer TSV.

Gewinnt Ratzeburg mit mindestens zwei Toren unterschied oder mit mindestens drei geschossenen Toren, steigt die Mannschaft von Gerhard Müller auf. Werder hilft zum direkten Aufstieg einzig ein Punktverlust der Ratzeburger. Ein letztes Hintertörchen bietet auch ein etwaiger 2:1-Sieg des Ratzeburger SV. Da Werder Nienburg mit 2:1 geschlagen hatte, wäre ein abermaliges Entcheidungsspiel gegen Ratzeburg notwendig. Birte Brüggemann appelliert deshalb an den in Sachen Aufstieg chancenlosen Hamburger Meister: "Ich hoffe auf die sportliche Fairness der Niendorfer."


Werder Bremen: Martens; Pötter, Votava, L. Möhlmann, Schröder (Aulich 70.), Krämer, Freyhat, Mauckisch, Stefanski, Hamann, Haar (Beling 55.)

Tore: 1:0 Schröder (03.), 1:1 Fricke (15.)

DER SV LINAU SUCHT NEUE SPIELER !!!!!

Du hast Spaß am Fußball und hättest Lust in einem jungen und motivierten Team zu spielen??? Der Meister der Kreisklasse-B Lauenburg – der SV Linau - sucht noch neue Spieler für die nächste Saison!

Ob Torwart, Abwehr, Mittelfeld oder Stürmer, ob jung oder alt, Du bist bei uns herzlich Willkommen. Wir planen nach der Meisterschaft den Aufstieg in die "Neue Kreisklasse A" und brauchen dafür noch gute Fußballer.


Am Dienstag, den 3.6.08, findet um 19.30 Uhr in Linau ein allgemeines "Abschlusskicken" mit anschließender Besprechung der neuen Saison statt. Wenn Du Lust und Laune hast, dann komm einfach mal vorbei, ein bisschen kicken und sich anhören, was wir alles für die neue Saison geplant haben! Also auf nach Linau!

Oder melde Dich einfach bei dem neuen Trainer: André Husse (Tel: 04159 - 810 885) oder besuche unsere Web-Seite: www.orange-blau-lsv.de.tl für alle weiteren Informationen!

Donnerstag, 29. Mai 2008

THIS IS ANFIELD...





THIS IS ANFIELD...


This is Anfield

Anfield, dem Walhalla der Fußball-Nostalgiker. Hier stand Bill Shankly an der Linie, hier ragte die »Kop«-Tribüne auf. Was ist davon geblieben?

Am Ende der Straße kann man es hören. Das Lied, das vor Schmalz trieft, wenn Gerry Marsden es alleine trällert, das aber als Fanchoral die gefühlskältesten Männer tief im Herzen berührt. Hier in der menschenleeren Pulford Street ist Gerry Marsden auf sich gestellt. »When you walk through a storm, hold your head high and don’t be afraid of the dark«, fleht der Sänger von den Pacemakers mit sanfter Stimme.

Sie kommt aus dem Fenster eines dieser Reihenhäuschen, von denen es in Liverpool Tausende gibt. Hier im Stadtteil Anfield sind viele der Terraced Houses verwaist. Beinahe jede zweite Eingangstür ist mit einer Metallplatte verbarrikadiert. In den Vorgärten sammelt sich der Müll, Glasscherben und Stacheldraht sichern Hinterhofmauern. Kinder betteln um ein paar Pence. Das letzte Backsteinhaus in der Pulford Street ist noch bewohnt. Ein Junge mit blonden, kurz geschorenen Haaren steht auf der Eingangstreppe. Er hält einen Ball mit abgewetztem Kunstleder unterm Arm. Der Junge lächelt, als er meinen roten Schal sieht. Ich lächle zurück. Ein paar Meter weiter biege ich um die Ecke und höre noch, wie Gerry Marsden das finale »You’ll never walk alone« aus den Lungen presst.

Es ist kurz vor drei Uhr. Noch eine Stunde bis zum Anpfiff. FC Liverpool gegen den FC Arsenal. Gareth, Volker, Michael, Carlo und Philipp warten vor der Bronzestatue von Bill Shankly. Jener Trainerlegende, die Anfang der 60er Jahre im Stadiontunnel ein gut sichtbares rotes Schild hat anbringen lassen. »This is Anfield« steht darauf. Ein Hinweis für die gegnerischen Spieler, dass sie nicht in irgendeinem Stadion spielen.

Die Vertreter von Deutschlands erstem und einzigem offiziell anerkannten FC Liverpool Fanclub aus Kempten sind wieder fit. Eine intensive Nacht liegt hinter ihnen. Volker, der Liverpool-Neuling, kann es immer noch nicht fassen, was er gestern abend in der Mathew Street, dem Epizentrum, gesehen hat. »Das war ein ganz normaler Samstagabend hier«, versucht ihm Gareth, der Club-Präsident, der fünf Jahre an der Merseyside lebte, wieder und wieder zu erklären. Schon von weitem war laute Musik zu hören gewesen. Dann wurden es immer mehr Menschen in den Straßen. Eine einzige große Partyzone, die Liverpooler Innenstadt. Die Stimmung wirkte hemmungslos auf die Gäste aus dem Allgäu. Mädchen und Frauen drängten sich in viel zu engen und für die Jahreszeit viel zu kurzen Röcken und Blusen durch die Gassen. Manche als Häschen, andere als Bienchen verkleidet.

Für Gareth und mich endete kurz vor drei Uhr die Kneipentour. In Flanagan’s Apple, einem Pub mit Livemusik im Keller. Gareth, der in diesem Jahr 58 wird, erzählte beim letzten Guinness, dass er der Arbeit wegen nach Deutschland gekommen war. 27 Jahre ist das jetzt her. Nein, sagte der gebürtige Waliser, als er sein leeres Bierglas am Tresen abstellte, er fühle sich im Allgäu wirklich wohl. »Doch ab und zu brauche ich die Liverpool-Atmosphäre. Die lachenden Gesichter, den Humor der Leute hier, die Pubs, das Guinness und natürlich den Fußball.« Beim Verlassen von Flanagan’s Apple deutete Gareth auf die Inschrift gleich neben dem Eingang. »Liverpool is the pool of life«, steht da. Der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung hat das einmal gesagt.

Liverpool, was so viel wie die »schlammige Bucht« heißt, das war bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Hauptumschlagplatz für Güter aus den Ländern des Commonwealth, eine blühende Hafenstadt, eine der reichsten im Empire. Anfang der 60er Jahre ging es wirtschaftlich endgültig bergab, mit dem Fußball aber dank Shanklys sozialistischer Spielphilosophie, die aufs Kollektiv setzte, stetig bergauf. Seitdem denkt man an die Beatles und Arbeitslosigkeit, wenn der Name Liverpool fällt. Und natürlich an die Anfield Road.

Royal Liver Building, Port of Liverpool Building und Cunard Buildung – »The Three Graces« am Hafen sind die stattlichen Symbole des längst vergangenen Wohlstands. Die Fassaden der drei Grazien zwischen St. Nicholas Place und Mann Island strahlen heute noch in hellem Glanze. Vielerorts haben die schlechten Zeiten dagegen ihre Spuren hinterlassen. Heruntergekommene Viertel mit eingeschlagenen Fensterscheiben, Industriebrachen und schmuddelige Hinterhöfe. Und der Mersey schlägt als braune Brühe träge an die Kaimauer. Europas Kulturhauptstadt 2008 gehört zweifellos nicht zu den urbanen Schönheiten des Kontinents. Dafür sind die Scousers, wie die Liverpooler sich selber nennen, umso herzlicher – auch im Umgang mit deutschen Gästen.

Volker, Carlo, Philipp und Michael verzichten auf »bacon and eggs«


Mrs. Finn ist da keine Ausnahme. Nach der kurzen Nacht sitzen nur Gareth und ich im Hotel Belvedere am Frühstückstisch. Bei Volker, Carlo, Philipp und Michael ist es richtig spät geworden. Sie verzichten auf »bacon and eggs« von Mrs. Finn, der Zimmerwirtin, die Liverpool-Fans bedient, obwohl ihr Herz für den Lokalrivalen FC Everton, die Blauen, schlägt.

In dieser Stadt gibt es scheinbar nur ein Thema: Fußball. Egal ob Taxifahrer, Ober im Restaurant oder Mrs. Finn – alle reden in diesem schwer verständlichen Scouse-Dialekt über das nächste Match oder zur Abwechslung über das vom vergangenen Wochenende. In jedem Pub hängt ein Fernseher, in dem permanent der Ball rollt und wenn auch nur bei einem Match der 3. Liga. Als Mrs. Finn an diesem Morgen neuen Tee bringt, zieht sie über den Schiedsrichter her, der beim Merseyside-Derby den blauen Underdogs einen klaren Elfer verweigert hatte. Eine ihrer Silberlocken hängt über der Brille, und die türkisfarbene Strickweste müsste mal wieder gewaschen werden.

Mrs. Finn wirkt wie wir an diesem Morgen ein wenig derangiert.
Hotel Belvedere – der Name ist trügerisch. Das Belvedere ist eine Kaschemme mit muffigen Teppichböden, zugigen Fenstern, durchgelegenen Matratzen und Etagenklo. Dennoch gibt es Gründe, die für die »Bed and Breakfast«-Pension in der Mount Pleasant Street sprechen: Der kurze Fußweg ins Zentrum, der vergleichsweise günstige Preis und die liebenswerte Art von Mrs. Finn. An einem Heimspielwochenende des FC Liverpool eine Unterkunft mit den Merkmalen zentrumsnah und erschwinglich zu finden, erfordert viel Zeit und noch mehr Glück. Norweger, Dänen, Deutsche, Spanier, Chinesen und Japaner fallen dann in die Stadt ein. Sie alle kommen nicht wegen der beeindruckenden anglikanischen Liverpool Cathedral, der Albert Docks, des Empire Theatre oder der sehenswerten Museen. Sie wollen die Reds in der Kultstätte des englischen Fußballs erleben.

Es ist Sonntag, Heimspieltag und die Fußgängerzone nach den nächtlichen Exzessen wieder sauber und fast menschenleer. Ein freundlich grinsender Mann steht hinter einem roten Pult und preist mit dem immer gleichen – aber nicht zu verstehenden – Sprüchlein Programmhefte für das heutige Match an. Ein harter Job, weil gleich mehrere Presslufthämmer die sonntägliche Ruhe stören. Es gibt noch viel zu tun in Liverpool.

Michael Jeschke, eine Art Mr. Wolf des Fußballs, hat andere Sorgen. Der Mann für scheinbar aussichtslose Situationen sitzt in einem Ledersessel im Holiday Inn, der etwas feineren Alternative zum Belvedere. Er erzählt vom »Anfield-Wahnsinn« und all den Dramen, die er schon erlebt hat. Zum Beispiel wenn Frauen ihren Männern zum Geburtstag eine richtig große Freude machen wollen, den Flug nach Liverpool und das Hotelzimmer schon gebucht haben und bei ihm anrufen, weil jetzt nur noch das Fußball-Ticket fehlt. Als sei das das kleinste Problem.

Dabei gelten für Anfield-Karten eigene Gesetze, erklärt Jeschke, der sich mit seinem Reisebüro »Ticket & Travel« auf Fußball-Reisen nach England spezialisiert hat. Die Tickets für Spitzenspiele werden mittlerweile für 450 Euro das Stück gehandelt. Manchmal, sagt Jeschke, habe er fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn er einem Kunden seinen Traum vom ultimativen Fußballerlebnis erfülle. »Bei Leuten, die sich das Ganze vom Mund absparen müssen.« Rund 750 Euro kosten Flug, Hotel-Übernachtung und das Anfield-Ticket. Ein Preis, bei dem Ralf Solte und seine beiden Freunde nicht lange überlegen mussten. »Ein Spiel an der Anfield Road war schon immer mein Traum«, erklärt der Kaufmann und FC Bayern-Fan, während Jeschke die Tickets verteilt. »Aber ich dachte immer, da hat man keine Chance.«

Tatsächlich beträgt die Wartezeit für eine Dauerkarte knapp 13 Jahre.
Das Stadion an der Anfield Road ist ein Mythos, ein Ort für Fußballromantiker, eine Arena ohne architektonischen Schnickschnack, ein Relikt aus jenen Tagen, als Fußball noch ein Proletensport war, als die Reichen in der Oper oder im Theater und nicht im Stadion Zerstreuung suchten. Anfield Road – der Name steht für Purismus und grenzenlose Hingabe. Hier haben in den 60er Jahren erstmals Fußballanhänger während eines Spiels gesungen. Der berühmte »Anfield Roar« hat schon die abgebrühtesten Profis nervös gemacht und wie Stümper aussehen lassen.

Dabei wirkt die Arena von außen alles andere als atemberaubend. Sie erinnert an eine überdimensionale Wellblechkiste – grau und in die Jahre gekommen. Sie passt sich seinem Umfeld, einer trostlosen Arbeitersiedlung, perfekt an. Immer wieder ist an der Schachtel herumgebastelt worden. Derzeit passen 44000 Zuschauer in den Funktionsbau – viel zu wenig für einen europäischen Topverein. Eine moderne Arena mit 60.000 Sitzplätzen ist in Planung. 2011 sollen die Reds in den Stanley Park umziehen. Die alte Heimat der Reds wird dann einem neuen Hotel weichen – ein Grund mehr, wenigstens einmal noch Anfield-Atmosphäre in sich aufzusaugen.

»Du musstest aufpassen, dass dich niemand anpisst«

»Früher«, erzählt Gareth, als wir uns durch den schmalen Durchgang ins Stadioninnere quetschen, »haben die Fans schon eine Stunde vor dem Anpfiff gesungen.« Am lautesten auf dem Kop, der einstmals berühmtesten Stehplatztribüne der Welt. Ein Menschenmeer, das immer in Bewegung war, einer tosenden Welle gleich. Hatte sie einen erst einmal geschluckt, gab es bis zum Schlusspfiff kein Entrinnen mehr. Auch nicht in der größten Not. »Du musstest aufpassen, dass dich niemand anpisst«, erklärt Gareth.

Die ganz harten Zeiten sind vorbei, seitdem der Kop 1994 aus Sicherheitsgründen in eine reine Sitzplatztribüne umgewandelt wurde. Vieles hat sich seitdem geändert. Auch an der Anfield Road gibt es heute Business-Logen. Und Heuschrecken, sprich amerikanische Investoren als Club-Eigentümer, die das Fußballvolk am liebsten verjagen würde, um den FC Liverpool selbst zu übernehmen. Und wie in allen anderen Fußballarenen dieser Welt übertönt inzwischen an der Anfield Road lautes Werbe- und Pop-Gedudel die Fangesänge vor dem Spiel. Eine Unsitte. Die Supporters singen sich deshalb in den Pubs warm. Zum Beispiel im »Albert«, der Kultkneipe gleich neben dem Kop, wo auch eine CD aufgenommen worden ist – »The Twelfth Man«, so der Titel, mit 56 Songs aus rauen Kehlen und Gläserklirren im Hintergrund. Eine schwere Kost.
Doch das Anfield-Publikum hat auch noch auf den Rängen seine großen Auftritte. Den emotionalsten natürlich kurz vor dem Anpfiff, wenn die Spieler aus den Kabinen kommen. »You’ll never walk alone« schallt es aus mehr als 40.000 Kehlen durchs Stadion.

Da ist es: das Anfield-Feeling, die Gänsehautatmosphäre, deretwegen alle hierher kommen, um sie selber zu schaffen. Vom Anstoß weg steht der Kop. Die roten Sitzschalen werden die meiste Zeit hochgeklappt bleiben. Es wird gesungen und gebrüllt, gelitten und gejubelt. Fäuste werden gereckt und das passende Lied zu jedem Liverpool-Spieler intoniert. Am meisten beeindruckt aber nicht einmal der Lärmpegel, der anderswo sogar höher sein mag, sondern der kollektive Aufschrei, bei einem Ballgewinn der Reds. Oder das synchrone Stöhnen bei Fehlern der eigenen Mannschaft, die folgenschwer sein könnten.

Das Anfield-Publikum kann das Spiel lesen. Man fühlt sich unter lauter Experten, für die Fußball mehr als nur ein bisschen Unterhaltung ist. Das macht den Unterschied aus.
Als Kapitän Steven Gerrard in der 7. Spielminute einen Freistoß zum 1:0 in die Maschen hämmert, singt der Kop »Que Gerrard, Gerrard, what ever will be, will be«. In der 80. Minute macht Cesc Fàbregas für Arsenal den verdienten Ausgleich. Für kurze Zeit wird es still, ehe der »Anfield Roar« bei jeder Grätsche, jedem gelungenen Pass der Roten wieder aufbrandet.


Später im Fernseh-Interview strahlt Liverpools Trainer Rafael Benítez ob des Unentschiedens mehr Zufriedenheit aus als die Gäste aus dem Allgäu. Letztere stehen im »King Harry«, einem stilechten Fußball-Pub mit zwei Großbildschirmen als dominierende Einrichtungsgegenstände. Tische gibt es nur wenige, dafür umso mehr Fahnen, Wimpel und andere Fußball-Devotionalien. Carlo nippt an seinem Guinness und meint: »Ein Punkt ist für uns eigentlich zu wenig.« Am nächsten Morgen sitze ich wieder mit Gareth, aber ohne Volker, Carlo, Philipp und Michael am Frühstückstisch. Bei den Jungs ist es auch diesmal richtig spät geworden. Als Mrs. Finn »scrambled eggs« bringt, fragt sie uns, ob wir denn ein gutes Spiel gesehen haben. »Auf jeden Fall«, lautet unsere Antwort. In der »Times« steht, dass es ein Fünf-Sterne-Spiel war. Welch ein Glück!

Als wir später im Taxi Richtung Flughafen sitzen und im Nieselregen durch das graue Liverpool fahren, frage ich Gareth, ob er denn schon als Kind Liverpool-Fan war. »Nein«, gesteht er und erzählt mir, wie er mit Anfang 20 an den Mersey zog und dass er bis dahin begeisterter Rugby-Spieler war. »Aber Liverpool ist eine absolut fußballverrückte Stadt. Da musst du ins Fußballstadion gehen. Die Frage ist nur: bist du ein Roter oder ein Blauer? Ich habe mich für Rot entschieden.«