FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 16. September 2008

KREISKLASSE A - HERZOGTUM LAUENBURG


TSV Gudow II – GW Siebenbäumen II 0:2 (0:1)

Siebenbäumen war über die gesamte Spielzeit das bessere Team und entführte völlig verdient drei Punkte aus Gudow. Der TSV Gudow ging beherzt in die Zweikämpfe und versuchte so ins Spiel zu kommen. Davon ließen sich die Grün Weißen aber nicht beirren und spielten souverän ihr Spiel runter.

Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen aber die letzte Durchschlagskraft fehlte anfangs noch. In der 45. Minute war es aber endlich soweit, nach einem Freistoß von der rechten Seite von E. Athes stieg M. Jäck am höchsten und köpfte unhaltbar zum 1:0 ein.

Das war auch der Halbzeitstand. Trainer Marco Kalcher musste in der Pause endlich mal nicht groß eingreifen, er war zufrieden mit dem was seine Jungs zeigten. Schon kurz nach der Pause konnte Siebenbäumen auf 2:0 erhöhen, in der 50 Minute war es M. Schönborn, der nach einer guten Flanke von E. Ates das Tor erzielte. In der 75. Minute dann noch mal Aufregung, nach einem versuchten Torschuss der Gudower fiel der Ball A. Stock unglücklich und ohne Absicht an die Hand und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoss. Es blieb aber bei der 2:0 Führung, weil S. Singh in die linke Ecke abtauchte und den Elfmeter parierte.


SV Linau – SSV Güster 2:7 (0:2)

Am 5.Spieltag (für Güster erst der 4.) ging es für den SSV nach Linau. Auf dem Papier eine klare Sache, da Güster bisher jedes Spiel gewonnen hatte, während der Linauer SV erst einen Punkt gewinnen konnte. Allerdings verlief das Spiel zunächst nicht ganz nach Wunsch.


In der ersten Halbzeit agierte die Mannschaft vor allem mit Flanken aus dem Halbfeld, die wenig Gefahr ausstrahlten. Trotzdem gelang bereits in der 5. Minute der schnelle Führungstreffer durch Mirco Schiersch. Dieses Tor kann aber als Zufallsprodukt bezeichnet werden. Schiersch hatte eigentlich vor, einen hohen Ball ins Sturmzentrum zu schlagen, was jedoch misslang, sodass der Ball stattdessen über den Torwart, der den Schuss falsch eingeschätzt hatte, hinweg ins Tor flog. Der Abwehrspieler selbst sagte dazu: "Ich wollte in den Strafraum flanken, hab dann aber gesehen dass der Keeper zu weit vor seinem Tor stand und hab dann noch schnell mein Fußgelenk umgestellt und den Ball versenkt."

Der Torschütze musste eine Viertelstunde später verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Felix von Warburg. Trotz des schnellen Treffers entwickelte sich aber kein schönes Fußballspiel des SSV. Es blieb bei vielen Flanken aus dem Halbfeld und Standardsituationen. Allerdings, sobald einmal schnell und zielstrebig gespielt wurde, konnten sich die Güsteraner einige gute Chancen erarbeiten. Wie gegen Mustin, vergab die Mannschaft diese aber teilweise fahrlässig. Es dauerte also bis zur 38.Minute ehe André Kossowski nach einer Ecke von Henning Hausschild auf 2:0 erhöhen konnte.

Mit demselben Ergebnis ging es zur Halbzeit in die Kabine, wobei es auch 4:0 oder 5:0 hätte stehen können. Die Defensive des SSV stand aber nicht so sicher wie gewohnt und es kam zu einigen Abstimmungsfehlern, aus denen der LSV kein Kapital schlagen konnte.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. In der 46. Minute gab es aus aussichtsreicher Position Freistoß für Linau. Entgegen aller Warnungen von Trainer Strube stellte sich niemand vor den Ball, sodass Torwart Felix Moritz beim Stellen seiner Mauer von der schnellen Ausführung des Freistoßes überrascht wurde und den Ball nicht mehr entscheidend daran hindern konnte, im rechten oberen Torwinkel einzuschlagen.

Es war der erste Saisongegentreffer nach 315 Minuten. Güster ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und antwortete schon 7 Minuten später durch Sören Jessen, der nach Pass von Martin Edler mit einem Rechtsschuss den alten Abstand wieder herstellte. Nun wurde es der Strube-Elf etwas leichter gemacht und die Mannschaft schoss auch die fälligen Tore. Nach einer Ecke in der 60. Minute war es Julius Berghof, der nach Vorlage von André Kossowski das 4:1 erzielte. Bereits fünf Minuten später war es erneut Kossowski, der mit seinem zweiten Treffer des Tages eine schöne Flanke von Edler verwertete und das 5:1 markierte.

Danach dauerte es bis zur 80.Minute ehe ein weiterer Treffer fiel. Das 6:1 gelang wiederum Jessen mit einem Kopfball nach Ecke von Henning Hauschild. Eine Minute vor Schluss komplettierte dann auch Toptorjäger Berghof seinen Doppelpack, nachdem er einem Linauer Abwehrspieler im Strafraum den Ball abgenommen und diesen am heute gut aufgelegten Torwart vorbei zum 7:1 in den rechten Winkel schoss. In der letzten Minute erhielt das Ergebnis aus Güsteraner Sicht mit dem 7:2 aus stark abseitsverdächtiger Position einen weiteren Schönheitsfehler. Dem Schiedsrichter kann man aber keinen Vorwurf machen, da Abseitspositionen aus der großen Entfernung und ohne Linienrichter schwer zu beurteilen sind.

Insgesamt lieferte er auch eine souveräne Vorstellung mit zwei, drei kleinen Unsicherheiten. Abschließend lässt sich das Spiel des SSV Güster am heutigen Tag als durchschnittlich bezeichnen, allerdings war auch nicht viel mehr nötig um die Begegnung zu kontrollieren und klar zu gewinnen. Stürmer Berghof bezeichnete die Leistung als "Turnierpferdmentalität" ("Ein Turnierpferd springt nur so hoch wie es muss"). Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass das Güsteraner Turnierpferd auch gegen Ratzeburg hoch genug springt.

Das Aufgebot des SSV Güster: 1 Felix Moritz - 3 Mirco Schiersch, 4 Martin Edler, 11 Alexander Warremann - 2 Henning Hauschild - 6 Thomas Kahl, 7 Norman Burmester (C), 8 Christian Lüdtke, 14 Sören Jessen - 9 André Kossowski, 10 Julius Berghof
5 Björn Gödeke (ab 70.), 12 Kevin Wehrenberg (ab 53.), 13 Leif Lewinski (ab 62.), 14 Felix von Warburg (ab 20.)


Ratzeburger SV – SV Breitenfelde II 3:1 (1:1)

Zum zweiten Heimspiel in dieser noch jungen Saison war die Reserve der Verbandsligamannschaft aus Breitenfelde zu Gast am Riemannsportplatz. Leider nicht mitwirken konnte heute der noch vom Spiel in Siebenbäumen verletzte Björn Scheiner, ansonsten konnten die Trainer aus den Vollen schöpfen.

Die erste Viertelstunde der Begegnung gehörte eindeutig den Hausherren. Man attackierte früh die Breitenfelder Spieler und konnte so viele Ballgewinne im Mittelfeld verzeichnen. Als die Gäste gerade richtig ins Spiel gefunden hatten und selbst durch einen Pfostenschuss in Führung hätten gehen können, erzielte Jan Weluda mit einem abgefälschten Schuss in die kurze Ecke das 1:0. Danach ergaben sich noch weitere große Chancen, vor allem durch Enno Böke und Michael Hinrichsen, um für den RSV noch zu erhöhen. Das Tor fiel allerdings auf der anderen Seite. Eine flach getretene Ecke konnte von der Verteidigung nur unzureichend in die Mitte abgewehrt werden und dem Breitenfelder Stürmer fiel es nicht schwer, den Ausgleich zu erzielen.

Kurz darauf hätten die Gäste sogar in Führung gehen können. Erneut nach einer Standardsituation stimmte die Zuordnung in der RSV-Defensive nicht und ein Breitenfelder Spieler kam aus sieben Metern frei zum Abschluss. Der Schuss ging aber knapp über das Tor. Der RSV hatte vor der Halbzeitpause aber auch noch die Möglichkeit, erneut in Front zu gehen. Enno Böke konnte den Ball allerdings aus Nahdistanz nicht im Tor unterbringen. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Ratzeburger die Partie, ließen jedoch viele hochkarätige Chancen ungenutzt. Direkt nach Wiederanpfiff hätte Enno Böke das Tor erzielen müssen. Marc Fischer spielte den Ball am Torwart vorbei, doch der RSV-Stürmer schaffte es nicht, den Ball aus der Luft im gegnerischen Tor unterzubringen. Es war für ihn wohl einer dieser Tage, an denen einfach kein Tor gelingen wollte, obwohl sein Einsatz und Kampfgeist wieder einmal vorbildlich gewesen sind. Das Gleiche galt heute für den zweiten RSV-Angreifer. Auch Michael Hinrichsen schaffte es nicht, trotz bester Gelegenheiten, ein Tor zu erzielen.

Jedoch auch er arbeitete viel nach hinten und spielte sehr mannschaftsdienlich. Die Tore erzielten heute eben andere. Auch Dominik Sprenger hatte Mitte der zweiten Spielhälfte eine gute Chance, den RSV in Führung zu bringen. Seinen Schuss konnte der BSV-Schlussmann jedoch parieren. So musste man bis ca. zur 75. Minute warten, bis der erlösende Treffer fiel. Nach einem Traumpass in die Gasse von Dominik Sprenger spielte Jan Weluda den Ball am Torwart vorbei ins gegnerische Tor. Die Gäste versuchten dann noch einmal zurück ins Spiel zu kommen, hatten jedoch in der zweiten Hälfte nicht eine gute Einschussgelegenheit. In der Nachspielzeit erzielte der eingewechselte Christian Lorenz nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte von Jan Weluda den 3:1 Endstand. Nächste Woche kommt es in Güster nun zum Spitzenspiel. Der RSV (1.) tritt beim bisher auch noch punktverlustfreiem SSV Güster (2.) an. Der Tabellenzweite gab sich auch am Wochenende keine Blöße und konnte einen lockeren 7:2 Auswärtserfolg in Linau einfahren.

RSV: Nickel - Knuth, Bronikowski, Tesch (69. Adam) - Fischer, Lüth, Sprenger (85. Radau), Radau (57. M. Kamischke), Weluda – Hinrichsen, Böke (81. Lorenz)



BSSV III – TSV Seedorf/Sterley 5:0

Nach der schlechten Leistung der Vorwoche war man erpicht gegen den Vorletzten Seedorf-Sterley, wieder einiges gutzumachen! Nach drei Spielen ohne Tor und Punkt wollten die Jungs um Trainer Markus Möller Wiedergutmachung betreiben und zeigen, dass die Dritte in die die Kreisklasse A gehört!

Anscheinend wurden des Trainers Worte erhört und ein lockerer Sieg konnte eingefahren werden, sodass man in der Tabelle mit nun sechs Punkten aus fünf Spielen auf den neunten Tabellenplatz hinaufklettern konnte. Am nächsten Wochenende ist man beim Dritten aus Wentorf zu Gast, die bisher erst eine Niederlage einstecken mussten! Diese Hürde wird sicherlich schwieriger als die letzte und der Dritten wird einiges abverlangt werden!

KREISKLASSE B - HERZOGTUM LAUENBURG


SV Breitenfelde III – TSV Berkenthin II 2:4

Unsere Dritte lieferte phasenweise eine gute kämpferische und spielerische Leistung ab, welche aber nicht belohnt wurde. Am Ende musste man sich mit 2:4 in Unterzahl geschlagen geben.

Ein großes Lob muss man dem Schiedsrichter aussprechen, der mit dieser Partie völlig überfordert war und sehr umstrittene Entscheidungen getroffen hat. Bleibt nur zu hoffen, dass er kein Spiel der Dritten mehr pfeift.

KREISKLASSE C - HERZOGTUM LAUENBURG


SSV Schnakenbek II – SSV Güster II 1:0

Im Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften gelang unserer II. Herren ein verdienter Erfolg. Durch unsere mangelnde Chancenverwertung musste bis zum Ende gezittert werden. In der allerletzten Spielminute war es dann Olli Ziege, der uns durch seine großartige Rettungsaktion den Sieg sicherte. Das Tor des Tages erzielte M. Guerndt.


BSSV IV – TSV Sahms II 7:1 (3:0)

Zum zweiten Aufeinandertreffen gegen Sahms in dieser Spielzeit kam es am Sonntag in der heimischen Fährkrug-Arena. Viele der Spieler hatten noch den 5:0-Sieg vor 3 Wochen in den Hinterköpfen, Coach Winkler appellierte jedoch an die Mannschaft, die Gäste nicht zu unterschätzen.

Doch die Mannschaft schien die Worte des Spielertrainers gehört zu haben und legte los wie die Feuerwehr. Bereits nach 2 Minuten hatte Winkler die Chance, seine Farben in Front zu bringen. Doch nach schönem Zuspiel von Benni Bartsch fand der Kapitän seinen Meister im gegnerischen Torwart. Der Motor der Vierten fing aber allmählich an zu laufen und man erspielte sich Chancen ohne Ende, die jedoch - wie in den Spielen zuvor - kläglich vergeben wurden. Trotzdem konnte man bis zur Halbzeit eine 3:0-Führung herstellen.

In Hälfte Zwei das gleiche Bild, Chance über Chance. Sahms spielte nun offensiver und machte auf, so dass es nun Torchancen auf beiden Seiten gab. Die Gäste konnten auf 1:4 durch einen FE verkürzen, des BSSV ließ aber nichts mehr anbrennen und zog auf 7:1 davon.

Aufstellung: 1 Brey 2 Riccobono 3 Grothkopp 4 Kniest 5 Schmidt 6 Winkler 7 Heger 8 Bartsch 9 D. Genseke 10 Paul 11 Jenkel 12 Jaschinski 13 Studt 14 Hintz, Tore: 1:0 Bartsch, 2:0 Jenkel, 3:0 Kniest, 4:0 Genseke, 4:1 (FE), 5:1 Jaschinski, 6:1 Winkler, 7:1 Genseke


SV Mustin II – Ratzeburger SV II 2:3 (1:1)

In einem schwachen Spiel waren die Gäste die glücklichen Sieger. Erst nach dem Führungstreffer der Gastgeber wachte der RSV endlich auf und erspielte sich eine beruhigende 3:1-Führung.

Dann war es mit dem RSV-Spiel aber auch vorbei. Mustin erkämpfte sich ein Übergewicht, konnte aber nur noch zum 2:3 verkürzen. Der RSV war in der Folgezeit nur noch durch Konter gefährlich. Für die Ratzeburger trafen Florian Jahnig, Ali Sönmez und Sven Kamischke.

Mittwoch, 10. September 2008

VERBANDSLIGA SÜD-OST


SV Breitenfelde – Eutin 08 0:0

Schützenfest in Breitenfelde – aber nur beim heimischen Schützenverein. Am Uhlenbusch dagegen gab es ein trostloses, torloses Unentschieden. Auf beiden Seiten gab es wenige Chancen, bei den Gastgebern vergaben Christian Becker und Daniel Kruse die klarsten Möglichkeiten.

Eutin überzeugte durch eine kompakte Abwehr und ließ nur wenige Offensivaktionen zu. „Die Einstellung meiner Elf war heute einfach nur mangelhaft, einige Spieler sollten mal ihre Leistungen hinterfragen. Und die starken Gegner kommen erst noch“, sprach ein sichtlich verärgerter BSV-Coach Siemers. Zum Spiel gab es dann nichts weiter zu berichten, so sorgten zwei Personalien beim BSV für die größte „Spannung“. Keeper Hauke Hansen (20) kam zu seinem Saisondebüt und überzeugte gleich auf ganzer Linie, zudem wurde Jan Klötzner kurz vor Schluss eingewechselt. Der Stürmer sprüht vor Ehrgeiz, mit ihm ist nach seinem Kreuzbandriss im Januar bald wieder zu rechnen.

SVB: Hansen – Tybussek, Felsner, Hofmann, Holst – Strube, Ringels (46. Khartey), Siemers, Hennig (80. Heidensohn), Becker – Kruse (86. Klötzner)

Eutin: Gertenbach – D. Schumacher, Riemann, Kessler, T. Schumacher – Müller, Karadas – Schnalke, Bork – Schlätner, Reichenbach (20. Stiblewski)


RW Moisling - TSV Gudow 1:0 (0:0)

Am Brüder-Grimm-Ring trafen vor gut 100 Zuschauern Not gegen Elend aufeinander. In einer zerfahrenen, kampfbetonten Partie hatten am Ende die Rot-Weißen etwas glücklich die Nase vorne.

Bis zur Pause war es eine ausgeglichene Partie mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, in der die Gastgeber große Mühe mit den Gudowern hatten. So war dann auch ein Fehler ausschlaggebend für den knappen Sieg. Gudows Schlussmann Michael Musahl konnte einen Flachschuss von Jan Bornemann nicht festhalten, Ziad Azzez (48.) staubte eiskalt ab. In der Folgezeit war der TSV aber zu harmlos, um noch den Ausgleich zu erzielen. Einzig erfreulich war bei den Gästen, dass Dennis Lange endlich wieder von Beginn an dabei war. „Schlecht gespielt, aber gewonnen. Das Spiel haken wir mal ganz schnell ab“ resümierte RW-Manager Bernd Schult nach dem Schlusspfiff.

RWM: Boroch – Kohlmann (68. Noll), Schneider, Haye, Schütte, H. Azzez, Dogan, Tamm, Bankiewicz, Z. Azzez (63. Kritschke) , J. Bornemann

Gudow: Musahl – Rost, Erhardt, Behrendt (65. Sierck), Biallas – Schütt, Lange (70. Borowski), Lindtner, Behnk – Niemann (71. Eichhorst), Zunker

bes. Vorkommnisse: gelb/rote Karte Simon Behnk (86. wiederh. Foulspiel)


Preußen Reinfeld – ATSV Stockelsdorf 5:1 (4:1)

Die Krienke-Elf begann wie die Feuerwehr. Sie setzten von Beginn an den ATSV unter Druck, die Gäste wurden sprichwörtlich von der Preußen-Offensive überrollt. Schon nach zwanzig Minuten war die Partie bereits entscheiden. Timo Kutschke avancierte dabei schon in der ersten Halbzeit zum Spieler des Tages.

Mit gleich drei Treffern (1., 10., 20.) schoss er die Gäste fast im Alleingang ab, Thimo Beeck (11.) traf ebenfalls noch vor der Pause. Pech hatten die Gäste, da sie schon nach einer halben Stunde verletzungsbedingt zweimal wechseln mussten. ATSV-Kapitän Julian Wohlfahrt gelang mit dem Halbzeitpfiff per Elfmeter der Ehrentreffer. Nach dem Wechsel verflachte die Partie, die Preußen verwalteten jetzt das Ergebnis. Dabei vergaben sie noch einige Konterchancen, einzig Ommeed Sindi (70.) traf noch ins gegnerische Netz. „Ich bin hochzufrieden, meine Spieler haben heute alles umgesetzt“, meint Krienke hochzufrieden.

Preußen: Rönnfeld – M. Beeck, Tobias Kutschke, Heidrich – T. Beeck, Mehlfeld, Döhring (72. Osmani), Gülünoglu (46. Müggenburg), Sindi – A. Kutschke (55. Rosin), Timo Kutschke

ATSV: Buschmann – Voss, Hielscher, Lorentzen, Ulverich (22. Aka) – Kortenkamp, Kummerow, Wohlfahrt, Rohloff (29. Rohkohl) – Veddern, Kuhlmann


Eintr. Groß Grönau – FC Dornbreite 2:3 (1:0)

Restlos bedient war Grönaus Coach Eisenberg nach dem Schlusspfiff. „Was für eine bittere Niederlage, wir haben uns heute selber geschlagen“. Dabei fing alles optimal an für die Eintracht, in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang Jens Paulick (18.) früh der Führungstreffer.

Als Alexander Bitz (68.) erhöhte, schien die Partie im Sack. Doch schon im Gegenzug antwortete Dornbreite durch Weiß (69.). Paulick und Beck hätten für den Gastgeber endgültig den Sack zumachen können, vergaben ihre Chancen jedoch. So wurden die Gäste noch einmal stark gemacht und sie drehten die Partie. Benjamin Mecker (80.) und Kreutzfeld (88.) kurz vor Schluss machten überraschend den zweiten Sieg perfekt.

Grönau: Ahrens – Möller, Braun, Voigt (89. Moldenhauer), Siggelkow - Goldbach, Lau, Kloock (80. Simonsen), Beck - Bitz, Paulick

Dornbreite: Pekrun – Jasek, Mecker, Lamb, Assmussen (90. Walther) – Kreutzfeld (90. Sikora), Strehlau (46. Königsberg), Hagelstein, Lüthje – Weiß, A. Malla


SV Eichede – GW Siebenbäumen 1:4 (0:2)

Aufgrund ihrer besseren Chancenverwertung gewannen die Gäste verdient. Siebenbäumen nutze die wenigen Möglichkeiten konsequent aus, die Gastgeber hingegen hatten heute kein Zielwasser getrunken. Im ersten Durchgang bestimmte Eichede die Partie, vergab durch Osmani, Wagner und Barsuhn gute Chancen.

Die Salomon-Truppe machte hingegen aus zwei Offensivaktionen zwei Tore. Rene Wasken (14.) per Eigentor und Manuel Plähn (16.) sorgten für freudige Gesichter bei den Grün-Weißen. Nach dem Wechsel machte dann Riza Karadas (69.) alles klar. Der Anschlusstreffer von Lasse Drews (77.) gab dem Gastgeber noch einmal Hoffnung, doch die Lauenburger standen hinten sicher und ließen nichts mehr anbrennen. Tino Goebel (90.) markierte den Schlusspunkt in einer guten Partie.

SVE: Lindtner – Meyer, Buchholz, Wasken, N. Fischer – Kranik (61. Fahrenkrug), Maltzahn (70. Schildberg), Barsuhn, Osmani (61. Jan-Ole Rienhoff) – Drews, Wagner

GWS: Harder – Putzier, Bremer (30. Ali), Vahl – Jäckel, Starke, Schulz, Borja (61. Morina), Plähn (57. Tobleck) – Karadas, Goebel


TSV Pansdorf – Oldenburger SV 2:0 (0:0)

aus Pansdorf-Sicht

Mit einem weiteren Erfolg festigt unsere Truppe seinen Platz in der Spitzengruppe und fährt jetzt zum Topspiel nach Siebenbäumen. Der Weg zu diesem Sieg war aber steinig. Bereits nach 6 Minuten zeigte der Schiri nach einen ungeschickten Einsteigen von Max Ulverich auf den ominösen Punkt, doch der Gast setzte den Elfer an den Außenpfosten.

Das Spiel verlief jetzt ausgeglichen, die Abwehrreihen waren dominant, so dass sich nur wenige Torchancen ergaben. Die nächste hatten wir, als Patrick Farklas auf Sinisa Galusic flankte und dieser aus 5 Metern am Gästekeeper scheiterte. In der 29. Minute die nächste 100%ige für den OSV, als ein Gästestürmer allein auf Lars Möller zulief, diesen umspielte, dann aber das Kunststück fertig brachte, den Ball nur an den Innenpfosten zu setzen. In dieser Phase wirkten wir viel zu passiv und waren schlecht organisiert. Nur mit viel Glück retteten wir dieses Ergebnis in die Halbzeit.

Nach Wiederbeginn waren wir dann präsenter und deutlich aggressiver in der Zweikampfführung. Und das sollte sich auch schnell auszahlen. Nach tollem Zusammenspiel zwischen Farklas und Galusic kam Letzterer in der 54. Minute zum Abschluss und donnerte den Ball mit seinem schwächeren Linken zur Führung unter die Torlatte. Jetzt wurde nachgesetzt und Andre Albrecht nur eine Minute später in Szene gesetzt, dieser verzog jedoch knapp. Der OSV reagierte und antwortete mit entschlossenen Angriffen, bereits in der 58. Minute scheiterte sie mit einem weiteren Aluminiumtreffer aus Nahdistanz an der Latte.

Einen direkten Freistoß konnte Lars Möller nach 66 Minuten aus dem Winkel kratzen. Jetzt folgte der große Auftritt von Malte Dogs. Einen langen Freistoß von der Mittellinie verlängerte er per Kopf aus 5 Metern zur endgültigen Entscheidung (72. Minute). Trotz aller Bemühungen war der Widerstand Oldenburgs jetzt gebrochen, Dennis Jaacks hatte sogar noch die große Chance das Ergebnis zu erhöhen, scheiterte aber nach einem Konter am Keeper und schob die Kugel im Nachsetzen am langen Pfosten vorbei. Insgesamt hatten wir sicherlich gehöriges Glück, aber auch die Fähigkeit uns wieder zu steigern und ein Spiel mit enormer Willenskraft doch noch für uns zu entscheiden.


aus OSV-Sicht

In einer umkämpften Partie unterlag unsere erste Mannschaft beim TSV Pansdorf mit 0:2. Es bewahrheitete sich mal wieder die alte Fußballerweisheit - wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen.

Denn Chancen waren reichlich vorhanden, doch entweder stand der Pfosten, die Latte oder das eigene Unvermögen einem Torerfolg im Wege. Die größte Möglichkeit vergab Maik Lindhorst bereits nach 8. Minuten als er einen Foulelfmeter (Alex Kortz war im Sechzehner gelegt worden) an den linken Außenpfosten setzte. Nach etwa einer halben Stunde war es Besnik Prvetica, der von Philip Nielsen glänzend in Szene gesetzt wurde, und zunächst alles richtig machte.

Er umkurvte den Torwart, um dann wiederum nur den Pfosten aus 8 Metern zu treffen. So ging es mit einem für die Hausherren glücklichen 0:0 in die Pause. Nach der Halbzeit fiel die Leistung unserer Mannschaft dann deutlich ab und Pansdorf kam in der 55. Minute durch Galusic zur 1:0 Führung. In der 65. Minute dann die große Chance zum Ausgleich als nach einem feinen Spielzug eingeleitet von Lars Gerkens Alex Kortz eine Flanke von Besnik volley ans Lattenkreuz setzte.

Doch kurz darauf der nächste Schock, als Dogs einen langen Ball mit dem Kopf zum 2:0 verlängerte. Danach hatte Christian Reise noch die Chance zum Anschlusstreffer, doch sein Freistoß aus 20 Metern wurde glänzend vom Pansdorfer Keeper pariert. Als der eingewechselte Enis Gashhi dann aus 12 Metern verfehlte war das Spiel gelaufen.


Sereetzer SV – Möllner SV 2:2 (1:0)

Nachdem die Sereetzer sich vorgenommen hatten, den Auswärtsdreier von letzter Woche zu "vergolden", begann man dieses Spiel sehr konzentriert und machte von Anfang an Druck auf das Gästetor. Aus einer sehr stabilen Abwehr, die im ersten Durchgang kaum etwas an Chancen für die Möllner zuließ, erspielte man sich die eine oder andere gute Torgelegenheit.

Kurios und längst überfällig zu diesem Zeitpunkt dann das Führungstor: Eckball Mölln, abgewehrt durch Bätge mit einen langen Befreiungsschlag, der auf einmal bei Jobst landete. Wenchel lief sehr gut hinter der Viererkette in den freien Raum und bekam den Ball von Jobst. Überlegt mit einem sehr schönen Heber erzielte Wenchel das 1:0. Man versäumte es leider noch in der ersten Halbzeit nachzulegen. Fahrlässig ließ man sehr gute Chancen aus (Mendig, Nowitzki).

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufhörte. Sereetz kontrollierte das Spiel und den Gegner. Mölln kam kaum zu zwingenden Torchancen. Doch irgendwie lag am heutigen Tag noch einiges in der Luft. Die angebliche Erlösung durch Bätges 2:0 nach herrlichem Solo hielt leider nicht lange.

Im Gefühl des sicheren Sieges kam es zum Knackpunkt des Spiels. In der Vorwärtsbewegung vertändelte der bis dahin souveräne Ahrens den Ball mit einem leichtsinnigen Fehlpass in die Füße des Gegners. Blitzschnell schaltete Mölln um, spielte den Ball in die Tiefe zu Brodersen, der dann überlegt zum 1:2 aus Möllner Sicht vollstreckte.

Die Schwarz Gelben schienen geschockt. Alles was man in den davor gespielten 75 Minuten gut bzw. sehr gut machte, war dahin. Man ließ sich immer mehr in die eigene Hälfte drängen und bettelte förmlich um den Ausgleich. Nach einem umstrittenen Freistoß für Mölln, eigentlich wurde der Sereetzer Aslim gefoult, fiel dann der Ausgleich durch Gramckau.

In den letzten zehn Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einem Tumult im Möllner Strafraum sah Wenchel die gelb rote Karte. Nicht nur in dieser Situation schien das Schiedsrichtergespann völlig überfordert. Die Frage muss erlaubt sein, weshalb und für wen die Assistenten an der Linie stehen?!

Nun versuchte man es auf beiden Seiten mit der so genannten "Brechstange", aber zählbares kam nicht mehr heraus. Auf Grund der letzten 15 Minuten haben sich die Möllner diesen Punkt redlich verdient. Mit Blick auf die Tabelle sind die Punktverluste sehr ärgerlich für Schwarz Gelb... Aber noch sind es genug Spieltage!

Am kommenden Freitagabend hat man in Bargteheide das erste Flutlichtspiel der Saison. Ein Fanbus wird vom SSV organisiert. Die Ligamannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung, damit man die liegengelassenen Punkte nun aus Bargteheide mitnehmen kann.


TSV Lensahn – VfL Oldesloe 2:2 (2:1)

Die Geschichte des Spiels war schon geschrieben, mit Jan-Hendrik Jobmann als kurz zuvor eingewechseltem Schützen des 2:2 in der Nachspielzeit in der Hauptrolle, da nahm sie doch noch eine neue Wendung:

Die Verbandsliga-Fußballer des VfL Oldesloe sahen nach einer plumpen Attacke ihres Torhüters Björn Brinkmann plötzlich wieder ihrer ersten Saisonniederlage ins Auge. Foulelfmeter, die letzte Aktion der Partie - und Stefan Lang, Schütze vom Dienst beim Aufsteiger TSV Lensahn, verfehlte das Ziel klar.

Die Tabellenführung ist nach dem 2:2 (1:2) erst einmal weg, und VfL-Trainer Walter Thielenhaus dachte darüber nach, ob er sich freuen oder ärgern sollte über den einen Punkt. Einerseits hatte seine Mannschaft dank Philipp Baasch früh geführt (13. Minute) und in der zweiten Halbzeit Einbahnstraßenfußball in Richtung Lensahner Tor gespielt. Auf der anderen Seite standen die haarsträubenden Abwehrfehler vor den Gegentreffern von Lang (27., Foulelfmeter) und Ole Knurr (43.).

"Wir haben in der ersten Halbzeit den Einsatz vermissen lassen", sagte Thielenhaus schließlich, "darüber sollte sich mancher Gedanken machen." Der Zusatz, einen großen Kader zu haben, war durchaus als Drohung an die Spieler zu verstehen.

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


FC Dornbreite II – TuS Lübeck 0:4 (0:1)

„Der Sieg der Gäste ist hochverdient, wir hätten auch höher verlieren können“, gab FCD-Coach Vogel nach dem 0:4 fair zu. Sein Team hatte nur in den ersten zwanzig Minuten eine Chance.

Bis dahin waren sie auf Augenhöhe und vergaben Chancen durch Walther, Venzke und Matthies.

Der Ausgleich gelang nicht, dafür fackelten die Gäste in der zweiten Hälfte noch einmal ein Fußballfeuerwerk ab. Aber erst in der Endphase konnte der Sieg in trockene Tücher gepackt werden. Ozuna, Kreft, Kirnse und Baron waren die Torschützen.


BSSV – SIG Elmenhorst 7:0 (3:0)

Der BSSV tat sich anfangs äußerst schwer gegen den Kreisrivalen aus Elmenhorst und konnte sich über lange Strecken keine zwingenden Torchancen erspielen. So fiel der Führungstreffer in der 25. Minute zum 1:0 auch eher zufällig.

Der gegnerische Torwart konnte einen langen Freistoß von Maik Heinrich nur abklatschen lassen und Bastian Tolle war per Kopf zur Stelle und köpfte ein.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dem BSSV noch ein Doppelschlag. Maik Heinrich versenkte einen Freistoß aus 20m in den Maschen und nach einem schön herausgespielten Angriff schob Steven Gleu eine Flanke von Hinnerk Nitsch in Mittelstürmer-Manier gar zum 3:0-Halbzeitstand ein.

Nach der Halbzeit spielten dann nur noch die Büchener und zwangsläufig fielen die weiteren Tore. In der 55. Minute spielte Mario Schleede einen schönen Pass auf Matthias Krüger, der einen Abwehrspieler aussteigen ließ und in die lange Ecke abschloss.

Das 5:0 war wieder Matthias Krüger vorbehalten, der eine zentimetergenaue Hereingabe von „Nachwuchsstürmer“ Torben Lohse über die Linie drückte. Den sechsten Treffer markierte Steven Gleu, der eine Freistoßflanke von Malte Hahn einköpfen konnte, ehe Matthias Krüger fünf Minuten vor dem Ende nach Ablage von Bastian Tolle mit seinem dritten Tor den 7:0 Endstand herstellte.

Fazit: Der BSSV tat sich in der ersten halben Stunde sehr schwer und zeigte eine durchwachsende erste Halbzeit. Glücklicherweise erzielte man dennoch drei Tore und hatte das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden. In der zweiten Hälfte kontrollierten der BSSV das Geschehen und schlossen einige schöne Angriffe noch mit Toren ab.

Aufstellung: N. Bodenbach – H. Nitsch, S. Gleu, P. Lukaszczuk, M. Schleede – M. Hahn, B. Tolle, S. Renfert, M. Heinrich (ab 70. Min.: B. Trilck) – M. Krüger, M. Möhrmann (ab 60. Min.: T. Lohse)


TSV Berkenthin – SV Krummesse 3:3 (0:2)

Im Lauenburger Derby sahen über 300 Zuschauer ein Klassespiel mit tollem Fußball auf beiden Seiten. Die Gäste begannen mit viel Einsatz und Druck und gingen durch Sternberg (24.) verdient in Front.

In der Nachspielzeit eine entscheidende Szene: TSV-Keeper Meyer foulte einen KSV-Stürmer im Sechzehner und Schiri Zunker deutete es als Notbremse. Da aber viele andere Spieler in der Nähe standen, war die Entscheidung wohl überzogen. Den Elfer versenkte Schlichting.

Nach dem Wechsel stellten die Gäste zunächst das Fußballspielen ein und Früchting (48., 51.) brachte mit zwei Treffern seine Farben wieder auf Augenhöhe. Der TSV spielte in die Phase sensationell und hatte durch Früchting und Standtke noch hochkarätige Möglichkeiten.

In der Schlussphase gab es noch zwei Treffer. Pilarski (86.) brachte die Kornbrenner wieder in Front, doch Standtke glich in der Nachspielzeit verdient aus.


Phönix Lübeck – Bor. Möhnsen 5:0 (1:0)

Mit einer erneuten hohen Klatsche kehrten die Borussen vom Gastspiel beim 1.FC Phönix Lübeck zurück. Dabei zeigten die Borussen gerade in der 1.Halbzeit wieder kämpferisch und auch teilweise spielerisch wieder annährend ihre Normalform und hätten durch Dshivan Saleh nach 15 Minuten sogar führen können. Er lief alleine auf den Phönix Torwart Eggert zu, doch die Nerven machten ihm einen Strich durch die Rechnung!

John Willers und Christoph Czygan vergaben weitere Einschussmöglichkeiten. Tja, und wenn man im Keller steht, dann kommt auch noch Pech dazu, sowie beim 0:1 in der 29. Minute. Den von der Latte abprallenden Ball klärte Christopher Pagel klar vor der Linie, doch der Assistent der mehr als 10 Meter vor der Grundlinie stand entschied auf Tor. Eine sehr fragwürdige Entscheidung und absolut nicht zu verstehen, wie man so was sehen kann und dann entscheiden! Nach dem Spiel gab uns der Schiedsrichter teilweise Recht, dass diese Entscheidung mehr als unglücklich war.

Durch diesen Treffer kam ein kleiner Bruch ins Spiel der Borussen, doch mit dem nötigen Biss kämpfte man sich wieder ins Spiel. Die fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff waren wieder zum lernen und haben gezeigt, dass fünf richtig schlechte Minuten reichen, um in dieser Klasse ein Spiel endgültig zu verlieren. Die Lübecker nutzten zwei Fehler um das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

In der Folgezeit hätten beide Mannschaften noch den einen oder anderen Treffer erzielen können, auf Borussenseite waren es wieder Dshivan Saleh und Christoph Czygan, die das runde Leder nicht im Gehäuse unterbringen konnten. Ab der 80. Minute war die Niedergeschlagenheit der Borussen über das erneute Verlieren sichtbar und man ließ dem Gegner in der Schlussphase alles zu, sodass in den letzten beiden Minuten noch zwei weitere Treffer fielen. Auch aus diesem Spiel muss die Mannschaft lernen, um bestehen zu können, müssen alle 90 Minuten an ihr Limit gehen! Man wird das positive, was trotz des hohen Ergebnis vorhanden war, aus dem Spiel mitnehmen, um das wichtige Spiel gegen den ebenfalls noch sieglosen Lübecker SC siegreich zu gestalten! Der Kuckucksberg muss und wird brennen, wir werden es versuchen!!

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Matthias Kock (65. Björn Hoffmann), Jens Kanschat, Henning Eggers - Henoch Förster, Emrah Tastekin (65. Malek Saleh), Christopher Pagel, Markus Buer, Christoph Czygan - John Willers, Dshivan Saleh, Gelb-Rote Karte: Jens Kanschat (85.)