FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 27. Oktober 2009


Borussia Möhnsen - SSV Güster 2-3


150 Zuschauer sahen in Möhnsen eine spannende, umkämpfte Partie, die der SSV Güster mit einem Tor Unterschied für sich entscheiden konnte.


Bereits nach den ersten Minuten wurde deutlich, dass es ein knappes Ergebnis geben würde. Möhnsen war in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Der permanente Zug zum Güsteraner Tor setzte die SSV Defensive unter Druck. Wie gewohnt stand diese Defensive sicher und wirklich zwingende Chancen für Möhnsen waren selten. Die besten Chancen waren Kopfbälle, die nur knapp das Tor verfehlten. Güster konnte nur für wenig Entlastung nach vorne sorgen und ein Pfostenschuss Kossowskis blieb die einzige Chance in der ersten Hälfte. Möhnsen spielte ab der 24. Min. nach einer Gelb-Roten-Karte in Unterzahl.

Nichts war entschieden. Die zweite Hälfte sollte die Entscheidung bringen. In der 49. Min. nutzten die Möhnsener die Verwirrung im SSV-Strafraum und erzielten den 1:0 Führungstreffer. Die Güsteraner ließen sich nicht entmutigen und Hauschild bewieß in der 62. Min. Nerven, als er einen Handelfmeter zum 1:1 einnetzte. Die Prüßsee-Elf spielte nun konzentrierter vor das gegnerische Tor und obwohl auch die Möhnsener weiterhin Chancen hatten, konnte die Güster-Elf wie sooft das Spiel drehen. Kossowski Rechtsschuss in der 68. Min.! 1:2! Nach grobem Einsteigen gegen Hauschild in der 75. Min. musste ein weiterer Spieler der Borussia das Spielfeld vorzeitig verlassen. Der Offensivabteilung bot sich nun mehr Raum und ein guter Spielzug, der mit einer Flanke Lewinskis auf Strubes Kopf endete, der klug gegen die Laufrichtung des Torwarts Köpfte, wurde das Spiel entschieden. 1:3! Möhnsen steckte nicht auf und erzielte in der 90. Min. noch ein Tor zum 2:3 Endstand.

Ein diszipliniertes Verhalten aller SSV-Spieler, die gute sortierte Abwehr, die tolle Unterstützung der mitgereisten Fans und etwas Glück bescherte dem SSV Güster in einer Partie zweier gleichwertiger Mannschaften das glücklichere Ende. (Quelle: www.guester-herren.de.vu)



Eine bittere Niederlage musste die 1.Herren im Spitzenspiel der Liga gegen den SSV Güster hinnehmen. Die Rund 200 Zuschauer auf dem Kuckucksberg sahen eine dramatische und spannende Partie. Die Gäste aus Güster kamen besser ins Spiel und waren in den ersten Minuten des Spiels überlegen. Die Borussen wirkten ein wenig nervös und benötigten einige Wachmacher. Nach einem Pfostenschuss des SSV, einer Umstellung in der Abwehr (Tim Eiberg) und einer kuriosen Gelb/Roten Karte gegen Felix Stamer (Freistoß zu früh ausgeführt) waren die Borussen da. Christoph Czygan mit einigen Abschlüssen, sowie Robin Freund und Frederik von Elm sorgten für Gefahr. Mit Beginn der 2.Hälfte fiel dann auch der verdiente Führungstreffer durch Matthias Kock. Frederik von Elm hatte kurze Zeit später Pech, dass sein Schuss von Mitspieler Robind Freund kurz vor der Linie "geklärt" wurde.


In der letzten halben Stunde rückte leider der Referee in den Mittelpunkt des Geschehens. In der 63. Minute gab es einen Handelfmeter der Kategorie "kann man geben, muss man aber nicht geben, aber wenn er ihn pfeifft, muss er in ähnlichen Situationen auch auf der anderen Seite pfeifen"! SSV Kapitän Hauschild traf souverän zum Ausgleich. In der 66. Minute wieder ein Pfiff, ein angebliches Foul (es war definitiv kein Foul) an Dshivan Saleh im Strafraum, wieder Elfmeter? Nein, der Tatort wurde kurzerhand verlegt, nur Freistoss! Der Ball wurde auf die Linie des Strafraums gelegt (diese gehört eigentlich dazu). Im Gegenzug vollendete Güsters Kossowski einen Angriff zur Führung der Gäste. Die rote Karte gegen Matthias Kock nach einem Foul an Hauschild, vertretbar, aber die Mehrheit der Schiedsrichter gibt hier keinen Platzverweis. Trotz doppelter Unterzahl wollten die Borussen den Ausgleich, hatten Pech in den Abschlüssen und wurden durch einen logischen Konter bestraft. Das der Flankengeber des Tores beim vorangegangen Abspiel klar im Abseits (das gaben einige Güsteraner sofort zu) stand, wurde leider übersehen. In den letzten Minuten zeigte die Mannschaft trotz eines 2-Tore Rückstandes Moral und spielte weiter nach vorne. In der Schlussminute traf Robin Freund mit einem Lupfer zum 2:3, es blieb jetzt noch eine Minute Nachspielzeit, in der es auch noch mal eng wurde, ein Schuss prallte gegen eine Güsteraner Hand, kein Pfiff! Auch der letzte Schuss von Frederik von Elm fand leider nicht den Weg ins Tor und so blieb es beim 2:3. Bestnoten verdiente sich Daniel Schlingelhof, der im Mittelfeld fast keinen Zweikampf verlor und Antreiber der ganzen Mannschaft war. (Quelle. www.sv-borussiamoehnsen.de)

Möhnsen: 1 Bastian Siemers - 2 Frederik von Elm, 5 Henning Eggers, 4 Tarik Saleh - 3 Matthias Kock (76.), 8 Daniel Schlingelhof, 10 Christoph Czygan, 6 Felix Stamer (24.), 7 Markus Buer - 9 Dshivan Saleh, 11 Robin Freund

eingewechselt: 13 Tim Eiberg, 14 Robin Wind, 13 Maikel Perz

Tore: 1:0 Matthias Kock (50.), 1:1 Hauschild (63., HE), 1:2 Kossowski (68.), 1:3 Strube (86.), 2:3 Robin Freund (90.), Gelb/Rote Karte: Felix Stamer (24.), Rote Karte: Matthias Kock (76.)


TSV Sahms – BSSV II 2-3


Nach dem Unentschieden gegen Mölln wollte man gegen das Schlusslicht der Kreisklasse A unbedingt überzeugen und natürlich gewinnen. Vom Anpfiff weg machte die Liga-Reserve klar, wer als Favorit ins Spiel geht. Schon nach wenigen Minuten konnten sich Niklas Wedekind und Christian Petry gut in Szene setzen, leider ohne Torerfolg. Der Gastgeber machte es auf der anderen Seite besser. Der einzige Angriff in der gesamten ersten Hälfte führte nach 10 Minuten zur 1:0 Führung. Dennoch ließen sich die Büchener nicht beirren und erspielten sich diverse 100% Möglichkeiten. Es war über 45 Minuten ein Spiel auf ein Tor. Doch alle Schüsse endeten beim Schlussmann, dem Aluminium oder der eigenen Unzulänglichkeit. Es gab fast keinen BSSV-Spieler, der es nicht versucht hatte und scheiterte. So musste man mit einem Rückstand die 2.Halbzeit angehen.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte dann Christian Petry den längst überflüssigen Ausgleich erzielen. Einen schönen Pass von Christoph Nowitzke vollendete er eiskalt. Nun war der Bann gebrochen, doch anstatt souverän weiterzuspielen, schaltete man drei Gänge zurück und der Gastgeber wurde wieder zurück ins Spiel gebracht. Als in der 60. Minute eine missglückte Flanke zum 2:1 genau ins lange Eck segelte, schien der TSV Sahms auf die Siegerstrasse zu kommen. Danach hatte Keeper Florian Kraak bei einem Kopfball noch Glück, da dieser nur knapp über die Latte ging. Dennoch erspielte sich der BSSV viele Torchancen. Doch die Ausbeute blieb weiterhin mangelhaft. In der 75. Minute fasste sich Thomas Nowitzke ein Herz und konnte aus 25 Metern sehenswert den Ausgleich erzielen. Die Angriffe des BSSV wurden nun wieder intensiver und gefährlicher. Als dann Christian Petry 10 Minuten vor Schluss mit einem Kopfball die Führung erzielen konnte, war die Partie gelaufen. Zwar bemühte sich der TSV noch einmal, doch die Angriffe waren allesamt zu harmlos. Auf der anderen Seite versäumte es der BSSV den Sack zu zumachen.

Fazit: Am Ende fuhren die Büchener mit 3 Punkten nach Hause. Ein verdienter Sieg, der aber lange Zeit sehr gefährdet war. Nun heißt es gegen SG Schnakenbek/Lütau im kommenden Heimspiel erneut dreifach zu Punkten. (Quelle: www.bssv.info)


Möllner SV II – BSSV III 4-2

Die Dritte verspielt mindestens einen Punkt gegen schwache Gastgeber! Nach Mölln fuhr man nicht nur um sich den "schönen" Kunstrasen anzugucken, sondern um dreifach zu punkten. Leider missling der Start völlig! Nachdem Torwart Christoph Bruhn einen Ball nicht festhalten konnte, der es nicht einmal wert ist als Rückpass bezeichnet zu werden, gelang bereits nach 7 Minuten die Führung für die Hausherren. Nur 2 Minuten später nutzte Mölln einen Fehler von Max Klaas, der heute deutlich unter seinen Fähigkeiten blieb, aus um auf zwei zu null zu erhöhen! Nach diesem Rückschlag allerdings gab sich der BSSV nicht geschlagen und nahm die Zügel in die Hand. Das Spiel fand zu 80 % in der Hälfte der Möllner statt, die Offensive des BSSV konnte allerdings kein Kapital daraus schlagen, sodass man mit einem 2:0 Rückstand in die Halbzeit ging.

In der zweiten Halbzeit spielte der BSSV noch druckvoller aufs Tor, um den verdienten Anschlusstreffer zu erzielen. Bereits nach 2 Minuten hätte Torben Knust das 2:1 erzielen können, scheiterte aber frei am starken Torwart. Auch die weiteren Tormöglichkeiten blieben ungenutzt, bis Manuel Bawarnietz in der 75. Minute das ersehnte Tor erzielen konnte. Torben Knust konnte Barwarnietz aus abseitsverdächtiger Position bedienen. Nun wollte man auch noch auf den Ausgleich drängen, wurde allerdings in seinen Bemühungen gestoppt, als Mölln in der 82. Minute durch die erste Torchance seit dem 2:0 das dritte Tor erzielte. Nur zwei Minuten später war es drei Möllnern ein Leichtes gegen lediglich zwei Abwehrspieler das 4:1 zu erzielen. Der souverän zum 4:2-Endstand verwandelte Foulelfmeter von Torben Knust war lediglich Ergebniskosmetik.

FAZIT: Über 80 Minuten war man die überlegene Mannschaft konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Grobe Fehler in der Defensive und eine schlechte Chancenauswertung führten zu dieser unverdienten Niederlage. Ein Unentschieden hätte der BSSV mindestens verdient gehabt! Nun heißt es am Sa. den 31.10. um 16 Uhr den Tabellenletzten aus Sahms zu schlagen, um endlich wieder drei Punkte einzufahren. (Quelle: www.bssv.info)

BSSV III: 1 Bruhn 2 Richert 3 Ernst 4 Bartsch 5 D. Knust 6 Klaas 7 Lenski (C) 8 Stingl 9 Barwarnietz 10 Lange 11 T. Knust 12 Tolle

KREISKLASSE B


Ratzeburger SV II – Linauer SV 1-0

An diesem herbstlichen Sonntag stand das zweite Heimspiel in Folge an und der Gegner hieß Linauer SV. Die Mannschaft ist gerade aus der A-Klasse abgestiegen und hat dazu noch 5 Leistungsträger durch Abgänge verloren. Dies war wohl nur schwer aufzufangen und daher belegte der Gegner auch nur den vorletzten Platz in der Tabelle der B-Klasse.

Durch die Zeitumstellung erfolgte der Anpfiff bereits um 12 Uhr. Die erste Halbzeit verlief „typisch“ für den RSV. Bis zum 16er wurde gut kombiniert, dann aber all zu oft überhastet reagiert und die Chancen vergeben. In der 7. Minute musste Trainer Mirko Fischer das erste mal reagieren, da sich Stürmer Florian Jahnig eine Zerrung zugezogen hatte und nicht mehr weiterspielen konnte. Das Spiel folgte den RSV-Regeln aus den letzten Spielen und Highlights blieben Mangelware. Es folgte der nächste verletzungsbedingte Wechsel. Tom Jakobsen musste das Spielfeld verlassen. Halbzeitstand 0:0.

Die 2. Halbzeit sollte etwas schwungvoller auf RSV-Seiten beginnen, jedoch waren kaum nennenswerte Chancen zu erwähnen. Lediglich Christian Lorenz hätte vielleicht etwas eigensinniger agieren sollen als er alleine auf den gegnerischen Keeper zulief. Sein Querpass im Sechzehner auf Soner Akinci war zwar gut gemeint, konnte aber leider nicht verwertet werden. Es schien so, als sollte es heute einfach nicht sein. Die RSV-Reserve war im Allgemeinen technisch und läuferisch besser, jedoch verstand es der Gast sich sehr gut zu stellen. Aber dann in der 79. Minute doch noch der Torjubel auf Seiten der Gastgeber. In einem Kneul von Spielern setzte ein RSVer zum Torschuss an und traf einen gegnerischen Abwehrspieler. Dieser Abpraller landete vor den Füßen von Mike Kamischke, der den Ball über die Linie drückte. 1:0 für den RSV. Eine Erlösung für Mannschaft und den Trainer. Dieses Ergebnis sollte unbedingt gehalten werden und Trainer Mirko Fischer löste nun eine Stürmerposition auf und verstärkte mit Normen Peuse die Abwehr. Fast wäre dem RSV auch noch das 2:0 durch Christian Lorenz gelungen. Dieser stand aber leider im Abseits und der Treffer wurde nicht gegeben. Kurz danach beendete der Schiedsrichter die Partie. Ein weiterer Erfolg für den RSV II in der B-Klasse. Man belegt nun mit 19 Punkten weiterhin den 4. Tabellenplatz und hat den Anspruch auf obere Plätze deutlich gemacht. Dies ist auch durchaus möglich, zumal sich zur Winterpause schon einige Neuzugänge für die „Zwote“ angekündigt haben. (Quelle: www.rsv-herren.de)


TSV Nusse – SG S`bek-Lütau II 4-1

In einem 6-Punkte-Spiel kann die SG Schnakenbek/Lütau II keinen Boden gut machen. Um nicht noch weiter in den Abstiegskampf hineinzurutschen, wollte man aus Nusse unbedingt 3 Punkte mitnehmen. Von Beginn an kamen aber keine flüssigen Aktionen zustande. Man agierte vornehmlich mit langen Bällen, die aber allesamt von der Defensive der Gastgeber wieder herausgeköpft wurden. Nusse hingegen gelang es deutlich besser im Mittelfeld den Ball laufen zu lassen. Auch wenn Chancen zunächst Mangelware waren, hatte Nusse die höheren Spielanteile und die SG lief meistens hinterher. In der 25. Minute versuchte Aushilfskeeper Olaf Drewelowsky dann an der Seitenauslinie einen langen Ball zu klären, spielte diesen dem defensiven Mittelfeldspieler aus Nusse aber direkt in den Fuß. Volley abgenommen landete der Ball im leeren Tor. 10 Minuten später ein unglücklich abgefälschter Schuss – unhaltbar für Keeper Olaf 2:0.

Eine verdiente Halbzeitführung der Gastgeber, denen das Leben durch die Schnakenbek/Lütau aber auch leicht gemacht wurde. Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Bild – Nusse spielt, die Gäste laufen hinterher. So auch folgerichtig in der 55. Minute das 3:0. Unverständlicherweise schaltete die SG aus Schnakenbek und Lütau erst jetzt zwei Gänge hoch und begann Fußball zu spielen! Man setzte Nusse bereits in der eigenen Hälfte unter Druck, ließ den Ball laufen und erarbeitete sich gute Torchancen, die aber zunächst ungenutzt blieben. Erst als Mirko Grun einen Freistoß hoch in den 16er brachte, netzte – symptomatischer Weise – ein Nusser Spieler ins eigene Tor ein. Die Gäste drückten weiter und waren nahe dran an dem Anschlusstreffer. In der 85. Minute dann aber ein unnötiges Foul von Christian Asboe im eigenen Strafraum und zu Recht Elfmeter und die Gelb-Rote Karte.

Den fälligen Strafstoss konnte Torwart Drewelowsky aber abwehren – dann aber der Pfiff des Schiedsrichters und Wiederholung weil angeblich ein Lütauer Spieler in den Sechzehner gelaufen war. Die zweite Auflage des Strafstoßes setzte Nusse dann aber neben das Tor – und wieder ertönt ein Pfiff. Der Schiedsrichter ließ den Elfmeter ein drittes Mal ausführen. Zum wiederholten Male fragwürdige Entscheidungen in diesem Spiel. Ausdrücklich aber sei hier auch gesagt, dass die Schiedsrichterleistung in keinem Fall spielentscheidend war.

Fazit: Verdienter Sieg der Gastgeber. Es bleibt wie schon in den letzten Jahren dabei, dass Schnakenbek/Lütau in Nusse keine Punkte mitnehmen kann. Die Situation wird zunehmend kritsch und vor dem Winter muss unbedingt noch gepunktet werden. (Quelle: www.sv-lütau.de)

SG: 1 Drewelowsky – 3 Buth, 4 Stange, 5 Hermann – 2 Hillgruber, 6 Bienwald, 7 Meyer, 8 Asboe, 10 Ablass – 9 Schultz, 11 Grun – 12 Greggers, 13 Thiele, 14 Hoppe

Sonntag, 25. Oktober 2009

VERBANDSLIGA SÜD-OST


BSSV – Möllner SV 0-4

Der BSSV verliert deutlich gegen einen klar dominierenden Kreisrivalen. Von Beginn an Drückte der MSV ihren Stempel auf das Spiel. Während der BSSV sehr tief stand hatten die Möllner sehr viel Ballbesitz. Bereits in der 15. Minute erzielten die Gäste nach schöner Kombination das 0:1. Zehn Minuten später konnten sie einen Fehler nutzen um auf 0:2 zu erhöhen. Der BSSV fand weiter nicht ins Spiel und agierte lediglich mit schnellen Vorstößen der Stürmer und Außenspieler, welche jedoch nie für Torgefahr sorgten.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts. Während die Möllner das Spiel machten, konnte der BSSV in keiner Phase des Spiels für große Torgefahr sorgen. In der 75. Minute erhöhten die Gäste auf 0:3. Fortan verlor das Spiel etwas an Tempo. In der 85. Minute lenkte schließlich ein Büchener Verteidiger den Ball nach einer Hereingabe unglücklich in das eigene Netz und die 0:4-Heimpleite war besiegelt.

Fazit: Während man zuletzt gegen andere Spitzenmannschaften ansatzweise mithalten konnte, gelang es diesmal in keiner Phase des Spiels. Der MSV gewinnt hochverdient. Der BSSV muss nun gegen die Tabellennachbarn punkten. (Quelle: www.bssv.info)




Breitenfelder SV – Sereetzer SV 0-1

Mit einer geschlossenen starken Mannschaftsleistung eroberten sich die Sereetzer den Auswärtsdreier in Breitenfelde. Mit dem Bus machten sich die Sereetzer, samt treuester Anhänger, auf den Weg nach Breitenfelde. Galt es doch, die 0:6 Klatsche aus der letzten Saison vergessen zu machen. Von Beginn an waren alle Akteure konzentriert und hoch motiviert. Der Gäste-Sturmführer Kruse wurde von Marcel Boye an die Kette gelegt, über Philipp Jahrling wurden immer wieder Nadelstiche durch seine schnellen Tempoläufe über die Außen vorgetragen und u.a. dadurch waren wir immer torgefährlich. Die Gastgeber fanden keine Mittel gegen unser kompaktes Defensivverhalten. Vor der Abwehr agierten Robert Ullrich und Christopher Strunck hervorragend, so dass die Lauenburger die Bälle oft nur hoch in den 16er schlugen und der auch an diesem Tage starke Patrick Müller dann die Bälle "pflückte". Der agile Jobst vollstreckte einen der Konterangriffe zum verdienten 1:0 bereits in der 10. Minute. Ronny Tetzlaff hatte dann kurz darauf nach toller Vorarbeit von Jahrling das 2:0 auf dem Fuß, aber leider versenkte er den Ball nicht und ließ diese 100%ige Chance liegen. Es blieb spannend.

Kurz vor der Pause wurde Ronny Tetzlaff für eine Unbeherrschtheit mit glatt rot des Feldes verwiesen. Der Schiri verwarnte zwar in der gleichen Szene 2 Breitenfelder, einer von ihnen hätte für sein Nachschlagen auch rot sehen müssen, aber nun galt es in Unterzahl zu bestehen. Die zweite Halbzeit hatte es dann auch in sich. Es war ein spannendes Spiel, welches wir am Ende verdient gewannen. Wir waren dem zweiten Tor näher als die Breitenfelder (Jahrling, Wenchel) und jederzeit lauffreudig und aggressiv.

Fazit: Die Revanche gelang mit einer leidenschaftlichen Leistung aller eingesetzten Sereetzer Spieler. Natürlich trübte die rote Karte für Ronny die Stimmung. Gleichwohl gab es eine tolle Rückfahrt (Bulle - vielen Dank!) und nun sind schon die Blicke nach Siems gerichtet. Dort gilt es gegen den im Abstiegskampf stehenden Aufsteiger auf Kunstrasen zu bestehen, um weiter Boden in der Tabelle gut zu machen. Die Siemser sind für Ihren Kampfgeist und Ihre robuste Spielweise bekannt und nicht zu unterschätzen! (Quelle: www.sereetzer-sv.de)


TSV Pansdorf – NTSV Strand 08


Trotz der eindeutig verteilten Rollen gingen wir voller Vorfreude in dieses Derby gegen den Tabellenführer, knapp 300 Zuschauer bildeten einen tollen Rahmen und sollten ihr Kommen letztlich auch nicht bereuen. Strand übernahm erwartungsgemäß das Kommando, wir reagierten durch laufaufwendiges Spiel. Trotzdem setzte sich das größere spielerische Potenzial der Gäste durch, Torchancen waren die logische Folge. Allerdings hatte Lars Möller einen Supertag erwischt und konnte uns mit tollen Paraden im Spiel halten. Allein dreimal blieb er in 1-gegen-1-Situationen aus kürzester Entfernung Sieger. Unsere Offensivaktionen waren überschaubar, Patti Farklas mit einem Kopfballversuch und Felix Wittky mit einer Direktabnahme aus 20 Metern, die aber geblockt wurde, waren die einzige Ausbeute der ersten Halbzeit, die mit einem für uns glücklichen Unentschieden endete.


Im zweiten Durchgang ein unverändertes Bild mit der frühen Führung für Strand (50.), als wir gegen das schnelle Kurzpassspiel nichts entgegen setzen konnten. Die vorzeitige Entscheidung verhinderte wieder Lars Möller mit einer Fußabwehr (56). Dann ein schneller Angriff über Erik Damm, dessen Flanke ein Gästeverteidiger zur Überraschung aller im eigenen Tor unterbrachte (61.). Riesenjubel im Pansdorfer Lager, jetzt ging´s erst richtig los. Die Strander zeigten eine deutliche Reaktion der Verunsicherung, wir spielten jetzt so, wie wir es uns eigentlich das gesamte Spiel vorgenommen hatten. Der Ball wurde in die Spitze gespielt, endlich hatten wir auch den Mut nachzurücken. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch mit einer weiteren guten Gelegenheit für Dennis Jaacks, dessen Schuss aus 22 Metern aber vom Gästekeeper entschärft werden konnte. Allerdings platzte der Traum vom Punktgewinn kurz vor dem Ende, als sich die Timmendorfer Sturmspitzen mit guten Einzelaktionen in Szene setzen konnten und wir deren individuelle Klasse anerkennen mussten. In der 80., 83. und 90. Minute schlug der Tabellenführer zu und kam so doch noch zum insgesamt verdienten Sieg. Trotzdem wäre heute mehr für uns drin gewesen ... (Quelle: www.tsv-pansdorf.de/1_herren)




Eutin 08 – FC Dornbreite 0-4

Im Spitzenspiel bei Eutin 08 bleibt er FC Dornbreite weiterhin ungeschlagen und gewinnt auf Grund der zweiten Halbzeit verdient. Im ersten Durchgang boten die Jungs vom Steinrader Damm eine Ihrer schwächsten Halbzeiten dieser Saison und konnten sich mehrfach beim glänzend aufgelegten Keeper Pekrun bedanken, der in Manier eines Kraken immer wieder zur Stelle war. So scheiterten die Eutiner Brunner, Bork und Ahlers entweder am eigenen Unvermögen oder an Pek. Mit der Nullnummer ging es dann auch in die Pause.

Ab der 46. Minute zeigte dann die Halbzeitansprache und die taktische Umstellung vom Trainer Wirkung und die Jungs um Kapitän Sascha Hagen zeigten ein ganz anderes Gesicht, folglich dann auch die 1:0 Führung durch Mini Mecker in der 49.Minute. Mit der Führung im Rücken war Dornbreite die reifere und spielerisch stärkere Truppe und nutze die Fehler im Spielaufbau der Gastgeber eiskalt aus. Durch einen Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten war die Partie entschieden. Zunächst traf Goalgetter Sascha Hagen in der 66. Minute zum 0:2, kurz darauf traf Piet Behrens zur Vorentscheidung. Die Gäste sorgten auch für den Schlusspunkt, quasi mit dem Abpfiff erzielte Marcel Hagelstein den 0:4 Endstand. Alles in allem ein verdienter Auswärtserfolg, weil wir einfach cleverer und abgezockter waren. Der Sieg wurde dann auch ausgiebig beim gemeinsamen Bowlingabend gefeiert. (Quelle: www.fc-dornbreite.de/?Herren)

Eutin: Gertenbach – Callsen, Johannsen, Meyer, Ahlers, Bork, Reichenbach, F. Riemann (79. Saliger), Brunner, Schultalbers, N. Riemann (67. Khames)


Dornbreite: Pekrun – Gramckau, Jasek, Schröder, Staackmann – Brückner (46. Bitz), Hagelstein, Strehlau (72. Kayahan), Mecker (76. Malla) – Hagen, Behrens




TSV Siems – VfL Oldesloe 0-1

Vielleicht gehört die Zukunft ja der Jugend beim VfL Oldesloe, mit frischen Kräften will der Fußball-Verbandsligaklub raus aus der Krise. Marc Kunze und Lorenz Baumann zeigten beim 1:0 (0:0)-Erfolg über den TSV Siems wie es klappen könnte, nach ihrem ersten Ligaspiel durften sich die A-Junioren über ein Sonderlob von Trainer Reinhard Lindtner freuen. Ginge es nach dem Chefcoach, würden die Talente wohl auch in Zukunft für das Herrenteam auflaufen, die Termine jedenfalls hat er schon überprüft: "Bis zur Winterpause gibt es keine Überschneidungen, sie könnten in beiden Mannschaften auflaufen", sagte er.

Überragender Mann bei den Stormarnern aber war Andy Baasch, der nach beendetem Intermezzo bei der Bundeswehr beispielhaft kämpfte und seine Nebenleute immer wieder antrieb. Die entscheidende Szene aber leitete Turgut Cetin mit einem Pass in die Nahtstelle der gegnerischen Abwehrkette ein. Joker Mustafa Hamdart, zur Pause für Gent Zeka in die Partie gekommen, nutzte die Vorlage aus zehn Meter Entfernung zum 1:0 (70. Minute). Teil eins der Forderung von Ligaobmann Jens Schenk nach zwei Siegen in Folge ist erfüllt, am Sonnabend kommt der direkte Konkurrent SV Büchen-Siebeneichen ins Travestadion. Diesmal war die Oldesloer Heimspielstätte wegen widriger Platzverhältnisse gesperrt und die Begegnung deshalb kurzfristig nach Siems verlegt worden. (Quelle: Ahrensburger Zeitung)

Siems: Timm – Hennings (82. Paschen), Laske (72. Schlatz), Thomaschewski, Mond, Dridi, Mirco Niels, Safadi, Tafazoli (80. Wulf), Tucholski, Schellhammer


Oldesloe: Brinkmann – Baumann, Arndt, Fischer, Bajrami (70. Elham), Baasch, Jobmann, Cetin, Zeka (46. Hamdart), Siegert (57. Osmani), Kunze


KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


Ratzeburger SV – TuS Lübeck 1-5 (1-1)


Am 8. Spieltag hatte der Ratzeburger SV den Tabellenführer von TuS Lübeck 93 zu gast. Auf Seiten des RSV leckte man die Woche über die Wunden des überflüssigen Punktverlustes beim 1.FC Phönix. Dementsprechend hatte man sich gegen den Spitzenreiter einiges vorgenommen. Mit einer konzentrierten und motivierten Leistung wollte man dem Gast das Leben schwer machen. Von Beginn an zeigte die junge RSV-Truppe, dass sie heute die Leidenschaft besaß, dem Tabellenführer Paroli zu bieten. Die Zweikämpfe wurden angenommen und das Konzept gut umgesetzt. In der 5. Spielminute erkämpfte sich Jan Weluda den Ball, spielte einen Steilpass auf die rechte Seite, wo sich Björn Scheiner gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und dem Gästetorhüter aus 12 Metern keine Chance ließ. 1:0 für den RSV! Wer weiß, wie das Spiel läuft, wenn ein Kopfball von Michael Hinrichsen (12.), der sein Ziel knapp verfehlte, und Jan Weluda im 1 vs1 gegen den Torhüter (18.), die Führung ausgebaut hätten!? Der Gast aus der Hansestadt versuchte nun das Tempo zu steigern, doch der RSV hielt mit großem Einsatz dagegen. Trotzdem schafften es die Gäste jetzt doch, zu einigen guten Möglichkeiten zu kommen. Ein Lattentreffer und ein Gewühl vor dem Ratzeburger Tor sorgten fast für den Ausgleich. Der fiel dann in der 30. Minute. Seemann setzte sich clever gegen den Abwehrspieler der Gastgeber durch, spielte quer und Kwiatkowski hatte keine Mühe, zum 1:1 einzuschieben. So ging es mit dem Remis in die Pause!


In Halbzeit zwei steigerte sich der Gast aus Lübeck und der RSV musste dem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. TuS bestimmte nun eindeutig das Spiel und der RSV versuchte nur noch über Konter zum Erfolg zu kommen. Bis zur 59. Minute hielt der Gastgeber noch gut mit, doch dann entschied zehn etwas schwächere Minuten das Spiel. Durch Marcel Stellbrink (59.), Christian Arp (67.) und Karau (69.) zogen die TuS`ler auf 1:4 davon. Bittere zehn Minuten für den RSV, aber in dieser Phase bewies der Spitzenreiter seine Klasse! Den Schlusspunkt in einer guten Kreisligapartie setzte nochmals Christian Arp, der einen von Jens Nickel gehaltenen Strafstoß im Nachschuss verwandelte (86.). Ohne die gute Leistung der Ratzeburger zu schmälern, siegte der Gast aus Lübeck verdient.


Fazit: Die ersten 60 Minuten das beste Spiel der Saison! Leider danach zu viele leichte Fehler, die auch eiskalt bestraft wurden. Dennoch eine tolle Leistung Jungs! Darauf kann man aufbauen. Auf geht`s in die Trainingswoche, in der wir uns auf den nächsten Gegner (Türkischer SV) vorbereiten. (Quelle: www.rsvherren.de)





Türkischer SV – Phönix Lübeck 1-1

Bereits in der 6. Spielminute hatte S. Grün den Führungstreffer auf dem Fuß, traf allerdings genau den gegnerischen Keeper. A. Cengiz markierte dann in der 11. Spielminute den Führungstreffer zum 0:1 In der 20. Spielminute setzte sich M. Nasra im Strafraum durch und wurde zu Fall gebracht. Der Unparteiische verweigerte allerdings einen Elfmeter. Keine zwei Minute später wusste sich ein gegnerischer Spieler im Strafraum nur mit einem Handspiel zu helfen. Aber auch hier wurde kein Strafstoß für die Phönixer gegeben. Für die Phönix-Mannschaft war das Halbzeitergebnis zu wenig. 12 Minuten nach Wiederanpfiff verletzte sich auch noch unser Ersatzkeeper so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Für ihn streifte sich der Feldspieler K. Dogbe das Torwarttrikot über, der beim Gegentreffer zum 1:1 in der 66. Spielminute machtlos war. Wiederum M. Nasra wurde in der 74. Spielminute im Strafraum von den Beinen geholt. Diesmal zeigte der Unparteiische auf den Punkt. S. Grün verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:2. Die letzte Viertelstunde entwickelte sich ein hektisches Spiel, drängte der Türkische SV doch auf den Ausgleich. Die Phönix Defensive ließ allerdings kaum eine Chance zu, so dass nach knapp 12 Minuten Nachspielzeit drei Punkte eingefahren konnten. (Quelle: www.fcphoenix-luebeck.de)


Phönix: M. Leitner (57. A. Ramazan), S. Gosch, D. Seidl (30. M. Meinburg), M. Nzumba, A. Meier, M. Nasra, S. Wenst, S. Grün, K. Dogbe, T. Burgu (70. K. Ketelhut), A. Cengiz




SG Wentorf/Schönberg – Lübecker SC 99 1-2


Es war das kampfbetonte Spiel, das wir erwartet hatten. Wir erwischten allerdings den besseren Start, standen von der ersten Sekunde an defensiv gut. Und waren in den Zweikämpfen immer einen Tick schneller. Es fehlte nur die letzte Durchschlagskraft nach vorne, denn bis zum 16er spielten wir auch in der Offensive gut. In der 23.min dann die erste Großchance, als Stöpsel völlig allein auf das gegnerische Gehäuse startete, aber dem herausstürmenden Keeper den Ball mit links ins Gesicht drosch. 6min später dann von links ein Einwurf von Kreutzer auf Stöpsel, der abermals total allein gelassen wurde. Der lief auf den letzten Mann zu, Weide hinterläuft ihn in der Mitte, es folgte der Pass in den Lauf, der Ball versprang zwar noch aber Weide blieb cool und netzte aus 15m in die linke Ecke ein. In den nächsten Minuten drückten wir auf das zweite Tor, doch etwas wirklich Zwingendes kam bis zur 42.min nicht zustande. Stöpsel war auf rechts durch, legte von der Sechzehnerkante auf den mitgelaufenen Mark ab, doch der Ball war zu kurz, sodass der gut aufgelegte Keeper den Ball noch wegfischen konnte. Direkt im Gegenzug wurde dann ein Wentorfer zu Fall gebracht, der fällige Freistoß konnte per Kopf geklärt werden, doch aus 14m kam Schultz mit 2m Sicherheitsabstand zum Schuss, den er gekonnt neben dem Pfosten einschlagen ließ. Statt mit einer höheren Führung, gingen wir nun also mit einem Remis in die Kabine.


In die 2. Hälfte starteten die Gastgeber dann viel bissiger und wir waren noch nicht ganz im Spiel. Hier entstanden auch die beiden einzigen ernsthaften Chancen, wieder von Schultz in der 48. und 55.min. Ab der 60.min hatten wir das Spiel aber wieder an uns gerissen und drückten auf die erneute Führung. In der 69.min blockte ein Verteidiger einen Schuss von Niki aus 7m auf der Linie ab und in der 74.min scheitert Mats nach einer schönen Doppelpasskombination freistehend am SG-Keeper. Nach einer Ecke von Niki erköpfte Joker Kairo per Aufsetzer dann in der 77.min endlich die verdiente Führung. In der 79.min hatte Kairo dann sogar die Chance zum Doppelschlag, doch seine Direktabnahme von halbrechts aus ca. 15m holte der SG-Keeper aus der langen Ecke, den Abpraller schnappte sich Krüger, wurde allerdings kurz vor dem 16er rüde zu Fall gebracht, worauf es Freistoß und einen Platzverweis gab. Mit dem fälligen Freistoß scheiterte Kairo abermals am Torwart der Gastgeber. Die letzte Chance in der 85.min vergab nach flacher Hereingabe von der Grundlinie erneut Kairo völlig frei aus 10m.


Alles in Allem ein hochverdienter Sieg, bei dem trotz unserer Überlegenheit nicht alles Gold war, was glänzt. Hier stimmt mal wieder die alte Fußballweisheit von vielen Trainern, dass man "über den Kampf ins Spiel" findet. Wenn wir zumindest von der Einstellung hier in der nächsten Woche anknüpfen können, haben wir die Möglichkeit, uns Schritt für Schritt aus der Krise zu befreien und eventuell auch spielerisch und von der Chancenverwertung wieder zulegen zu können. (Quelle: www.luebeckersc.de)







Am 7. Spieltag war der Lübecker SC in Wentorf zu Gast. Die Mannschaft aus Wentorf hatte sich für das Spiel viel vorgenommen, um endlich den 2. Sieg einzufahren. In den ersten 20 Minuten merke man die Verunsicherung beider Mannschaften. Chancen kamen kaum zustande. Erst nach einem schlechten Einwurf der SG Wentorf/Schönberg erzielten die Gäste, in der 31. Minute durch Björn Weidemann, das Führungstor. Jetzt wachten auch die Hausherren auf und kamen zu Chancen. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann Christoph Schultz, mit einem platzierten 16 Meter-Schuss, der für die Gastgeber ausglich. Mit einem 1:1 ging es zum Pausentee.


Nach der Pause spielten die Gastgeber aggressiver. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Man hatte jetzt endlich das Gefühl, dass dieses Spiel gewonnen werden sollte. Es gab Chancen aus beiden Seiten. 15 Minuten vor dem Ende dann Eckball für den LSC. Kai Geisselbrecht stand 7 Meter völlig frei vor Torhüter Carsten Piper, und hatte keine Mühe den Ball ins Tor zu köpfen. Ein wirklich schlimmer Fehler der Wentorfer Abwehr. Kurz darauf sah auch noch Kai Szniak die Rote Karte, wegen „groben“ Foulspiels. Gelb hätte es in dieser Situation auch getan. Jetzt versuchte die SG Wentorf/Schönberg noch den Ausgleich zu erzielen, aber alle Bemühungen blieben erfolglos. Aufgrund der 2.Halbzeit hätten die Gastgeber einen Punkt verdient. (Quelle SG)