FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 15. Februar 2011

The Mighty Mouse wurde 60!


Ich mag den HSV ja nicht besonders – und das ist hier heute noch nett ausgedrückt – aber damals mit Kevin… und coole Trikots hatten sie auch. The Mighty Mouse wurde gestern 60 Jahre alt!

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


Ratzeburger SV – GW Siebenbäumen 0-4 (0-0)


Am ersten Rückrundenspieltag (Nachholspiel) kam der Tabellenführer aus Siebenbäumen zu Gast nach Ratzeburg. Der RSV hatte in diesem Spiel bei schlechten aber nicht unbespielbaren Platzverhältnissen nichts zu verlieren und wollte versuchen den Favoriten aus GWS doch den einen oder anderen Punkt abzunehmen. Zu Beginn der Partie begegnete man sich zunächst auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Lediglich ein Distanzschuss von J. Weluda (6.Min) sorgte für ein wenig Torgefahr. Erst in der 30. Spielminute gab es den ersten großen Aufreger. S. Knuth überwand mit einem Distanzschuss den GWS-Keeper und der Ball prallte von dem Querbalken auf den Boden. Nur wo? Hinter oder vor der Linie? Letztendlich ließ der Schiri die Partie weiter laufen und es blieb beim 0:0. Nach dieser Szene geriet der RSV zunehmend unter Druck und folglich kam die Mannschaft aus Siebenbäumen zu ersten aussichtsreichen Chancen (34., 35., 41.,), die jedoch alle ungenutzt blieben.


Nach dem Seitenwechsel kam der Gast aus Siebenbäumen druckvoller aus der Kabine. Obwohl S. Knuth den RSV in der 54. Minute zur Führung hätte schießen können, musste der RSV in der 60. Spielminute nach einer Standartsituation den 0:1 Rückstand hinnehmen. GWS nutzte die Chancen jetzt konsequenter und konnte in der 69. und 83. Minute die Führung ausbauen. Der Ratzeburger SV gab sich jedoch nicht auf und kam noch durch Kapitän J. Weluda zu zwei sehr guten Möglichkeiten. Kurz vor Ende der Partie nutzte GWS noch die letzte Chance um die Führung auf 0:4 auszubauen. Der Sieg für Siebenbäumen ist zwar verdient, hätte jedoch durchaus knapper ausfallen können, wenn der RSV die Chancen konsequenter genutzt hätte. Dieses Spiel wird als letztes Testspiel der Vorbereitung abgehakt und die Punkte gilt es in den folgenden Wochen gegen die direkten Konkurrenten zu holen. Die Einstellung der Spieler, das Auftreten als Team und die Rückkehr von Spielern wie O. Knuth und T. Jaschkowiak lassen schon nach dem heutigen Spieltag auf eine bessere Rückrunde und mehr Punkte als in der Hinrunde hoffen.




So haben wir uns das vorgestellt. Mit einem Sieg den Saisonauftakt beginnen. Der Gastgeber versuchte natürlich mit allen Mitteln, für sich eine Erfolgschance zu erreichen. Und wenn es den Ratzeburgern gelingt, bei allen !!! Spielen mit diesem Einsatz (fair) zu agieren, dann sollte noch so mancher Erfolg möglich sein. Unsere Mannschaft kam zunächst, nach der langen Winterpause und den schwierigen Bodenverhältnissen, nicht in ihren gewohnten "Rhythmus". Immer wieder war ein Bein dazwischen, der Pass war zu lang ,zu ungenau oder aber der Ball zu lange am Fuß. Es war eine schwierige Aufgabe ein Tor unter solchen Bedingungen zu erzielen und damit mehr Sicherheit in das eigene Spiel zu bekommen. Verteidigen war eindeutig leichter. Wenn die Ratzeburger etwas mehr Glück gehabt hätten, wäre sogar eine Führung nach einen tollem Weitschuss mit Wembleyformat möglich gewesen. So blieb es bis zur Pause bei einem null zu null. Trotzdem sind wir ruhig geblieben, wissend um unsere Stärke und Möglichkeiten.


In der Halbzeit wurden einige Positionsverschiebungen und zwei personelle Veränderungen vorgenommen. Nun lief das Spiel besser. Der "glatte Kunstrasen" mit Schnee wurde besser angenommen und mit den Einwechselungen kam spürbar mehr Gefahr für RZ auf. Nun war es nur noch eine Frage der Zeit wann wir auch die notwendigen Tore zum Erfolg erzielen würden, was dann auch in regelmäßigen Abständen passierte. Erfreulich das sich "Neuzugang" Ove Schulz gleich zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte. Ein Pflichtsieg gegen einen guten Gegner. Nun werden wir am Dienstag beim SV Todesfelde noch einmal unser Abwehrverhalten auf den Prüfstand bringen, um dann am Samstag gegen den "neuen" Türkischen SV anzutreten.


Tore: 0:1 (59.) Ove Schulz 0:2 (68.) Mario Kindler 0:3 (82.) Ove Schulz 0:4 (89.) Mark Retelsdorf


Lübecker SC 99 – TSV Gudow 3-1


"Trotz des Sieges war es ein schlechtes Spiel von uns, am Ende zählt nur der Dreier", bilanzierte LSC-Coach Thorsten Kreutzfeldt. Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Gudow, doch Dennis Lange scheiterte dreimal knapp. "Wir haben gegen einen laufstarken Gegner gut mitgehalten und waren über weite Strecken spielbestimmend", lobte TSV-Trainer Michael Burmeister sein Team. Trotzdem gingen die Gastgeber in Führung. Nach Flanke von Kai Geißelbrecht war Ridvan Sare am zweiten Pfosten zur Stelle und köpfte zum 1:0 ein. Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff verwertete Sebastian Dickert einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Aber fast im Gegenzug fiel die erneute Führung für die 99iger durch Sare. Und Niklas Jessen setzte noch einen drauf. Danach war die Moral beim Gegner gebrochen und die Lübecker konnten den Sieg über die Zeit bringen.




“EY” das Wort des Tages!!! Endlich ging es wieder los. Ohne Christian Behrendt (Grippe) und Torsten Tegge (Rücken) reiste die I. Garde zum Lübecker SC 99. Es sollte auch gleich gut losgehen, aber eher im negativen Sinne. Wie ja jeder weiß, ist „Lange ja bekannt für sein Gemeckere” und er sah bereits nach 25 Sekunden die gelbe Karte. Es sollte an diesem eisigen Nachmittag nicht die letzte merkwürdige Entscheidung sein. Ach ja… gespielt wurde ja auch noch und das nach dem ersten Spiel nach der Winterpause auch gar nicht so schlecht. Die Abwehr stand, im Mittelfeld wurde frühzeitig gestört und so erarbeitete sich unser TSV auch gute und teilweise sehenswerte Angriffe.


”EY” spiel mich an, hört man und danach sofort ein Pfiff und die gelbe Karte für Jens Ehrhardt. Wofür???? Vielleicht heißt ja die Frau vom Schiri so und er wollte den Namen heute nicht hören! LSC versuchte das Spiel an sich zu reißen, kam auch zu einigen Torszenen, die aber entweder am Tor vorbei gingen oder vorher abgefangen wurden. Sowie die wohl beste Chance des TSV in der ersten Halbzeit . Als D. Lange plötzlich alleine den Ball vorm Tor auf den Kopf bekommt, aber leider nur die Latte trifft. Dann eigentlich Foulspiel an J. Ehrhardt (wurde im Mittelfeld nach Abschlag vom Gudower Tor von hinten mit beiden Händen geschoben). Ein Blick, kein Wort zum Schiri, der nur sagte: Es wäre besser, wenn du vom Platz gehst. Trainer Burmeister reagierte und so kam es bereits in der 25. Minute zum Wechsel. Was gibt’s über die erste Halbzeit noch zu sagen, außer ein kleiner Sprint über die linke Abwehrseite , man EDDY, eine lange Flanke und das dann mit der Kleinste auf dem Platz das 1:0 in der 38. Minute erzielt.


In der zweiten Halbezeit versuchte der TSV das Spiel zu drehen. M. Borowski und D. Lange scheiterten aber am Schlussmann des LSC oder vergaben vor dem Tor. M. Keune und S. Diekert setzen sie jeweils mit guten Pässen frei. Dann in der 60 min. der Ausgleich. S. Diekert verwandelte einen Elfmeter, der war wohl strittig, so der O-Ton aller beteiligten. Aber fast im Gegenzug die erneute Führung für den LSC. Nach einer Flanke von links köpfte erneut Sare den Ball ins Tor (65.). In der 75. Minute sorgte Jessen für die Entscheidung zu Gunsten des LSC 99. 3:1 Schon komisch, wenn man im Schnitt ein Kopf größer ist und dann 2 Kopfballgegentore bekommt. Aber auf dem spielerischen Ansatz und der kämpferische Leistung kann aufgebaut werden.


Tore: 1:0 Sare (40.), 1:1 Dieckert (60., Foulelfmeter), 2:1 Sare (65.), 3:1 Jessen (75.).


TSV Schlutup – Borussia Möhnsen 4-0


Das junge TSV-Talent Julian Gieseler besiegte die Borussia aus Möhnsen fast im Alleingang. Der Spielverlauf besagte aber etwas anderes, denn die Gäste aus Lauenburg spielten gut mit. Und in der Anfangsphase hatten sie auch die besseren Möglichkeiten durch Daniel Schlingelhof und Matthias Kock. Auch TSV-Sprecher Torsten Hacker gab zu: "In dieser Phase hat uns unser Keeper Miguel Dwenger im Spiel gehalten." Nach zwanzig Minuten kam ein Bruch in die Kombinationen der Möhnsener. Jetzt schlug der junge Schlutuper Stürmer Julian Gieseler zu und führte sein Team mit einem lupenreinen Hattrick in die Pause. "Wir haben 25 Minuten völlig verschlafen und haben uns doof angestellt", musste Borussia-Betreuer Bastian Siemers (vertrat den dienstlich verhinderten Coach Dennis Clausen) zugestehen. In Hälfte zwei verwaltete Schlutup das Ergebnis, Möhnsen war besser, konnte aber die Möglichkeiten durch Robin Freund und Schlingelhof zur Ergebniskorrektur nicht verwerten. "Ein verdienter Arbeitssieg", resümierte Hacker.


Tore: 1:0 Gieseler (20.), 2:0 Gieseler (29.), 3:0 Gieseler (44.), 4:0 Gieseler (81.).


SSV Güster – FC Dornbreite II 4-1


Vor dem ersten Punktspiel 2011 gegen den 1.FC Dornbreite II, dem ersten nach 3 Monaten, wusste man beim SSV Güster nicht wirklich wo man steht. Die Vorzeichen standen nach der problematischen Wintervorbereitung und einigen Ausfällen eigentlich nicht gut. Doch der SSV präsentierte sich erfreulich stark und feierte auf frisch beschneitem schwierigem Geläuf einen verdienten Heimsieg. Gleich zu Beginn präsentierten sich die Hausherren stärker und es schien nur eine Frage der Zeit, bis die Führung fällt. Doch in der 18.Minute ging Dornbreite wie aus heiterem Himmel in Front. Hatten sich die Gäste bis dahin nicht einmal vor dem Tor von Felix Moritz gezeigt, überliefen sie nun auf ihrer rechten Seite die ansonsten guten Wehrenberg und Lüdtke und nutzten in Person von Berg mehrere Abstimmungsfehler in der Mitte zum 0:1. Der Gastgeber zeigte sich aber nicht lange geschockt und konnten durch ein Traumtor ausgleichen. Wehrenberg schoss in der 29. Minute, nachdem ein Gallandt-Schuss noch abgeblockt worden war aus weit über 20 Metern mit einem fulminanten Linksschuss in den Winkel das 1:1. Keine 3 Minuten später folgte das 2:1 durch Felix von Warburg nach Vorlage Dubbersteins.


Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Güster kontrollierte die Partie und hatte immer wieder Chancen, die Führung zu erhöhen. In Minute 53 war es dann soweit. Dubberstein legte quer und Strube hatte keine Mühe mehr zu vollenden. Danach ließ der SSV zunächst eine Reihe von Möglichkeiten aus, so scheiterten Dubberstein, Zigni, der eingewechselte Elmaci (Latte) und später von Warburg. Eine Viertelstunde vor Schluss machte Dubberstein es aber besser und verwertete den Abpraller eines zuvor klasse parierten Strube-Kopfballs zum 4:1. Der Gast aus Dornbreite kam zwar noch das ein oder andere Mal mehr oder weniger gefährlich vors Güsteraner Tor, jedoch ohne Erfolg. Insgesamt ein hoch verdienter Sieg des Teams von Trainer Strube, das eine starke Mannschaftsleistung bot, in die sich auch die eingewechselten Serkan Elmaci und Hanns-Peter Jaacks nahtlos einfügten. Bei schwierigen Platzverhältnissen hatte man die bessere Spielanlage vorzuweisen und war auch kämpferisch immer auf der Höhe war. Die Zweikämpfe wurden angenommen und man ließ den Gegner kaum ins Spiel kommen, sodass man das erste Mal seit dem 19. September (!) wieder drei Punkte feiern konnte.

Montag, 14. Februar 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom Samstag


TSV Neustadt – Breitenfelder SV 0:0


Breitenfelde war in der Nullnummer die tonangebende Mannschaft, konnte die guten Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. „Das Ergebnis ist für uns natürlich zu wenig“, beklagte Spielertrainer Sebastian Siemers das Auslassen guter Chancen. „Wir haben uns hier gut präsentiert, waren im Abschluss aber einfach zu schwach. Das Spiel hätte zu unseren Gunsten ausgehen müssen“. Sören Felsner, Daniel Kruse und Folke Brodersen vergaben die größten Chancen für die Gäste. Zudem haderte Siemers noch mit Schiedsrichter Joshua Menzel. „Zwei glasklare Elfmeter wurden uns verwehrt“.


Neustadt: Bibo – Thomsen, Tegler, Holz-Timm, Viöl, Klukas, Mews (75. Groß), Meyer, Georgiev (71. Müller), Walter (83. Fischer), F. Preus.


Breitenfelde: Hansen – Felsner, Rehr, S. Siemers, Henning, Schönfeldt, Becker, Brodersen, Khartey, (74. Malzkeit), Zunker, Kruse.


Oldenburger SV – TSV Bargteheide 2:1 (2:0)


Im Verfolgerduell gab es einen verdienten Sieger. Der OSV übernahm sofort das Kommando und konnte schon nach acht Minuten die Führung erzielen. TSV-Keeper entschärfte eine Großchance von Marc Gottorf mit einem starken Reflex, gegen den anschließenden Abstauber von Sven Friske hatte er jedoch keine Chance. Die Brunner-Elf drehte mit der Führung im Rücken weiter auf und Gottorf konnte mit seiner zweiten Möglichkeit zum 2:0 (14.) abschließen. Bargteheide war überhaupt nicht präsent, bot eine ganz schwache Partie. Pech hatte Marcel Schröder (40.) mit einem Lattentreffer. Nach der Pause dann der schnelle Schock, als Lasse Drews (50.) die erste Gästechance zum Anschluss nutzte. Doch die Stormarner waren heute offensiv zu harmlos und konnten die OSV-Defensive nicht weiter gefährden. Gottorf (65.) und Philip Emmrich (76.) vergaben unter der guten Leitung von Referee Tim Becker einen höheren Sieg. „Aufgrund der ersten Halbzeit ein verdienter Erfolg“, meinte Trainer Andreas Brunner. „Da waren wir eindeutig spritziger und zweikampfstärker“.


Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön, Lindhorst (73. Emmrich), Schröder, Friske (81. Petyrek), Rosenthal, Nielsen, Lammert (87. Kowski), Wenn, Gottorf.


Bargteheide: Johann – Altmann, D. Behnk, Meyer, Kaempff, Lühmann (83. Pophal), Fürstenberg, Drews, Bischkopf (63. Kohrs), Henkel, Bracke.

Dienstag, 8. Februar 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST


TSV Bargteheide – TSV Neustadt 5:0 (2:0)


Mit dem höchsten Heimsieg startete die Bargmann-Elf erfolgreich in das Jahr 2011. Die Neustädter hingegen kassierten ihre siebte Auswärtsniederlage in Serie. Auf dem für die Neustädter ungewohnten Kunstrasenplatz lief für die Ostholsteiner bei starken Windböen und Regen nicht viel zusammen. Bargteheide hingegen überzeugte über die gesamte Spielzeit und fuhr hoch verdient alle Punkte ein. „Nach der guten Vorbereitung waren wir auch heute auf den Punkt genau konzentriert“, freute sich Co-Trainer Maik Kohrs. „Spielerisch war bei den Wetterverhältnissen sicherlich nicht sehr viel möglich, aber wir haben das Beste daraus gemacht“. Nach dreizehn Minuten gingen die Hausherren per Elfmeter in Front. Sascha Meyer verschuldete den Strafstoss an seinen Namensvetter Sebastian, Lasse Drews ließ sich diese Chance nicht nehmen. Nach dreißig Minuten war das Spiel praktisch entschieden, als Torben Bischkopf per „Picke“ Christian Bibo überraschte. Nach dem Wechsel gelang Kevin Bracke (51.) mit dem schönsten Tor des Tages die endgültige Entscheidung, sein wuchtiger Schuss landete platziert im linken Winkel. Erneut Bischkopf (75.) und Bracke (83.) trafen zum Endstand. „Eigentlich hätte Bracke gar nicht auf dem Platz gestanden. Zum Geburtstag bekam er Karten für das Hamburger Derby geschenkt“, „freute“ sich Kohrs über den Ausfall.


Bargteheide: Johann – Altmann (84. Teichmann), D. Behnk, Meyer, Kaempff, Lühmann (81. L. Behnk), Fürstenberg, Drews, Bischkopf, Henkel, Bracke.


Neustadt: Bibo – Thomsen, Timm-Holz, Viöl, Klukas, Müller (72. Krohn), Fischer (62. Tegler), P. Preus, Meyer, Walter, F. Preuß (62. Georgiev).


TSV Lensahn – TSV Trittau 1:3 (1:0)


Mit der dritten Pleite in Serie bekamen die Ostholsteiner im Kampf um den Klassenerhalt einen herben Dämpfer. Die Gäste erspielten sich schnell ein Übergewicht. Nachdem Alexander Beis knapp verzog, scheiterte Tim Lessau am Aluminium. Doch auch die Lensahner waren zunächst nicht treffsicher, ein Schuss von Florian Dora landete ebenfalls nur an dem Pfosten. Die beste Möglichkeit der Hausherren hatte der lange verletzte Christopher Köhler, der alleine auf Keeper Stefan Albers zulief, jedoch das Tor verfehlte. Zu allem Überfluss verletzte sich Köhler bei dieser Aktion erneut und musste ausgewechselt werden. Trittau drückte nun auf die Führung, doch Alexander Beis und Debütant Jan Klötzner konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Die Truppe von Burkhard Moor machte es da besser, nach einem Freistoss von Marcel Radzwill vollendete Florian Dora (39.) zur schmeichelhaften Führung. Diese hatte dann auch nicht lange Bestand. Youngster Janek Wrede (46.) aus der A-Jugend glich mit der ersten Aktion nach Wiederanpfiff aus. Eine einstudierte Eckballvariante brachte die Stormarner dann verdient in Front, Alexander Beis (61.) nickte zum 2:1 ein. „Das Training zeigt Früchte“, erklärte Trittaus Coach Carsten Holst knapp den Führungstreffer. Sechs Minuten vor dem Ende sorgte eine tolle Einzelaktion von Christian Wedel (84.) dann für die Entscheidung. „Trotz Rückstand haben wir uns nicht verrückt gemacht. Das war ein gutes Spiel von uns, ich war selten so zufrieden wie heute“, bilanzierte Holst die Partie.


Lensahn: Genco – Kuchel, Patzer, Radzwill, O. Knorr, Prieß, Dora, Balzereit, König (62. Heun), S. Knorr, Köhler (36. Green, 78. Steffen).


Trittau: Albers – Kiehn, Wedel (90. Hofmann), Lessau, Klement, Gawor, Johnsen, Wrede, Klötzner (68. Rusche), Herdt (50. Caliebe), Beis.


FC Dornbreite - BSSV 7:1 (4:1)


Mit einem eindrucksvollen Kantersieg startete der FCD bärenstark gegen überforderte Büchener in die Rückrunde. Schon den ersten Angriff nutzte Sascha Strehlau (1.) zum schnellen 1:0, nach 20 Minuten hatten Benjamin Mecker (6.) und Kristof Rönnau (15., 20.) das Spiel praktisch schon entschieden. „Wir haben den Gegner von Beginn an eingeschnürt und unsere Chancen alle genutzt“, war FCD-Trainer Gero Maaß sehr zufrieden, „das war schon beeindruckend nach der langen Wettkampfpause“. Nach dem Wechsel ließen es die Hausherren zunächst locker angehen. Doch nachdem Steven Gleu (52.) und Timo Schlichting (70.) nach Fouls jeweils die Ampelkarte sahen, nutze der Gastgeber die Überzahl gnadenlos aus. Christian Staackmann (78., 80.) und Strehlau (89.) machten den vierten Kantersieg am Steinrader Damm perfekt. Den Ehrentreffer erzielte Kay Wieckhorst (25.). „Ein zweistelliges Ergebnis“, so Maaß, „war möglich“. Was auch ein „bedienter“ BSSV-Trainer Henning Meins anschließend bestätigte.


Dornbreite: Rudowsky – Gramckau, N. Rönnau, Staackmann, Strehlau, Hagelstein (71. Gomez), Mecker, Thömmes (46. M. Venzke), Gomes (78. A. Venzke), Hagen, K. Rönnau.


BSSV: Behnke – Nitsch (46. Schlichting), Schleede, Hahn, Hamann, Gleu, Casper, Tolle, Schuster, Kokartis (75. Sanogo-Willers), Wieckhorst (75. Renfert).

Montag, 7. Februar 2011

Fussi-Tour ins gelobte Fußball-Land...

Moinsen Sportsfreunde….


Der Kontinent hat uns wieder, die Tage auf der Insel gingen wieder einmal zu schnell vorbei. Nachdem die Partie Birmingham – Man City ja auch auf den Mittwoch verlegt wurde, mussten wir uns am Dienstag neu orientieren. Erstmal den Mietwagen von Enterprise am Flughafen übernommen, dann entspannt im großen Ford S-Max auf den Motorway 11 Richtung Cambridge in einen großen Tesco-Superstore. Meine Fahrgäste wünschten den Geruch und Kauf eines englischen Dosenbieres. Ausgewählt wurde dann „Carling“, laut Wiki das meistverkaufte Lagerbier im Vereinigten Königreich (auch wenn Carling eigentlich einen kanadischen Ursprung hat). Die Anzahl der Pappkartons habe ich nicht gezählt in den drei Tagen… (der Brite kennt keine Kisten, Flaschen und Dosen werden in Kartons verkauft). Nachdem auch die Utensilien für das kommende Mittagessen im Auto – Sandwich und jede Menge Wraps aus der Kühltheke – eingekauft waren, ging es weiter auf der A14 Richtung Coventry.




Denn die Wahl unseres Spieles fiel auf die „Ricoh-Arena“ in Coventry, Heimstätte von Coventry City FC. Die Sky Blues hatten Nottingham Forest zu Gast. Die Tricky Trees aus Nottinghamshire spielen diese Saison um den Aufstieg in die Premier League, CCFC hingegen dümpelt in den unteren Niederungen der Liga herum. Die Ricoh-Arena (ca. 32609 Sitzplätze) wurde erst 2005 eingeweiht, beeindruckte uns schon von außen sehr. Leider kamen nur ca. 15.000 Fans und Stimmung machten auch nur die Fans aus Robin Hood Country. Wir saßen gediegen im Tesco-Stand für umgerechnet 35 Euro, nach einen Fan-Shop Besuch waren wir alle Heimfans. Ein Klassiker wurde es aber leider nicht. Am Ende siegte Forest mit 2-1 hoch verdient.


Danach ging es ins gebuchte Pickmere Country Guest House südlich von Manchester. Auch hier wie immer nette und freundliche Gastgeber, aber damit hatte ich hier sowieso noch nie Probleme.





Am nächsten Tag stand „Kultur“ auf dem Programm, ich musste den Jungs ja auch ein wenig zeigen von meinem liebsten Urlaubsland. Nachdem leere Dosen in den Papierkorb wanderten und eine erneute gefüllte 24er „Pappe“ im Kofferraum lag, ging es zur Sightseeing-Tour nach Nordwales. Zuerst stand das berühmte Pontcysyllte Aquädukt auf dem Zettel. Hier ist im Sommer der Bär los, viele Briten lieben die kleinen „Narrowboats“, die hier durch die kleinen Kanäle schippern. Dank meiner Höhenangst blieb ich lieber am „Boden“, die anderen genossen bei leichtem Nieselregen die Aussicht. Weiter ging es nach Llandudno, ein beliebtes Seebad an der Irischen See. Dort war es auf dem „Great Orme“ sehr windig… ich muss sagen, solch Sturm habe ich persönlich noch nicht erlebt. Selbst das Auto wackelte förmlich. Nach einem entspannten Nachmittagssnack am Strand – ja Sven, ich mache die Muscheln nicht im Auto auf - ging es dann auf der Küstenstraße Richtung Liverpool. Noch kurz durch den Queensway-Tunnel unter den Mersey hindurch und dann lag die Anfield Road vor uns…




Die Anfield Road wartete mit einem Flutlichtspiel auf uns. Also zuerst einen Parkplatz suchen. Nach vielen gut gemeinten Tipps meiner Begleiter landeten wir schließlich auf einem brachliegenden Gelände unweit des Stadions. Ich werde in Deutschland nie mehr über irgendwelche Parkplatzpreise motzen, hier bezahlten wir satte 10 Pfund, nach heutigem Tageskurs ca. 12 Euro. Gegner war hier Stoke City mit Kapitän Robert Huth. Nach endlosen Gesprächen am Ticket-Schalter wegen Bestätigungen und Kreditkartennummern wurden wir mit fünf Karten für „The Kop“ entschädigt. Eingefädelt wurde dieser Kauf von einem Arbeitskollegen eines Kumpels von mir. Willy ist Liverpooler, lebt und arbeitet aber seit 15 Jahren in Deutschland. Und Willy ist FAN…ein echter „Kopites“! Die Asche seines Vaters wurde nach dessen Tod an der Anfield Road zerstreut, Willy war also wieder am Grab seines Vaters.. der Gedanke war für uns schon etwas heftig…



Großes Thema in Liverpool war natürlich auch Fernando Torres… jetzt ein großer Judas an der Anfield Road. Ein Trikot mit seinem Namen drauf konnten wir nicht mehr sehen, das hätte man wohl auch verbrannt… Am nächsten Tag ging es dann entspannt von Manchester nach Hamburg… jedenfalls konnte ich alle überzeugen, solch Tour erneut planen und durchzuführen. Bis die Tage auf`m Bolzer…


Gruß Ralf / Mülli

Mittwoch, 26. Januar 2011

In der Kreisliga Lübeck/Lauenburg steht Grün-Weiß Siebenbäumen ungefährdet an der Tabellenspitze. In den absolvierten zwölf Spielen gab es starke elf Siege. Nur gegen die Spielgemeinschaft aus Wentorf/Schönberg gab es ein Unentschieden. Die Mannschaft ist auf allen Positionen nicht nur durch namhafte Routiniers, sondern auch durch viele junge Talente gut besetzt. Mit 63 Toren stellt die Singelmann-Truppe den besten Sturm der Liga, nur zwölf Gegentore sind ebenfalls Rekord. Dabei musste Coach Claus Singelmann mit Marc Kliesmann und Sebastian Wenchel lange Zeit fast auf die gesamte Offensivabteilung verzichten. Aber die Mannschaft hat viele Alternativen, sodass diese Lücken problemlos geschlossen wurden. So sieht der engagierte Übungsleiter sorglos in die Zukunft: "Wir können uns eigentlich durch Überheblichkeit nur selbst schlagen." (Quelle: www.shz.de)

Der Tabellenzweite, AKM Lübeck, steht auf einem Aufstiegsplatz, aber das war keine große Überraschung, denn die Mannschaft hat sich stetig weiter gesteigert. In allen Belangen hat Trainer Wolfgang Husmann sein Team weiter aufgebaut und spielerisch geformt. Auch ein Comeback wurde gefeiert. "Deler Ali Aziz ist nach schwerem Unfall fast wieder der Alte und kann der Mannschaft im Angriff helfen", so AKM-Sprecherin Karin Schmidt. Zur Rückserie wurden mit Raig Al-Hamani (Dortmund), Bayram Morina (Aalen) und Hakan Zehir (Türkischer SV) drei Neuzugänge präsentiert. Der Aufstieg wird intensiv angegangen. (Quelle: www.shz.de)


Beim Türkischen SV (3.) ist ein ständiger personeller Wechsel keine Seltenheit. So konnte Coach Mustafa Bayrak vor Saisonbeginn viele neue Spieler begrüßen. Sie hatten das Ziel, aufzusteigen. In vielen Spielen zeigten sie auch ihre Klasse, dennoch ist der engagierte Trainer nicht ganz zufrieden. "Wir haben gegen die so genannten Spitzenmannschaften gute Leistungen geboten und die nötigen Punkte eingefahren. Aber gegen Teams aus der unteren Hälfte leichte Punkte liegengelassen. Da fehlt meiner jungen Truppe noch die Erfahrung und die Konstanz." Das Team entwickelt sich weiter und ist voll im Soll. Zur Rückserie kann die Mannschaft wieder sieben neue Spieler integrieren und hat weitere Alternativen. Für Bayrak eine neue Herausforderung, denn er muss wieder beweisen, dass er immer die richtige Truppe auf den Platz schickt. (Quelle: www.shz.de)