FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Mittwoch, 20. April 2011

KREISKLASSE A


SC Rapid – Eintr. 04 Lübeck 4:1 (1:0) 86.min Spielabbruch

Bei sonnigem Wetter gab es leider einen Spielabbruch nach 85min. Ein kurz vorher eingewechselter Gästespieler verlor völlig die Beherrschung und sah nach seiner gelben Karte wegen Foulspiel nur Sekunden später wegen Beleidigung völlig zu Recht den roten Karton. Daraufhin schlug er den Hauptschiedsrichter mit einem Handschlag vor den Brustkorb, worauf dieser das Spiel abpfiff und sofort das Spielfeld mit seinen Assistenten verließ. Nach den Vorfällen der letzten Wochen wird dieser Spieler hoffentlich nicht mehr so schnell an einem Fußballspiel teilnehmen dürfen. Die Gäste vom Neuhof waren genauso geschockt, wie die zahlreichen Zuschauer und fast alle Spieler und Trainer von Eintracht 04 entschuldigten sich beim SC Rapid und „feuerten“ den auch nach Spielschluss immer noch aggressiven Sedad E. sofort aus dem Verein.

Zum Spiel: Mit dem Anpfiff übernahmen wir sofort das Kommando und drängten den Gast im Nachbarschaftsderby in deren Hälfte. Bereits nach 4min hätten wir in Führung gehen müssen, doch Paddy vergab gleich 2 Hochkaräter in einer Aktion (4.min). Wir waren zwar gefühlte 80% im Ballbesitz, doch unsere gesamte Offensivabteilung spielte den teilweise überforderten Gast nicht aus, sondern war zu verspielt und blieb einfach zu oft in der vielbeinigen Defensive hängen. Erst nach 24min die nä. Topchance, doch abermals Paddy schob den Ball aus 6m am Gehäuse vorbei. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe wurde der Gast dann nach 28min doch gefährlich, aber der Abschluss von Kliesmann ging am langen Winkel vorbei. Nach 35min dann doch unsere längst fällige Führung – über rechts setzte sich Dennis gegen 2 Bewacher durch und bediente Björn am vorderen 5er Eck, der den Ball direkt und völlig Humorlos im kurzen Eck unterbrachte 1:0. Nur 3min später hätte der gleiche Spieler erhöhen müssen, doch nach Mirco's zu langer Flanke brachte Paddy die Murmel an den zentralen 5er, doch sein Abschluss ging knapp über weg.

Nach der Halbzeit waren wir weiterhin klar überlegen, ohne jedoch spielerisch den Vorsprung ausbauen zu können. In der 47.min brachte Micha von links eine Topflanke auf den völlig freistehenden Björn, der aber aus 6m vorbei köpfte und nur 3min später spielten sich Bartek und Björn den Ball einmal zuviel im 5er hin und her und versäumten abermals eine höhere Führung. In der 54min gab es einen Freistoß für den Gast und ein völlig freistehender Stürmer scheiterte am wenig geprüften Sascha, der mit einem Reflex den Ausgleich verhinderte. Nach 55min musste dann ein Geschoss der Marke „Tor des Monats“ herhalten, um den nächsten Treffer zu erzielen – Mette schaltete sich ins Offensivspiel ein und bediente Joye auf halb rechter Position, der sich das Spielgerät noch einmal vorlegte und aus ca. 30m in den lagen Giebel vollstreckte – 2:0. Nur 7min später tankte sich Mirco auf halblinks durch und ging alleine auf den TW zu, spielte aber auf den zentral stehenden Björn ab, der den Ball im Zweikampf vertändelte, doch die nach oben abgewehrte Kugel fand den Weg zurück zu Mirco, der kein Problem damit hatte, zum 3:0 einzuköpfen. Nach 64min tankte sich Mirco abermals durch und tauchte allein vorm Keeper auf, doch sein erkennbarer Schuss in die lange Ecke wurde gehalten. Unser Druck hielt weiterhin an und in der 72.min spielte sich Dennis auf links durch und bediente den freistehenden Oli, der mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke vollstreckte – 4:0. Nur 3min später kam Joye aus 10m frei zum Schuss, doch er verzog und den folgenden Abschlag fing Micha ab, doch auch sein Abschluss aus 12m ging vorbei. Abermals 3min später wurde Björn auf die Reise geschickt und im 16er klar von hinten mit einer Notbremse gelegt, doch der Ball ging trotzdem ins Tor, aber der Schiri ließ den Vorteil nicht laufen und gab stattdessen 11m und nicht mal eine Karte für den 04 Verteidiger. Zu allem Überfluss konnte der TW den nicht gut geschossenen Elfer von Björn zur Ecke klären. Im direkten Gegenzug setzte sich dann der 04er Kliesmann gegen Sören und Paddy im 16er durch und schloss trocken mit der Picke zum 1:4 ab. Kurz darauf wurde das Spiel dann abgebrochen und fand ein unrühmliches Ende.

Es bleibt zu hoffen, dass die in den letzten Wochen vermehrt auftretenden Vorkommnisse mit Gewalt und Bedrohung gegen Spieler und Schiedsrichter ein Ende finden und wir uns wieder auf unseren Lieblingssport freuen können.

Fair geht vor !!!


SC Rapid – TSV Travemünde II 2:0 (0:0)

Im heutigen Nachholspiel mussten beide Truppen auf einige Spieler verzichten und nach 90 unspektakulären aber relativ einseitigen Minuten konnten wir 3 weitere wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen mit dem VfL sammeln. Also ist für den kommenden Ostersamstag im direkten Duell um 15h am Kasernenbrink alles „angerichtet“, um mit einem Sieg am momentanen Tabellenführer vorbei zu ziehen. Der Gast agierte stark defensiv und schon in der 1.min die Riesenchance für Dennis, als er von rechts in den 16er eindrang und abzog, doch sein Abschluss ging um einige cm am langen Winkel vorbei. Mit viel Ballbesitz und Druck versuchten wir den Gegner über Außen „zu knacken“, doch verrannten wir uns immer wieder in Zweikämpfen und ungenauen Pässen. Nach 14min die nä. Großchance für Micha, als er statt selbst aus 8m abzuschließen, den zentral einlaufenden Björn bediente und dieser „vorbeisemmelte“. Nur 6min später brachte Bartek einen von links getretenen FS auf den langen Winkel, doch Micha verpasste den Ball nur äußerst knapp. Bei einem der wenigen Angriffe der Gäste gab es nach 25min einen Distanzschuss, der aber am Gehäuse vorbei ging. In der 34.min wurde Dennis auf halb rechter Position ca. 22m vorm Tor gefoult und den fälligen FS legte sich Micha zurecht, doch sein Schlenzer strich um Haaresbreite am kurzen Winkel vorbei. Nur 5min später setzte sich Dennis auf rechts durch und bediente den zentral stehenden Bartek, der aber mit seinem Seitfallzieher wiederum am langen Winkel vorbei zog.

Auch nach der Pause drückten wir weiter, doch die Gegenangriffe der Gäste gewannen an Qualität und Sascha musste bei einem langen Pass in die Spitze sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Nach 54min dann endlich unsere verdiente Führung – Sören schaltete sich von links ins Angriffsspiel ein und bediente den zentral stehenden Micha, der sich mit dem Ball geschickt zum Tor drehte und abschloss , doch sein Schuss wurde nach oben abgefälscht und senkte sich über den Gäste-Keeper ins Gehäuse – 1:0. Nun versuchten die Gäste noch mal Druck aufzubauen, doch in dieser Phase standen wir sicher in der Abwehr. In der 62.min kam Torsten nach einer Ecke zum Kopfball, doch sein Ball wurde vor der Linie geklärt. Auf der Gegenseite kam der TSV noch einmal zum Torschuss, doch auch diesen Ball konnte Sascha sicher klären. Bis zum Schlusspfiff dominierten wir dann wieder das Geschehen und Bartek (73.) mit einem Heber, den der TW halten konnte und Dennis (79.) mit einem zu unplatziertem Schuss vergaben, ehe in der 85.min Björn den frei einlaufenden Paddy bediente, der nicht lange fackelte und die Kugel volley mit links hoch ins lange Eck versenkte – 2:0. Nur 2min später musste der Gast eine rote Karte wegen Beleidigung hinnehmen und in Überzahl vergaben wir noch 2x durch Dennis (89. + 90.+1) und Björn (90.), ein höheres Ergebnis zu erzielen. Nun wünschen sich alle im Spitzenspiel einen harten aber fairen „Fight“ um den „Platz an der Sonne“.

SIG Elmenhorst – SV Müssen   2-2

Das Derby gegen Elmenhorst stand an. Im Hinspiel konnte man einen Punkt gegen den jetzigen Tabellendritten erreichen. Dieser wäre heute sicherlich auch möglich, wenn man die Leistung vom letzten Breitenfeldespiel abrufen kann. Von der Tabelle her waren die Voraussetzungen klar verteilt. Elmenhorst drängte von Beginn an auf ein schnelles Tor. So kamen die Hausherren zu einigen kleineren Möglichkeiten, die aber in der in der noch unsortierten Abwehr der Gäste hängen blieben. Müssen konnte einige kleinere Nadelstiche in die durchaus anfällige Abwehr der Elmenhorster setzen. In der 12.Minute konnte Stefan Schoenemann am Rande des 16er freigespielt werden und konnte den Schuss in die kurze Ecke zur frühen Führung nutzen. Das erste Saisontor des "Neulings" aus der Winterpause. In der Folgezeit blieb der Spielverlauf gleich. Elmenhorst spielte gefällig bis zum Strafraum und konnte mit den zahlreichen Flanken in den 16er aber nichts anfangen. In der 32.Minute jedoch der Ausgleich. Nach einem Ballverlust der Gäste konnte Elmenhorst seinen Spielmacher mit einem Ball über die Abwehr im 16er freispielen, so dass dieser den Ball nur noch einschieben musste. Ein ärgerliches Tor, da Elmenhorst bis dato enttäuschte. Es war kein klarer Unterschied zu erkennen. Halt nur zwei verschieden Spielsysteme. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel. Man hat in der ersten Halbzeit gemerkt das Müssen auch beim Nachbarn gewinnen kann. Der Spielverlauf der zweiten Hälfte glich dem Spiel der ersten Hälfte. Elmenhorst gestaltet das Spiel und Müssen setzte immer wieder Nadelstiche. So konnte Orhan Avci in der 50.Minute die Führung für Müssen erzielen. Nach einem Konter legte Henrik Hanck den Ball seitlich auf Orhan Avci ab, welcher mit seiner linken Klebe den Ball in die lange Ecke versenkte. Jetzt hat Müssen es ein wenig verpasst den Sack zu zumachen und verlor diverse Zweikämpfe im Mittelfeld, so dass Elmenhorst immer mehr Druck aufbauen konnte. So fiel dann auch der erneute Ausgleich. Nach einer schlechten Flanke der Hausherren rutschte der Ball über Stefan Antons Kopf quer durch den Strafraum. Am langen Pfosten stand etwas überrascht der Angreifer, welcher nur noch den Ball über die Linie Köpfen musste. Elmenhorst spielte jetzt weiter auf Sieg. Müssen konnte jetzt die Bälle kaum noch halten und für Entlastung der Abwehrreihe sorgen. Am Ende blieb es dann aber bei einem nicht ganz unverdienten Unentschieden. Elmenhorst war spielerisch sicherlich besser, aber Müssen hatte immer wieder etwas dagegen zu setzen. Mit dieser Spielweise sollten bei den nächsten Aufgaben sicherlich noch einige Punkte in Müssen landen. Man hat ja noch wichtige Aufgaben gegen Krummesse2, zweimal Gudow2, Siebenbäumen2 und Bliestorf. Bei diesen Spielen legt man einen Meilenstein für das Ziel Kreisliga statt Kreisklasse B.

Müssen: Förster - Anton - Wieser - Veenma - Eggert - Schoenemann - Schering - Buß - Hanck - Nicolaus - Avci - Lehnhardt - Brüggmann - Hase

SV Steinhorst – Breitenfelder SV II   3-0

Der Trend setzt sich leider fort. Den zweiten Herren will momentan kein Erfolgserlebnis gelingen, womit man nun seit fünf Spielen in Folge nicht gewinnen konnte und Gefahr läuft, das Saisonziel "einstelliger Tabellenplatz" zu verfehlen. Erstmals nach seiner Sperre von drei Spielen konnte Trainer Bernd-Uwe Lange auf Nico Böhme zurückgreifen. Zusammen mit Simon Malzkeit sollten sie das Fehlen von David Ghassemieh und Sven Huth im Offensivspiel des BSV kompensieren. Als offensiv konnte man das Spiel des BSV allerdings nicht bezeichnen. Die Steinhorster waren von Beginn an die präsentere Mannschaft, auch wenn sie sich nie richtig gefährlich vor dem Tor von Nils Hildebrandt zeigte. Der BSV reagierte nur, unterband die Angriffe der Heimmannschaft und wirkte aufgrund der letzten Pleiten etwas eingeschüchtert. In der ersten viertel Stunde wusste nur Zubeyir Celik auf Seiten des BSV zu überzeugen. In der 22. Minute gab es dann doch die erste Möglichkeit für den BSV bzw. des Spiels. Simon Malzkeit schlenzte einen Freistoß aus knapp 20 Metern an die Latte des SVS. Nur eine Minute später hatte Timo Kirey die große Möglichkeit auf dem Fuß. Nahezu allein stehend kam er vor dem Tor zum Schuss, verzog jedoch und verpasste somit die Führung. Anschließend wurde es wieder ruhiger vor den Toren der Keeper. Kirey sorgte noch mal per Kopf für Torgefahr, als der Steinhorster Torhüter eine harmlos erscheinende Bogenlampe in letzter Sekunde nur noch an die Latte lenken konnte. Zur Halbzeit blieb es beim 0:0. Mehr Spielbesitz für Steinhorst, mehr Torchancen für Breitenfelde.

Die zweite Hälfte startete äußerst unglücklich für den BSV. Die Steinhorster kamen nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff zu ihrer ersten guten Torchance und nutzten diese zum 1:0. Die Hintermannschaft um Libero Martens schien mit den Gedanken noch in der Pause gewesen zu sein. Zehn Minuten später dann die gute Möglichkeit für den BSV den Spielstand auszugleichen. Wieder war es Kirey, der im Sturm goldrichtig stand, den Ball aber frei vor dem Tor der Steinhorster nicht unterbringen konnte. Der BSV wurde nun zusehend müder und einfallsloser. So kam es dann, wie es kommen musste. Das 2:0 fiel durch einen vermeintlich schwachen, direkten Freistoß, was die Vorentscheidung sein sollte. Zu allem Überfluss musste sich Keeper Hildebrandt mit einer Knieverletzung in der 68. Minute auswechseln lassen und den 3:0 Endstand erzielten die Gastgeber unmittelbar vor Abpfiff in der Nachspielzeit der Partie. 

BSV: Hildebrandt (68. Horn) – Wulf, Martens (66. Buller), Cramer – Holz (C), Meyer (59. Zunker)– Z. Celik, Malzkeit (83. Paap), Paap (74. Frasch) – Böhme, Kirey

BSSV II – Krummesser SV II  0-2

Innerhalb einer Woche gab es die zweite Niederlage gegen Krummesse. Nachdem man von Beginn an das Spiel machte, verlor der BSSV diese Partie mehr als unnötig. In der ersten Halbzeit beherrschte man das Spiel, nutzte aber keine der Chancen. Während Krummesse in Halbzeit eins nur einmal vor das Tor kamen, hätte der BSSV mit einer Führung zum Pausentee gehen müssen.

In der zweiten Hlabzeit wurde von Krummesse dann ausgenutzt, dass Büchen sehr offensiv ausgerichtet war. In der 80. Minute und kurze Zeit später schenkten die Gäste dem BSSV zwei Tore ein, die letzlich auch Torchance zwei und drei waren. Von dem Rückstand erholte man sich nicht mehr und musste diese Niederlage wohl oder übel hinnehmen müssen. Fazit: Hätte man verdientermaßen die Führung erzielt, hätte man den Gegner sicherlich früh im Sack gehabt. So wurde vorne nicht genetzt, wofür man hinten wieder bestraft wurde.

SV Bliestorf – Möllner SV  3-2

Trotz einer Zwei-Tore-Führung musste die erste Mannschaft der Möllner Sportvereinigung eine bittere 3:2 Pleite in und gegen Bliestorf hinnehmen. Die erste große Chance des Spiels hatten hierbei die Gastgeber. Allerdings schafften sie es in der neunten Minute nicht, den Ball im Möllner Tor unterzubringen. Die Gäste machten dies besser. Sleiman El-Sabe wuchtete einen Distanzschutz unnachahmlich in die Maschen. Nur drei Minuten später bediente der eben erwähnte Torschütze Nick Jahnke mustergültig. Das aus dieser Spielszene resultierende 2:0 für Mölln schien bereits eine Art Vorentscheidung zu sein. Dies stellte sich allerdings als Irrglaube heraus, da Bliestorf kurz vor der Halbzeit auf 1:2 verkürzen konnte.

Mölln schien dies zu Beginn der zweiten Spielhälfte noch nicht verarbeitet zu haben und wirkte in den ersten Minuten komplett abwesend. So konnten die Hauherren in der 47. Minute den 2:2 Ausgleich erzielen. Nun nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Durch deutlich mehr Spielanteile erarbeiteten sie sich einige gute Chancen, die aber vorerst ungenutzt blieben. Mölln kam kaum noch zu Entlastungsangriffen, sodass die logische Konsequenz der Führungstreffer Bliestorfs kurz vor Ende des Spiels war. Die Mannen der MSV schafften es nicht mehr, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Somit verliert man unnötig, auf Grund der zweiten Spielhälfte aber nicht unverdient gegen den „Underdog“ aus Bliestorf.

Mölln: Hering - Grube, Martens, Grupe, Schwarz - Jahnke, O. El-Sabe, Koßyk, Lieck, S. El-Sabe - Oldenburger - Tore: 20. Min. 0:1 S. El-Sabe, 23. Min. 0:2 Jahnke (S. El-Sabe), 43. Min. 1:2, 47. Min. 2:2, 88. Min. 3:2

KREISKLASSE B


Linauer SV – Ratzeburger SV II   2-2

Am Dienstagabend trat die RSV-Reserve zum einzigen Nachholspiel beim SV Linau an. Leider kam auch hier wieder kein Schiedsrichter und so erklärte sich ein Linauer Zuschauer bereit, die Partie zu leiten. Gleich im Voraus möchte sich der RSV hierfür bedanken und gleichzeitig die sehr faire und gute Leistung loben.
Das Spiel begann und beide Mannschaften tasteten sich in den ersten Minuten ab. Leider fand der RSV überhaupt nicht  in das Spiel und geriet zunehmend unter Druck. Man konnte eindeutig nicht an die gute Leistung vom Sonntag gegen den TSV Sahms anknüpfen. Es wurden zu viele Zweikämpfe verloren und man ließ wieder einmal dem Gegner zu viel Platz. Hieraus resultierte auch das 1:0 der Hausherren in der 38. Minute Bei dem langen Schuss links unten ins Eck war Ersatz-Torwart Jacobsen chancenlos. Es ging in die Halbzeit.

Auch in Durchgang 2 sollte das Spiel der Inselstädter nicht viel besser werden. In der 49. Minute dann ein Pass auf Ronny Mertins, dieser nimmt den Ball an und wäre alleine durch gewesen, wenn der Gegner ihn nicht unsanft gestoppt hätte. Leider wurde er dabei so stark verletzt, dass Trainer Fischer wechseln musste und Sven Skowronek brachte. Es ergaben sich jetzt vereinzelt Torchancen auf beiden Seiten, doch auch hier sollten die Linauer wieder einen Tick konsequenter sein. Ein Schuss in der 53. Minute konnte nicht pariert werden und die Gastgeber gingen mit 2:0 in Führung. Dies schien nun jedoch den RSV aufzuwecken. Auf einmal zeigten die Ratzeburger, dass hier wohl doch noch etwas ging. Man setzte nun nach und gewann mehr und mehr die Zweikämpfe. Nach einem Einwurf von Marc Schmidt dann sogar der Anschlusstreffer. Christian Lorenz drückte den Ball per Kopf in der 58. Minute über die Linie. Nun blieben noch ca. 30 Minuten um die Partie zu drehen. Die Rothosen machten mehr und mehr Druck und die Torchancen häuften sich. In der 65. Minute wieder ein Alleingang der Ratzeburger und wieder wurden sie regelwidrig gestoppt - gelb-rot für den Linauer Verteidiger war die Folge. Das Spiel lief nur noch auf ein Tor und wurde zunehmend hitziger. In der 80. Minute wurde dann Sven Skowronek im Sechzehner von den Beinen geholt. Ganz klar Fall, Elfmeter für den RSV. Routinier Daniel Peters trat an und versenkte gewohnt sicher den Ball in den Maschen. Da war der Ausgleich und der RSV wollte noch mehr. In den verbleibenden letzten 10 Minuten vergab man die ein um andere Chance. Christian Lorenz hätte den RSV in 3 Großchancen per Kopf noch zur Führung bringen müssen. Dies geschah leider nicht und aufgrund der völlig verpatzen 1. Halbzeit trennt man sich völlig zu Recht mit einem 2:2 vom SV Linau.  In diesem Spiel sind vor allem die Leistungen von Keeper Tom Jacobsen und „Neuzugang“ Arne Brandt zu loben.





TSV Sahms – Ratzeburger SV II   0-6

Nach der bitteren Niederlage gegen den Büchen-Siebeneichener SV 4 hatte sich die RSV-Reserve an diesem Wochenende wieder mehr vorgenommen, galt es ja die Tabellenführung zu verteidigen. Man reiste zum TSV Sahms und ging auch sicherlich als Favorit in die Partie. Schiedsrichter Kosiol pfiff pünktlich um 15:00 Uhr an und sogleich zeigten die Gäste eine gute Spielweise. Es wurden schon in den ersten Minuten gute Chancen herausgespielt und gut kombiniert. In der 20. Minute dann die verdiente Führung. Christian Lorenz nahm einen Ball nach Ecke T. Jacobsen direkt und knallte das Leder aus 16 Metern unhaltbar in die Maschen des Sahmser Keepers. Nur 4 Minuten später musste Trainer Fischer schon das erste Mal wechseln. Verteidiger Sven Kamischke hatte sich gezerrt und musste verletzt raus. Für ihn kam Danilo Schmidt in die Partie. Der RSV machte bis dato ein tolles Spiel und das nächste Tor sollte nicht lange auf sich warten lassen. In der 27. Minute erlief Florian Jahnig eine Flanke von Daniel Peter und markierte das 0:2 für die Rothosen. Nun kamen die Inselstädter richtig in Schwung und wieder sollte es Jahnig sein, der brandgefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Das 0:3 gleich in 43. Minute. Sein 2. Treffer in der Partie. Wieder hatte Peters die tolle Vorarbeit geleistet. Doch wer Jahnig kennt, weiß, dass er auch mal mehr als 2 Tore in einer Partie schießen kann. Nur 2 Minuten später markierte er den nächsten Treffer und machte damit seinen Hattrick perfekt. Da alle Spieler sich an die Vorgaben gehalten hatten und die Positionen konsequent einhielten konnte man mit einer komfortablen 4:0-Führung in die Pause gehen.

Unverändert kam man aus der Kabine und wollte die gute Spielweise auch in den zweiten 45 Minuten fortsetzen. Dies gelang zu Beginn auch sehr gut und wieder wurde nur auf ein Tor gespielt. Die Gastgeber erspielten sich wenige Torchancen, welche zudem auch alle durch die gute Abwehr um Libero Koch und Kapitän Lars Tesch zerschlagen wurden. Da auch Stürmer Jahnig wieder aus der Kabine gekommen war konnte man ja auch noch mit mehr Toren rechnen. In der 51. Minute dann wieder ein Tor für den Ratzeburger SV. Tom Jacobsen hatte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum geschlagen und da stand natürlich Florian Jahnig. Ohne große Mühe konnte er zum 0:5 per Kopf einnicken. Dies war sein 4. Treffer in der Partie. Eine tolle Leistung. Der RSV schaltete jetzt einen Gang zurück und auch die Kombinationen ließen an Genauigkeit nach. Dadurch wurde die Partie zunehmend verlangsamt. Bis zur 79. Minute waren lediglich die Aluminiumtreffer von Ronny Kaben, Marc Schmidt sowie aus 40 Metern (!) von Lars Tesch die Höhepunkte. Trainer Fischer hatte gewechselt und auch Maik Lüdemann in die Partie gebracht. Diesem war es vorbehalten, den letzten Treffer am heutigen Tag zu erzielen. In der 81. Minute war es wieder Tom Jacobsen, der von der rechten Position aus den Ball in den 16er schlug. Dort wartete schon Maik „Lüdi“ Lüdemann und stieg zum lehrbuchmäßigen Kopfball hoch. Keiner der gegnerischen Verteidiger vermöchte ihn daran zu hindern das 0:6 zu erzielen. Dies sollte auch gleichzeitig der Endstand dieser von beiden Mannschaften sehr fair geführten Partie sein, die der RSV zu Recht für sich entschied. Leider verletzte sich Timo Warncke kurz vor Schluss so schwer, dass ein Einsatz im Nachholspiel an diesem Dienstag wohl sehr unwahrscheinlich ist.

SG S`bek-Lütau II – Bor. Möhnsen II   2-0

An diesem Sonntag erwartete man zum 2. Rückrundenheimspiel in Schnakenbek bei bestem Fußballwetter und unter den Augen von ca. 80 Zuschauern die Sportfreunde aus Möhnsen, gegen die man bereits das Hinspiel mit 3:2 gewinnen konnte. Hilfe bekam man von Stefan Lojek aus der Alten Herren, der das Tor hütete und den verletzten Christian Asboe vertrat. Vielen Dank an dieser Stelle. Das Spiel begann verhalten – Torchancen waren zunächst Mangelware. Beiden Teams war eine gewisse Nervosität anzumerken. Möhnsen versuchte immer wieder über den starken Spielmacher zu Chancen zu kommen, während die SG versuchte, der Vorgabe von Trainer Hermann zu folgen und die Angriffe über die schnellen Außen vorzutragen. Nach 10 Minuten hatte Patrick Schmieder dann die erste gute Chance, die er aber leider ungenutzt ließ – es sollte nicht die letzte im Spiel bleiben. Nach und nach kam bei den Platzherren mehr Sicherheit in die Aktionen und die Defensive um den wieder einmal souverän aufspielenden Libero Tobias Spring und den gut aufgelegten Kai Axsen fand sich mehr und mehr. Vor allem über die rechte Seite wurden im Zusammenspiel zwischen Ludi Marbs und Spielmacher Sascha Schmitt immer wieder gut nach vorne kombiniert. Das 1:0 für die Gastgeber fiel dann aber über links. Der Interims-Kapitän Kevin Husen fasste sich ein Herz, trat von links an und zog in die Mitte. Obwohl er sich den Ball ein wenig zu weit vorlegte, konnte er in der 35. Minute sehenswert zur 1:0 Führung einnetzen und sein 6. Tor in den letzten 4 Spielen erzielen!

Nach dem Seitenwechsel kam Möhnsen ein wenig besser ins Spiel, ohne aber zwingende Torchancen zu haben. Auf der anderen Seite war es ein ums andere Mal Patrick Schmieder, der größte Torchancen ausließ. Erst in der 65. Minute konnte er seine (abgesehen vom Torabschluss) gute Leistung krönen und das 2:0 erzielen. Viel mehr passierte nicht mehr – der eingewechselte Christian Köhler hatte noch eine Torchance, Möhnsen traf einmal die Oberkante der Latte. Nach 90 Minuten der Abpfiff und wichtige 3 Punkte für die 2. Herren, für die Borussia Möhnsen langsam aber sicher zum Lieblingsgegner wird. Nun heißt es, am kommenden Ostersamstag in Elmenhorst an die Leistung anzuknüpfen um endlich den letzten Tabellenplatz zu verlassen.

SGSL: 1 Lojek – 2 Axsen, 3 Lohse, 5 Spring – 4 Schmidt, 6 Brunckow, 7 Marbs, 8 Husen, 10 Schmitt – 9 Schwarz, 11 Schmieder – 12 Greggers, 14 Kämpf, 15 von Appen, 16 Köhler

Montag, 18. April 2011

Die restlichen Spiele der Abstiegskandidaten in der KL...

Hier mal eine Auflistung der restlichen Spiele der Abstiegskandidaten. Der Winter machte es möglich… und beschert so einigen Clubs noch eine Menge Heimspiele. So haben die Borussen aus Möhnsen noch sieben Heimspiele, gefolgt von der Fortuna (5) und Güster (5). Die Kücknitzer haben nur noch zwei Heimspiele, der RSV kommt noch auf drei Spiele am Riemann. Auch gibt es noch eine Menge direkter Vergleiche… es bleibt spannend!



Sonntag, 17. April 2011

Spielabbruch bei Rapid Lübeck gegen Eintr. Lübeck


Im Vorwege schon mal ein Auszug aus dem Spielbericht Rapid gegen Eintr. Lübeck. Danke Jenne!

Bei sonnigem Wetter gab es leider einen Spielabbruch nach 85 Minuten. Ein kurz vorher eingewechselter Gästespieler verlor völlig die Beherrschung und sah nach seiner gelben Karte wegen Foulspiel nur Sekunden später wegen Beleidigung völlig zu Recht den roten Karton. Daraufhin schlug er den Schiedsrichter mit einem Handschlag vor den Brustkorb, worauf dieser das Spiel abpfiff und sofort das Spielfeld mit seinen Assistenten verließ.

Nach den Vorfällen der letzten Wochen wird dieser Spieler hoffentlich nicht mehr so schnell an einem Fußballspiel teilnehmen dürfen. Die Gäste vom Neuhof waren genauso geschockt wie die zahlreichen Zuschauer und fast alle Spieler und Trainer von Eintracht 04 entschuldigten sich beim SC Rapid und „feuerten“ den auch nach Spielschluss immer noch aggressiven Sedad E. sofort aus dem Verein.

Freitag, 15. April 2011

15.04.1989 - Liverpool FC remembers the 96



22 years ago over 20,000 Liverpool fans went to watch their beloved Reds play in the 1989 FA Cup semi-final in Hillsborough. 96 never returned home.

Mittwoch, 13. April 2011

VERBANDSLIGA SÜD-OST


Breitenfelder SV – Eintr. Groß Grönau   3:1  (0:1)

Nachdem die Konkurrenz (Dornbreite 0:0, Pansdorf 0:1) erneut patzte, nutzen die Uhlenbuscher die Gunst der Stunde und kamen zu einem verdienten Heimsieg. Zu Beginn hatte der BSV große Probleme mit der Grönauer Viererkette und tappte oftmals in die gut organisierte Abseitsfalle. Trotzdem kamen die Hausherren gleich zu vier hochkarätigen Möglichkeiten. So verpassten Mesut Celik, Abu Khartey und Sebastian Siemers eine mögliche Führung. Siemers stand in der 40. Minute erneut im Mittelpunkt, als er das 1:0 verstolperte. Im direkten Gegenzug wurde dann die gesamte BSV-Abwehr per Konter ausgehebelt, Marco Pajonk (41.) schloss gekonnt ab. Doch die Siemers-Elf zeigte sich nicht geschockt und kam mit viel Elan aus der Pause. Und im zweiten Durchgang wurden die Chancen endlich konsequent genutzt. Mit der ersten gefährlichen Aktion setzte Sebastian Gregorczyn den Ball an den Pfosten, den Abpraller netzte Timo Biallas (47.) zum verdienten Ausgleich ein. Und die Grönauer blieben unter Dauerdruck, hatten gegen das starke BSV-Mittelfeld nichts zu bestellen. In der 54. Minute drehten die Uhlenbuscher mit einem äußerst kuriosen Treffer die Partie. Gregorczyn legte sich den Ball per Lupfer über die komplette Grönauer Defensive selber vor und überwand dann per Kopfball Schlussmann Kai-Uwe Bludau. Auch der dritte Treffer war durchaus sehenswert. Eine Flanke von Birger Henning stoppte Abu „Snow“ Khartey geschickt mit der Brust und schloss überlegt zum Endstand ab (78.). „Das war heute eine tolle und erfrischende Leistung unserer Mannschaft“, war Obmann „Freddy“ Albrecht begeistert.

Breitenfelde: Braun – Rehr, Felsner, S. Siemers, Banthin (84. Hofmann), Becker, Gregorczyn, Khartey, Brodersen (14. Celik), Henning, Biallas (84. Zunker).

Grönau: Bludau – Sahmkow, F. Lau, Bolte, Marquardt (63. Illig), Moldenhauer, Borja, Woisin, Kienle, Meister, Pajonk.

RW Moisling – TSV Trittau   1:2  (1:1)

Mit einer vermeidbaren Niederlage verloren die Rot-Weißen den Anschluss an die obere Tabellenregion. Dabei begann es für die Kohlmann-Elf viel versprechend. Mit der ersten Offensivaktion verwandelte Mirco Barten (9.) eine Ecke von Trainersohn Dennis Kohlmann zur frühen Führung. Und die Gastgeber machten weiter Dampf. Faruk Dogan (10.) traf per Kopf nur die Latte, der Volleyschuss von Housem Azzez (12.) strich nur knapp am Gehäuse von Dennis Stach vorbei. „Da hätte die Partie für uns auch schon beendet sein können“, sagte Trittaus Coach Carsten Holst. Von nun an stellte Moisling das Fußballspielen ein und bekam dafür die Quittung. Völlig unnötig und ohne Bedrängnis vertändelte Marc Bornemann den Ball gegen den frisch eingewechselten Lars Rusche, der dann locker zum überraschenden Ausgleich einschoss. Von diesem Schock erholten sich die Rot-Weißen nicht mehr. „Das war einfach schlecht, wir haben viel zu wenig investiert. Nach dem Ausgleich war der letzte Biss und Wille wie weggeblasen“, ärgerte sich Trainer Dirk Kohlmann. Trittau nutze diesen Umstand eiskalt aus, sieben Minuten vor dem Ende erzielte Max Johnsen den Siegtreffer. Bitter und völlig überzogen dann auch die rote Karte für Jan Bornemann in der Schlussminute. Trittaus Kapitän Tim Lessau stoppte den Moislinger unfair mit beiden Armen im Stile eines Ringers. Bornemann riss sich los und Schiedsrichter Gastrock ahndete dies als Tätlichkeit nach Rücksprache mit seinem Assistenten. „Eine krasse Fehlentscheidung, passend zu unserem Spiel“, so Kohlmann.

Moisling: Frahm – Kohlmann (72. Schütte), Akar, Dogan, Barten, M. Bornemann, Paasch, J. Bornemann, Duchrow, Azzez, Özdemir (46. Jakubiak).

Trittau: Stach – Kiehn, Gawor, Prehn (71. Caliebe), Lessau, Klement, Herdt, Anton, Beis (12. Rusche), Klötzner (81. Hofmann), Johnsen.


TSV Siems – TSV Pansdorf   1:0   (1:0)

Dank ihrer zurück gewonnenen Heimstärke erkämpften sich die Siemser einen äußerst glücklichen Dreier. Pansdorf hatte spielerisch die Nase vorne, doch die Hausherren überzeugten durch viel Kampf- und Laufbereitschaft. Nach 34 Minuten geriet Pansdorf in Rückstand. Nach einem Einwurf landete der Ball bei Julian Meese, per Direktabnahme ließ er Jens Rathje keine Chance. Pansdorf war keinesfalls geschockt, Finn Wenske schoss freistehend aus 4 Metern über das Tor (36.). Dann verpasste Patrick Farklas nach Vorarbeit von Dennis Jaacks völlig freistehend vor dem Tor (42.). Nach dem Wechsel spielten nur noch die Gäste, Siems suchte sein Glück in der Defensive. Reihenweise Möglichkeiten wurden aber teils fahrlässig vergeben. Alexander Weiss scheiterte per Kopf (54.), Felix Krüger`s Schuss aus 10 Metern parierte Stefan Reger (74.), Timo Kirstein setzte eine Kopfballverlängerung über das Tor (83.). Die beste Möglichkeit vergab Weiß (89.), als er aus acht Metern wieder am Keeper scheiterte (89.). „Es ist wie verhext, wir treffen das Tor einfach nicht“, befand Pansdorfs Coach Carsten Henck ernüchternd.

Siems: Reger – Schlatz, Weber, Mielke, Mond, Kessler (85. Thomaschewski), Tucholski, Jäkel (77. Günes), Meese, Wiese (69. Volkmann), Grieger.

Pansdorf: Rathje – Wenske, Simon (46. Albrecht), Damm (46. Weiss), Landsberg (75. Block), Jaacks, Kirstein, Farklas, Krüger, Basse, Stau.


TSV Bargteheide – FC Dornbreite   0:0

Mit dem allerletzten Aufgebot erspielte sich der TSV verdient einen Punkt. Trotz dünner Personaldecke (II. Herren und A-Jugend mussten zeitgleich spielen) zeigte das Team von Ralf Bargmann auf katastrophalen Platzbedingungen eine ansprechende Leistung. „Ich bin mehr als zufrieden mit dem Punkt, das Team hat eine gute Moral gezeigt“, meinte der Coach. Es war eines der besseren torlosen Spiele, da beide Teams sich durchaus gute Chancen herausgespielt hatten. Kevin Kranik (14.) konnte Jan Pekruhn aus fünfzehn Metern nicht überwinden, auch beim Lupfer von Sebastian Meyer (45.) stand der Keeper goldrichtig. Für den FCD verpasste Sascha Hagen (19.) nach einer Flanke von Sascha Strehlau per Kopf knapp das Tor. Nach dem Wechsel hatte der Gastgeber die besseren Möglichkeiten, doch Alexander Fürstenberg (62.) und Lasse Drews (72.) hatten in der Pause kein Zielwasser getrunken.

Bargteheide: Johann – Kranik, Ihns, Meyer, Kaempff, Lühmann, Fürstenberg, Heinz, Drews, Bischkopf (86. Kohrs), Henkel.

Dornbreite: Pekrun – Staackmann, Gramckau, Olsson, M. Venzke, Behrens, Brückner (57. Hagelstein), Strehlau (80. Carlos Gomes), Gomez (52. Mecker), Hagen, K. Rönnau.

TuS Lübeck – SSC Hagen-Ahrensburg   2:1  (0:1)

Nach acht sieglosen Spielen verbuchte der Gastgeber wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg, da auch Konkurrent Siems dreifach punkten konnte. Doch bis zur Pause machte nur der Gast die Musik. Ein langer Freistoss in den Strafraum stiftete in der TuS-Abwehr aufgrund der tief stehenden Sonne eine Menge Verwirrung, Rico Pohlmann (30.) vollendete zur Führung. In der Folgezeit hatte der SSC weitere Hochkaräter, konnte die Partie jedoch nicht vorzeitig entscheiden. Eric Goldbach auf der Linie und der Pfosten hielten TuS im Spiel. „Da hatten wir viel Glück, ein höherer Rückstand war locker möglich“, bilanzierte Nils Willert die erste Halbzeit. Doch der Coach fand in der Kabine wohl die richtigen Worte, wie ausgewechselt präsentierte sich TuS im zweiten Durchgang. „Aus kämpferischer Sicht eine unserer besten Halbzeiten dieser Saison“, so Willert. Schon eine Minute nach Wiederanpfiff nahm Kevin Dziavlowski eine Flanke von Peter Yeboah auf und drosch den Ball zum Ausgleich ins lange Eck. Und als Joker Rojhat Acer (75.) eine Vorlage von Kenneth Willert zum Siegtreffer abschloss, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. „Ich bin stolz auf die Truppe, sie hat immer an sich geglaubt“, war Willert begeistert.

TuS: Frank – Swoboda, Raabe (65. Acer), Rivera, Goldbach, Yeboah (54. Gaglar), Stellbrink (82. Karau), Willert, Buraktar, Bilgen, Dziavlowski.

Hagen-A.: Gollnest – Jokisch (72. Last), Hausberg, Stein, Klamt, Jobmann (35. D. Lantz), K. Pohlmann, Schmidt-Hartwigsen, Weltin, Twachtmann (65. Heinemann), R. Pohlmann.

ATSV Stockelsdorf – TSV Lensahn   0:2  (0:1)
Lensahn stemmt sich weiterhin erfolgreich gegen den drohenden Abstieg. Ein äußerst zweifelhafter Elfmeter nahm Eric Prieß (49.) dankbar als Geschenk an. Der ATSV war größtenteils drückend überlegen, konnte das Abwehrbollwerk der Gäste jedoch nicht überwinden. „Vor dem Tor waren wir einfach zu überhastet, der lächerliche Elfmeter trug dann auch nicht zur Ruhe bei“, war ATSV-Coach Wetendorf sehr angesäuert. Marcel Radzwill (84.) sorgte per Konter für die Entscheidung.

Stockelsdorf: Rothe – Molt, Hofmann, Wohlfahrt, Möller, Schober (39. Schulz), Hielscher, Cekici (36. Kuhlmann), Oeverdieck (73. Witte), Sindi, Schulz.

Lensahn: Weber – Kuchel, Patzer, Neuhäuser, O. Knorr, Green (46. Heun), S. Knorr (90. Frank), Radzwill, Dora, Balzereit, Prieß.


Sereetzer SV – BSSV   3:1  (1:0)
Erst Mitte der ersten Halbzeit nahm die Partie Fahrt auf, als Ronny Tetzlaff (30.) einen Freistoss von Daniel Bätge in die Maschen schoss. Der SSV stand in der Defensive sehr sicher, nur ein kapitaler Abspielfehler brachte dem BSSV durch Kay Wieckhorst (48.) den Ausgleich. Von dem Schock erholte sich die Menke-Elf jedoch schnell, dank Tetzlaff ging es zielstrebig wieder auf die Siegerstraße. Zunächst legte der Stürmer für Artur Schefer (58.) auf, später konnte er nur per Foul im Strafraum gestoppt werden. Schefer (74.) verwandelte sicher zum Endstand. „Das war heute mehr als verdient“, sprach ein zufriedener Heinz Menke.

Sereetz: Ciesler – Göhlert, Schefer, Ahrens, Bätge (85. Lietz), Strunck, Niels, Nowitzki, Jahrling, Junker, Tetzlaff.

BSSV: Behncke – Schlichting, Dirks, Gleu, M. Hahn, Nitsch, Tolle, Sievert, Hamann, Schuster, Wieckhorst.


TSV Neustadt – Eutin 08   0:1  (0:0)
Vor über 200 Zuschauern gewannen glückliche Rosenstädter das spannende Lokalderby. Oliver Timm-Holz (24.) besaß die erste nennenswerte Möglichkeit, kurz vor der Pause rettete Keeper Christian Bibo mit starkem Reflex auf der Linie. Nach der Pause wurde Thomas Schultalbers (51.) zum Matchwinner, als er nach einem Abpraller aus kurzer Distanz den Siegtreffer erzielte. Ab der 60. Minute spielten nur noch die Hausherren und drückten unermüdlich auf den Ausgleich. Mit Glück und Verstand brachte Eutin den Sieg jedoch über die Zeit. Kein Hehl machte TSV-Trainer Burkhard Enkelking über die Leistung des Schiedsrichtergespannes. „Wir fühlen uns hier klar benachteiligt, da sollte sich der Verband mal Gedanken machen, was er bei solch einem wichtigen Spiel für ein Gespann ansetzt“. Die Kritik hatte schon während des Spiels folgen, da Enkelking „vom Platz“ flog.

Neustadt: Bibo – Krohn (54. Sievers), Timm-Holz, Tegler, Groß, Viöl, Müller, Fischer (78. Peter), Preus, Meyer, Walter (68. Thomsen).

Eutin: Kordts – Callsen, Hallmann, Weiß, Schulze (72. Schmahl), Graper, Ahlers (84. Schmidt), Brunner (89. Salzenberg), Reichenbach, Schultalbers, Schumacher.


Oldenburger SV – TSV Malente   4:1  (3:1)
Die ersten zwanzig Minuten hatten es in sich im zweiten Ostholstein-Derby des Tages. Der OSV brannte ein wahres Feuerwerk ab, führte durch Timo Rosenthal (7.), Philip Nielsen (13.) und Felix Wenn (17.) schnell mit 3:0. Nur vier Minuten später brachte Steffen Paulsen sein Team wieder in die Partie. Der Gastgeber blieb jedoch auch im zweiten Durchgang feldüberlegen und ließ nichts mehr anbrennen. Rosenthal (69.) vollendete zum verdienten sechsten Heimsieg.

Oldenburg: Heisler – Brandt, Schön, Sager (72. Lindhorst), Schröder, Rosenthal (80. Hay), Nielsen, Kowski, Wenn, Lammert, Friske (65. Petyrek).

Malente: Drews – Kroll, G. Khames, C. Lesch, Matzanke, Junge, Paulsen, Förster, S. Lesch, Meyer, Kahveci (80. Pyriki, 85. Kohn).


Kreisliga Lübeck-Lauenburg


Lübecker SC 99 – TSV Kücknitz   2-0

An gestrigen Sonntag waren wir beim Tabellenzweiten, dem Lübecker SC zu Gast. Bei herrlichstem Fußballwetter kamen wir ordentlich aus den Startlöchern und nach einem ruhenden Ball zur ersten großen Chance, nachdem Ronny Boelke einen gefährlichen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum brachte und Florian Kleinschmidt aus ca. 10m freistehend knapp über das Tor köpfte. Nur kurze Zeit später war es erneut Florian Kleinschmidt, der nach einem Eckball den Ball reaktionsschnell aus kurzer Distanz auf das Tor bringen konnte, doch der Keeper vom LSC konnte parieren. Nun kamen die LSCér besser ins Spiel und erarbeiteten sich ein Übergewicht und damit verbunden einige gute Möglichkeiten, die zunächst leichtfertig vertan und dann von Chris Witbrot in unserem Kasten vereitelt wurden. Gegen Ende der ersten Halbzeit war es ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der uns auf die Verliererstraße brachte, da der Versuch eine Abseitsfalle zu stellen misslang und LSC den Konter zum 1:0 abschließen konnte.

In der zweiten Halbzeit begann LSC zielstrebiger und die Chancen häuften sich. Wir versuchten die Räume eng zu halten und darüber hinaus Konter zu fahren. In der 63. Minute war es der eingewechselte Andre Göbel der sich im Strafraum durchsetzte und nach Kontakt mit dem Gegenspieler zu Fall kam, doch der erwartete Elfmeterpfiff blieb aus. Quasi im Gegenzug viel dann das 2:0 nachdem der Ball im Mittelfeld ideal aufsprang, konnte der Spieler vom LSC den Ball aus knapp 25m ins recht untere Eck schießen. In der Folgezeit konnten wir nur wenige Offensivakzente setzen da die Bälle in der Vorwärtsbewegung zu schnell verloren gingen. Aber auch LSC konnte die Angriffe nicht gut zu Ende spielen und so blieb es beim insgesamt Leistungsgerechten 2:0 für die Hausherren. Wie immer ein Dank für die zahlreiche Unterstützung an der Seitenlinie, sowie der 2.Herren für die personelle Hilfe.