FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Mittwoch, 4. Mai 2011

KREISKLASSE A


ATSV Stockelsdorf II – SC Rapid 0:3 (0:1)

Heute mussten wir unter schlimmen „Rasenverhältnissen“ beim Tabellendritten antreten und konnten dabei auf einige Akteure nicht zurückgreifen. Co-Trainer Schubi übernahm heute die komplette Trainerrolle von Coach Jenne und würfelte dabei die Aufstellung vom 0:1 gg. Oly. am Ostermontag ordentlich durcheinander. Kurz nach dem Anpfiff musste dann auch noch Flo angeschlagen raus, doch der defensiven Grundordnung tat das keinen Abbruch. Der Gastgeber, mit einigen Ligakaderspielern verstärkt, übernahm sofort das Geschehen, doch die guten Chancen waren uns vorbehalten. Die Kontertaktik ging voll auf und nach 9min wühlte sich Björn zentral durch und ging allein in den 16er - „leider“ nahm er die Notbremse vom Gastgeber im Strafraum nicht an und blieb stehen und sein Heber ging über den TW, aber auch übers Tor. Stodo war weiter tonangebend, doch unsere jetzt immer mehr werdenden Nadelstiche gewannen von mal zu mal mehr an Qualität und nach 28min war es fast soweit. Mette tankte sich von links in den 16er, doch der TW konnte abwehren und auch beim Nachschuss von Micha war er Gedankenschnell zur Stelle. Nur eine Minute später dann aber doch unsere Führung. Sascha musste hinten bei einem langen Ball Kopf und Kragen riskieren, um noch den Ball vorm Stürmer zu bekommen und leitete mit einem schnellen Abwurf den Gegenangriff ein. Über 2 Stationen aus der Zentrale, kam die Murmel auf links zu Micha, der clever ein Foulspiel annahm. Bartek brachte den Ball auf den langen Pfosten und Schulter behauptete den Ball und bediente 10m zentral vorm Tor Micha, der den Keeper kurz aus guckte und zur Führung einschob. Bis zum Pausenpfiff ging das muntere Spiel hin und her, doch beide Truppen kamen zu keiner guten Torchance mehr.

Direkt nach der Pause übernahmen wir dann das Kommando und nach einer schönen 3er Kombi über rechts zog Bartek aus 16m ab, doch der stärkste Gastgeber stand heute im Kasten bei Stodo und konnte noch zur Ecke klären. Nur 5min später ging Björn auf halbrechts durch und zog aus 20m ab, doch wieder konnte der TW zur Ecke abwehren. Fast jeder Konter war ab nun stark gespielt und bedeutete Gefahr, doch das 2:0 in der 56.min resultierte wieder aus einem Standard. Bartek brachte einen 40m FS von links auf den 2.Pfosten zur Torauslinie, wohin Björn durchgestartet war. Er köpfte ihn in den langen Innenpfosten und von dort ins Tor - Jigga schob den Ball dann sicherheitshalber nochmal über die Linie. Nun war unsere Führung auch verdient und nur 2min später die nä. 100%ige. Mette tankte sich erneut über links durch, doch statt selber den Schuss zu nehmen, bediente er Björn, der sich vorm leerem Tor nicht gegen seinen Bewacher durchsetzen konnte und Mette's Nachschuss wurde noch vor der Linie geklärt. Nach 63.min dann die 3:0 Führung, als sich erneut Mette alleine auf den Weg machte und vorm Keeper auf Björn abgab und dieser eiskalt einschob. Den jungen Schiri's war das aber wohl zu Langweilig und da Sie unter Beobachtung standen, holten Sie jetzt mal ganz weit aus. Nachdem Björn zum 3:0 einschoss, wurde er anschließend unabsichtlich noch von einem Abwehrspieler getroffen und blieb verletzt im Netz liegen. Während der Behandlung sagte Paddy zu Björn im lustigen Ton:“Mensch Björn, steh auf du Affe“ - Der „unparteiische fackelte nicht lange und zeigte Paddy den roten Karton – WOW ! Björn konnte aber weiter spielen und der Schiri sagte aber ihm NICHT, das er vom Spielfeld gehen muss, doch kurz nach dem Mittelanstoß hob der Linienrichter seine Fahne. Der Hauptschiri ging dann nach der Beratung mit seinem Kollegen zu Björn und gab dem bereits verwarnten die G/R Karte, weil er sich nicht angemeldet hätte......da soll mal einer schlau draus werden. Das hieß, die letzte knappe halbe Stunde 9 – 11, doch die Truppe hielt sich an die nun neu ausgegebene Taktik und Keeper Sascha musste außer einem FS keinen Ball mehr abwehren.

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt, da Stodo nochmal Alles probierte, doch mehr als 2 Schüsse neben das Tor kamen nicht mehr zu Stande. Nach 87min hätten die Gastgeber unter Umständen noch einen 11m kriegen können, doch der Angreifer ließ sich viel zu spektakulär fallen, s.d. der Pfiff ausblieb. Zu erwähnen bleibt noch, das der Gastgeber eine G/R Karte für Foulspiel (89.) bekam. Mit dem Schlusspfiff war unsere Freude groß, da sich endlich mal wieder ALLE Spieler in den Dienst der Mannschaft gestellt haben und wir das dürftige Osterwochenende abhaken konnten.

Kreisliga Lübeck-Lauenburg


Ratzeburger SV – TSV Kücknitz   1-3

Bei unserer letzten Tour ins lauenburgische Gebiet, konnten wir einen ganz wichtigen "Dreier" einfahren. Die ersten zehn Minuten taten wir uns noch ein wenig schwer, doch nach und nach bekamen wir die Partie in den Griff. Wir gewannen die Mehrzahl unserer Zweikämpfe und waren giftiger als die Gastgeber. Nach einem scharf reingebrachten Ball von Ronny Boelke, wurde dieser durch einen Ratzeburger Spieler verlängert und am langen Pfosten konnte Björn Grieger den Ball zur Führung in die Maschen bugsieren. Eine weitere gute Möglichkeit wiederum durch Björn Grieger wurde nicht genutzt als er den Ball knapp am Tor vorbeispitzelte. Doch kurz vor der Pause nutzte Marcel Paschen eine Unachtsamkeit im gegnerischen Strafraum zur verdienten 2:0 Halbzeitführung. Nach Wiederanpfiff wollte die Gastgeber mit dem Wind im Rücken noch mal Druck ausüben, blieben aber stets ungefährlich und einfallslos gegen unsere gut arbeitenden Defensive. Wir setzten dagegen immer wieder Nadelstiche und bekamen zu Recht in der 61.Minute nach Foul an Björn Grieger einen Elfmeter zugesprochen. Marcel Schramke blieb dabei eiskalt und versenkte zum vorentscheidenden 3:0. In den folgenden Minuten blieben weitere sehr gute Möglichkeiten durch Oliver Krause, Björn Grieger, Florian Kleinschmidt und Marcel Paschen ungenutzt. Da wir unsere Kontermöglichkeiten nicht konsequent zu Ende spielten, verpassten wir es das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Erst als die Ratzeburger zehn Minuten vor dem Ende durch einen schönen Freistoßtreffer durch Jan Weluda den Anschluss erzielten, wachten sie noch mal auf. Doch fanden ihre Vorstöße bis zum Abpfiff ein jähes Ende in unserer heute gut organisierten Abwehr. Ein großer Dank geht an die Zuschauer, die an diesem windigen Sonntag den Weg nach Ratzeburg gefunden haben, um uns in diesem wichtigen Spiel zu unterstützen.
GW Siebenbäumen – AKM Lübeck   16-1

Was war in den ersten 40 Minuten los??? Diese Frage muss erlaubt sein, wenn am Ende so ein Ergebnis heraus kommt.  Der Gast ist in der 16. Minute in Führung gegangen!!!!! Erst in der 38. Minute schaffte Ove Schulz den Ausgleich. Zumindest wurde dann mit dem zweiten Tor durch Ove die erwartete Halbzeitführung erzielt. Die Gäste waren noch mit elf Spielern auf dem Platz und wohl nicht wissend was da in der zweiten Halbzeit passiert.

Nun wollte GWS zeigen, dass es auch anders geht. 14 Tore in einer Halbzeit, nicht schlecht, müssen auch erst mal erzielt werden. AKM fing nun an, sich langsam zu "reduziere". In der 72. Minute gab es gelb/rot für den Torschützen zum 0-1 (Yoksul). Der eine und andere Spieler hatte wohl nun genug, sie gingen einfach, beim Abpfiff waren noch acht Spieler dabei...., Drei Punkte für uns, die 100 Tore Marke gebrochen ( Tor Nr. 100 Daniel Scheel ) und ein weiterer Schritt Richtung Aufstieg. Unsere Tore erzielten : je 5 Tore - Ove Schulz, Stefan Jobst, Daniel (Balu) Scheel und ein Tor, unser Kapitän Renè Putzier.  Leider müssen wir auch einen Verletzten beklagen. Marcus Köthe ist nach einem Foul so unglücklich auf die Schulter gefallen, das wohl ein Band angerissen ist und die Serie somit wahrscheinlich beendet ist. Wir wünschen Marcus auf diesem Wege "Gute Besserung"....

TSV Schlutup – Phönix Lübeck   5-3

(von Andre Lüneburg) Mit dem Rücken zur Wand ging es nach Schlutup. Nach dem erneuten Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz und noch verbleibenden 5 Spielen musste eigentlich ein Sieg her. Nach einer guten Leistung in der ersten Halbzeit gab es erneut einen Einbruch in der 2. Halbzeit und nach diversen individuellen Fehlern und Undiszipliniertheiten eine schmerzhafte Niederlage und zusätzlich noch 3(!) Platzverweise. Erneut konnte die Mannschaft gut loslegen. Nach einem herrlichen Pass in der 5. Minute auf Tim Rach konnte dieser dann die Abwehr überlaufen und zum 0:1 am heraus eilenden Torwart vorbei schießen. Beflügelt von diesem Tor drängte die Mannschaft auf das Tor der Schlutuper. Leider patzte Torwart André Bade und unterlief eine Flanke und D. Meier konnte mit dem Kopf den Ausgleich erzielen. Diesen Rückschlag verdauten die Elf dann aber großartig und konnte erneut in Führung gehen. Timo Nippert erzielte Nach einer Flanke von Rodrigo del Zarza per Kopf das 1:2. In der 20. Minute trat dann ein Schlutuper Spieler nach einem Foul eines Phönixers nach und wurde durch SR Rittner des Feldes verwiesen. Die Überzahl hielt aber nicht lange, da sich der bis dahin gut spielende del Zarza nicht im Griff hatte und nach einer abfälligen Geste gegenüber den Zuschauern ebenfalls vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. In der 37. Minute konnte Schlutup dann erneut ausgleichen. André Bade spielte dem Schlutuper Wilhelm den Ball direkt in die Füße. Dieser hatte dann keine Probleme mehr, den Ball einzuschieben.

Auch die zweite Halbzeit begann noch gut. Sebastian Zeise schoss in der 56. Minute knapp über die Latte, wie auch 2 Minuten später Steven Grün nach einem Freistoß. In der 59. Minute hatte dann Hannes Lederhose seinen ersten Aussetzer. Vor dem Strafraum wollte er einen Schlutuper Stürmer ausspielen, verlor jedoch den Ball. Meier konnte mit seinem 2. Tor auf 3:2 erhöhen. In der 80. Minute wollte Lederhose dann erneut seine technischen Fähigkeiten vor dem eigenen Strafraum zeigen. Der erneute Ballverlust führte dann dazu, dass Zeise zu einem Foul im Strafraum genötigt und des Feldes verwiesen wurde. Der fällige Strafstoß wurde vom Schmidtke zum 4:2 verwertet. In der 87. Minute erhöhte Hanke zum 5:2 für die Schlutuper. Eine Minute vor Schluss konnte Rach dann noch per Handelfmeter auf 5:3 verkürzen. Unrühmlicher Höhepunkt war dann in der letzten Minute die rote Karte für den kurz zuvor eingewechselten Miguel Lopes für ein Foul in der gegnerischen Hälfte.

KREISKLASSE A


Krummesser SV - SIG Elmenhorst   3-2

Heute haben wir beim neuen Tabellenführer Krummesse einen Sieg knapp verpasst. Im ganzen Spiel waren wir vielleicht über das Spiel gesehen die bessere Mannschaft, doch die Mannschaft aus Krummesse ging in Führung durch ein scharf herein gebrachen Schuss, den der Angreifer nur noch einschieben musste. Allerdings kamen wir schnell wieder zurück ins Spiel. Es dauerte auch nicht lange, als Marc Paetzke zum 1:1 ausgleichen konnte. Durch einen herrlichen  Heber über den Torwart. Doch es dauerte nicht lange, als der Schiri auf einmal Elfmeter für die anderen gab. Den Elfmeter hielt unser starke Keeper Andre Meins, doch dem Nachschuss konnte er leider nicht halten.

Mit dem 2:1 gingen wir dann in die Pause. Nach der Halbzeit spielten wir da weiter, wo wir aufgehört hatten und kamen weiter zu großen Chancen. Doch der Torwart aus Krummesse parierte stark. Dann kamen wir zum 2:2, als Patrick Schwan eine Ecke direkt im Winkel verwandelte!! Doch die Krummesser kamen 10 Minuten vor Ende wieder zur erneuten Führung. Nach scharfer Flanke köpften sie sicher ein, keine Chance für unseren Torwart. Danach hatten wir noch ein paar gute Chancen, doch es wollte heute einfach nichts mit dem Unentschieden werden.

SV Müssen – SV Steinhorst  0-1

Zum heutigen Punktspiel in der Lagune konnten wir die Mannschaft aus Steinhorst begrüßen. Nach dem Abbruch von letzter Woche konnte unser bester Schütze Henrik Hanck heute immer noch nicht mitspielen und war somit ein großer Ausfall für uns. Trotz alledem hat man aufgrund der letzten Spiele sich auch heute gegen den Tabellen fünften etwas ausgerechnet. Zumal die Tabelle im Keller sehr eng ist und das Ergebnis aus dem Krummesse Spiel noch im Raum steht. Müssen begann kontrolliert und lies den Ball von hinten in den eigenen Reihen laufen. Dies taten die Gäste auch, so dass kein hochklassiges Spiel zustande kam. Chancen blieben Mangelware. In der 16. Minute tauchte Orhan Avci vor dem Tor der Gäste auf aber scheiterte am Torwart der Gäste. Bei diesem Schuss verletzte sich der sowieso angeschlagene Orhan Avci am Fuß und musste schon früh ausgewechselt werden. Somit fehlten nun zwei Stürmer und Marco Lehnhardt stand alleine im Sturm. Timm Grade kam in der 32.Minute noch einmal aus gut 30.Metern zum Abschluss. Aber auch diesen konnte der Torwart im nachfassen parieren. Weitere Chancen auf beiden Seiten blieben aus, so dass man froh war den Halbzeitpfiff zu hören. In der zweiten Halbzeit sah man das gleiche Spiel, wie in Hälfte eins. Richtig große Chancen blieben aus und das Spiel plätscherte so dahin. Alles sah aus wie ein 0:0. Steinhorst konnte einen gefährlichen Freistoss nur knapp neben das Tor setzten. In der 75.Minute kam Steinhorst mit einem Schuss aus 18.Metern noch einmal zum Abschluss. Diesen versuchte Torwart Thomas Förster festzuhalten, was ihm aber nicht gelang. Der Ball prallte ab und ein Steinhorster kam vor Thomas Förster an diesen und passte ihn in die Mitte. Dort Sprintete dieser dann hinein und Schoss ins leere Tor. Da hätte Förster auch mal schneller hochkommen können oder ein Mitspieler seinen Torwart unterstützen. Beides gelang nicht und so gewann Steinhorst am Ende in der Lagune glücklich aber nicht unverdient, weil sie besser nachsetzten als Müssen.

GW Siebenbäumen II – BSSV II   1-6

Eine überzeugende Leistung der Nissen-Elf beim abstiegsbedrohten GW Siebenbäumen. Nach der schwachen Leistung in der Vorwoche war man gegen die Grün-Weißen von Beginn an hellwach. Dies galt allerdings auch für den Gästestürmer, der in der 5. Minute eine Unachtsamkeit von Nils Bodenbach ausnutze und die frühe Führung erzielen konnte. Der BSSV ließ sich dadurch nicht beirren und konnte nach 20 Minuten durch Christian Petry ausgleichen. Auch in der Folgezeit waren die Büchener die bessere Mannschaft. Bis zur Halbzeit gelang aber nur Manuel Barwanietz ein Tor. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Büchen war in den Zweikämpfen stets präsent und konnte sich mit vielen guten Spielzügen immer wieder vor dem Tor in Szene setzen. Nach dem 3:1 durch den starken Arne Hahn gab es aber ein kleiner Bruch im BSSV-Spiel. Die Gastgeber mobilisierten nochmals alle Kräfte konnten sich aber nur eine wirklich gefährliche Torchance erspielen. Auf der Gegenseite nutzen wiederum Christian Petry und Manuel Barwanietz, sowie Erik Skubowius ihr Möglichkeiten und erhöhten bis zum Schlusspfiff auf 6:1.

Fazit: Endlich mal wieder ein Dreier für die Nissen-Elf und dazu stimmte auch noch gezeigte Leistung der gesamten Mannschaft. Nun heißt es auf dieser Leistung bis zum Saisonende aufzubauen. Am nächsten Wochenende kommt es zum Derby gegen die Dritte Herren.

Krummesser SV II – BSSV III   1-1

Am Sonntag trennten sich die "Dritte" und Krummesse 1:1. Von Beginn an stand der BSSV ziemlich tief und ließ wenig gefährliches zu. Aber auch nach Vorne ging in Hälfte 1 nicht viel. Lediglich zwei Schüsse von Malte Knust sowie eine Ecke Von Christian Heger sorgten für einen Hauch von Gefahr. Doch nach 25 Minuten musste man den Rückstand hinnehmen, nachdem die Krummesser einen Ball von der linken Seite in Büchens Strafraum hinein brachten und Dennis Jagusch den Ball nicht klären konnte.
Nach 40 Minuten kam dann Phillipp Lenski für Henning Lüneburg in die Partie. Mit einem Spielstand von 1:0 ging man in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte lief nicht viel mehr als in der Ersten.Durch einen sehr aktiven Malte Knust konnte man sich immer wieder Chancen herausarbeiten, wobei es zu oft am Abschluss haperte. In der 85. Spielminute war es dann Tobias Schliemann, der mit einem schönen Distanzschuss den verdienten Ausgleich erzielen konnte.

BSSV: Rheinfelder - Stingl, M.Tolle, Riccobono, Jagusch, T.Trilck, Lüneburg, Schliemann, D. Knust-Heger, M.Knust, P.Lenski, A.Tolle

SG S`bek-Lütau – BSSV II   1-0

Die 2.Herren verliert einen müden Sommerkick völlig verdient. Dabei fing die Partie verheißungsvoll an. Nach nur 5 Minuten hatte Sebastian Kraak die Führung auf den Kopf, konnte aber aus kurzer Distanz nicht treffen. Der BSSV war in der Folge bemüht das Tor zu machen, nutze seine Chancen durch Christian Petry und Manuel Barwanietz aber nicht.  In der Offensive agierte man zu behäbig und ideenlos. Der Gastgeber kam immer besser in die Partie, aber auch hier blieben klare Torchancen Mangelware. So ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Beide Mannschaften hatten mehr mit sich selbst oder dem Boden zu kämpfen und so gab es kaum Höhepunkte. Mitte der zweiten Halbzeit wurde die SG besser und übernahm mehr und mehr das Kommando. So fiel 15 Minuten vor Schluss auch nicht unverdient das Tor des Tages. Eine Flanke aus dem Halbfeld segelte über die Abwehr zum freistehenden Stürmer, der sich mit dem 1:0 bedankte. Der BSSV war nicht in der Lage in der letzten Viertelstunde den Druck zu erhöhen und ergab sich in seinem Schicksal.

Fazit: Eine erschreckend schwache Leistung der gesamten Mannschaft. So wird man es schwer haben die letzten Spiele und besonders das Pokalfinale erfolgreich zu gestalten!

Breitenfelder SV II – Möllner SV  1-2

Selbst im prestigereichen Derby gegen die Möllner ist dem BSV II ein Erfolgserlebnis vergönnt geblieben. Dabei begann das Spiel für den BSV so vielversprechend. Bereits nach drei Minuten klingelte es im Kasten der Möllner. Nico Böhme erzielte seinen zehnten Saisontreffer, nachdem er erst am MSV Keeper scheiterte, Tobias Paap den Nachschuss an den Pfosten setze und dann beim dritten Versuch erfolgreich war. Diese Führung verdiente sich der BSV im Verlauf der ersten Halbzeit immer mehr. Er stand hinten sicher und leistete sich kaum Abspielfehler, wodurch die Möllner zu keiner zwingenden Torchance kamen. Die hatte der BSV dann aber auch nicht mehr und ging mit dieser Führung in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit brachte den Möllnern immer mehr Spielanteile und daraus resultierende Möglichkeiten. Einige Male verfehlte der Ball nur knapp das Tor von Nils Hildebrandt. Die Breitenfelder stellten sich immer weiter in die eigene Hälfte und lauerten auf Konter. Gefährliche Abspiele in die Spitze wurden jedoch überwiegend mit Abseitspfiffen zunichte gemacht. Erst die 74. Spielminute brachte den Gästen den, bereits in der Luft liegenden, 1:1 Ausgleich. Daraufhin beschloss der BSV wenigstens den einen Punkt am Uhlenbusch zu behalten und konzentrierte sich ausschließlich auf die Defensive. Leider sollte dieses Vorhaben auch an diesem Tag nicht funktionieren und die MSV erzielte in der Nachspielzeit ihren schmeichelhaften Siegestreffer, nachdem die BSV-Hintermannschaft, bei einer Flanke in den Strafraum, nicht eng genug am Mann stand und dieser ungehindert einköpfen konnte. Ein Punkt wäre auch dieses Mal im Rahmen des Möglichen und vor allem verdient gewesen. Am Donnerstag findet das letzte Nachholspiel in Breitenfelde statt. Zu Gast wird GW Siebenbäumen II sein, die sich derzeitig auf dem 13. Tabellenplatz befinden und heute zuhause mit 1:6 gegen Büchen II verloren.

BSV: Hildebrandt - Ghassemieh - Maier, Holz (C), Cramer - Z. Celik, Meyer, Frasch, Schultz (80. Sierck) - Böhme, Paap (74. Buller)

KREISKLASSE B


Ratzeburger SV – SIG Elmenhorst II   5-0

An diesem Wochenende war die SIG Elmenhorst 2 zu Gast am Riemannsportplatz. Gleich von Beginn an war der RSV das bessere Team und erspielte sich die ein oder andere Möglichkeit. Jedoch kam nichts Zählbares dabei heraus. Es fehlte immer wieder das letzte Stückchen zum Führungstreffer. In der 23. Minute dann ein Foul an Dennis Sontopski im Sechzehner und Schiedsrichter Aziz Adam zeigte auf den Punkt. Marc Schmidt verwandelt sehr sicher zur Führung der Gastgeber. Immer wieder hatte der RSV nun sehr viel Platz und Zeit zum Spielaufbau und man wollte das zweite Tor. Dies sollte Ronny Mertins in der 40. Minute nach Vorlage von Marc Schmidt erzielen. Mit diesem 2:0 ging es in die Halbzeit.

Nur 11 Minuten im 2. Durchgang waren nötig um die Partie zu entscheiden. In der 56. Minute war es an Florian Jahnig, den nächsten Treffer zu erzielen. Diesmal kam die tolle Vorarbeit von Tom „Jones“ Jacobsen. Nun merkten auch die Elmenhorster, dass hier heute nicht viel ging und beide Mannschaften schalteten zwei Gänge zurück. Trotz alledem konnte der RSV noch 2 Tore in der 82. und 86. Minute erzielen. Marc Schmidt erzielte sein erstes Tor aus dem Spiel heraus und Tom Jacobsen machte mit seinem klasse Tor den 5:0-Sieg perfekt. Beide Spieler gaben sich gegenseitig auch noch die Voralgen, daher ist gerade die Leistung dieser beiden Akteure heute besonders hervorzuheben. Ein Dankeschön geht natürlich auch an den „Aushilfszehner“ Dennis Sontopski.

Mittwoch, 27. April 2011

Pokalfinale LSC 99 II : RW Moisling II 8:6 n.E.


Ein spannender Pokalhit!

Am heutigen Ostermontag fand das Endspiel um den Kreispokal für untere Leistungsklassen statt. Und die Zuschauer, die bei diesem traumhaften Wetter ihren Weg auf den dornbreiter Sportplatz fanden, wurden bei diesem Spiel belohnt. LSC II war das erste 2. Herren-Team, welches seit der Gründung des Vereins in einem Pokalfinale stand. Für das scheidende Trainergespann, welches nach der Saison die Leitung des Teams an Andreas Passow und Bernd Weidemann abgeben wird, war es die Möglichkeit die Aufstiegssaison mit einem Titel zu krönen. Somit waren die Erwartungen an das Team sehr hoch.  Unterstützt wurde das Team dabei mit Spielern (und Trainern) aus der 1. Herren. Mit Ausnahme zweier Spieler wurden alle Spieler in dieser Pokalsaison eingesetzt und hatten mitgeholfen dieses Finale möglich zu machen. Und es sollte ein richtiger Pokalkrimi werden. Bereits in der 5. min. hatte Bomber Braatz, nach Vorarbeit von Niki Pabst, die Möglichkeit die „Heim“-Mannschaft in Führung zu bringen, aber die eineinhalb jährige Pause machte sich bemerkbar und Braatz verfehlte das Tor um ein kleines Stück. Der LSC blieb in der gesamten ersten Halbzeit die bestimmende Mannschaft und konnte sich mehrere Chancen erarbeiten. Kurz vor der Pause hätte der LSC in Führung gehen müssen, aber Fust schaffte es nicht den Ball am geschlagenen Torhüter vorbei zu schieben. Dies lag zwar am schlechten Zustand des Platzes, aber eine Führung zu dieser Zeit wäre sehr wichtig gewesen. In der Halbzeit musste der Trainer reagieren und den unglücklichen Fust vom Platz nehmen, da er bereits verwarnt war und der gelb-rote Karton drohte.

Moisling kam gestärkt aus der Pause und konnte sehr schnell das Spiel komplett drehen. Nun war Moisling spielbestimmend und konnte in der 52. min. die nun verdiente Führung erzielen. In der Folge erarbeiteten sich die Moislinger eine Vielzahl weiterer Chancen, ohne dabei was Zählbares rauszuholen.  In der 71. min. begann der große Tag des Björn Bornemann. Kurz zuvor eingewechselt konnte er den Ausgleich erzielen und brachte das Team zurück auf den Pokalkurs. 2 Minuten später hatte der LSC erneut die Chance durch einen gewaltigen Freistoß von Gandl, den der Moislinger Keeper knapp über die Latte lenken konnte. Dennoch blieb es Moisling vorbehalten erneut in Führung zu gehen. In der 85. min. erzielten sie die erneute Führung und sahen schon als die verdienten Sieger aus. Aber der LSC bewies unbedingten Willen und konnte nur eine Minute später in Person von Martin Ryll, durch einen wunderschönen Distanzschuss erneut ausgleichen. Somit hieß es Verlängerung.
Da der LSC bereit 3 Mal gewechselt hatte, mussten alle Spieler durchhalten. Es war das dritte Mal, dass das Team in dieser Pokalsaison in die Verlängerung musste.

Und die Verlängerung begann mit einem Paukenschlag. Ein Moislinger wurde im Strafraum zu fall gebracht und der sehr souveräne Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Moisling ließ sich diese Chance nicht nehmen und erzielte erneut zum dritten Mal die Führung. Aber an diesem Tag sollte es für die Rot Weißen nicht sein. Die LSC-Truppe bewies eine riesen Moral und konnte 8 Minuten später den erneuten Ausgleich erzielen. Nach einer schönen Ecke stieg Björn Bornemann hoch und erzielte per Kopf den erlösenden Ausgleich. Die Moislinger waren geschockt und der LSC hatte sogar die Möglichkeit noch in der 118. min. durch Niklas Pabst die Führung zu erzielen. Aber es sollte anders kommen und somit musste das Spiel durch Elfmeterschießen entschieden werden. In diesem Glücksspiel versagten die Nerven der Moislinger und am Ende konnte der LSC das 1. Mal diesen Pokal gewinnen. Der Traum wurde wahr. Der Rest ist Geschichte! An dieser Stelle noch tröstende Worte an die unterlegenen Moislinger. Sie haben in einem unglaublich spannenden Spiel sich erneut als sehr faire Truppe gezeigt und hätten diese Trophäe ebenfalls verdient. Auch das Schiedsrichtergespann hat an diesem schönen Pokaltag einen sehr guten Job abgeliefert. Aber bedanken möchte ich mich bei den Herrenmannschaften des LSCs. Eine solche Geschlossenheit von 1. und 2. Herren findet man in Lübeck selten und dies war der Schlüssel zum Erfolg. Bezeichnend ist, dass Björn Bornemann zwar Spieler der 1. Herren ist, sich aber im Laufe der Saison zu einem sehr wichtigen Spieler für die 2. Herren entwickelt hat. Ein besonderer Dank gilt auch den Spielern die am heutigen Tag nicht zum Einsatz gekommen sind, obwohl sie einen solchen verdient hätten. Ohne deren Hilfe wäre ein solcher Tag nicht möglich gewesen.

LSC: 1: Gregor, 2: Dörr, 3: Gandl, 4: Ryll, 5: Kreutzfeld, 6: Lübker, 7: Anik, 8: Schulz, 9: Braatz, 10: Fust, 11: Pabst.

VERBANDSLIGA SÜD-OST


Oldenburger SV – Eintr. Groß Grönau   1:1  (0:0)

Nach dem Sieg über Spitzenreiter Breitenfelde (1:0) reichte es gegen Grönau „nur“ zu einem Remis. „Das schwere Samstag-Spiel steckte noch allen in den Knochen, daher sind wir zufrieden mit dem Ergebnis“, meinte Liga-Obmann Helge Panten. Bis zur Pause entwickelte sich ein langweiliger Osterkick mit wenigen Strafraumszenen, nach dem Wechsel wurde die Partie dann lebhafter. In der 54. Minute konnten die Gastgeber dann endlich jubeln, eine Freistossflanke von Felix Wenn nickte Philip Nielsen per Kopf ein. Doch auch Grönau beteiligte sich intensiv am Spielgeschehen und glich verdient aus. Sascha Woelki (68.) traf vom Sechzehner aus dem Gewühl heraus. Pech hatte Nielsen noch mit einem Lattenkracher (80.). „Das hätte der Sieg sein können, doch Grönau war immer gefährlich, Marcel Heisler musste öfters all sein Können unter Beweis stellen“, erkannte Panten die Leistung der Grönauer fair an.

Oldenburg: Heisler – Sager, Schön, Lindhorst, Schröder, Petyrek (83. Emmrich), Rosenthal, Nielsen, Gottorf, Wenn (83. Prieß), Kowski (74. Lammert).

Grönau: Lohmann – F. Lau, Sahmkow, Hein, Wulff, Iwuoha, Moldenhauer (70. Hartleben), Borja (81. F. Hahn), Woisin, Woelki (46. Vogel), Pajonk.

TuS Lübeck – TSV Malente   2:0  (0:0)

Vier Punkte heimsten die TuS`ler am Osterwochenende ein, verließen damit nach sechs Wochen endlich wieder die Abstiegsränge. „Wir schießen endlich wieder Tore“, sagte Trainer Nils Willert mit einem freudigen Lächeln. Schon im ersten Durchgang suchten die Hausherren die Entscheidung, doch Geburtstagskind Kevin Dziavlowski und Kenneth Willert verzogen knapp. Die beste Möglichkeit vergab Beytullah Bilgen, sein Schuss entschärfte Björn Rohde glänzend. Nach dem Wechsel machte TuS weiter Druck, doch erst in den letzten zwanzig Minuten wurden sie dafür auch belohnt. Nach einem Freistoss von Bilgen musste Peter Yeboah (72.) nur noch den Kopf hinhalten, eine Flanke von Dziavlowski vollendete Willert (78.) per Direktabnahme zum verdienten Sieg. „Wie schon gegen Dornbreite sind wir wieder als Team aufgetreten. Mit dieser Einstellung schaffen wir auch den Klassenerhalt“, ist Willert sehr optimistisch.

TuS: Gaglar – Swoboda, Poch, Rivera, Goldbach, Yeboah, Willert, Kreft (79. Stellbrinck), Bilgen, Dziavlowski (76. Arp), Karau (56. Tombers).

Malente: Rohde – Kroll, G. Khames, C. Lesch, Matzanke, Junge, Förster, S. Lesch, Meyer, Kohn (70. Kahveci), Kardell.

BSSV – TSV Pansdorf   2:1  (1:0)

Nach dem schwachen Auftritt in Lensahn (1:3) überraschte der BSSV zwei Tage später mit einem 2:1 über Favorit Pansdorf. Die Gäste übernahmen schnell das Kommando, Büchen stand tief und kompakt in der Abwehr und überraschte immer wieder mit schnellen Kontern. Diese Rechnung sollte am Ende aufgehen. Schon in der 7. Spielminute überrumpelte Ben Sanogo-Willers mit einem Steilpass die gesamte Pansdorfer Abwehr, Kay Wieckhorst vollendete den mustergültigen Konter zur Führung. In der kampfbetonten Partie brachte ein weiterer schneller Vorstoß der Meins-Elf den zweiten Treffer. Wieckhorst (68.) vollstreckte diesmal eine Vorlage von Malte Hahn. In der spannenden Schlussviertelstunde wurde Hahn dann noch zum Unglücksraben. Ein Schuss von Timo Kirstein (76.) „parierte“ er im Stile seines Keepers mit der Hand auf der Linie, die Rote Karte und Elfmeter waren die logische Konsequenz. Kirstein (78.) ließ sich diese Chance nicht entgehen, am Ende blieben jedoch drei wichtige Punkte am Waldsportplatz. „Das war heute eine tolle Teamleistung. Nach der Leistung in Lensahn eine klare Steigerung“, war Trainer Henning Meins zufrieden, hofft aber, „dass wir uns auswärts auch endlich so präsentieren“.

BSSV: Bodenbach – Schlichting, Gleu, Trilck, Sievert, M. Hahn, Schleede, Hamann, Sanogo-Willers (79. Krüger), Möhrmann (70. Nitsch), Wieckhorst (85. Schuster).

Pansdorf: Möller – Albrecht, Basse (66. Mielke), Bierhals (59. Block), Landsberg, Jaacks, Kirstein, Farklas, Weiss, Simon, Stau (22. David).

TSV Neustadt – SSC Hagen-A.   2:5  (0:3)

Äußerst bitter startete der TSV in Partie. Julius Fischer (6.) verschoss zunächst einen Elfmeter, fast im direkten Gegenzug lag man durch Rico Pohlmann (8.) im Rückstand. Dann verpasste Markus Viöl aus zwei Metern das 1:1. „Die Anfangsphase war schon ein kleiner Schock für uns, danach kamen wir nicht mehr richtig auf die Beine“, erklärte Trainer Harald Jöllenbeck. Auf gegnerischer Seite wurde Rico Pohlmann zum überragenden Spieler und erzielte bis zur Pause (20., 33.) einen lupenreinen Hattrick. Unter der guten Leitung von Schiedsrichter Patrick Bennsen (Segeberg) erzielte R. Pohlmann (63.) nach dem Wechsel seinen vierten Streich, Hauke Iwersen (79.) erhöhte auf 5:0. Nun verlangsamte der spielstarke SSC sein Tempo, so kam der TSV durch Ulf Müller (82.) und einem Eigentor von Jan Danger (85.) noch zur Ergebniskosmetik. „Die Luft wird immer dünner, das war es wohl für uns mit der Verbandsliga“, sprach es Burkhard Engelking auf Bezug der neun Punkte Rückstand realistisch aus. „In unserem ruhigen Umfeld wurde ein Neuanfang schon klar besprochen, es verlässt wohl nur ein Spieler die Mannschaft“, so Engelking.

Neustadt: Bibo – Timm-Holz, Thomsen, Ma. Klukas (47. Walter), Mi. Klukas (61. Müller), Viöl, Fischer, Sievers, Meyer, Preus (72. Tegler), Mews.

Hagen-A.: Block – Hausberg, Stein, Klamt, D. Lantz, K. Pohlmann (61. Last), Twachtmann (46. Iwersen), Gussone, R. Pohlmann, Weltin, Janelt (68. Danger).

KREISLIGA LÜBECK/LAUENBURG


Borussia Möhnsen – TSV Gudow   4-3

Die Mannschaft spielt wieder mit den Nerven der Fans, nach dem irren Sieg gegen Vorwerk, dem nervenaufreibenden Spiel in Güster folgte am Ostersamstag der Krimi gegen den TSV Gudow. Zum Spiel, die Borussen, die auf die Jundo Brüder verzichten mussten, kamen gut ins Spiel. Bereits nach 4 Minuten gab es nach einem Foul an Matthias Kock Elfmeter. Da der etatmäßige Schütze Felix Stamer auf der Bank Platz nehmen musste, übernahm Kapitän Björn Hoffmann die Verantwortung und traf zur frühen Führung. Nach knapp 10 Minuten kam ein Bruch ins Möhnsener Spiel, die Gäste aus Gudow wurden besser und übernahmen das Kommando. Auch wenn der TSV sich nicht viele Chancen erarbeitete, hatten die Borussen in dieser Phase Glück. Fast aus dem Nichts fiel dann aber das 2:0. Der starke Markus Buer hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und mit einer perfekten Flanke Sturmpartner Robin Freund bedient. Sein Kopfball landete unhaltbar zum 2:0 im Tor des TSV. Danach war es wieder ein offenes Spiel, große Chancen blieben bis zur Pause aber Mangelware.

Mit Beginn der 2.Halbzeit wollten die Borussen natürlich schnell das 3.Tor und damit eine Entscheidung in diesem Spiel. Robin Freund verfehlte in der 50. Minute nur knapp das 3:0, quasi im Gegenzug wurden die Borussen dann aber kalt erwischt. Nach individuellen Fehlern im Abwehrbereich verkürzte der TSV auf 1:2. Sichtbar geschockt wirkten die Borussen dann einige Minuten planlos und das nutzte der TSV Gudow gnadenlos aus. Mit einem Tor des Jahres war der 2 Tore Vorsprung innerhalb von wenigen Minuten verspielt. Die Möhnsener kamen aber wieder zurück und zeigte erneut eine starke Moral. Nach einem Eckball von Markus Buer traf Routinier Daniel Schlingelhof per Kopf zum 3:2. Die Führung sollte aber wieder nicht lange halten. Ein weiterer individueller Fehler und es stand 3:3. Jetzt spielten beide Mannschaften auf Sieg, das bessere Ende sollten aber die Jungs von Denis Clausen haben. In der 90. Minute konnte Daniel Schlingelhof einen weiten Einwurf von Mario Bonuccelli zum umjubelten Siegtreffer einköpfen. Die 4-minütige Nachspielzeit war geprägt vom Kampf! Matthias Kock sah nach wiederholtem Foulspiel noch die Gelb/Rote Karte. Nach 94 Minuten war dann Schluss und der Jubel riesengroß. In einer starken Borussen Mannschaft ist besonders die Leistung von Markus Buer zu erwähnen.

Phönix Lübeck – Ratzeburger SV   0-1

Nach der bitteren Niederlage zwei Tage zuvor ging es für den RSV am Ostermontag zum 1. FC Phönix Lübeck und damit zu einem „Sechs-Punkte-Spiel“ im Abstiegskampf. Mit einem Sieg hatte es die Mannschaft somit selbst in der Hand, das Fußballwochenende doch noch versöhnlich abzuschließen. Von Beginn an ereignete sich ein offenes Spiel. Beiden Mannschaften war es  anzumerken, dass sie wussten, welche Bedeutung dieses Spiel hat. Phönix schaffte zunächst ein kleines spielerisches Übergewicht, kam jedoch nicht zu nennenswerten Großchancen. In der 10. Minute gab es die erste kritische Szene. RSV-Stürmer Lasse Zunker konnte in vollem Sprint aufs gegnerische Tor nur noch durch ein Foul von Phönix-Keeper Bade gestoppt werden. Dieser sah als vermeintlich letzter Mann aber nur die gelbe Karte. Den anschließenden Freistoß vergab Jan Weluda knapp. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Phönix den Druck, konnte aber nicht in Führung gehen. Der RSV setzte über die schnellen Stürmer Zunker und Pfeiffer den einen oder anderen Konter. Einer dieser Konter endetet kurz vor der Halbzeit darin, dass ein Schuss von Sven Knuth von einem Phönixer mit der Hand geblockt wurde. Den folgenden Strafstoß verwandelte Weluda kompromisslos zur 1:0-Führung aus Sicht des RSV.

Die zweite Halbzeit könnte man auch als Jens-Nickel-Show bezeichnen. Der RSV-Schlussmann stand in der zweiten Halbzeit im Mittelpunkt des Geschehens und war vermutlich der Spieler mit den meisten Ballkontakten. Phönix kam deutlich stärker aus der Pause und nahm jetzt das Spiel in die Hand. Der RSV beschränkte sich zunehmend auf die Defensive und tat alles dafür, den knappen Vorsprung zu halten. Die Phönixer Angriffsbemühungen wurde entweder schon von der RSV-Abwehr unterbunden oder spätestens vom überragenden Nickel pariert. Der RSV setzte nur noch vereinzelte Konter. Diese Spielweise prägte die zweite Halbzeit und endete letztendlich mit dem Schlusspfiff in der 96. Spielminute. Ein Spiel, das nicht für schwache Nerven geschaffen war und sicherlich mit einem glücklichen Ende für den RSV, denn Phönix fand bis zum Ende kein Mittel, um den Ball über die Linie zu bringen. Dem RSV merkte man an, dass man etwas gut zu machen hatte, kämpfte man doch als Team und mit einer deutlichen Leistungssteigerung für die drei Punkte. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung sind neben Torwart Jens Nickel die anderen vier Defensivakteure, Oliver Knuth, Julian Schön, Torben Pfeiffer und Sascha Böckmann mit sehr guten Zweikampfwerten hervorzuheben.

Türkischer SV – GW Siebenbäumen   1-1

Auch wenn aus dem GWS "Aufstiegs ICE" eine Regionalbahn geworden ist. Wir rollen Richtung Verbandsliga. Beim nun Tabellenzweiten, wurde eine gerechte Punkteteilung erreicht.  Lagen die Vorteile in der ersten Halbzeit auf Seiten der Gastgeber, so hatten wir gerade nach dem Ausgleichstreffer selbst die Möglichkeit einen Sieg zu erzielen. Und auch in den restlichen sieben Spielen geht es vorrangig um das Ergebnis. Das wissen natürlich auch unsere Spieler, was leider doch zu der einen oder anderen "Kopfbremse" führt. Die Lockerheit der ersten Spiele ist nicht mehr da, wohl wissend das wir etwas erreichen können. Das ist ein ganz normaler Vorgang (siehe Dortmund). Trotzdem werden wir in den nächsten Spielen die Punkte, die für das geplante Ziel "Verbandsliga" benötigt werden, holen.

Unser nächster Gegner (AKM), der uns am grünen Tisch zwei Punkte "genommen hat", außerdem für die schwere Verletzung von Marc Kliesmann verantwortlich ist, des Weiteren eine klare Vereinbarung zwischen den beiden Vereinen bisher nicht umgesetzt hat, wird auf dem Platz zu spüren bekommen wie GWS über diese Vorkommnisse denkt. Auch wenn die heutigen Spieler nicht für die oben geschilderten Vorkommnisse verantwortlich sind.  AKM stellt ein "neues Team".

Borussia Möhnsen – TSV Kücknitz   2-0

Die nächste Oster-Auswärtsreise führte uns zum entferntesten Gegner der Liga, zur Borussia aus Möhnsen. Die Gastgeber standen vor der Partie mit 21 Punkten direkt vor uns, damit war klar, dass wir mit einem Sieg einen Konkurrenten hinter uns lassen, mit einer Niederlage jedoch den selbigen ziehen lassen. Leider ist unsere Personaldecke wie immer angespannt und wir mussten auch diesmal Hilfe aus der zweiten Herren und aus der alten Herren in Anspruch nehmen. Die Partie auf der Fußballwiese in Möhnsen begann ausgeglichen, Möhnsen mit mehr Spielanteilen aber ohne zwingende Tormöglichkeiten, wir mit gelegentlichen Angriffen, die aber die letzte Konsequenz vermissen ließen. So ging es Leistungsgerecht mir 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Wechsel war Möhnsen etwas entschlossener und in der 57. Minute mussten wir nach einem Eckstoß das 1:0 der Gastgeber hinnehmen. Der anschließende Anstoß, wurde dann schnell hergegeben und nach einem Stockfehler konnte der Angreifer der Borussen nur eine Minute später flach auf 2:0 erhöhen. In der Folgezeit versuchten wir es meist mit langen Bällen vor das Tor der der Gastgeber zu gelangen. In der 70 Minute sah T. Grallert nachdem er gefoult wurde die rote Karte, da er sich zu einem Tritt hinreißen ließ. In der 75. Minute wurde nach einem langen Ball ein Treffer für uns abgepfiffen, nachdem Stürmer und Torwart außerhalb des Fünfmeterraums hoch zum Ball stiegen, der Torwart zu Boden und der Ball ins Tor trudelten. So endete diese Partie mit 2:0 für Möhnsen und wir müssen nächste Woche gegen den Ratzeburger SV dringend punkten, dass es ansonsten finster aussieht im Abstiegskampf.

Wie Unwichtig Fußball manchmal ist, hat uns dieses Wochenende gezeigt. Wir alle trauern um Michael Grieger, der am Wochenende nach langer Krankheit verstorben ist. Wir werden Dich nicht vergessen...