FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Montag, 8. Oktober 2012

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Schiedsrichter KFV Lauenburg





Habe die Schiedsrichter-Homepage hier jetzt  auch in der linken 
Spiele verlinkt… stimmt mal alle mit ab, interessante Auswahl…



Mittwoch, 3. Oktober 2012

Ein Leben mit Manchester City - »This is how it feels to be City!«



Ein Leben mit Manchester City - »This is how it feels to be City!«







Borussia Dortmund trifft heute Abend in der Champions League auf den englischen Meister Manchester City. Ein Gespräch mit Cyril Mintz und Martin Allweis, die seit über 60 Jahren Anhänger der Citizens sind.

Das ist mal wieder typisch City. Seit 44 Jahren sehnt sich dieser Klub nach der Meisterschaft, an diesem 13.Mai 2012 sollte das Warten ein Ende haben. Doch an diesem Tag gelingt nichts – wie immer, wenn es drauf ankommt. Citys Fans pflegen zu singen: »This is how it feels to be City, this is how it feels to be small. This is how it feels when your team wins nothing at all.« So fühlt es sich an, City zu sein, wenn du klein bist und dein Team absolut nichts gewinnt. Seit einem Dreivierteljahrhundert geht Cyril Mintz zu Manchester City, oft sagte er im Scherz, dass er nicht wisse, ob er eine Meisterschaft noch einmal erleben werde. Als sein Arzt ihm mitteilte, dass er einen Herzschrittmacher tragen müsse, antwortete er: »Das ist keine gute Idee, ich bin City-Fan.« Ein Leben mit einem Verein wie den Blues trainiert den Galgenhumor ungemein. Doch die Frage im Bob-Dylan-Stil blieb: Wie viele Wege muss ein Mann zum Stadion gehen, bevor er den größten Moment erlebt?

Cyril Mintz, wann waren Sie das erste Mal im Stadion?

Das war am Ostermontag 1937, ich war zehn Jahre alt. Wir fuhren mit der Straßenbahn hin, mein Vater setzte mich auf einen Wellenbrecher. Manchester City schlug Liverpool mit 5:1, im gleichen Jahr haben sie die Meisterschaft gewonnen. Und so wie City nun mal ist, stiegen sie in der folgenden Saison ab.


Woran erinnern Sie sich als Erstes, wenn Sie an die Fankurve von damals denken?

An »Onkel Joes Pfefferminzkugeln«. Vor den Stehrängen lief jemand hin und her, der Süßigkeiten verkaufte. Doch da man nicht so schnell nach unten durchkam, gab man einfach seine Bestellung und sein Geld durch. Die Münzen wanderten nach unten, von einem zum anderen, teilweise über 30 Reihen. Danach wurden die Süßigkeiten und das Wechselgeld nach oben durchgereicht.


Aber wahrscheinlich nur die Hälfte des Geldes, oder?

Nein, das gesamte Rückgeld kam oben an. Ich habe in all den Jahren nie gehört, dass etwas gefehlt hätte. Niemand hätte im Traum daran gedacht, Geld zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas heute noch möglich wäre, aber bis Mitte der sechziger Jahre funktionierte es. Es herrschte schlicht eine unglaubliche Gemeinschaft derer, die zusammen im Fanblock standen.


Was dachten die Fans, als mit Bert Trautmann kurz nach dem Krieg ein Deutscher im City-Tor stand?

Sie waren natürlich sehr, sehr skeptisch. »Es darf doch nicht sein, dass ein Deutscher in unserem Tor steht«, haben sie gesagt. Ich selbst hatte sehr viele Gespräche mit meinen Freunden darüber, ich habe ihn verteidigt. Und wenig später hat Trautmann so gehalten, dass man ihn einfach nur lieben musste. Seine Reflexe waren einmalig. Ich sage eins: Bert Trautmann war der großartigste Torwart, den ich gesehen habe – nicht nur von City, nicht nur in England, sondern in der Geschichte des Fußballs.

Auch Martin Allweis schwärmt von Trautmann, er und Cyril besuchten 1964 das Abschiedsspiel des legendären Keepers. Er liest aus einem alten Programmheft vor: »Trautmann zeigte wieder jene Paraden, die ihn zu einem der herausragenden Torhüter in Großbritannien werden ließen und wegen derer ihm selbst der Gegner applaudierte.« Allweis hat ganze Regale voller solcher Programmhefte. Sein größter Schatz ist jenes vom Spiel gegen Swindon 1965, dem Spiel mit der geringsten Zuschauerzahl in der Geschichte von City: 8015. »Und ich war dabei«, sagt er stolz.


Im Vergleich zu früher explodieren gerade bei Vereinen wie City die Gehälter der Spieler. Fällt es Ihnen eigentlich schwer, sich mit den heutigen Profis zu identifizieren?

Cyril: Früher sind die Spieler noch mit mir im Bus zu den Spielen gefahren. Ich musste einigen mal das Fahrgeld leihen. Damals haben sie 20 Pfund in der Woche verdient, was immer noch viel mehr war, als sich der Rest der Bevölkerung vorstellen konnte. Fußballspieler sollen schon gut verdienen, aber ich habe ein Magengrummeln, wenn sie mal eben 14000 Pfund an einem Abend in Las Vegas ausgeben.
Martin: Ein ehemaliger City-Spieler ging einmal in eine Bar in der Nähe von Manchester. Er blickte über die Getränkekarte auf der Suche nach dem teuersten Wein. Dieser kostete um die 200 Pfund. Er bestellte also diesen exquisiten Tropfen – und dazu eine Cola zum Mixen.

Cyril: Auf der anderen Seite kann ich mich erinnern, was beispielsweise 1936 los war, als City Peter Doherty für die damalige Rekordsumme von 10000 Pfund verpflichtete. Die Leute waren sehr aufgebracht, sie fragten: »Wie kann man so viel Geld für einen Fußballer ausgeben?« Letztendlich war Doherty einer der besten Spieler, die City je hatte. Er ist bis heute einer meiner Lieblingsspieler, doch ich mag auch David Silva sehr. Egal, wie viel er verdient. Was dieser Mann für ein Auge und ein Timing hat!


Durch die neuen Besitzer, die Scheichs aus Abu Dhabi, wurde City zu einem superreichen Verein. In Deutschland sieht man den Einstieg von Investoren skeptisch.

Cyril: Mich beängstigt diese Entwicklung. Im Fußball allgemein wird sehr viel durch Geld entschieden, somit auch durch Korruption. Ich kann nicht verstehen, dass jemand wie Sepp Blatter noch ernsthaft ein Amt bekleiden kann. Die geschmierten Funktionäre vergeben eine WM nach Katar, entschuldigt, aber da bekomme ich auch einen Katarrh.
Martin: Zu den Investoren bei City muss man allerdings sagen, dass sie bisher nicht versucht haben, in das operative Geschäft oder die sportlichen Belange einzugreifen. Letzten Endes kann man ohne das Geld von außen nicht mehr international konkurrenzfähig sein.


Hängt die Akzeptanz der City-Fans für die Investoren auch mit dem langgehegten Wunsch nach der Meisterschaft zusammen?

Cyril: Die Leute hier haben 44 Jahre lang auf den Titel gewartet, mit ihrem Klub sehr viel schlechte Phasen durchgemacht. Kann sein, dass ihnen für den Erfolg dann jedes Mittel recht ist.


Wie hart war die Zeit des Wartens für Sie?

Martin: Sehr hart. Ich war mal bei einem Pokalspiel in Oldham, City verlor gegen einen unterklassigen Verein bei Minustemperaturen, und ein kleiner Junge zog seinen Vater am Ärmel. Er sagte: »Mir ist kalt, ich habe Hunger, ich will nach Hause.« Der Vater antwortete: »Du bleibst hier und leidest mit City wie wir anderen auch.«
Cyril: Denk nur einmal an 1996. Alan Ball, einer der Weltmeister von 1966, war damals Trainer und gab seinen Spielern im letzten Spiel die Anweisung, auf Unentschieden zu spielen. Das war falsch, denn die Konkurrenten siegten alle. City stieg ab. Es ging runter bis in die dritte Liga. Ich hatte seit dem Jahr 1956 eine Dauerkarte, 40 Jahre lang. Dann mit 70 dachte ich, dass ich zu alt dafür werde, und bestellte sie ab. Im folgenden Jahr war es aber wieder um mich geschehen. Ich blickte auf die neue Jahreskarte und hätte weinen können. Darauf stand: »Jahre mit City: 1«.

Martin: Selbst als City drittklassig spielte, waren 30000 Fans im Stadion. Unvergessen ist das Spiel gegen Gillingham 1999 um den Aufstieg in die zweite Liga. City lag kurz vor dem Ende 0:2 zurück, viele waren schon gegangen, da schafften sie in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Der damalige Aufstieg rettete den Verein vor dem Kollaps. Ansonsten wären die Lichter wohl komplett ausgegangen.


Hat der 13. Mai 2012 die langen Jahre der Enttäuschung aufgewogen?

Martin: Das kann man wohl sagen. Cyril: Es war der beste Moment in den 75 Jahren mit City. 13. Mai 2012, Man City gegen Queens Park Rangers, 1:2, 91 Minuten und elf Sekunden gespielt. Noch eine Ecke, Silva bringt den Ball hoch herein, und Edin Dzeko köpft ihn aus vier Metern ins Tor. Martin Allweis steht auf, hält die Hände an die Wangen. Nur ein Tor fehlt. Die Menge rast. Und QPR schießt den Ball vor Erschöpfung nach dem Anstoß direkt ins Seitenaus. Über 93 Minuten sind vorbei, da spielt Sergio Agüero einen Doppelpass mit Mario Balotelli. Zwölf Meter vor dem Tor legt er sich den Ball noch einmal vor und schießt. Der Fernsehmoderator schreit: »Agüeeerooooo, City hat den Titel gewonnen. Ich schwöre, Sie werden so etwas nie wieder sehen. Schauen Sie hin, trinken Sie diese Momente.«  Nach dem Spiel und den Feierlichkeiten interviewt ein Fernsehteam Cyril Mintz auf dem Weg zum Auto. Er sagt: »Ich folge dem Verein seit 75 Jahren, ich war mal über 1,80 Meter groß, ein Junge mit lockigem Haar.« Dann zieht er seine Mütze und zeigt seine Glatze, er lächelt und sagt: »Schaut, was es aus mir gemacht hat.«

(Quelle: www.11freunde.de)

 

aus der aktuellen "Reviersport"...


Lokalausgaben Lübecker Nachrichten aus OD, HL, RZ, OH Verbandsliga Süd-Ost






Sonntag, 30. September 2012

Samstag, 29. September 2012

Donnerstag, 27. September 2012

Miro Klose und die Heldentat von Neapel



Nicht normal - Lazio-Stürmer Miroslav Klose hat im Spiel gegen den SSC Neapel ein mit der Hand erzieltes Tor beim Schiedsrichter zugegeben. Italien feiert die Fairness des Deutschen jetzt wie eine Heldentat. Zu Recht.


Lazio-Stürmer Miroslav Klose hat im Spiel gegen den SSC Neapel ein mit der Hand erzieltes Tor beim Schiedsrichter zugegeben. Italien feiert die Fairness des Deutschen jetzt wie eine Heldentat. Zu Recht. Und dann hauten sie so lange und heftig auf ihn ein, dass man Angst um Miroslav Klose haben musste. Fünf Minuten war die Serie-A-Partie zwischen dem SSC Neapel und Lazio Rom alt, als sich der deutsche Nationalstürmer den Klopfern auf Schulter und Kopf erwehren musste. Von überall her kamen Hände von Männern um Neapel-Trikot, sie wollten Klose nicht grün und blau schlagen, sie wollten ihn tätscheln, liebkosen, ihm ihren Respekt entgegen bringen. Miroslav Klose hatte sich soeben ein Denkmal im italienischen Fußball gesetzt. Stürmer schaffen das in Italien normalerweise durch Tore. Viele Tore. Wie sie fallen, warum sie fallen, ist eigentlich egal. Ein Schlitzohr wie Pippo Inzaghi, der sich schon vom schlechten Atem seiner Gegenspieler fallen ließ, um einen Elfmeter zu schinden, wurde in Italien wie ein Halbgott verehrt. In England hätte man Inzaghi vermutlich nach wenigen Wochen über den Kanal zurück auf den Kontinent gejagt. Umso begeisterter ist Italiens Fußball nach dem Vorfall vom gestrigen Abend.

In der 3. Minute hatte Klose das getan, wofür er von Lazio Rom bezahlt wird: Er erzielte ein Tor. Allerdings nicht mit dem Kopf, dem Fuß oder mit dem Hintern, Klose hielt seinen Arm in einen Eckstoß und bugsierte den Ball so ins Tor. Der Schiedsrichter hatte das Handspiel nicht erkannt, er entschied auf Tor. Neapel rastete aus. Wütende Spielertrauben bedrängten wahlweise die Schiedsrichter oder Miroslav Klose. Es wird Kloses Geheimnis bleiben, ob er sein Fehlverhalten ohnehin zugeben wollte, oder sich erst von den rustikalen Nachfragen der Gegenseite dazu genötigt fühlte, in jedem Fall meldete sich der Deutsche beim Schiedsrichter und bat ihn, das Tor nicht zu geben.
Moralapostel werden jetzt sagen: Was hätte Klose auch sonst tun sollen? Und ja, in einer perfekten Welt wollen Stürmer keine Tore mit der Hand erzielen, wollen Abwehrspieler den gegnerischen Spielmacher nicht verletzen und liegen sich Fans beider Seiten freudetrunken in den Armen. Das das nicht so ist, weiß inzwischen wohl auch der letzte Fußballignorant. Kloses Fairness ist deshalb nicht hoch genug einzuschätzen. In einer vom jahrelangen Beschiss arg gebeutelten Serie A, einst die beste Liga der Welt, kommt sein Geständnis beim Schiedsrichter einer Heldentat gleich. Auch deshalb hauten sie anschließend wie wild auf Kloses Kopf und Schultern ein – um ihm zu gratulieren. Wohl nur die allerwenigsten Stürmer im Profifußball hätten die Courage, beim Stand von 0:0 ein eigenes Tor aberkennen zu lassen. Lazio verlor anschließend übrigens noch mit 0:3.




Das Ergebnis interessierte nach dem Spiel allerdings nur die Lazio-Fans. der Rest des Landes feierte Miroslav Klose. »Dafür verdient er einen Preis«, forderte Neapels Kapitän Paolo Cannavaro direkt nach dem Schlusspfiff. »Bravo Klose, was für eine schöne Geste!«, titelte die »Gazetto dello Sport« enthusiastisch. Der Fairnesspreis ist Klose wohl nicht mehr zu nehmen. Dass sich der ehemalige WM-Torschützenkönig auch damit auskennt, zeigt, wie erfahren Klose längst ist – selbst in Sachen Fairness. Schon 2005 bat er den Schiedsrichter beim Spiel Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld einen Elfmeter zurückzunehmen. Damals allerdings führte Kloses Klub Werder schon mit 3:0, das Spiel war entschieden und einige Beobachter fragten sich anschließend, ob Klose auch beim Stand von 0:0 so ritterlich gehandelt hätte.

Solche Nachfragen bleiben Klose jetzt sicherlich erspart. Italiens Fußballfans sind dankbar für jede Geste, die dem so angekratzten calcio ein Stück seiner selbst verursachten Hässlichkeit nimmt. Das sah denn auch die »Gazetto dello Sport« so: Im »kranken Fußball«, so das Massenblatt, sei Klose »eine Anomalie«. (Quelle: 11freunde)

Montag, 24. September 2012

Samstag, 22. September 2012

FC Sylt verkündet Rückzug aus der SH-Liga




 Volker Koppelt hat keine Lust und keine Energie mehr. Das 0:10 beim SV Eichede war der Schlusspunkt für den FC Sylt in dieser Schleswig-Holstein-Liga-Saison. Immobilienmakler Koppelt zieht die Mannschaft zurück. Ob es in der nächsten Saison in der Verbandsliga Nord-West weitergeht, vermag er noch nicht zu sagen. Das Spiel gegen Schleswig 06, das am Sonnabend im Itzehoer Stadion stattfinden sollte, wo der FC Sylt in dieser Saison spielte, wird nicht angepfiffen. „Bei der Stadt Itzehoe, die uns das Stadion zur Verfügung gestellt hat, muss ich mich entschuldigen“, sagt Koppelt. „Aber wir haben mit dieser Mannschaft die Qualität nicht.“ Der FC Sylt war ein Ein-Mann- und ein Eine-Mannschaft-Unternehmen. Um die vom Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband vorgeschriebene Jugendarbeit nachweisen zu können, kaufte sich Koppelt in Tönning ein, wo eine Spielgemeinschaft Eiderstedt/Sylt für eine C-Junioren-Mannschaft entstand. Dagegen konnte der SHFV nichts einwenden. Bei der Erteilung von Spielberechtigungen sei, sagt Koppelt, aber bisweilen das Tempo verschleppt worden.

Neue Spieler brauchte der Sylt-Macher in großer Zahl. Ende August habe er dem damaligen Spielertrainer Berkan Algan drei Akteure in den Kader stellen wollen, die dieser rigoros ablehnte. Als Koppelt den Trainer an dessen Pflichten als Angestellter erinnert habe, sei die Elf zum Kreispokalspiel unter der Woche nicht angetreten. Der Sponsor: „Am 30. August war die Mannschaft weg, am 31. August endete die Wechselfrist. Wie soll ich über Nacht eine neue Mannschaft zaubern? Deshalb musste ich die Notbremse ziehen.“ Nicht nur offiziell sei gegen den FC Sylt und seinen Sponsor gearbeitet worden. „Mein Sohn, der vor dem Abitur steht, wurde in der Schule angefeindet“, sagt Fußball-Enthusiast Koppelt, der aber auch die Talfahrt bis auf den letzten Platz nicht mehr ertragen wollte. „Für die Rückrunde hatte ich von guten Leuten wie Ex-Profi Nico Patschinski die Zusage. Wir wollten freitags unter Flutlicht in Itzehoe spielen.“ Nur wäre der FC Sylt unter diesen Umständen bis dahin abgeschlagen gewesen. (Quelle: www.sportplatz.sh)

Lauenburger Fußball querbeet









Montag, 17. September 2012




11FREUNDE SPEZIAL "Football's Coming Home - Die Geschichte des britischen Fußballs"


Die halbjährig erscheinende Sonderheftreihe 11FREUNDE SPEZIAL präsentiert mit der Ausgabe 02/2012 "Football's Coming Home - Die Geschichte des britischen Fußballs". Auf 130 Seiten bietet das SPEZIAL spannende Reportagen und Interviews, sowie das Porträt des berühmten Stadionarchitekten Archibald Leitch zur bewegten Geschichte des Glasgower Derbys "Old Firm", ein Gespräch mit dem Nationalmannschaftskapitän und trockenen Alkoholiker Tony Adams, die Erinnerungen von Karl-Heinz Riedle an aufregende Jahre in der Premier League sowie die Legende von "Attila the Stockbroker", der mit vielen anderen Fans des heimatlosen englischen Klubs "Brighton Hove Albion" für ein neues Stadion kämpfte und am Ende den Bau der neuen Spielstätte erwirkte. Redakteur Andreas Bock erzählt in "Boxing Days" die Geschichte von Cass Pennant, der sich in den Siebzigern der berüchtigten Hooliganbande "Inter City Firm" anschloss - das Porträt eines Lebens zwischen Rassismus, Verbrechen und West Ham United.

In "This is how it feels to be City" sprechen Cyril Mintz, der seit 75 Jahren treuer Anhänger von Manchester City ist, und dessen Kumpel Martin Allweis, der die gleiche Leidenschaft seit 60 Jahren teilt, über Freud und Leid, sowie über die City-Legenden Bert Trautmann und David Silva. In "Sekunde Null" geht es um das dramatische Spiel zwischen dem FC Liverpool und Arsenal London am Saisonende 1989 - ein Spiel, das am Ende einer von Gewalt und Katastrophen geprägten Dekade zur Katharsis für den englischen Fußball wurde. Als der Widerstand der Turnväter endlich gebrochen war und die Jugend auch in Deutschland Fußball spielen durfte, brauchte sie fachkundige Trainer. Die Briten halfen. Ihr Einfluss wirkt bis heute, wie Christoph Biermann in "Die Missionare" zu berichten weiß. Außerdem im Heft: Beeindruckende Fotostrecken, welche die britische Fankultur und die Gesichter des englischen Amateurfußballs zeigen und beeindruckende Titelbilder von Stadionmagazinen.

Samstag, 15. September 2012