FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 15. September 2009



SV Müssen – Möllner SV II 1-6 (0-2)


Nach zwei Wochen Pause wollte sich der SV Müssen in einem besseren Licht zeigen. Das Spiel gegen Elmenhorst war vergessen. Die Trainingsbeteiligung der letzen Wochen war sehr gut und so ging man gut vorbereitet in das Spiel. Das Spiel lief von Beginn an sehr flott über das Grün. Müssen spielte gefällig und Mölln war auch bestrebt nach vorn zu spielen. Nach ca. 20.Minuten die erste größere Chance für Müssen. Ein Schuss aus achtzehn Metern konnte der Möllner Keeper auf dem feuchten Grün zur Ecke klären. In der 26. Minute tauchte Orhan Avci nach einer tollen Kombination frei vor dem Möllner Keeper auf. Den Schuss jedoch konnte dieser auch entschärfen. In der 32. Minute dann der Schock für Müssen. Orhan Avci verliert den Ball an einen Möllner Angreifer, der seinen Partner in den Strafraum schickt, der an der Grundlinie von Sebastian Brandt gelegt wird. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und es Stand 0:1. In der Folgezeit passierte nicht mehr viel. In der 46. Minute eine Verwirrung im Strafraum von Müssen und ein Möllner schießt den Ball aus vierzehn Metern an den Innenpfosten und von da aus rein. Mölln führt in Müssen 2:0!!Halbzeit!!


Verletzungsbedingt musste Müssen in der Abwehr etwas umstellen. In der 49. Minute verliert ein Müssener Abwehrspieler erneut den Ball an einen Möllner, welchen diesen dann quer durch den Strafraum spielt und einen Mitspieler findet. Dieser schießt den dann an den Innenpfosten wovon der Ball dann an Scherings Bein springt und vom Bein zum 0:3 ins eigene Tor. Müssen konnte sich über die komplette Spielzeit diverse Chancen erarbeiten, welche aber kläglich vergeben wurden. In der 64. Minute versucht unser Libero Sebastian Brandt einen Gegenspieler auszuspielen und verliert den Ball an diesen. Der läuft auf das Tor zu und versenkt das nächste Geschenk zum 0:4. In der 71.Minute Foul an einem Müssener im Möllner Strafraum und es gab Elfmeter. Den versenkte Orhan Avci zum 1:4. Müssen hatte ja die diversen Chancen wie beschrieben aber konnte das Ergbnis nicht verbessern.


Nach einer Ecke für Müssen folgte der Konter der Möllner. Langer Ball- kein Müssener zu sehen- rein in den Strafraum- quer gespielt- Ein Möllner ist mitgelaufen- kein Müssener zu sehen- TOR. 1:5 in der 87. Minute. Das letzte Highlight kommt von Müssen. Sebastian Brandt nach Bildnote 7 verliert den Ball wieder gegen einen Möllner welcher freistehend zum 1:6 einnetzte. Die Katastrophe war Perfekt. Nächste Woche geht es nach Sahms zum Spitzenspiel Letzter gegen Vorletzter. Vielleicht sollten wir da wenigstens gewinnen???!!! (Quelle: www.sv-muessen.blogspot.com)


Tore: 0:1 32.Min., 0:2 46.Min., 0:3 49.Min., 0:4 64.Min., 1:4 Avci 71.Min., 1:5 87.Min., 1:6 90.Min.


SV Müssen: Förster-Brandt-Müller-M.Hanck-Stange-Bamberg-Schering-Malik-Pertiller-Avci-Son-Cardash-Hase



SV Mustin – BSSV III 5-0 Wertung

Wegen "Nagelbettentzündung" muss die Dritte weitere drei Punkte verschenken! Diesmal gar ohne zu spielen! Nachdem zwei Spieler mal wieder erst am späten Samstagnachmittag abgesagt hatten, war es für Trainer Andreas Martel, der sich mal wieder vergebens bemühte, unmöglich für den Sonntag eine halbwegs durchschlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen! Vielleicht kann man froh sein, dass das Spiel abgesagt wurde, denn bei der Moral und dem Engagement, das einige Spieler der Dritten im Moment zeigen, wäre es schwer gewesen mit weniger als 5 Gegentoren zu verlieren! Auch am nächsten Samstag, wenn Kreisligaabsteiger Steinhorst, die gerade die Zweite mit 2:1 besiegen konnte, zu Gast ist, wird es sehr schwierig auch nur einen Punkt zu holen, wenn sich die Einstellung einiger Spieler nicht deutlich ändert! (Quelle: www.bssv.info)


SSV Güster – TSV Berkenthin II 9-0 (5-0)


Eine einseitige Partie, die nach einer sonnigen ersten Halbzeit und einer verregneten zweiten Halbzeit 9:0 (5:0) endete. Schon früh wurden die Berkenthiner in Ihre eigene Hälfte gedrückt. Nach ersten Annährungsversuchen der Güsteraner Offensivabteilung wurde das erste Tor in der 8. Minute nach einem missglückten Abstoß des Berkenthiner Torwarts durch Kossowski erzielt (1:0). Die Tore folgten nun im Minutentakt. Kossowski erzielte den zweiten Treffer in der 14. Minute, nachdem er nach einer gelungenen Kombination über den rechten Flügel nur noch zum 2:0 einschieben brauchte. Das 3:0 wurde über den linken Flügel vorbereitet, als ein Pass in Tiefe Hauschild erreichte, der darauf Zweikampfsieger blieb und Jessen den Ball vor Tor das legte. (20. Min.) Auch das 4:0 in der 26. Min. war sehenswert. Kossowski setzte einen dirketen Freistoß aus 20 Metern scharf und flach ins Torwart Eck. Kossowski stellte in 36. Min. wiederum seine Kaltschnäutzigkeit vor dem Ton der unter Beweis und sorgte nach Vorlage von Burmester für den Halbzeitendstand von 5:0.


Die zweite Halbzeit begann sogleich mit dem 6:0. Nach einer gut getretenen Ecke von Lewinski herrschte Verwirrung im Berkenthiner Strafraum und Jessen nutzte dies für seinen zweiten Treffer. In der Halbzeit eingewechselt wurden Berghof, Fl. v. Warburg und Lewinski. Alle eingewechselten Spieler fügten sich gut in die Partie ein. Das 7:0 fiel durch Jessen nach Vorlage von Berghof in der 63. und das 8:0 durch Berghof nach guter Vorbereitung von Jessen in der 73. Min. Lewinski kürte das Spiel in der 89. Min. mit einem satten Linksschuss aus 17,5 Metern zum 9:0 Endstand. (Quelle: www.guester-herren.de.vu)


SV Steinhorst – BSSV II 2-1 (0-0)


Erneute Niederlage wirft den BSSV in der Tabelle wieder etwas zurück. Mit dem Kreisliga-Absteiger aus Steinhorst erwartete man einen schweren Gegner, den man von Anfang an unter Druck setzen wollte. Gelingen wollte dies aber nicht so, vielmehr machten die Gastgeber in der Anfangsphase Druck. Die Büchener Defensive stand aber sehr gut, sodass der BSSV wenig zu ließ und keine großen Gefahren entstanden. Leider konnten im Mittelfeld wenig Kopfballduelle gewonnen werden und so blieben vereinzelte Angriffe und Torversuche über die Flügel eher Mangelware.


Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann endlich Fahrt auf. Nach einem Feistoß von der linken Seite konnte der BSSV jubeln. Hannes von Pirch schoss zunächst seinen Freistoß an den Pfosten, wovon der Ball aber gegen einen gegnerischen Abwehrspieler prallte und ins Tor flog. Dieses Tor beflügelte den BSSV leider nicht, sondern weckte Steinhorst auf. Nach vielen Unkonzentriertheiten fiel dann auch folgerichtig das 1:1. Die Gegner wurden nicht energisch gestört und so konnte eine Flanke in den Strafraum segeln und aus kurzer Distanz zum Tor eingeköpft werden. Auch das zweite Tor war eine Folge der fehlenden Aggressivität seitens der Büchener. Der Ball konnte nach einer Ecke einfach nicht aus dem Strafraum gebracht werden und so konnte Steinhorst aus wenigen Metern den Ball über die Linie drücken. In den letzten 15 Minuten blieb es dem BSSV verwehrt einen Ausgleichstreffer zu erzielen, weil Freistöße und andere Standards kläglich vergeben wurden.


Fazit: In der zweiten Halbzeit sah der BSSV nicht gut aus und hat es sich selbst zuzuschreiben, dass die Partie noch verloren ging. Der unbedingte Wille dagegenzuhalten und drei Punkte mitzunehmen war bei niemandem zu spüren und so steht man nun mit leeren Händen da. Im Heimspiel gegen Möhnsen muss man nun einige Schippen drauf legen, sonst kann man von einem völlig verkorksten Saisonstart sprechen. (Quelle: www.bssv.info)




Bor. Möhnsen – TSV Sahms 14-1 (5-1)


Ein Pflichtsieg und mehr nicht! Gegen das Schlusslicht aus Sahms sahen die Zuschauer zwar viele Tore, ein gutes Spiel war es aber nicht! Es ging 90 Minuten nur in eine Richtung, der Gegner aus Sahms kämpfte das gesamte Spiel über und wurde auch einmal für ihren Einsatz belohnt. Christoph Czygan eröffnete mit einem verwandelten Foulelfmeter den Torreigen in der 7. Minute. Weitere 4 Treffer folgten im ersten Durchgang und zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 5:1 mehr als entschieden.)



Mit Beginn der 2.Hälfte konnte sich auch endlich Dshivan Saleh in die Torschützenliste eintragen, ab der 69. Minute fielen dann die Tore fast im Minutentakt, den Schlusspunkt setzte Felix Stamer zum 14:1 in der Schlussminute mit einem Elfmeter. Nun geht es am Wochenende zur Verbandsliga Reserve des BSSV ins schöne Büchener Waldstadion, da wird es mit Sicherheit nicht so einfach wie heute. (Quelle: http://www.sv-borussiamoehnsen.de


Aufstellung Borussia Möhnsen: 1 Philipp Krüger - 2 Frederik von Elm, 5 Björn Hoffmann, 4 Tarik Saleh - 3 Matthias Kock, 8 Daniel Schlingelhof, 7 Robin Wind, 6 Felix Stamern, 10 Christoph Czygan - 9 Dshivan Saleh, 11 Robin Freund

eingewechselt: 13 Henning Eggers, 12 Tim Eiberg, 14 Ron Landahl

Tore: 1:0 Christoph Czygan (7.) (FE), 2:0 Robin Freund (9.), 3:0 Christoph Czygan (23.), 3:1 (24.), 4:1 Robin Freund (27.), 5:1 Matthias Kock (30.), 6:1 Dshivan Saleh (51.), 7:1 Dshivan Saleh (58.), 8:1 Robin Freund (69.), 9:1 Matthias Kock (71.), 10:1 Matthias Kock (74.), 11:1 Robin Wind (75.), 12:1 Dshivan Saleh (80.), 13:1 Christoph Czygan (85.) (FE), 14:1 Felix Stamer (89.) (FE)

KREISKLASSE B


SV Steinhorst II – Ratzeburger SV II 3-1


Der heutige Gegner im Punktspiel des RSV in der Kreisklasse B hieß SV Steinhorst 2. Hier wurden schon viele heiße Partien zwischen den beiden Clubs ausgespielt und auch die heutige begann mit einer starken Kampfphase auf beiden Seiten. Schon in den ersten 30 Minuten ergaben sich viele Torchancen für beide Vereine, diese blieben aber von den Steinhorstern und auch den RSVern ungenutz. Leider sollte in der 42’ Minute die Heimmannschaft die Nase vorn haben. Es gelang aus kurzer Distanz nach einem gravierenden Abwehrfehler auf Seiten des RSV der 1:0 Führungstreffer für den SV Steinhorst. Kurz danach fiel der Halbzeitpfiff.


Trainer Mirko Fischer wechselte das 1. Mal und brachte Veli Yasar im Mittelfeld, Patrick Awiszus rückte in den defensiven Bereich und Christian Lorenz wechselte in den Sturm. Florian Jahnig, der heute leider gegen seinen meist unfair agierenden Gegenspieler chancenlos war, musste das Spielfeld verlassen. Diese Veränderung sollte das Offensivspiel in der 2. Halbzeit deutlich beleben, wobei Veli Yasar eine starke Leistung bot. Ihm sollte auch der gut rausgespielte Ausgleich in der 50’ Minute gelingen. Doch leider war der RSV nicht in der Lage noch mehr Kapital hieraus zu schlagen. Anstatt eine Führung herauszuspielen, was durch zahlreiche Chancen absolut möglich gewesen wäre, merkte man wieder deutlich eine zu langsame und behäbige Spielweise. Die Bälle wurden nicht konsequent zu den freien Leuten gespielt. Daraus resultierte dann leider auch das 2:1 in der 65. Minute für den SV Steinhorst, wobei die Rot-Weiße Abwehr wieder keinen guten Eindruck machte.


Der RSV versuchte sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch das große Manko blieb stets der Pass zum Mitspieler. Dieser verlief mit fast grausamer Präzision ins Leere. In der 75’ Min. löste dann Mirko Fischer eine Defensivposition auf und brachte Ronny Mertins, der noch einmal sein Können nach einer Verletzungspause unter Beweis stellen sollte. Leider sollte der RSV aber als Verlierer vom Platz gehen. Es wurden bis zum Schlusspfiff noch 2 hochkarätige Chancen vergeben und die Heimmannschaft vermochte es in der 90. Minute auch noch das 3:1 zu erzielen. Wieder einmal zeigte das Spiel, dass der Zwoten des RSV noch viel Trainingsarbeit bevorsteht. (Quelle: www.rsvherren.de)

KREISKLASSE C


BSSV IV – TSV Seedorf/S. II 6-3 (2-1)

Die IV. Herren gewinnt auch das dritte Saisonspiel auf dem heimischen Kunstrasenplatz.

In diesem Spiel konnte Coach Winkler auf eine Mannschaft zurückgreifen, die ohne weiteres auch zwei Klassen höher antreten könnte. Allerdings merkte man der Elf an, dass sie so noch nie zusammengespielt haben. Das Spiel begann und von der ersten Minute drückte die Heimmannschaft den Gast aus Seedorf in deren eigene Hälfte. Doch das erste Tor erzielte der Gast in der 8. Minute. Hier sah die Abwehr und Keeper Matthay nicht gut aus. In der Folgezeit erhöhte der BSSV weiter den Druck und konnte so folgerichtig mit 2:1 in die Pause gehen. Hälfte zwei begann ähnlich, der BSSV stürmte und machte wenig Tore und der Gast nutzte die wenigen Chancen, um Ergebniskosmetik zu betreiben. Jeder wollte in Hälfte zwei Tore schießen und man ließ dabei die Defensive völlig außer Acht. Das bisher schwächste Spiel der Vierten. (Quelle: www.bssv.info)

BSSV: 1 Nobert Matthay, 2 Florian Kraak, 3 Sven Grothkopp, 4 Markus Menzel, 5 Sandro Beier, 6 Timo Stöwe, 7 Christian Heger, 8 Oliver Klangwart, 9 Christian Pries, 10 Bernd Barwanietz, 11 Andreas Kämpf, 12 Raphael Hanold, 13 Oliver Studt, 14 Alwin Jaschinski

Tore: 0:1 (8.), 1:1 Pries (26.), 2:1 Barwanietz (42.), 3:1 Barwanietz (47.), 4:1 Stöwe (57.), 5:1 Beier (62.), 5:2 (65.), 5:3 (71.), 6:3 Barwanietz (86.)

Montag, 14. September 2009

VERBANDSLIGA SÜD/OST vom SAMSTAG


NTSV Strand 08 – VfL Oldesloe 7-2 (4-1)


Mit einem weiteren Kantersieg bleiben die Hausherren weiterhin an der Tabellenspitze. Von Beginn an machte die Salomon-Elf Druck auf das VfL-Gehäuse und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Bis zur Pause war der Sieg unter Dach und Fach. Bastian Zeh (21.) eröffnete den Torreigen gegen überforderte Oldesloer. Kevin Rehberg (28.) und Ex-VfL`er Philipp Basch (34., 40.) schraubten das Ergebnis schnell in die Höhe. Nach dem Wechsel war der Gastgeber nicht mehr so engagiert, konnte die Führung aber weiter ausbauen. Kolja Schlichte (68.), und Ulf Müller (76., 81.) netzten zum Endstand ein. Für den VfL trafen Andy Baasch (FE, 45.) und Marco Starke (73.) per Eigentor. „Ein auch in der Höhe verdienter Sieg, spielerisch war das heute sehr stark“, sagte ein erfreuter Frank Salomon.


Strand: Harder – Goebel, Starke, Rehberg, Gohrke – Schlichte (75. Kähler) – Junker (67. Plähn), Borja (46. Müller), Stahl – Baasch, Zeh


Oldesloe: Brinkmann – Arndt, Bajrami (21. Dede), Kuhlke, Fischer, Zeka, Cetin, Baasch, Schönfeldt (83. Ibrahimi), Wriedt, Siegert (68. Jobmann)


Sereetzer SV – WSV Tangstedt 7-1 (3-1)


Auch die Sereetzer sorgten mit einem Schützenfest schnell für klare Verhältnisse, in einem wahren Sturmlauf siegten die Schwarz-Gelben haushoch. Mit dem Führungstreffer von Florian Ramm (15.) begann das Unheil für das Schlusslicht, zwei Minuten später schied Markus Helmchen nach einer Tätlichkeit aus. Ronny Tetzlaff (32., 35., 47.) erzielte mit einem Dreierpack die ersten Treffer für seinen neuen Verein, Philip Jahrling (50.), Christopher Strunck (66.) und Hasko Behrens (70.) erzielten die weiteren Tore. Zwischenzeitlich verkürzte Dennis Ungewitter (41.) für den WSV, Mark Gellersen sah noch Gelb/Rot (90.). „Von Beginn an waren wir konzentriert und haben alle Aufgaben erfüllt“, meinte SSV-Trainer Sven Sercander sehr zufrieden.


Sereetz: Müller – Ahrens, Behnke, Boye, Baetge – Strunck, Jobst (66. Klüver), Jahrling, Nowitzki – Ramm (56. Behrens), Tetzlaff (56. Wenchel)


Tangstedt: Martens – Neiber, P. Regel-Riebling, Mc Cann, Helmchen – Angsten, Ungewitter, T. Regel-Riebling, Perlowsky – Henkis (55. Gellersen), Kotsaoglanoglou



Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der letzten Woche, man verlor in Eutin 0:3, überrollten die Schwarz-Gelben Ihren Gegner aus Tangstedt mit 7:1. Dabei ist diese Niederlage für den Aufsteiger noch viel zu niedrig ausgefallen. Hätte man auf Sereetzer Seite noch mehr Konzentration bei der Chancenauswertung an den Tag gelegt, wäre ein zweistelliger Sieg möglich gewesen.

Nach einer internen Aussprache unter der Woche zwischen Mannschaft und Trainerteam wollte und sollte vieles besser werden. Und das wurde es auch. Trainer Sercander nahm einige Wechsel innerhalb der ersten Elf vor. Diese zeigten von der ersten Minute an, wer "Herr im Haus" ist. Den Torreigen eröffnete der wieder sehr fleißig und emsig rackernde Ramm nach schöner Vorarbeit von Nowitzki per Kopf. Bei Stürmer und Neuzugang Ronny Tetzlaff platze heute der vielzitierte Knoten (, endlich, es geht doch, vergab Tetzlaff noch in den Spielen zuvor sehr gute Chancen). Tetze traf in Halbzeit eins gleich zweimal und so stand es schon Mitte der ersten Halbzeit 3:0 für den SSV.

Nach einer dummen und unnötigen Roten Karte für Tangstedt wurde es für Sereetz dann ein besseres Trainingsspiel. Doch leider kassierte man wieder ein völlig unnötiges Gegentor nach einer Unachtsamkeit in der engeren Abwehr, das darf einfach nicht passieren!!

In der zweiten Halbzeit legte man zu Beginn dann gleich das vierte und fünfte Tor nach. Damit war das Spiel dann endgültig gelaufen. Auch nach diesem Spielstand versuchten die Gäste weiter in Höhe der Mittellinie auf Abseits zu spielen, was deutlich "in die Hose" ging. So schraubten die Gastgeber dann das Ergebnis auf 7:1, auch wenn es wie schon erwähnt deutlich höher ausfallen muss.

Jetzt spielt der SSV am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr beim Ligarivalen Siebenbäumen. Auch wenn die Siebenbäumer eine ganz andere Mannschaft als letzte Saison haben, ist dort noch eine Rechnung offen. Am Ende hieß es 1:8 aus Sereetzer Sicht!! (Quelle: http://www.sereetzer-sv.de)


Eutin 08 – Preußen Reinfeld 1-0 (0-0)


Mit einem knappen und glücklichen Erfolg sicherten sich die Rosenstädter den vierten Heimsieg in Serie. Preußen war über die gesamte Spielzeit ebenbürtig, scheiterten aber immer wieder im Abschluss. Patrick Witten und Ommeed Sindi vergaben die mögliche Führung der Gäste. Die Hausherren erreichten dagegen mit minimalem Aufwand das Maximale. Mit der ersten richtigen Torchance sorgte Florian Schumacher (48.) per Kopf für das Tor des Tages. Anschließend hatte Jörn Seegebarth mit einem Lattentreffer Pech. „Da war heute viel mehr drin, der Abschluss war unser großes Manko“, so Preußens Trainerhälfte Thomas Nilges.


Eutin: Kordts – Johannsen, Ahlers, Meyer, Schultalbers (90. Hallmann), Bork, Felix Riemann (78. Nils Riemann), Schläfke, Brunner (87. Savcenko), Reichenbach, F. Schumacher


Reinfeld: Rosema – To. Kutschke, Dordowsky (67. Bornemann), Rosin, M. Beeck, Witten, Seegebarth, Sindi, Sagwan, Döhring, Müggenburg (80. Curylo)

Donnerstag, 10. September 2009

ENGLAND ENTDECKT DIE SCHWALBEN


Diving Lessons


Wayne Rooney gilt den englischen Medien mittlerweile als Schwalbenkönig. Sein geschundener Elfmeter gegen Slowenien erregt die Gemüter auf der Insel. Lernen die Engländer endlich, was die ganze Welt schon kann?


Es war der Aufreger beim unbedeutenden Freundschaftskick England gegen Slowenien. Eine halbe Stunde war gespielt, als eine Flanke von der linken Seite in den Strafraum der Gäste segelte. Wayne Rooney und sein Gegenspieler Bostjan Cesar sprinteten dem Ball hinterher, eng umschlungen, wie das heutzutage üblich ist, der Engländer fiel hin, dabei auch noch dem Slowenen schmerzhaft auf den Knöchel. Der Schiedsrichter pfiff Elfmeter und zeigte dem Verteidiger Gelb.


Eine Szene, die nicht nur auf dem Platz, sondern auch in den englischen Medien mächtig Wellen schlug. Plötzlich gilt Rooney, der Mann mit dem Türsteherkörper und der Kneipenschlägeraura, als fallsüchtige Weichwurst und passionierter Tauchgänger. Der Rest der Welt schaut gebannt auf das Geburtsland des Fußballs und fragt sich: Haben die Engländer endlich das Schwalben gelernt?



Als Jürgen Klinsmann zu Tottenham Hotspur nach London wechselte, brachte er seinen Ruf als Schwalbenkönig gleich mit. Für den englischen Boulevard war er nur der »Diver« - eine Bezeichnung, die sich »Klinsi« dann auch bei diversen Gelegenheiten aus hunderten Kehlen in den Stadien anhören durfte. Der Weltmeister von 1990 (im Finale mit toller B-Note beim Flic-Flac nach dem Foul von Monzón) zeigte seinen Offensivriecher aber auch in dieser Frage und tauchte fortan nach jedem Tor bis auf die Grasnarbe ab. Der Diver machte den Diver und stopfte mit jedem Treffer den Stänkerern das Maul. Zu allem Überfluss nahm der deutsche Kapitän kurz darauf dann auch noch den EM-Pokal in der englischen Fußballkathedrale in Empfang. Und im Finale siegten die unfairen Teutonen anders als 74 oder 90 ohne den Hauch eines Schwalbenverdachts. Ein schwarzer Tag für alle Deutschland-Klischees auf der Insel.


Im englischen Fußball blieben Schwalben und Schauspielerei verhasst. »Wenn ein Engländer liegenbleibt, kann man davon ausgehen, dass er sich den Fuß gebrochen hat«, sagt Karl-Heinz Riedle, der vier Jahre in England spielte. Als »Air« Riedle im Dress von Liverpool einmal grundlos abhob, brannte sofort der Baum. »Da kam mein Gegenspieler direkt zu mir, hat mich am Trikot hochgezogen und gesagt ‚Das kannst du in Deutschland machen, aber nicht hier!’« Danach habe er es nie wieder probiert, sagt der Weltmeister von 1990. Apropos Weltmeister. Zwei unserer WM-Titel verdanken wir, zugegeben, gekonnten Schwalben. Na und? England verdankt seinen einzigen WM-Titel einem Tor, das keines war.



Die eigene Fairness im gegnerischen Strafraum stellen die Bewohner des britischen Königreichs gerne zur Schau – das wiederum mit nicht wenig Theatralik. »Wir Engländer sind zu ehrlich«, ließ sich am Wochenende John Terry, der Kapitän der »Three Lions«, im englischen Guardian zitieren. »Wir schmeißen uns nicht hin.« Oft würden sich englische Stürmer zu ihrem eigenen Nachteil verhalten und trotz unfairer Tacklings auf den Beinen bleiben, so der Chelsea-Spieler weiter.England zu ehrlich, um im FIFA-Haifischbecken zu überleben? Die Trendwende scheint bereits geschafft. Terry selbst wurde vor drei Jahren in einem Spiel gegen Blackburn der Schwalberei bezichtigt. Rooney, Terry, Beckham, Gerrard – die Liste der »gefallenen Engel«, die der Guardian flugs zusammenstellte, um die Diskussion anzuheizen, ist prominent besetzt. Noch amüsanter ist, dass ausgerechnet Wayne Rooney im Fokus der medialen Selbstzerfleischung steht. Rooney, der Kirmesboxersohn, der einem Premier-League-Kollegen einst nach dem Dinner seinen Faustabdruck in die Visage meißelte. Rooney, der eiertretende Rotsünder. Rooney, der den Falschspieler Ronaldo beim gemeinsamen Training »in Stücke reißen« wollte. Und dieser Rooney soll nun ein schlimmerer Schwalbenkönig als Hölzenbein, ein größeres Schlitzohr als Völler sein? Kaum glaublich. Und dennoch listet die englische Presse nicht weniger als sechs verdächtige Fälle des kantigen Nordengländers auf.



In dem Land, in dem man bislang Fußball- und Rugbypartien nur an der Form des Spielgeräts unterscheiden konnte, scheint schleichend eine neue Mentalität Einzug zu halten. Zu befürchten ist: Was die britischen Medien jetzt noch pflichtschuldigst monieren, werden sie spätestens in Südafrika billigen, ja fordern! Wenn Rooney und Kollegen jetzt auch noch das Elfmeterschießen für sich entdecken, ist der englische Fußball auf Jahre hinaus unschlagbar! Vielleicht hat Rooney als britischer Avantgardist den im Weltfußball seit Jahrzehnten gängigen »Zynismus« angenommen, den John Terry bislang in eigenen Reihen vermisste. Vielleicht aber fährt die Premier League nun auch die Ernte des Samens ein, der sechs Jahre lang von einem fallenden, lamentierenden, flehenden Portugiesen in Diensten von Manchester United gesät wurde. Hat Cristiano Ronaldo sich etwa nicht nur mit seinen einstigen Antipoden versöhnt, sondern ihm sogar seine besten Tricks beigebracht?

Noch sind nicht alle in der Premier League beschäftigten Spieler in die Kunst des vollendeten Schwalbens eingeweiht. Der Arsenal-Stürmer Eduardo bekam von der UEFA gerade wegen einer Flugeinlage mit Boden-, aber ohne Körperkontakt zwei Spiele Sperre aufgebrummt. Bereits die TV-Kommentatoren ließen sich nicht täuschen und entlarvten Edus Fall als astreinen Tauchgang. »Der Schiedsrichter wurde hinters Licht geführt«, war der einstimmige Tenor. Nottingham Forests legendärer Trainer Brian Clough, der mit seinem Team 1979 den Landesmeister-Pokal gewann, fragte seine Spieler damals in rhetorischster Weise: »Stellt euch vor, eure ganze Familie sitzt vor dem Fernseher, und ihr macht da den sterbenden Schwan. Wollt ihr, dass eure Mamis sich für euch schämen?« Cloughs Worte hallen in seiner Heimat noch leise nach, drohen aber bald endgültig in Vergessenheit zu geraten. Dann ist für das Dreilöwenteam endlich der Weg frei für den ersten Titel seit 1966. Welch glorreiche Aussicht!