Auch vom “LKF-Blog” die besten Genesungswünsche an Mario Hofmann!!!
Ralf Müllers
FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Lübeck - Kurz vor dem Weihnachtsfest bescherten sich die Alt-Herren-Fußballer der Möllner Sportvereinigung selbst: Sie gewannen das Hallenturnier des SC Buntekuh Lübeck.
Die Möllner landeten in ihrer Vorrundengruppe hinter dem NTSV Strand 08, aber vor dem 1. FC Phönix Lübeck, SC Buntekuh und USC Paloma Hamburg auf dem zweiten Platz. Im Halbfinale setzte sich die MSV nach Neunmeterschießen gegen ein Promiteam durch, in dem unter anderem die Ex-Profis Holger Behnert und Andre Gohlke kickten. Und auch im Endspiel behielten die Möllner nach Entscheidungsschießen die Oberhand. Hier trafen Nico Klotzeck, Jörg Dunkelmann und Claas Wilde, ehe im direkten Duell der Torhüter Andreas Meyer sein Gegenüber Jürgen Kirsche bezwang, um dessen Strafstoß mit einem Pantersatz in die rechte Ecke zu parieren.
Für den Turniersieg bekamen die MSV-Fußballer einen Pokal, einen Spielball, einen Satz Sommertrikots und einen Gutschein von www.hattrick.de über 100 Euro. Als bester Torjäger des Turniers wurde Ralf Burmeister ausgezeichnet, der vier Treffer erzielte.
Bor. Möhnsen – Phönix Lübeck 1-1 (0-1)
Vor dem Spiel hätte es jeder Beteiligter unterschrieben, die Mannschaft holt ein Remis gegen den 1. FC Phönix Lübeck und alle wären zufrieden gewesen. Nach dem Spiel ärgerten sich einige über 2 verlorene Punkte, der Reihe nach; der Gast aus Lübeck dominierte unter den Augen des früheren 1. Vorsitzenden des SHFV Erdmann Fischer die Anfangsphase nach belieben, sie führten die Borussen teilweise vor. Die frühe Führung war folgerichtig, auch wenn Keeper Bastian Siemers beim direkt verwandelten Freistoß nicht die besonders gut aussah, war die Führung der Lübecker verdient.
Ab der 20. Minute kämpften die Borussen sich ins Spiel und vergaben in Person von Dshivan Saleh in der 29. Minute die große Chance zum Ausgleich. Markus Buer hatte mustergültig aufgelegt. In der Pause machten die Borussen sich nochmal Mut, denn mit einer Niederlage wollten die Jungs sich nicht in die Winterpause verabschieden. Mit Beginn der 2. Hälfte vergaben die Lübecker eine Riesenmöglichkeit zum 2:0, fast im Gegenzug der Ausgleich, nach feinem Zuspiel von Christoph Czygan hatte Matthias Kock keine Schwierigkeit den Ball zum Ausgleich einzuschieben. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für die Borussia vergab Christoph Czygan in der 75. Minute freistehend vor dem Torwart.
In den letzten 10 Minuten drückten die Hansestädter zwar noch einmal, zwingend wurden sie allerdings nicht mehr und als sich alle mit dem Remis zufrieden gaben, verpasste John Willers in der Nachspielzeit mit der größten Chance des Spiels den möglichen "Dreier". Ein langer Abschlag von Bastian Siemers und John Willers lief alleine auf den Torwart zu, sein Lupfer verpasste das Tor nur knapp und so blieb es beim vor dem Spiel erhofften Punktgewinn! Aufgrund der Tabelle war dieser eigentlich nicht zu erwarten und deshalb kann man auch von einem Punktgewinn sprechen.
Jetzt ist erstmal Pause angesagt, die Borussia wird an einigen Hallenturnieren teilnehmen! Nach dem internen Turnier am 27.12.08 rollt für die 1.Herren erstmals am 28.12.08 beim Hallenturnier des Breitenfelder SV I der Ball. Ehe es am 03.01.09 in Schwarzenbek und am 04.01.09 in Büchen mit dem Budenzauber weitergeht.
Lübeck 76 – Lübecker SC 1-7 (1-2)
Eine halbe Stunde war die Partie ausgeglichen. Nach der Gästeführung durch Weidemann (33.) sah es noch nicht nach einem Kantersieg aus. Doch nach dem Wechsel gingen den 76ern dann aber nach und nach die Luft aus. Der LSC nutze seine Überlegenheit und Freiräume für sechs weitere Treffer gnadenlos aus. Für den LSC trafen noch Boy (38.), Lindloff (52., 87.), Lindhoff (65.) und Braatz (72., 89.), den Ehrentreffer erzielte Meerpahl (43.).
SV Linau – SV Breitenfelde II 1-3 (0-1)
Mit einem Erfolgserlebnis beendete die zweite Herrenmannschaft des BSV die Hinserie der Kreisklasse A und überwintert auf dem 10. Tabellenplatz.
Bei besten Fußballwetter bestritt der BSV die Partie mit der Unterstützung von Tim Kreutzfeldt aus der 1. Mannschaft, Spielercoach Marco Loth sowie Daniel Martens, der nach mehreren Wochen der Verletzungspause zunächst auf der Reservebank Platz nahm. Das Spiel gestaltete sich von Beginn an sehr reich an Torchancen. Die Breitenfelder setzen dabei auf Distanzschüsse, der SV Linau versuchte sein Glück mit Dribblings durch die Mitte, was für die Gäste zunächst keine großen Probleme darstellte.
So wurde der BSV sicherer, mutiger und kam zu der ersten guten Möglichkeit und dem Führungstreffer. Nach einer hohen Hereingabe von Wenzel erzielte Zunker sein erstes Saisontor mit einem Kopfball. Kurz darauf vergab Kreutzfeld die große Möglichkeit zum zweiten Tor, ehe die Gastgeber besser aufspielten und durch Standardsituationen ihre Torchancen bekamen. Eine spielerisch schwache Partie ging mit dem 0:1 in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff kamen die Linauer öfter vor das Breitenfelder Tor und durch eklatante Stellungsfehler musste Keeper Kröger das ein oder andere Mal sein Können beweisen. Nach einer knapp gespielten Stunde fand die Unachtsamkeit der BSV Hintermannschaft seinen Höhepunkt, als ein hoher Ball seelenruhig durch die Abwehr flog, einem Linauer Stürmer direkt vor Kröger auf den Fuß fiel und der Torhüter den Gegentreffer nur per Foulspiel verhindern konnte. Den mit gelb bestraften Foulelfmeter erreichte Kröger zwar, dennoch rollte der Ball ins Tor zum, zu diesem Zeitpunkt gerechten, Ausgleichstreffer. Jetzt wachte der BSV wieder auf. Vor allem das Mittelfeld konnte endlich den Schalter umlegen und zwang die Linauer zurück in ihre eigene Hälfte. Daraus resultierten einige Eckstöße. Einen von ihnen nutze Fabian Kramm per Kopfball, nachdem, der gut aufgelegte, Wenzel die Ecke wunderschön in den Strafraum brachte. Die Breitenfelder versäumten es nun den Sack zuzumachen und das 3:1 zu erzielen und luden somit den Gastgeber ein in den letzten Minuten noch einmal alles zu riskieren.
Nachdem Martens sein Comeback auf dem Fußballplatz geben konnte und Kramm verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, versuchte Linau per Brechstange den Ausgleich zu erzielen. Eine missglückte Ecke, bei der der Liauer Keeper mit in den BSV Strafraum eilte, konnte Kröger abfangen, reagierte blitzschnell und bereitete per weiten Abschlag das 3:1 durch Wenzel vor, der in ein freistehendes Tor nur noch einschieben brauchte und seine starke Leistung somit krönte. Ein verdienter Sieg, der allerdings selbst beim Tabellenvorletzten erkämpft werden musste. Die Winterpause kommt dem BSV II nun ganz recht um die Karten noch einmal neu zu mischen und die Rückrunde erfolgreicher gestalten zu können. Die Möglichkeiten dafür sind jedenfalls gegeben.
BSV Torschützen: 0:1 Zunker (25. Vorlage: Wenzel), 1:2 Kramm (65. Vorlage: Wenzel), 1:3 Wenzel (90. Vorlage: Kröger) Aufstellung: Kröger – Dimitriadis (75. Martens), Loth, Kramm (80. Huth) - Schmöckel (C), Heitmann, Sierck, Zunker, Kreutzfeldt – Huth (70. Külz), Wenzel
SV Mustin – BSSV II 0-1 (0-0)
Heute stand das letzte Spiel vor der Winterpause beim SV Mustin an. Aus dem Hinspiel hatte man noch etwas gut zu machen, da man damals das wohl schlechteste Saisonspiel ablieferte.
Die erste Halbzeit verlief aber so gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Ralf Nissen. Die Aggressivität und den Kampf entwickelte nämlich leider nicht der BSSV, sondern die Gastgeber. Es entstanden einige brenzlige Situationen, wobei man selbst in der Offensive sehr wenige Akzente setzen konnte.
In der zweiten Halbzeit trat das Team aber anders auf und zeigte endlich den Willen, hier drei Punkte mitzunehmen. In der 70. Minute wurde dann das einzige und spielentscheidende Tor erzielt. Nach Eckball von Dennis Jagusch wurde der Ball aus dem Strafraum geköpft. Christoph Nowitzke erhielt den Ball und zog aus achtzehn Metern mit Vollspann ab. Der Ball knallte gegen die Latte und hinter die Linie ins Tor. Dieser eine Moment reichte am heutigen Tag aus, um einen Dreier einzufahren und somit Platz vier in der Tabelle zu sichern.
Ein Lob geht auch an die Abwehr der Blau-Weißen. Mit einer völlig neuen Personalbesetzung in der Viererkette hielt man hinten die Null und sicherte damit den Auswärtssieg.
Fazit: Nach einer schlechten ersten Halbzeit erkämpfte man sich im zweiten Durchgang die Punkte. Somit kann man mit einer durchaus positiven Bilanz in die Winterpause gehen und zur Rückrunde weiter angreifen und versuchen an den oberen Tabellenplätzen zu kratzen.
Bor. Möhnsen II – SIG Elmenhorst II 2-0 (2-0)
Nach langer Durststrecke konnte heut endlich mal wieder ein Spiel gewonnen werden und das auch noch OHNE Gegentor!!! Von Beginn waren die Borussen druckvoll und spielbestimmend und so konnte man in der 10. Minute durch Nico Heuer bereits in Führung gehen. Die Borussen blieben weiter am Drücker und so gelang Benjamin Koops in der 21. Minute das 2:0 durch einen Distanzschuss.
Von den Gästen war bis zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen, doch in der 24. Minute gab es einen Elfmeter. Dieser wurde allerdings mehrere Meter übers Tor geschossen und so blieb es bei der 2:0 Führung zur Pause. In der zweiten Halbzeit ein unverändertes Bild. Allerdings gab es mehrere hochkarätige Chancen, von denen allerdings keine genutzt werden konnte. So blieb es beim hoch verdienten 2:0 für die Borussen im kleinen Derby.
Aufstellung Borussia Möhnsen: JanWolbert – Marc Diedrich, Emrah Tastekin, Martin Tiburzy – Marco Trede, Tim Tobaschus, Benjamin Koops, Henoch Förster, Maxi Riedel – Nico Heuer, Kim Seeliger, eingewechselt: Nico Kipp, Hannes Heitmann, Martin Kraft, Rene Kirsch, Tore: 1:0 Nico Heuer (10.), 2:0 Benjamin Koops (21.)
BSSV IV – SSV Ziethen II 10-1 (5-1)
Die "Goldene Vier" schießt sich zur Herbstmeisterschaft! Im zweiten Spiel gegen die Reserve vom SSV Ziethen war der BSSV in Torlaune, obwohl das Ergebnis auch weitaus hätte höher ausfallen müssen. Der BSSV dominierte über 90 Minuten die Partie und ließ viele Torchancen aus.
Dabei war es wieder einmal Adrian Ullrich, der sich mehrfach in die Torschützenliste eintrug. Mit Zaubertrank am Vorabend hat er sich in Stimmung gebracht und spielte die Abwehr der Ziethener schwindelig. Des Weiteren gaben Dirk Mariak und André Kühne ihr Debüt im Trikot der "4.".
Aufstellung: 1 Trilck 2 Riccobono 3 Paul 4 Kniest 5 Winkler (C) 6 Stöwe 7 Möller 8 Ullrich 9 Barwanietz, Bernd 10 Mariak 11 Schmidt 12 Heger 13 Kühne 14 Grothkopp
Tore: 1:0 Ullrich 2:0 Ullrich 3:0 Ullrich 4:0 (ET) 5:0 Möller 5:1 6:1 Barwanietz 7:1 Kniest 8:1 Ullrich 9:1 Schmidt 10:1 Ullrich
TSV Bargteheide – AKM Lübeck 1-1 (0-1)
In einer schwachen Partie reichte es für den TSV gegen den Aufsteiger nur zu einem Unentschieden. Den Punkt hatte sich die Truppe von Mehmet Aksahin am Ende aber auch verdient. Im dritten Heim-Remis (immer 1:1, schon 7 Heimspiel in Folge ohne Sieg) konnten die Gastgeber die Lübecker nicht unter Druck setzen, oftmals haperte es schon im Spielaufbau.
Den Gästen kam dabei die frühe Führung durch Samyan Malla (6.) recht gelegen, konnte man nun aus einer konzentrierten Deckung die Partie bestreiten. Die Runge-Elf steckte aber nie auf, wollten unbedingt aus dem Tabellenkeller. So mussten die Zuschauer bis zur 72. Minute warten, ehe Sebastian Witzke per Kopf verdient ausglich. Mit dem Remis vergaben die Hausherren wichtige Punkte gegen den Abstieg, die Gäste blieben zum fünften Mal in Serie auswärts ohne Niederlage.
TSV: Johann – Zimmer, Strusch, Zeka (59. Mankumbani), Heilmann – Bajrami, Albers, Witzke, Hamdart – Heinz, Gerken (59. Bordewieck)
AKM: Ciesler – Aksahin, Ci. Kara, Ce. Kara, Sagwan (86. Demir) – Aliogloi, Sabaly, Ergel (70. Berisha), Moray – Malla, Sayilgan
ATSV Stockelsdorf – Preußen Reinfeld 0-3 (0-1)
Der Aufschwung der Preußen bleibt weiter bestehen, gegen den ATSV setzte es hoch verdient den vierten Sieg in Folge. „Wir haben heute viel zu wenig investiert als in den vergangenen Spielen, das war heute gar nichts“, war Manager Markus Höppner nach dem Schlusspfiff enttäuscht. Die Preußen knüpften an die guten Leistungen der letzten Spiele an, waren jederzeit Herr im Haus. Der ATSV haderte bei den ersten beiden Gegentoren mit dem Schiedsrichtergespann, dieser Umstand soll aber nicht die starke Vorstellung der Preußen schmälern. Timo Kutschke (40., 48.) und Ommeed Sindi (88.) machten den Auswärtssieg perfekt.
ATSV: Rothe – Fülscher (85. Rohkohl), Hielscher, Voß – Kortenkamp, Lorentzen, Wohlfahrt (52. Akar), Möller, Rohloff – Vedder (74. Schulz), Kuhlmann
Preußen: Rönnfeld - M. Beeck, T. Beeck, Kutschke, Mehlfeld, Jahring, Ti. Kutschke (88. Habeck), A. Kutschke (60. Heinemann), Sindi, Mastrini, Rosin
Eutin 08 – SV Breitenfelde 3-5 (1-2)
In einer torreichen Begegnung gewannen die Gäste nicht unverdient. Eutins Abwehr verschenke bereitwillig die ersten Weihnachtsgeschenke, der BSV münzte diese nette Geste der Gastgeber in Tore um. Jan Klötzner (37., Foulelfmeter), Abu „Snow“ Khartey (39.) brachten den SVB in Front, Christoph Wohlert (41.) verkürzte. Daniel Kruse (67.) erhöhte erneut für den Gast, dann kam die beste Phase der Hausherren.
Mit großer Kampfmoral glichen Dominik Palazozoni (77.) und Lasse Bork (82.) aus. Doch die 08-Abwehr war heute zu schwach, die Siemers-Elf schlug noch einmal zurück. Nils Bahr (87.) per Freistoss und erneut Kruse (88.) ließen die Blau-Weißen am Ende jubeln.
Eutin: Gertenbach – Callsen (85. Junge), T. Schumacher (67. Saliger), Wohlert – Karadas, Kessler, Schläfke, Bork, Müller – F. Schumacher, Savcenko (75. Palazzoni)
B`felde: Hansen – Bahr, Felsner, Kreutzfeld, Strube – Holst (70. Hofmann), Becker, Banthin (46. Tybussek), Khartey – Klötzner (85. Havemann), Kruse
Möllner SV – Sereetzer SV 0-1 (0-0)
Unglückliche Niederlage für die Möllner. In einer schwachen Begegnung war der Gastgeber optisch überlegen, hatte auch die Mehrzahl an Torchancen. Doch Folke Brodersen, Mario Montevirgin und auch Patrick Piesker hatten heute kein Zielwasser getrunken. Als sich beide Teams eigentlich schon mit einem Remis abgefunden hatten, schlugen die Gäste eiskalt zu. Mit ihrer ersten klaren Torschance sorgte Sebastian Wenchel (85.) mit seinem Joker-Tor für den knappen Sieg.
Mölln: Ruhr – Gramckau, Gräfe, J. Jahnke, Rehr – S. El-Sabe (79. Krüger), O. El-Sabe, Montevirgin, Piesker – Brodersen (68. Stoltz, 88. Hofmann)
Sereetz: Schmidtke – Aktürk, Behnke, Ullrich (65. Wenchel) – Ahrens, Jobst, Strunck, Willers (65. Jahrling), Mendig, Krause, Müller (68. Baetge)
VfL Oldesloe – TSV Lensahn 3-0
Im entscheidenden Moment versagte die Technik, nicht bei Piet Behrens zum Glück, dessen Linksschuss von der Strafraumgrenze aus genau in den Torwinkel für jedes Lehrvideo geeignet wäre, aber bei Stadionsprecher Edgar Behrens. Das Mikrofon hatte seinen Dienst eingestellt, und so blieb die Huldigung des Treffers Marke "Tor des Monats" erst einmal aus.
Am Spielfeldrand im Travestadion waren sich die meisten der 100 Zuschauer trotzdem bewusst, Zeuge eines ganz besonderen Moments geworden zu sein. Behrens, seit einiger Zeit wegen Erfolglosigkeit vor dem Tor ins linke Mittelfeld versetzter Stürmer, hatte zum ersten Mal getroffen in dieser Saison, in seinem 15. Spiel. Später, als der 3:0 (2:0)-Sieg des VfL Oldesloe gegen den TSV Lensahn in der Fußball-Verbandsliga Süd-Ost Geschichte war, sprach er von einer großen Last, die von ihm gefallen sei.
Es war ja nie so, dass jemand den Offensivmann ernsthaft infrage gestellt hätte. Behrens hat fast immer gut gespielt und als Vorbereiter geglänzt, und er sagt, dass er sich auch in seiner neuen Rolle im Mittelfeld wohlfühlt. "Aber wenn man so lange nicht trifft, dann ist irgendwann eine Blockade da, dann denkt man zu viel nach", sagte er. Behrens hat auch am Sonnabend einen Moment lang überlegt, lieber abzuspielen, aber dann hat er doch geschossen, aus dem Stand. "Mein erster Treffer nach so langer Zeit konnte wohl nur so ein besonders schönes Tor sein", sagte er.
Der 24-Jährige, vor anderthalb Jahren vom NTSV Strand 08 zum VfL gekommen und vergangene Saison in 27 Partien 16-facher Torschütze, sagt, dass es richtig gut läuft für die Oldesloer, das gilt nach seiner Torpremiere nun auch wieder für ihn persönlich. Seit Ende September ist die Mannschaft ungeschlagen und als Tabellendritter im Titelrennen gut im Geschäft.
Wer oben steht, der entscheidet häufig auch schwächere Spiele für sich, genau so war es im Duell mit dem bislang überraschend erfolgreichen Aufsteiger TSV Lensahn. "Die Anfangsphase ist an uns vorbeigelaufen", sagte Trainer Sören Baasch. Konsequenz waren zwei Großchancen für die Gäste, und als Behrens in der 28. Minute traf, entsprach die Führung eher nicht dem Spielverlauf.
Acht Minuten später bereits erhöhte Dominik Angsten, auch für den Leistungsträger aus dem defensiven Mittelfeld des VfL war es das erste Saisontor. Und als Jan-Hendrik Jobmann mit seinem fünften Treffer dieser Serie auf 3:0 erhöhte (48. Minute), war die Entscheidung gefallen. Ein Spiel steht nun noch aus in diesem Jahr, am kommenden Freitag erneut zu Hause gegen den ATSV Stockelsdorf, verbunden mit der Chance, noch auf Platz zwei zu klettern.
Sollte das Stadionmikrofon bis dahin noch immer defekt sein, ist das übrigens kein Problem. Dann springt eben wieder Uwe Marschalkowski ein, Oldesloes Vereinswirt, der Mann für alle Fälle im Travestadion. Behrens' Tor war zwar schon ein paar Minuten her, aber Marschalkowski schnappte sich sein Megafon, trat auf den Balkon des Klubhauses und posaunte laut die gute Nachricht hinaus.
VfL Oldesloe: Brinkmann - Fischer - M. Kuhlke (54. Schwartz), Biermann - Behrens, Grundt (75. Wetendorf), A. Baasch, Angsten, Jobmann - P. Baasch, D. Schönfeldt (35. Koch).

TSV Schlutup - TSV Kücknitz 3-1
TSV Nusse – SSV Ziethen 1:0
Winterpause! Für das letzte Spiel hatte sich der TSV fest vorgenommen, noch mal alles zu geben und keinen Treffer der Ziethener Torfabrik zuzulassen. Bereits das Spiel am 23.11.08 gegen Krummesse konnte Nusse mit 2:1 für sich entscheiden und auch diesmal haben sie es geschafft!
Von Beginn an zeigte sich der TSV kampfbereit und selbstbewusst. Bis zu ihrem Treffer - durch einen Sololauf von Pfeiffer in der 30. Minute - dominierte der TSV. Doch auch danach war von Ziethen nicht viel zu sehen. Der SSV schaffte es nur sporadisch vors Tor der Gastgeber. Auch in der zweiten Hälfte bestimmte Nusse das Spiel aber weitere Tore blieben leider aus. Insgesamt war es ein enttäuschender Auftritt des SSV Ziethen. Fazit: Kämpferisch gesehen war dies das beste Spiel des TSV Nusse. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich der Aufwärtstrend in der Rückrunde fortsetzt.
„Sterbt nicht so wie ich,“ schrieb er am Ende mit gelber, zitternder Hand, während seine Organe der Reihe nach ihren Dienst quittierten. „Sterbt nicht so wie ich.“ Sein ganzer Körper war vergiftet, und so schön er einst gewesen war: Lange bevor der Tod ihn abholte, sah er ihm schon verdammt ähnlich. „Sterbt nicht so wie ich.“ Eine sinnlose Warnung (als könnte man es sich aussuchen), die verzweifelte Warnung eines Mannes, der wusste, dass er eine dunkle Ikone war. „Sterbt nicht so wie ich.“ Wer will das schon? Aber leben wie er, das wollen viele. Und vielleicht ist es dann der Preis, so zu sterben wie George Best.