FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN
Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...
Dienstag, 16. Oktober 2007
KREISLIGA vom 14.10.2007

Borussia Möhnsen - Breitenfelder SV 2:1 (1:0)
Nach einem gewonnen Kopfballduell fiel Torschütze Markus Buer so schwer, dass er sich das Schlüsselbein brach und damit einige Wochen ausfällt. Die toll kämpfenden Breitenfelder gaben sich nie auf und witterten immer wieder ihre Chance. In der 80. Minute konnte Patrick Hölscher dann einen Abwehrfehler zum 1:2 nutzen, als dann noch Matthias Kock nach einem Foulspiel die Rote Karte sah, ging es in den letzten Minuten hoch her, doch es sollten keine weiteren Treffer mehr fallen und so blieb es beim glücklichen aber verdienten Sieg der Borussia. Ein Sieg, der durch die Verletzungen von Florian Heitmann und Markus Buer, sowie dem völlig überzogenen Platzverweis gegen Matthias Kock, einen bitteren Beigeschmack hatte. Am nächsten Wochenende gastiert die Borussia beim Tabellenführer Moisling, das Hinspiel in Möhnsen endete eigentlich 1:1.
Aufstellung Borussia Möhnsen:
Bastian Siemers - Matthias Kock, Axel Gloger, Florian Heitmann (46. Thomas Stegmann - Felix Stamer, Frederik von Elm, Christopher Pagel, Markus Buer (70. Marco Trede), Christoph Czygan - John Willers, Dshivan Saleh (75. Henoch Förster)
Torfolge: 1:0 Markus Buer (20.), 2:0 John Willers (60.), 2:1 Patrick Hölscher (80.)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte: Matthias Kock (83.)
Montag, 15. Oktober 2007
KREISKLASSE A vom 14.10.2007
SSV Güster - SSV Schnakenbek 6:2
In einem von beiden Seiten gut geführten Spiel gewann der SSV Güster gegen den Namensvetter aus Schnakenbek mit 6:2. Die Gäste gingen in der 22. Minute mit 0:1 in Führung, im Gegenzug und in der 25. Minute hätte bereits der Ausgleich fallen können. Drei Minuten später legte Jule Berghof für Thomas Gräper auf, der das 1:1 erzielte. In der 43. Minute der Führungstreffer der Güsteraner zum 2:1; wiederum Thomas Gräper, wieder Vorarbeit durch Jule Berghof. Nach einem langen Pass, über das gesamte Spielfeld, von Björn Gödeke erzielte Jule Berghof das 3:1. Mit einer Glanzparade rettete Michael Kästel den 3:1 Pausenstand. Nach der Pause hatte der SSV Güster weitere Chancen die Führung auszubauen.
Wie schon am letzten Wochenende verloren wir, nach einer Verletzungsbedingten Auswechslung, etwas den Überblick, so dass der SSV Schnakenbek den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen konnte (73.). Die Schnakenbeker drückten jetzt auf den Ausgleichstreffer. Aber der SSV Güster hielt dagegen und konnte nach einem guten kämpferischen Einsatz von Jule Berghof durch eine tollen Heber von Sören Jessen das 4:2 (77.) erzielen. Durch einem Doppelschlag in der 88.Minute – Tor Sören Jessen, Vorarbeit Jule Berghof – und in der 89. Minute der Vorbereiter Jule Berghof selbst, war der 6:2 Sieg perfekt. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleitung ist der Sieg, auch in dieser Höhe, verdient.
SV Breitenfelde III – GW Siebenbäumen II 0:3
Auf dem Grandplatz konnte der BSV dem Favoriten über die volle Spielzeit durchaus Paroli bieten. Die erste Halbzeit konnte sogar mit einem Plus an Torchancen und Ballbesitz für die Heimmannschaft verbucht werden. Durchgang Zwei begann mit einem Strafstoß für die Gäste, der verwandelt werden konnte und den BSV unnötig konfus machte. So bekam man zwei weitere Gegentore, obwohl ein Unentschieden sicher nicht unverdient gewesen wäre. Ein Platzverweis von Andre Meins sowie ein vergebener Handelfemeter durch Lars Manshardt in den letzten Spielminuten machten ein unglückliches Spiel perfekt.
SV Lütau – TSV Seedorf/Sterley 3:6 (0:3)
Wieder einmal hat die Turbine den Anfang des Spiels total verpennt. Bereits nach 15 Minuten führten die überlegenen Gäste mit 2:0. Als kurz vor der Pause sogar das 0:3 gefallen war, hatte die Turbine das Spiel mal wieder schon in der 1. Halbzeit verloren. Das es nach der Pause dennoch zum munteren Toreschießen kam lag vielleicht daran, dass beide Teams mit ihren Ersatztorhütern auflaufen mussten. Wobei sich Lütaus Keeper als wesentlich kritikfähiger erwies. Na ja, nach der Pause nahmen die Gäste zunächst den Gang raus, so dass Dennis Stark per Kopf das 1:3 gelang. Es wäre noch mal interessant geworden, hätte Lütau die direkt darauf folgende Großchance genutzt, doch im Gegenzug gab es einen berechtigten Foulelfmeter für Seedorf (Kompliment an den guten Schiri Andreas Fix), der zum vorentscheidenden 1:4 verwandelt wurde. Da Lütau kurze Zeit später noch den Libero mit gelb-rot verlor, blieb es ein offener Schlagabtausch bei dem noch mal Dennis Stark und Tobias Spring für Lütau trafen. Beide Mannschaften, aber besonders die Gäste hätten auch noch wesentlich mehr Tore erzielen können. (DG)
KREISLIGA vom 14.10.2007
FC Dornbreite II – Ratzeburger SV 5:2 (1:0)
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, dass der RSV die ersten Minuten einer jeden Partie verschläft und ein Gegentor bekommt. So war es auch dieses Wochenende. In der 10. Minute gelang Dornbreite der Führungstreffer nach einer Hereingabe von der linken Seite, welche in der Mitte nur noch verwertet werden musste. Fortan kontrollierten die Ratzeburger die Partie, während sich die Gastgeber weit in ihre eigene Hälfte zurückzogen. Die erste gute Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich für Jan Weluda, der allerdings freistehend über den Ball trat. Nur kurz darauf musste der Ersatztorwart der ersten Mannschaft von Dornbreite, der heute die Gelegenheit bekam sich in der Zweiten zu empfehlen, schon sein ganzes können zeigen, um einen Schuss von Oliver Knuth noch zu parieren. Die Gastgeber kamen zwar mit gut vorgetragenem Kontern immer wieder vor das Tor des RSV, zwingende Aktionen sprangen in der ersten Halbzeit aber nicht mehr heraus. Noch vor der Pause hatte Björn Scheiner nach einer Flanke von Marc Fischer die größte Gelegenheit zum Ausgleich, setzte den Kopfball allerdings völlig freistehend neben das Tor.
SG Wentorf / Schönberg – Möllner SV II 6:0 (3:0)
Ohne Trainer Albin Voigtländer (3 Wochen Urlaub) gelang der SG unter Interimscoach Bernd Böge endlich der auch in der Höhe völlig verdiente 1. Heimsieg der Saison.
Gleich zu Beginn machte die SG klar, dass man diese 3 Punkte in Wentorf behalten wollte. Die Zweikämpfe wurden aggressiv geführt, der Ballführende sofort gedoppelt. Endlich wurden die „alten“ Tugenden wieder umgesetzt, die über die letzten Jahre immer wieder zum Erfolg geführt hatten. Die SG erspielte sich in den ersten 20 Minuten erste Torchancen (Fernschüsse von Christoph Luttmann und Tobias Rohde) heraus, die jedoch noch keine zwingende Gefahr für das Möllner Tor darstellten.
In der 25. Minute war es dann soweit, nach Fallrückziehervorlage von Christoph Schultz stand Sebastian Schönlau im Strafraum goldrichtig und beförderte das Leder im vierten!! Anlauf zum 1:0 über die Linie! Das war das Startsignal für SG. Sofort nach der Führung schnürte man die Möllner in ihrer eigenen Hälfte ein. In der 36. Minute war Christoph Schultz per Kopfball zum 2:0 nach schöner Flanke von Tobias Rohde erfolgreich. In der 38. Minute war es wieder Tobias Rohde der sich auf der linken Seite schön durchsetzte und mustergültig auf Christoph Schultz flankte, der per Volleyschuss von der Strafraumgrenze das 3:0 erzielte. Mit dieser beruhigenden Führung ging es in die Halbzeit. In der ersten Hälfte hatte Mölln lediglich eine Chance nach einer Standardsituation durch Jörg Dunkelmann, der bei Johann Fickbohm völlig abgemeldet war. Mehr ließ die Verteidigung um Libero Dennis Wasselewsky nicht zu.
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Die SG setzte den Gegner sofort unter Druck und in der 50. Minute war es wiederum Christoph Schultz der nach Vorlage von Sebastian Schönlau das vorentscheidende 4:0 erzielte. Wer jetzt dachte das die SG einen Gang zurückschaltete hatte sich getäuscht, schließlich hatte die Truppe zu Hause wieder einiges gut zu machen. In der 65. Minute hatte der starke Ex-Möllner Stefan Herrmann gegen seine Ex-Truppe noch seinen persönlichen Triumph auf dem Fuß, doch er scheiterte am Möllner Keeper. Mölln hatte bis dato immer noch keine hundertprozentige Chance auf ein Tor gehabt. Keeper Julian Ehlers war die 90 Minuten fast beschäftigungslos.
In der 70. Minute war der „Riese“ Sascha Reim im Strafraum mit dem Kopf zustelle und legte mustergültig auf Christoph Schultz auf, der aus 2 Metern nur noch zum 5:0 einschieben brauchte. Nach weiteren 100%igen Chancen seitens der SG machte Spielmacher Sascha Reim in der 80. Spielminute per schönen Heber das 6:0. Der erste vielumjubelte Heimsieg war perfekt. Ein ganz starke Mannschaftsleistung der SG, die über die gesamte Spieldauer das Geschehen bestimmte. Das Spiel hätte vom Ergebnis her noch höher ausfallen können. (CS)
Aufstellung:
1 J. Ehlers – 5 D. Wasselewsky, 2 A. Kley, 3 J. Fickbohm, 4 S. Herrmann – 6 M. Tessmer, 7 S. Schönlau, 8 C. Luttmann (70. Minute 14 A. Demir), 11 T. Rohde, 10 S. Reim – 9 C. Schultz (80. Minute 13 J. Andersen)
Torfolge: 1:0 S. Schönlau (25.Min.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 C. Schultz (36.Min., 38. Min, 50. Min., 70. Min.), 6:0 S. Reim (80. Min)
BEZIRKSLIGA SÜD vom 14.10.07

SSV Pölitz – TSV Berkenthin 2:1 (2:0)
BEZIRKSOBERLIGA SÜD vom 13.10.07


Sereetzer SV – GW Siebenbäumen 2:1 (0:1)
Es war klar, dass dieser Tag irgendwann einmal kommen würde. Nun war es soweit. Nach 24 Punktspielen, die man in Folge ungeschlagen blieb (21 Siege, 3 Unentschieden), mussten die Grün Weißen am 10.Spieltag in Sereetz die erste Niederlage hinnehmen. Dabei hatte es eigentlich sehr gut angefangen für Siebenbäumen. Denn schon in der 10.Minute traf René Putzier zum 1-0. Nachdem die Gastgeber nach einer Ecke den Ball nicht aus dem Strafraum heraus bekamen, kam René Putzier an den Ball und jagte ihn volley in den Winkel.
Von einer Chance für Sereetz mal abgesehen, waren die Grün Weißen weiter spielbestimmend. Das hätte sich spätestens auszahlen müssen, als René Krause in der 31.Minute einen Meter vor dem Tor mit einem Querpass frei gespielt wurde, dieser den halbhohen Ball aber nicht über die Linie drücken konnte. Spätestens diese Aktion war dann das Startsignal für die Gastgeber. Sie drängten nun mächtig auf den Ausgleich, doch ihre Bemühungen verliefen sich fast immer ergebnislos in der GWS-Abwehr. Einzig ein Lattentreffer nach einer Ecke brachte das Tor wirklich in Gefahr.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Sereetz drückte, Grün Weiß konnte nicht mehr viel Entlastung nach vorne schaffen. Eine Szene so um die 60.Minute hätte aber zwangsläufig zum 2-0 führen müssen. Nachdem ein Angriff der Gastgeber früh gestört und abgefangen wurde ging es schnell nach vorne. René Krause legt auf rechts, Ove Schulz treibt den Ball nach vorne um ihn dann in den Rücken des zurück eilenden Liberos in den Strafraum zu spielen, wo René Krause und Manuel Plähn völlig frei vor dem Tor auf den Pass warteten. Der hüfthohe Pass kam, und wurde vom gegnerischen Spieler im Strafraum klar mit der Hand abgewehrt, doch der Schiri ließ auf Zeichen des Linienrichters weiter spielen.
Klar, die Gastgeber sind der Meinung dass es dafür niemals Elfmeter geben darf. Siebenbäumen dagegen protestierte, und das völlig zu Recht. Denn wenn der Spieler versucht, den Pass zu verhindern, in dem er mit dem Oberkörper und der Hüfte versucht, den Ball abzuwehren und dabei den Ball an die Hand bekommt, dann ist das ganz klar ein Elfmeter. Denn wenn er so zum Ball hingeht, muss er damit rechnen dass er den Ball an die Hand bekommt, dementsprechend wäre der Elfmeterpfiff des guten Schiedsrichters die logische Konsequenz gewesen.
Nun ja, da kann man nichts machen. Sereetz drückte weiter auf den Ausgleich. In der 72.Minute war es dann auch soweit. Nach einem Freistoß von halb links segelte der Ball halbhoch durch den Strafraum und Grün Weiß vermochte es nicht, den Ball endgültig zu klären, und es stand 1-1.
Das weitere Spiel gestaltete sich dann ausgeglichen. Das lag dann sicher auch daran, dass bei beiden Teams die Kräfte nachließen. Trotzdem war es beiden Teams anzusehen, dass sie mit dem Unentschieden noch nicht zufrieden waren. Also wurde weiter nach vorne gespielt, Siebenbäumen war allerdings nicht mehr in der Lage, ein konstruktives Angriffsspiel aufzuziehen. Sereetz dagegen konnte sich noch einmal straffen und kam so in der 91.Minute doch noch zum 2-1 Sieg. Als Daniel Bremer und Sven Jäckel sich im eigenen Strafraum nicht einig waren, wer denn den Ball nun raus hauen soll, war Sereetz mit Tarek Hepp als lachender Dritter zur Stelle und erzielte den zu diesem Zeitpunkt glücklichen, aber nicht unverdienten Siegtreffer.
FRAUEN - VERBANDSLIGA vom 14.10.2007

Ratzeburger SV – MTV Leck 1:0 (0:0)
Die Verbandsliga- Fußballerinnen des Ratzeburger SV bleiben Tabellenführer Neuenbrook/ Rethwisch dicht auf den Fersen. Ihr Heimspiel gegen den MTV Leck gewannen sie mit 1:0 (0:0), hätten bei konsequenterem Angriffsspiel sogar deutlicher gewinnen müssen. Das Duell gegen den Konkurrenten aus Leck war schon im Hinspiel durch Nickligkeiten geprägt, auch diesmal wurde mit harten Bandagen gekämpft. Spielerisch hatten die Gäste allerdings wenig zu bieten, die als Ersatz eingesprungene Torfrau Sandra Mielke verlebte einen ruhigen Nachmittag.
Nach vorne begann der RSV schwungvoll, vergaß aber das Toreschießen: Liva Zunker, Erika Röder und Mandy Rehhagen scheiterten an der sehr guten MTV-Torfrau. Auch nach dem Wechsel dominierten die Gastgeberinnen, trennten sich aber im Angriffsspiel oft zu spät vom Ball. So blieben mehrere Überzahlsituationen ungenutzt. Das Tor des Tages erzielte Nadine Petersen: Die quirlige Stürmerin, die für die verletzte Liva Zunker (Bänderdehnung im Knie) eingewechselt wurde, nutzte eine scharfe Hereingabe von Verena Fricke aus kurzer Distanz.
"Auch solche Spiele muss man gewinnen", zeigte sich Trainer Gerhard Müller erleichtert über die drei Punkte. Vor dem nächsten Verbandsliga-Auftritt am Sonntag in Oldesloe sind seine Frauen am Donnerstag in Müssen gefordert. Die Bezirksklassenmannschaft will dem Favoriten im Kreispokal-Halbfinale ein Bein stellen. Die zweite Mannschaft des RSV gewann ihr Heimspiel gegen den TSV Dänischburg mit 5:0 (1:0). Sabrina Hondt hatte den Torreigen nach gutem Zuspiel von Tatjana Koop kurz vor der Pause eröffnet, nach dem Wechsel traf die junge Stürmerin ein zweites Mal. Drei sehenswerte Treffer steuerte Spielertrainerin Bianca Windsio bei.
Freitag, 12. Oktober 2007
DEUTSCHE ALTHERREN-MEISTERSCHAFT
Mittwoch, 10. Oktober 2007
KREISKLASSE A vom 07.10.2007

BSSV III - TSV Seedorf/Sterley 2:2
Trotz des hohen Sieges gegen Berkenthin aus der Vorwoche wollte man nicht übermütig in das Spiel starten und Andreas Martel warnte seine Mannschaft zu hochnäsig in dieses Spiel zu gehen. Und das schien die Mannschaft auch verstanden zu haben und spielte von Anfang an sehr diszipliniert. Eine recht ausgeglichene erste Halbzeit endete 0-0, nachdem der Torwart der Gäste die einzige Großchance von Stephan Genseke glänzend parieren konnte! Weitere Chancen konnte keine der Mannschaften verbuchen, da beide Hintermannschaften ihre Aufgaben souverän erledigten!
In der Zweiten Halbzeit lief das Spiel seinen gewohnten Lauf, wobei Seedorf-Sterley nun allerdings mehr Druck ausübte, aber keine 100%igen Torchancen herausspielen konnte. Als der Druck der Gäste sich weiter erhöhte, konnten die Büchener durch den eingewechselten Max Klaas, nach einem schönen Kontertor in der 70. Minute, die überraschende Führung erzielen. Die Endphase des Spiels war nun von Dramatik nicht mehr zu übertreffen und ließ die eher triste erste Halbzeit vergessen: Lediglich 5 Minuten nach der Führung konnten die Gäste, die trotz des Rückstandes nicht nachgaben, nach einer kleinen Unkonzentriertheit der Abwehr zum 1-1 ausgleichen.
Doch die Büchener Mannschaft, die dem starken Druck der Gästeoffensive zum größten Teil stand hielt konnte ein zweites Mal in Führung gehen, als nach einem Konter der Torwart den an ihm vorbeilaufenden Manuel Bawarnitz regelwidrig am Torschuss hinderte und Kay Kniest den folgenden Elfmeter locker verwandelte. Nachdem am letzten Spieltag das wohl schnellste Tor der Dritten geschossen werden konnte, gab es in diesem Spiel wohl einen weiteren, eher unrühmlichen Rekord, als gleich drei Spieler innerhalb von ca. 5 Minuten des Feldes verwiesen wurden: Als ersten traf es den Gästetorwart, der nach dem verwandelten Elfmeter den Schiesrichter beleidigt haben soll, mit rot und nur wenige Augenblicke später traf es auch Libero Jonas Lange, der nach einem taktischen Foul vor dem Strafraum eventuell etwas zu hart mit rot bestraft wurde, was aber aufgrund seines Fouls von hinten vertretbar war!
Nachdem der folgende Freistoß nicht verwertet werden konnte, konnte der wiederholt stark spielende Tobias Schlieman wiederum den Gegenspieler lediglich nur mit einem Foul aufhalten, was die gerechtfertigte zweite gelbe Karte nach sich zog, nachdem er in der ersten Halbzeit bereits verwarnt wurde, als er den Ball wegschlug. Nach dem folgenden Freistoß konnten die Gäste zum verdienten, aber für die Büchener unglücklichen 2-2 "einstocherten". Mit nun nur noch acht Feldspielern wollte man nun unbedingt die letzten Minuten überstehen und einen Punkt in Siebeneichen behalten, was fast nicht mehr gelang. Allerdings konnte Andreas Tolle einen schon im Tor gesehenen Ball mit einer starken Reaktion von der Linie kratzen und einen Punkt retten.
Als Fazit ist anzumerken, dass man als bester von immerhin fünf Aufsteigern durch Kampf und Aufopferung auch gegen stärker spielende Gegner Punkte gewinnen kann! Sollte diese Einstellung beibehalten werden, ist die "Dritte" noch für die eine oder andere Überraschung gut und kann seinen guten siebten Tabellenplatz im nächsten Spiel in Bliestorf festigen oder sogar weiter nach oben klettern! (AT)
KREISLIGA vom 07.10.2007
SV Mustin - BSSV II 4:1 (2:0)Das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten der Kreisliga Mustin, wollte der BSSV unbedingt wieder einmal mit 3 Punkten beenden. Die Büchener begannen auch sofort druckvoll und hatten auch 10 Minuten deutlich mehr vom Spiel. In der 15. Minute fiel jedoch aus dem Nichts das 1:0 für die Gastgeber, da die eigene Defensive nicht konsequent genug agierte. Nur 2 Minuten später fiel auch schon das 2:0, da, bedingt durch die überraschende Führung, wiederum nicht aggressiv gegen gehalten wurde und das Mittelfeld überrannt wurde. In der 25. Minute lag der Anschlusstreffer in der Luft. Nach einem Freistoß verlängerte Christoph Nowitzke den Ball auf Jan Jenkel. Der schoss den Ball jedoch aus 5 Meter Entfernung über das Tor. Die weiteren Minuten bis zur Pause, plätscherten so vor sich hin, aber der BSSV war trotz des Rückstandes die spielerisch überlegene Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel wurde der BSSV wieder eiskalt überrascht. In der 48. Minute fiel das 3:0 für Mustin durch einen Konter nach einem Büchener Angriff.
Die Büchener hatten auch in der Folgezeit wieder mehr Spielanteile, aber waren vor dem Tor einfach nicht erfolgreich. In der 51. und 62. Minute hatte Kapitän Ronny Steusloff den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch scheiterte beide Male am Mustiner Torhüter.
In der 67. Minute fiel endlich das schon längst überfällige Tor für den BSSV durch Jan Jenkel, der eine klasse Leistung darbot. Zu allem Unglück verletzte sich eine Minute später Sandro Beier mit Verdacht auf Zerrung oder gar Muskelfaserriss. Trainer „Kuller“ hatte zuvor gerade den dritten Wechsel vollzogen und so musste man mit 10 Mann weiterspielen.
Der Schiedsrichter pfiff in der ersten Halbzeit sehr gut, jedoch leistete er sich in der 2. Hälfte einige Fehlentscheidungen. So pfiff er einen klaren Elfmeter für die Büchener und eine deutliche gelb-rote Karte für Mustin nicht. In der 82. Minute machte der Gastgeber letztendlich den Sack zu und erhöhte auf 4:1, da der BSSV nun voll auf Risiko spielte.
Fazit: Eine Leistungssteigerung in Bezug auf die letzten Partien war deutlich zu sehen, jedoch muss man eine Mustiner Mannschaft mit dieser Leistung schlagen. Das Glück hat an diesem Sonntag einfach gefehlt, doch nun liegt es an den Spielern durch Trainingsbeteiligung und Disziplin die Mannschaft in der Tabelle wieder weiter nach oben zu führen.
Dienstag, 9. Oktober 2007
FRAUEN - VERBANDSLIGA


Ratzeburger SV - Flensburg 08 5:2
Schlechter kann ein Spiel eigentlich nicht beginnen: Nach neun Minuten lagen die Verbandsliga -Kickerinnen des Ratzeburger SV gegen Flensburg 08 schon 0:2 hinten. Doch mit tollem Kampf- geist und gutem Kombinationsfußball bogen sie den Rückstand noch zu einem beeindruckenden 5:2 um und bleiben dem ungeschlagenen SV Neuenbrook/Rethwisch als Tabellenzweiter dicht auf den Fersen. Die Ratzeburgerinnen wurden auf eigenem Platz total überrascht. Die mit drei Spitzen angetretenen Gäste überliefen mit ihren schnellen Spitzen eine noch nicht formierte RSV-Abwehr gleich zweimal, legten in der fünften und neunten Minute eiskalt vor.
Doch der RSV fing sich. "Keiner hat den Kopf hängen lassen, jeder kämpfte für den anderen", freute sich RSV-Trainer Gerhard Müller über die gute Moral und den "Ernstfall". So wurden die Gastgeberinnen durch den Anschlusstreffer von Erika Röder und den praktisch mit dem Pausenpfiff durch Christina Follert erzielten Ausgleich zum 2:2-Halbzeitstand belohnt. In der Kabine blieben die Rot-Weißen ruhig, besannen sich auf ihre Stärke und hatten den Gegner durch mehrere taktische Umstellungen schließlich auch gut im Griff. Sandra Fehlau nahm die schnelle Mittelstürmerin der Gäste an die Kette, Verena Fricke zog im Mittelfeld die Fäden und brachte ihr Team mit einem schönen Freistoß in den Torwinkel (59.) auf die Siegerstraße. Mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten machten dann Erika Röder und Mandy Rehhagen alles klar. "Ab der 20. Minute war das eine ganz starke Leistung. Ich ziehe meinen Hut", lobte Trainer Müller sein Team für den gezeigten Einsatz, bei dem auch immer wieder im richtigen Moment der Kopf hochgenommen worden sei.
KREISKLASSE A vom 07.10.2007


SSV Schnakenbek - GW Siebenbäumen 1:5 (0:2)
Am letzten Sonntag musste unsere Zweite zum schweren Auswärtsspiel nach Schnakenbek. Ohne Spieler der 1.Mannschaft und mit 13 Mann machte man sich auf die lange Anreise. Schon beim Mittwochtraining stand fest, dass sich M.Evers um den sehr starken Mittelfeldmotor der Schnakenbeker (B.Brüggmann) kümmern sollte. Auch wenn man einen solch starken Spieler nie ganz in den Griff bekommen kann, so sollte doch sein Wirkungskreis ein wenig eingeschränkt werden. Da zu diesem Spiel kein Schiedsrichter anreiste (angesetzt war laut Liste bei "www.kfv-rz.de" Hr. Kosiol vom Mustiner Sportverein), musste ein Schnakenbeker-2.Herrenspieler die Partie leiten, der seine Sache gut machen sollte, obwohl er einige klare Fouls auf beiden Seiten nicht gepfiffen hatte.
1.Hälfte:
Beide Mannschaften zeigten von Beginn an ein gutes Spiel, dass aber fast ausschließlich im Mittelfeld statt fand. Vor allem der Schnakenbeker B.Brüggmann wirbelte ordentlich rum und hatte auch die erste Kopfball-Chance im Spiel, nachdem sich ein Schnakenbeker auf Rechts durchgebissen hatte und eine mustergültige Flanke herein brachte. Zum Glück konnte der Spieler diese nicht effektiv verwerten. Nur kurze Zeit später war es B.Brüggmann, der eine Flanke in den GW-Strafraum brachte, die jedoch von dem an diesem Tage gut positionierten Libero M.Benthin im letzten Moment entschärft werden konnte. Dies war aber dann auch schon die letzte gute Aktion des Schnakenbeker Spielmachers, denn M.Evers zeigte im weiteren Spielverlauf, was in Ihm steckt. Ein wahrer "Fighter", denn er ackerte sich für die Mannschaft den Arsch auf und ließ B.Brüggmann keine Chance mehr Akzente zu setzen.
In der 18.Minute dann ein Steilpass von P.Hempel, der nach seiner Verletzung das erste mal wieder als Spielmacher eingesetzt wurde und seine Sache mehr als ordentlich absolvierte, auf den gestarteten F.Dencker, der den Ball nach einem Abwehrschnitzer auch bekam und freistehend vor dem gegnerischen Torwart keine Mühe hatte, das 1:0 zu machen.
Schnakenbek machte nun Druck, und konnte sich durch sein spielstarkes Mittelfeld die eine oder andere Mini-Chance erspielen. Mitte der ersten Hälfte dann ein schneller Gegenstoß über F.Dencker, der mit einer Flanke den völlig frei stehenden T.Wunsch in Szene setzen wollte, doch seine Flanke kam ein paar Meter kürzer. Ein Abwehrspieler fälschte so den Schuss von F.Dencker ins eigene Tor ab. 0:2! Bis zur Pause plätscherte das Spiel danach nur noch so dahin.
2.Hälfte:
Schnakenbek ging wie erwartet mit sehr viel Dampf und Aggressivität in die 2.Runde. Da war die Halbzeitansprache des Schnakenbeker Trainers wohl maßgeblich beteiligt. GW mauerte sich jetzt ein, um den Ansturm wenigstens einigermaßen zu überstehen. Schnakenbek erarbeitete sich viele kleine Chancen, doch bis hierher waren Sie häufig auch vom Pech verfolgt.
Genau im richtigen Moment konnte sich GW aber aus der Umklammerung lösen und nach schönem Zusammenspiel zwischen T.Wunsch und F.Dencker das 3:0 durch diesen Spieler machen. Schnakenbek gab aber noch nicht auf, und konnte kurz darauf auf 1:3 verkürzen.
Der SSV wurde nach diesem Tor noch aggressiver und so musste A.Stock nach einem Kopfstoß eines Schnakenbekers mit einer 20 Cent großen Platzwunde am Hinterkopf ausgewechselt werden. In dieser Spielphase hätte ich mir vom Schiedsrichter ein verstärktes Durchgreifen zum Schutz der Spieler auf beiden Seiten erhofft.
GW stand nun mit 9 Mann um den eigenen 16'er herum und verteidigte jeden Meter grünen Bodens. Schnakenbek öffnete nun das Spiel und rannte ein um das andere mal gegen die an diesem Tage super geordnete Defensive der GW um den engagierten B.Pyko, dem Libero M.Benthin und dem in diesem Spiel besten Defensivspieler D.Hempel. Dies eröffnete aber GW die Möglichkeit zu Kontern, was zahlreich gefährlich genutzt wurde. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass wiederum nach schönem Passspiel von P.Hempel und T.Wunsch der Spieler F.Dencker sein 4. Tor an diesem Tage machte.
Dieser Gegentreffer setzte Schnakenbek so richtig zu, und GW erarbeitete sich zahlreiche Chancen. So war es z.B. T.Wunsch, der nach einem flachen Rückpass von der Grundlinie durch P.Hempel völlig freistehend vor dem 5m entfernten leeren Tor den Ball Richtung Eckfahne beförderte. Naja, ein Glück, dass GW an diesem Tage den überragendsten Spieler mit F.Dencker hatte, der in den letzten Minuten nach einem schnell ausgeführten Einwurf von J.Halupka sein 5. Tor an diesem Tage erzielte.
Ende.
Nach dem Spiel saß die Mannschaft noch ca. 2 Stunden geschlossen bei ein paar mehr Bierchen in der Kabine und feierte ordentlich. Endlich mal wieder ein Sieg und eine super Stimmung in der Mannschaft. Da war an diesem Tage ein richtiger Teamgeist zu sehen.
Spruch des Tages von F.Dencker (nach dem Spiel), nachdem T.Wunsch sich bei Ihm über einen zu steil gespielten Steilpass beschwerte:
"Wir müssen erst die alten Spieler aufbrauchen, bevor wir die jungen Spieler anbrechen"
GWS2: S.Singh - M.Benthin - D.Hempel, B.Pyko - H.Rohweder, M.Hamann (15. J.Halupka), M.Evers, A.Stock (67. F.Elsner), P.Hempel - T.Wunsch, F.Dencker
Torfolge: 0:1 18.min F.Dencker , 0:2 31.min F.Dencker , 0:3 56.min F.Dencker , 1:3 66.min , 1:4 73.min F.Dencker , 1:5 81.min F.Dencker
Montag, 8. Oktober 2007

Ruhiger Nachtschlaf ist eine Quelle des Glücks. Meine ist seit langem versiegt. Zu schwer lastet die amtliche Bürde des Englandexperten auf meiner Seele. Ständig werden Probleme kosmischer Komplexität an mich heran getragen. Kürzlich konfrontierte mich eine treue Leserin mit der Frage: »Warum ist der Becks so doof?« Kapitulation. Sicher, in Interviews wirkt er meist so eloquent, als hätte man einen leicht anästhesierten Jan Ullrich nach der Heisenbergschen Unschärferelation befragt. Beurteilen kann ich die geistige Potenz Beckhams deshalb noch lange nicht. Die Frage wirft ein ganz anderes Problem auf. Wenn DIE zeitgenössische Ikone des englischen Fußballs auf derart harsche Ablehnung stoßen kann, wie muss er dann sein, der gelebte Traum? Wie sieht – im universellen Bewusstsein – die perfekte englische Fußballerkarriere aus?
Fündig geworden bin ich vielleicht bei Cardiff City, wo sich Robbie Fowler für 15000 Pfund Wochengage in den Ruhestand begleiten lässt. Der Stürmer galt einmal als universellste Angriffshoffnung der Insel. Seit einer Knieverletzung im Jahre 1998 ist diese Hoffnung passé. Ganz große Titel hat er auch nie geholt, es sei denn, man wertet den UEFA-Pokal. Und auch er kennt die Sorge um sein öffentliches Image.
»We all live in a Robbie Fowler House?…«
Doch trotz des Verletzungsknicks und der Nightlife-Schlagzeilen erscheint der Lebensweg des Liverpooler Arbeiterkindes Robert Bernard Fowler wie eine Geschichte aus dem Fußball-Märchenbuch. Wie anders wollte man den Umstand bewerten, dass ihn Talent und Arbeit aus dem Problembezirk Toxteth bis an die Spitze der Fußball Rich List geführt haben? Dort rangiert er aktuell noch auf Rang drei, hinter Becks und Michael Owen. Ungefähr 100 Immobilien nennt er sein eigen. ManCity Fans skandierten gern zur Yellow-Submarine-Melodie: »We all live in a Robbie Fowler House?…«. Trotz seines offenkundigen Reichtums haben sie Fowler jedoch immer als einen der ihren gesehen. Anders als seine beiden undurchschaubaren und unnahbaren Nachbarn auf der Rich List hat Fowler nie den Sympathiebonus der Graswurzeln verloren. Stets trug er sein Herz auf der Zunge oder auf der Brust, auf welcher er auch schon einmal den Aufruf »Unterstützt die 500 entlassenen Werftarbeiter« zeigte und dafür eine Verbandsstrafe kassierte. Aber auch das Lob der Funktionäre verdiente er sich mit seiner Offenheit, als er nämlich einen Elfmeter zurückwies und klarstellte, David Seaman habe ihn gar nicht gefoult.
Praktisch über Nacht war der Teenager zum Star geworden und brauchte Jahre, um die Gesetze des Mediensports Nummer Eins zu verstehen. Häufig gereichte ihm seine impulsive Art zum Nachteil. Nachdem ihn Everton-Fans als »Smackhead« (»Koksbirne«) tituliert hatten, zelebrierte er ein Derby-Tor gegen die Stadtnachbarn, indem er mit der Nase über die Strafraumlinie fuhr. Das fanden Sky und die FA nur wenig familienkompatibel und machten die spontane Entladung der Wut über die Lügengeschichten zum Aufreger. Doch Fowlers Geschichte ist ja gerade deshalb so rund, weil er ihnen widerstanden hat, den üblichen autodestruktiven Versuchungen. Vielleicht besoff er sich hin und wieder an der Unglaublichkeit seines Daseins. Sein Mutterwitz und starke familiäre Bande haben ihn jedoch stets auf dem Teppich gehalten. Fowler ist ein Phänomen und ein Paradebeispiel für Stereotype und ihre Limitierungen. Er ist zugleich Immobilienmogul, Familienvater, Rennpferdbesitzer, Torschützenkönig und dabei immer noch »Scally« – young and working class. Und er hat Spaß an all diesen Rollen. Und weil er ihnen den Traum so wunderbar vorlebt, hat er von seinen Fans den denkbar einfachsten Spitznamen bekommen: »God«.
Schatz, ich hab' Migräne!1. Dida - Ode an Rivaldo
Welch eine Schmach in der letzten Minute: Erst patzt Milans Torwart Dida, und Celtics Scott MacDonald trifft zum 2:1-Endstand. Dann schlurft der Brasilianer durch den Fünfmeterraum und muss zusehen, wie sich MacDonald an der Eckfahne von Fans und Mitspielern frenetisch feiern lässt. Von hinten schleicht sich derweil ein 27-jähriger Schotte an, zeigt mit dem Finger auf Dida, lacht ihn aus und tätschelt seine Wange. Zuviel für Dida, denn ein Dida ist Weltmeister, italienischer Meister, Copa-América-Gewinner und UEFA-Cup-Sieger. Dida lässt sich nicht verspotten. Jedenfalls nicht von einem dahergelaufenen Celtic-fan. Der Torhüter rennt dem jungen Mann hinterher, hält dann aber plötzlich inne - Konditionsprobleme -, fällt hin, krümmt sich und grinst in den Rasen: Wäre doch gelacht, wenn sich hier nicht noch was deichseln ließe! Dida sieht die Schlagzeilen schon vor sich: »Fanattacke nach Siegtreffer. Spiel wird annulliert. Milan direkt im Finale.« Heute beschwert er sich bei seinen Mitspielern: »Wieso hat mir niemand gesagt, dass das Fernsehen da war?«
2. Rivaldo - Die ewige Referenz
Keine Schwalbe ohne Referenz: Didas finden wir im Jahre 2002, im WM-Vorrundenspiel zwischen Brasilien und der Türkei. Rivaldo wartet an der Eckfahne, es steht 2:1 für sein Team. Er macht keine Anstalten, den Ball, der nur fünf Meter entfernt vor ihm liegt, zu holen. Dem Türken Hakan Ünsal wird das zu bunt, er rennt zur Eckfahne und schießt Rivaldo den Ball an den rechten Oberschenkel. Rivaldo lässt sich fallen, hält sich das Gesicht. Ein qualvoller Tod, die Fans halten sich aneinander fest: Erleben sie die letzten Sekunden des Rivaldo Vitor Borba Ferreira? Doch plötzlich steht der Brasilianer wieder und schaut zu, wie der Rüpel Ünsal mit der roten Karte vom Platz geschickt wird. Übrigens, bisher recht unterbewertet in diesem ful- minanten Theaterstück: Der Schiedsrichter-Assistent, der die ganze Zeit stoisch in einen imaginierten Tunnel hineinblickt und von all dem Spektakel vor seinen Füßen nichts mit- bekommt.
3. Norbert Meier - Die Stille nach dem Kopfstoß
6. Dezember 2005: Der Duisburger Trainer Norbert Meier gerät mit dem Kölner Spieler Albert Streit an der Außenlinie aneinander. Nach kurzer Pöbelei greift Meier tief in seine Trickkiste: Er verpasst Streit eine Kopfnuss... und fällt selbst. Noch im Fallen linst der gewiefte Meier in Richtung des vierten Schiedsrichters. Köstlich. Nun fällt auch Streit. Fast Slapstick. Und bestens geeignet für Pantomime-Wettbewerbe auf Volksfesten in Orten wie Bad Bramstedt oder Amelinghausen. Meier ist übrigens auf Jobsuche.
4. Lukas Sinkiewicz - Nachmacher
Man munkelt, das die Meier/Streit-Soaps zu den Lieblings-Youtube-Clips von Lukas Sinkiewicz gehört. Er muss zumindest ganz genau zugeschaut haben beim Schlitzohr Meier. Wenige Monate später hatte Sinkiewicz dann selbst die Möglichkeit, ein solch eleganten Kopfnuss-Coup zu landen - bis dato nur vorm Ikea-Spiegel in Köln-Porz geübt. Am 17. April geriet der Abwehr- spieler im Spiel gegen Schalke 04 mit Gerald Asamoah aneinander. Same procedure as last year: Sinkiewicz pöbelt, Asamoah kommt näher, Sinkiewicz fällt. Aber: Asamoah bleibt stehen. Applaudiert höhnisch. Wenigstens einer, der weiß, dass Big Brother auf dem Fußball Platz jeden Millimeter im Fokus hat.
5. Figo - Vorlage für Ivanov
Eine der vorzüglichsten Kopfschwalben der WM 2006 steuerte Luis Figo bei. In der 63. Minute des Achtelfinales Portugal gegen die Niederlande setzt Figo zu einem Laufduell gegen Khalid Boulahrouz an. Schon kurz nach dem ersten Antritt wird klar: Figo ist nicht mehr der Schnellste. Doch ihm fällt ein: Der Schiedsrichter hatte bereits in der ersten Halbzeit bei einer feinen Kick- boxeinlage von Boulahrouz beide Augen zugedrückt. Sodann sinkt Figo zu Boden. Eiskalt nieder- gestreckt von... ja, von wem? Dem russischen Unparteiischen Ivanov war dies im Grunde egal. Er konnte wieder in seine Gesäßtasche greifen: Es gab den zweiten von vier Platzverweisen an jenem denkwürdigen Abend.
C-JUGEND VERBANDSLIGA vom 05.10.2007

Ratzeburger SV – TSV Siems 2:0 (0:0)
In einem spannenden Spiel konnte der RSV die nächsten 3 Punkte einfahren. Zum ersten Mal in dieser Saison musste die Mannschaft von Mike Mielke zu Hause auf Kunstrasen unter Flutlicht an. Vor einer großen Zuschauerzahl begannen die Hausherren leicht unsicher. Siems kam so besser ins Spiel und konnte sich Chancen erarbeiten, besonders bei den vielen Ecken war Ratzeburg anfällig. Nach 20 Minuten konnten dann aber auch die Hausherren Akzente setzten, kamen allerdings bis auf den Kopfball von Lars Behnk nach einem Freistoß nicht über die 16er-Linie. Unruhe kam von den Siemser meist über die rechte Seite, auf der der Ex-Lübecker Lasse Stolz immer wieder mit langen Bällen die RSV-Abwehr beschäftigte.
Gefährlich wurde es aber besonders bei Standards auf der anderen Seite. In den letzten Minuten der 2. Hälfte wurde das Spiel noch intensiver und wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Zu einem unerwarteten Torschuss wurde der lange Ball von Moritz Schneider-Prasse, der kurz vor dem Gästetor noch einmal aufprallte und dann gegen die Latte ging.
Für Hälfte zwei hatte sich der Tabellenerste von der Inselstadt weiteren guten Körpereinsatz und volle Konzentration vorgenommen. So begann man selbstbewusst und wurde prompt mit Chancen belohnt. Auf der anderen Seite konnten die Angriffe entweder von Ismail Gebes oder seiner Viererkette abgewehrt werden. Trotz des hohen Spieltempos und des starken Körpereinsatzes ließ Schiedsrichter F. Zunker das Spiel in keiner Situation aus der Hand gleiten. Weitere Hoffnung schöpfte der RSV nach dem Pfostenschuss von Niklas Hermann auf der rechten, und durch Chancen für Schahen Kunzmann auf der linken Seite.
Es waren noch 10 Minuten zu spielen, da gab es wieder eine Freistoßmöglichkeit für die Hausherren. Nach kurzer Beratung von Moritz Schneider-Prasse und Fabian Märtens brachte dieser den Ball hoch in den Strafraum auf Höhe des Elfmeterpunktes, wo der Ball noch einmal hoch aufsprang. Abgelenkt von den heranstürmenden Stürmern konnte der Torwart der Gäste den Ball auf dem Weg ins Tor nicht mehr aufhalten. Siems versuchte nun alles nach vorne, doch es gab kein Durchkommen. Stattdessen tankte sich Niklas Hermann auf der rechten Seite gegen mehrere Lübecker Verteidiger in den Strafraum, legte den Ball quer und Stefan Merkens machte die Entscheidung perfekt. Die letzten Minuten brachten die Ratzeburger ruhig zu Ende und feierten am Ende ausgelassen den hart erkämpften Sieg.
KREISLIGA vom 07.10.2007

SV Steinhorst - TSV Berkenthin 2:2 (0:1)Im Derby gab es am Ende eine gerechte Punkteteilung, auch wenn der TSV den Ausgleich erst in der Nachspielzeit erzielte. Der SVS verdiente sich den Punkt durch unermüdlichen Kampf, die Schleusenwärter hatten dagegen die klareren Möglichkeiten. Die erste Halbzeit konnte man eigentlich getrost vergessen, denn sie war nicht mit großen Ereignissen bespickt. Die direkt verwandelte Ecke von Rick Clasen (28.) war da noch das Aufregendste.
Nach dem Wechsel wurde das Derby besser. Der SVS bot jetzt großen Kampfgeist und kaufte den Schleusenwärtern den Schneid ab. So war der Ausgleich hochverdient. Zwischen der 70. und 80. Minute bestimmten wieder die Gäste das Geschehen, Thies Früchting (Pfosten) und Oliver Standtke konnten ihre dicken Chancen aber nicht nutzen. So geriet der TSV in Rückstand (79.). Pech hatte der Gastgeber dann mit einem Lattentreffer, ehe Dominik Rodemann in der Nachspielzeit per schönem Flugkopfball ausgleichen konnte.
BEZIRKSLIGA BSSV
BSSV – TuS Hoisdorf 3:0 (vom 30.09.)
Nach zwei sieglosen Spielen wollte man endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden und gegen Hoisdorf wieder dreifach punkten.
Der BSSV ging auch sofort aggressiv und zielstrebig in die Partie und drückte in Richtung des Hoisdorfer Tores. Bereist nach vier Minuten konnte Bastian Tolle auch eine Freistoß-Flanke von Christian Kokartis einköpfen.
In der zweiten Halbzeit wollte man an den letzten Minuten des ersten Durchgangs anknüpfen, um mit einem 2:0 für die vermeintliche Vorentscheidung zu sorgen. In der 55. Minute setzte Bastian Tolle dies in die Tat um, als er nach einem Eckball von Nicky Burke zur Stelle war und per Kopf traf.
Nun lies der BSSV es etwas ruhiger angehen und spielte aus einer sicheren Defensive um Steven Gleu heraus, ohne Chancen für den Gegner zuzulassen. 10 Minuten vor dem Ende war nach einem Freistoß von Nicky Burke wiederum Bastian Tolle zur Stelle und konnte mit seinem dritten Kopfballtreffer in dieser Partie auf 3:0 erhöhen. In den letzten Minuten des Spiels boten sich den Büchenern noch einige weitere Chancen, konnte sie aber nicht nutzen.
Fazit: Nach einem Kräfte zehrenden Oktoberfestwochenende zeigte der BSSV eine äußerst konzentrierte und geschlossene Leistung, in der man defensiv nichts anbrennen ließ und in der Offensive durch drei Kopfballtore nach Standardsituationen das Spiel völlig verdient für sich entschied. (BT)
Aufstellung: H. Hansen – J. Naumann (ab 70.: T. Grade), S. Gleu, H. Nitsch - Chr. Kokartis (ab 80.: M. Möhrmann) , S. Kraak, B. Tolle, M. Heinrich, N. Burke - M. Krüger, M. Oertel (ab 60.: M. Hahn)
SV Todesfelde II – BSSV 1:3
Das holprige Spielfeld ließ schon im Vorfeld keine technisch und spielerisch glanzvolle Partie erwarten und jedem war schnell klar, dass dieses Spiel nur über den Kampf zu entscheiden war. In den ersten Minuten fand der BSSV etwas schneller in das Spiel und startete erste Angriffe über die Außenpositionen. Leider fehlte in der Defensive etwas die Ordnung und sämtliche Gegenangriffe strahlten Gefahr aus.
Im zweiten Durchgang nahm man sich vor, in der Defensive wieder geordneter aufzutreten und über die Außenpositionen Druck aufzubauen. Dies gelang auch von Minute zu Minute besser und man erspielte sich einige Torchancen, die man jedoch ungenutzt ließ. Die größte davon besaß Steven Gleu, der in bester Mittelstürmer-Position aus 2m leider das Ziel verfehlte. In der 78. Minute erfolgte dann ein erlösender Elfmeterpfiff, nachdem Magnus Möhrmann gefoult worden war. Nicky Burke verwandelte sicher und stellte die Weichen auf Sieg.
In den letzten Minuten verlegte man die Konzentration auf die Defensive und wollte den Vorsprung nach Hause bringen. In der 90. Minute gelang „Joker“ Stefan Renfert nach Flanke von Maik Heinrich allerdings per Kopf gar das 3:1, das den Sieg endgültig sicher stellte.
Fazit: Der BSSV nahm das Kampfspiel an und bewahrte trotz einer sehr schwachen Schiedsrichterleistung die Nerven und konnte die drei Punkte im Gepäck im Bus mit nach Hause nehmen. Letzten Endes auch verdient, da man bis zum Schluss ruhig weiterspielte und nicht mit den vergebenen Chancen haderte. (BT)
KREISKLASSE B vom 07.10.2007

BSSV IV – TSV Seedorf/Sterley II 1:0 (0:0)
Endlich wieder Fußballzeit in der Fährkrug-Arena! Nach einer Woche Pause traf die Elf vom verletzten Spielertrainer Winkler auf die Reserve vom TSV Seedorf/Sterley. Von Beginn an dominierten die Hausherren das Geschehen, allerdings blieben die Torchancen Mangelware. Jaschinski, Fischer und Genseke scheiterten am Gästekeeper, auf der Gegenseite musste Bruhn Ende der ersten Halbzeit retten. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.
Der Trainer reagierte. Für Heger und Piel kamen Dorn und Torwart Klang, der nach seiner Handverletzung als Feldspieler auflief. Das Spiel ging so weiter, wie es in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Die Winkler-Elf setzte sein Offensiv-Spiel fort, nur der letzte Pass gelang einfach nicht. Das goldene Tor fiel nach einer schönen Kombination aus dem Gewühl heraus. Christian Klang setzte nach und konnte so seine Farben zum Sieg führen.
Aufstellung: Christoph Bruhn, Ingo Broßmann, Felix Stingl, Markus Menzel, Bastian Lenski, Gordon Klangwart, Daniel Genseke, Christian Heger, Markus Piel, Alwin Jaschinski, Henning Fischer, Christian Klang, Leo Dorn, André Trilck
Tore: 1:0 (63.) Klang
KREISKLASSE A vom 07.10.2007

SSV Güster – FV Rangers RZ 1:2 (0:1)
Der SSV musste beim Heimspiel gegen die Ratzeburger Rangers mit 9-fachem Ersatz antreten. Allein acht Spieler waren mit der Schule auf Studienfahrt, eine rechtzeitig eingereichte Spielverlegung wurde seitens der Rangers abgelehnt. Unser Dank geht an die Spieler der Altherren, die sich für dieses Spiel zur Verfügung stellten. In der 13. Minute konnte unser Torwart, Michael Kästel, mit einer Glanzparade noch den Rückstand verhindern. Aber zwei Minuten später fiel das 0:1, eine Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr nutzten die Rangers zur Führung. Später hatten wir, wie schon gegen Müssen, mehr vom Spiel. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Tobias Peschel, nach Vorarbeit von Thomas Gräper, in der 15. Minute.
Zwei weitere Chancen durch Norman Burmester und Thomas Gräper, vereitelte der gute Gästetorwart. Das 0:2 (53.) fiel mehr als unglücklich. Im Mittelfeld wurde der Ball verloren. Matthis Reitenbach sprintete zum Ball und erlitt dabei eine Oberschenkelzerrung. So war der Weg für die Rangers frei, und sie erzielten durch leicht Abseits verdächtiger Position das 0:2. Matthias Reitenbach musste auf Grund der Verletzung ausgewechselt werden. Danach verloren wir völlig unsere Ordnung. Das 1:2 von Björn Gödeke in der 88. Minute kam zu spät, um mindestens ein Remis zu retten.
Trainer Michael Strube hat vor der Saison versucht, die Spieler der A-Junioren vorsorglich für solche Situationen, wie an diesem Spieltag, für den Spielbetrieb der Herren‑Mannschaften Freizuholen. Ohne Frage steht natürlich der vorrangige Einsatz im Jugendbereich. Was bei anderen Vereinen durchaus üblich, war beim SSV leider nicht möglich. Mit dieser Entscheidung hat man auch den Jugendlichen die Chance genommen, erste Erfahrung im Herrenfußball zu sammeln.
SC Rothenhausen - SV Lütau 3:0
Alle Beteiligten freuten sich auf ein faires Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften leider hatte der Schiedsrichter (Penski, RSV) etwas dagegen. Er genoss sichtlich seine Mittelpunktstellung und ließ das Spiel zu einer One-Man-Show verkommen. Ich habe selten erlebt, dass ein angesetzter Schiedsrichter ein Spiel in nicht einmal 45 Minuten so verpfeifen kann. Es machte ihm sichtlich Freude mit absichtlichen Fehlentscheidungen die Stimmung in einem absolut fairen Spiel am Kochen zu halten. Nachdem er in der Anfangsphase noch die gelben Karten für Lächerlichkeiten in beide Richtungen munter verteilte, beschränkte er sich nach dem 2:0 ausschließlich auf die Gästespieler. Es bedurfte einige Überredungskunst für Lütaus Trainer seine Mannschaft in der Halbzeit von einer vorzeitigen Abreise abzuhalten. Auf weitere Einzelheiten soll hier verzichtet werden, nur wenn man sich gern selbst zum Mittelpunkt macht, sollte man vielleicht eine Einzelsportart ausüben und nicht aus Bock 22 Menschen den Tag versauen. (DG)
SV Bliestorf – SV Breitenfelde III 4:0 (3:0)
Mit 4:0 bezwang der SV Bliestorf den Mitaufsteiger aus Breitenfelde. Dabei hielten die 50 Zuschauer bei herrlichstem Wetter vergeblich nach „gutem Fußball“ Ausschau. Übernervös lief beim Breitenfelder SV gar nichts – beim SV Bliestorf stimmte zumindest der ausgeprägte Sieges- und Einsatzwille. Das junge Bliestorfer Team legte gleich mächtig los: Doch zwei Chancen zur frühen Führung vergaben Gerrit Engelien und Florian Hartwich aus Nahdistanz. Danach entwickelte sich ein Spiel mit äußerst schwachem Niveau. In der 23. Minute sah der Schiedsrichter ein Handspiel eines Breitenfelder Spielers im Strafraum. Den fälligen Elfmeter konnte Florian Hartwich zum 1:0 für die Gastgeber verwandeln. Wiederum Florian Hartwich war es, der in der 37. Minute zum 2:0 für seine Farben abstauben konnte. Noch vor der Halbzeit erhöhte Hauke Tutenberg mit einem satten Fernschuss auf 3:0.
In der zweiten Hälfte sah es nur kurz danach aus, als ob der Breitenfelder SV noch mal alles versuchen würde. Doch Bliestorfs Kapitän Hendrik Petzsche begrub alle Hoffnungen mit einem Freistosstor zum 4:0 (49. Minute). Bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel in dieser Partie. Bliestorfs Ersatzkeeper Felix Moll war froh über das erste „zu Null“ Spiel in dieser Saison. (DS)
SIG Elmenhorst – TSV Gudow II 2:3 (2:0)
Der TSV Gudow 2 bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen!!! Im Auswärtsspiel beim Tabellenführer SIG Elmenhorst konnte der TSV einen 2:0 Pausenrückstand noch in einen 3:2 Sieg umdrehen. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit der gesamten Gudower Mannschaft lag man folgerichtig mit 2:0 im Rückstand, erst eine deutliche Halbzeitansprache durch Trainer Wolfgang Ludwig rüttelte alle Gudower Akteure wach und fortan wurde nun gekämpft und alles das gezeigt was man noch in der ersten Halbzeit vermissen ließ.
Fazit: Mit einer tollen Mannschaftsleistung in der 2. Hälfte konnten wir die eingentlich schon verloren geglaubte Partie noch drehen und letztendlich geht der Sieg aufgrund der starken 2. Hälfte sogar in Ordnung. Herausheben kann man diesmal eigentlich niemanden, denn alle Spieler beherzigten in der 2. Halbzeit die Worte des Trainers, ansonsten wäre dieser Kraftakt auch nicht möglich gewesen. (TH)
In der Kreisliga Lübeck/Lbg. zieht RW Moisling II weiterhin einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Das 1:0 gegen Aufsteiger Fortuna St. Jürgen bedeutete den 9. Sieg im 9. Spiel. Hut ab und Respekt nach Moisling. Die Lauenburger Vertreter schnitten am Wochenede unterschiedlich ab. Im Derby siegten die Kornbrenner in Wentorf mit 2:1, der RSV wird wohl nur noch auswärts spielen... beim VfL Schwar- tau gab es mit dem 2:1 einen weiteren Auswärtserfolg. Mölln gewann im Spitzen- spiel knapp mit 1:0 gegen den LSC, der BSV kassierte gegen Kücknitz eine 3:4- Niederlage. Im zweiten Lauenburg-
