FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 4. November 2008


SV Krummesse – Lübecker SC 2-2 (0-2)

„Die erste Hälfte haben wir verschlafen, wir konnten nicht agieren, mussten nur reagieren“, war SVK-Coach Boller von seinem Team enttäuscht. Die Gäste nutzen die Harmlosigkeit durch Geißelbrecht (5.) und Weidemann (32.) eiskalt aus.

Nach einem intensiven Kabinengespräch kamen die Gastgeber wie ausgewechselt aus der Kabine und erzielten durch Czaplinski (60.) und Dummer (75.) den Ausgleich.


SV Steinhorst – TSV Travemünde 0-0

„Wir haben in den neunzig Minuten alles versucht, aber wir waren nicht in der Lage, den starken Steinhorster Abwehrriegel zu knacken“, musste Travemündes Trainer Eilers am Ende mit dem Remis zufrieden sein.

Der SVS stand gegen den Vierten mit neun Mann um den Strafraum und war auf „Toreverhinderung“ aus. So entwickelte sich ein einseitiges Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten.


TSV Siems – Phönix Lübeck 2-1 (1-0)

„Heute muss ich mit einem glücklichen Sieg zufrieden sein“, bilanzierte TSV-Coach Anders zutreffend. Phönix war über weite Strecken der Begegnung spielbestimmend. Die Tore schossen aber zunächst die Hausherren. Dridi (42.) brachte seine Farben mit einem sehenswerten Freistoss aus 25 Metern in Führung. Danach marschierten die Gäste, ohne sich aber zwingende Tormöglichkeiten herauszuspielen.

Erst in der Schlussphase gab es noch weitere Treffer. Nach schönem Doppelpass mit Dridi vollendete Tucholski für die Gastgeber. In der Nachspielzeit kam Phönix durch Rach zum Ehrentreffer.

KREISKLASSE A


SSV Güster – BSSV II 2-2

aus SSV-Sicht

Am Ende konnte sich außer den Gästen niemand über den einen Punkt gegen die zweite Mannschaft des Büchen-Siebeneichener SV freuen. Zu bitter war das Zustandekommen dieses Unentschiedens. Das Spiel begann nicht spektakulär und Torchancen waren in der ersten Hälfte Mangelware. Dennoch ging der BSSV früh in Führung. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite wurde der Ball auf die linke Seite gespielt, wo sich die Büchener Offensive gegen die Güsteraner Verteiger durchsetzen konnte und den Ball in die Mitte brachte.

Dort hatte ein Stürmer dann keine Mühe, zum 0:1 zu vollenden. Güster antwortete jedoch schnell, wobei zu dem kuriosen Ausgleichstor auch eine Menge Glück gehörte. Nach einem langen Ball waren sich zwei Verteidiger des BSSV nicht einig und rannten sich gegenseitig um. Dazu kam auch noch, dass der Torwart sich einen Schnitzer leistete und den Ball nicht festhalten konnte. André Kossowski schaltete schnell und nahm diese Einladung zum 1:1-Ausgleich dankend an. Nur kurze Zeit später kam der nächste lange Ball durch Sören Jessen nach vorne. Kossowski konnte diesen unter Kontrolle bringen, sich gegen einen Abwehspieler durchsetzen und schloss schließlich zum 2:1 ab. Bis zum Halbzeitpfiff ergaben sich dann keine großartigen Chancen mehr.

Die Pausenführung war für Güster durchaus verdient, da die Mannschaft sich nach einer verhaltenen Anfangsphase und dem frühen Rückstand gut ins Spiel kämpfte und dann auch das Geschehen bestimmte. In Halbzeit zwei änderte sich zunächst nichts im Spiel beider Mannschaften, doch dann fiel plötzlich aus heiterem Himmel das 2:2. Alexander Warremann hatte im Strafraum dem Gegner den Ball abgelaufen und es war eigentlich keinerlei Gefahr mehr in der Situation. Aber anstatt nach links, rechts oder zum Torwart zurückzuspielen, behielt Warremann den Ball zu lange am Fuß und verlor ihn an einen gegnerischen Spieler. Ein weiterer herbeigeeilter Büchener Stürmer erzielte dann gegen den chancelosen Towart Malte Hasenkamp, der auch heute wieder eine erstklassige Partie ablieferte, den Ausgleich.

Nach diesem Schock vermochte der SSV keine gefährlichen Torchancen mehr herauszuspielen, behielt aber den Gegner weiterhin im Griff. Lediglich Julius Berghof hatte kurz vor dem Ende nach einem Eckball noch eine Kopfballchance, die der Keeper der Gäste jedoch hervorragend abwehrte. Dieser eine Punkt ist sicherlich nicht das, was man sich aus diesem Spiel erhofft hatte und aufgrund des ärgerlichen Ausgleichstores in der zweiten Hälfte fühlt er sich auch wie eine Niederlage an. Mit einem Sieg hätte man sich von den Verfolgern absetzen können und hätte auch den Anschluss nach oben gewahrt. So muss der SSV sich zunächst auf die Verteidigung des vierten Platzes konzentrieren, darauf hoffen, dass die Konkurrenten Federn lassen und vor allem muss auch mal ein Spitzenspiel gewonnen werden.


aus BSSV-Sicht

Das Spiel gegen die punktgleichen Güsteraner wollte man von Beginn an dominieren, um in der Tabelle an ihnen vorbeizuziehen. Dies gelang zu Beginn auch recht gut, da man sofort Druck zum Tor entwickelte. So ging man auch in der 26. Minute früh in Führung. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite verlagerte der BSSV das Spiel auf die linke Seite. Dort marschierte Ronny Steusloff einige Meter, der den Ball in den Strafraum brachte. Christian Petry stand dort goldrichtig und konnte mit Leichtigkeit den Ball ins Tor schießen. Nach diesem Treffer hatte Büchen eine weitere 100%ige Torchance. Nach schöner Hereingabe von der linken Seite, vergab Thomas Nowitzke die Riesenmöglichkeit, als er den Ball freistehend auf das Tor schoss. Hier konnte der Güsteraner Torwart leider gut parieren und es blieb bei der minimalen Führung. Nachdem man durch zwei weitere Ecken noch mehr Druck entwickelte und der Ball irgendwie immer am Tor vorbei ging, nutzte der SSV Güster die Gunst der Stunde.

Innerhalb von acht Minuten drehten sie das Spiel. Nach einem langen Ball waren sich zwei Verteidiger des BSSV uneinig und rannten ineinander. Zudem konnte Torwart Alex Brei den Ball nicht ganz festhalten und der Stürmer der Gastgeber schoss zum 1:1 ein. Beim 1:2 war die gesamte Mannschaft vorgerückt und fing sich einen Konter ein. Wiederum war es der Güsteraner Stürmer, der von der Mittellinie aufs Tor zulief und am Keeper vorbei in die Maschen schoss.

Nach dieser turbulenten Phase ging es in die Halbzeitpause. Man nahm sich vor, hier auf jeden Fall nicht zu verlieren, was bis dato auch unverdient wäre. In der 2. Halbzeit hatte der BSSV in der 52. Minute die Chance zum Ausgleich. Nach Freistoß von Thomas Nowitzke köpfte Christoph Nowitzke auf das Tor, doch es konnte von der Güsteraner Hintermannschaft auf der Linie gerettet werden. Nur drei Minuten später machte Thomas Nowitzke dann aber den ersehnten Ausgleich. Nachdem der Libero von Güster den Ball am Fuß hatte und die Gefahr gebannt schien, setzte Manuel Barwanitz sehr stark nach und erkämpfte sich den Ball. Dieser sprang zu Thomas Nowitzke, der den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte schoss. Den Rest der Partie konnten beide Mannschaften nur noch wenige Möglichkeiten herausspielen und man trennte sich letztlich 2:2 Unentschieden.

Fazit: Nachdem man wieder mal die Tore in der ersten Halbzeit nicht machte, wurde man dafür hinten sofort bestraft. In der zweiten Halbzeit kam der BSSV aber stark zurück und zeigte eine gute Leistung. Am Ende geht das Remis eigentlich für beide Teams in Ordnung. Nun ist der BSSV im nächsten Auswärtsspiel bei der Reserve des Verbandsliga-Tabellenführers Siebenbäumen gefordert, was wohl eines der schwersten Spiele der Saison werden könnte.


SV Breitenfelde II – SV Müssen 2-1 (1-1)

Erfolgserlebnis für die 2. Herrenmannschaft des BSV. Witterungsbedingt musste erstmals auf den Grandplatz ausgewichen werden, welcher Umstand der Motivation und dem Siegeswillen jedoch nichts anhaben konnte.

Der SV Müssen ging als Favorit in die Partie und aufgrund der vergangenen Leistungen der Breitenfelder sprachen nicht wenige Stimmen von einer klaren Angelegenheit. Das diese dann letztendlich doch nicht so klar werden sollte, müssten die Gäste schon nach einer viertel Stunde bemerkt haben. Der BSV stellte sich kampfstark und entschlossen entgegen, verteidigte kompromisslos und kam mit schnellen Vorstößen oftmals vor das gegnerische Tor.

Besonders Huth und Manshardt, der zusammen mit Steinert und Hümpel aus der dritten Mannschaft aushalfen, sorgten für Torgefahr. Die größte Chance hatte Sven Huth, dessen Torschuss vom Müssener Torwart an die Querlatte gelenkt werden konnte. In der 30. Spielminute dann die große Ernüchterung. Die Gäste konnten einen direkten Freistoß aus gut 20 Metern zum Führungstreffer einnetzen. Keeper Kröger sah dabei nicht ganz glücklich aus, sollte jedoch die einzige Unsicherheit im gesamten Spiel bleiben. Rückstände ist man mittlerweile gewohnt, von daher wurden auch keine Köpfe gesenkt und es ging weiter. Nur fünf Minuten nach dem Rückstand startete Fabian Kramm einen seiner berüchtigten Sololäufe, legte im gegnerischen Strafraum auf Wenzel ab und der markiert durch einen strammen Schuss, mit seinem zweiten Saisontor, den verdienten 1:1 Ausgleichstreffer. Die Partie war wieder offen und man ging so in die Halbzeitpause.

Auf den Punkt konzentriert knüpfte der BSV an die starke erste Habzeit an. Die ideenlosen Angriffe der Müssener klärte man souverän und wirbelte selbst entschlossen in der gegnerischen Hälfte. Es blieb beim offenen Schlagabtausch, der einen Lattentreffer für die Gäste und eine große BSV-Tormöglichkeit, nach einem schönen Doppelpass von Steinert und Külz, hervorbrachte. Den viel umjubelten Führungstreffer erzielte Lars Manshardt nach 65 Spielminuten, nachdem er an mehreren Gegenspielern vorbeizog und trocken und platziert ins linke Toreck vollstreckte. Das Spiel war gedreht und der SV Müssen nun in der Verantwortung. Der BSV stellte sich trotzdem nicht hinten rein, sondern spielte weiter mit. Erst in der letzten viertel Stunde beschränkte man sich zunehmend auf die Verteidigung und musste durch kleinere Unsicherheiten um die Führung bangen. Die Müssener agierten allerdings nicht entschlossen genug und wurden letzten Endes verdient bezwungen.

Dieser dritte Saisonsieg sollte nun Aufwind verleihen und im nächsten Spiel, beim Tabellennachbarn in Rothenhausen, muss an diese Leistung angeknüpft werden.

BSV Torschützen: 1:1 Wenzel (35., Vorlage: Kramm), 2:1 Manshardt (65.),Aufstellung BSV: Kröger – Cramer, Galle (C), Kramm – Schmöckel (78. Heitmann), Sierck, Steinert, Heitmann (55. Hümpel), Huth (50. Külz) – Manshardt, Wenzel


BSSV III – GW Siebenbäumen II 0-5 (0-2)

Auf einen schwer zu bespielenden Platz in Siebeneichen waren wir von der der ersten Minute an das spielbestimmende Team. Es dauerte bis zur 28. Minute, bevor F. Steinfeld nach Kopfballvorlage von F. Dencker das 1:0 erzielen konnte. Vielleicht hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen wenn F. Elsner in der 29. Minute nicht die 100% Torchance des Gegners glänzend pariert hätte. So ging das Spiel nach der kurzen Unsicherheit in der Abwehr aber wieder in Richtung Bücheners Tor. F. Steinfeld (43.) konnte eine Unsicherheit des gegnerischen Torwarts zum 2:0 nutzen.

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff erhöhte M.Seidler auf 3:0 (46.). Nun wurde die Gangart des Gegners zunehmend ruppiger (unverständlich), wir ließen uns dadurch aber nicht aus unserem Spiel bringen und erhöhten nach einem schönen Solo von F. Steinfeld (72.) auf 4:0. In der 78. Minute konnte E. Ates per Foulelfmeter (Foul an S. Singh) den 5:0 Endstand erzielen.

Sonntag, 2. November 2008

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom Sonntag


TSV Bargteheide – Eintr. Groß Grönau 1-1 (0-0)

In einem insgesamt schwachen Spiel gelang der Eintracht spät ein glückliches Remis. Der Gastgeber bestimmte die Partie, erspielte sich immer ein Übergewicht. Das einzige Manko der Runge-Elf war heute die mangelhafte Chancenverwertung.

Mit dem ersten Angriff nach der Pause gab es für die Eintracht die kalte Dusche, Sebastian Mankumbani (46.) traf zur verdienten Führung. Doch der Gastgeber versäumte es in der Folgezeit, den Sack zuzumachen. Masut Hamdart und Mankumbani scheiterten am guten Eintracht-Keeper Folke Voss aus aussichtsreichen Positionen. So gaben sich die Grönauer nie auf und kämpften um den Ausgleich. In der vierten Minute der Nachspielzeit wurden sie dann belohnt, Eric Goldbach hämmerte einen 30-Meter Fernschuss in die Bargteheider Maschen zum vielumjubelten Ausgleich. „Das Remis war heute völlig unnötig, im Abschluss waren wir einfach zu schlecht“, sagte Coach Runge enttäuscht. Eintracht-Trainer Eisenberg hingegen war natürlich froh über den späten Punkt: „Unser Keeper hat uns im Spiel gehalten, endlich können wir uns auch mal wieder freuen“.

B`heide: Phillip – Albers, Bajrami, Zimmer, Strusch – Hamdart, Metzner, Ghinia, Vollert – Inden (55. Zeka), Mankumbani (88. Gerken)

Grönau: Voss – Möller, Lau, Stein – Goldbach, Siggelkow, Franke, Faasch (63. Werner), Hartleben (46. Podzus) – Moldenhauer (63. Höfs), Bitz


SV Eichede – TSV Pansdorf 4-1 (2-0)

Mit einem verdienten Sieg gelang der Brunner-Elf schon der siebte Dreier in Serie. Dieser Erfolg war ein reiner Arbeitssieg, denn die Pansdorfer präsentierten sich gut und verlangte dem Tabellenzweiten alles ab. Der Gastgeber legte einen furiosen Start hin, ging schon nach drei Minuten durch Dennis Wagner in Front.

Nach dem 2:0 von Naim Osmani (28.) wurde der SVE unerwartet schwächer, wodurch der TSV zu Möglichkeiten kam. Doch Keeper Markus Venz hielt seinen Kasten noch sauber, rettete glänzend gegen Dennis Jaacks. Nach dem Wechsel konnte der Gastgeber nicht mehr so überzeugen, so kam Pansdorf durch Jaacks (75.) zum verdienten Anschluss. In der Folgezeit stand die SVE-Abwehr einige Male im Blickpunkt, doch sie hielt den Angriffen der Pansdorfer bis zum Schlusspfiff stand. Eichede hatte nun Platz zum Kontern und Lasse Drews (86., 89.) sorgte mit seinem Doppelschlag für einen Sieg, der am Ende zu hoch ausfiel. „Der TSV war heute ein starker Gegner, wir wurden über die gesamte Spielzeit gefordert. Das war ein wahrer Arbeitssieg“, meinte SVE-Trainer „Mecki“ Brunner.

Eichede: Venz – Brockmüller, Buchholz, Fischer, J. Rienhoff (60. J.-O. Rienhoff) – Wagner (60. Drews), Maltzahn, Osmani (66. Schildberg), Barsuhn – Fahrenkrug, Kranik

Pansdorf: Möller – Block (46. Kirstein), Landsberg, Wulf, Reimann – Dogs, Farklas, Jaacks, Galusic (45. Wenske) – Albrecht, Stau


SV Breitenfelde – Preußen Reinfeld 0-0

Trostloses Unentschieden bei der offiziellen „Taufe“ des Sportplatzes am Uhlenbusch in die „Riemer-Volkswagen-Arena“. Offensivaktionen gab es zwar auf beiden Seiten, zwingende Torchancen sprangen dabei aber nicht immer heraus.

Die abstiegsbedrohten Reinfelder verdienten sich mit großem Einsatz und viel Engagement den wichtigen Punkt. „Unter der Woche haben wir nach den schwachen Resultaten Klartext gesprochen. Heute haben wir wieder gezeigt, dass wir mehr können“, äußerste sich Preußen-Coach Matthias Krienke zufrieden über sein motiviertes Team. Der Gastgeber fand keine Mittel, den Gegner gezielt unter Druck zu setzen. So konnte Stürmer Daniel Kruse nicht zwingend in Szene gesetzt werden, Bestnoten bei den Gastgebern verdiente sich der unermüdlich kämpfende Christian Becker. So war Ligaobmann „Freddy“ Albrecht nach dem dritten Spiel ohne Sieg auch ein wenig enttäuscht: „Das war ein Rückfall in alte Zeiten, so verliert man den Anschluss nach oben“. Dabei schloss er personelle Nachbesserungen des Kaders im Winter nicht aus.

SVB: Hansen – Bahr, Felsner, Havemann (70. Hofmann), Kreutzfeld - Banthin (77. Klötzner), Ringels (46. Khartey), Henning, Strube, Becker - Kruse

Preußen: Rönnfeld – Heinemann, M. Beeck, T. Beeck, Heidrich – Döhring, Mehlfeld, Mastrini, Gülünoglu (81. Rosin) – A. Kutschke (84. Osmani), T. Kutschke

Samstag, 1. November 2008

VERBANDSLIGA SÜD-OST vom Samstag


GW Siebenbäumen – Sereetzer SV 8-1 (4-1)

Was für ein Paukenschlag der Grün-Weißen, auch in der Höhe verdient verpassten sie den Sereetzern eine denkwürdige Klatsche. Eine Viertelstunde konnte der Gast mithalten, die Führung durch Sebastian Wenchel (4.) glich Siebenbäumen aber postwendend durch Robertino Borja (5.) aus.

Die Gäste boten fortan eine desolate Vorstellung, der Gastgeber hatte leichtes Spiel. Riza Karadas (31.) und erneut Borja (43.) erzielten eine sichere Pausenführung. Nach dem Wechsel erhöhte GW noch einmal das Tempo, konnte nach Belieben kombinieren. Gegenwehr gab es von den Gästen nicht mehr. So wechselte Gäste-Coach Sercander nicht ein einziges Mal, ließ seine desolate Anfangsformation durchspielen – mal eine andere Art der „Strafe“. Karadas (55., 74.), Manuel Plähn (61.) und Peter Tobleck (75., 88.) – bester Grün-Weißer am gestrigen Nachmittag – schossen die weiteren Tore.

GWS: Harder – Starke, Goebel, Vahl – Ali, Tobleck, Morello (35. Plähn), Morina (65. Mayungululu), Schulz (80. Putzier) – Borja, Karadas

Sereetz: Schmidtke – Behnke, Ullrich, Baetge, Jahrling, Jobst, Müller, Rockel, Strunck, Wenchel, Krause


Oldenburger SV – RW Moisling 1-0 (1-0)

Nach dem dritten Dreier in Folge gab es beim OSV nur freudige Gesichter. „Das wir trotz arger Personalnot hier einen Dreier landen konnten, ist schon spitze“, meinte Ligaobmann Phillip Emmrich äußerst zufrieden. Bis zur Pause war der OSV überlegen, bot eine starke Leistung. Nach einer Ecke erzielte der wiedergenesende Patrick Gütschow (24.) das Tor des Tages. Nach dem Wechsel mischten dann auch die Rot-Weißen endlich mit, verwickelten die Gastgeber phasenweise in eine wahre Abwehrschlacht. Am Ende standen sie aber nicht unverdient mit leeren Händen da.

OSV: Heisler – Brandt, Buck (70. Gerkens), Emmrich – P. Nielsen, Prvetica, Reise, Schoth, Sager (46. A. Nielsen) – Kortz, Gütschow (80. Loffhagen)

RWM: Boroch – Schneider, Haye, M. Bornemann, Dogan, Bankiewicz, Z. Azzez, J. Bornemann, Noll (52. Kohlmann), Bacher, Kröger (75. Gritschke)


Eutin 08 – AKM Lübeck 0-1 (0-0)

Mit einem Sonntagsschuss sorgte Suat Demir (67.) für den Treffer des Tages und gleichzeitig für den ersten Auswärtssieg der Lübecker. In einem schwachen Spiel boten die Gastgeber eine desolate Vorstellung, lediglich nach der Pause hatte Eutin eine gute Phase. Chancen auf den Ausgleich gab es durch Jan Savcenko und Dominik Palazzoni, nach dem Gegentreffer war das kurze Aufbäumen aber auch schon verpufft. „Das war heute gar nichts, ich bin richtig enttäuscht von meiner Mannschaft“, meinte Spielertrainer Callsen sauer.

Eutin: Gertenbach – Callsen, Kessler, T. Schumacher, Wohlert, Kessler (75. Riemann) – Bork, Karadas (46. Schulze), Müller, Reichenbach (75. F. Schumacher) – Palazzoni, Savcenko

AKM: Ciesler – Aksahin, Sabaly, Ci. Kara – Eren, Sagwan, Ce. Kara, Sayilgan, Malla – Moray, Demir


FC Dornbreite – TSV Lensahn 1-1 (0-0)

Nach drei Niederlagen endlich wieder ein kleines Erfolgserlebnis für den Gastgeber. Beide Teams boten eine gute Leistung, das Remis war am Ende gerecht. Nach der Pause kam der Gast hellwach aus der Kabine und erzielte prompt durch Stefan Lang per Elfmeter (46.) die Führung.

Doch der Gastgeber gab sich nicht auf und drängte aus den Ausgleich. Nach 70 Minuten war es soweit, Torsten Asmussen traf zum verdienten Ausgleich. Der FC hatte noch Möglichkeiten zum Sieg, doch Alexander Weiß und Benjamin Mecker vergaben. „Das war nach den negativen Wochen endlich wieder ein positives Zeichen von uns. Endlich hat das Team wieder gezeigt, was es kann“, sagte Manager Jörg Haase zufrieden.

FCD: Pekrun – Asmussen, Matthies, Ewert, Hagelstein, Jasek (72. Lamb), A. Malla, Mecker, Sare (74. Eker), Weiß, Venzke

Lensahn: K. Knoor – Dora (80. Spieckermann), Becker, O. Knorr, S. Knorr, Köhler, Lang, Neuhäuser, Pries, Patzer, Siewert


VfL Oldesloe – Möllner SV 8-0 (3-0)

Was für ein Debakel für den MSV, dabei sah es danach zuerst gar nicht aus. Die Skwierczynski-Elf begann stark, nutze aber ihre Möglichkeiten nicht. Mit einem mustergültigen Konter erzielte der VfL durch Phillip Baasch (29.) die Führung. Christian Biermann (41.) verschoss seinen Elfmeter, doch erneut Baasch (43.) und Patrick Schönfeldt (45.) machten vor der Pause schon alles klar.

Gleich nach Wiederbeginn traf Dennis Schönfeldt (46.) zum 4:0, danach brachen bei den Gästen alle Dämme. MSV Keeper Rudolf Hofmann war trotz der vielen Gegentore Möllns bester Mann, verhinderte mit tollen Paraden eine zweistellige Niederlage. Phillip Baasch (57.), Jan-Hendrik Jobmann (68.), Dennis Schönfeldt (69.) und Andy Baasch (85.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Das war heute ein offensives Feuerwerk, da passte alles“, sagte VfL-Coach Thielenhaus sichtlich erfreut.

Oldesloe: Brinkmann – Biermann, Fischer, M. Kuhlke (80. Schwartz), P. Schönfeldt (46. Jobmann) – A. Baasch, Grundt, Koch, Behrens – P. Baasch, D. Schönfeldt

Mölln: Hofmann – Stoltz (46. Piesker), Gräfe, Rehr, J. Jahnke – Gramckau (70. Montevirgin), S. El Sabe, O. El Sabe, Stange – Brodersen (65. Krivic), Wolowik


ATSV Stockelsdorf – TSV Gudow 4-0 (1-0)

Im Kellerderby gab es einen deutlichen Sieg für die Hausherren. Im ersten Durchgang boten beide Teams Magerkost, Julian Wohlfahrt (20.) verwandelte einen Handelfmeter zur Pausenführung. Die Gäste schwächten sich früh durch eine gelb/rote Karte von Dennis Lange (38.).

Nach dem Wechsel übernahm der Gastgeber das Kommando und gab mächtig Gas. Am Ende war der klare Erfolg hochverdient, weil der ATSV mehr Einsatz – und Siegeswillen zeigte als das Schlusslicht. Jan Rohloff (75.), Tobias Kuhlmann (78.) und Marco Vedder (87.) schossen die weiteren Tore. Manager Markus Höppner erleichtert: „Nach der Negativserie endlich wieder ein wichtiger Sieg, und dann noch zu Null. Ich freue mich für das Team“.

ATSV: Buschmann – Hielscher, Voß, Ulverich – Kortenkamp, Rohloff, Schulz (46. Vedder), Wohlfahrt, Möller – Kuhlmann, Akar

Gudow: Musahl – Rost, Erhardt, Siedenschnur, Biallas (75. Knoff) – Bieber, Lange, Lindtner, Lubenow (70. Müller), Behnk – Sierck (60. Borowski)

Mittwoch, 29. Oktober 2008

VERBANDSLIGA SÜD-OST


GW Siebenbäumen – ATSV Stockelsdorf 8-1 (4-1)

Leicht und locker, ohne große Gegenwehr konnten die Punkte an diesem Spieltag eingefahren werden. Zu jeder Zeit überforderte Stockelsdorfer machten es den Grün-Weißen leicht, den höchsten Sieg seit vielen Jahren einzufahren.

Schon in der 9.Minute konnte Riza Karadas die frühe Führung erzielen. Peter Topleck hatte vor dem Tor quer gelegt und Riza musste nur noch einschieben. Nach dieser Führung konnte man ein deutliches Aufatmen bei allen Beteiligten vernehmen. So spielte es sich nun auch schon leichter nach vorne.

Trotzdem dauerte es bis zur 31.Minute, ehe das 2-0 fiel. Diesmal setzte Riza Karadas Peter Topleck in Szene, der aus 16 Metern dem guten Gästekeeper keine Chance ließ. Und nur 3 Minuten später konnte Riza die Führung per Elfmeter ausbauen. Muersat Morina war zuvor im Strafraum gefoult worden, weil der Verteidiger völlig unmotiviert einfach einen Schritt zu spät kam.

Nachdem überraschend ein Gegentor hingenommen werden musste, erstickte Mürsat Morina in der 41.Minute die aufkeimende Hoffnung der Gäste, dass an diesem Tage vielleicht doch etwas gehen könnte. So konnte endlich mal wieder ein ruhiger Pausentee genossen werden. In der Halbzeitpause wackelte das kleine Vereinsheim in Siebenbäumen, da einige Urschreie aus der Gästekabine drangen. Genutzt hatte das dann aus Stockelsdorfer Sicht nicht viel, ahnte das Team wohl doch, das an diesem Tag hier nichts zu holen war.

Die zweite Halbzeit war spielerisch nicht immer schön anzusehen, allerdings taten die Grün-Weißen auch nicht mehr als nötig, um die Gäste in Schach zu halten und die Führung auszubauen. In der 58.Minute war es Julian Brueckner, der die Führung ausbaute, nachdem ihm der Ball nach einer Kopfballverlängerung buchstäblich auf den Fuß fiel. 5-1.

Das 6-1 war dem kurz zuvor eingewechselten Ove Schulz vorbehalten. Nach einer Ecke passte Sven Jaeckel scharf in den Strafraum und Ove schloss trocken ab. Und auch der eingewechselte Marcel Schoenborn konnte ein Tor erzielen. Nach einem Eckball von der linken Seite schraubte sich Marcel am langen Pfosten am höchsten und ließ dem Keeper mit seinem herrlichen Kopfball keine Chance. Mürsat Morina setzte mit dem 8-1 kurz vor Schluß den Schlusspunkt unter diese einseitige Partie. Nachdem der angedachte Pass in die Tiefe nicht möglich war, machte er das einzig richtige und tankte sich allein bis vor dem Keeper, an dem er den Ball vorbei ins Tor schob.

Ob die Grün-Weißen mit diesem Sieg tatsächlich zu alter Heimstärke zurückgefunden haben, dürfte sich schon am Samstag gegen den Sereetzer SV zeigen, der am Sonntag 8:1 in Reinfeld gewann.

Es scheint ein interessanter Nachmittag für die Torhüter zu werden und es kommt zum Wiedersehen mit „Kamerad" Krause und Mike Schlichting die im Sommer nach Sereetz wechselten.

Schiedsrichter von Spielern verprügelt


Begegnung zwischen TSV Schönau und MFC Phoenix (Badischer Fußballverband) abgebrochen / Zwölf Polizeibeamte im Einsatz (Aus dem „Mannheimer Morgen“ vom 27.10.08)

Mannheim. Der Mannheimer Fußballkreis wird von einem neuerlichen Skandal erschüttert. Das Spiel der Kreisklasse A zwischen dem TSV Schönau und dem Phönix musste am Sonntag nach 70 Minuten abgebrochen werden, nachdem es zu massiven Handgreiflichkeiten gegenüber dem Schiedsrichter gekommen war. Die Polizei ermittelt gegen zwei Spieler des TSV Schönau wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung. Insgesamt zwölf Beamte aus den umliegenden Polizeirevieren waren im Einsatz.

Schiedsrichter Philip Reichelt von der Post-SG Mannheim erlitt eine Rippenprellung, zahlreiche Hämatome, Blutergüsse und eine Bänderdehnung. Auslöser der Eskalation: ein Platzverweis gegen den Schönauer Sascha Schorr, der nach einem Foulspiel gegen Phönix-Spielertrainer Ralf Dalmus die Rote Karte bekommen hatte. Daraufhin kam es zur "Rudelbildung". Was dann geschah, schildert ein dieser Zeitung namentlich bekannter Augenzeuge: "Der Schiedsrichter wurde von einem TSV-Spieler heftig gestoßen, woraufhin er zu Boden gestürzt ist. Nachdem er wieder aufgestanden war, wurde er regelrecht über den Platz gejagt und dabei immer wieder getreten, geschlagen und beleidigt. Fast die komplette Mannschaft des TSV war beteiligt."

"Ich spiele seit 35 Jahren Fußball. Aber so etwas habe ich noch nicht erlebt", schildert Dalmus seine Eindrücke. Die aufgeheizte Atmosphäre erklärt sich der 39-Jährige mit der besonderen Ausgangslage. Schließlich sei er bis vor wenigen Monaten selbst Trainer bei Schönau gewesen. Bis zum Spielabbruch sei fast die gesamte Mannschaft mit Gelb vorbelastet gewesen. "Fast alle Karten gab es wegen Meckerns. Das war ein regelrechtes Motzspiel." Wert legt Dalmus auf die Feststellung, dass der MFC Phönix nicht an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sei. "Wir gehen davon aus, dass die Partie mit drei Punkten für uns gewertet wird. Zu einem Wiederholungsspiel würden wir nicht antreten."

TSV hält sich bedeckt

Bedeckt hält sich derweil Peter Dinges, TSV-Vorsitzender: "Zu laufenden Ermittlungen werden wir keine Aussagen machen. Zu den Verletzungen des Schiedsrichters kann ich nichts sagen. Wir werden in einer Stellungnahme an den Fußballkreis unsere Sicht der Dinge schildern." Für Peter Reichelt, den Vater des Unparteiischen, sind die Vorfälle "ein Alptraum". "Niemand ist meinem Sohn zur Hilfe gekommen. Muss erst irgendjemand umgebracht werden, damit solche Gewaltexzesse aufhören? Wie wollen sie noch einen jungen Menschen dazu motivieren, Schiedsrichter zu werden?" Besonders schlimm: Der jüngste Skandal ist nur die Spitze des Eisberges. Beinahe wöchentlich kommt es im Kreis zu Spielabbrüchen, häufig nach Übergriffen gegenüber dem Schiedsrichter. "Die Vorfälle häufen sich massiv. Das ist teilweise ein Hauen und Stechen", bestätigt Schiedsrichterobmann Jörg Friedrichs und verweist auf drei aktuelle Fälle, in denen ermittelt wird. Ende September musste das B-Klasse-Spiel zwischen SG Oftersheim II und SC Pfingstberg-Hochstätt II abgebrochen werden, nachdem ein Gästespieler dem Unparteiischen einen Kopfstoß verpasst hatte. Ebenfalls mit einem Spielabbruch endete vor gut zwei Wochen das Spiel der Privatmannschaften TSG Juventus Rheinau und MFC Lindenhof, nachdem auf dem Platz die Fäuste flogen. Die Stimmung unter den Referees ist angespannt, betont Friedrichs. Gemeinsam mit dem Fußballkreis Mannheim will die Schiedsrichtervereinigung mögliche Konsequenzen prüfen.



Aus dem „Mannheimer Morgen“ vom 29.10.08

Mannheim. Im Mannheimer Fußballkreis zieht der Skandal um das abgebrochene A-Klasse-Spiel zwischen dem TSV Schönau und Phönix Mannheim immer weitere Kreise. Gestern Abend reagierte der Badische Fußballverband und zog drastische Konsequenzen. "Das Maß ist jetzt voll", gibt BFV-Präsident Ronny Zimmermann in einer Presseerklärung die Haltung des Verbandes kurz und prägnant wieder. In Absprache mit dem Mannheimer Fußballkreis wird der Spielbetrieb der Herren am kommenden Wochenende von der Kreisliga abwärts bis zu den Privatmannschaften komplett ruhen.

"Fußball in den Schmutz gezogen"

"Wir wollen damit allen Aktiven, egal ob Spieler, Trainer, Vereinsfunktionär oder Zuschauer eine Denkpause verschaffen, damit dieser Personenkreis sich eingehend damit auseinandersetzen kann, ob der Fußball in dieser Form weiter auf übelste Art und Weise in den Schmutz gezogen wird", heißt es weiter. Zuvor hatte sich Zimmermann in einem Krisengespräch mit Mannheims Kreisvorsitzendem Rolf Beyer über das weitere Vorgehen beraten. Kreis-Schiedsrichterobmann Jörg Friedrichs steht hinter der Maßnahme: "Das ist eine Entscheidung im Sinne des Fußballs."

Nachdem es am Sonntag zu gewalttätigen Übergriffen von Schönauer Spielern auf Schiedsrichter Philip Reichelt gekommen war, musste die Begegnung in der 70. Minute beim Stand von 1:1 abgebrochen werden. Augenzeugen berichteten von einer regelrechten Treibjagd auf den Unparteiischen, der zahlreiche Verletzungen, darunter eine Rippenprellung und Blutergüsse, davon trug. Gegen zwei Spieler des TSV Schönau ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung.

"Ich kann mich an keinen vergleichbaren Fall aus der Vergangenheit erinnern, in dem fast eine gesamte Mannschaft tätlich gegen den Schiedsrichter vorgegangen ist", sagt Beyer. Der TSV Schönau wurde vom Fußballkreis inzwischen zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. Mit einem Urteil durch die Spruchkammer ist frühestens nächste Woche zu rechnen. Es ist zu erwarten, dass der Klub mit erheblichen Sanktionen rechnen muss. Das Strafmaß reicht von einer Geldbuße bis hin zum Zwangsabstieg in die Kreisliga B. Kurzfristig abgesetzt wurde auch die Achtelfinal-Begegnung im Kreispokal zwischen Alemannia Rheinau und dem TSV Schönau. "Der Fußballkreis wird zunächst die genaue Sachlage prüfen und klären, welche Spieler verwickelt gewesen und gegebenenfalls zu sperren sind", erklärt Pokal-Spielleiter Friedrich Zeilfelder.

Mal einen Blick in das Gästebuch werfen.... interessant... !

http://www.tsv47schoenau.de/index.html

KREISKLASSE B


TSV Nusse : TSV Sahms 2-5 (0-1)

Bei Dauerregen empfing Nusse den TSV Sahms. Der Gast war in dieser Partie klarer Favorit und so spielte er auch. Sie nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und erspielten sich mit schönen Spielzügen zahlreiche Tormöglichkeiten. Bei Nusse sah das leider anders aus, agierte meist mit hohen Bällen, waren zu weit von den Leuten entfernt und konnten keinen Druck aufbauen. In der 13. Min. war es dann soweit, durch einen kapitalen Torwartfehler ging Sahms mit 0:1 in Führung.

So wurden auch die Seiten gewechselt. Bereits 3 Min. nach Wiederanpfiff hatte Kolja Pfeiffer die dickste Möglichkeit zum Augleich, scheiterte aber am Gastkeeper. Im direkten Gegenzug erhöhte Sahms auf 0:2. Der Nusser Libero Olaf Rasmussen sah dabei gar nicht gut aus. Nur eine Min. später stand Rasmussen dann wieder im Mittelpunkt, als er nach einem erneuten Fehler seinem Gegenspieler den Ball überlies. Dieser nahm das Geschenk an und schob den Ball locker über die Linie. Danach fing Nusse sich langsam, brachte sich aber durch leichtfertige Fehler immer wieder in Not.

So war es nach einer Stunde Florian Wulff, der durch so einen Fehler den nächsten Konter einleitete und schon stand es 0:4. Nusse fand aber langsam besser ins Spiel, fing an zu kämpfen und hatte auch seine Chancen. Sahms machte es aber besser und erzielte in der 75. Min., wieder durch einen Abwehrfehler der Nusser, das 0:5.
Doch auch Nusse durfte noch mal jubeln, denn Kapitän Christoph Pauliks erzielte durch einen schönen Kopfballtreffer in der 78. Min. den Anschlusstreffer. Und nur 2 Min. später klingelte es erneut im gegnerischen Kasten.

Lukas Brillisauer war es, der nach einem Torwartfehler zum 2:5 verkürzen konnte. Die Nusser hatten noch mehr Chancen die Sahmser in Verlegenheit zu bringen, die, so wie es aussah, das Fußballspielen eingestellt hatten. Aber Timo Barg sowie auch Kolja Pfeiffer vergaben die wohl dicksten Möglichkeiten. Fazit: Letztendlich ein hochverdienter Sieg für den TSV Sahms. So spielte der TSV Nusse: Thieme, Rasmussen, Pfeiffer, Pauliks, Wulff, Riskowski (Hinze, 28. Min.), Brillisauer (Lachmann, 25. Min. / Brillisauer, 77. Min.), Meyer, Zunzer (Barg, 46. Min.), Miersen, Schultz (Zunzer, 77. Min. )

Dienstag, 28. Oktober 2008

KREISKLASSE A


BSSV II – TSV Gudow II 2-0

Nach der bitteren Niederlage letzte Woche beim Möllner SV hieß die Devise Wiedergutmachung im eigenen Stadion an den Tag zu legen. Leider pfiff der Schiedsrichter, gegen den man schon die Woche zuvor in Mölln eine gewisse Abneigung entwickelte, auch diesen Sonntag wieder die Partie.

Die Tabellennachbarn zeigten in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Wenige Torchancen, dafür aber umso mehr Unkonzentriertheiten und Abspielfehler prägten das Spiel. Auf Seiten des BSSV verletzte sich Torwart Christoph Bruhn nach einer halben Stunde so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Da man keinen zweiten Torwart auf der Auswechselbank sitzen hatte, zog sich vorübergehend Thorben Lohse das Torwarttrikot über. Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit hielt er den Kasten der Büchener sauber. Nach dem Seitenwechsel bekam der BSSV von Altherren-Torwart Oliver Studt Hilfe, der für den Rest des Spiels im Tor stand. In der zweiten Halbzeit änderte sich auch der Spielverlauf. Aus dem zerfahrenen "Mittelfeldgeplänke" wurde ein intensives Spiel mit vielen Fouls.

Der Schiedsrichter blieb seiner Linie nie richtig treu und sorgte dafür, dass die Mannschaften immer härter in die Zweikämpfe gingen. Es folgten viele Gelbe Karten und versteckte Fouls. In der 65. Minute konnte der BSSV aber eine gute Aktion verbuchen. Nach schönem Doppelpass zwischen Christoph Nowitzke und Erik Skubowius landete der Ball letztlich bei Thorben Lohse, der den Ball sehenswert über den Gudower Torwart unter die Latte beförderte. Nun konnten sich beide Teams Möglichkeiten herausspielen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Zehn Minuten vor Ende der Partie flog dazu noch Benjamin Thiele aufgrund mehrfachen zu harten Einsteigens mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz.

Dabei provozierte er einen Gudower, der sich dazu hinreißen ließ, ihm den Ball an den Kopf zu werfen. Folglich wurde er mit der Roten Karte bestraft und das Spiel wurde mit zehn gegen zehn beendet. In der 93. Minute konnte der BSSV aber noch einen drauf setzen. Nach einem Konter schloss Timo Schlichting eiskalt zum 2:0 ab und bescherte dem BSSV einen verdienten Heimerfolg.

Fazit: Endlich steht hinten mal die Null, wobei ein großer Dank an Oliver Studt geht, der sich bereit erklärt hat, die Zweite zu unterstützen. Der BSSV sorgt mit dem Sieg dafür, dass man unter den besten fünf der Liga weiterhin mithalten kann. Nächste Woche muss man dies allerdings unbedingt auch beim direkten Konkurrenten aus Güster unter Beweis stellen.


Ratzeburger SV – SSV Schnakenbek 8-2 (6-1)

Nach zwei Wochen Pause (einmal spielfrei, einmal abgesagt) ging es für den RSV endlich wieder los. Zu Gast am Riemann war der SSV Schnakenbek, gegen den man schon das Hinspiel mit 4:1 gewann. Einzig Dominik Sprenger konnte studienbedingt nicht mitwirken. Christopher Lüth und Mike Kamischke waren zwar angeschlagen, konnten jedoch spielen bzw. eingewechselt werden.

Von Beginn an waren die Ratzeburger das spielbestimmende Team und gingen auch schon nach zwei Minuten durch einen platzierten Schuss von Jan Weluda mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit darauf hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, scheiterten aber am RSV-Keeper. Praktisch im Gegenzug viel das 2:0. Nach Vorarbeit von Jan Weluda traf Michael Hinrichsen. Der SSV kam im Anschluss mit seinem einzigen guten Angriff in der ersten Halbzeit zum Anschlusstreffer. Der Jubel sollte allerdings nicht lange anhalten. Michael Hinrichsen traf nach Vorlage des guten Dominik Sprenger Vertreters Reinhold Schlecht zum 3:1. Der RSV hatte sich nun "warmgeschossen" und fast jeder Angriff endete mit einem Tor. Den vierten RSV-Treffer markierte Björn Scheiner, ehe Michael Hinrichsen eine für ihn hervorragende erste Hälfte mit seinem dritten Treffer krönte, nachdem er auch noch zwei Vorlagen gab. Die kurioseste Szene gab es allerdings vor dem RSV-Tor. Nachdem Jens Nickel einen in den Sechzehner geschlagenen Freistoß unterschätzte hatten die Gäste gleich vier Einschussmöglichkeiten. Der erste Kopfball landete an der Latte, die nächsten beiden Nachschüsse konnte Lars Tesch mit vollem Körpereinsatz abwehren, ehe Christopher Lüth den Ball für den bereits geschlagenen RSV-Schlussmann auf der Linie zur Ecke klären konnte. Nachdem diese brenzlige Situation überstanden war, erzielte die Heimmannschaft durch Jan Weluda das 6:1, mit dem es dann auch in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel schaltet der RSV zwei Gänge runter und verwaltete das Ergebnis nur noch. Torchancen ergaben sich daher kaum, da auch die Gäste keine Offensivakzente setzen konnten. Ca. eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie gelang auch Jan Weluda mit einem sehenswerten Distanzschuss sein dritter Treffer und erhöhte damit auf 7:1. Den achten und letzten RSV-Treffer erzielte Björn Scheiner. Nachdem Enno Böke mit zwei Schüssen am SSV-Torwart scheiterte, konnte Björn Scheiner zum 8:1 einschieben. Den Schlusspunkt der Begegnung setzten die Gäste aus Schnakenbek. Nach einer scharfen Hereingabe konnte ein SSV-Stürmer den Ball am RSV-Keeper vorbeischieben.

Aufstellung RSV: Nickel - Knuth, Adam (80. Tesch), Tesch (45. Bronikowski) - Fischer, Lüth (75. Schlecht), Schlecht (45. Senger), Scheiner (62. M.Kamischke), Weluda – Hinrichsen (80. Scheiner), Böke