FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Dienstag, 20. Mai 2008


Lübecker SC – SG Wentorf/Schönberg 2:2

Aus SG-Sicht: Ein leistungsgerechtes Unentschieden sahen die Zuschauer in einem hart umkämpften Kreisligaspiel. Die SG wollte den Lübeckern die geplante Feier zumindest ein wenig vermiesen.

Die Lübecker begannen druckvoll und kamen auch zu ersten Chancen, die aber allesamt ihr Ziel verfehlten. Nach einer Viertelstunde fand die SG über den Kampf ins Spiel und konnte sich erste kleine Möglichkeiten herausspielen. In der 30. Minute gelang sogar die 0:1 Führung durch einen super Freistoss in den Winkel von Sascha Reim. Traumtor!!! Mit der überraschenden Führung ging es in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit bestürmten die LSC´er das Gehäuse von Keeper Marcus Beier, der jedoch mehrfach klasse parieren konnte. Doch der Druck der Lübecker war riesig und sie kamen durch einen Doppelschlag zur verdienten 2:1 Führung. Die Freude bei den Lübeckern war riesig, doch kurz vor Ende der Partie (88.Minute) konnte Christoph Schultz nach guter Vorarbeit von Sascha Reim seinen 25. Saisontreffer zum verdienten 2:2 Ausgleich markieren, und die Freude der Lübecker zumindest etwas schmälern.


Lübecker SC – SG Wentorf/Schönberg 2:2

Aus LSC-Sicht: Der letzte Punkt ist eingefahren. Nun ist es sicher: Wir sind in der neuen Kreisliga!!! Nur kurz zum Spiel: Die SG war heute ein spielstarker Gegner und haben nicht unverdient einen Punkt mitgenommen. Übers gesamte Spiel gesehen hätten wir dieses Spiel klar gewinnen müssen, doch wer seine klaren Chancen nicht Reinmacht.....

Da sich diese mangelnde Auswertung schon über die gesamte Rückrunde hinzieht, darf man sich auch nicht Beschweren, wenn nicht „mehr“ dabei herauskommt. Aber immerhin hat man den Durchmarsch aus der A-Klasse in die neue Kreisliga (gleichzustellen mit der alten Bezirksliga) fertig gebracht (selbst Mannschaften wie TuS Lübeck oder GW Siebenbäumen blieb es im ersten Anlauf vergönnt).

Nach 22min bekam die SG einen Freistoß zugesprochen, den Reim aus ca. 18m geschickt über die Mauer hob und unhaltbar im LSC-Gehäuse einschlug. Borne und 2x Paddy hatten klarste Möglichkeiten, doch in der 1ten Hälfte blieb es dabei. Nur 2min waren im 2ten Durchgang gespielt, als Borne aus ca. 23m einen abgewehrten Ball volley nahm und ihn unten links einnetzte. Beide Mannschaften spielten phasenweise guten Kreisliga-Fußball, wobei es beim Gastgeber die klaren Chancen gab.

Nach 71min schlug Paddy einen 45m Freistoß von links in den 16er, wo er „Goalgetter“ Barthek fand, der per Kopf unhaltbar die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung besorgte. Doch die Gäste gaben nicht auf und spielten sehr offensiv. Nach 81min bekamen sie einen Freistoß zugesprochen, der halbhoch in den 16er gebracht wurde. Da Jannix den Ball „sicherheitshalber“ mal passieren ließ, kam er direkt aufs Tor. Ob der SG-Toptorjäger den Ball noch berührte oder den TW nur täuschte, bleibt ungeklärt, aber der Ball landete bei uns im Tor. Insgesamt ein verdienter Punkt für den Gast, weil er bis zum Schlusspfiff kämpfte und wir unsere 6 Großchancen nicht nutzen konnten. Den Gästen wünschen wir viel Glück für die neue Saison und nächste Woche geht es noch mal gegen die Borussia, die wir wohl in der Verbandsliga-Aufstiegsrunde wiedertreffen werden.



Ratzeburger SV – Bor. Möhnsen 1:4

Aus RSV-Sicht: Beim letzten Heimspiel in dieser Saison war der Tabellendritte aus Möhnsen zu Gast am Riemann-Sportplatz. Die Partie begann ohne großes Abtasten direkt mit guten Torszenen. In der ersten Minute lief Michael Hinrichsen allein auf Bastian Siemers zu, legte sich den Ball aber zu weit vor. Kurz darauf konnte erneut Michael Hinrichsen den Torwart zwar bezwingen, sein Schuss wurde aber noch von einem Verteidiger geklärt.

Mitte der ersten Halbzeit kamen auch die Gäste in einer sehr ausgeglichenen Partie zu ihrer ersten Chance. Nach einem Freistoß von außen wurde per Kopf auch prompt das 0:1 erzielt. Wenige Minuten später hatten die Borussen nach einem Konter sogar die Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte aber am RSV-Keeper. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte schaffte es keine Mannschaft mehr, sich im Angriff nochmals entscheidend in Szene zu setzen.

Zum Anfang des zweiten Spielabschnittes schaffte es der RSV, etwas mehr Druck auf das Gästegehäuse aufzubauen. Der Ausgleich hätte dann eigentlich auch fallen müssen, allerdings schoss Dominik Sprenger seinen Elfmeter neben das Tor. Im Gegenzug war es Möhnsens Topstürmer Saleh, der das Kunststück fertig brachte, den Ball aus zwei Metern über das leere Tor zu schießen. Es blieb also weiterhin beim 0:1. Die Entscheidung fiel dann aber erneut durch eine Standardsituation. Nach einer Ecke erzielten die Gäste das 0:2. Der RSV machte nun hinten auf und wurde prompt zum 0:3 ausgekontert. Das schönste Tor des Tages erzielte der eingewechselte Marc Fischer. Nachdem er seinen Gegenspieler getunnelt hatte, zirkelte er das Leder aus spitzem Winkel über den Möhnsener Torwart hinweg in die lange Ecke. Der Endstand von 1:4 fiel dann wiederum nach einer Ecke.



Ratzeburger SV – Bor. Möhnsen 1:4

Aus Borussia-Sicht: Trotz einiger personeller Probleme und dadurch bedingten Umstellungen (Frederik von Elm musste als Stürmer ran), siegten die Borussen beim Ratzeburger SV mit 4:1 (1:0). Durch das Remis des Lübecker SC, geht es am letzten Spieltag im direkten Vergleich um die Vizemeisterschaft. Die junge Ratzeburger Mannschaft machte trotz der Niederlage ein gutes Spiel, die Cleverness der Borussen reichte aber heute für diesen Sieg. In der 17. Minute war es "Capitano" Daniel Schlingelhof, der nach einem Freistoß von Henoch Förster per Kopf zur Stelle war und die Führung erzielte.

In der Folgezeit überließen die "Men in Black" dem RSV das Spielgeschehen, die Möhnsener konnten sich zeitweise nicht aus der eigenen Hälfte befreien. Große Chancen blieben aus, mit dem ersten Konter, hätte dann aber das 2:0 fallen können. Nach einem Zuspiel von Markus Buer konnte Frederik von Elm den Ratzeburger Torwart nicht überwinden. Jedem Spieler war in der Halbzeitpause klar, dass dieses Spiel noch lange nicht entschieden war und noch "´ne Schippe drauf gelegt werden musste"! Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit leichtem Übergewicht für die Möhnsener! In der 61.Minute die größte Chance des ganzen Spiels, ein schneller Konter über Markus Buer und Frederik von Elm, der alleine auf das Tor und dann quer auf Dshivan Saleh spielte, doch Dshivan traf aus 2m leider nicht das Tor! Im Gegenzug dann die große Chance für den RSV.

Nach einem Foul von Malek Saleh gab es einen berechtigten Elfmeter, der Schuss ging weit am Tor vorbei und so blieb es beim 1:0. 10 Minuten später endlich das 2:0. Nach einem Eckball von Markus Buer stand wieder Daniel Schlingelhof an der richtigen Stelle und traf erneut per Kopf zum 2:0. Die endgültigen Entscheidung durch Markus Buer dann in der 77. Minute, mit einem Solo, ließ er "Mann und Maus" stehen und schob locker zum 3:0 ein. Zwei Minuten später erzielte der gerade eingewechselte Tim Tobaschus mit seinem ersten Ballkontakt gar das 4:0, doch der gute Schiedsrichter Bagusch aus Gudow entschied auf Abseits.

Dem RSV gelang kurze Zeit später mit einem sehenswerten Tor noch der Ehrentreffer, doch das Spiel war entschieden. Quasi mit dem Schlusspfiff "hämmerte" Matthias Kock den Ball per Kopf zum Endstand von 4:1 ins Tor. Ein verdienter Sieg der Borussen, die die richtige Antwort auf die Niederlage in Moisling gaben. Nun gilt es, sich auf das Endspiel um den 2.Platz gegen den Lübecker SC vorzubereiten. Anpfiff auf dem Kuckucksberg ist am Samstag, dem 24.05.2008 um 16.00 Uhr. Im Anschluss an das Spiel freuen sich alle Spieler auf die 50 Liter Freibier mit seinen Fans. (aus Borussia-Sicht)

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Florian Heitmann, Jens Kanschat, Matthias Kock - Malek Saleh, Daniel Schlingelhof (78. Tim Tobaschus), Christopher Pagel, Markus Buer, Henoch Förster - Dshivan Saleh, Frederik von Elm, Tore: 0:1 Daniel Schlingelhof (17.), 0:2 Daniel Schlingelhof (71.), 0:3 Markus Buer (77.), 1:3 (80.), 1:4 Matthias Kock (90.)

KREISKLASSE A vom 18.05.08


GW Siebenbäumen II – SC Rothenhausen 6:3

Im letzten Heimspiel der Saison konnte GWS II einen Kantersieg im Derby gegen Rothenhausen feiern. Am Ende ging das Spiel mit 6:3 für unsere Jungs aus, hätte aber bei besserer Chancenauswertung auch zweistellig sein können. Es war von Anfang an eine heiß umkämpfte Partie, in der der Schiedsrichter sich immer wieder durchsetzen musste.

Zwei Elfmeter prägten die ersten Minuten wovon nur der zweite durch Frank Dencker verwandelt wurde. Nach dem ersten Tor schaffte es aber Grün-Weiß endlich den Ball laufen zulassen und erarbeitete sich immer wieder Chancen. So stand es zur Halbzeit 4:1.

In der zweiten Halbzeit ging es insgesamt einen Gang langsamer weiter und dadurch kam es immer wieder zu Ballverlusten auf beiden Seiten. Dennoch erarbeitete sich Grün-Weiß Chance um Chance schaffte es aber in Durchgang zwei nicht den Ball mehr als zweimal noch über die Linie zu bringen. Vielleicht lag es auch daran das sie diesmal im zweiten Durchgang auf das ungewohnte Tor zur Straße spielen mussten.

Dennoch war die Freude nach dem Spiel groß, schließlich wurde die gute Leistung vom Pfingstturnier in Steinhorst nun auch wieder im Ligaspielbetrieb gezeigt (Anm. des Autors: GWS II wurde 4. von 8 Mannschaften in Steinhorst) GWS II: F.Elsner (45.Min S.Singh) – O.Rohwedder, B.Pyko, F.Meyer (60.Min M. Blazewicz– H.Rohwedder, J.Bernet, S.Singh (45.Min A.Stock), M.Evers, M.Hamann (60.Min M.Seidler) – E.Ates, F.Dencker


TSV Berkenthin II – SSV Güster 4:2

Der SSV fuhr nach Berkenthin, um den 5. Tabellenplatz unter Dach und Fach zu bringen. Doch da hatte man die Rechnung ohne den Wirt, den Tabellenletzten TSV Berkenthin II, gemacht. Bereits zur Halbzeit lag der SSV nach einem unhaltbaren Fernschuss (30.) und einer völlig katastrophalen Abwehrleistung seitens des SSV mit 0:2 zurück.

Die Pausenansprache vom Trainer Michael Strube schien kurzfristig Früchte zu tragen. In der 52. Minute stürmte Hauke Bayer, nach einem Pass von Sören Jessen, auf das Berkenthiner Tor, doch der gut aufgelegte Torwart vereitelte diese Chance. Durch einen Doppelschlag (55./57.) konnte der TSV Berkenthin seine Führung auf 0:4 ausbauen. Trotz des hohen Rückstands kam Hoffnung auf, als der SSV in der 63. Minute durch Hauke Bayer, nach einer Flanke von Marc Böckenhauer, das 1:4 erzielte. 7 Minuten später das 2:4. Nach einer hohen Hereingabe von Ole Oetjen und einer Kopfballverlängerung von Hauke Bayer konnte Thomas Kahl den Ball in den Maschen des TSV unterbringen.

Mehr gelang dem SSV jedoch nicht. Der SSV konnte in diesem Spiel nie an die gezeigten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, so dass man verdient mit einer Niederlage nach Hause fahren musste. Für den SSV spielten: Baki Karaca – Mirco Schiersch, Björn Gödeke, Moritz Mentzel (Marc Böckenhauer) – Robert Ide, Norman Burmester (Tobias Peschel), Thomas Kahl, Sören Jessen, Christian Lüdtke – Güray Zigni (Ole Oetjen), Hauke Bayer

Freitag, 16. Mai 2008

Lübecker Nachrichten vom 16.05.2008 - Lauenburger Lokalsport


Es ist angerichtet: Am vorletzten Spieltag kommt es morgen in der Fußball-Bezirksoberliga zum vorentscheidenden Finale zwischen dem Tabellenzweiten Grün-Weiß Siebenbäumen und Spitzenreiter NTSV Strand 08. Die Lauenburger können mit einem Sieg nach Punkten mit den Ostholsteinern gleichziehen und sie dank der zurzeit um zehn Treffer besseren Tordifferenz verdrängen.

"Wer diese Partie gewinnt, der steigt in die Schleswig-Holstein-Liga auf", ist sich 08-Coach Elard Ostermann sicher. Dass Siebenbäumen (in Groß Grönau) und Strand (gegen Reinfeld) noch verlieren, sei kaum vorstellbar. "Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir nach zuvor 3 Niederlagen wieder alles in eigener Hand haben", sagt Grün-Weiß Coach Frank Salomon nach dem souveränen 5-0 Erfolg gegen keineswegs schwache Kaltenkirchener, während Strand einen Last-Minute-Sieg über Oldenburg feierte.

"Das wird ein glatter Gang. Siebenbäumen packt es", ist sich Gudows Trainer Holger Bieber sicher, der selbst mit einem Heimsieg über den 1.FC Phönix Lübeck letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen will. Möllns Coach Danny Skwierczynski hatte eigentlich Strand auf der Rechnung: "Aber Siebenbäumen hat jetzt nach 3 Niederlagen eine Trotzreaktion gezeigt. Kann gut sein, dass sie es jetzt schaffen." .....

...Im Bezirksoberliga-Hinspiel hatte Siebenbäumen an der Ostsee mit 6-1 gewonnen und damit den Rausschmiss des Trainerduos Willruth/Dirks forciert. Doch Nachfolger Ostermann ist optimistisch: "Wir wollen gewinnen und damit die Meisterschaft holen. Es gibt doch kein schöneres Erlebnis, als den Titel beim direkten Konkurrenten einzufahren." Während die Strander in Bestbesetzung auflaufen können, fehlt bei den Siebenbäumern der gesperrte Flügelflitzer Daniel Vahl. Ob Stürmer Rene Krause, der gegen Kaltenkirchen verletzt ausgewechselt werden musste, morgen dabei sein kann, ist fraglich.

GW Siebenbäumen - Kaltenkirchener TS 5:0


Ein Start nach Maß. In der 2. Minute bediente Sven Jäkel 7 Meter vor dem Tor Manuel Plähn, der das neue Spielgerät gleich in die Maschen legte! Unsere Mannschaft ließ danach der KTS zuviel Platz im Mittelfeld und musste 25 Minuten einen sehr hohen Druck der Gäste überstehen. Trotz der temporeichen Phase haben wir kaum Chancen zugelassen, konnten uns selber aber kleine Chancen herausspielen.

Zwei davon hatte Rene Krause. Die Erste vergab er noch, die Zweite allerdings verwandelte er eindrucksvoll mit einem Drehschuss. In Halbzeit 2 fand unser Team endlich zu alter Stärke zurück, fortan lief der Ball wieder sicher in den eigenen Reihen und wir konnten uns weitere Torchancen erarbeiten. In der 60. Minute erzielte Petit Lulu das vorentscheidene 3:0 für unsere Farben. Nun war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Goli Ole Oberbeck konnte sich auch noch zweimal auszeichnen nach einem Freistoß und einen Kopfball aus kurzer Distanz. Als in der 85. Minute dass 4:0 fiel, staunten alle Siebenbäumer Experten. Das Phantom Salih Demir hatte es erzielen können. Lange Verletzungen machten ihm immer wieder Probleme, am Spielbetrieb teilzunehmen, dann kam Salih aus dem Keller zurück aufs Spielfeld. Das 5:0 markierte Sven Jäkel aus der Distanz und krönte somit seine großartige Leistung.

Jetzt erwartet uns am Samstag ein Finale wie es sich jeder Sportler wünscht…..

GWS: Ole Oberbeck - Daniel Bremer, Rene Putzier, Tino Goebel - Sven Jaekel, Moto Morello, Marco Starke, Manuel Plähn, Ove Schulz - Rene Krause (42.min Muersat Morina), N.P.Mayungululu (81.min Salih Demir)

Mittwoch, 14. Mai 2008

PFINGSTEN - VERBANDSLIGA


SV Breitenfelde – FC Dornbreite 2:0

Durch einen verdienten, weil erarbeiteten 2:0-Sieg über den FC Dornbreite am Pfingstmontag konnte der BSV den Anschluss an den 12. und entscheidenden Tabellenplatz auch aufgrund von Patzern der direkten Konkurrenz wieder herstellen.

Bei sommerlichen Temperaturen auf dem Uhlenbusch entwickelte sich kein hochklassiges aber doch ein spannendes Spiel. Schließlich lagen beide Teams in vor dem Spiel in der Tabelle gleich auf und hatten (und haben) beide noch Chancen auf den Klassenerhalt. Der BSV wirkte allerdings einen Tick entschlossener als der Gast aus Dornbreite, der sich über die gesamte Spielzeit zu harmlos und zu unentschlossen präsentierte. Dieses spiegelte sich unter anderem im 1:0 für den BSV nach einer halben Stunde wider. Hier waren sich Torwart und Libero der Gäste nah einem langen Ball von Ingo Holst nicht einig und Daniel Kruse bedankte sich als lachender Dritter mit der Führung.

Im zweiten Durchgang mussten die zurückliegenden Lübecker zwangsweise mehr für das Spiel tun und Blau-Weiß verlegte sich aufs Kontern. Einen dieser Gegenstöße vollendete der eingewechselte Björn Blechenberg nach Vorlage von Daniel Kruse zum 2:0. Danach mühte sich der FC Dornbreite zwar weiterhin, doch entscheidend konnten sie nicht mehr vor dem Tor von Fynn Berndt auftauchen, so dass das 2:0 für den BSV am Ende auch ein verdientes Resultat war. Dadurch dass die Konkurrenz patzte und sich gegenseitig die Punkte wegnahm, ist die Rettung weiterhin möglich.

PFINGSTEN - BEZIRKSLIGA

AKM Lübeck – BSSV 4:0

Ein sehr einseitiges Spitzenspiel wurde den Zuschauern in Lübeck geboten. Lediglich in den ersten Minuten konnte der BSSV dagegen halten, gestaltete das Spiel offen und ließ auf eine spannende Partie hoffen. Danach übernahm AKM von Minute zu Minute mehr die Initiative und drängte die Büchener zusehends stärker in die eigene Hälfte, da es den Blau-Weißen auch überhaupt nicht mehr gelang, für Entlastung zu sorgen.

Ein missglückter Befreiungsschlag landete in den Beinen eines AKM-Stürmers, der mit seinem Querpass prompt das 1-0 vorbereitete. In Halbzeit zwei wollte der BSSV alles für den Ausgleich tun, doch gefährlich kam man dem gegnerischen Tor nicht. AKM beherrschte die Partie auch weiterhin und konnte in der 60. Minute zum 2-0 nach einem Freistoß treffen. Fünf Minuten später sollte die Entscheidung endgültig fallen. Ein einfacher Ballverlust an der Mittellinie führte zu einem Konter der Gastgeber, die Flanke sprang Max Örtel unbeabsichtigt gegen die Hand und der Elfmeter wurde vom Torwart souverän zum 3:0 verwandelt.

Zehn Minuten vor dem Ende führte erneut ein unnötiger Ballverlust an der Mittellinie zum 4:0-Endstand für AKM. Fazit: Ein einseitiges Spiel hatte einen –auch in dieser Höhe- verdienten Sieger gefunden. AKM war dem BSSV in allen Belangen überlegen und stellte das spritzigere, spielstärkere und einsatzfreudigere Team. Die Büchener jedoch konnten keine Steigerung zu den letzten Wochen zeigen, in der Offensive war man nicht durchschlagskräftig, in den Zweikämpfen nicht bissig genug und die Gegentore bereitete man fast komplett durch eigene einfache Ballverluste vor.

Man braucht nun noch zwei Punkte, um sicher den dritten Platz zu sichern. Allen Spielern muss jedoch klar sein, dass eine solche Leistung indiskutabel ist und man sich Erfolg zu allererst erkämpfen muss, anders hätte man in einer eventuellen Aufstiegsrunde auch nichts zu suchen.

PFINGSTEN - KREISLIGA


RW Moisling II - Borussia Möhnsen 3:0

Die Borussia verliert das Spitzenspiel beim Tabellenführer Rot Weiß Moisling II verdient mit 0:3 (0:1). Die Gastgeber, verstärkt mit vielen Spielern aus ihrer Verbandsliga-Mannschaft, waren über 90 Minuten das bessere Team. Die Borussen wirkten heute zu nervös, der Traum von der Meisterschaft hatte wohl zu viele Köpfe blockiert! Die Möhnsener konnten sich im ganzen Spiel nur Chancen aus Standardsituationen erspielen. Die Rot Weißen hingegen waren von der ersten Minute an am Drücker und hätten bereits nach 15 Minuten in Führung gehen müssen! Keeper Bastian Siemers konnte einen Schuss aus halblinker Position noch gerade an den Pfosten lenken.

In der 31. Minute dann die verdiente Führung, die Lübecker wurden im Mittelfeld nicht eng genug gedeckt und der angespielte Stürmer konnte in Bedrängnis treffen. Mit Beginn der 2. Hälfte kam mit "Capitano" Daniel Schlingelhof etwas mehr Offensive, das machte sich auch gleich bemerkbar, denn das Spiel wurde offener, allerdings ohne Möglichkeiten für die Borussia! Der Gastgeber dagegen war immer wieder gefährlich und konnte mit dem 2:0 in der 72. Minute die Entscheidung erzielen. Das Spiel war gelaufen und "plätscherte" dann dahin. Für die "Lachnummer des Tages" sorgten die Borussen in der Nachspielzeit dann selbst. Der eingewechselte Axel Gloger wollte Keeper Bastian Siemers anspielen und bester Manier eines Luca Toni, lupfte Gloger den Ball über seinen Keeper ins eigene Tor!

So ist Fußball und lieber passiert so was beim Stand von 0:2 in der Nachspielzeit, als bei einem Spielstand von 0:0. Durch diese Niederlage ist der Traum von der Meisterschaft endgültig ausgeträumt, nun gilt es, die letzten beiden Spiele erfolgreich zu gestalten, um den 3. Tabellenplatz zu halten. Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Matthias Kock (70. Axel Gloger), Jens Kanschat, Christopher Pagel - Henoch Förster, Malek Saleh (46. Daniel Schlingelhof), Frederik von Elm, Markus Buer (60. Emrah Tastekin), Christoph Czygan - Dshivan Saleh, John Willers


SG Wentorf/Schönberg – Lübecker SC 1:2

Bei hochsommerlichen Temperaturen erschien in Wentorf bei unserem 7ten lauenburgischen Auftritt zum 3ten Mal kein Schiri-Gespann….. Ein Zuschauer mit „Schein“ übernahm sein Amt und das auch mit gutem Erfolg. Trotz der starken Sonne kamen beide Mannschaften gleich zum Wesentlichen, ohne sich dabei aber zwingende Chancen heraus zu Spielen. In der 40.min gab es auf der rechten Seite einen Freistoß für die SG, der halbhoch rein kam. Hendrik und der SGer Schultz gingen zum Ball doch keiner konnte ihn verwerten, aber im 2ten Anlauf zeigte der Toptorjäger dann, was er kann, indem er gezielt in die rechte untere Ecke zur nicht unverdienten Führung einschoss.

Gerade in der 1ten Hälfte konnten auf Seiten der Gastgeber die komplette Offensive durch ihre „Griffigkeit“ überzeugen. In Hälfte 2 bekamen die Zuschauer (mehr HLer als SGer) ein besseres Spiel geboten. Bis zur 60.min lief es auf beiden Seiten so weiter, bis dann ein von außen spürbarer Ruck durch die LSC-Truppe ging. Mit der Umstellung auf 3 Spitzen und das Libero Napoleon nur noch im Mittelfeld anzutreffen war, wurde der Druck auf die SG von Minute zu Minute größer, doch einen Schuss von Dennis konnte der SG-TW mit einer Klasse-Aktion noch um den Pfosten lenken. Zu diesem Zeitpunkt war die Defensive des Gastes sehr weit offen und die SG hätte bei konsequentem Ausspielen ihrer wenigen Chancen den Sack zumachen können. Aber es kam anders: nach 71min tankte sich Napoleon auf der rechten Seite durch und flankte tief auf den 2ten Pfosten, wo die Cobra in den Ball lief und mit einem Flugkopfball den verdienten Ausgleich markierte.

Der Jubel war aber nur sehr kurz, denn der Ball wurde sofort aus dem Tor geholt und zur Mittellinie gebracht. Das war ein, von außen betrachtet, klares Zeichen und die LSCer machten noch mehr Druck und spielten hohes Risiko. Aber die Mannen um Kapitän Dennis (er bekam die einzige Gelbe Karte in diesem Spiel) wollten alle 3 Zähler und eben genau Dennis leitete die spielentscheidene Situation ein.

Nach 79min rückte die komplette SG-Defensive nach einer geklärten Aktion raus, doch Geistesgegenwärtig konnte Dennis mit einem Rückzieher den rein laufenden Micha bedienen, der mit körperlich letztem Einsatz den Ball am heraus laufenden Keeper vorbei brachte und in der Mitte unseren „Last-Minute“- Neuzugang Barthek fand, der zur vielumjubelten und verdienten Führung abschloss. Die letzten Minuten versuchte die SG noch mal Alles, doch der LSC brachte mit der Erfahrung von jetzt 10 Spielen mit einem 1 Tor-Vorsprung, das Spiel über die Runden. Dieser Sieg ist einer tollen Moral und einem unbändigen Willen zu verdanken, der Marco Zuber gewidmet ist, der sich am Fr. und am Sa. für die komplette Truppe den A…. aufgerissen hat.

PFINGSTEN - KREISKLASSE A


GW Siebenbäumen II – SV Breitenfelde III 2:4

In dem äußert schwachen Spiel waren die Gäste am Ende die glücklicheren Spieler, da sie das geistige Unvermögen unserer Mannschaft ausnutzen konnten. Ein Eigentor, ein Elfmeter gegen uns, ein Fehler in der Mauer bei einem Freistoß und einem Torwartfehler sorgten auf unserer Seite für die Tore. Im Gegenzug wurden 100%ige Chancen nicht verwertet. Von daher ist es zwar traurig aber nicht unverdient das wir keine Punkte aus dem Nachholspiel für den Kampf um Platz 5 holen konnten. Die weiteren Tore für die Gäste erzielten Burmeister, Manshardt, Bräuer. GWS II: F.Elsner - M.Blazewicz, O.Rohwedder (55.Min S.Singh), D.Hempel - A.Stock (55.Min M.Seidler), H.Rohwedder, J.Bernet, R.Topel, M.Schlichting (80.Min A.Stock) - E.Ates, F.Dencker (85.Min O.Rohwedder)

SC Rothenhausen – SSV Güster 1:4

Stark verbessert präsentierte sich die Güsteraner Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel (0 :1 ) am Donnerstag in Rothenhausen. In der ersten Halbzeit ließ man Ball und Gegner laufen. Die Folge waren die Treffer von Hauke Bayer in der 20 Min. nach Vorarbeit von Sönke Jessen zum 1 : 0 und das 2 : 0 in der 25 Min. mit einem direkt verwandelten Freistoß von Sören Jessen.


Wenn etwas in der ersten Halbzeit zu bemängeln war, so war es die mangelhafte Torausbeute der "Strube-Elf". In der 2. Halbzeit ließ die Konzentration etwas nach und die Rothenhausener kamen immer besser ins Spiel. In der 65. Min führte ein 11 Meter zum 1:2. Eine gute Einzelleistung von Christian Lüdtke brachte die Vorentscheidung, Christian tankte sich auf der linken Seite durch und sein Schlenzer von der Strafraumgrenze schlug unhaltbar ins rechte Toreck zum 3:1 ein, damit war die Moral der Roten gebrochen.

Eine Flanke von Sören wurde von Thomas Kahl in der 85. Minute per Kopfball zum 4:1 Entstand verwertet. So mit haben die Blau/Weißen ihr Saisonziel, 6. Platz, auch Dank einer guten Torhüterleistung von Baki Karaca erreicht. Der SSV spielte in folgender Aufstellung: Karaca- Schiersch, Moritz, Gödeke, Ide-Zingni (Böckenhauer) Kahl, Burmester, Jessen, Lüdtke- Bayer (Oetjen).

Freitag, 9. Mai 2008

Die Valley-Parade-Katastrophe

Die Valley-Parade-Katastrophe ereignete sich am 11. Mai 1985 in Bradford in Yorkshire, England. 56 Zuschauer kamen ums Leben und 265 wurden verletzt, als ein plötzlich ausbrechendes Feuer die Haupttribüne des Valley-Parade-Stadions der englischen Fußballmannschaft Bradford City (The Bantams) während eines Spiels gegen Lincoln City verwüstete.

The Bantams hatten sich eine Woche zuvor die Meisterschaft gesichert und damit den Aufstieg in die Second Division, das Spiel sollte die krönende Abschlussveranstaltung der Saison werden. Die betroffene veraltete Holztribüne war dementsprechend mit ungefähr 3.000 der 17.076 Zuschauer nahezu ausverkauft.

Vor der Saison hatte die örtliche Feuerwehr die Papierabfälle unter der alten Holztribüne beanstandet und empfahl, dass sie wegen des Feuerrisikos aufgeräumt werden sollten. Dieser Empfehlung wurde nicht entsprochen, weil geplant war, die alte Holztribüne nach der Saison durch eine neue aus Stahl und Beton zu ersetzen.

Ermittler stellten fest, dass das Feuer wahrscheinlich versehentlich ausgelöst wurde, als ein Zuschauer eine Zigarette in einer Polystyroltasse ausgedrückt habe. Die Tasse sei durch ein Loch zwischen den Tribünenstufen auf Abfälle, die sich seit Jahren angehäuft hatten, gefallen.

Die Abfälle entzündeten sich und das Feuer breitete sich extrem schnell aus, da es so viel Müll unter der Tribüne gab. Anfangs dachte niemand, dass dies ein ernster Zwischenfall sei. Die Gefahr wurde durch Fans und Veranstalter anfangs unterschätzt. Heftige Windstöße und ein so genannter Flashover hatten das Feuer jedoch so weit angeschürt, dass es sich mit hoher Geschwindigkeit ausbreitete und die Tribüne in kürzester Zeit verwüstete.

Die meisten der Zuschauer auf der Tribüne rannten auf das Spielfeld, aber ein Teil der Zuschauer versuchte durch die Hinterausgänge der Tribüne dem Feuer zu entkommen. Die Drehkreuze am Tribünenzugang blockierten jedoch vermutlich durch die flüchtenden Zuschauer. Die Notausgänge waren vor dem Spiel vom Veranstalter geschlossen worden, damit sich niemand während des Spiels hineinschleichen konnte. Dies war eine der wesentlichsten Ursache dafür, dass so viele Zuschauer ums Leben kamen.

Auf der Tribüne konnten viele alte und junge Leute nicht über die Mauer zum Spielfeld hinüberspringen, als das Feuer die Tribüne innerhalb von nur 4 Minuten vollständig entzündet hatte.

56 Personen starben vor allem infolge von Brandverletzungen (es ist als Besonderheit anzusehen, das die meisten Verstorbenen Opfer der Flammen wurden und nicht an Rauchgasvergiftung verstarben).

Die Katastrophe wurde live in der örtlichen Sportsendung von Yorkshire Television ausgestrahlt und zeigte unter anderem grausige Bilder von verbrennenden Menschen. Sie hatte eine neue Gesetzgebung zur Folge, die die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verbesserte, so dass Zuschauer bei Ausbruch eines Feuers schneller und sicherer über Fluchtwege entkommen können. Dem folgenden Popplewell-Bericht wurde allerdings nicht sofort von jedem Club entsprochen, besonders bei der Empfehlung zur Abschaffung hoher Zäune. Dies führte 1989 zur Hillsborough-Katastrophe, als 96 Liverpool-Fans erdrückt wurden, weil sie dem Massenandrang vor den hohen Zäunen nicht entkommen konnten.

Die Valley-Parade-Katastrophe






Donnerstag, 8. Mai 2008

DAMEN - VERBANDSLIGA vom 04.05.08


Ratzeburger SV – Holstein Kiel II 6:1

Die spontane Meisterfeier fand schon am letzten Sonntag statt, als man den Tabellenzweiten Neuenbrook mit 1:0 besiegte und bereits uneinholbar vorne lag. Das letzte Punktspiel der Verbandsligasaison 2007/2008 geriet jetzt nur noch zu einem Schaulaufen: Nach der Ehrung durch den Verband besiegte man die überforderte Reserve von Holstein Kiel mit einem ungefährdeten 6:1 (3:1) und baute den Punktevorsprung auf elf Zähler und das Torverhältnis auf sensationelle 65:10 aus.

Die feuchtfröhliche Meisterfeier des letzten Wochenendes endete übrigens mit einem schweren Kater - als man die nächste Hiobsbotschaft aus dem großen Verletztenkader erfuhr: Die Knieverletzung, die sich RSV-Urgestein Kati Narawitz im entscheidenden Spiel in Neuenbrook zuzog, entpuppte sich eine Woche nach der Diagnose bei Sandra Mielke ebenfalls als Kreuzbandriss. Die 40-Jährige, die als Libero und Teammitglied eine wichtige Führungsfigur war, muss sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, nicht nur auf die Aufstiegsspiele und die kommende Saison zu verzichten, sondern die aktive Karriere vorzeitig zu beenden.

So verfolgten insgesamt fünf gerissene Kreuzbänder (aus einem Jahr!) und ein Gipsfuß von der Seitenlinie das Geschehen, zeigten sich den "ehemaligen" Teamkolleginnen beim letzten Auftritt aber eng verbunden. Der RSV übernahm gegen die personell dezimierten Gäste schnell das Geschehen und erarbeitete sich Torchancen am Fließband. Nadine Petersen nutzte eine gute Vorarbeit von Johanna Weis über die linke Seite, Sturmkollegin Verena Fricke den perfekten Pass von Tanja Howe über die rechte Seite - und prompt stand es in den ersten zehn Minuten schon 2:0. Gleich dreimal scheiterten die Meisterinnen danach am Außennetz, obwohl sie beste Einschusschancen hatten. Eine Unsicherheit in der Abwehr ermöglichte Kiel zwar ein geschenktes Gegentor, im direkten Gegenzug sorgte Verena Ficke aber für den 3:1-Halbzeitstand.

Auch nach dem Wechsel ließen die Ratzeburgerinnen nichts anbrennen, sie erhöhten durch Johanna Weis, die trotz ihres vorherigen Einsatzes in der "Zweiten" gute Akzente setzte, auf 4:1, ehe Verena Fricke mit ihrem dritten Tor und Nadine Petersen mit ihrem zweiten Treffer auf 6:1 erhöhten. Eine Woche hat Trainer Gerhard Müller seinem Kader nun Zeit für die Regeneration gegeben - danach soll das Training im Hinblick auf die Aufstiegsspiele gegen Werder Bremen (1.6.) und den Niendorfer SV (8.6.) noch einmal angezogen werden.

VERBANDSLIGA vom 04.05.08

Weiche Flensburg – SV Breitenfelde 1:0

Gegen eine durchschnittliche Mannschaft von Weiche Flensburg schaffte es der BSV zu keiner Zeit des Spiels für Gefahr vor dem Tor des Gegners zu sorgen und verlor verdient mit 0:1.

Ein über weite Strecken schlechtes Spiel sahen gut 150 Zuschauer im Manfred-Werner-Stadion in Flensburg-Weiche. Von zwei schlechten Teams war der BSV in Durchgang eins zwar das etwas bessere, schaffte es jedoch nicht, aus den wenigen guten Angriffen, die vor allem über die rechte Außenbahn durch Fabian Walheim herausgespielt wurden, etwas zu machen. Zu wenig war zu sehen von der Breitenfelder Offensive.

Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel dann immer mehr und bot noch weniger als im ersten Durchgang. Da aus dem Spiel heraus wenig ging, war es bezeichnend, dass eine Standardsituation herhalten musste, um das Spiel zu entscheiden. Und die gab es auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Eckball von der rechten Seite konnte der kopfballstarke Flensburger Stürmer Petersen unbedrängt und völlig frei aus 8 Metern den Ball mit dem Kopf über die Linie drücken. Wen die Breitenfelder Abwehrspieler da decken wollten, ist leider nicht zu beantworten. Wenn nicht Petersen, wen dann? Zumal diese Situation die dritte ähnliche innerhalb kurzer Zeit war.

Im Abstiegskampf entscheiden solche Situationen über Sieg und Niederlage. Da nach dem Gegentreffer vom BSV nichts mehr kam, ist die Niederlage logische Konsequenz einer indiskutablen Leistung des BSV im zweiten Durchgang. Auch wenn der BSV ersatzgeschwächt antrat und in 3 Tagen 2 Spiele absolvierte, darf dieses keine Entschuldigung sein. Gegen einen so schwachen Gegner muss dennoch mindestens ein Punkt zu Buche schlagen. Gegen wen will man denn überhaupt noch punkten? Wer nach einem solchen Offenbarungseid noch an die Schleswig-Holstein-Liga denkt, dessen Fußballsachverstand darf angezweifelt werden. Langsam gehen zudem die Spiele aus...

KREISLIGA vom 04.05.08


SV Mustin - LSC 0:1 (0:1)

Bei Sommertemperaturen führte uns der Weg heute nach Mustin, wo die Sportanlage auch schon mal bessere Zeiten erlebt hat. Zum wiederholten Mal erschien im Lauenburgischen kein Schiri-Gespann, so das ein Spieler der hauseigenen 2ten Herren versuchte, das Spiel zuleiten - leider blieb es beim Versuch......

Nach 6min tankte sich Jannix auf links durch und flankte zentral in die Mitte, wo er den rein laufenden "Tümpelspringer" Borne fand, der sicher mit rechts vollstreckte. Nach knapp 20min aber passte sich der Gast dem Spielniveau des Gastgebers an, so das der Rest des Spieles in keinem Kreisligatauglichem Gekicke mündete. In der 1ten Hälfte gab es trotzdem noch je 1 Möglichkeit, aber Tore fielen nicht mehr.

Mit der 2ten Hälfte stellte Mustin auf 3 Spitzen um, von denen keiner unter ca. 190cm war, so das der Gastgeber hauptsächlich mit hohen Bällen agierte. Torchancen gab es trotz der "Spielstärke" des Spiels auf beiden Seiten: Mustin zielte bei ihren Möglichkeiten aber nicht gut oder Benni war da und pflückte die Flanken runter oder parierte sicher. Auf unserer Seite allerdings wurden doch schon klare Einschussmöglichkeiten liegen gelassen; Dennis an die Unterlatte, Thorben nach einer Ecke an die Latte, Oli allein vorm Keeper und Napoleon frei aus ca. 12m übers Tor.

Drei enorm wichtige Punkte für den "Kreisliga-Verbleib" und die Vorgabe der Trainer ( 9 Punkte aus den Spielen gg. Schwartau, Vorwerk und Mustin) zu 100% umgesetzt. Nun spielen wir innerhalb von 8 Tagen 2x gg. die SG aus Wentorf/Sandesneben, die ein unbequemer Gegner sind, aber das sind wir auch......


Bor. Möhnsen – FC Dornbreite II 1:0

Ein spätes Tor von Christoph Czygan entschied das Spitzenspiel der Kreisliga zwischen unserer Borussia und dem FC Dornbreite II. Die Möhnsener hatten sich heute viel vorgenommen, sollte das schwache Spiel in Büchen doch schnell wieder aus den Köpfen. Die Gäste aus Lübeck haben am letzten Wochenende vom Remis der Borussen profitiert und die Möhnsener in der Tabelle überholt. Die Zuschauer auf dem Kuckucksberg sahen in der ersten Hälfte ein schwaches Spiel, wobei die Borussen durch Christoph Czygan zwei riesige Chancen nicht nutzen konnten.

Der FC Dornbreite erspielte sich dagegen nicht eine gute Möglichkeit. Mit Beginn der 2. Hälfte sah man dann eine ganz andere Borussen Mannschaft, die Lübecker wurden quasi an die Wand gespielt. Die erste große Chance in der 55. Minute, nach einem tollen Pass von Frederik von Elm, lief John Willers alleine auf den Torwart zu, doch dieser konnte den Ball abwehren. Kurze Zeit später verpassten beide Stürmer, Dshvian Saleh und John Willers nur knapp eine scharfe Flanke von Czygan. Nach einem Rempler gegen Czygan hätte es in der 65. Minute auch Elfmeter geben können, doch der Pfiff des ansonsten guten Schiedsrichter Helmut Heeser aus Breitenfelde blieb aus. Markus Buer traf mit einem tollen Schuss nur den Rücken des Libero´s und Frederik von Elm konnte seine gute Einschussmöglichkeit in der 80. Minute ebenfalls nicht nutzen.

Keeper Bastian Siemers blieb im 2.Durchgang nahezu beschäftigungslos, doch als sich alle bereits auf ein eher enttäuschendes 0:0 einstellten, nahm Christoph Czygan noch mal "das Heft in die Hand" und konnte nach einem Solo, in dem er einige Lübecker ausspielen konnte, den umjubelten Siegtreffer erzielen. Ein mehr als verdienter Sieg, den man aufgrund der vielen Chancen schon früher hätte entscheiden müssen. Mit diesem "Dreier" überholen die Borussen den FC Dornbreite II wieder in der Tabelle und liegen jetzt auf dem 3. Tabellenplatz. Am nächsten Wochenende geht es dann zum Wiederholungsspiel zum Tabellenführer Rot Weiß Moisling II!

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Florian Heitmann (46. Emrah Tastekin), Jens Kanschat, Matthias Kock - Henoch Förster, Frederik von Elm, Christopher Pagel, Markus Buer (60. Malek Saleh), Christoph Czygan - Dshivan Saleh, John Willers Tore: 1:0 Christoph Czygan (86.)


Rapid Lübeck – BSSV II 1:1

Heute bestritt man das vorletzte Auswärtsspiel bei Rapid Lübeck. Vor einigen Wochen waren sie noch abgeschlagen Letzter, doch zurzeit haben die Lübecker einige Punkte sammeln können. Mit einem Sieg seitens des BSSV hätte man die Lübecker in der Tabelle aber bald eingeholt.

Bei sommerlichen Temperaturen war von Beginn an zu merken, dass es nur über den Kampf zu erhofften Punktgewinn kommen kann. Schon nach zehn Minuten konnte der BSSV zwei Chancen durch Stefan Renfert verbuchen, der die Bezirksliga-Reserve heute unterstützte. In der 5. Minute stand er nach der Ecke unbedrängt vor dem Tor, doch leider bekam er keinen Druck hinter den Ball, sodass auf der Linie geklärt werden konnte. In der zweiten Situation schob er den Ball am rechten Eck vorbei und es blieb beim Spielstand von 0:0.

In der weiteren Spielzeit kam Rapid aber nun immer gefährlicher vor das Büchener Tor. Einige Unkonzentriertheiten in der Abwehrreihe ermöglichten den Lübeckern einige Möglichkeiten. Mitte der ersten Hälfte kam es dann zum Rückstand. Torwart Andre Behncke foulte den Lübecker Stürmer im Strafraum und die Gastgeber verwandelten zur 1:0-Führung.
Nur kurze Zeit später hatte der BSSV Glück, dass sie nicht noch ein Gegentor kassierten. Bei einem Querpass, der ins Tor verwandelt wurde, pfiff der Schiedsrichter Abseits. Büchen hätte sich in dieser Situation nicht beschweren können, wenn der Unparteiische das Tor gegeben hätte. So rettete man diesen geringen Rückstand in die Halbzeit, wo jeder noch einmal seine Kräfte sammelte.

Die zweite Halbzeit war insgesamt sehr ausgeglichen. Die hitzigen Temperaturen stiegen allerdings auch einigen Spielern zu Kopf. So musste Kay Kniest nach einem Schlag in die Nieren ausgewechselt werden. Fraglich war dort auch die Schiedsrichterentscheidung für den Lübecker Stürmer nur die Gelbe Karte zu zeigen, da eine Tätlichkeit solcher Art die Rote Karte nach sich zieht. In der 70. Minute gelang dem BSSV dann aber der ersehnte Ausgleich. Libero Jonas Lange, den man eher selten vor dem Gästetor sieht, tankte sich bis in den Strafraum durch. Nach dieser klasse Einzelaktion schob er den Ball quer in die Mitte, wo Manuel Barwanitz lauerte und zum 1:1 traf.
Da der BSSV nach dem Seitenwechsel defensiv sicherer stand und Torwart Andre Behncke einige Chancen vereiteln konnte, blieb es beim 1:1 Unentschieden.
Fazit: Das Unentschieden bringt den BSSV in der Tabelle leider auch nicht weiter nach vorne. Trotz allem hat der BSSV in den letzten neun Spielen nur zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Das gibt sicherlich Energie für die letzten beiden Saisonspiele.


SG Wentorf/Schönberg – Ratzeburger SV 2:4

Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage (2 Siege, 1 Unentschieden) sollte die Miniserie beim Tabellennachbar, der SG Wentorf/Schönberg, fortgesetzt werden. Der RSV war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da kassierten sie schon das erste Gegentor. Ein individueller Fehler in der Abwehr ermöglichte dem Wentorfer Stürmer den Ball unbedrängt aus der Drehung einzuschieben.

Nur kurze Zeit später fiel dann aber der Ausgleich. Nachdem Sven Kamischke vom SG-Keeper von den Beinen geholt wurde, verwandelte Dominik Sprenger den fälligen Strafstoß gewohnt souverän. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer. Ein langer Einwurf über die Ratzeburger Verteidigung hinweg ließ den Wentorfer Toptorjäger Schultz allein vor das Tor gelangen, welcher wenig Probleme hatte, die erneute Führung für die Gastgeber herzustellen. Aber auch dieses Mal zeigte sich der RSV nur wenig geschockt und konnte postwendend den Ausgleich durch Enno Böke erzielen. Die Gäste hätten in der ersten Hälfte sogar noch in Führung gehen müssen.

Zum einen hätte Philipp Neugebauer alleine schon aufgrund seiner hundertprozentigen Gelegenheiten mindestens drei Tore machen müssen, zum anderen wurde ein regulärer Treffer des seit Februar zum ersten Mal wieder spielenden Marc Fischer, welcher die Torlinie deutlich überschritten hatte, nicht gegeben. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel. Folgerichtig fiel auch die erste Führung für den RSV in der Partie. Einen wunderschönen Pass aus der eigenen Hälfte von Philipp Neugebauer konnte der heute gut spielende Marc Fischer am Torwart vorbei ins Tor schießen.

Auch das letzte Tor der Begegnung sollte der RSV erzielen. Eine Ecke von Marc Fischer wurde von der Abwehr nur unzureichend geklärt, sodass der eingewechselte Jan Weluda zum 2:4 einschoss. In der Folge wurden die Gäste aber nachlässig und unkonzentriert in der Abwehrarbeit und die SG hatte noch einige hochkarätige Chancen, hier zum Anschluss zu kommen. Jedoch scheiterten sie sowohl am Schiedsrichter, der wiederum einen regulären Treffer, welcher die Torlinie überschritten hat nicht gegeben hat, an der Latte oder am RSV-Schlussmann Jens Nickel. Für die SG traf Topgoalgetter Christph Schultz doppelt. Aufstellung RSV: Nickel – Knuth, Bronikowski, Tesch – Awiszus, Neugebauer, M. Kamischke (63. Hinrichsen), Fischer, Sprenger (46. Weluda) – Böke (74. Buse), S. Kamischke