FOOTBALL`S COMING HOME... UNSER GELIEBTER FUßBALL AUS DEN UNTEREN LIGEN


Berichte über unseren geliebten Amateur-Fußball aus dem Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck und der Verbandsliga Süd-Ost... und natürlich aus dem Mutterland des Fußballs...

Montag, 5. November 2007

VERBANDSLIGA vom 04.11.2007


SV Todesfelde – SV Breitenfelde 1:0

Dank eines von Ex-Profi Thomas Seeliger verwandelten Elfmeters unterliegt der BSV in einem kampfbetonten Spiel einer schwachen Todesfelder Mannschaft, die durchaus zu bezwingen war.

Auf tiefem Geläuf in Todesfelde war von vornherein klar, dass an diesem Sonntag kein Schönheitspreis zu vergeben war, sondern grundlegende Tugenden wie Einsatzbereitschaft, Wille und Kampf gefragt waren. Und dieses schien der BSV durchaus verstanden zu haben. Zwar konnte keiner der beiden Mannschaften ein ansehnliches Aufbauspiel attestiert werden, vieles im Aufbauspiel blieb dem Zufall überlassen, doch Einsatz wurde auf beiden Seiten gezeigt. Der BSV verstand es darüber hinaus, sich etwas besser in Szene zu setzen und hatte einige, wenn auch nicht zwingende Chancen (u.a. Freistoß und mehrere Fernschüsse) und deutlich mehr vom Spiel im ersten Durchgang. In Zählbares konnten die Blau-Weißen ihre Überlegenheit leider nicht verwandeln - doch, man präsentierte sich als Einheit und machte den kampfstarken Gastgebern das Leben schwer.

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Bis auf eine dicke Kopfballgelegenheit der Todesfelder nach Hereingabe von rechts hatte der BSV mehr vom Spiel und lieferte eine ordentliche Leistung ab. Diese sollte nur leider nicht belohnt werden. Denn in der 77. Minute stand der Schiedsrichter plötzlich im Mittelpunkt, nachdem er ein unabsichtliches Handspiel von Florian Tank im Breitenfelder Strafstoß ahndete und auf den Elfmeterpunkt zeigte - eine allerdings vertretbare Entscheidung. Diese Gelegenheit ließ sich der ehemalige Bundesliga-Profi Thomas Seeliger nicht nehmen und verwandelte eiskalt gegen BSV-Keeper Fynn Berndt. Nach diesem überraschenden Führungstreffer der Segeberger zeigte sich der BSV allerdings nicht geschockt und versuchte alles, um seinen erneut zahlreich vertretenen Fans wenigstens einen Punkt präsentieren zu können. Doch aller Kampf sollte sich nicht lohnen. Chancen von Sebastian Siemers, Birger Henning, Steffen Ringels und Marco Heidensohn konnten nicht genutzt werden.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass der BSV zwar eine kampfstarke, disziplinierte und geschlossene Mannschaftsleistung zeigte, jedoch in diesem wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um Platz 12, gegen den man an diesem Sonntag auf keinen Fall hätte verlieren müssen, keine Punkte einfahren kann. Kann das Engagement, mit dem die Mannschaft zu Werke ging, in den kommenden wichtigen und richtungweisenden Spielen konserviert werden, kommen die Erfolgserlebnisse zwangsläufig...

Aufstellung BSV: Berndt (1) - Tybussek (5), Tank (2), Hofmann (3) - Strube (6), Siemers (8), Becker (4) [85. Jahnke (12)], Henning (11), Ringels (7) - Heidensohn (14) [78. Krogmann], Kempf (10)

BEZIRKSOBERLIGA SÜD vom 04.11.07


GW Siebenbäumen – Möllner SV 2:2


Ja ist denn heut schon Weihnachten…?
Das hat sich heute wohl so mancher Besucher des Spiels gefragt. Weihnachten ist zwar noch in weiter Ferne, trotzdem verteilten die Grün-Weißen schon zwei Geschenke, oder besser gesagt vier. Denn neben den zwei Torgeschenken verschenkte man auch 2 Punkte, einen an Mölln, den andern für lau. Erst patzte Ole Oberbeck beim Fangen des Balles, und kurz vor Schluss traf Ove Schulz für die in Führung liegenden Grün-Weißen ins eigene Tor. Es ist fraglich, ob die gut spielenden Gäste überhaupt das Tor getroffen hätten ohne die unfreiwillige Unterstützung. Die "weiteren" Tore für Siebenbäumen erzielten Manuel Plähn und Daniel Vahl. Ein gerechtes Unentschieden, in dem die Grün-Weißen nicht wirklich überzeugen konnten.

BEZIRKSLIGA SÜD vom 04.11.07



BSSV – Leezener SC 3:0 (2:0)

Der BSSV wusste, dass es gegen die junge Truppe aus Leezen von Anfang an darum ging, konzentriert und diszipliniert zu spielen. Bereits ab der ersten Sekunde begann der Gastgeber sehr geordnet und spielte aus einer sicheren Defensive heraus. In der Offensive wurde der BSSV von Minute zu Minute gefährlicher und erspielte sich immer deutlicher ein optisches Übergewicht. Wenn auch etwas glücklich, so doch verdient gelang Christian Kokartis durch einen abgefälschten Freistoß das 1:0 für die Blau-Weißen in der 20. Minute. Doch der BSSV blieb am Ball und legte nach. 10 Minuten später flankte Magnus Möhrmann auf Bastian Tolle, der den Ball gekonnt in der Drehung annahm und einschob. Dieses Ergebnis verwalteten die Büchener gekonnt und geschickt bis in die Halbzeit.

Nach der Pause kamen die Niemeck-Mannen aus der Kabine und hatten das Ziel, möglichst ein schnelles Gegentor zu verhindern, um die Partie nicht noch unnötig spannend werden zu lassen. Voll konzentriert erstickte man alle Gegenangriffe im Keim und kontrollierte das Spiel. In der 60. Minute konnte Christian Kokartis einen weiteren Freistoß mit voller Wucht in den Torwinkel schießen und seinen Torfluch endgültig besiegen. In der Folgezeit spielte der BSSV souverän weiter und brachte das Ergebnis verdientermaßen über die Zeit.

Fazit: Mit einer taktisch sehr guten und disziplinierten Leistung gewann der BSSV verdient das Spitzenspiel gegen den Leezener SC und bleibt AKM Lübeck auf den Fersen. Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte und wenn man dermaßen konzentriert weiter spielt, darf man sich auf die nächsten Wochen freuen. Aufstellung: H. Hansen – H. Nitsch, S. Gleu, J. Naumann – M. Heinrich (ab 70.: T. Schlichting), S. Kraak, B. Tolle, Chr. Kokartis, N. Burke - M. Krüger (ab 85.: M. Hahn), M. Möhrmann (ab 70.: M. Oertel)

KREISLIGA vom 04.11.2007














SV Krummesse – Bor. Möhnsen 0:3 (0:1)

Der Siegeszug der Borussia geht weiter. Beim Tabellennachbarn aus Krummesse siegten die Burmeister-Jungs mit 3:0 (1:0). Mit John Willers und Daniel Pateley kamen heute wieder 2 Leute dazu, die aufgrund von Verletzungen zuletzt pausieren mussten. Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Gastgebern, nach 5 Minuten konnten der KSV eine Riesenchance nicht nutzen. Nach 15 Minuten gab es die ersten Vorstöße der Borussia. 5 Minuten später die Führung, nach einem tollen Eckball von Christoph Czygan stand Dshivan Saleh an der richtigen Stelle und "hämmerte" den Ball per Kopf in die Maschen. In der Folgezeit versuchten die Gastgeber Möhnsen unter Druck zu setzen, doch große Chancen sprangen nicht heraus.

Ganz anders die Borussia, die durch immer wieder gefährlich vor das Tor der Krummesser kam, doch der letzte Tick fehlte. John Willers hätte zweimal freistehend vor dem Torwart das 2:0 erzielen müssen. Zu Beginn der 2.Hälfte erwartete man natürlich einen Sturmlauf des KSV, doch die ersten Minuten gehörten ganz klar den Borussen. Nach gespielten 55 Minuten erhöhte sich der Druck auf das Möhnsener Tor, doch die großen Chancen gab es auf der anderen Seite. Doch weder Christoph Czygan, Frederik von Elm oder John Willers konnten ihre Chancen nutzen, so dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Frederik von Elm sich den Ball im Mittelfeld erkämpfte und dann alleine auf das Tor zulief und zum 2:0 einschießen konnte.

Die endgültige Entscheidung kurze Zeit später, Christoph Czygan bediente Dshivan Saleh hatte keine Mühe das 3:0 zu erzielen. Bis zum Schlusspfiff hätten die Borussen noch das ein oder andere Tor erzielen können, passierte aber nicht und so blieb es beim 3:0, dem 5.Sieg in Folge. John Willers sah nach wiederholtem Foulspiel in der Nachspielzeit noch die Gelb/Rote Karte.

Aufstellung Borussia Möhnsen: Bastian Siemers - Florian Heitmann, Jan Patzker, Daniel Pateley (78. Rene Kirsch) - Felix Stamer (65. Emrah Tastekin), Christopher Pagel, Frederik von Elm, Henoch Förster, Christoph Czygan - Dshivan Saleh, John Willers, Tore: 0:1 Dshivan Saleh (20.), 0:2 Frederik von Elm (70.), 0:3 Dshivan Saleh (74.)

Ratzeburger SV – VfL Vorwerk 4:0

Eine auf dem Papier lösbare Aufgabe wartete diesen Sonntag mit dem Tabellenzwölften VfL Vorwerk Lübeck auf den RSV. Nach zuletzt zwei gewonnen Spielen war die Vorgabe für das Spiel eindeutig: Ein weiterer Sieg sollte her. Die Ratzeburger begannen die Partie sehr kontrolliert und konnten schon nach acht Minuten den ersten Torerfolg verzeichnen. Einen schönen Pass in den Lauf von Lukas Radau konnte der nach langer Verletzungspause wieder genesene Sven Kamischke über den Torwart herüberlupfen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bestimmte der RSV zwar das Geschehen, konnte aus seinen guten Chancen aber kein weiteres Kapital schlagen, da vor dem Tor nicht die nötige Ruhe im Abschluss bewahrt wurde.

Aufgrund eines Fouls am Torschützen Sven Kamischke erhielten die Gastgeber in der 31. Minute einen indirekten Freistoß in aussichtsreicher Position. Nach Ablage von Lukas Radau erzielte Maximilian Weigelt mit einem fulminanten Linksschuss genau in den Winkel das 2:0 und somit sein erstes Saisontor. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause. Für die Gäste, die in der ersten Halbzeit nicht eine gefährliche Torchance hatten, war dieser Spielstand noch sehr schmeichelhaft.

In der zweiten Halbzeit kam der RSV nicht mehr richtig in die Partie. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten wurde es Vorwerk ermöglicht, wieder ins Spiel zu finden. Die Gäste waren heute aber nicht in der Lage zwingend zu agieren und sich gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer herauszuspielen. In der 81. Minute konnte Marc Fischer völlig frei in den Sechzehner eindringen und den Ball in die Mitte passen. Sein Anspiel erreichte zwar nicht den eigenen Mitspieler, aber die viel zu kurze Abwehr in die Mitte konnte Björn Scheiner zum 3:0 verwerten. Fünf Minuten vor Ende der Partie gab es dann noch einen Elfmeter für den RSV, nachdem Sven Kamischke im Sechzehner umgerissen wurde.

Den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Knuth gewohnt sicher. Dass es nicht der Tag des VfL Vorwerk war, wurde dann noch einmal in der letzten Szene der Begegnung deutlich. Trotz eines Foulspiels im Strafraum der Ratzeburger erzielten die Gäste ein Tor. Der Schiedsrichter ließ diesen eindeutigen Vorteil aber nicht laufen, sonder entschied auf Elfmeter. Den Strafstoß konnte Jens Nickel parieren und der Nachschuss wurde über das Tor geschossen.

Fazit: Der RSV gewinnt sein drittes Spiel in Folge. Der nie gefährdete Sieg war auch in dieser Höhe gegen harmlose Gäste aus Lübeck völlig verdient. (JN)

KREISKLASSE A vom 04.11.2007

TSV Nusse – SSV Schnakenbek 1:0

Tja...da waren wieder unsere Probleme mit den verpassten Chancen und den Ärger, wenn man sie nicht nutzt...heute beim Tabellenletzten aus Nusse musste ein Sieg her, wollte man den Abwärtstrend stoppen...so lief es zuerst wie immer...viele Chancen und keine Tore...dazu musste unser Keeper wieder einmal über sich hinauswachsen und einen Elfmeter halten...aber auch das half nichts und er musste einmal in der ersten Halbzeit hinter sich greifen...Naja das war es dann schon mit den Toren...selbst gegen den Tabellenletzten ist kein Punkt zu holen gewesen. Wenn sich die Mannschaft nicht selbst aus der Misere kickt, wird es in Müssen eine „Katastrophe“ geben...Köpfe frei machen und heran an die Arbeit.

SV Breitenfelde III – SSV Güster 2:3 (2:1)

Wie schon in den letzten beiden Spielen hatten beide Spielhälften unterschiedliche Gesichter. Hälfte Eins war die Hälfte des BSV. Massig Torchancen, zwei schöne Tore durch Damaschke und Manshardt, sowie keine Zweifel, wer als Sieger vom Platz gehen wollte. Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause war von daher sehr unglücklich.

Kraftlos und konsterniert wirkte der BSV nach dem Wiederanpfiff. Die Gäste gelangen im Minutentakt zu Torchancen, von denen sie zwei nutzen konnten. Ein Platzverweis für… mich… machte dann die letzten Hoffnungen auf ein Remis zu Nichte.
An dieser Stelle nochmals eine Entschuldigung an die Mannschaft, das war sehr dämlich von mir. (13er)

SV Lütau - SV Bliestorf 3:1 (1:1)

Die Turbine bleibt vom Verletzungspech verfolgt, 7 Stammspieler fehlten auch im Kellerduell gegen den SV Bliestorf. In der Folge entwickelte sich auf dem Gallberg ein äußerst schwaches, aber angenehm faires Fußballspiel. Bereits in der 1. Spielminute gelang Sebastian Thiele der Führungstreffer für Lütau. Doch ab dem Moment war von der Turbine nichts, aber auch gar nichts mehr zu sehen. Es spielten nur noch die Gäste, die sich offensichtlich für dieses Spiel viel vorgenommen hatten. Die Turbine machte nicht den Anschein, als wollten sie dieses Spiel gewinnen. Bliestorf setzte die Gastgeber unter Dauerdruck und vergab Chance um Chance. Lediglich der hochverdiente Treffer zum 1:1 Ausgleich gelang den Gästen vor der Pause. Sie hätten wesentlich mehr verdient gehabt. Nach der Pause gelang es der Turbine den Gästen etwas mehr Moral und Einsatzbereitschaft entgegen zusetzen.

Zwar wurde Lütau nicht wirklich gefährlich, aber der Takt der Großchancen für die Gäste wurde deutlich verringert. Doch etwa 15 Minuten vor dem Ende schwanden die Kräfte der Lütauer und Bliestorf drückte mit aller Macht auf den Führungstreffer. Lütaus Keeper Dennis Klossok und Libero Christian Asboe waren die Garanten um für die Turbine zumindest einen Punkt über die Zeit zu retten. Doch Fußball kann manchmal grausam sein! In der 90. Minute gelang der unter Dauerbelagerung stehenden Lütauer Abwehr ein Befreiungsschlag auf den Notstürmer Jörg Hoffmann, dieser konnte seinen Gegenspieler abschütteln und zur völlig unverdienten Führung der Turbine einschieben. Der Schiedsrichter ließ nochmals anstoßen und sagte 1 Minute Nachspielzeit an. Wieder das gleiche Bild alles drängt in Lütaus Hälfte, Befreiungsschlag auf Jörg Hoffmann, der tanzt die verbliebenen 2 Gäste aus und netzt ein zum 3:1 Endstand. Die Turbine mochte gar nicht richtig jubeln, zu sehr schämte man sich für diesen ungerechten Spielausgang. (DG)

Dienstag, 30. Oktober 2007

George Best, wie der Name schon sagt...




George Best, wie der Name schon sagt...

George Best, für mich einer der größten Fußballer aller Zeiten..., der sehr gerne öffentlich Alkohol konsumierte…, der dann viel zu früh am 25. November 2005 an Multiorganversagen im Alter von nur 59 Jahren im Londoner Cromwell Krankenhaus verstarb.


George Best wurde am 3. Dezember 2005 in Belfast beerdigt. Etwa 100.000 Menschen gaben ihm die letzte Ehre, was dieses Begräbnis zu einer der größten Zeremonien dieser Art in der Geschichte Großbritanniens machte.

Die Premier League verkündete, dass am folgenden Wochenende vor allen englischen Erstligaspielen eine Schweigeminute abgehalten werde, die aber in mehreren Stadien durch die Tradition „ignoriert“ wurde, dass der Verstorbene stattdessen durch einen einminütigen Applaus gehuldigt wird. Das erste Spiel in Old Trafford nach Bests Tod fand im Ligapokal gegen West Browmich Albion statt - dies war der Verein, gegen den Best 1963 debütiert hatte. Bobby Charlton, weitere frühere Spieler seines ehemaligen Vereins und des Gegners West Bromwich Albion hielten vor der Partie gemeinsam mit Bests Sohn Callum die Schweigeminute ab, während Zuschauer Bilder des Verstorbenen in die Höhe hielten.

When did it all go wrong, Georgie?

„Er war der schnellste und zerstörerischste Spieler, den es je gegeben hat. Es gab keinen Mutigeren als ihn,“ sagen Freunde über George Best. Großen Mut bewies er auch Glas: 2005 soff er sich unter die Erde. Wir erinnern uns an das Jahrhundertgenie.

„Sterbt nicht so wie ich,“ schrieb er am Ende mit gelber, zitternder Hand, während seine Organe der Reihe nach ihren Dienst quittierten. „Sterbt nicht so wie ich.“ Sein ganzer Körper war vergiftet, und so schön er einst gewesen war: Lange bevor der Tod ihn abholte, sah er ihm schon verdammt ähnlich. „Sterbt nicht so wie ich.“ Eine sinnlose Warnung (als könnte man es sich aussuchen), die verzweifelte Warnung eines Mannes, der wusste, dass er eine dunkle Ikone war. „Sterbt nicht so wie ich.“ Wer will das schon? Aber leben wie er, das wollen viele. Und vielleicht ist es dann der Preis, so zu sterben wie George Best.

„Obwohl es einen im Grunde einen Dreck angeht, wird man wütend“, schrieb Ulrich von Berg in seinem Nachruf in 11FREUNDE. „Wer auch nach der Lebertransplantation weitersäuft wie tausend Russen, der hat selbst Schuld. Als ob es um Schuld ginge oder darum, wer Mitleid verdient.“ Zu Recht verbannt er damit ethische Überlegungen, die auf Bests Existenz ohnehin nicht anzuwenden sind. Ebenso müßig sind Erklärungsversuche, warum Best anfing, so hart zu saufen, dann immer härter und sich schließlich unter die Erde soff. War es Veranlagung? Der Druck? Lag es in der Familie? Best selbst wollte es ja auch nicht wissen. Der Durst, war der nicht Grund genug?

„1969 habe ich das mit den Frauen und dem Alkohol aufgegeben. Das waren die schlimmsten zwanzig Minuten meines Lebens.“ Dieser Spruch, der heute auf unzähligen T-Shirts angetrunkener Scherzbolde prangt, stammt von George Best, und der hat ihn ernst gemeint. Er war kein angetrunkener Scherzbold, er war der beste Fußballer der Welt, der nebenbei soff, und zwar „weit über das unter britischen Fußballern verbreitete Maß hinaus,“ so Ulrich von Berg. Weiß der Himmel, wie das möglich war: Best war ein Gott mit wehender Mähne, wahnsinnig rasant, expressionistisch dribbelnd, brandgefährlich, beidfüssig, mit einer abgrundtiefen Verachtung für alle Verteidiger - und immer auch bereit, selbst zu grätschen, sogar zu treten, sich irgendwie den Ball zurückzuholen, der ja ihm gehörte, weil er als Einziger mit ihm umzugehen verstand. Sein enger Freund Rodney Marsh sagte einmal über ihn und sein Spiel: „Best war der schnellste, der intelligenteste und der zerstörerischste Spieler, den es je gegeben hat. Es gab keinen Mutigeren als ihn.“

1961 entdeckte ihn Bob Bishop, Späher vom FC Manchester United, auf einem Acker in Belfast, wo er für die Lisnasharragh Intermediate School spielte. Georgie, so riefen ihn alle, war 15 Jahre alt und schon ein „Genie“, wie Bishop Trainer Matt Busby japsend berichtete. Der zuckte nicht mit der Wimper und holte Georgie und seinen Kumpel Eric McMordie nach Old Trafford. Doch beide plagte das Heimweh, und sie büchsten aus. Erst nach 14 Tagen konnte Bests Vater Dickie sie zur Umkehr bewegen. Es sollte nur zwei Jahre dauern, bis Georgie sein Debüt in der ersten Mannschaft gab. An diesem 14. September 1963 sprang „She Loves You“ von den Beatles an die Spitze der englischen Charts, und Best traumatisierte gegen West Bromwich seinen Gegenspieler Graham Williams, der noch Jahrzehnte später sagte: „Zeigt mir endlich mal ein Foto von dem Kerl, ich habe damals immer nur seinen Arsch gesehen.“ In seiner ersten Spielzeit schoss Best sechs Tore, wurde mit ManU Vize-Meister und trat erstmals für Nord-Irland an. In den wenigen intensiven Monaten, in denen das geschah, wurde er zu jener Ikone. Schon länger hatte der Rock’n’Roll danach gestrebt, mit dem Fußballsport eine unheilige Allianz einzugehen. Und Best war der ideale Hybride, „ein Balltreter“, so Ulrich von Berg, „der - nebenbei oder eigentlich - auch so etwas wie ein Popstar war, ein fehlgeleiteter Rock’n’Roller, dem nur die Gitarre abhanden gekommen war. Diese bis dahin nur ersehnte Kombination war für eine bestimmte Generation a dream come true.“

Und schon war George Best seinerseits eine unheilige Allianz eingegangen. Auf einem Jugendturnier in Zürich war er so besoffen gewesen, dass er sich in ein Taxi erbrochen hatte. Das wurde - zumal vom biederen Matt Busby - noch verharmlost und nahm auch tatsächlich erst selbstzerstörerische Ausmaße an, als der ManUs Lokalrivale City den ebenso durstigen Mike Summersbee verpflichtete. Best und Summersbee wurden zu den empörendsten drinking buddies des Königreichs, und kein Mädchen war sicherer vor ihnen als sie vor den Mädchen, wobei Best sich ein ums andere Mal die Visage von einem eifersüchtigen Verlobten polieren lassen musste. „Exakt 276 Tierfiguren befanden sich auf dem Tapetenmuster der Rückwand in Matt Busbys Büro,“ weiß Ulrich von Berg zu berichten - George Best hatte sie während der zahlreichen Moralpredigten des Trainers immer wieder durchgezählt. Viel konnte Busby nicht bewirken: Auf dem Höhepunkt ihres Schaffens eröffneten Best und Summersbee obendrein die obskure Boutique „Edwardia“.

Noch konnte Best die Exzesse kompensieren, nicht zuletzt durch seinen unbändigen Trainingseifer. Seinen auch unter Fachleuten, die sich für Rock’n’Roll oder dergleichen nicht die Bohne interessieren, gültigen Status als Weltklassespieler begründete er am 30. September 1964, als er beim Sieg gegen Tabellenführer Chelsea eines seiner besten Spiele überhaupt bot. „Er trieb seinen Gegenspieler Ken Shellito in einen Wahnsinn, von dem sich dieser niemals erholen sollte,“ erinnert sich Ulrich von Berg. „Er umkurvte mühelos zwei, drei Gegner und setzte dann zu seltsamen Doppelpässen an, einfach indem er den nächsten Konkurrenten in voller Absicht anspielte. Er erzielte auch ein eigentlich unmögliches Tor, in dem er sich in einen Rückpass von Hinton zu Keeper Bonetti mogelte. Best bot all das und noch mehr, aber er machte es anders, selbstverliebter, kreativer und dreister als die unzähligen Fummelkönige.“

Dank George Bests überragenden Könnens, der Ruhe und Verlässlichkeit seines Widerparts Bobby Charlton und der Kompromisslosigkeit und des Instinktes seines Bruders im Geiste Denis Law (gemeinsam bildeten sie die „Holy Trinity“) wurde der FC Manchester United 1966 und 1967 englischer Meister. Mit seinem Führungstreffer im Endspiel des Landesmeisterpokals 1968 ebnete Best den Weg zum 4:1 Sieg gegen Benfica Lissabon. Hinterher sagte er: „Ich habe immer davon geträumt, den Torhüter auszuspielen, den Ball auf der Linie zu stoppen, mich hinzuknien und ihn dann mit dem Kopf ins Tor zu befördern. Gegen Benfica hätte ich das fast getan. Den Keeper hatte ich hinter mir gelassen, aber dann habe ich gekniffen. Der Trainer hätte sicherlich einen Herzinfarkt bekommen.“ ManU war es als erster englischer Mannschaft gelungen, den wichtigsten Vereinspokal zu gewinnen. England lag George Best zu Füßen und wählte ihn zum Spieler des Jahres und zum fünften Beatle. Noch im selben Jahr erwies Europa ihm die gleiche Ehre.

Doch diese in sportlicher Hinsicht glanzvolle Karriere blieb unvollendet. Zwar bestritt George Best 37 Länderspiele und schoss dabei neun Treffer, konnte damit dem ansonsten dürftig besetzten Team nicht zu der Teilnahme an einer Weltmeisterschaft verhelfen. Erst 1982 und 1986 qualifizierte sich Nord-Irland für das Turnier, doch da kickte George Best schon jenseits von Gut und Böse in längst untergegangenen Operettenligen. Den Weg dorthin hatte er recht bald nach dem triumphalen Finale gegen Benfica eingeschlagen. Ab 1969, er war erst 23 Jahre alt, begann sein Stern zu sinken, und auch sein Verein befand sich rasch im freien Fall. „Aber da,“ so Ulrich von Berg, „war man schon unbescheiden geworden, wollte partout nicht einsehen, dass er für genug Wirbel gesorgt und dem britischen Fußball einen Innovationsschub verpasst hatte, der - rückblickend betrachtet - geradezu ungeheuerlich war.“ Best erschien immer öfter in desaströsem Zustand zum Training und begann sogar, Spiele zu schwänzen. Er war untragbar geworden und niemand, der ihn seiner besten Zeit erlebt hatte, konnte seinen Verfall mit ansehen. Ein Page, der Anfang der 70er Jahre mit dem Frühstück in Bests Hotelzimmer kam und ihn dort betrunken inmitten von lose herumliegendem Bargeld und leeren Flaschen vorfand, soll ihn angeschrieen haben: „Wann ist denn bloß alles schiefgelaufen, Georgie?“

Und es lief weiter schief. 1974 hatten die Verantwortlichen die Faxen dicke. Nach 466 Spielen und 178 Toren durfte Best nicht mehr für ManU auflaufen. Zwar zeigte er auf seinen Stationen in Los Angeles oder San José noch Spuren seines Könnens, doch all das muss als unwürdiger Epilog seiner Karriere angesehen werden. Erst 1984 fand sie ein viel zu spätes Ende. Ein honoriger Sportbotschafter ist Best danach nicht geworden. Wer hatte das auch allen Ernstes erwartet? Ungern wollte die FIFA sich aufs Buffet kotzen lassen, und die Fußballunternehmer Pelé und Beckenbauer lupften sich auf den Galas lieber allein die Bälle zu. Georgie war’s recht, so konnte er ungestört weiter- und immer weitersaufen. „Sterbt nicht so wie ich.“ Die sinnlose Warnung, wie gesagt, eines Mannes, der eben dieses Sterben mit brutaler Konsequenz vorangetrieben hatte. „Sterbt nicht so wie ich.“ Was sollten die Hunderttausend, die seinen Sarg säumten, mit diesem Testament anfangen? „Sterbt nicht so wie ich.“ Vielleicht war es Reue, wenn auch allzu spät. „Sterbt nicht so wie ich.“ Einer immerhin hat ihm den Gefallen getan: Sein alter Vater Dickie, der aus Belfast an sein Bett geeilt war. Er war immer sein größter Fan gewesen.

George Best, wie der Name schon sagt...






Montag, 29. Oktober 2007

BEZIRKSLIGA SÜD vom 28.10.07


BSSV – SV Steinhorst 4:2 (2:0)

Nach dem 5:0 gegen den SSV Pölitz wussten die Büchener um die Gefahr, den SV Steinhorst als Tabellenletzten zu unterschätzen. Die ersten Spielminuten verliefen auch ziemlich zerfahren und der BSSV fand nicht richtig in die Partie. Leider gelang es vor allem nicht, das noch in der letzten Woche gezeigte Kombinationsspiel aufzuziehen. Oftmals suchte man dabei zu schnell den weg in die Spitze und wirkte nicht geduldig genug.

Nach einer halben Stunde aber gelang im Anschluss an eine Ecke und einer scharfen Hereingabe von Matthias Krüger das 1:0 durch Steven Gleu. Dies schien befreiend auf die Mannschaft zu wirken und bereits zwei Minuten später erzielte Bastian Tolle mit einem sehenswerten Schuss aus 20m das 2:0. Dieses Zwischenergebnis brachte man dann sicher in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte kontrollierte man weiter die Partie und Magnus Möhrmann konnte nach uneigennütziger Vorlage von Malte Hahn in der 60. Minute zum 3:0 einschieben. Leider musste man jedoch im Gegenzug nach einem Freistoß den ersten Gegentreffer zum 1:3 hinnehmen. Beeindrucken ließ man sich dadurch nicht und der BSSV spielte souverän weiter. Nach schöner Vorarbeit von Bastian Tolle konnte Magnus Möhrmann dann auch das 4:1 in der 75. Minute erzielen. Im Anschluss fingen die Büchener noch einen unnötigen Gegentreffer nach einem Abwehrschnitzer, brachten die Partie jedoch sicher über die Bühne.

Fazit: Nach holprigen ersten 20 Minuten fand der BSSV besser in die Partie und sicherte sich einen danach nie gefährdeten und verdienten 4:2 Erfolg, ohne jedoch spielerisch überzeugt zu haben.

Aufstellung: H. Hansen – H. Nitsch, S. Gleu, J. Naumann – M. Hahn (ab 60.: T. Schlichting), S. Renfert, B. Tolle, Chr. Kokartis (ab 75.: M. Oertel), N. Burke - M. Krüger (ab 80.: R. Steusloff), M. Möhrmann

KREISKLASSE A vom 28.10.2007


SV Bliestorf – TSV Nusse 2:0

Aufatmen in Bliestorf. Das erste Mal in dieser Saison konnte Trainer Daniel Skusa personell aus den vollen schöpfen. Der Gastgeber startete gut und war in der ersten Halbzeit die druckvollere Mannschaft. Lediglich im Sturm fehlte die nötige Durchschlagskraft und so ging man torlos in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte versuchte der SV Gastgeber noch mehr Druck auszuüben. Kapitän Hendrik Petzsche war es dann, der in der 56. Min. einen langen Flankenball von Florian Hartwich zum 1:0 für den SVB einschieben konnte. Vom TSV Nusse kam an diesem Sonntag viel zu wenig, um den SV Bliestorf ernsthaft in Gefahr zu bringen. Bliestorfs Torjäger Florian Hartwich entschied die Partie in der 65. Min. mit einem Sonntagsschuss in den Winkel zum 2:0.

Ein dickes Lob an Schiedsrichter Vahlendieck (TSV Berkenthin), der eigentlich nur zum zuschauen kam, dann aber aufgrund des Fehlens vom angesetzten Schiedsrichter einsprang. In einer insgesamt fairen Partie musste infolge eines Pressschlages der Bliestorfer Henning Witten mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus gebracht werden und wird den Hausherren mindestens vier Wochen nicht zur Verfügung stehen. Von dieser Seite noch einmal Gute Besserung.

BSSV IV auf dem Weg in`s Guinnessbuch der Rekorde...


SC Rothenhausen II – BSSV IV 1:3

Die „Goldene IV“ vom BSSV will wohl ins Guinnessbuch der Rekorde, bereits der 41. Spieler kam in der noch jungen Saison zum Einsatz…. Das ist ja wie früher in der III. Herren vom Ratzeburger SV (Anmerkung der Redaktion)

Ohne "6" im Vergleich zur Vorwoche traten die Mannen um Spielertrainer Winkler die Reise nach Rothenhausen an. Die Marschroute war klar, wollte man auf den Siegeszug der Vorwoche aufspringen und weitere 3 Punkte einfahren. Das Spiel begann auch sehr positiv für den BSSV, bereits nach 20 Sekunden ergab sich die erste Torchance durch Alessandro Riccobono, die allerdings gut vom Keeper vereitelt wurde. Jetzt waren alle Büchener hellwach und es startete Einbahnstraßenfußball in Richtung Rothenhausener Tor. Die Torchancen in der Folgezeit wurden entweder vom guten Torhüter vereitelt, bzw. kläglich vergeben.

Etwa in der 20. Minute erfolgte die erste taktische Änderung. Der Trainer beorderte den Torgaranten Schmidt, der seit Winklers Verletzung den Liberoposten bekleidet, in den Sturm. Studt bekleidete fortan den Liberoposten, Klangwart rechts neben ihm und Riccobono ersetzte Klangwart im linken defensiven Mittelfeld. Allerdings musste der BSSV erst einen Rückschlag hinnehmen. Wie so oft in der letzten Zeit führte die erste Torchance der Gastgeber zur Führung. Im Anschluss an den ersten Eckball herrschte Verwirrung in der neu formierten Abwehr und Rothenhausen konnte zum 1:0 einköpfen.

Der BSSV ließ sich nicht beirren und spielte weiter wie bisher. Schmidt konnte 20m vor dem Tor nur regelwidrig gestoppt werden und Nissen verwandelte den fälligen Freistoß in Beckham-Manier. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff konnte sich der Heimkeeper erneut auszeichnen, als er zweimal super parierte.

Die zweite Halbzeit begann furios. Bereits nach 4. Minuten konnte der eingewechselte Heger mustergültig flanken, in der Mitte lauerte Schmidt und schob zum 1:2 ein. Die Verhältnisse waren wieder hergestellt. Das Spiel plätscherte nun so vor sich hin, der Ballbesitz war ausgeglichen, die besseren Chancen hatte aber der BSSV. Schmidt, Jaschinski und Fischer vergaben jeweils knapp. Ab der 85. Minute zogen sich die Büchener zurück, ließen den Gegner kommen und versuchten durch Konter gefährlich zu bleiben. Einen Befreiungsschlag von André Trilck konnte Henning Fischer aufnehmen und nach einer schönen Tanzstunde für die gegnerische Abwehr zum viel umjubelten 1:3 einschieben.

Fazit: Ein verdienter Sieg für den BSSV. Allerdings muss weiter an der Chancenauswertung gearbeitet werden, damit das Nervenkostüm der BSSV-Fans etwas entlastet wird und der Sieg frühzeitig erkennbar ist. Dank geht wieder an die Alt-Herrenspieler, die unsere "IV." in dieser Saison mal wieder einmalig unterstützen.

Herzlich begrüßen möchten wir Josef "Mex" Friedl in Reihen der IV. ,der in dieser Saison bereits der !!! 41. !!! Spieler ist, der zum Einsatz kam. Weltklasse!

KEVIN KEEGAN, THE "MIGHTY MOUSE" - ZITATE














  • Die Tasche des Schiedsrichters ist wie ein Toaster, nach jedem Tackling springt eine gelbe Karte heraus.
  • Ich glaube nicht, dass irgendwer größer oder kleiner als Maradona ist.
  • Ich weiß, was um die Ecke passiert, ich weiß nur nicht, wo die Ecke ist.
  • Die heute 33- oder 34-jährigen werden bei der nächsten Weltmeisterschaft 36 oder 37 Jahre alt sein, wenn sie nicht aufpassen.
  • Trotz seiner weißen Schuhe ist er wirklich schnell.
  • Und seine Stärke, das ist seine Stärke.
  • Sie sind die zweitbeste Mannschaft der Welt, und es gibt kein größeres Lob als das.
  • Ich bin nicht enttäuscht, sondern nur enttäuscht.
  • Chile hat drei Möglichkeiten: Sie können gewinnen oder verlieren.
  • Auf eine Art sind Krämpfe schlimmer als ein gebrochenes Bein.
  • Die Deutschen haben nur einen Spieler unter 22 Jahren, und der ist 23.
  • Ich habe mich mein ganzes Leben für Pferderennen interessiert, ja eigentlich schon länger.
  • Als ich vor zwei Jahren nach Nantes kam, war es das gleiche wie jetzt, wenn man davon absieht, dass es total unterschiedlich ist.

BEZIRKSLIGA SÜD vom 28.10.07

AKM Lübeck – TSV Berkenthin 3:0 (3:0)

Verdienter Sieg der Hausherren gegen die Schleusenwärter. Dem TSV wurden schnell seine Grenzen aufgezeigt, AKM war in allen Belangen überlegen. Schon zur Pause war die Begegnung entschieden, dann schaltete der Gastgeber mehrere Gänge zurück. So blieb den Lauenburgern eine höhere Niederlage erspart, bei denen einzig Keeper Marcel Meyer Normalform erreichte.

KREISLIGA vom 28.10.2007

SC Rapid - Lübecker SC 1:2 (1:2)

Heute kam es am Kasernenbrink zu einer mittelmäßigen Kreisligapartie. In der ersten Hälfte hatte der LSC ein klares Übergewicht und ging verdient nach 19 Minuten in Führung. Nach einem Fehler der Rapidabwehr tauchte Kiki alleine vorm TW auf und schoss mit dem rechten Außenrist an den Innenpfosten, den Abpraller versuchte ein Rapidler zu klären, doch Stübi sprang "todesmutig" dazwischen und wurde am Oberschenkel getroffen, so das ihm sein 2ter Saisontreffer gutgeschrieben werden kann.

Mit dem ersten gefährlichen Angriff und einer feinen Einzelleistung vom Rapid-Stürmer konnte der Gastgeber ausgleichen. Mit dem Halbzeitpfiff kamen wir über die rechte Seite zum Flanken, die Kiki gekonnt am 5er annahm und abschloss, aber sein Schuss wurde auf der Linie geklärt. den Abpraller nahm Tommi auf, aber auch sein Abschluss wurde auf der Linie geklärt. Doch dann kam Onkel Björni und schloss mit einer gekonnten Seitfallaktion den hoch abgewehrten Ball im Rapid-Tor ab.

In der 2ten Hälfte verflachte das Spiel und es gab noch Chancen auf beiden Seiten, doch konnten wir wie in der Vorwoche unsere Konter nicht in Tore ummünzen. Fazit: ein hart erkämpfter Sieg im HL-Derby und die gelungene Revange für den knapp verpassten Aufstieg vorletzte Saison (1 Punkt fehlte).

Ratzeburger SV – SV Krummesse 3:2

Nach dem ersten Heimsieg dieser Saison am vergangenen Wochenende wollte der RSV heute am Riemann gleich drei Punkte gegen den Tabellenfünften aus Krummesse nachlegen. Dieses Mal galt es allerdings die Ausfälle der Stammspieler Marc Fischer und Mike Kamischke sowie des Langzeitverletzten Sven Kamischke zu kompensieren. Die Ratzeburger wollten von Beginn an Druck auf die Gäste ausüben und sie so zu Fehlern zwingen, es kam aber genau anders. Krummesse kontrollierte die Anfangsphase der Partie. Schon nach wenigen Minuten hatten die Gäste die erste gute Möglichkeit in Führung zu gehen, scheiterten aber am gut reagierenden Torwart. Die nächste Chance nutzte der Tabellenfünfte zur Führung. Nach einer flachen Hereingabe von der Grundlinie schob Pilaski den Ball über die Linie (14.).

In der Folge hatte Krummesse noch weitere sehr gute Gelegenheiten die Führung auszubauen, nutzten aber keine davon. Mitte der ersten Halbzeit erzielte Björn Scheiner mit einer wunderschönen Direktabnahme nach Freistoß von Peter Struck das zu diesem Zeitpunkt völlig überraschende Ausgleichstor (25.). Eine knappe Viertelstunde später konnte der RSV sogar mit 2:1 in Führung gehen. Dominik Sprenger ließ dem KSV-Torhüter mit einem platzierten Kopfball keine Chance und machte somit sein erstes Tor in dieser Saison (39.). Als sich schon alle auf dieses Pausenergebnis eingestellt hatten, gelang den Gästen in der vierten Minute der Nachspielzeit noch der Ausgleich nach einer Standardsituation.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte klar den Ratzeburgern. Sie störten früh den ballführenden Spieler und kamen so immer wieder in Ballbesitz. Folgerichtig erzielte Marco Jürs mit einem schönen Sololauf das 3:2 (55.). In der Folgezeit waren die Gäste die tonangebende Mannschaft und hatten auch sehr gute Gelegenheiten, hier noch einen Punkt mitzunehmen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich der RSV-Keeper auszeichnen, indem er einen scharf getretenen Freistoß aus knapp 25 Metern parierte. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich zu kommen hatten die Gäste allerdings in der 82. Minute, als ein KSV-Stürmer alleine auf Jens Nickel zulief. Dieser konnte den Schuss aber entschärfen und neben das Tor lenken. Der RSV hätte das Ergebnis auch noch erhöhen können. Die sich bietenden Konterchancen wurden aber zu leichtfertig vergeben. Im Endeffekt gewann der RSV die Partie sicherlich etwas glücklich, aber aufgrund der heute sehr guten Chancenverwertung keinesfalls unverdient.

TSV Kücknitz – Borussia Möhnsen 1:2

Die Personallage bei der Borussia spitzt sich weiter zu, am letzten Wochenende kam mit John Willers der nächste dazu. Die Lage ist so brisant, dass Möhnsen heute nur mit 12 gesunden Leuten Richtung Lübeck reisen konnte. Aber gerade in solchen Situationen wächst eine Mannschaft zusammen und das hat sie heute gezeigt. Dank einer kämpferisch super Leistung fuhren die Borussen den 4.Sieg in Folge ein und gewannen beim TSV Kücknitz mit 2:1.

Die Lübecker begannen druckvoll und wollten die Möhnsener quasi überlaufen. Der erste Schock allerdings war kein Gegentreffer, sondern eine erneute Verletzung. Axel Gloger war schneller als sein Gegenspieler am Ball und verletzte sich dabei am Oberschenkel, so dass Trainer Hugo Burmeister bereits nach 10 Minuten wechseln musste. Der Druck der Gastgeber ging aber weiter und mit Glück wurde die "0" gehalten. Nach einer halben Stunde konnten die Möhnsener sich ein wenig vom Druck befreien und kamen zu ersten Vorstößen in die Kücknitzer Hälfte. In der 35. Minute nahm sich Christoph Czygan ein Herz und erzielte mit einem Schuss aus 25m die überraschende Führung. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und so ging es mit einer Führung in die Halbzeit. Mit Beginn der 2. Hälfte ging es zwar weiter in Richtung Borussen Tor, doch die kämpferische Leistung war heute enorm. Mit Mann und Maus wurde die Führung verteidigt. Einige Konter führten zwar zu Möhnsener Chancen, die größte hatte Frederik von Elm. Dshivan Saleh hatte sich einen schon verlorenen Ball an der Grundlinie erkämpft und bediente der freistehenden vom Elm, doch sein Schuss ging nur an die Latte.

Im Gegenzug dann der Ausgleich, ein verlorener Zweikampf im Strafraum, ein Querpass und schon stand es 1:1. Der TSV wollte natürlich jetzt den Sieg, doch die Möhnsener, die aufgrund der Personallage auch mit einem Punkt zufrieden gewesen wären, konnten noch einmal antworten. Kurz vor dem Schlusspfiff war es Frederik vom Elm, der einen entscheidenden Zweikampf im Mittelfeld gewann und dann Christoph Czygan bedienen konnte. Czygan nutzte diese letzte Chance und erzielte den viel umjubelten Siegtreffer der Borussen, der sogar den Trainer Hugo Burmeister zu einem kleinen Siegertanz in der Kabine hinreißen ließ. In einer super disziplinierten Borussen Mannschaft sind heute Dsivan Saleh und Henoch Förster hervorzuheben. Die war ein Sieg der Leidenschaft und der Moral. Tore: 0:1 und 1:2 Christoph Czygan


SV Mustin – SV Breitenfelde II 1:3 (0:1)

Nach langer Durststrecke wieder ein Sieg, endlich konnte die II. Herrenmannschaft des BSV wieder punkten. In einem mehr oder weniger fairen Spiel in Mustin konnte der BSV in der ersten Halbzeit durch ein klug erzieltes Tor von Nick Jahnke 0:1 in Führung gehen. Die Vorlage kam von Patrick Hölscher, der den Ball über die komplette Mustiner Abwehr lupfte.

Nach der Halbzeit kam sowohl der BSV als auch Mustin mit mehr Druck auf den Platz. Harte Zweikämpfe und Torchancen auf beiden Seiten machten das Spiel an dem sonnigen Herbstsonntag attraktiver. Der Gastspieler Andreas Kampf konnte durch einer sehr schönen Einzelleistung das 0:2 erzielen. Mustin ließ nicht locker und konterte mit dem 1:2 und brachte sich somit zurück ins Spiel.

Das 1:3 erzielte erneut Jahnke, der einen Eckball direkt verarbeitete und dieser abgefälscht ins Tor ging. Am Ende des Spiels hatte der BSV die lange Serie des Misserfolgs abgebrochen und sieht nun weiter nach vorne.

KREISKLASSE A vom 28.10.2007

SIG Elmenhorst – BSSV III 2:0

Der Tabellenzweite kam trotz seiner schlechtesten Saisonleistung zu einem Dreier. Insgesamt boten beide Teams in dem äußerst fairen Spiel eine schwache Leistung. Die SIG kam erst in der 40. Minute zur ersten Möglichkeit, die Gäste waren vorm SIG-Strafraum mit dem Latein am Ende. Rouven Ahlers und Tobias Will (Elfmeter) sorgten für den Heimdreier.

SSV Güster – GW Siebenbäumen II 0:4

Bis zur 30. Minute spielte der SSV gefälligen und teilweise schönen Kombinationsfußball. Die dadurch resultierenden Chancen, u.a.: 5. und 10. Spielminute, jeweils durch Kayser, wurden leider durch die guten Paraden des Gästetorwarts nicht veredelt. Die zwei Chancen der Grün-Weißen aus Siebenbäumen wurden eiskalt zur 0:2 Halbzeitführung ausgenutzt. In der 48. und 65. Minute erhöhte der Gast auf 0:4. Der SSV spielte in der zweiten Halbzeit mit, mehr aber auch nicht. So war die Niederlage durchaus verdient.

Breitenfelder SV III – TSV Berkenthin II 1:0 (0:0)

Nach einer bitteren Serie von Niederlagen konnte die dritte Garnitur wieder einmal einen Sieg einfahren und hält weiter Abstand zu den Abstiegsrängen. In der ersten Halbzeit konnte man schon ansatzweise den Willen zum Sieg erkennen, den man in den letzten Wochen vermissen ließ. Die Gäste kamen jedoch trotzdem noch zu vielen Torchancen, die der starke Keeper des BSV, Sven Keune, parieren konnte. Die zweiten 45 Minuten begannen mit einem Paukenschlag für die Gastgeber. Randy Damaschke verwandelte einen Eckstoß direkt zum 1:0.

Danach kamen die Gäste aus Berkenthin kaum noch zu Chancen. Der BSV vergab seine Torchancen leider zu leichtfertig. Sogar ein Strafstoß konnte nicht verwandelt werden und somit musste man noch ein wenig zittern. Unterm Strich ein verdienter und sehr wichtiger Sieg gegen den Abstieg, der nun als neuen Aufschwung mitgenommen werden muss.

SV Lütau - TSV Gudow II 0:8 (0:3)

Die Personalprobleme bei der Turbine hatten sich zur Vorwoche noch weiter verschlechtert, so dass nur mit größter Mühe überhaupt eine Mannschaft zusammengestellt werden konnte. Da nun auch noch der ungeschlagene Tabellenführer am Gallberg zu Gast war, hatte man sich auf Schadensbegrenzung eingestellt. Bereits nach 30 Sekunden gingen die Gäste nach einem Eckball in Führung. 2 schmeichelhafte Elfmetertreffer führten dann zum 0:3 Pausenstand. Als in der zweiten Hälfte die Kräfte der Gastgeber weiter schwanden, kamen die Gudower zu ihren weiteren Treffern. Ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg des TSV. (DG)

KREISKLASSE B vom 28.10.2007


Borussia Möhnsen II – TSV Seedorf/Sterley II 1:2

Die II. Herren der Borussen musste heute mit dem letzten Aufgebot und ohne Ersatzspieler zu Hause gegen den TSV Seedorf/Sterley antreten. Und so kam es, dass die jüngste Mannschaft in dieser Saison auf den Platz stand. Aber die momentane personelle Lage ist sehr angespannt und gibt zurzeit nicht mehr her. Die jungen Borussen hatten das Spiel von Anfang an im Griff. Die Abwehr um Libero Max (sehr gut Max) stand sicher. Im Mittelfeld lief der Ball sehr gut und so ging die Heimmannschaft durch Benny verdient mit 1:0 in Führung. Es wurden viele Chancen heraus gespielt. So hätten Nico und Serkan das 2:0 und das 3:0 machen müssen.

Serkan war sehr bemüht rackerte und ackerte und brachte sich toll in die Mannschaft ein. (So wollen wir dich sehen mach weiter so) Aber ein weiterer Treffer wollte nicht mehr gelingen. Nach der Halbzeit verloren die Jungs etwas den Faden und mussten den Ausgleich schlucken. Aber es ging weiter die Mannschaft fand sich wieder und war am Drücker. In dieser Phase fiel nach einen Torwartfehler(Kopf hoch Grobi)der 2:1 Führungstreffer der Gäste. Im Anschluss hatten die Borussen noch mehrere Möglichkeiten durch Poldi (tolles Spiel) und Malte das Spiel zu drehen aber schade es sollte nicht sein. Aber auch diese Niederlage wirft das Team nicht um, alle wollen mehr das hat man gespürt. Mit einer besseren Trainingsbeteiligung (Kondition, Kraft) könnte man so ein Spiel auch mal drehen also auf Jungs !!!!!!!!! Vielen Dank an den Schiedsrichter Malek, gut gemacht.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

VERBANDSLIGA vom 21.10.2007



Breitenfelder SV - SC Comet Kiel 1 : 1 (0 : 1)

In einer niveauarmen Verbandsligapartie kommt der BSV im Rückspiel gegen den SC Comet Kiel trotz großer Chancen in der Schlußphase nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Und dabei muß der BSV durchaus mit diesem Unentschieden leben können. Denn zu Beginn der Partie sah es nach einem Punktgewinn ganz und gar nicht aus. Denn, obwohl die Gäste ersatzgeschwächt antraten, waren sie zunächst das bessere Team und besaßen die besseren Tormöglichkeiten. Der BSV kam hingegen, wie zuletzt des Öfteren, nicht gut ins Spiel und mußte nach einem fatalen Fehlpass, den die Kieler in der BSV-Hälfte abfingen, das 0:1 hinnehmen. Denn nach diesem Fehlpass schalteten die Gäste schnell und bedienten ihren Stürmer Blazevic, der freistehend vor BSV-Keeper Fynn Berndt an den Ball kam und diesen locker umkurvte, ehe er zum 0:1 einschob. Der BSV hatte dem außer Halb-Chancen von Strube, Klötzner und Siemers (Freistoß) nicht viel entgegenzusetzen und ging mit einem verdienten 0:1 in die Kabine.

Nach dem Wechsel kehrte die Mannschaft dann engagierter auf den Platz zurück. Die Kieler Gäste bauten zudem merklich ab und überließen dem BSV zunehmend das Spiel, der dieses auch annahm. Doch trotz Überlegenheit ging nach vorn nicht sehr viel. Die Gäste hingegen blieben bei Kontern vor allem über den schnellen Veselinovic, der von der BSV-Abwehr schwer in den Griff zu bekommen war, gefährlich. Den Willen allerdings konnte man dem BSV nicht absprechen, der Einsatz stimmte auf Seiten der Blau-Weißen. Und dieser sollte auch belohnt werden. Nachdem sich Blau-Weiß auf der rechten Angriffsseite den Ball erkämpft hatte, paßte Andreas Kempf den Ball von außen in die Mitte hinein, wo Christian Becker in Position gelaufen war und den Ball mit dem Innenspann aus 18 Metern direkt ins rechte Toreck der Kieler zum Ausgleich zirkelte (62.).

Nach dem Ausgleich hatten dann allerdings die Gäste dicke Möglichkeiten, wieder in Führung zu gehen. Doch Aluminium und Unvermögen der Gäste hielten den BSV im Spiel, der seinerseits in den Schlußminuten zwei Riesenmöglichkeiten zur Führung ungenutzt ließ. Zunächst war Nick Jahnke von Sebastian Siemers geschickt worden und vergab überhastet allein vor dem Gästekeeper stehend. Dann konnte Andreas Kempf einen Rückpaß von Siemers aus 3 Metern nicht im gegnerischen Kasten unterbringen.

Bleibt dem BSV nach diesem (doch noch) Teilerfolg die Ursachenforschung, warum es derzeit nicht optimal läuft. Vielleicht liegt es ja daran, daß sich die erhofften Führungskräfte auf Seiten des BSV bisher nicht als diese erweisen konnten ?!...

ALTHERRENMEISTERSCHAFT

Die schleswig-holsteinische Altherrenmeisterschaft entwickelt sich langsam zur Farce. Verantwortlich dafür ist der VfB Lübeck. Gestern sagten sie bereits zum zweiten Mal (3 Stunden vor Anpfiff) beim Möllner SV ab, einen Grund kann ich Euch leider nicht nennen... wohl wieder nicht alle "Topleute" an Bord.... Wann kommt die Wertung für Mölln?

KREISKLASSE A vom 21.10.2007


BSSV III – SC Rothenhausen 0:2

Nach der schlechten Leistung aus der Vorwoche in Bliesdorf, wollte man wieder Fußball spielen und Rothenhausen wie schon bei dem 5-1-Sieg im Hinspiel mit den eigenen fußballerischen Qualitäten schlagen, mit denen man diese Saison schon einige Überraschungen landen konnte! Allerdings begann man das Spiel noch schlechter als man in Bliesdorf aufgehört hatte. In der Büchener Mannschaft war nichts von dem zu sehen, was sie zu leisten im Stande ist: So stand man viel zu weit von den Gegenspielern weg, ging nicht in die Zweikämpfe und auch kämpferisch war nichts zu sehen!

Mit einem 0-0 ging man in die Kabine, wobei die Büchener mehr Spielanteile als die auch enttäuschenden Rothenhausener hatten. Doch auch die Halbzeitansprache vom Trainer schien ungehört in das eine Ohr hineinzugehen und aus dem anderen herauszukommen, denn was sich in der zweiten Halbzeit bot, haben sogar alt eingesessene Fans selten erlebt. Nach einer desolaten Abwehrleistung konnte der Gästestürmer mit einem abgefälschten Schuss das 1-0 erzielen, nachdem erst drei Rothenhausener frei laufen gelassen wurden und dann noch weitere Fehler der Abwehr folgten. Nachdem man mal wieder die ersten fünf Minuten einer Halbzeit verschlief, vergas man auch weiterhin Fussball zu spielen und die Gäste machten weiter Druck, wobei sie allerdings nur zweimal gefährlich vor das BSSV-Tor kamen: In der ersten Situation konnten ein Stürmer nur aus Abseitsposition verwandeln. Die nächsten Abwehrfehler ließen allerdings nicht auf sich warten und so konnte der gegnerische Stürmer sein zweites Tor erzielen, nachdem er erst einen katastrophalen Abwehrversuch ausnutzte und dann den unnötigerweise herausstürmenden Torwart überlupfte. Zwar fand das Spiel in der Folgezeit fast ausschließlich in der Gästehälfte statt, doch fehlende Lauf- und Kampfbereitschaft der kompletten Mannschaft und eine desolate Leistung vor dem Tor ließen den Anschlusstreffer für Büchen nie zu und so verlor man dieses Spiel mit 0-2.

Fazit: Gegen einen sehr schlechten Gegner zeigte man in allen Mannschaftsteilen die wohl schlechteste Leistung seit langem und einige Spieler sollten sich über ihr Spiel Gedanken machen, denn mit einer ähnlichen Leistung am nächsten Sonntag verliert man sicherlich zweistellig gegen den Tabellenzweiten Elmenhorst!

KREISKLASSE B vom 21.10.2007














BSSV IV – SV Mustin II 4:1

In Abwesenheit von Trainer Winkler und angeführt von Keeper und Interimscoach André Trilck zeigte die "Güldene Vier" eine geschlossene Mannschaftsleitung und konnte so die herbe Niederlage der letzten Woche vergessen machen. Nach dem frühen Rückstand, der aus dem Nichts kam, war es nur eine Frage der Zeit, wann die Fährkrug-Elf den Ausgleich erzielen würde. Eine Viertelstunde vor der Halbzeit war es dann Oldie Alwin Jaschinski, der die BSSV-Fans jubeln ließ.

In der zweiten Hälfte spielten nur noch die "men in black". Adrian Ullrich, Christian Klang und Henning Fischer konnten die letzten Treffer der Partie erzielen und so wichtige drei Punkte sicherstellen.

Tore: 0:1 (5.), 1:1 (30.) Alwin Jaschinski, 2:1 (70.) Adrian Ullrich, 3:1 (75.) Christian Klang, 4:1 (80.) Henning Fischer